Full Metal Village

Full Metal Village (2006), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 19.04.2007

7.6 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
951 Bewertungen
31 Kommentare
Full Metal Village - Bild 4540420
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von Sung Hyung Cho,

Wenn der Kirchenchor “Großer Gott, wir loben Dich” anstimmt, ertönt ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt auf der Black Metal Stage ein lautes Grollen. Dort grölt der Leadsänger von “Kreator” gerade “Enemy of God” ins Mikrofon und brüllt etwas vom grenzenlosen Hass, der Unsterblichkeit des Bösen und von Visionen des Tötens. Der kulturelle Unterschied zwischen den Bewohnern von Wacken und den aus der ganzen Welt angereisten Heavy Metal Fans kann bei oberflächlicher Betrachtung nicht größer sein. Hier Spitzenblusen, goldene Kruzifixe und dunkle Einreiher, da schwarze Lederhosen, Nietenhalsbänder, tätowierte Teufel und schulterlange Haare. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, ist es in dem kleinen schleswig-holsteinischen Dorf Wacken vorbei mit Ruhe und Beschaulichkeit, die sonst das Leben in der 2000-Seelen-Gemeinde prägt, denn dann findet für drei Tage das Wacken Open Air Festival statt. Angefangen hat das alles vor 17 Jahren in einer Kuhle mit ein paar hundert “Headbangern”. In den darauffolgenden Jahren kamen ein paar Tausend. Jetzt ist das Wacken Open Air mit 40.000 Metallern aus aller Welt so etwas wie ein Wallfahrtsort geworden. “Full Metal Village” setzt sich mit dieser kuriosen, liebenswürdigen Begegnung zweier Kulturen auseinander. Der Film dokumentiert jedoch – über das temporäre Musikereignis hinaus – das Bild einer ländlichen Gemeinde, deren Identität und deren Zusammenhalt ohne das Heavy Metal Festival nicht mehr denkbar scheint. Da ist zum Beispiel der schlaue Bauer Trede, der sich neben der traditionellen Landwirtschaft mit einer Biogasanlage, mit Aktiengeschäften und mit der Verpachtung der Festival-Wiesen seine “Nebeneinkünfte” sichert. Darüber hinaus koordiniert er Jahr für Jahr über 150 Ordner und Helfer auf dem Wacken Open Air Festival. Bauer Plähn hingegen scheint dies alles nicht zu interessieren. Wenn er zigaretterauchend…


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Full Metal Village

Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Sung-Hyung Cho hat mit ihrem dokumentarischen „Heimatfilm“ über das norddeutsche Dorf Wacken und seine Bewohner zahlreiche Preise gewonnen - zuletzt den Max-Ophüls-Preis 2007. Mit Recht.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Regisseurin Sung-Hyung Cho nennt ihren Film selber einen Heimatfilm. Er ist in mehrfachem Sinn ein Film über das Fremde und die Annäherung zwischen Fremden und ein liebevoller Einblick in die ganz normale deutsche Provinz...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Einmal im Jahr werden in der Idylle Schleswig-Holsteins die Ortsschilder abmontiert und die Regale des Mini-Supermarkts mit Sixpacks und Dosenravioli bestückt. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, steigt drei Tage lang das "Wacken Open Air" und 40.000 Heavy-Metal-Fans fallen aus aller Welt in die Beschaulichkeit ein. Die Koreanerin Sung Hyung Cho ist vor Ort; dokumentiert in "Full Metal Village - So macht Landwirtschaft Spaß" die Identität einer Gemeinde und ihrer Bewohner zwischen Melken und Moshpit.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Schöne Milieustudie, die im letzten Drittel abflacht.

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Kommentare (27) — Film: Full Metal Village

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Keky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Herrliche Dokumentation!
Wenn in Norddeutschland Banker und Rechtsanwälte ihre dick gewordenen Bäuche in ihre alten "Iron Maiden" T-Shirts zwängen, kann das nur einen Grund haben. Das Wacken Open Air steht vor der Tür. ;)
Sehr unterhaltsame Dokumentation um die liebenswerten Bewohner des Heavy-Metal Dorfes in Schleswig-Holstein WACKEN. Von Metalern für Metaler, muss man einfach gesehen haben. Super gemachte Detailstudie über ein kleines Dorf, das so einen großen Namen bekommen hat. Interessant fande ich, das dieses weltbekannte Riesenfestival aus einer Bierlaune entstand. :D
Selbst für Nicht-Metaller ist diese Dokumentation sehenswert. ;)

