Geboren am 4. Juli
Born on the Fourth of July (1989), US Laufzeit 145 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 01.03.1990
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22 Kommentare
Keine ?
von Oliver Stone, mit Tom Cruise und Amanda Davis
Ron ist ein Kämpfer und Patriot. Freiwillig meldet er sich zur Elite-Einheit der “Marines” und kämpft an vorderster Front in Vietnam. Bei einem Einsatz wird er schwer verletzt. Für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt, enttäuscht und verbittert, kehrt er in die Heimat zurück. Dort wird der Protest gegen Vietnam immer lauter. Und das ist für Ron schlimmer als sein eigenes Schicksal. Erst die Begegnung mit seiner Jugendfreundin Donna öffnet ihm die Augen für die Sinnlosigkeit des Krieges. Ron schließt sich selbst der Protestbewegung an – damit das Opfer, das er für sein Land erbrachte, nicht umsonst war.
Cast & Crew
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Oliver Stone
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Tom Cruise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ron Kovic
-
Amanda Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patty Kovic als Baby
-
Kevin Harvey Morse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jackie Kovic
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Kyra Sedgwick
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Holly Marie Combs
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Willem Dafoe
Regie
Schauspieler
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Tom Berenger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Recruiting Gunnery Sgt. Hayes
-
Stephen Baldwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Vorsovich
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Oliver Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
William Baldwin
-
Mark Moses
-
Vivica A. Fox
-
Tom Sizemore
-
Erika Geminder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patty Kovic (jung)
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Lili Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jamie Wilson
-
Jerry Levine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Steve Boyer
-
Samantha Larkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patty Kovic
-
Bryan Larkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ron Kovic (jung)
-
Raymond J. Barry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Kovic
-
Caroline Kava
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Kovic
-
Josh Evans
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Kovic
-
Seth Allen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Kovic (jung)
-
Jamie Talisman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kimmy Kovic
-
Sean Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jimmy Kovic (jung)
-
Anne Bobby
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suzanne Kovic
-
Jenna von Oÿ
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suzanne Kovic (jung)
-
Frank Whaley
-
Michael Wincott
-
Mike Starr
-
Bob Gunton
-
Wayne Knight
-
David Warshofsky
-
John C. McGinley
-
Rocky Carroll
-
Oliver Stone
- Genre
- Sozialdrama, Drama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Vietnam, Vietnam
- Handlung
- Armee, Baseball, Blockbuster, Freundin, Klassiker, Krieg, Kriegsgegner, Kriegsheimkehrer, Kriegsveteran, Militär, Querschnittsgelähmter, Rollstuhl, Verletzung, Veterane des Vietnamkrieges
- Stimmung
- Aufregend, Aufregend, Aufregend, Berührend, Berührend, Berührend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Geboren am 4. Juli
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Kritiken (1) — Film: Geboren am 4. Juli
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Drama «Born on the Fourth of July» ist nicht nur Stones zweitreifster Film (nach «Heaven & Earth»), sondern bietet auch die bis heute intensivste und eindrücklichste Leistung von Cruise, für die er zurecht eine Oscar-Nomination erhalten hat.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (21) — Film: Geboren am 4. Juli
Kommentar schreibenGlücksritter 2012/01/28 22:59:32
Kommentar löschenHerausragende, wenn nicht die beste schauspielerische Leistung von Tom Cruise. Als impotenter, verkrüppelter Kriegsveteran zum Verräter denunziert, von der Familie verstoßen, querschnittsgelähmt und unfähig sich zur Wehr zu setzen, muss er extremen psychischen Belastungen standhalten die ihn fast in den Wahnsinn treiben. Man kann sich regelrecht vorstellen, wie auswegslos so eine Situation sein muss und fühlt sich für kurze Zeit genauso gelähmt und hilflos wie er. Eindringlich, fesselnd und sehr sehr bitter.
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MarcelN44 2011/10/30 22:04:53
Kommentar löschenEin regennasser Tom Cruise küsst auf der Tanzfläche die junge Kyra Sedgwick zu "Moon River"... womit anderen Filme enden würden, damit beginnt hier erst die Lebens- und Leidensgeschichte, die so beispielhaft ist für viele Kriegsversehrte.
Sicherlich einer der besten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten!
