Gegen jede Regel - Kritik

US 2000 Laufzeit 113 Minuten, FSK 6, Drama, Sportfilm, Kinostart 29.03.2001

  • 7

    Obwohl dieser Walt Disney-Produktion, welche mit einer FSK 6-Einstufung vermarktet und dieses auf einer wahren Begebenheit beruhende Rassismus-Drama somit massenkompatibel aufbereitet wurde, manch Ecken und Kanten fehlen, ist dennoch ein weitestgehend aussagekräftiges Plädoyer gegen den Rassismus gelungen!

    „Was machst du, man?“
    „Ich esse jetzt!“
    „Das seh´ ich, dass du essen willst, aber wieso willst du hier essen? Wieso gehst du nicht darüber, zu deinen Leuten?“
    „Man, ich hab´ überhaupt niemanden. Ich gehör´ zu allen, Julius!“
    „Ja, er ist eben ein blasser Bruder!“

    Es gibt ganz ohne Frage schonungslosere Genre-Vertreter, die einen weitaus intensiveren Eindruck hinterlassen, dennoch macht "Gegen jede Regel" vieles richtig, allein schon, weil man in diesem Fall auch eine jüngere Zielgruppe erreicht.

    Denzels "Gettysburg-Ansprache" ist zwar reichlich pathetisch, trifft aber punktgenau den Kern der Sache...

    „50.000 Männer sind hier gestorben, auf diesem Feld. Sie trugen denselben Kampf aus, den wir zwischen uns immer noch austragen, heute noch!“

    Unter den Mitwirkenden sind neben Denzel Washington und Will Patton u.a. auch Ethan "Pfannkuchen" Suplee sowie Ryan Gosling als junger Kackvogel zu finden, sodass es auch darstellerisch insgesamt eine ziemlich runde Sache geworden ist.

    9
    • 7

      Absolut harmloses Sportdrama, mit den üblichen Problemen und Twists die man erwartet und auch schon zigmal gesehen hat. Nichts neues. Dennoch weiß er zu unterhalten, ist optisch ansprechend und trumpft mit einem super Cast.

      • 8 .5

        Einer der Filme, die ich immer wieder sehr gerne gucke und mit Sicherheit einer meiner liebsten Sportfilme.
        (Und kaum zu glauben, dass Gosling - der hier in einer kleinen Rolle sehr sympathisch anzusehen ist - knapp 2 Jahre später "The Believer / Inside a Skinhead" gemacht hat.)

        3
        • 7 .5

          Unsentimental und mitreissend

          Gut, ich hätte auch nicht gedacht, dass mich dieser Film so mitreißt, aber es ist so.
          Dieser Sportlerfilm, der neben der eigentlichen Sportgeschichte sich hauptsächlich mit dem Rassismusthema auseinandersetzt, ist mitreißend inszeniert und durchaus positiv.
          Der aufgesetzte Pathos ist zwar manchmal etwas zuviel des Guten, aber dieser Pathos ist durchweg positiv zu betrachten, denn er spricht das Positiv-Humane jedes Menschen an und zwängt sich einen nicht sofort auf.
          Die Schauspieler agieren wirklich überzeugend, allen voran Will Patton, als zurückhaltender Coach (schade, dass man ihn bisher so wenig gute Einsatzzeiten in anderen Filmen geboten hat. Er kann wirklich schauspielern). Denzel Washington spielt fast wie immer den gleichen Typus, aber den immerhin gut.
          Überraschend ist natrülich auch die Wahl der jungen Schauspieler, da man sich umso mehr auf die Story konzentriert, statt auf bekannte Gesichter.
          Alles in allem ein wunderbar menschlicher, ehrlicher Film.

          • 8

            Gegen jene Regel ist ein packendes Sportdrama über die Überwindung des Rassenkonflikts in den USA in Form eines Footballteams, welches gegen „jene Regel“ ankämpft und schwarz und weiß verbindet. Mitfühlend und nicht nur für den Football Fan ein Muss.

            Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

            • 9 .5

              Sowas habe ich nicht erwartet. Der Soundtrack war Bombastisch. Die Gemeinschaft die dieser Film ausdrückt , ich war noch nie ein großer Disney Film Fan aber das..... Respekt!

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              • 5 .5

                Ein absoluter "feel-good-Movie" mit kaum vorhandener Tiefe. Ein Sportfilm - kein Gesellschaftsdrama. Voller Klischees und abgedroschener Rethorik - Was erwartet man auch anderes von Disney? Lol.

                Ein Film der gutzu gucken ist wenn man keinerlei Erwartungen in ihn setzt - und das war der Fall als ich das Disney Logo am Anfang sah. Wer etwas über Rassismus lernen will ist hier ziemlich fehl am platze. Der Film ist was das angeht unfassbar flach! Er ist so wie amerika sich wohl wünschen würde wie es damals war. Oder eher ... wie Amerika möchte das man es sieht. Ein Film der vieles ausblendet und die echte Geschichte total verklärt. Mit einem Blick wie durch eine Rosa Rote Brille die noch den Vorteil hat das alles wie Himbeereis schmeckt was man mit ihr auf der Nase isst. Die Aussage des Films ist schwer zu erkennen und in einigen Punkten ist der Film mehr als unintelligent. Warum ein Film der vorgeblich für Tolleranz steht Homophob sein? Nur ein Beispiel.

                Aber da es sich trotzdem gut anfühlt diese Lügen zu glauben... feel-good Movie. Solange man weiß das der Film nicht die Realität der damaligen zeit zeigt.

                • 7

                  Klar sehenswert. Nichts neues, doch wer Sportfans - bin weiss Gott keiner - dazu bringt Grenzen zu überwinden - basiert ja auf einer Geschichte, die das Leben schrieb - liegt für mich immer richtig. Washington wie immer den Film tragend. Der Rest mit allen Klischees und Pathos, hab mir auch ein Feierabendbier zum mitfiebern gegönnt.

                  • 8

                    Hier lohnt es, jede cineastische Bildung zu vergessen. Der Film trieft vor Pathos und so, mach aber riesig Spaß, ein Film für Männer, die im Herzen noch kleine Jungs sind, also eigentlich alle.

                    • 8

                      Ich interessiere mich zwar keinen Deut für Football, aber das muss man bei diesem Film auch garnicht. Denzel Washington spielt seine Rolle wie fast immer perfekt.
                      Was Denzel Washington und Will Patton hier für eine Einheit zusammenbauen ist bemerkenswert!
                      Der Film ist ein sehr berührendes, emotionales und perfektes Portrait über den Sport und die Tatsache, dass es gerade dabei keinerlei Unterschiede zwischen Schwarzen und Weissen geben sollte, denn wir leben alle auf demselben Planeten, sehen die gleiche Sonne und atmen die gleiche Luft.
                      Und auf dem Platz zählt nur das Spiel!

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                      • 2 .5

                        Hm.. mancher mag die recht kitschig nacherzählte Geschichte für ein Drama halten. Wer mit Sportdramen wie "Bodycheck" oder "The Babe" groß geworden ist erkennt ganz klar was es wirklich ist, viel Lärm um nichts, ein Melodram. Die Akteure wirken künstlich, die Dialoge strotzen nur so von klischeehaftem Testosteronüberschuss. Das einzig erwähnenswerte ist Denzel's gewohnt solide Darstellungskunst, leider kann auch die dem seichten Drehbuch keine wahre Tiefe einhauchen.

                        • 8 .5

                          Diesen Film schaue ich mir immer wieder gerne an. Klasse den Hassen auf Rassen thematisiert, gleichzeigt Football (Was ich garnicht sonst kucke) und dann die perfekte Musik dazu. Und nicht zu vergessen die Schauspieler, wo jeder Charakter einfach in Erinnerung bleibt.

