Geheimsache Ghettofilm
Shtikat Haarchion / A Film Unfinished (AT) (2010), DE/IL Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm
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Keine
von Yael Hersonski und Yael Hersonski, mit Alexander Beyer und Rüdiger Vogler
Geheimsache Ghettofilm ist die Geschichte eines Films, der nie fertiggestellt wurde. Erhalten blieb ein Rohschnitt, der im Bundesfilmarchiv lagert. Er ist der längste Film, den ein Nazi-Propagandateam im Warschauer Ghetto drehte. Aufgenommen kurz vor der Deportation der Ghettobewohner, werden aufwendig inszenierte Szenen vom vermeintlichen Luxusleben der Juden im Ghetto Einstellungen gegenübergestellt, auf denen Hunger, Tod und Leiden der Bewohner zu sehen sind. Warum dieser Propagandafilm gedreht wurde und wer ihn sehen sollte, ist nicht bekannt. Teile des Filmmaterials tauchten nach dem Krieg als “Archivaufnahmen” in Dokumentationen über das Warschauer Ghetto auf.
Cast & Crew
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Yael Hersonski
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Yael Hersonski
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Alexander Beyer
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Rüdiger Vogler
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Regie
Schauspieler
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Yael Hersonski
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Jüdisches Ghetto
- Handlung
- Drittes Reich, Holocaust, Judenverfolgung, Jüdisches Ghetto, Medien, Nazi, Propaganda, Warschauer Ghetto
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Geheimsache Ghettofilm
Trailer zum Film Geheimsache Ghettofilm
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Links zum Film Geheimsache Ghettofilm
- Geheimsache Ghettofilm: critic.de

















Kommentare
Kommentar schreibenFramesurfer 2012/03/11 00:20:10
Kommentar löschenDas schlimmste, was jemals gesehen habe!
Jeder kennt die schockierenden Aufnahmen aus den befreiten Konzentrationslagern, wo ganze Leichenberge mit Bulldozern in Massengräbern versenkt werden. Also, was macht diesen Film schlimmer? Die Anwesenheit der Mörder. Dieser Film ist gedreht worden um die Opfer zu diskreditieren. Der Grundtenor: Die Unsolidarität der Juden im Ghetto. Ob für diesen Film inziniert oder nicht, der Film zeigt, es gibt Lebensmittel im Ghetto. Man sieht einen Feinkostladen, davor hungernde Kinder in zerfetzter Kleidung und eine nackte Frauenleiche, alle Leichen sind nackt, der kleinste Fetzen Stoff kann helfen zu überleben. Diese Einstellung wird aus verschiedenen Perspektiven wiederholt, im Sinne bestmöglicher Dramaturgie. Im Laden zum Vergleich eine wohlgenährte, augenscheinlich reiche, jüngere Jüdin, daneben eine ausgemergelte Alte. Die Alte ist völlig aphatisch, die jüngere weiß, was hier demonstriert werden soll, ihr Gesichtsichtsausdruck schwangt zwischen der schlimmstmöglichen Scham und nackter Todesangst vor den schwarzen Henkern hinter der Kamera.
Das waren die harmlosesten zwei Minuten des Films...
9.5 deshalb, weil ich nicht will, das dieser Film unter Lieblingsfilm aufgeführt wird. Wer mehr über das Ghetto erfahren will, dem empfehle ich das Buch Mila 18 von Leon Uris.
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