8/10
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SoulReaver 2011/08/17 13:08:14
Kommentar löschen„Wen interessiert es heute, ob ich ein Held bin oder nicht.“
Oliver Stone's Anti-Kriegs Meisterwerk 'Platoon' gehört wohl zurecht zu den besten Filmen aller Zeiten, mit Preisen überhäuft (u.a. Bester Film und der Regie Oscar für Stone) schaffte Stone es uns das wahre Gesicht Vietnams zu zeigen. Drei Jahre später, 1989, nahm sich Stone wieder dem Vietnam-Krieg an und schaffte einen großen und wichtigen Film um das Kriegsgrauen und die persönlichen Folgen und gewann wieder den Oscar für die Beste Regie. Die Rede ist von 'Geboren am 4. Juli'.
'Geboren am 4. Juli' erzählt die Geschichte vom jungen Patrioten Ron Kovic, der sich zum freiwilligen Dienst in Vietnam meldet und Querschnittsgelähmt im Rollstuhl landet. Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, kommt er zurück zu seiner Familie. Am Anfang noch Befürworter des Einsatzes, ändert er nach kurzer Zeit diese Meinung.
Das scharfe Bild von Bruno Rubeo, der Oscar prämierte Schnitt und die Kameraführung von Robert Richardson der schon für Platoon Oscar Nominiert war und hier wieder Nominiert ist, zeigen uns starke Einstellungen und eindringliche Bilder. Dazu der untermalende Score von John Williams, ebenfalls Oscar Nominiert, machen den Film wieder mehr als nur Sehenswert.
In der Hauptrolle ist Tom Cruise zu sehen. Er spielt Ron, einen jungen stolzen Amerikaner, der sich freiwillig zu einer Elite-Einheit der Marines meldet. Schwer verletzt kommt er in ein Hospital in Amerika. Dort wird ihm gesagt, dass er querschnittgelähmt ist. Nie mehr derselbe. Körperlich und seelisch ein anderer, kommt er zurück zu seiner Familie und durchlebt eine Wandlung. Cruise bringt eine seiner besten Leistungen, vielleicht sogar seine Beste. Er füllt seinen Charakter mit Tragik, innerer Gebrochenheit und Verzweiflung. Die Wandlung zum verbitterten Kriegs-Gegner kommt vielleicht etwas plötzlich, doch nimmt Cruise nicht die Glaubwürdigkeit seiner Rolle. In den Nebenrollen überzeugen Willem Dafoe als verstörter Veteran Charlie und Caroline Kava als strenggläubige Mutter.
Oliver Stone, der selbst in Vietnam war, inszeniert hier tadellos ein berührendes Anti-Kriegsdrama, das in keinster Weise glorifiziert, sondern ehrlich bleibt. Die Einsatzszenen oder der schreckliche Hospitalaufenthalt bleiben im Kopf.
Fazit: 'Geboren am 4. Juli' ist ein hervorragend gemachtes und stark gespieltes Drama. Der Film regt zum Nachdenken an und berührt auf allen Ebenen. Ein wichtiger und einer der besten Anti-Kriegsfilme, neben 'Die Verdammten des Krieges' und 'Platoon'.
„Es war ein unrechter scheiß Krieg! Und keinen interessiert das. Ich meine, nimm dein verfluchtes Vietnam und steck es dir in den Arsch!“
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ash-williams 2011/08/15 16:55:43
Kommentar löschenEs gibt immer wieder Filmemacher, deren Filme für sie wie eine Therapie sind, in denen sie Probleme verarbeiten, Oliver Stone ist so ein Regisseur. Geboren am 4. Juli ist einer von Stones Vietnam Filmen und handelt von der wahren Geschichte des Vietnam Veterans und Kriegsgegner Ron Kovic. Es beginnt wie die Geschichte von so vielen jungen Amerikanern, die von Propaganda und Kriegslust dazu getrieben wurden sich freiwillig für den Einsatz in Vietnam zu melden, es waren häufig diese jungen Enthusiasten, die mit geborchenem Geist aus dem Krieg zurückkamen, desillusionier und jeglicher Lebenslust beraubt. Ron Kovic schuf sich neue Ziele, die seinem Leben wieder einen Sinn gaben. Oliver Stone erzählt diese tragische Geschichte einfühlsam und lässt sich Zeit für wichtige Details, die einen Teil der Geschíchte werden lassen. Geboren am 4. Juli zeigt was der Krieg mit der Psyche eines Menschen machen kann und er zeigt, wie mit Vietnam Veteranen umgegangen wurde. Ein wichtiger Film über eines der vielen dunklen Kapitel U.S. Amerikanischer Geschichte.
