Genova
Genova (2008), GB Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Drama
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von Michael Winterbottom, mit Colin Firth und Catherine Keener
Das Ende ist der Anfang: Nach dem Tod seiner Frau zieht Joe (Colin Firth) mit seinen Kindern nach Genova, um dort ein neues Leben anzufangen. Doch nicht jeder hat davon die gleichen Vorstellungen und Konflikte sind vorprogrammiert.
Michael Winterbottom inszenierte das Drama Genova zwei Jahre vor seinem skandalträchtigen Berlinale-Beitrag 2010 The Killer Inside Me.
Mehr Bilder (7) und Videos (3) zu Genova
Cast & Crew
-
Michael Winterbottom
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Colin Firth
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Catherine Keener
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Hope Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marianne
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Willa Holland
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Perla Haney-Jardine
-
Demetri Goritsas
Regie
Schauspieler
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Kerry Shale
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Trevor White
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Gary Wilmes
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Gabriella Santinelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dannys Frau
-
Alessandro Giuggioli
-
Monica Bennati
-
Margherita Romeo
-
Dante Ciari
-
Kyle Griffin
-
Gherardo Crucitti
-
Laurence Coriat
- Genre
- Familiendrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Genua, Italien
- Handlung
- Bestattung, Erstes Mal, Geist, Italiener, Professor, Professor, Professur, Schuld, Schwester-Schwester-Beziehung, Trauer, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Ehefrau, Verlust der Mutter
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Genova
Trailer zum Film Genova
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Kritiken (1) — Film: Genova
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenGENOVA ist sowohl stilistisch als auch inhaltlich ein Zwitter, will intensives, realistisches und körperliches Drama sein, verzettelt sich aber symbolisch aufgeladen in der Summe seiner erzählerischen Fragmente (...), die nur in zwei familiären Extremsituationen ihre lose Verbundenheit zugunsten einer festen, kausal aufeinander bezogenen Verschränkung aufgeben.
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Kommentare (3) — Film: Genova
Kommentar schreibenkronenhummer 2012/01/27 18:31:24
Kommentar löschenWirklich viel passiert in „Genova“ nicht. Nach dem Tod der Mutter versuchen Joe, ein Universitätsprofessor, und seine beiden Töchter einen Neuanfang in Genua. Dabei werden, wenig überraschend, die einen oder anderen Probleme, die die neue Konstellation mit sich bringt, aufgegriffen.
Eingefangen in, zugegeben, teilweise doch recht schönen Bildern Genuas und der italienischen Landschaft nähert sich Winterbottom den eigentlichen Problemen trotz nur 90 Minuten Filmdauer in einer Atem beraubenden Gemächlichkeit, die wirklich bemerkenswert ist und leider dazu führt, dass die Probleme nicht mehr wirklich eindrucksvoll aufgezeigt werden können. Da ist die kleine Tochter, die sich für den Tod ihrer Mutter schuldig fühlt, womit sie ja auch nicht ganz Unrecht hat und ihre Mutter ständig in ihren Vorstellungen sieht. Der Vater, der einen Neuanfang versucht und die ersten Schritte zu neuen Beziehungen wagt und Willa Holland als Kelly, die (natürlich) die rebellische und regelmäßig recht knapp bekleidete, große Tochter, ihre eigenen Erfahrungen in Italien sammeln will. Alles leider nur recht oberflächlich angeschnitten und so recht belanglos und uninteressant. Naja, vielleicht bis auf Willa Hollands Auftritte…
An sich mit Colin Firth und Catherine Keener sehr gut besetzt, kann „Genova“ so nie wirklich fesseln und beeindrucken, wird aber nach der ersten Hälfte, in der außer der Vorgeschichte und dem Umzug wirklich nichts passiert, etwas spannender. Auch Soundtrack und Bilder können dabei nicht wirklich begeistern, so dass „Genova“ reichlich mittelmäßig bleibt.
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patcharisma 2011/09/30 20:54:35
Kommentar löschenBei Michael Winterbottom's (in schwacher Weise) reduziertem und ziemlich halbgaren Minimal-Drama "Genova" werde ich den Verdacht nicht los, dass es sich hier um die Sparte Film handelt, so übertitelt als "Hey Crew, lasst uns doch alle zusammen irgendwo an einem schönen Ort so richtig Ferien machen und drehen wir dabei noch auf die Schnelle einen Film für die Videothek ab!" - so wie man das von so vielen Schmonzetten-Produktionen des deutschen Fernsehens kennt. So übel ist "Genova" dann zwar nicht, aber auch nicht wirklich toll: Nach dem Tod von Mutter Hope Davis (eine Schande, wie die talentierte Schauspielerin hier wieder einmal mehr verwurstelt wird), verlässt Papi Colin Firth mit seinen zwei Gören also das winterliche Chicago, um als lehrender Dozent in der schönen italienischen Küstenstadt Genua einen Neubeginn zu starten. Mit Catherine Keener, die zufällig grad auch noch dort auftaucht, haben die drei (und der Zuschauer) dann erst noch eine tolle Reiseführerin zur Seite, die so 'Vox-Tours'-mässig super-viel Geschichtsträchtiges über die mediterane City zu erzählen weiss. Kelly, die ältere der zwei Töchter, lacht sich so ziemlich schnell einen feurigen Italiener auf der Vespa an, und das passt Papi Colin Firth dann natürlich überhaupt nicht in den Kram. Die Jüngere hingegen sieht in ihrer Fantasiewelt immer wieder die tote Mami, derweil eine italienische Studentin (eigentlich die einzig wirklich sympathische Figur des ganzen Streifens) Colin mal privater kennenlernen möchte...
Sämtliche raren Handlungsfäden, die hier etwas Spannung oder Dramatik versprechen, werden meistens grad im Keim erstickt, immer wieder gleiche Szeneneinstellungen fangen an zu nerven (Mädchen am Klavier, das Herumirren in den engen Gassen, das Kerzen-anzünden in den Kirchen) und die hier über allem stehende Vergangenheitsbewältigung ist komplett unausgegoren erzählt und erschöpft sich irgendwann in Leere. Aber immerhin ist alles sehr atmosphärisch gefilmt und man bekommt während der (Non-)Geschichte in Slow-Motion so richtig Lust auf den nächsten Italien-Urlaub. Und angenehmer zu konsumieren ist der "Film Light" bestimmt auch, wie Winterbottom's desastaröses Nachfolge-"Werk" "The Killer Inside Me" (mit Casey Affleck).
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Benni-THE-KING 2011/05/26 21:35:49
Kommentar löschenEine schöne Atmosphäre macht nicht gleich einen guten Film. Also meistens schon. Hier aber nicht
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