Gegen jede Regel - Kritik

Remember the Titans

US · 2000 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 6 · Drama, Sportfilm · Kinostart
Du
  • 5
    WithOpenEyez 05.07.2017, 23:20 Geändert 05.07.2017, 23:27

    Trotz vorhandener Qualitäten und angenehmer Schaubarkeit leider nur Mittelmaß. Woran liegt es also, dass mir dieser IMDb und MP Favorit so wenig zusagt (ich bin allerdings jemand, der des öfteren Favoriten abmahnt)? Ich mag Filme, die auf wahren Geschichten basieren und nebenbei noch wertvolle Botschaften vermitteln, aufzeigen wie es auch anders gehen kann. Hier wird in den 70er der farbige Herman Boone (Denzel Washington spielt ungefordert souverän) im Zuge der angefangenen Integrations-Bewegung an einer Highschool als Football Trainer eingesetzt - und zwar über weiße als auch farbige Spieler. In der Zeit der Rassentrennung und -konflikte ein Skandal. Dazu basiert der Film auf einer wahren Geschichte. So weit, so gut. Erster Punkt, der mich aufhorchen lies: Film ist von Disney. Ich dachte bei denen wäre so etwas wie Rassismus non-existent? Weiters störte mich der rapide Einstieg, keine Vorgeschichte, keine Charaktereinführung, kein sonderliches Eingehen auf die Zustände in den 70er Jahren. Wozu auch, braucht sich der Zuseher doch nicht mit rumplagen.

    Kommen wir sofort zur Sache, 15 Minuten drin und der Ball wird schon fleißig im harten Trainingscamp geworfen. Wo erstmal die African-American und die weißen Teenager ihre Vorurteile und Streits überwinden lernen müssen, um überhaupt jemals ein Team werden zu können. "The best players will play. Color won't matter." Natürlich ist klar wie die Sache ausgeht. Einerseits Disney, aber viel mehr gibt es ja eine Erfolgsgeschichte, die hier verfilmt wurde. Wäre nicht passiert, wäre Boone grandios gescheitert. Eigentlich ist der ganze Film vorhersehbar und kitschig aufgebaut. Es passiert denke ich nichts überraschendes oder mich wirklich bewegendes, vereinzelte Momente ausgenommen. Boone nahm die Jungs hart ins Gericht. "There's a fine line between tough and crazy and you're flirting with it." Zum Glück waren gegenseitiger Respekt, an sich selbst arbeiten und Vorurteile überwinden Nebenprodukte der harten Drills, um dann nachdem ein Team geformt worden war, Spiel um Spiel gewinnen zu können. Ab da verlor mich der Film deutlich. Bereits vorher ging es recht wenig, aber ab da kaum noch um die Charaktere, sondern nur noch ums Team. Ich bin auch kein Football Fan. Ich habe alle Staffeln Friday Night Lights gesehen, eine Serie mit drei-dimensionalen Charakteren, die es meistens schaffte, trotz der stark begrenzten Möglichkeiten, aus dem Football Spiel das Beste draus zu machen. Hier langweilte es mich dann doch immer mehr, auch wenn mir die Charaktere durchaus sympathisch waren, gingen die Spielszenen an mir vorbei (und es waren vermutlich 80 % Football relevante Szenen). Mittlerweile habe ich keine gute Meinung mehr zu dem ganzen Brot + Spiele Sportzirkus.

    Vor allem empfinde ich Football als zu gewalttätig, dieses ganze Geheuchel von wegen "wenn ihr Spiele gewinnt, dann seid ihr angesehen und eure Hautfarbe und Herkunft zählen nicht mehr", die dahinter steckende Mechanik ekelt mich irgendwie an, auch wenn ich anderseits erfreut bin, dass das Team etwas für die Integration beitrug. Auch wenn die Botschaft des Films sicher auch eine positive ist, missfällt mir diese "Gewinnen ist alles" Mentalität extrem. Denn gut ist nicht gut genug, wenn der andere besser ist. Ich mag so eine Denkweise nicht. Möglich, dass ich es zu extrem sehe oder es beim heiklen Thema Rassismus keine wirklich realistische Alternative gibt. Sportfilme sind jedenfalls für mich fertig (da ich Boxen oder Wrestling nicht als Sport sehe, habe ich noch ein Schlupfloch übrig^^). Am Ende bleibt ein harmloser, unterhaltsamer, teilweise sympathischer, aber doch flacher, mich weitgehend kühl zurück lassender Football Film Marke Disney Harmlosigkeit übrig. "Freedom Writeres" spielt quasi in der Profiliga, "Remember The Titans" sehe ich als zweitklassig an. Am Rande seien die Auftritte vom jetzigen Superstar Ryan Gosling, Scrubs Donald Faison erwähnt. Zu Hayden Panettiere habe ich noch einen kurzen Text: "Are all white girls that crazy?" Sparen hätte man sich die wise-beyond-her-years Tochter des Trainiers, die sich von Zeit zu Zeit machen durfte. Liebes Mädel, aber mit 5 schon völlig Football besessen und verblödet.

