Die Fürsten der Dunkelheit

Prince of Darkness (1987), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Fantasyfilm, Kinostart 05.05.1988

5.2 Kritiker
11 Bewertungen
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6.5 Community
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18 Kommentare
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von John Carpenter, mit Donald Pleasence und Victor Wong

Plötzlich auftretende Veränderungen in der Umwelt und schreckliche Naturkatastrophen verheißen für all diejenigen, die die Zeichen deuten können, nichts Gutes: Die Wiederkehr Satans steht kurz bevor. In einer zerfallenen Kirche mitten in Los Angeles, gefangen in einem gläsernen Schrein, schlummert seit Jahrhunderten das Böse. Als Wissenschaftler diesem furchtbaren Geheimnis auf den Grund gehen wollen, erwacht die dämonische Kraft eines uralten Anti-Gottes. Mit Hilfe eines Priesters versuchen sie verzweifelt, dem Bösen zu trotzen. Doch alle Anstrengungen sind vergebens: Nach und nach werden alle Beteiligten zu Zombies.

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Kritiken (1) — Film: Die Fürsten der Dunkelheit

peter-noster: Mostly Movies

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7.0Sehenswert

Vielleicht einer der letzten Filme aus Carpenters "guter Zeit". Vor allem bleibt mir die Videoübertragung im Gedächtnis, die in ihrer subtilen Art unheimlicher war, als die Ekeleffekte.

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Kommentare (17) — Film: Die Fürsten der Dunkelheit

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filmfeldforscher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zusammen mit Starman und Sie Leben ist dieser hier einer meiner drei liebsten Carpenter-Filme. Besonders gruselig wirken die Video-Botschaften, die gekonnt mit den Ebenen von Traum und Wirklichkeit spielen. Einfach chefmäßig gemacht, Herr Zimmermann.

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Abronsius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn Horror ein beklemmendes Gefühl ist,welches mich auch noch beherrscht nachdem der Abspanntext dreimal um den Globus gerollt ist,dann ist"Prince of Darkness" für mich 100% frisch gepreßter Horror. Der Vater, ET und eine „vorbiotische Flüssigkeit, die sich selbst zur Ordnung ruft“, ergeben zusammen,gemessen an meinem Biofeedback,ein Meisterwerk des schnörkellosen Terrors.
Die Bibel im Directors Script,dazu dieses Carpenter typisches Drinnen gegen Draußen, begleitet von einer repetitiv-paranoiden Klaustrophonie,all das jagt mir jedesmal eine Heidenangst ein.Nur K.Komeda versetzt mir ähnliche musikalische Angstattacken.
Ein herantasten an das Unmögliche,ein Räuspern auf der Schwelle zum Nichts,das nach heutigen Maßstäben recht unblutig, aber ideenreich inszeniert wurde.Wenn Prinz Zappenduster unterwegs ist können sich skeptische Physikstudenten ihre Gesetzmäßigkeiten um den Hals knoten und einen Baum pflanzen.
Einzig witzig an diesem von Nigel Kneale inspirierten originären Blödsinn, ist die knallharte Ernsthaftigkeit und eine letzte Verweigerungshaltung, aber das ist ja schon fast wieder ein Genre bzw. ein Carpenter-Standard."Hello...Hello...Hello…I have a message for you, and you're not going to like it......pray for death..."

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Abronsius

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danke...mir platzen immer einige blutgefäße,wenn ich mitbekomme,wie dieser film-dritter teil seiner apokalypse trilogy - vernachlässigt wird.


Abronsius

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...zweiter teil natürlich!


russel

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geiler streifen. alice cooper for president.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Nr. 9 der John Carpenter Werkschau:

Nach seinen Ausflügen in etwas seichtere Gewässer wie „Starman“ oder „Big Trouble in Little China“, landet Carpenter mit „Die Fürsten der Dunkelheit“ wieder an alten Ufern.

Schon in den Opening-Credits schafft es der Meister atmosphärischer Unterhaltung, die Gefahr, die sich da offensichtlich anbahnt, langsam aber sicher immer näher kommen zu lassen. Hier erledigt der typische Score von Carpenter schon reichlich an Arbeit. Die Musik legt sich fast schon unbemerkt unter die bewegten Bilder. Die alte Kirche, wo sich das Hauptgeschehen der Handlung abspielt, mag auf den ersten Blick nicht so gruslig wirken, entfaltet aber wenig später ihre volle Vielfalt. Anfangs tastet sich der Film langsam zu dem Schrecken vor der bevor steht und wird ca. ab der letzten Hälfte des Films dem Zuschauer auch optisch präsentiert. Carpenter setzt hier auf ein paar kleine Ekeleffekte. Pluspunkte sammelt der Streifen auch durch seine enorme Spannung, die eigentlich in keiner Minute abreißt. Und wer dem Geschehen nicht schon vorher entkommt , weil es ihm zu spannend wird, bekommt noch ein interpretationfreudiges Ende geboten.

