Full Metal Village
Full Metal Village (2006), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 19.04.2007
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Keine
von Sung Hyung Cho,
Wenn der Kirchenchor “Großer Gott, wir loben Dich” anstimmt, ertönt ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt auf der Black Metal Stage ein lautes Grollen. Dort grölt der Leadsänger von “Kreator” gerade “Enemy of God” ins Mikrofon und brüllt etwas vom grenzenlosen Hass, der Unsterblichkeit des Bösen und von Visionen des Tötens. Der kulturelle Unterschied zwischen den Bewohnern von Wacken und den aus der ganzen Welt angereisten Heavy Metal Fans kann bei oberflächlicher Betrachtung nicht größer sein. Hier Spitzenblusen, goldene Kruzifixe und dunkle Einreiher, da schwarze Lederhosen, Nietenhalsbänder, tätowierte Teufel und schulterlange Haare. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, ist es in dem kleinen schleswig-holsteinischen Dorf Wacken vorbei mit Ruhe und Beschaulichkeit, die sonst das Leben in der 2000-Seelen-Gemeinde prägt, denn dann findet für drei Tage das Wacken Open Air Festival statt. Angefangen hat das alles vor 17 Jahren in einer Kuhle mit ein paar hundert “Headbangern”. In den darauffolgenden Jahren kamen ein paar Tausend. Jetzt ist das Wacken Open Air mit 40.000 Metallern aus aller Welt so etwas wie ein Wallfahrtsort geworden. “Full Metal Village” setzt sich mit dieser kuriosen, liebenswürdigen Begegnung zweier Kulturen auseinander. Der Film dokumentiert jedoch – über das temporäre Musikereignis hinaus – das Bild einer ländlichen Gemeinde, deren Identität und deren Zusammenhalt ohne das Heavy Metal Festival nicht mehr denkbar scheint. Da ist zum Beispiel der schlaue Bauer Trede, der sich neben der traditionellen Landwirtschaft mit einer Biogasanlage, mit Aktiengeschäften und mit der Verpachtung der Festival-Wiesen seine “Nebeneinkünfte” sichert. Darüber hinaus koordiniert er Jahr für Jahr über 150 Ordner und Helfer auf dem Wacken Open Air Festival. Bauer Plähn hingegen scheint dies alles nicht zu interessieren. Wenn er zigaretterauchend…
Wenn der Kirchenchor “Großer Gott, wir loben Dich” anstimmt, ertönt ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt auf der Black Metal Stage ein lautes Grollen. Dort grölt der Leadsänger von “Kreator” gerade “Enemy of God” ins Mikrofon und brüllt etwas vom grenzenlosen Hass, der Unsterblichkeit des Bösen und von Visionen des Tötens. Der kulturelle Unterschied zwischen den Bewohnern von Wacken und den aus der ganzen Welt angereisten Heavy Metal Fans kann bei oberflächlicher Betrachtung nicht größer sein. Hier Spitzenblusen, goldene Kruzifixe und dunkle Einreiher, da schwarze Lederhosen, Nietenhalsbänder, tätowierte Teufel und schulterlange Haare. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, ist es in dem kleinen schleswig-holsteinischen Dorf Wacken vorbei mit Ruhe und Beschaulichkeit, die sonst das Leben in der 2000-Seelen-Gemeinde prägt, denn dann findet für drei Tage das Wacken Open Air Festival statt. Angefangen hat das alles vor 17 Jahren in einer Kuhle mit ein paar hundert “Headbangern”. In den darauffolgenden Jahren kamen ein paar Tausend. Jetzt ist das Wacken Open Air mit 40.000 Metallern aus aller Welt so etwas wie ein Wallfahrtsort geworden. “Full Metal Village” setzt sich mit dieser kuriosen, liebenswürdigen Begegnung zweier Kulturen auseinander. Der Film dokumentiert jedoch – über das temporäre Musikereignis hinaus – das Bild einer ländlichen Gemeinde, deren Identität und deren Zusammenhalt ohne das Heavy Metal Festival nicht mehr denkbar scheint. Da ist zum Beispiel der schlaue Bauer Trede, der sich neben der traditionellen Landwirtschaft mit einer Biogasanlage, mit Aktiengeschäften und mit der Verpachtung der Festival-Wiesen seine “Nebeneinkünfte” sichert. Darüber hinaus koordiniert er Jahr für Jahr über 150 Ordner und Helfer auf dem Wacken Open Air Festival. Bauer Plähn hingegen scheint dies alles nicht zu interessieren. Wenn er zigaretterauchend im Stall sitzt und wartet, bis die Milch auf 40 Grad erwärmt wird, scheint die Zeit für eine Weile still zu stehen. “So macht Landwirtschaft Spaß”, sagt er und seufzt. Norbert, Mitbegründer des Festivals vor 17 Jahren und seit ein paar Jahren arbeitslos, geht inzwischen nur noch als Besucher auf das Festival. Seinen Ausstieg bedauert er inzwischen. Für die 16-jährige Kathrin bietet das Festival die Möglichkeit, einmal im Jahr aus der Enge des Dorflebens auszubrechen und mit Leuten aus aller Welt zu feiern. Am liebsten würde sie mal verreisen, was anderes sehen, “Urlaub in Bayern, oder so”. Ihre Oma Irma hält hingegen nichts vom Wacken Open Air und der schauerlichen Musik, den Teufelsanbetungen und blutigen Ritualen, von denen man sich erzählt. Auf dem Festival war sie allerdings selbst noch nie… Das Dorf scheint seit cirka 17 Jahren einen gravierenden Wandel durchzumachen. Das reicht von den Umwälzungen in der unrentabel gewordenen Milchwirtschaft bis zu einer Neudefinition des jahrhundertealten, bäuerlichen Selbstverständnisses. Vielleicht meint Bauer Trede genau diesen Mentalitätswandel, wenn er sagt: “Menschen sind besser zu melken als Kühe”.
HandlungFull Metal Village porträtiert die Bewohner des schleswig-holsteinischen Dorfes Wacken, einer 1.900-Seelen-Gemeinde unweit von Itzehoe. Die Regisseurin nimmt dabei das jährlich im Dorf stattfindende Heavy-Metal-Open-Air-Festival zum Anlass, die Gemeinde zu porträtieren und den Zusammenstoß zwei grundverschiedener Kulturen zu thematisieren. Das Festival dient ihr nur als Vehikel; im Mittelpunkt des Filmes stehen verschiedene Persönlichkeiten des Dorfes und ihr Alltag.
Da ist zum Beispiel Bauer Uwe Trede, pfiffig, gewitzt und scheinbarer Dreh- und Angelpunkt des Dorfes. Offenherzig plaudert er über Seitensprünge, Nebeneinkünfte und die nötige Kreativität und Innovationsfähigkeit, die der moderne Landwirt braucht.
Milchbauer Klaus H. Plähn ist weniger rührig, dafür ist sein Humor umso trockener. Geduldig erklärt er der staunenden Regisseurin den Unterschied zwischen Kuh, Kalb, Jungtier, Ochse und Bulle. Und wenn er Zigarette rauchend im Stall sitzt und wartet, bis die Milch auf 40 Grad erwärmt wird, scheint die Zeit für ihn eine Weile still zu stehen.
Da Familienvater Norbert Venohr seinen einstigen Job inzwischen los ist, bastelt er derweil an seinem Motorrad. Mit einer Computerumschulung vom Arbeitsamt will er sich nicht vertrösten lassen: “Einen Job in der Gegend find ich damit eh nicht.” Er erzählt von den Anfängen des Festivals und den Tagen, in denen er selbst noch zu den Organisatoren des Heavy-Metal-Events gehört hat.
Die 16-jährige Ann-Kathrin Schaack trimmt sich derweil für eine eventuelle Karriere als Topmodell. Sie wäre lieber in der Fremde unterwegs als sich Tag für Tag dem gleichförmigen Dorfalltag hinzugeben. Für sie ist das Festival willkommene Abwechslung und Möglichkeit zur Rebellion im Kleinen.