Noch 191 Tage dann is es wieder soweit. Und dann heißt es wieder, WACKEN WACKEN FEUERWEHR!
Schwarzes T-Shirt anziehen oder (auch nicht) und mit Bierkiste im schlepptau die Hauptstraße zum Festivalgelände runter latschen.
Nach ordentlichen Headbang-Action und einem kaputten Nacken. Und nach einer Woche Biergesaufe und lauter Musik mit einem schönem wollgefühltem Kater und gerüchen von Kotze und verschiedenen Biergerüchen nach Hause fahren. Das meine Freunde ist WACKEN. ^0^\m/
Es ist einfach herrrlich und schön ein Holsteiner zu sein, ich von meiner Seite aus sage ja. ;)

Und jetzt noch den Nacken aufwärmen: http://www.youtube.com/watch?v=ZPRt6Tt6RyM

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Le Samourai

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Hehe, die Regisseurin ist übrigens Koreanerin und war meine Filmanalyse-Dozentin in Frankfurt :)


CarrionFairy

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Bewertung4.0Uninteressant

das einzig gute war der amon amarth - pursuit of vikings unterlegte abspann.

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CarrionFairy

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4 punkte, weil "uninteressant". genauso wie creator und sodom *duck*


slangbanger!

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ODEN! Guide our ships, our axes, spears and swords! *grml*


guggenheim

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Bewertung4.0Uninteressant

Wer sich Blicke hinter die Festival-Kulissen erhofft, kann sich "Full Metal Village" getrost sparen. Die ankommenden Langhaar-Horden wirken wie zufällig von der Kamera eingefangen, denn der Rest des Films dreht sich schlicht um ein paar Mitglieder der Dorfgemeinschaft Wackens. Und wirklich interessant ist es nicht, was die Jungen und Alten da machen und erzählen, sondern im höchsten Maße profan. Sung-Hyung Cho, die dann und wann mit patzigem Ton zu hören ist, mag das beeindrucken, womöglich auch den ein oder anderen Menschen, der keinen dörfischen Bezug hat, ja sogar der unerschrockene Wacken-Fan könnte aus sentimentalen Gründen etwas Freude empfinden beim Anblick der Straßen und Geschäfte, die er selbst schon heimgesucht hat, aber wenn man weder Regisseurin, Städter oder Festival-Jünger ist, hat "Full Metal Village" nicht arg viel mehr Unterhaltungs- oder gar Informationswert als selbstgedrehte Heimvideos.

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Sarah Klaue

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Ach Nilsi, du hast ja keine Ahnung von Dokumentarfilmen ... ;)


guggenheim

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Dafür kann ich aber einen hervorragenden Zwetschgenkuchen backen :D


alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr viele kühe, "manchmal is englisch gut", süße junge rechte beim aerobic, bienenstich und motoradschrauber. breaking the law und dorfpolizei. "suaheli müsste man können".
rocknroll!!

nisch lang schnacken, kopf in nackcken. genial!

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J0J0

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"süße junge rechte"?!


cruzha

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich als Nichtmetaller ein interessanter Blick auf den ganz normalen Wacken-Wahnsinn. Dabei steht nicht die Musik im Mittelpunkt, sondern die "Eingeborenen" des kleinen Örtchens und wie sie mit den Hordern von Musikfans umgehen. Herausgekommen ist eine liebenswerte Doku über ein liebenswertes Völkchen, die man aber kein zweites Mal sehen muss.

