Gemini - Tödlicher Zwilling
Sôseiji (1999), JP Laufzeit 84 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama
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von Shinya Tsukamoto, mit Ryô und Yasutaka Tsutsui
Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Yukio, ein junger und erfolgreicher Arzt, gerät in starke Zweifel über die Identität seiner jüngst kennen gelernten und scheinbar an Amnesie leidenden Frau Rin, als es zu unheimlichen Todesfällen im Hause seiner wohlhabenden Familie kommt. Die mysteriösen Vorfälle scheinen in irgendeiner Weise mit einem benachbarten, seuchengeplagten Slum in Verbindung zu stehen, einer Gegend, die Yukio und andere Personen aus seinem aristokratischen Umfeld wie die Pest meiden und deren Bewohner sie allesamt als minderwertig ansehen. Da taucht plötzlich ein Mann auf, der Yukio zum Verwechseln ähnlich sieht, und wirft ihn in einen ausgetrockneten Brunnen hinter dem Anwesen. Während Yukio dort langsam den Verstand zu verlieren droht, beginnt der Doppelgänger, das Leben des Arztes zu übernehmen.
Cast & Crew
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Shinya Tsukamoto
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Ryô
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Yasutaka Tsutsui
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Shiho Fujimura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yukios Mutter
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Tadanobu Asano
Regie
Schauspieler
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Shinya Tsukamoto
- Genre
- Thriller, Mysterythriller, Drama












Kritiken (1) — Film: Gemini - Tödlicher Zwilling
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenLangsamer Film, der seine Wirkung im Kopf des Zuschauers entwickelt. Nur sollte man sich nicht vom Klappentext verwirren lassen. Es handelt sich bei "Gemini" nicht um einen Horrorfilm, sondern um eine Psychodrama mit gesellschaftlichen Untertönen. Ein wenig Tempo hätte dem Film nicht geschadet, den trotz seiner Laufzeit von unter 90 min wirkt er teilweise sehr gestreckt. Doch wenn Shinya Tsukamoto seine cleveren Bildkompositionen von aussergewöhnlichen Kamerawinkeln einfängt, kommt keine Langeweile auf.
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Kommentar — Film: Gemini - Tödlicher Zwilling
Kommentar schreibenLumpowitz 2010/09/09 12:18:23
Kommentar löschenFür Tsukamoto-Verhältnisse eher seicht, kann dieses Mystery-Drama doch mit dem Verwirrspiel um die Zwillinge überzeugen. Deren wirkliche Motive und Hintergründe bleiben lange verschleiert. Die Sozialkritik findet sich hier nicht in Untertönen, sondern wird recht offensichtlich zur Schau getragen. Das ist vielleicht etwas ungelenk, aber erschließt sich so wenigstens auch dem westlichen Zuschauer.
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