Gerry
Gerry (2002), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama
8.0
Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7
Community
260 Bewertungen
29 Kommentare
260 Bewertungen
29 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine ?
Keine ?
von Gus van Sant, mit Matt Damon und Casey Affleck
Zwei Freunde, beide namens Gerry, verlassen den Highway, um einen Abstecher in die wilde Steppe zu machen. Unbekümmert wandern sie durch die karge Natur, um bald darauf festzustellen, dass sie die Orientierung verloren haben. Anfangs noch amüsiert erkennen die jungen Männer schließlich den Ernst ihrer Lage. Hilflos und schweigend irren sie – gefangen zwischen Wüste und Bergen – durch die unbarmherzige Landschaft.
Cast & Crew
-
Gus van Sant
-
Matt Damon
-
Casey Affleck
Regie
Schauspieler
-
Casey Affleck
-
Gus van Sant
-
Matt Damon
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart, Nacht
- Ort
- Wüste
- Handlung
- Art House-Film, Autobahn, Beste Freunde, Durst, Felsen, Hitze, Lagerfeuer, Mord, Orientierungslosigkeit, Sonne, Verirren, Verzweiflung
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Gerry
Fans dieses Films gefiel auch
Buffalo '66
US 1998
Elephant
US 2003
Die Klavierspielerin
FR/AT 2001
Paranoid Park
US/FR 2007
Solaris
RU 1972
Trailer zum Film Gerry
Alle Trailer, Clips & Videos (2)











Kritiken (3) — Film: Gerry
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer visuell betörendes Meisterwerk der Reduktion.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenDenkt man an Gus van Sant, hat man sofort Good Will Hunting vor Augen. Nach der Oscarnominierung dafür ließ er sich für das Psycho-Remake ausgiebig entlohnen und entsagte dann dem Hollywood-Kommerz zugunsten der Kunst. 2002 drehte van Sant dann Gerry, das Drehbuch hatte er zusammen mit den Hauptdarstellern Matt Damon und Casey Affleck entwickelt.
Gerry ist losgelöst von allen Maßstäben mit denen Filme bemessen werden. Weder Handlung noch Spannungskurve spielen eine Rolle, Dialoge sind rar gesäht und bieten kaum Informationen, die großartige Musik von Arvo Pärt erklingt nur drei Mal, leise und verhalten. Was bleibt ist der Rumpf eines Films. Und der ist überraschenderweise durchaus überlebensfähig.
Die beiden Protagonisten laufen und laufen und laufen, ein endloser Marsch durch die undurchdringliche Wüstenlandschaft. In minutenlangen, bildgewaltigen Einstellungen verlieren sich die beiden Protagonisten irgendwo im Nichts, oft ganz weit weg, klein inmitten der…
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Andi Shiva 2010/04/27 04:18:46
Antwort löschenGerry ist einfach nur belanglos, anstrengend & dementsprechend absolut einschläfernd ^L^
Filmsuechtiger 2010/05/02 13:08:48
Antwort löschenNur wenn man herkömmliche Filme als Maßstab nimmt.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Einen Grund hat das alles nicht, zumindest keinen formulierten, und aus den wirr-konfusen Sprachfetzen der beiden Gerrys lässt sich auch kein Mehr ableiten, kein Anhaltspunkt für die doch so willkürlich erscheinende Marsch-Odyssee setzen. Doch eine Antwort muss Gus Van Sant nicht einräumen, wenn es ja auch keine Fragen zu stellen gilt, wo "Gerry" mit seiner kühnen Abkehr vom klassischen Erzählen und einer Textur der Übersicht, der Ordnung da beginnt, wo andere eigentlich aufhören: Allen voran der Regisseur selbst, der hier kein mathematisches Kino [...] mehr bedienen, kein Studio mehr zufrieden stellen muss, sondern sich hinaus wagt. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (26) — Film: Gerry