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KlapTrap

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>> "Meine Jugend war ein einziger Nebel aus Alkohol, Drogen und Gewalt, gepusht von Heavy Metal und Rap" erzählt Ashley (24).
„Die blasphemischen, hasserfüllten Texte und der aggressive Beat gaben mir das Gefühl grenzenloser Stärke.Ich war nur noch mit Leuten zusammen, die diese Musik hörten und dabei Drogen nahmen.Unsere Helden waren Rapper und Heavy-Metal-Bands.
Nur leider geriet mein Leben bald absolut außer Kontrolle.Mit 17 wäre ich beinah an einer Überdosis gestorben.Als ich wieder zu mir kam, flehte ich Gott an, mir zu helfen.
Ein Junge hatte mir einmal erzählt, dass Gottes Name Jehova sei und ich musste gleich an die Zeugen Jehovas denken.Also hab ich mir ein Telefonbuch geschnappt, bei den Zeugen angerufen und angefangen mich mit der Bibel zu beschäftigen.
Ich zog einen Schlußstrich und trennte mich von meiner Musik.
.....[ ]......
Obwohl das Jahre her ist, reizen mich Heavy Metal und Rap immer noch.Deshalb mache ich einen großen Bogen um diese Musik, wie um eine Droge von der man nicht mehr loskommt.
Mittlerweile höre ich alles Mögliche, auch mal leichte Rockmusik – eine Ballade – und hin und wieder sogar Klassik.Und das Beste daran ist : Ich hab mein Leben jetzt wieder im Griff !“ <<

Seit wann sitzen eigentlich die TITANIC-Kreativlinge auch in der ERWACHET-Redaktion ?
Und stirbt dieser hirnverbrannte Murks eigentlich irgendwann endlich aus ?
Obwohl das schon irgendwie Schade wäre, weil als Realsatire doch zu lustig, genauso wie die beiden besorgten Damen, die mir zugehöriges Pamphlet am Sonntag morgen, noch vor meiner regulären Erweckungsphase (!!) in die Hand drücken wollten.
Schade das ich keine Zeit dazu hatte, meine Gedächtniskutte aus dem Schrank zu kramen und meinen inzwischen schon lichter werdenden Haarwuchs wieder aufzuplustern.
Ich grunzte nur irgendwas von „Hail Satanas“, knallte die Tür zu um mir erstmal Kaffee zu kochen, während meine bessere Hälfte (noch den Schlaf in den Augen) den ersten Lachflash des noch jungen Sonntages feierte.
Als die Dinosaurier noch über die Erde wandelten, also – als ich noch jung war – da wäre das Ganze ja noch irgendwie normal gewesen – also diese Einstellungen.
Da kann ich mich gut daran erinnern, wie es war an der Schule nur einer von genau zwei „Bombenlegern“ zu sein, die schonmal von ihrer Religionslehrerin mit einem leuchtenden Lächeln der Hoffnung ein Buch über „satanische Verse in der Rockmusik“ und „Backwardsmasking“ (dem angeblichen Einbauen von satanischen Rückwärtstexten in Rockmusik) zugeschoben bekamen, aber in Zeiten in denem einem VW Polos mit METALLICA-Aufdruck den Parkplatz wegnehmen und sich der Hohepriester der Fledermauszerknabberer selbst auf MTV die Luft rausließ, erscheint mit dererlei Gesülze doch schon reichlich anachronistisch.
Gehen denen einfach die Feindbilder aus ?
Sollen sie doch anfangen auf dem ganzen Social-Network kram rumzudreschen, das wäre dann wenigstens zeitgemäß.
Achso, machen sie ja – auf Seite 10 dann – gleich nach dem Pamphlet über Rockmusik und vor dem lesenswerten Artikel : „Was denkt Gott über Krieg ?“.
Da könnte man dann genauso gut Johannes B. Kerner fragen.....
Nunja – nun aber endlich : FULL METAL VILLAGE !
Der Grund warum mich diese kleine, feine Doku wirklich gefangen genommen hat, ist wahrscheinlich genau der Grund, warum er hier auf so viele eher durchwachsene Kritiken stößt : Er ist kein Konzertfilm !
Davon hab ich in meinem Leben nun auch schon hunderte gesehen, und ich weiß wie schwer es ist Bühnen aufzubauen, wie versifft Dixie-Klos sind, und das betrunkene Festival-Besucher ganz, ganz drollige Kreaturen sind.
Und gerade was Wacken angeht, gibt es ja inzwischen alljährlich ganz possierliche TV-Berichte und Dokus, in denen mindestens sechshundertsechsundsechzig Mal erwähnt werden muss, das Metaller ja eigentlich gar nicht so „böse“ drauf sind.
Gerade so als ob bei RTL lauter Ex-Jehovas sitzen, die sich innerhalb dieser Reportagen langsam und ungläubig ihr Weltbild abtrainieren dürfen.
Selbst dererlei Realsatire nervt und langweilt irgendwann.
An FULL METAL VILLAGE gefällt der Pragmatismus des ganzen normalen Lebens, und es hilft sicherlich dabei norddeutsche Wurzeln zu haben.
Wenn dort, im feinsten und breitesten Dialekt, Dorfbauern ihre Weisheiten rauslassen dürfen, morgens schonmal die erste Flasche Flens köpfen, und dann grinsend über eine jüngere Liebhaberin sinnieren, haut es mich regelmäßig vom Stuhl.
So sieht Realsatire aus, die gefällt.
Und wenn man schonmal im Stillen die Scheinchen zählt, die die nächste Rotte von langhaarigen Subkulturlern auf den frisch abgemähten Parkplatz schleppen, dann ist man näher an der Wahrheit, als so manchen „True-Metal“-Fan das lieb sein kann.
It´s all about money !
Gut, selbiges trifft auf die Zeugen Jehovas natürlich auch zu, aber ich lass mir doch lieber die Scheinchen von Jemandem aus der Tasche ziehen, der meine Neigungen unterstützt, als von Jemandem der sie mir permanent austreiben will.
Wenn man sich dann von all den Feierwütigen auch noch eine neue Solar oder Biogasanlage leisten kann....wunderbar !
FULL METAL VILLAGE lässt all das Zeter und Mordio genauso weg wie die Bauchnabelschau oder verwundertete Biotop-Betrachtungen und entblättert ganz langsam und behäbig die Welt hinter der Metal-Welt.
Dort wo Fleisch immernoch zu billig verkauft wird, wo man der goldenen Hochzeit entgegen geht, und auch dort wo man Sonntag Morgens wegen ein paar wahnsinnigen, wahrlich verlorenen Seelen aus dem Bett geklingelt werden darf.
FULL METAL VILLAGE dreht sich nicht um Bier, Bongs und Blackouts sondern um Bauern, Börsen und Bewässerungstechniken.
Mein achtzenjähriges Ich würde diesen Streifen wahrscheinlich strunzlangweilig finden.
Mein Heutiges aber, findet ihn bewundernswert.