                          Titans!
                          Na na na na ... na na na na... hey hey..na na na. :)

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                          • 8 .5

                            Für mich der mit Abstand beste Sportfilm den es bisher gab. Nicht nur die tolle Besetzung der Schauspieler war grandios sondern auch die Handlung und die kritischen Themen die in diesem Film aufgegriffen wurden. Auf der einen Seite phasenweise komisch aber auch auf der anderen Seite sehr ergreifend , sodass dieser Film auch die Höhen und Tiefen dieser Zeit, vorallem dieser Gesellschaft nochmal reflektiert hat. Das dieses Szenario in Wirklichkeit auch stattgefunden hat in dieser Form bringt diesem Film auch bis heute noch viele Anhänger. Deshalb ist er einer meiner Lieblingsfilme.

                            • 9

                              Episch, kann ihn mir nicht oft genug anschauen.
                              Toller Soundtrack, tolle Geschichte, tolle Schauspieler.

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                              • 6

                                Klischees, ich hör' euch trapsen. Diesmal in einem netten Sportfilm, der es freundlicherweise vermeidet, auch nur eines von euch auszulassen. Der politische Hintergrund verkommt dabei stellenweise fast zur Nebensache. Geht es Anfangs noch darum, politische und menschliche Grenzen zu überwinden, verkommt das ganze schnell zu einem üblichen Sportfilm mit leichten Andeutungen, dass da ja auch irgendwas mit Rassismus oder so am Werke ist. Jede Figur nimmt dabei die Rolle ein, die ihr bereits nach 5 Minuten zugewiesen wurde. Man weiß sofort den Weg den jeder in etwa nehmen wird. Besonders Donald Faison tut sich hier hervor, der irgendwie auch hier einfach nur Turk spielt. Überraschungen sind dabei Fehlanzeige, die Story und Charaktere stromlinienförmig durchplant. Spannung kommt zumeist nicht auf. Und hätte jemand wirklich einen Film über die Jungs gedreht, wenn sie im ersten, dritten oder vierten Spiel rausgeflogen wären? Jedenfalls nicht Bruckheimer oder Disney.
                                Besonders ärgerlich empfand ich dabei aber den Soundtrack. Während die Soulnummern noch sehr gut funktionierten, wurde es beim ersten Ansatz von Streichern ungemütlich. Lieber RTL-II Zuschauer, bitte zeige jetzt Gefühl! Wusste Hollywood 2000 schon, auf welchem Sender der Film später laufen wird? Trevor Rabin, schämen sie sich! Gruselig.
                                Trotz der vielen Kritik bleibt ein sympatisches überschaubares Grundgefühl übrig, dass perfekt zu einem unbekümmerten TV-Abend passt, der sich irgendwo zwischen Die Bären sind los, Sie nannten ihn Mücke, Malcom X und einem Trainingscamp mit Felix Magath befindet.

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                                • 9

                                  Verdammt gutes Sportlerdrama!

                                  • 8

                                    Gegen jede Regel ist von Vorne bis Hinten ein Lupenreiner Hollywoodsportfilm!
                                    Hier werden alle Klischees bedient die es gibt,
                                    und auch wenn der Film nach wahren Begebenheiten gedreht wurde weiß man wohin der Film steuert.
                                    Trotzdem merkt man irgendwie dass der Film doch besser ist als alle anderen Filme die im Grunde genau das gleiche Thema erzählen.
                                    Das liegt bestimmt zum Großteil an Denzel Washington,
                                    der hier mal wieder sehr gut und suverän agiert.
                                    Aber auch Will Patton ist mal wieder hervorragend und weiß zu glänzen.
                                    Der Film reißt einen mit und man ertappt sich immer wieder dabei dass man hier und da mal ein Auge zudrückt und dem Film Sachen verzeiht die man woanders kritischer Beäugt hätte!
                                    Immer wieder wird es ein bisschen rührselig, aber Schwamm drüber.
                                    Da ich Sportfilme im Grunde mag hat auch dieser ein Stein bei mir im Brett!

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                                    • 6

                                      Durchkalkuliert von vorne bis hinten. Dabei ist kein schlechter Film herausgekommen - wie könnte das bei einem generalstabsmäßig geplanten Ablauf auch sein - nur ist die völlige Abwesenheit von Überraschungsmomenten nicht unbedingt vorteilhaft. Und eine altkluge Göre wie die von Coach Yoast geht mir auf den Keks.
                                      Alles in allem ok, aber nicht außergewöhnlich...