    3
    • 9

      Fand den Film mehr als genial.
      Hatte Gänsehaut

      • 8
        cycloo77 09.08.2016, 03:18 Geändert 09.08.2016, 14:30

        Das ist Sportfilme Liebe und in mich aufsauge ist kein Geheimnis, egal ob wie hier der Sport-Pathos aus dem Blu Ray Player tropft und manches etwas zu Dick aufgetragen wird.
        Gegen jede Regel ist überzeugende Filmunterhaltung mit einer großartigen Cast und fesselnden Geschichte.
        Ein rundum filmisches Wohlfühlpaket!

        TOUCHDOWN TITANS!

        8
        • 6

          Nicht der beste und auch nicht der schlechteste Football Film.

          • 7

            Etwas amerikanisch, aber sehr gut gespielt und packend gemacht.

            • 7 .5
              RockyRambo 01.02.2016, 15:25 Geändert 01.02.2016, 15:25

              Klasse Streifen der das Thema der Integration von Schwarzen mit
              Toleranz und Zusammenhalt egal welche Hautfarbe jemand hat über
              den Sport löst. Funktioniert sowohl auf der Sport als auch der Moral
              Schiene sehr gut.

              7
              • 9 .5

                Ich habe mir diesen Film mindestens 7x angesehen und jedes mal bin ich davon fasziniert. Eine tolle Geschichte mit noch besseren Schauspielern!

                • 6
                  SamRamJam 16.12.2015, 14:44 Geändert 16.12.2015, 14:46

                  Eine Jerry Bruckheimer/ Disney Co-Produktion, die sich eine wahre Geschichte schnappt und diese zielgerichtet auf das krisengebeutelte Publikum zuschneidet welches sich nach einer heilen Welt sehnt. Das Wunderbare hierbei: Dieser Trick funktioniert tatsächlich!

                  Man kann dem Film sicherlich so einiges vorwerfen, vor allem aus deutscher Sicht wo, anders als in den USA, überschwenglicher Optimismus oft als leicht negativ oder zumindest naiv angesehen wird. Aber was ist falsch daran sich auch mal an etwas positives zu erinnern? An zumindest einem Moment wo Menschen über ihren Schatten sprangen und Hass und Rassismus mit Liebe und Freundschaft ersetzten? Der Film zielt dabei erstaunlich treffsicher auf die Trigger des normalen Zuschauers, ohne dabei je eine Altersfreigabe gefährdende Grenze zu überschreiten. Da fliegt eben mal ein Stein durch ein Fenster und vor der Schule pöbeln einige rum. Das war es dann auch bitte weitestgehend mit Rassismus, das damals sogar teilweise die Nationalgarde eingesetzt werden musste um Ausschreitungen zwischen weißen und schwarzen Schülern zu verhindern, wird dabei fließentlich übersehen. Dafür gibt es 70er Jahre Funk Mucke. Und auch hier wieder: Es klappt seltsamerweise!

                  Irgendwie schafft es der Film immer wieder sich übermäßigem Kitsch zu entziehen und, obwohl alles wie in Zuckerwatte gehüllt wirkt, seine Botschaft dennoch zu transportieren. Und auch wenn es letzlich ein typisches Sportmotiv liefert (Problemteam muss Teamwork lernen um zu gewinnen), bleibt der Film ein Feelgood Movie, mit erhobenen Zeigefinger gegen Rassismus. Aber ich finde hier darf der Zweck die Mittel heiligen, ob nun ernst erzählt oder eben auch mal locker flockig im High School Football Gewand. Rassismus ist eben einfach scheiße, und der Film packt mich immer wieder, da vergesse ich für 113 Minuten auch gerne den ganzen Rest.