Unter dem Strich reiht sich „Die Fürsten der Dunkelheit“ locker bei den besseren Carpenter Filmen mit ein.

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Solide inszeniert, aber die große Spannung stellt sich nicht ein.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag es wenn sich Horrorfilme gemächlich aufbauen und ihren Bezug zur Realität nie ganz aufgeben. Und besonders im Storyaufbau leistet Carpenter hier einiges, auch wenn andere dies sicherlich als Langweilig empfinden. Aber für mich versprüht dieses schleichende Zusammenfinden der Informationen und der langsame Aufbau des Hauptthemas mehr Grusel, als es die Splattereffekte am Ende des Films vermögen.
Viel seiner Atmosphäre und auch der Horrorelemente, zieht der Film aus den Gesprächen zwischen den Wissenschaftlern, man sieht zwar dieses Grüne Wasser blubbern, aber die wirklichen Hintergründe sind der visuellen Phantasie überlassen.
Erst ab ca. der Mitte des Films beginnt "Die Fürsten der Dunkelheit" den Horror auch optisch darszustellen und nimmt dem Film damit fast etwas an Feeling. So ist das Schlussszenario zwar immernoch definitv Sehenswert, für mich war es dann aber fast etwas zu hektisch und ja, etwas banal im Vergleich zum Beginn. Der Gesamteindruck des Films wird aber durch einen kleinen, aber fein gemachten Twist ganz am Ende nochmal gut aufgewertet.
Die Symbolik des Teufels, diese grüne Flüssigkeit, hätte meiner Meinung nach, durchaus etwas bedrohlicher gestaltet werden können, so richtig Angsteinflössend war das nicht. Überhaupt hätte die Macht und Stärke, die der Fürst der Dunkelheit ja wohl besitzt, etwas radikaler und plakativer gezeigt werden können. Die von ihm kontrollierten Personen waren für mich einfach viel zu leicht angreifbar.
Carpenters Musik war der Grundstimmung sehr zuträglich, hatte aber auch ein paar Nervmomente...vorallem wenn er mit dem Synthesizer zu sehr Orchester sein will. Schön auch das 80s Feeling das der Film versprüht, mit einigen Semibekannten Gesichtern der damaligen Zeit.
Insgesamt ein schöner Horrorfilm, der noch die Erdigkeit innehat, die heutigen Genrebeiträgen oft fehlt.

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Kreator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Höchst innovativer Horrorstreifen, der dem üblichen Strickmuster gänzlich weicht. Zwar wird man bei "Die Fürsten der Dunkelheit" von regisseurtypischen subtilen Splattereinlagen nicht verschont, die aber allein deswegen schon sehenswert sind. Das besondere an dem Film ist jedoch die Tatsache, dass sich John Carpenter moderner physikalischer Erklärungen für das Schreckensszenario bedient und diese, zumindest dem laienhaften Zuschauer, sehr viel Glauben schenken lässt und dem Plot für dieses Genre einen Hauch Realismus einflößt. Genau deshalb ist "Die Fürsten der Dunkelheit" angenehm anders und Carpenters Ruf als Meister des Horrors wird dadurch nur noch mehr bestärkt.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach längerer Zeit habe ich mir neulich wieder einmal "Die Fürsten der Dunkelheit" angesehen. Sicherlich ist dies bei weitem nicht der beste Carpenter-Film, aber dennoch akzeptable Horrorunterhaltung mit einigen Schockmomenten. Die Atmosphäre ist absolut gelungen, aber die Handlung ist nicht sonderlich originell. Warum dieser Film, der nach heutigen Maßstäben nicht sonderlich brutal ist, allerdings noch immer indiziert ist, bleibt ein Rätsel. Eigentlich präsentiert uns Carpenter die gleiche Grundkonstellation wie in vielen seiner anderen Werke. Eine zusammengewürfelte Gruppe aus unterschiedlichen Charakteren muss sich mit dem Bösen auseinandersetzen, das sprichwörtlich hinter der nächsten Türe lauert. Dies funktionierte schon mehr oder minder in "Assault", "The Fog", "Das Ding" oder dem später entstandenen "Ghosts of Mars", die im Prinzip die gleiche Geschichte in unterschiedlichem Gewand und unterschiedlicher Qualität erzählten. Denkt man an "Die Fürsten der Dunkelheit", fallen jedem wohl direkt zwei Dinge ein. Der Kurzauftritt von Alice Cooper als von Dämonen besessenem Penner und der Behälter im Keller der Kirche, der in Form einer grünen Flüssigkeit seit Ewigkeiten den Sohn des Satans beherbergt. Das Problem des Films ist, dass die Exposition sehr lang geraten ist und beinahe die Hälfte des Filmes einnimmt. Die Charaktere sind austauschbar und stereotyp gezeichnet, so dass man wie ein Beobachter aus sicherer Enfernung das Geschehen betrachtet, ohne aber emotional mit den Figuren mitzufühlen. Als der Film dann nach mehr als einer Stunde endlich Fahrt aufnimmt und auf einen schaurig schönen Höhepunkt zusteuert, ist er auch schon wieder vorbei. Das Ende ist unbefriedigend geraten und wird von Carpenter zu schnell angehandelt. Letztlich kann man festhalten, dass Carpenter Mitte der 80er Jahre in eine Schaffenskrise geriet. "Fürsten der Dunkelheit" floppte und auch die nachfolgenden Filme erreichten nicht mehr die Qualität seiner ersten Werke. Einzig "Die Mächte des Wahnsinns" würde ich aus den mäßigen bis schwachen Filmen der letzten 25 Jahre von Carpenter noch positiv herausheben. Für 2011 hat er zwei neue Filme angekündigt. Man darf hoffen, dass der Meister des "modernen" Horrors wieder zur alten Stärke zurückfindet.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Filmkenner77