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Oceanic6 2011/08/15 17:14:14
Antwort löschenSehr schön, so muss das sein. Aber hättest schon Tom Cruise erwähnen können, denn ich finde, dass das eine seiner besten, vielleicht sogar seine Rolle, ist. ;)
ash-williams 2011/08/15 17:37:22
Antwort löschenDas stimmt, da ich aber in den 5 Kommentaren immer die Schauspieler erwähnt, wollte hier mal die Geschichte in den Vordergrund stellen. Ich finde aber auch, dass er wirklich toll gespielt hat. In den Filmen der 90er und frühen 90ern war er mir wirklich sympathisch, inzwischen macht er nur noch wenig, was mich umhaut.
jjdd 2011/07/05 03:57:27
Kommentar löschendefinitiv ein guter Anti-kriegsfilm.
Hätte noch etwas politischer werden können, aber ich glaube es ist gut so,da viele Amerikaner übersnsibel mit ihren Verirrungen von Patriotismus umgehn,und dieser Film so auch sicher einige Republikaner/Konservative(oder wie auch immer man das vor?Urteil benennen will) erreichen konnte.
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Kill_Diether 2011/06/28 17:24:25
Kommentar löschenIst schon eine ganz passabler US-Vietnam-Sinnfrage-Veteranen-Film, mit einem profesionellen Tom Cruise. Aber die Dramaturgie schafft's nicht, richtig zu fesseln.
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Oceanic6 2011/03/20 12:31:09
Kommentar löschen"Ist so heiß hier, so 'ne miese Kacke, das muss die Hölle sein... oder das Fegefeuer!"
Nach "Platoon" schuf Oliver Stone 1989 erneut einen Film über die Epoche des Vietnamkriegs, welcher dieses Zitat untermauert.
"Geboren am 4. Juli" ist ein eindringliches, aufwühlendes Antikriegsdrama. Der Film handelt von Ron (Tom Cruise), einem Kämpfer und Patriot. Freiwillig meldet er sich zur Elite-Einheit der Marines und kämpft an vorderster Front in Vietnam. Bei einem Einsatz wird er schwer verletzt. Für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt, enttäuscht und verbittert, kehrt er in die Heimat zurück. Dort wird der Protest gegen den Vietnam-Krieg immer lauter. Und das ist für Ron schlimmer als sein eigenes Schicksal. Erst die Begegnung mit seiner Jugendfreundin Donna öffnet ihm die Augen für die Sinnlosigkeit des Krieges...
Nach "Platoon" hat Oliver Stone hier erneut ein äußerst schockierendes Kriegsdrama auf die Beine gestellt. Er stellt die Folgen des Vietnamkriegs als tragische Zerstörung des Menschenlebens dar, und behandelt ganz nebenbei die damalige politische Lage in Amerika. Dabei heimste der Film 1990 bei den Oscars ganze 8 Nominierungen und 2 Siege ein. Und wenn ich eines selten sage, dann wohl, dass dies ein Film ist, welcher alle Auszeichnungen verdient hätte. Für John Williams packenden Score, für das Drehbuch, für die Kamera, ..., und vor allem für Tom Cruise alles überragende Darstellung des behinderten Vietnam-Veteranen. Allein wegen Cruise hat mich der Film sehr berührt. Ich bin keiner derer, die gegen Tom Cruise eine Antipathie hegen, sondern finde ihn immer wieder hervorragend als Schauspieler. Daher ist es umso lobenswerter, wenn ich sage, dass dies wohl seine beste Rolle überhaupt ist. Er spielt seine Rolle dermaßen vielseitig, sowohl physisch und mental, als auch artistisch und emotional, so dass ich nicht nur einmal Gänsehaut bekommen habe. Und selbst Willem Dafoe hat hier nach "Platoon" erneut einen kleineren, aber entscheidenden Auftritt. Abgesehen davon ist die Inszenierung einfach perfekt, vielleicht teils etwas zu patriotisch, aber dennoch überaus gelungen. Einen harten Schlag ins Gesicht haben mir ganz besonders die Szenen im Lazaret und in der Hütte der Vietnamesen versetzt. So realistisch, so traurig, so brutal. Wer da nicht zum nachdenken angeregt wird, ist für mich ein Mensch ohne Gefühle.