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                  • 9

                    Unglaublich spannendes Drama, sehr emotional. Die Rollen sind perfekt besetzt, vor allem Denzel Washington brilliert hier. Ich kann mir den Film immer wieder anschauen, er verliert einfach nichts von seinem Charme und bleibt immer noch spannend.

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                    • 10

                      pures Gänsehaut-Entertainment!!!!!
                      Es gibt Filme die einem beim ersten sehen komplett vom Hocker hauen, doch wenn man sich diese Art Film danach wiederholt ansieht sie einen nicht annähernd so bewegen wie beim aller ersten mal.

                      Dieser Film gehört eindeutig nicht in diese Kategorie Film.
                      Egal wie oft ich diesen Film sehe, ich bekomme immer eine Gänsehaut, lache und bin bin den tränen nahe.

                      Ein unglaublich guter Cast und das die Story auf einer wahren Begebenheit beruht gibt dem ganzen noch das gewisse etwas.

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                      • 9

                        Mit American History X zusammen zwei der besten Filme und die Schwarz/Weiss Thematik.
                        Habe ihn erst vor kurzem zum 5. Mal gesehen.
                        Fottball ist nicht unbedingt meine Lieblingssportart.
                        Genau das bedeutet für mich aber, dass der Film einfach total gut ist wenn er mich trz begeistern kann.
                        Super Schauspieler.
                        Denzel Washington in seinen coolsten Zeiten.
                        Will Patton, Ryan Gossling etc.
                        Man fühlt mit, man freut sich mit.
                        Kann ich Sportbegeisterten Filmfans nur empfehlen!

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                        • 7
                          Andy Dufresne 30.06.2015, 00:20 Geändert 20.07.2015, 23:57

                          Viel mehr Pathos geht wohl wirklich nicht.
                          Von der Größenordnung her in etwa so, als wenn eine
                          Walnuss ( Nuss = "Gegen jede Regel") in eine randvoll mit Pathos gefüllte Badewanne springen würde.
                          Und zwar mit Vollkaracho, dreifachem Salto und anschließender Arschbombe mit Rekordwasserspritzhöhe.

                          Aber manchmal ist das für mich okay und bei "Gegen jede Regel" funktioniert es sogar ausgesprochen gut und passend.

                          Ich bin relativ neutral (mit leichter Tendenz Richtung wohlwollend) eingestellt, was Nordamerika anbelangt, aber der Film schafft es tatsächlich immer wieder, dass ich kurz davor bin aufzustehen und mit Hand auf dem Herzen und voller Inbrunst anfange "USA!!! USA!!! USA!!!" zu brüllen. :D

                          So mitreißend ist dieser, im Kern völlig dem Schema-F folgende, Football-Film mit Antirassismus-Botschaft teilweise.

                          Das Ganze ist saustark und drückend nah gefilmt und dazu sehr glaubwürdig gespielt, ich denke das sind die Hauptgründe, warum der Film so erstaunlich gut funktioniert.
                          Vorneweg Denzel Washington als Chef- und Will Patton als Co-Trainer, die beiden passen hier rein wie Bier und Chips zum Superbowl.
                          Dazu superputzig und erstaunlich stark (und leicht altklug) agiert die damals erst 11-jährige Hayden Panettiere, als Coachtochter und Mini-Footballexpertin.
                          Als Spieler Donald "Turk Turkelton" Faison, Ethan " My Name is Earl´s Brother" Suplee, Ryan "Son(s) of Anarchy" Hurst, Wood "The Wire" Harris, ein blutigst junger Ryan Gosling und ein ganzes Dutzend weiterer, eher unbekannter, aber sehr überzeugender Jung-Schauspieler.

                          Dass die ganze Geschichte (1971 wird aus zwei verschiedenen Highschool-Football Teams eine gemischtrassige Mannschaft geformt) wahr ist, trägt dann auch noch einiges zur emotionalen Überzeugungskraft des Filmes bei.

                          Manchmal kriegen sie einen halt, die Amis, mit ihrer Pathoskanone und ihrem Patriotismusknüppel.
                          "Gegen jede Regel" hat auf jeden Fall mich gekriegt und das schon zum wiederholten Male.

                          In diesem Sinne: Remember the Titans!