Kommentar schreibenColdkid 2012/01/20 12:14:04
Kommentar löschenIch war die ganze Zeit am rätseln ob das wirklich Matt Damon ist... jetzt weiß ichs ^^
Zu Gerry: Ich steh ja auf eher ruhigere Filme mit ruhigen, verträumten Bildern, die nachdenklich sind... aber dieser Film verfehlt meiner Meinung nach seinen Zweck. Was will ein Film in erster Linie erreichen ? Er soll unterhalten. Und das tut Gerry ganz bestimmt nicht... bis zum Ende hin. Am Anfang war ich noch recht fasziniert von den ruhigen Bildern, der Atmosphäre und dem sehr dezent eingesetzten Soundtrack... das legt sich aber noch innerhalb der ersten halben Stunde . Und so musst ich mich einfach nur fragen warum ich mir das wirklich bis Ende reingezogen hab
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
statist 2012/01/06 20:26:48
Kommentar löschenUnsinnliches Kino für Möchtegern-Intelektuelle (ich war selber einer jahrelang, vor 10 Jahren hätte mir dieses verkopfte Konstrukt wohl auch gefallen), das scheinbar große Welträtsel löst, aber letzten Endes nur an der Oberfläche kratzt. Was die Langsamkeit angeht: Schöne, sinnliche, lange Einstellungen, die surreal und tiefsinnig sind, hat Theo Angelopoulos hervorgebracht (siehe "Der Blick des Odysseus"). Allerdings sind rein fotographisch die Landschaften hervorragend aufgenommen und damit glänzende Hauptdarsteller. Und natürlich gab es auch kurze, schöne Momente, die gern hätten weitergesponnen werden können. Aber das Angerissene wurde wohl eher verfolgt. Man spürt stets die Sehnsucht von Gus van Sant, unbedingt europäisches Autorenkino kreiren zu wollen, deshalb fehlt dem Film die lebendige Originalität, was nichts mit dem Tempo oder der Kargheit zu tun hat. Schade, wie ich finde.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Schlegel 2012/01/07 11:59:40
Antwort löschenIch mochte den Film ja seiner Sinnlichkeit wegen. Inwiefern ist er dir denn zu intellektuell?
Alle 3 Antworten zeigen
statist 2012/01/07 21:02:37
Antwort löschenEr ist halt so bemüht, nur ja nichts zu erzählen - aber dennoch nicht geheimnisvoll. Und die beiden Jungs dürfen, so scheint es zumindest, nur ja nicht Emotionen zeigen, sondern müssen betont unemotional spielen. So kam es bei mir zumindest an. Als Konstruktion. Denn natürlich können auch analytische Konstrukte sich durch das Spiel, das Licht und das Set in etwas Lebendiges verwandeln. Dazu kam es meinem Empfinden nach hier nicht. Ähnlich empfinde ich übrigens auch bei Jim Jarmusch, leider!
Schlegel 2012/01/08 15:22:24
Antwort löschenDas mit Jarmusch versteh ich. Bei "Gerry" hingegen hat es mir der Schluss angetan, sodass ich bis heute vom ganzen Film angetan bin.
DerDude_ 2011/10/27 05:04:16
Kommentar löschenIst es überhaupt nötig ,etwas über "Gerry" zu schreiben ?
In gewisser Hinsicht Ja !
Ein Film wie "Gerry" kommt nicht jeden Tag. So bin ich mir sicher das sogar eingefleischte Cineasten an diesem Film scheitern werden.
Und leider kann ich auch nicht lügen : Wer den Trailer gesehen hat ,kennt in gewissem Maße den ganzen Film : Zwei Typen (beide heißen Gerry) verlaufen sich in der Wüste und versuchen 90 Minuten lang zurückzufinden.
Mehr als einmal hat man das Gefühl Gus van Sant versucht hier zu provozieren ,indem er herausfunden will ,ob dem Zuschauer seine Prontagonisten egal sind.
So gibt es z.b. eine 10 Minuten One-Shot Sequenz in welcher der eine Gerry versucht den anderen Gerry von einem Felsen runterzuholen. In diesem Maße ist "Gerry" höchst minimalistisch. Van Sant gibt seinen Figuren weder einen Hintergrund ,noch erklärt er den genauen Grund für deren Erscheinen in der Wüste.