Trotzdem bleibt der Film im Gesamtpaket nicht ohne kleinere Schwächen. Teils etwas zu amerikanisch geraten, anfangs leicht klischeebehaftet, aber das stört hier nicht wirklich, da es sich unmittelbar in das realistische Gesamtbild einfügt. Zudem verläuft die charakterliche Entwicklung von Ron ab und zu etwas zu plötzlich. Das ist aber meckern auf hohem Niveau.
"There was another war waiting for the soldiers when they returned home." Oja, und gerade deswegen ist "Geboren am 4. Juli" für mich mehr als nur ein Film. Er ist ein großartiges gespieltes und umgesetztes Stück amerikanischer Geschichte, ein wichtiger Beitrag zum Thema Krieg und amerikanischer Politik und eine Lehrstunde, welche niemand verpasst haben sollte. "Geboren am 4. Juli" ist ein Meisterwerk und wenn ihr mich fragt, das ist ein Film, der im Englischunterricht gezeigt und besprochen werden sollte! Oder bin ich der einzige, der allein folgendes Zitat für diskussionwürdigen Stoff hält?
"I had a mother; I had a father, things - things that made sense. Do you remember things that made sense? Things you could count on? Before we all got so lost? What are we gonna do, Charlie? What am I gonna do?"
Selten hat ein Film so überzeugend und hart gezeigt, wie sinn- und hirnlos Krieg ist! Und so frage ich mich: Wo ist der Oliver Stone aus diesen Jahren abgeblieben?
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der cineast 2011/03/20 12:45:24
Antwort löschenJetzt ist er nur noch doof.
*frenzy_punk<3 2011/03/20 13:38:07
Antwort löschenPuuh ich hab mich durchgekämpft :)
Toller Kommentar! Ich mochte den Film nicht so, aber der Cruise war echt brilliant!
facepalm 2011/03/20 13:45:34
Antwort löschenSehr schön geschrieben :)
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Zitrone 2011/03/21 17:19:10
Antwort löschenWas den Kommentar angeht stimme ich den anderen zu. :-)
The_Comedian 2011/07/07 15:49:25
Antwort löschen... aus einer Zeit in der Tom Cruise noch nicht Tom Cruise spielte, absolut sehenswert und ein sehr emotionaler Kommentar deinerseits.
*frenzy_punk<3 2011/01/01 17:24:40
Kommentar löschen"Geboren am 4. Juli" erzählt die Geschichte des Ron Kovic, der noch bis heute ein US-amerikanischer Friedensaktivist ist und im Vietnamkrieg gediehnt hatte.
Cruise spielt die Rolle hervorragend, wahrscheinlich seine bisher brillianteste Rolle. Der Streifen ist schockierend, an manchen Stellen sehr rührend und nachdenklich. Die Musik ist fabelhaft und unterstreicht wunderbar die Szenenbilder.
Dennoch ist der Film etwas langatmig, die Handlung manchmal etwas schleppend und manche Sachen sind sehr undurchsichtig. Stone bemühte sich sehr, die Story bewegend und packend zu gestalten, doch gibt es des öfteren ein paar Lücken und der Zuschauer ist etwas verwirrt, weil er gerade nicht weis, wo er das hinpacken soll.
ACHTUNG SPOILER: Zum Beispiel ist die ganze Zeit über nicht besonders klar, warum Kovic Querschnittsgelähmt ist, da er doch nur ins Bein geschossen wurde. Erst kurz vor Ende wird mal erwähnt, dass er sich das Rückrad brach.
SPOILER ENDE:
"Geboren am 4. Juli" ist nun eine weitere Geschichte, über einen Patriotisten, der bald einsieht, was in seinem Land so alles falsch läuft. Patriotismus, Vaterland, Krieg, das ist nicht alles was im Leben zählt, doch die Wahrheit erkennt man dann doch öfter erst dann, wenn es bereits zu spät ist.
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thx4711 2011/04/26 22:50:09
Antwort löschenVersteh ich nicht mit dem Rückrad. Der Rollstuhl war doch in Ordnung.