Rebellion, welche ihre streng gläubige Großmutter Irma Schaack nicht gut heißen kann. Sie hat gehört, dass auf dem Festival schwarze Messen gefeiert würden und der Heiland verspottet werde. Also verreisen sie und ihre Schwester Eva Waldow lieber vorsorglich und kehren erst zurück, wenn der Ansturm der Metal Heads vorbei ist.
Dann trifft sich die ganze Dorfgemeinschaft und sammelt ohne Murren und Knurren den kilometerweit verstreuten Müll der Festivalbesucher auf – eine Dorftradition, an der man sich eben beteiligt.
Insgesamt verläuft die Begegnung der Bewohner mit den durchschnittlich 60.000 Besuchern – letztere großteils alkoholisiert – eher freundlich und unkompliziert. Jahrelange Erfahrung mit dem Festival hat zu einer angemessenen Organisationsstruktur der Wackener geführt, die das Ausnahme-Event inzwischen routiniert abwickeln. Letztlich scheint es, als ob das Festival nicht nur für die Jugend, sondern für viele im Dorf eine willkommene Abwechslung ist.
Preise
Mit Full Metal Village wurde erstmalig in der Geschichte des Filmfestivals Max Ophüls einem Dokumentarfilm die renommierte Auszeichnung zuerkannt. Die Jury des Max-Ophüls-Preises 2007 lobt den Film in ihrer Begründung als humorvoll und vielschichtig, als “unterhaltsamen Dokumentarfilm, der ein faszinierendes Bild deutscher Identität”1 liefere.
Die Jury des Hessischen Filmpreises erläutert, wie es zu diesem außergewöhnlichen Blick auf deutsche Befindlichkeiten kam:
Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Regisseurin ihre ersten 20 Jahre in Süd-Korea verbracht hat, dem lebendigsten und innovativsten Filmland der Gegenwart. Bekanntlich sehen Fremde oft genauer hin und finden andere Dinge als die Einheimischen. Doppelt fremd, als gebürtige Koreanerin und als Hessin, begibt sich die Regisseurin in ihrem Film unter die Eingeborenen der norddeutschen Gemeinde von Wacken, erzählt von ihrem Leben und der alljährlichen Begegnung mit Heavy Metal-Fans, die seit Jahren aus der ganzen Welt zum dortigen Open-Air-Konzert anreisen. So ist Full Metal Village im mehrfachen und mehrdeutigen Sinn ein Film über das Fremde und die Annäherung zwischen Fremden, ein liebevoller Essay über die ganz normale deutsche Provinz und natürlich das Portrait eines einmaligen Ereignisses und der Menschen, die es möglich machen.2
Hervorgehoben werden von der Jury ferner die “exzellent komponierte Montage” und die “hohe erzählerische Qualität” des Films. Der Film wurde auch mit dem mit 15.000 Euro dotierten Filmpreis Schleswig Holstein ausgezeichnet.3
Quellen1 Pressemitteilung zur Verleihung des Max-Ophüls-Preises 2007
2 Pressemitteilung der Hessischen Filmförderung vom 06.10.2006 (DOC)
3 Pressemitteilung zur Preisverleihung (PDF)
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Website des Films bei Flying Moon Filmproduktion
Interview mit Sung-Hyung Cho zur Entstehung des Films, von Rüdiger Suchsland
MP3-Ausschnitte aus dem Film, thematisch geordnet
Informationen zum Wacken Open Air in der deutschen Wikipedia
Wacken in der deutschen Wikipedia
Cast & Crew
-
Sung Hyung Cho
Regie
Schauspieler
-
Sung Hyung Cho
- Genre
- Sozialstudie, Ereignisdokumentation
- Zeit
- 2000er Jahre, August, Sommer
- Ort
- Dorf, Dorfleben, Südkorea, Wacken
- Handlung
- Bauer, Bauernhof, Camping, Campingplatz, Chor, Dorfbewohner, Dorfleben, Einwohner, Fan, Feuerwehr, Freiwillige Feuerwehr, Garage, Großmutter, Headbanging, Heavy Metal, Kartoffel, Konzert, Kuh, Landleben, Milch, Musik, Musiker, Musikfestival, Musikliebhaber, Open-Air, Priester, Provinz, Provinzkaff, Satanist, Zelt
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt, Witzig