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KlapTrap

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Bittesehr, bittegern.....!
Scheinbar einen Nerv getroffen....xD


duffy

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Mit jedem einzelnen Wort. Muss an der regionalen und jahrgangstechnischen Nähe liegen. :D


Hellbilly

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Bewertung6.5Ganz gut

Was soll man sagen?
Nicht Fisch, nicht Fleisch – weder wird der Culture Clash konsequent in den Mittelpunkt gerückt, noch die Organisation, die hinter dem ganzen Spektakel steht. Alles wird irgendwie angerissen und vermischt, letztlich bleibts aber bei mehr oder weniger tiefen Kratzern an der Oberfläche.
Es gibt unzweifelhaft wirklich schöne Szenen wie die mit der Oma, die das Festival zu einem riesigen Satanistentreffen mit Tieropfern erklärt, aber im Großen und Ganzen tröpfelt die Doku vor sich hin, ohne wirklich zu wissen, was sie denn jetzt überhaupt sein will.
Eine klarere Zielsetzung hätte hier wirklich nicht geschadet – ruft man sich die verschiedenen angeschnittenen Aspekte separat ins Gedächtnis, merkt man schnell, welches Potential in dieser Thematik steckt.
Leider hat man es nicht ausgeschöpft – würde mir vor allem einen stärkeren Fokus auf das Zusammentreffen von Dorfbevölkerung und langhaarigem Volk wünschen. Die paar Szenen, die gezeigt wurden, machen Lust auf mehr.

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duffy

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Lass' mich wissen wann und wo es soweit ist. Dann gibbet Bierchen von duffy! :)


Hellbilly

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Jetzt packts du aber die wirksamen Köder aus :-)


PommesPapst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

witzig ist es auf jeden fall, wenn ein ca. 100jähriger opa die heranreisenden metalheads mit dem metalsign begrüßt.

ich hätte mir aber gewünscht, weniger lang den tiefen einblick in den alltag der wackener bauern darzustellen und dafür das aufeinandertreffen der unterschiedlichen kulturen besser zu beleuchten.

nichtsdestotrotz eine gelungene dokumentation, die trotz eines etwas langsamen starts sehr gut zu unterhalten weiß.

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Kreischling

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Bewertung4.0Uninteressant

Nett sind sie ja alle irgendwie, aber eigentlich ist dies ein langweiliger Film über einen langweiligen culture clash.