Dennoch hat "Gerry" durchaus seine Sehenswürdigkeiten : Da wäre einmal der wunderschöne Soundtrack ,welcher aber nur spärlich eingesetzt wird und die absolut bombastischen Wüstenaufnahmen.
Ob ich "Gerry" nun empfehlen kann weiß ich nicht. Es war ein interessanter Film ,aber ich muss lügen, wenn ich behaupte nicht mehrmals auf die Uhr geschaut zu haben.
Somit lässt sich "Gerry" in keine Schublade pressen. Er ist einfach "Gerrymäßig"
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
slangbanger! 2011/10/27 12:52:33
Antwort löschenPunkt. :)
SoulReaver 2011/10/19 19:44:25
Kommentar löschenGus Van Sant ist wohl einer der außergewöhnlichsten Regisseure unserer Zeit. Mit Filmen wie 'Good Will Hunting' hat er sich einen Namen gemacht und auch mit seinem vorletzten Film 'Milk' hat er sein Können, dass man in seiner Karriere auch durchaus mal in Frage stellen durfte, untermauert. Aber auch im Independent-Bereich hat Van Sant seine Stärken nicht nur einmal bewiesen. So auch im philosophischen Drama 'Gerry' aus dem Jahre 2002.
Zwei Freunde, beide mit dem Namen Gerry, verlassen den Highway um einen Ausflug in die Steppe zu machen. Nach einiger Zeit vergeht den Männern die Lust und sie wollen zurück zu ihrem Auto, müssen aber mit Erschrecken feststellen dass sie die Orientierung verloren haben. Die zu Anfang lockere Stimmung schlägt immer mehr um und die beiden befinden sich in einem Überlebenskampf in der puren Einöde.
Was 'Gerry' so ganz anders macht sind die fast unendlich erscheinenden Sequenzen. Manchmal weit über 5 Minuten sieht man zum Beispiel die beiden den Highway entlangfahren, oder wie sie durch die Wüste stampfen. Dabei die Kamera immer in Nahaufnahme im Gesicht der beiden klebend. Schnitte gibt es nur wenige, zu meist hält die Kamera steif auf die beiden und das, wie gesagt, minutenlang. Das gibt dem Film schon die ganz eigene Note. Für viele wird die Vorspultaste mit Sicherheit von Zeit zu Zeit immer reizvoller. Dazu gibt es noch großartige Landschaftsaufnahme der Wüste und des endlosen Horizonts die sich nicht vor den Bildern von 'Into the Wild' verstecken brauchen. Auch der melancholische Soundtrack passt sich 'Gerry' an und rundet ihm in seiner eigenen Art ab.
Schauspielerisch fällt 'Gerry' genauso minimalistisch aus. Matt Damon und Casey Affleck übernehmen die Hauptrollen der beiden Gerry's. Ihre Mimik ist starr, gesprochen wird nur selten doch ihre Körperhaltung macht die sich zuspitzenden Lage von Minute zu Minute deutlicher. Damon und Affleck bringen zwar keine Glanzleistungen, verkörpern ihre Rollen der verlorenen Männer dennoch sehr glaubwürdig und authentisch.