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Drehbuch
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Kritiken (4) — Film: Full Metal Village
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenSung-Hyung Cho hat mit ihrem dokumentarischen „Heimatfilm“ über das norddeutsche Dorf Wacken und seine Bewohner zahlreiche Preise gewonnen - zuletzt den Max-Ophüls-Preis 2007. Mit Recht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenRegisseurin Sung-Hyung Cho nennt ihren Film selber einen Heimatfilm. Er ist in mehrfachem Sinn ein Film über das Fremde und die Annäherung zwischen Fremden und ein liebevoller Einblick in die ganz normale deutsche Provinz...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEinmal im Jahr werden in der Idylle Schleswig-Holsteins die Ortsschilder abmontiert und die Regale des Mini-Supermarkts mit Sixpacks und Dosenravioli bestückt. Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, steigt drei Tage lang das "Wacken Open Air" und 40.000 Heavy-Metal-Fans fallen aus aller Welt in die Beschaulichkeit ein. Die Koreanerin Sung Hyung Cho ist vor Ort; dokumentiert in "Full Metal Village - So macht Landwirtschaft Spaß" die Identität einer Gemeinde und ihrer Bewohner zwischen Melken und Moshpit.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenSchöne Milieustudie, die im letzten Drittel abflacht.
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Kommentare (28) — Film: Full Metal Village
Kommentar schreibenTeezy123 2012/05/21 17:57:34
Kommentar löschenNaja, leider nur Mittelmaß... da ich 9 Jahre lang Wacken mit meiner Anwesenheit beehrt habe, durfte ich im Laufe dieser Jahre auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Und dieser Blick fällt dann doch ein wenig anders aus, als es in dieser Doku dargestellt wird.
Um es auf den Punkt zu bringen, so gut wie alle in dieser Doku gezeigten Herrschaften, zeigen Sympathien für die Metal-Kultur nur aus einem einzigen Grunde... Kohle !!!
Wer glaubt, dass die Wackener Bürger unglaublich tolerant und offen und cool sind, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
Fazit: Nette Demo.. aber eben nur nett... ein eher langweiliger Blick hinter die Kulissen
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Julia26 2012/04/09 02:10:50
Kommentar löschenWACKEEEN :D
Naja leider ist mir Wacken zu teuer und zu überfüllt geworden.
Früher war es viiiel besser, als man sich gemütlich nach vorne stellen konnte bei den Auftritten und als es nicht voller Idioten war.
Jetzt bevorzuge ich RockHard in Gelsenkirchen.
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maxz 2012/03/26 21:07:22
Kommentar löschenEinmal im 2. Weltkrieg zu sein, das würde ich mir wünschen. Einmal die Hitlerjugend sehen. Ja, das würde ich mir wünschen.
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Keky 2012/01/24 20:36:21
Kommentar löschenHerrliche Dokumentation!
Wenn in Norddeutschland Banker und Rechtsanwälte ihre dick gewordenen Bäuche in ihre alten "Iron Maiden" T-Shirts zwängen, kann das nur einen Grund haben. Das Wacken Open Air steht vor der Tür. ;)
Sehr unterhaltsame Dokumentation um die liebenswerten Bewohner des Heavy-Metal Dorfes in Schleswig-Holstein WACKEN. Von Metalern für Metaler, muss man einfach gesehen haben. Super gemachte Detailstudie über ein kleines Dorf, das so einen großen Namen bekommen hat. Interessant fande ich, das dieses weltbekannte Riesenfestival aus einer Bierlaune entstand. :D
Selbst für Nicht-Metaller ist diese Dokumentation sehenswert. ;)
Noch 191 Tage dann is es wieder soweit. Und dann heißt es wieder, WACKEN WACKEN FEUERWEHR!
