Geheimagent

Secret Agent (1936), GB Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

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6.1
Kritiker
4 Bewertungen
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6.3
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55 Bewertungen
3 Kommentare
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von Alfred Hitchcock, mit John Gielgud und Peter Lorre

Seine Mission ist gefährlich, seine Gegner sind unberechenbar. Sein Name: Edgar Brodie. Unter dem Decknamen “Ashenden” soll der britische Agent einen deutschen Spionagering aufspüren und unschädlich machen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Geheimagent

Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Habe ich schon erwähnt, dass ich Madeleine Carroll ganz bezaubernd finde? Also ich kenne sie ja schon aus "The 39 Steps", aber in "Secret Agent" ist sie nochmal doppelt so toll. Sie ist ja die eigentliche Heldin in diesem Film, aber pssst nicht weitersagen. Mr. Ashenden, oder auch Mr. AshInCan, taugt dafür schlecht, zu glatt und undurchsichtig, nicht unsympathisch, aber langweilig. Peter Lorre nervt zwar, hat aber wenigstens Charakter. Obwohl die zweite Hälfte spannender ist, -ich liebe ja Filme, die in Zügen spielen- werden in der ersten die interessanten Themen verhandelt. Obwohl Krieg herrscht, muss ein Mord nicht legitimiert sein. Besonders Elsa, die anfangs von Kriegslust gepackt ist, lernt das schnell, nachdem ihr Team einen unschuldigen Touristen tötet. Diese Verwechslung ist mir sowieso zu doof. Welcher Spion geht denn davon aus, dass ein abgerissener Knopf zur Identifikation reicht? Schwer zu glauben, ist aber in der Wirklichkeit bestimmt schon vorgekommen. Da bin ich mal gütig.

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Kommentare (2) — Film: Geheimagent


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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

- "Lieben sie ihr Vaterland?"
- "Ich bin dafür gestorben."
- "Wissen sie warum?"
- "Ich hoffe, sie sagen es mir."
Ja, schon wieder Alfred Hitchcock, wie sich an diesem frühen Dialog im Film schon erkennen lässt. Der Master of Suspense hatte immer eine sehr humorvolle Ader, das lässt auch sein Frühwerk "Geheimagent" von 1936 erkennen. Hitchcocks Stärken sind in diesem Film absolut enthalten, wenn er auch zu seinen schwächeren Werken zählt. Die Story ist durchaus interessant und flott erzählt, der Humor und die Spannung stimmen schon, aber auch schon damals war er deutlich stärker. "Die 39 Stufen" (ein Jahr vorher gedreht) spielt in einer anderen Liga, "Sabotage" aus dem selben Jahr ist auch klar besser. Die Geschichte ist zwar ganz gut, aber auch nicht besonders, der Humor manchmal etwas zu albern. Gut zu sehen an Peter Lorre als mexikanischer Sidekick. Lorre spielt das zwar anständig, seine Figur ist aber dermaßen überzogen und auch ein wenig rassistisch anmutend (der leicht tölpelhafte, primitive Mexikaner, der die Damen doch sehr unsittlich begattet). Auch sonst ist das Drehbuch nicht der Knaller (wie unprofessionell und naiv sich britische Spione verhalten, sehr merkwürdig), Hitchcocks Umsetzung dafür, gemessen an Entstehungsjahr und Mitteln, sehr ordentlich.
Unterhaltsam definitiv, aber verglichen mit dem, was Hitch auch schon damals hingelegt hat, kein Highlight. Als Fingerübung für spätere Hits zu betrachten. Angenehm, ohne sich aufzuzwängen.
Nach rund 20 von mir gesehenen Hitchcocks der wohl Schwächste. Dann noch so gut, definitiv einer der besten Regiesseure aller Zeiten.

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dae-su

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Bewertung7.5Sehenswert

or allem die zweite Hälfte ist super, schnell und spannend inszeniert und wirklich fesselnd. Die Einführung der Charaktere gelingt ebenfalls gut, lediglich auf dem Weg zum Spannungshöhepunkt schleicht sich die ein oder andere Länge ein.
Ansonsten bietet Secret Agent einen sehr frühen Vorgeschmack auf die Qualitäten von Hitchcock: Toller Humor begleitet perfekt inszenierten Suspense vor einer klassischen dramatischen Handlung.

Ach und Peter Lorre als schürzenjagender mexikanischer "General" ist Gold.

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