Gus van Sant inszeniert mit 'Gerry' einen der ganz eigenen und besonderen Filme. Zwei Männer, völlig hilflos und ohne jegliche Anhaltspunkte in der Wildnis. Jeder Fleck sieht gleich aus, Anhaltspunkte gibt es nicht und die Lage wird von den beiden zuerst nur auf die leichte Schulter genommen, frei nach dem Motto "irgendwie kommen wir hier schon raus". Bis sie einige Erhöhungen bestiegen haben und bemerken, dass sie immer tiefer in die unübersichtliche Wüste gelaufen sind. Die Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Es gibt kein Wasser und die zu Anfang lockere Stimmung schlägt drastisch um. Die Hoffnung stirbt, die Körper trocknen mehr und mehr aus und das Schicksal kennt kein Erbarmen. Van Sant lässt die Geschichte um die beiden Jungs völlig im Dunkeln. Der Zuschauer erfährt, dass die beiden Halt in der Wüste machen um sich ein "Ding" anzuschauen. Was es mit diesem "Ding" auf sich hat, bleibt im verborgen. Auch die Beziehung der beiden wird eher unterkühlt eingefangen, es wird aber trotz der wenigen Dialoge klar, dass sie beiden Freunde sind. Im Notfall würden sie einander helfen, wie in einer Szene in der Casey Affleck ohne Hilfe nicht mehr von einem Felsen runterkommt, doch so richtig miteinander sprechen tun sie nicht. Bis zu der Szene, in der der verzweifelte Casey Affleck aufgeben will, ist mit derartiger Intensität und erschreckendem Realismus inszeniert das der Zuschauer eine Gänsehaut bekommt. Der Tod ist dem Zuschauer immer im Hinterkopf, zum ersten Mal wenn die beiden bemerken dass sie sich verlaufen haben und immer deutlicher wenn die beiden völlig verzweifelt Selbstgespräche führen und nur noch durstig neben sich stehen. Der Film beschäftigt sich mit vielen Fragen auf die es wohl nie eine klare Antwort geben wird. Was bedeutet Leben und Tod? Wann stirbt die Hoffnung? Wann sollte man Aufgeben? Wann findet man sich mit seiner Situation ab und lässt sich fallen? Und wie sehr kann man helfen, obwohl die eigene Situation ebenso Schwarz ist?
Fazit: Mit 'Gerry' inszeniert Gus van Sant einen Film wie man ihn so sehr selten zu sehen bekommt. Viele wird der Film langweilen, allein durch seine langen Sequenzen und Einstellungen. Doch 'Gerry' wird sein Publikum finden, die den Film zu schätzen wissen. Denn wenn man will und sich auf den Film einlassen kann ist 'Gerry' ein einzigartiges, paralysierendes Erlebnis rund um das Thema Leben und Tod, mit großartigen Landschaftsaufnahmen, leisen Klängen und überzeugenden Darstellern. Ein Film der mit wenigen Worten viel sagt.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ray-ver 2011/10/15 03:01:04
Kommentar löschen... so bedrückend der Film auch sein mag.... so fesselnd kann er sein; aber auch nur wenn man dazu bereit ist, sich auf einen schon fast hypnotischen und urängsteaktivierenden Film ( Trip ) einzulassen. Kopfkino fürs Unterbewußtsein
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigrun 2011/10/04 15:48:24
Kommentar löschenFünf Gedanken zu diesem Film:
EINS: Nach Gus van Sants PSYCHO-Pseudo-Kopie wollte ich natürlich den Film sehen, in dem die Protagonisten beide Gerry heißen.
ZWEI: Van Sant verlässt sich darauf, dass man einfach versteht. Er wertet nicht, er erklärt nicht, er zeigt und evoziert dadurch Assoziationen, Projektionen und den einen oder anderen klaren Gedanken, der dann sofort auf Wanderschaft geht ...
DREI: Die Landschaftsaufnahmen sind atemberaubend.
VIER: Der Film besticht ab Filmminute 75 durch feinsten Ambient. Die enstprechende Tonpassage aus dieser längeren Sequenz des Films würde ich gerne mal auf einer Bühne von Ambient Musikern live performt/abgemischt hören und sehen - unterlegt von Visuals aus dem Film. Das an anderer Stelle verwendete Klavierthema ist übrigens auch sehr gut.
FÜNF: Der Film erinnert mich an einen simplen Gedanken, den ich als Kind manchmal hatte. Dass irgendwo anders auch Zeit vergeht, eine andere Zeit, ohne bezug zu mir. Andere Zeit an einem anderen Ort. Ohne mich. Oder jemand anderen.
Bewertungsgrundlage: Leih-DVD. Gerrymäßige acht Punkte.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
momopipi 2011/05/21 10:56:28
Kommentar löschenWas war das jetzt? Ich musste mir den Wikipedia-Eintrag durchlesen, um die Gewissheit zu haben, dass ich das jetzt auch alles richtig verstanden habe. Das war doch fast nur Müll!!!