Schwarzes T-Shirt anziehen oder (auch nicht) und mit Bierkiste im schlepptau die Hauptstraße zum Festivalgelände runter latschen.
Nach ordentlichen Headbang-Action und einem kaputten Nacken. Und nach einer Woche Biergesaufe und lauter Musik mit einem schönem wollgefühltem Kater und gerüchen von Kotze und verschiedenen Biergerüchen nach Hause fahren. Das meine Freunde ist WACKEN. ^0^\m/
Es ist einfach herrrlich und schön ein Holsteiner zu sein, ich von meiner Seite aus sage ja. ;)
Und jetzt noch den Nacken aufwärmen: http://www.youtube.com/watch?v=ZPRt6Tt6RyM
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Le Samourai 2012/01/25 00:27:36
Antwort löschenHehe, die Regisseurin ist übrigens Koreanerin und war meine Filmanalyse-Dozentin in Frankfurt :)
CarrionFairy 2011/11/21 11:23:07
Kommentar löschendas einzig gute war der amon amarth - pursuit of vikings unterlegte abspann.
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DeDavid 2011/11/21 13:55:13
Antwort löschenUnd was ist mit Kreator - Pleasure to Kill? :)
Bradbury 2011/11/21 14:47:01
Antwort löschenKreator sind doch Sodom für Arme! ^^
Taddl 2011/11/21 14:48:00
Antwort löschenDann sind 4 Punkte etwas viel, oder irre ich mich da?
DeDavid 2011/11/21 15:11:51
Antwort löschenUnd Sodom sind Destruction für Militaristen. :D
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CarrionFairy 2011/11/21 21:31:12
Antwort löschen4 punkte, weil "uninteressant". genauso wie creator und sodom *duck*
slangbanger! 2011/11/22 00:04:17
Antwort löschenODEN! Guide our ships, our axes, spears and swords! *grml*
guggenheim 2011/11/21 10:33:21
Kommentar löschenWer sich Blicke hinter die Festival-Kulissen erhofft, kann sich "Full Metal Village" getrost sparen. Die ankommenden Langhaar-Horden wirken wie zufällig von der Kamera eingefangen, denn der Rest des Films dreht sich schlicht um ein paar Mitglieder der Dorfgemeinschaft Wackens. Und wirklich interessant ist es nicht, was die Jungen und Alten da machen und erzählen, sondern im höchsten Maße profan. Sung-Hyung Cho, die dann und wann mit patzigem Ton zu hören ist, mag das beeindrucken, womöglich auch den ein oder anderen Menschen, der keinen dörfischen Bezug hat, ja sogar der unerschrockene Wacken-Fan könnte aus sentimentalen Gründen etwas Freude empfinden beim Anblick der Straßen und Geschäfte, die er selbst schon heimgesucht hat, aber wenn man weder Regisseurin, Städter oder Festival-Jünger ist, hat "Full Metal Village" nicht arg viel mehr Unterhaltungs- oder gar Informationswert als selbstgedrehte Heimvideos.
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AltH85 2011/11/21 10:49:53
Antwort löschenJo, kann ich dir nur zustimmen. Hab mir wesentlich mehr Festivaleindrücke gewünscht. Als es dann um die Modelkarriere der zwei Dorf"grazien" ging, wars dann bei mir aus. Schade eigentlich.
guggenheim 2011/11/21 11:07:25
Antwort löschenDas soll wohl den Kontrast zwischen Wacken und typischer Mädchenwelt zeigen, ist aber nicht stimmig in den Kontext eingebunden. Wie der ganze Film einfach nur beliebig.