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                          • 7
                            Johnny_F 29.06.2015, 11:55 Geändert 29.06.2015, 11:57

                            "Gegen jede Regel" ist ein Motto, das auf den Film leider nicht zutrifft. Denn weder Handlung noch Inszenierung brechen hier Regeln oder Tabus. Es ist exakt das gleiche, was man bereits dutzendfach in anderen Sportdramen gesehen hat, und was man wohl auch noch in vielen weiteren zu sehen bekommen wird (wo doch gerade City of McFarland läuft...).
                            Ein Problemteam muss zusammengebracht werden, um das Unmögliche zu schaffen und erfolgreich zu spielen, und hat dabei mit diversen Problemen und Rückschlägen zu kämpfen.
                            Man ergänze die konventionelle Handlung mit einem seicht verpackten Plädoyer gegen den Rassismus, einer Priese pathetischem Geschwätz, einigen coolen Sprüchen und fertig ist ein klassisches Feel-Good-Disney-Filmchen, das man sich aber auch gerade deshalb ohne Bedenken anschauen kann und das dank eines sympathischen und gut spielenden Casts sehenswert bleibt.

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                            • 8 .5

                              jetzt auch schon ds dritte/vierte mal angehabt und immer beste unterhaltung bekommen...nette story und gute darsteller
                              nur die Hayden Panettiere nervt immer wieder aufs neue

                              1
                              • 7

                                Obwohl dieser Walt Disney-Produktion, welche mit einer FSK 6-Einstufung vermarktet und dieses auf einer wahren Begebenheit beruhende Rassismus-Drama somit massenkompatibel aufbereitet wurde, manch Ecken und Kanten fehlen, ist dennoch ein weitestgehend aussagekräftiges Plädoyer gegen den Rassismus gelungen!

                                „Was machst du, man?“
                                „Ich esse jetzt!“
                                „Das seh´ ich, dass du essen willst, aber wieso willst du hier essen? Wieso gehst du nicht darüber, zu deinen Leuten?“
                                „Man, ich hab´ überhaupt niemanden. Ich gehör´ zu allen, Julius!“
                                „Ja, er ist eben ein blasser Bruder!“

                                Es gibt ganz ohne Frage schonungslosere Genre-Vertreter, die einen weitaus intensiveren Eindruck hinterlassen, dennoch macht "Gegen jede Regel" vieles richtig, allein schon, weil man in diesem Fall auch eine jüngere Zielgruppe erreicht.

                                Denzels "Gettysburg-Ansprache" ist zwar reichlich pathetisch, trifft aber punktgenau den Kern der Sache...

                                „50.000 Männer sind hier gestorben, auf diesem Feld. Sie trugen denselben Kampf aus, den wir zwischen uns immer noch austragen, heute noch!“

                                Unter den Mitwirkenden sind neben Denzel Washington und Will Patton u.a. auch Ethan "Pfannkuchen" Suplee sowie Ryan Gosling als junger Kackvogel zu finden, sodass es auch darstellerisch insgesamt eine ziemlich runde Sache geworden ist.

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                                • 8 .5

                                  Einer der Filme, die ich immer wieder sehr gerne gucke und mit Sicherheit einer meiner liebsten Sportfilme.
                                  (Und kaum zu glauben, dass Gosling - der hier in einer kleinen Rolle sehr sympathisch anzusehen ist - knapp 2 Jahre später "The Believer / Inside a Skinhead" gemacht hat.)

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                                  • 7 .5

                                    Unsentimental und mitreissend

                                    Gut, ich hätte auch nicht gedacht, dass mich dieser Film so mitreißt, aber es ist so.
                                    Dieser Sportlerfilm, der neben der eigentlichen Sportgeschichte sich hauptsächlich mit dem Rassismusthema auseinandersetzt, ist mitreißend inszeniert und durchaus positiv.
                                    Der aufgesetzte Pathos ist zwar manchmal etwas zuviel des Guten, aber dieser Pathos ist durchweg positiv zu betrachten, denn er spricht das Positiv-Humane jedes Menschen an und zwängt sich einen nicht sofort auf.
                                    Die Schauspieler agieren wirklich überzeugend, allen voran Will Patton, als zurückhaltender Coach (schade, dass man ihn bisher so wenig gute Einsatzzeiten in anderen Filmen geboten hat. Er kann wirklich schauspielern). Denzel Washington spielt fast wie immer den gleichen Typus, aber den immerhin gut.
                                    Überraschend ist natrülich auch die Wahl der jungen Schauspieler, da man sich umso mehr auf die Story konzentriert, statt auf bekannte Gesichter.
                                    Alles in allem ein wunderbar menschlicher, ehrlicher Film.