Ich hätte dem Film 0,5 oder 1p gegeben, aber gegen Ende wurde es etwas magischer. Also 3p.
Echt merkwürdig der Film. Umso merkwürdiger sind die positiven Reaktionen hier. In fast allen Szenen spürte ich reine Belanglosigkeit bzw. misslungenes Experimentalkino.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ash-williams 2011/05/10 13:50:07
Kommentar löschenDieser Film ist tatsächlich ein Trip. Die minutenlangen Kameraeinstellungen fallen im ersten Moment garnicht so auf, nur nach 2 oder 3 Minuten merkt man: Hey, der letzte Schnitt ist etwas her! Die Story ist simpel, bzw. nebensächlich. Es geht tatsächlich um die zwei Menschen die in der weiten Natur gefangen sind, eine Situation die man sich als Bewohner des kleinen Deutschland kaum vorstellen kann, die aber gerade deshalb umso stärker wirkt. Die Tatsache, dass das Skript wahrscheinlich nur ca. 15 Seiten umfasst fällt nicht negativ auf, da man zu sehr damit beschäftigt ist in einen Zustand der Trance zu verfallen. Ich saß auf der Couch und starrte gedankenlos, aber gebannt auf den Fernseher. Unbeschreiblich, aber auch schwierig! Keine Unterhaltung in Sicht...diese ist an dieser Stelle auch völlig unerwünscht!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Simonius 2011/03/23 08:55:03
Kommentar löschengestern zum zweiten mal gesehn und viel mehr details wahrgenommen als beim ersten mal. was gerry ausmacht ist zum einen die verglichen wenigen schnitte, teilweise dauern manche szenen mehrere minuten ohne das gesprochen wird oder das an der handlung wirklich viel passiert. aber gerade dadurch wird deutlich,und das macht ihn eigentlich aus, wie ausweglos, langweilig, belanglos und verzweifelt die situation ist, und durch die wenigen schnitte wird man auch mehr in genau diese stimmung reingebracht. bestes beispiel dafür ist wohl die szene in der zum ende hin beide immer langsamer vorwärtskommen. sehr geschickt von van sant gedreht ist, dass dabei die sonne vergleichweise schnell untergeht und der eindruck wie die beiden parrael immer langsamer werdn sehr deutlich wird. man muss sich auf jedn fall darauf einlassen, sonst könnte man den film schnell als langweilig abtun. fand eigentlich immer das van sants bestes werk "elephant" ist, aber bin dazu übergegangn dass dies eindeutig sein bestes und anspruchsvollstes werk ist. zu erwähnen ist auch dass einem die hintergründe der berge wie gemalt vorkommmen, was erst etwas verwirrend ist, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, hat es eher einen unterhalterischn und durchaus anspruchsvollen wert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
f-rex 2011/03/21 13:00:51
Kommentar löschenIch wollte nach 20 Minuten den Festplattenrekorder ausschalten, war jedoch zu neugierig was mit den zwei Jungs passiert. Im Nachhinein hätte ich den Film besser ausgemacht, selten so etwas langweiliges gesehen. Die rar gesäten Dialoge sind noch langweiliger als die endlosen Wanderszenen.
Obwohl ich kurz überlegt habe eine 0.0 zu geben bekommt der Film noch 3 Punkte. Die hat der Film jedoch einzig und allein seinen Landschaftsaufnahmen zu verdanken.
P.S. Die deutschen Synchronstimmen sind Bockmist...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Simonius 2011/03/23 07:57:05
Antwort löschendie endlosen wanderszenen sollen das triste und auswegslose der beiden darstellen, was in der lezten einstellung in der beide immer langsamer und kraftloser werden am deutlichsten wird
f-rex 2011/03/23 08:29:59
Antwort löschenJa, das mag schon sein. Das sich die Autoren/der Regisseur dabei etwas gedacht haben ist klar, ändert jedoch nichts daran das ich den Film weder unterhaltsam noch sinnvoll finde.