*frenzy_punk<3 2011/04/26 22:52:32
Antwort löschenIch meinte, man wusste die meiste Zeit nicht, was ihm passiert ist, dass er im Rollstuhl sitzen musste. Das mit dem gebrochenen Rückrat wurde erst später mal erwähnt.
micromachine 2011/06/14 09:12:18
Antwort löschenWas spielt das für eine Rolle? Würdest du mehr mit dem Charakter symphatisieren wenn er sich das Rückrad bei einem Reitunfall gebrochen hätte? Oder anders herum? Mir ist es garnicht aufgefallen, dass es nicht explizit thematisiert wurde.
micromachine 2011/06/14 09:12:19
Antwort löschenWas spielt das für eine Rolle? Würdest du mehr mit dem Charakter symphatisieren wenn er sich das Rückrad bei einem Reitunfall gebrochen hätte? Oder anders herum? Mir ist es garnicht aufgefallen, dass es nicht explizit thematisiert wurde.
*frenzy_punk<3 2011/06/14 18:21:18
Antwort löschen@micromachine: Das spielt in dem Sinne eine Rolle, weil die Info einfach fehlt. Das hat nichts mit Sympathie zu tun.
Es wird deutlich gezeigt, dass ihm in den Fuß geschossen wird. Daraus wird aber nicht ersichtlich, dass er querschnittsgelähmt ist. Es geht um die Info an sich.
Ich finde es daher wichtig, weil das ein wichtiger Teil seines Werdeganges ist. Das Wie und Warum fehlte hier einfach.
micromachine 2011/06/15 08:58:31
Antwort löschenHab den Film schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich kann mir das nur so erklären, dass es irrelevant ist welches körperliche Leiden er vom Krieg mitnimmt, weil das seelische Leiden eh viel größer ist. Er ist ja nicht so verbittert weil er gelähmt ist (sicher auch) sondern wegen der Ereignisse in Vietnam. Ihm hätte auch ein Arm fehlen können, als Mensch hätte er sich genauso entwickelt. Ich würde sogar sagen, selbst wenn er kein physisches Gebrechen hätte wäre er genauso frustriert und verbittert. Die körperliche Lähmung bringt nur die seelische Lähmung zum Ausdruck.
Meine Meinung.
Aber du hast Recht, eine bessere Erklärung der Umstände seiner Lähmung hätte dem Film nicht geschadet.
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jjdd 2011/07/05 03:52:45
Antwort löschenhab den Film gerade gesehen und muss da wiedersprechen.Der Schuss ins Knie sollte verdeutlichen wie blind und dumm dieser Nationalismus war,denn trotzt der Knieverletztung legte er sich nicht hin,sondern kämpfte weiter.Dann folgte (nachdem die Waffe defekt/leer) ein SChuss in seinen Körper.Auch bei den nachfolgenden Bildern ist zu erkennen,dass er tiefe Wunden im Oberkörper trägt.Außerdem ist in den nachfolgenden Szenen im Krankenhaus das Ausmaß mehrmals nochmal verdeutlicht worden....
*frenzy_punk<3 2011/07/06 06:57:24
Antwort löschenAh .. da ist mir wohl was entgangen o.O
Das das im Krankenhaus verdeutlicht wurde, das weis ich. Mir fehlte jedoch die Info, wann der entscheidene Punkt passiert ist. Aber wenn du schreibst, er wurde in den Oberkörper geschossen ... dann muss das wohl die Erklärung sein.
Ist jetzt auch schon eine Weile her.
Bandrix 2010/12/24 13:35:11
Kommentar löschenDa brat mir doch einer nen Storch!
Niemals, nein wirklich nie und nimmer hätte ich damit gerechnet, dass Tom Cruise eine wirklich oscarwürdige Schauspielleistung an den Tag legen würde.
Ich sah ihn immer als den mittelmäßigen Actiondarsteller, der einfach in diese Rollen passte, mit Schauspielerei aber wenig am Hut hat.
Jetzt muss ich diese Meinung revidieren. Eine Drehung um 360 Grad.
Liebe Marie Krolock,
du glaubst es nicht, aber ich lobe Tom Cruise hier tatsächlich. Sein Schauspiel ist beeindruckend und beherrscht jede Szene.
