Gerhard Richter Painting
Gerhard Richter Painting (2011), Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Katastrophenfilm, Kinostart 08.09.2011
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
11 Kommentare
Keine
von Corinna Belz, mit Gerhard Richter
Gerhard Richter, einer der international bedeutendsten Künstler der Gegenwart, öffnete der Filmemacherin Corinna Belz im Frühjahr und Sommer 2009 sein Atelier, wo er an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete. “Gerhard Richter Painting” gewährt einmalige Einblicke in die Arbeit des Künstlers. In ruhigen, hoch konzentrierten Einstellungen lässt uns der Film an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er mit ihnen kommuniziert, wie er überlegt, abwartet, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt. Corinna Belz lässt uns in ihrem klugen einfühlsamen Film den vielschichtigen Vorgängen künstlerischen Schaffens näher kommen. Der Blick auf die Leinwand erweitert und verändert sich. Die Bilder werden selbst zu Protagonisten. “Gerhard Richter Painting” ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit – und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.
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Cast & Crew
-
Corinna Belz
-
Gerhard Richter
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Regie
Schauspieler
- Genre
- Langzeitdokumentation
- Zeit
- 2009, Gegenwart
- Handlung
- Erfolg, Gemälde, Künstlerszene, Leinwand, Maler, Malerei, Moderne Kunst, Ruhm, Schaffenskrise, Zweifel
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
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Filmdetails Gerhard Richter Painting
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- Gerhard Richter Painting: critic.de
- Gerhard Richter Painting: film-zeit.de


















Kritiken (6) — Film: Gerhard Richter Painting
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschen"Über Malerei kann man eigentlich nicht reden". Das hat Gerhard Richter, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Maler der Gegenwart, bereits 1966 gesagt. Also belässt es die Filmemacherin Corinna Belz bei einer Betrachtung und bedient sich keiner Deutung wie so viele andere Filmemacher vor ihr. Belz rückt ihrem Protagonisten ganz nah auf die Pelle, sie stellt Fragen und versucht, den Austausch zwischen Produzent und Rezipient Stück für Stück aufzuspüren, den Werken Schicht für Schicht auf den Grund zu gehen. Ein ehrlicher, ein eindringlicher Film. Und vielleicht auch einer der intensivsten Dokumentationen, die je zum Thema Malerei entstanden sind.
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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de
Kommentar löschen„Mich interessiert nur das, was ich nicht kapiere“ sagt Richter im Film. Er scheint es zu malen, bis er es versteht. Über Malerei zu reden, das hat vielleicht keinen Sinn. Aber das Malen stiftet Sinn und so ist in „Gerhard Richter Painting“ die Richtersche Welt wie eine Farbe, die man in Schichten aufträgt, um sie wieder abzukratzen – viel komplexer als zuvor und doch eigentlich so simpel.
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Jenni Zylka: fluter, sissy Jenni Zylka: fluter, sissy
Kommentar löschenDass die Filmemacherin Corinna Belz sich die Zeit nehmen konnte, genau diesen Austausch aufzuspüren, den Werken Schicht für Schicht auf den Grund zu gehen, ihren Schaffensprozess von Anfang an zu dokumentieren, macht die Doku "Gerhard Richter Painting" zu einem der genauesten und intensivsten Kunstfilme, die je zum Thema Kreativität und Talent entstanden sind.
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Ulrich Kriest: film-dienst Ulrich Kriest: film-dienst
Kommentar löschenAll das leistet der Film nicht, er schweift stattdessen ins Biografische ab, so, als müsste man den Genie-Begriff mal wieder aus dem Fundus holen und gehörig aufpolieren.
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Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino
Kommentar löschenObwohl der Film vor allem beobachtet und zeigt, ohne einen kunsttheoretischen Diskurs zu bieten, erzählt er unglaublich viel über den Künstler. Dass es in der zweiten Hälfte durch Nachfragen der Filmemacherin ein bisschen biografischer wird, vergrößert den Erkenntniswert nicht.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenVielleicht wäre es ein zu großes Wagnis gewesen, der Kunst selbst zu vertrauen, und so baut Belz um diese Momente der Kreativität einen Dokumentarfilm, der konventioneller nicht sein könnte. Zu viele Momente, auf die man gern verzichtet hätte.
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Kommentare (5) — Film: Gerhard Richter Painting
Kommentar schreibenTrash-Gordon 2012/02/19 15:43:06
Kommentar löschenGanz groß!
Ein Film, bei dem man sich geehrt fühlt ihn sehen zu dürfen.
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ThomasBenle 2012/01/14 01:51:57
Kommentar löschenWer sich an diesen Film heranwagt, der sollte besser nicht erwarten, danach sonderlich viel schlauer zu sein als vorher – zu zaghaft-schüchtern fallen die spärlich gesäaten Fragen von Regisseurin Corinna Belz aus, zu verschleiert-mystisch Richters Antworten. Sehenswert ist er trotzdem, immer dann nämlich, wenn die Kamera als stummer Gast hinter Richter platznimmt und ihm bei seiner durchaus sonderbaren Arbeit zusieht. Indem Belz gar nicht erst den Anspruch erhebt, Richters Kunst irgendwie erklären zu können und es gern auch mal bei einer etwas wirren Antwort belässt, sagt sie vermutlich immer noch das maximal mögliche über einen so ungewöhnlichen und kreativen Menschen aus.
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MasterZ 2011/12/01 16:41:26
Kommentar löschenSehr Stark dieser Film man möchte nach Filmende eine Pinsel in die Hand nehmen und Malen
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swissroland 2011/10/22 16:25:01
Kommentar löschenlangsam funzt die vorhersage richtig gut.
DEINE VORHERSAGE
HASSFILM
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sundhagen 2011/09/27 22:11:15
Kommentar löschenschon allein, weil die vorhersage für diesen film 10.0 ist, muss ich ihn mir eigentlich anschauen.
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lopalopa 2011/10/12 02:08:42
Antwort löschenich glaub Gerhard Richter hat Moviepilot gehackt... bei mir ebenfalls ne runde 10 ;D