Pardus 2011/02/27 22:13:12
Kommentar löschenminimalistische produktionen, die künstlerisch UND unterhaltsam sind, bewundere ich. diese hier gehört leider nicht dazu. möchte ich tolle naturaufnahmen sehen, schau ich ne doku. möchte ich sehen, wie zwei menschen die situation meistern, dich in der wüste verlaufen zu haben, schaue ich mir diesen film besser nicht an. um leute zu unterhalten und einen anspruchsvollen eindruck zu hinterlassen, ist es nicht nötig, die gesamt kommunikation so gering und belanglos wie möglich zu halten. ich meine, was will der film sagen ? das die realität (zwei leute verirren sich in der wüste und kämpfen ums überleben) einfach nur langweilig ist ? gut, dann ist die realität vielleicht öde... aber dann brauche ich sie auch nicht zu filmen und andere damit zu langweilen. ich verkaufe ja auch nicht filme davon, wie ich morgens mein müsli mixe und mit hund karl mürrisch in der kälte stehe, bis der nach ewigkeiten sein geschäft verrichtet... eben weils keinen interessieren würde!!!! (obwohl dieser tägliche "kampf" bestimmt spannender ist, als die zwei typen in der wüste) :-D
Ach so, der schluß ist blöd... mann ist richtig gehend erschrocken, wenn matt damon auf einmal so etwas wie eine zielgerichtete handlung erkennen lässt. an der stelle ist es leider zu spät, dem film so etwas wie einen plot zu verpassen... na ja sei`s drum. ;)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sewas 2010/12/11 15:08:47
Kommentar löschenDer Film erinnert mich an meine Super 8 Filme, die wir mit 12 Jahren gedreht haben. Allerdings hatten wir mehr Einfallsreichtum.
Warum sollte man sich einen inhaltlosen Film, den jeder machen könnte, ansehen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moron 2010/11/26 02:06:54
Kommentar löschenSitzen drei Freunde gelangweilt beisammen. Sagt der eine: 'Vorschlag: Eh wir uns hier noch weiter langweilen, lasst uns in die Wüste fahren. Ihr beide latscht dann da ein bisschen rum und redet mal mehr, mal weniger über alles und nichts und ich halt die Kamera drauf in kunstvollen Einstellungen. Wenn Ihr dann keinen Bock mehr habt, müsst Ihr inhaltlich einfach einen der beiden auf der Strecke lassen. Wen und wie überlasse ich Euch. Und um die ganze Sache dann richtig spaßig werden zu lassen, werfen wir das Ergebnis auf den Markt und beömmeln uns über all die 'Cineasten', die sich vor lauter Begeisterung wieder kaum halten können.'
Und weil die beiden anderen auch gern lachen, sind sie dann auch gleich los...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KlapTrap 2010/11/15 11:42:45
Kommentar löschenSamstag Morgen...Acht Uhr.....Was schon aufstehen ?
Achso, ja - ab nach Geesthacht - Winterreifen gibts da, ,billig - da lohnen sich sogar noch die rund 250 Kilometer Anfahrt.
Alles natürlich unter der Hand und so, aber sonst gibts halt keine billigen Winterreifen.
Also raus aus den Federn, unter der Dusche schnell den Kaffee gebrüht und die Frage :"Warst du schonmal in Geesthacht ?".Nö ! Ich auch nicht !
Navis sind eine feine Erfindung !
Wo sind wir ? Achso, im Auto - Schuldigung, schlafe noch.....und los....!
Bis Flensburg alles gut, aus der verspäteten Morgenlatte wird nix, die quatscht der Radiosprecher tot - unerträglich.Leg mal eine CD ein.Was denn ? Okay Floyd !
Der Rest sind schweigsame Gedanken.
Draußen ziehen verregnete LAndschaften ihre Bahnen, drinnen ein Saxophonsolo - "A great Gig in the Sky".Hast du was gesagt ? Nö !
Freundin flucht über Opa am Steuer, ich kommunizier leise weiter mit dem Regenwetter und dem Nichts an Landschaft - Augen werden schwer.
Zeit für die wirklich exestenziellen Gedanken - welche Games zu Weihnachten - verdammt ich muss mal - und irgendwas über den Spinner Bushido - frei nach Pink Floyd : "All in all, youre just a dick with no balls.