AltH85 2011/11/21 11:09:54
Antwort löschen"Dorfgelüster" wär wohl der passendere Titel gewesen
AltH85 2011/11/21 15:38:31
Antwort löschenÄhm.....flüster
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Sarah Klaue 2011/11/24 11:24:31
Antwort löschenAch Nilsi, du hast ja keine Ahnung von Dokumentarfilmen ... ;)
guggenheim 2011/11/24 11:52:26
Antwort löschenDafür kann ich aber einen hervorragenden Zwetschgenkuchen backen :D
cruzha 2011/08/15 12:23:23
Kommentar löschenFür mich als Nichtmetaller ein interessanter Blick auf den ganz normalen Wacken-Wahnsinn. Dabei steht nicht die Musik im Mittelpunkt, sondern die "Eingeborenen" des kleinen Örtchens und wie sie mit den Hordern von Musikfans umgehen. Herausgekommen ist eine liebenswerte Doku über ein liebenswertes Völkchen, die man aber kein zweites Mal sehen muss.
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Hellbilly 2011/07/31 13:10:08
Kommentar löschenWas soll man sagen?
Nicht Fisch, nicht Fleisch – weder wird der Culture Clash konsequent in den Mittelpunkt gerückt, noch die Organisation, die hinter dem ganzen Spektakel steht. Alles wird irgendwie angerissen und vermischt, letztlich bleibts aber bei mehr oder weniger tiefen Kratzern an der Oberfläche.
Es gibt unzweifelhaft wirklich schöne Szenen wie die mit der Oma, die das Festival zu einem riesigen Satanistentreffen mit Tieropfern erklärt, aber im Großen und Ganzen tröpfelt die Doku vor sich hin, ohne wirklich zu wissen, was sie denn jetzt überhaupt sein will.
Eine klarere Zielsetzung hätte hier wirklich nicht geschadet – ruft man sich die verschiedenen angeschnittenen Aspekte separat ins Gedächtnis, merkt man schnell, welches Potential in dieser Thematik steckt.
Leider hat man es nicht ausgeschöpft – würde mir vor allem einen stärkeren Fokus auf das Zusammentreffen von Dorfbevölkerung und langhaarigem Volk wünschen. Die paar Szenen, die gezeigt wurden, machen Lust auf mehr.
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Hellbilly 2011/07/31 13:35:05
Antwort löschenNein
Wäre mir wahrscheinlich auch zu viel - die Musik hör ich ab und an gern, ununterbrochen schaff ich das aber nicht (auch nicht in verschiedenen Abwandlungen). 3-4 Tage lang campen, Bier süffeln und im Dreck sitzen erscheint mir auch nicht grad erstrebenswert, obwohl man das erst mitgemacht haben muss, bevor man es überhaupt beurteilen kann.
Interessieren würds mich schon mal, aber der ganz große Drang ist nicht da.
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Hellbilly 2011/07/31 13:43:29
Antwort löschenWerd ich mir merken :-)
Hellbilly 2011/07/31 13:46:56
Antwort löschenJetzt packts du aber die wirksamen Köder aus :-)
PommesPapst 2011/07/20 18:02:17
Kommentar löschenwitzig ist es auf jeden fall, wenn ein ca. 100jähriger opa die heranreisenden metalheads mit dem metalsign begrüßt.
ich hätte mir aber gewünscht, weniger lang den tiefen einblick in den alltag der wackener bauern darzustellen und dafür das aufeinandertreffen der unterschiedlichen kulturen besser zu beleuchten.
nichtsdestotrotz eine gelungene dokumentation, die trotz eines etwas langsamen starts sehr gut zu unterhalten weiß.
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Kreischling 2011/04/17 01:23:26
Kommentar löschenNett sind sie ja alle irgendwie, aber eigentlich ist dies ein langweiliger Film über einen langweiligen culture clash.
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stuforcedyou 2010/10/14 17:33:31
Kommentar löschen„Full Metal Village“ ist weit davon entfernt ein Konzertfilm zu sein und wer sich erhofft hat, dass sich die gebürtige Süd-Koreanerin Sung-Hyung Cho in ihrer Dokumentation voll und ganz auf den Clash der Kulturen konzentriert wird ebenfalls enttäuscht. Die Regisseurin liefert eine Studie, die fast schon mit einem ethnografischen Blick den Alltag der Einwohner der Städtchen Wacken erforscht und dabei die kleinen und großen Besonderheiten der Menschen aufzeigt, ohne mit dem Finger darauf zu zeigen. Dass ist alles ganz nett, etwas zu sehr in die Länge gestreckt und nicht ganz so informativ wie gewünscht.