Er spielt den leicht fanatischen jungen Soldaten ebenso gut, wie den gebrochenen, für sein ganzes restliches Leben gezeichneten Versehrten und Kriegsveteran.
Oliver Stone, der sein Handwerk wohl die letzten Jahre auf Eis gelegt hat, beweist hier einmal wieder sein Genie. Er unterstützt seinen auftrumpfenden Hauptdarsteller mit langen Kamerafahrten, fängt das Grauen des Krieges mit all seinen Gräueln und Schrecken ein und lässt den Zuschauer mitfühlen. Er schickt Cruise auf eine Tour de Force der Gefühle.
Der Zuschauer bekommt seine Verzweiflung in vollstem Umfang zu spüren. Die widerwärtigen Zustände im Lazarett, seine Versuche sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, sein Scheitern, die Tragik, leise Komik und sein schlußendliches Aufbegehren.
Ich fasse es ja selbst nicht, dass ich hier so eine Lobeshymne auf Tom Cruise anstimme.
Aber es stimmt.
Auch der restliche Cast braucht sich aber nicht zu verstecken. Vor allem Willem Dafoe überzeugt in einer für ihn gewöhnlich ausgeflippten Rolle.
„Geboren am 4. Juli“ ist Kino, wie man es sich immer wünscht.
Mitreißend, spannend, tragisch, mit einem klasse Cast und einem Regisseur, der weiß wie man es macht. Auch wenn er das heutzutage wohl vergessen zu haben scheint…
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Marie Krolock 2010/12/24 13:42:06
Antwort löschenWunderbar! :-D Sehr gut gemacht, Bandrix. Die Lobeshymne auf Tom ist wirklich ein tolles Weihnachtsgeschenk. ;)
Jim Panse 2010/12/24 13:44:05
Antwort löschenDa kann man dir ja nur frohe Weihnachten wünschen, Marie :D
Marie Krolock 2010/12/24 14:06:09
Antwort löschenDas gebe ich doch direkt zurück, feier schön! :D
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Jim Panse 2010/12/24 14:33:28
Antwort löschenDir natürlich auch, Bandrix! Und wenn ich schon dabei bin, allen anderen auch!
Bandrix 2010/12/24 15:51:16
Antwort löschenHab mich schon vernachlässigt gefühlt. ;)
Dir aber auch ein frohes Fest!
Blonder 2010/11/08 18:37:17
Kommentar löschenEin kleiner Junge spielt mit seinen Freunden im Wald Krieg. Dann bei der Parade am 4. Juli, wo dieser Junge auch noch Geburtstag hat, schaut er ehrfürchtig zu den vorbei marschierenden Soldaten auf. Einige Jahre später ist aus diesem Jungen ein erwachsener Mann geworden und der will unbedingt für sein Land in Vietnam kämpfen. Aber leider wird Ron Kovic, so heißt der patiotische junge Mann, in Übersee von seinem Glück verlassen. Denn er wird zum Krüppel geschossen.
Die Geschichte über falsches Heldentum und fanatischem Patriotismus wird sehr intensiv erzählt. Außerdem bekommt man sehr eindringliche Bilder gezeigt, die man so schnell bestimmt nicht mehr vergisst. Aber auch Tom Cruise spielt hier seine beste Rolle überhaupt und macht den Film damit sehr glaubwürdig. Bei so einer Glanzleistung fragt man sich, warum Cruise nicht mehr solche Rollen spielt, denn er hat als Schauspieler wirklich was drauf.
Der Film über eine ganze Generation, die von ihrer Regierung durch falsches Heldentum und falschen Patriotismus in den Tod geschickt wurde, gehört zu besten Antikriegsfilmen aller Zeiten.
Am Ende kommt man zur Erkenntnis, dass Krieg ganz große Scheiße ist.
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pellekraut007 2010/11/11 18:21:54
Antwort löschenDITO! ;)
Filmkenner77 2010/10/10 15:15:06
Kommentar löschenTom Cruise in einer seiner besten Rollen. Bewegendes, stark gespieltes Porträt eines Kriegsveteranen von Oliver Stone.
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cpt. chaos 2010/02/10 11:20:04
Kommentar löschenToll, wie Tom Cruise in diesem Film aufspielt, derartige Schauspielkunst hätte ich ihm gar nicht zugetraut.
Leider mit etwas Überlänge.