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stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

„Full Metal Village“ ist weit davon entfernt ein Konzertfilm zu sein und wer sich erhofft hat, dass sich die gebürtige Süd-Koreanerin Sung-Hyung Cho in ihrer Dokumentation voll und ganz auf den Clash der Kulturen konzentriert wird ebenfalls enttäuscht. Die Regisseurin liefert eine Studie, die fast schon mit einem ethnografischen Blick den Alltag der Einwohner der Städtchen Wacken erforscht und dabei die kleinen und großen Besonderheiten der Menschen aufzeigt, ohne mit dem Finger darauf zu zeigen. Dass ist alles ganz nett, etwas zu sehr in die Länge gestreckt und nicht ganz so informativ wie gewünscht.

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mikkean

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Ich war auch eher enttäuscht. Dieser Film ist mehr etwas für die angepassten dritten Programme, die liebend gern die tapfren Bauer und Anwohner portraitieren, die Wacken jedes Jahr durchstehen. Lustig, wie viele Doku-Nachzügler sich danach mit ähnlichen Festival-Gemeinden beschäftigten.


sunyrising

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Seh ich auch so.


aggrotainment

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich denke die Dokumentation bringt dem Unbeteiligten die Situation in Wacken schon ziemlich nahe. Allerdings haben mir die richtig schrägen Szenen und Bilder gefehlt die ich bei meinen alljährlichen Besuch da oben sehe. Mit etwas mehr Recherche hätte man noch eine Menge mehr aus der Doku rausholen können. Das Verhältnis zwischen Publikum und Fans wird dem Zuschauer aber schon sehr gut beschrieben.

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sw1x

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Bewertung5.5Geht so

Die letzten 25-30 Minuten hätte man sicherlich gut in eine halbstündige N24 Reportage umwandeln können, wäre sicher interessant, das anzusehen. Doch der Rest ist seehr lang gezogen und folglich auch seehr langweilig - Ich hatte mir eigentlich mehr erhofft, als zu erfahren, auf was die Milch der Wackener Landwirte so alles überprüft wird.

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BliBble

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Interviews mit den dort ansässigen Bewohnern ziehen sich teils etwas.. Ansonsten nette Reportage übers Wacken.

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midian666

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider viel zu viel "Muuuh" und "Määäh" anstatt richtiges *grunz* und *bang* :D

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Kaffeejunkie

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ich wollte nicht nur das festival sehen, aber eine bessere mischung hätte dem film gut getan.


Hypocrisy

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine sehr gelungene Dokumentation in und um Wacken.
Jedoch hatt ich mir einen größeren Augenmerk auf die Entstehungsgeschichte des Open Air selbst erhofft.

Amon Amarth im Abspann!

\m/

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JVizzl

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch für Menschen die mit Wacken überhaupt nichts am Hut haben empfehlenswert.

Sehr gelungene und lustige Doku.

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RobVonHelvete

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich sag nur
Kuh erst wenn Kalb geboren ^^

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morbidangel

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Bewertung1.0Ärgerlich

*gähn* das ganze kommt mir vor wie eine überlange folge von "we are family" ! und wie viel ich vom nachmittagsprogramm der deutschen privatsender halte, brauche ich ja wohl nicht lange zu erklären!

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Miike

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Bewertung9.5Herausragend

Großartige Dokumentation über die Bewohner von Wacken und deren Veränderung wenn wieder die Zeit gekommen ist und Die Hölle über Wacken einbricht. Es wird hier sehr gut auf verschiedene Charaktere auss dem kleinen sonst so ruhigen Dörfchen im Norden Deutschland eingegangen. Sung Hyung Cho (die ich übrigens zufällig im Jahr der Veröffentlichung in Wacken getroffen habe) schafft es als Außenstehende dass sich die Menschen Ihr öffnenen und einige interessante Details des Innenlebens nach außen kehren. Immer wieder sehenswert.

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FordFairlane

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Bewertung6.0Ganz gut

Also wir haben uns diesen Film vor einiger Zeit mit unserer Klasse von der Gesamtschule im Kino angesehen und wir hatten dabei unsern spaß. Nicht weil der Film besonders gut, sondern weil er einen guten Einblick zeigt was da eigentlich wirklich abgibt. Nette Doku aber kein Film den man sich immer wieder ansieht!!

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