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mikkean 2010/10/19 09:48:51
Antwort löschenIch war auch eher enttäuscht. Dieser Film ist mehr etwas für die angepassten dritten Programme, die liebend gern die tapfren Bauer und Anwohner portraitieren, die Wacken jedes Jahr durchstehen. Lustig, wie viele Doku-Nachzügler sich danach mit ähnlichen Festival-Gemeinden beschäftigten.
sunyrising 2010/10/26 19:56:52
Antwort löschenSeh ich auch so.
aggrotainment 2010/08/26 12:59:30
Kommentar löschenIch denke die Dokumentation bringt dem Unbeteiligten die Situation in Wacken schon ziemlich nahe. Allerdings haben mir die richtig schrägen Szenen und Bilder gefehlt die ich bei meinen alljährlichen Besuch da oben sehe. Mit etwas mehr Recherche hätte man noch eine Menge mehr aus der Doku rausholen können. Das Verhältnis zwischen Publikum und Fans wird dem Zuschauer aber schon sehr gut beschrieben.
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sw1x 2010/08/18 10:40:09
Kommentar löschenDie letzten 25-30 Minuten hätte man sicherlich gut in eine halbstündige N24 Reportage umwandeln können, wäre sicher interessant, das anzusehen. Doch der Rest ist seehr lang gezogen und folglich auch seehr langweilig - Ich hatte mir eigentlich mehr erhofft, als zu erfahren, auf was die Milch der Wackener Landwirte so alles überprüft wird.
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BliBble 2010/08/10 02:27:16
Kommentar löschenDie Interviews mit den dort ansässigen Bewohnern ziehen sich teils etwas.. Ansonsten nette Reportage übers Wacken.
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midian666 2010/06/10 22:33:02
Kommentar löschenLeider viel zu viel "Muuuh" und "Määäh" anstatt richtiges *grunz* und *bang* :D
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Kaffeejunkie 2010/06/21 19:05:13
Antwort löschenich wollte nicht nur das festival sehen, aber eine bessere mischung hätte dem film gut getan.
Hypocrisy 2010/03/11 04:36:17
Kommentar löschenEine sehr gelungene Dokumentation in und um Wacken.
Jedoch hatt ich mir einen größeren Augenmerk auf die Entstehungsgeschichte des Open Air selbst erhofft.
Amon Amarth im Abspann!
\m/
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JVizzl 2009/08/05 00:09:04
Kommentar löschenAuch für Menschen die mit Wacken überhaupt nichts am Hut haben empfehlenswert.
Sehr gelungene und lustige Doku.
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RobVonHelvete 2009/07/25 11:26:11
Kommentar löschenIch sag nur
Kuh erst wenn Kalb geboren ^^
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morbidangel 2009/07/25 09:26:25
Kommentar löschen*gähn* das ganze kommt mir vor wie eine überlange folge von "we are family" ! und wie viel ich vom nachmittagsprogramm der deutschen privatsender halte, brauche ich ja wohl nicht lange zu erklären!
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Miike 2009/05/10 11:55:09
Kommentar löschenGroßartige Dokumentation über die Bewohner von Wacken und deren Veränderung wenn wieder die Zeit gekommen ist und Die Hölle über Wacken einbricht. Es wird hier sehr gut auf verschiedene Charaktere auss dem kleinen sonst so ruhigen Dörfchen im Norden Deutschland eingegangen. Sung Hyung Cho (die ich übrigens zufällig im Jahr der Veröffentlichung in Wacken getroffen habe) schafft es als Außenstehende dass sich die Menschen Ihr öffnenen und einige interessante Details des Innenlebens nach außen kehren. Immer wieder sehenswert.
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