                                    • 8

                                      Gegen jene Regel ist ein packendes Sportdrama über die Überwindung des Rassenkonflikts in den USA in Form eines Footballteams, welches gegen „jene Regel“ ankämpft und schwarz und weiß verbindet. Mitfühlend und nicht nur für den Football Fan ein Muss.

                                      Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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                                      • 9 .5

                                        Sowas habe ich nicht erwartet. Der Soundtrack war Bombastisch. Die Gemeinschaft die dieser Film ausdrückt , ich war noch nie ein großer Disney Film Fan aber das..... Respekt!

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                                        • 5 .5

                                          Ein absoluter "feel-good-Movie" mit kaum vorhandener Tiefe. Ein Sportfilm - kein Gesellschaftsdrama. Voller Klischees und abgedroschener Rethorik - Was erwartet man auch anderes von Disney? Lol.

                                          Ein Film der gutzu gucken ist wenn man keinerlei Erwartungen in ihn setzt - und das war der Fall als ich das Disney Logo am Anfang sah. Wer etwas über Rassismus lernen will ist hier ziemlich fehl am platze. Der Film ist was das angeht unfassbar flach! Er ist so wie amerika sich wohl wünschen würde wie es damals war. Oder eher ... wie Amerika möchte das man es sieht. Ein Film der vieles ausblendet und die echte Geschichte total verklärt. Mit einem Blick wie durch eine Rosa Rote Brille die noch den Vorteil hat das alles wie Himbeereis schmeckt was man mit ihr auf der Nase isst. Die Aussage des Films ist schwer zu erkennen und in einigen Punkten ist der Film mehr als unintelligent. Warum ein Film der vorgeblich für Tolleranz steht Homophob sein? Nur ein Beispiel.

                                          Aber da es sich trotzdem gut anfühlt diese Lügen zu glauben... feel-good Movie. Solange man weiß das der Film nicht die Realität der damaligen zeit zeigt.

                                          • 7

                                            Klar sehenswert. Nichts neues, doch wer Sportfans - bin weiss Gott keiner - dazu bringt Grenzen zu überwinden - basiert ja auf einer Geschichte, die das Leben schrieb - liegt für mich immer richtig. Washington wie immer den Film tragend. Der Rest mit allen Klischees und Pathos, hab mir auch ein Feierabendbier zum mitfiebern gegönnt.

                                            • 8

                                              Hier lohnt es, jede cineastische Bildung zu vergessen. Der Film trieft vor Pathos und so, mach aber riesig Spaß, ein Film für Männer, die im Herzen noch kleine Jungs sind, also eigentlich alle.

                                              • 8

                                                Ich interessiere mich zwar keinen Deut für Football, aber das muss man bei diesem Film auch garnicht. Denzel Washington spielt seine Rolle wie fast immer perfekt.
                                                Was Denzel Washington und Will Patton hier für eine Einheit zusammenbauen ist bemerkenswert!
                                                Der Film ist ein sehr berührendes, emotionales und perfektes Portrait über den Sport und die Tatsache, dass es gerade dabei keinerlei Unterschiede zwischen Schwarzen und Weissen geben sollte, denn wir leben alle auf demselben Planeten, sehen die gleiche Sonne und atmen die gleiche Luft.
                                                Und auf dem Platz zählt nur das Spiel!

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                                                • 2 .5

                                                  Hm.. mancher mag die recht kitschig nacherzählte Geschichte für ein Drama halten. Wer mit Sportdramen wie "Bodycheck" oder "The Babe" groß geworden ist erkennt ganz klar was es wirklich ist, viel Lärm um nichts, ein Melodram. Die Akteure wirken künstlich, die Dialoge strotzen nur so von klischeehaftem Testosteronüberschuss. Das einzig erwähnenswerte ist Denzel's gewohnt solide Darstellungskunst, leider kann auch die dem seichten Drehbuch keine wahre Tiefe einhauchen.

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                                                  • 8 .5

                                                    Diesen Film schaue ich mir immer wieder gerne an. Klasse den Hassen auf Rassen thematisiert, gleichzeigt Football (Was ich garnicht sonst kucke) und dann die perfekte Musik dazu. Und nicht zu vergessen die Schauspieler, wo jeder Charakter einfach in Erinnerung bleibt.

                                                    Titans!
                                                    Na na na na ... na na na na... hey hey..na na na. :)

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