G8 auf Wolke Sieben

The Girl in the Café (2005), GB/US Laufzeit 94 Minuten, Drama, Komödie

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Kritiker
1 Bewertungen
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5.8
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5 Kommentare
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von David Yates, mit Bill Nighy und Kelly MacDonald

“The Girl in the Café” erzählt die Liebesgeschichte von Lawrence, dem Mitglieds einer britischen Delegation, der zum G8-Treffen nach Reykjavik reist, und dorthin seine neue, schottische Freundin Gina mitnimmt. Unter dem Belastungstest des beruflichen Alltags und der global wichtigen Konferenz müssen die beiden herausfinden, ob sie füreinander bestimmt sind.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (5) — Film: G8 auf Wolke Sieben


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Derboywiealleanderen

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Bewertung3.0Schwach

Ich bin mal so richtig enttäuscht: Irgendwie hab ich mich über die Schauspielerkombination alter Mann, junges Ding von "Lost in translation" zu diesem Film weitergehangelt.
Was für eine eklige zerknitterte Stimmung und Gesichter, will das ein Drama sein? Und überhaupt: Gibt es in Großbritannien nur die Farbe Grau?

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chmul_cr0n

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Bewertung6.0Ganz gut

Scheißende, aber der Rest war trotzdem cool.

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Bitte bloß nicht vom grausamen deutschen Titel abschrecken lassen oder womöglich vom deutschen TV-Remake "Frühstück mit einer Unbekannten" über dessen Qualität ich nichts zu sagen vermag. "The Girl in the Café" ist eine viel zu unbekannte knuffig-sonderbare Liebesgeschichte aus der geübten Romanzen-Feder von Richard Curtis ("Four Weddings...", "Love Actually"), der mich nie wirklich glücklich macht, weil er sich nicht auf eine Geschichte fokussieren kann und seine Drehbücher stets mit zwar netten, aber überflüssigen Handlungen verstopft. In diesem Film gelingt es ihm beinahe, doch dann panscht er wieder zwei Themen zusammen, die sich nicht so perfekt ergänzen wie er es wohl gerne hätte, sondern sich teilweise gegenseitig unterminieren.

Der Film ist sein Beitrag zu "Make Poverty History"/"Live 8" und dem G8-Treffen in Edinburgh 2005. Ihr ahnt es bereits. Hier wird versucht eine Liebesgeschichte mit einer politischen Message zu verknüpfen. Klappt nicht so recht. Ist aber trotzdem schön. Dank der wunderbaren Hauptdarsteller, beide sonst so oft in kleineren Nebenrollen unter Wert besetzt: Kelly Macdonald als mysteriöse Gina und Bill Nighy als verhuschter, zurückgezogen lebender Staatsdiener Lawrence.

Bill Nighys Schüchternheit ist ein Fest, vor allem wenn er hypernervös vor Scham mehrfach beinahe im Boden versinkt oder so unsäglich liebenswerte Sachen von sich gibt wie "It was lovely sitting directly opposite you... And I enjoyed the early diagonal bit as well, obviously" oder "It's not what you think […] there's actually nothing happening between us. [Why would it worry you if I thought there was?] I don't know. I suppose I fear you'd think less of her if she were with me". Awwww.

So charmant die Liebesgeschichte auch ist, so schade ist es, wenn Curtis sie nur instrumentalisiert um uns mit zunehmender Laufzeit seinen Schrei nach einem Ende globaler Armut zu verkaufen und uns mit erhobenem Zeigefinger anhält wie Gina unseren Mund aufzumachen vor all jenen, in deren Macht es liegt dies zu verändern. Die Botschaft ist reichlich naiv, aber gut gemeint und deshalb will ich Curtis nicht böse sein. Dennoch lohnt nicht sie, sondern die Annäherung der gut gespielten ungleichen Charaktere den Film, obwohl sie beide am Ende vom Drehbuch sträflich im Stich gelassen werden.

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vincent7

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist sowas von genial . Perfekt gespielt. Ich denke, dass ist die beste Performance, die ich je von Bill Nighy gesehen habe.
Leider kenne ich den Film nur auf englisch. Hoffe aber, dass er irgendwann malwieder im deutschen Fersehen zu sehen ist.
Volle Punktzahl für die Story, volle Punktzahl für die schauspielerische Leistung von Nighy und Mcdonald.
Einfach klasse!

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Muuvy

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Bewertung6.0Ganz gut

Richard Curtis ist einer meiner Liebings-Drehbuchschreiber und von daher hatte ich durchasu hohe Erwartungen. Was kam, hat diese auch nicht völlig enttäuscht, aber dennoch ist der Film nicht mehr als ein netter Fernsehfilm für den Samstagabend. Getreu der Devise "Was wäre wenn ..." soll man sich hier vorstellen, was passieren würde, wenn eine unscheinbare junge Frau in den Kreis der ganz Mächtigen geriete und plötzlich die einmalige Chance hätte, ihre Meinung kundzutun. Gina nutzt diese Möglichkeit und bringt nicht nur Lawrence, ihren ... ja, was eigentlich? ... Liebhaber ins Schwitzen, sondern auch die britische G8-Delegation in Reykjavik bis hin zum Premierminister gegen sich auf.
Das ist beschaulich anzusehen, manchmal tut es auch ein wenig weh, Bill Nighy zu beobachten, sich in Krämpfen windend ob der fast ungekannten Zuneigung, die ihm die Frau aus Gründen, die sich dem Zuschauer kaum erschließen, entgegebringt. Und manchmal hat der Film auch gelungene Szenen, besonders wenn die beiden Protagonisten kammerspielartig zu zweit sind.
Bleibt abzuwarten, wie das deutsche Remake mit Jan-Josef Liefers und Julia Jentsch von 2007 gelungen ist ... Das habe ich noch nicht gesehen.

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