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                                      • 8

                                        Natürlich teilweise allzu pathetisch.
                                        Und auch keine Frage, dass der politische Kontext nur oberflächlich aufgezeigt wird.
                                        Finde aber, der Rahmen in dem dies geschieht erfüllt seine Aufgabe und ist völlig ausreichend für diese Art von Film.
                                        Lässt man sich auf "Gegen jede Regel" ein ist er ein ausgezeichneter Feel Good Movie, perfekt musikalisch untermalt, mit überzeugenden Darstellern (allen voran Washington) und insgesamt mit dem Gefühl für das richtige Timing.

                                        • 8

                                          Mal wieder ein Sportlerdrama, welches nicht spurlos an mir vorbei ging. Solche Filme haben es mir einfach angetan. Football steht sowieso ganz oben auf meiner Liste und wenn das auch noch in einem netten Film verpackt ist, umso besser. Nachdem ich den Trailer nochmal gesehen habe, liegt mir der Song "Ain't No Mountain High Enough" nun wieder tagelang in den Ohren. Vielen Dank auch :)

                                          Der Film spiegelt sehr viel Herz wieder und setzt sich kritisch mit dem Thema Rassismus der 70er Jahre in den Südstaaten auseinander. Es wird gezeigt, dass auch Menschen mit verschiedenen Ansichten und "Rassen" zueinander finden können, Freunde werden, ein Team werden! Denzel Washington spielt einen engagierten Trainer, der mit Härte und Herz zwischen den beiden Parteien vermittelt, bis ein Gewinner-Team auf dem Platz steht. Für mich ein sehr bewegender Film über Teamwork, Freundschaft, Feindschaft und Rückschläge im Leben. Schon öfters gesehen und es wird wohl auch nicht das letzte mal gewesen sein :)

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                                          • 7

                                            Ein etwas übertriebenes aber sonst gutes Sportdrama.Mit guten Darstellern und einem überzeugenden Soundtrack!!

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                                            • Exzellenter Film !
                                              Es geht mal wieder um die Rassentrennung in den USA. Eine bekannte und oft verfilme Thematik.
                                              Was hier aber auf DVD gebracht wurde hat mich umgehauen.
                                              Der schwarze Coach trainiert das schwarz/weiße Footballteam. Nach der Zeit kristallisieren sich die Absichten des Coaches herraus. Er möchte das ein gemeinsames Leben miteinander ohne Probleme stattfinden kann, das man sich respektiert und hilft. Dass die Hautfarbe keine Rolle spielt. Ganz nach dem Motto:" Ich tötete meinen Bruder mit verachtung in meinem Herzen "

                                              • 8 .5

                                                Meiner Meinung nach, zusammen mit "Spiel auf Sieg", das beste Sportdrama. Was "Spiel auf Sieg" für den Basketball-Film ist, ist "Gegen jede Regel" für den Football-Film. Nämlich ein Film, basierend auf einer wahren Begebenheit, über Sport der dennoch die Rassenfrage der damaligen Zeit in den Mittelpunkt stellt und das erste ethnisch gemischte Team zeigt und wie von außerhalb des Teams mit ihnen und dem überzeugten Trainer umgegangen wird. Im Endeffekt kann man schon sagen dass sich die beiden Filme in sehr sehr hohem Maße ähneln.
                                                Aber dies ist auch nicht schlimm, denn man sollte keine Storys ändern die wahr sind. Und es war halt damals eine schwierige Zeit.
                                                Ich finde diesen Film schauspielerisch als auch geschichtsträchtig wertvoll, allerdings muss ich auch dazusagen dass ich allgemein ein großer Anhänger des Sportfilms bin!

                                                • 7 .5

                                                  Eins der wenigen Sportdramen , welches mir gefallen hat :)

                                                  • 10

                                                    Eindringliches Plädoyer gegen Rassismus das unter die Haut geht. Mit einem genialen Denzel Washington. Der beste Sportfilm aller Zeiten

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