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Jason Bourne 2010/01/09 11:45:27
Kommentar löschenEine von Tom Cruise besten Leistungen. und Willem Dafoe ist ein super Bonus in diesen gelungenen Film.
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Chris12zero 2009/10/04 21:41:20
Kommentar löschen"Geboren am 4. Juli" ist ein großartiges Antikriegsdrama in dem Tom Cruise als vom Vietnamkrieg verbitterter Ron Kovic brilliert !!
Regisseur Oliver Stone gelang ein eindringliches und zutiefst bewegendes Kriegsdrama !! Großartig !!
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KlapTrap 2009/09/26 00:08:40
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der wohl beste Film von Stone, und einer der besten Anti-Kriegsfilme überhaupt.
Das er in dem üblichen Namedropping seines Genres immer wieder unter den Tisch fällt, mag auch daran liegen, daß sich die eigentlichen Kriegsszenen nur auf rund zwanzig Minuten belaufen, und der Film so nur wenige Schauwerte für die oftmals schizophrene Anti-Kriegsfilmdebatte liefert.
Frei nach : "Alter, das ist der beste Film gegen Krieg überhaupt - alleine die fetten Massaker am Ende !".
Stones Werk zieht seinen Fokus nun eher aus dem persönlichen Drama, und schafft dabei gleichzeitig den Tanz auf der Rasierklinge : Kein Hurra-Patrotismus UND keine generalisiernde USA-Verdamnis.
Gleich dem Protagonisten, und egal was man von Cruise halten mag - hier spielt er sogar Dafoe an die Wand, durchläuft der Film mehrere Phasen, und zeigt dabei meisterhaft wie Überzeugung in Wahnsinn - Wahnsinn in Erkentnis kippen kann, ohne die große Moralkeule zu schwingen.
Und wenn der Film dann am Ende in einer Blitzlicht und Flashback-Collage endet, die uns nochmals einige Stationen des Filmes vor Augen führt, wird dem Zuschauer erst wirklich bewusst, welche Distanz er mit seinem Hauptdarsteller zurückgelegt hat.
Weil seine Reise eben nicht eine plötzliche Wendung von Schwarz zu Weiß war, sondern (und damit so weit an der Realität wie es nur geht) eine ungebrochene Abstufung lauter Grautöne.
Weder um das Schwingen der Fahne, noch um das Verbrennen der selbigen geht es Stone in GEBOREN AM 4. Juli, sondern um die Menschen die sich genau zwischen diesen beiden Polen in ihrem Leben verirrt haben.
Und Cruise lieferte ihm die beste Performance seiner Laufbahn dazu.
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donald20 2009/06/18 11:55:29
Kommentar löschenTom Cruise macht in dem eine wandlung vom Sunnyboy und Schönling zum Krüppel und Kriegsveteran.Diese Wandlung meistert er aber und überzeugt auf ganzer Linie.Der Film wirkt sehr hart und bewegend und zeigt das harte Leben nach Vietnam!!
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notsch 2009/06/06 01:32:13
Kommentar löschenEin am Anfang großartig fotografierter Film...die zweite Hälfte ist dann immerhin noch solide zuendegebracht.
Die stärksten Passagen des Films sind diejenigen, in denen Kovics Leben in seinem Familien- und Heimatkreis beschrieben wird.
Für einen wirklich guten Film ist die zweite Hälfte aber einfach zu konventionell (und ein wenig zu lang) zuende gefilmt, auch bleibt für mich Kovics Wandlung trotz der Erklärungen des Films seltsam unscharf.
Tom Cruise überzeugt in dem Film vollkommen ünd ist über Strecken in meinen Augen auch großartig.
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Benjamin F 2008/07/07 19:43:07
Kommentar löschenTom Cruise spielt seine Rolle ganz gut, schönes Zeitzeugnis, besonders cool willem dafoe in einer nebenrolle.
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doctorgonzo 2008/03/01 08:42:57
Kommentar löschenKaum zu glauben, dass sogar Tom Cruise ein paar helle Momente als Schauspieler hat...Die grimmige Story von Oliver Stone hängt zwar an manchen Stellen durch, aber insgesamt ist das schon ein großes Werk.
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Matty 2008/01/23 19:50:15
Kommentar löschenEine der besten Rollen die Cruise gespielt hat. Kommt aber nicht ohne einige Längen aus.
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