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Da existiert mittlerweile ein Teiltrailer von. Sieht aus wie eine Mischung aus "Gothik" mit Halle Berry und "Breaking Dawn".


duffy

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Von dem sprach ich. :)


AltH85

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter "Oldschool"Horrorfilm der nicht nur Thrash-Unterhaltung bietet. Die Story ist angenehm anders im Gegensatz zum damals gern gewählten Slasherthema. Die musikalische Untermalung tut ihr übriges um die zuweilen recht hart ausgefallenen Goreszenen vorzubereiten.
Einzig zu bemängeln wäre das mich bis auf Lisa Blount und Victor Wong keiner der restlichen Darsteller so recht überzeugen wollte.
Absolut sehenswert!

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Kill_Diether

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Bewertung9.5Herausragend

1. hab den 2004 nochmal auf Video gesehen
und fand ihn altbacken und aufgesetzt.
2. meine 9,5-Wertung bezieht sich auf meinen
Kinobesuch 1987 am Ku-Damm, Berlin.
Der ganze Film war hyper-spannend und
kickte auf erfrischend-moderne Art dem damaligen
Mainstream à la "Kuck mal wer da pupst" in den
Allerwertesten. Alice Cooper rotze Kakalaken!
Dazu der, wie von Crpenter immer wieder überraschende,
andere Sound, welcher die extreme Spannung bis zum
Anschlag steigerte. Bei mir hat sich die Anspannung
mit mehrmals im Sitz zusammenzucken entladen.
So habe ich das bis heute nicht wieder erlebt.

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Eneb

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Bewertung3.0Schwach

Schnarch. Aus irgendeinem Grund will sich der Grusel nicht einstellen obwohl alle von gewalttätigen Obdachlosen belagert werden und sich die Besessenen gegen ihre ehemaligen Kollegen wenden. The Thing und Mächte des Wahnsinns waren um Welten spannender, vielleicht liegt's daran, dass bei denen das Budget offensichtlich auch um Welten größer war.

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You7_boy

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten horrorfilme die ich je gesehen habe der film ist echt gut und hat einen augezeichneten gruselfaktor!

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Meister des Horrors schaffte diesen Spitzenfilm!!!

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alanger

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Bewertung6.0Ganz gut

nicht ozzy, aber alice cooper macht mit.

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Punk

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Bewertung9.0Herausragend

Ein moderner Klassiker. Der Film hat alles, was man bei diesem Genre erwartet: Spannung, Grusel, Atmosphäre, glaubwürdige Darsteller. Ein Rundumpaket was spass macht...

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dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

An einer guten Idee und an ekligen Szenen mangelt es nicht... trotzdem wirkt alles etwas konstruiert. Carpenter kann das besser

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Alecprime

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht das Familientreffen bei Ozzy Osbourne, sondern ein solider, typischer Carpenter Film, der sich bei seinem eigenen Klassiker "Assault on Precinct 13" hemmungslos bedient. Ich fands klasse.

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