Beim Grinsen über den eigenen Witz erwischt worden - verdammt - lieber weiterstarren.
SindwirschondaSindwirschondaSindwirschonda ?
Wo sind wir denn jetzt ?
Irgendwann sind wir tatsächlich da !
Aussteigen, Frischluft, Adrenalin - Wow, erstmal die Stimme wiederfinden.
Shakehands zum Reifendealer, ja danke gut - ja, gut hergefunden, lass die GEschäfte anrollen, ja-scheiß Wetter...fast drei Stunden gebraucht deswegen, tragisch tragisch.Weiter im Text.
Nochmal Shakehands und zurück ins Auto.
Wenigstens lief alles gut bis jetzt, und durch HAmburg mussten wir auch nicht.
Warum sind Rücktouren immer länger ?
Halten wir bei Burger King ?
Hast du was gesagt ? Aber inzwischen sagt keiner mehr was.
Nur noch : Dröhhhhhhn und Runterschalt und der eigene Atem.Samstagzombies im eigenen Vehikel - die Bundesstraße ist voll davon.
Jetzt .....die.......Augen.....nicht zufallen....lassen !
Floyd gegen was aktiveres eintauschen - bringt auch nichts mehr.
Es wird schon dunkel - drööööööhn - da hilft auch keine Snaredrum mehr - jetzt steht die Zeit endgültig.Wieso sind es immernoch hundert Kilometer ?
Wieder verzweifelt Radio, aber alles was ich höre :"Sie sinken tiefer....und tiefer....und tiefer....".Deutschland hat sein Radioprogramm wirklich verdient - seine Fernsehprogramm sowieso ! Wenn jetzt noch Kate Nash als Stimmwunder angepriesen wird, dann schreie ich.Kommt aber nichts.Zu paralysiert.
Dann endlich unsere Ortseinfahrt - ich könnte schreien vor Glück - wenn ich nur irgendwas könnte.
Unser frühabendliches Zombieraumschiff sorgsam eingeparkt und gen HAustür gestrauchelt.Liebvoll von ein paar Katzen begrüßt worden, die man unmenschlicherweise leider nur lauwarm begrüßt.
Ab aufs Sofa ! Sofort ! Noch mehr Zombieinjektion für die Zombies.
Irgendwas flimmert da - egal, hauptsache die Beine liegen oben.
Erste Konversationen werden wieder begonnen, aber das bringt alles nix.
Freundin schleicht sich gegen Acht schon ins Bett - ich bleibe.
Ich könnte gut, aber ich bin dafür zu stur.
Es ist Samstag, VERDAMMT !
Also was ? Im Fernsehen kommt kein Zusammenhang zustande - Konsole an ? Kostet Kraft und Aufmerksamkeit ! Also an den Laptop gezombiet, das geht immer.
Ein GEdankenblitz - MUBI ! Online-Filmservice, schnell mal durchs Dings, die Listen, na - das Portfolio geschnarcht....*peng* DIE HABEN GERRY !
Na den wolltest du doch schon immer sehen !
PS3 an - wo ist der Controller - Streaming läuft - Beine hoch - Durchatmen.
Da fahren zwei Typen durchs Bild - den einen kenn ich doch - ach ja - Matt Damon - seit WORLD POLICE muss ich jedes MAl grinsen, wenn ich ihn sehe.
Woher kenn ich den anderen, verdammt ?
Erinnert mich an einen Typen aus SAW, läuft der eigentlich schon, und was wurde eigentlich aus Leigh Wanell, den hab ich doch zuletzt in irgendeinem Revenge-Streifen gesehen ?
Meine GEdanken wandern immer noch, an meinen Augen ziehen Landschaften vorbei.
Verdammt, ich fahr ja immernoch ! Nur meine Beine liegen jetzt oben, und es regnet nicht !
Lagerfeuer haben sie dann - die beiden, kurzzeitig lausche ich einem Radiosprecher - quatsch - einem Dialog, und will ihn nichtmal wegskippen.Dann wieder Landschaft.
Verdammt, ich muss schon wieder !
Wie Schuppen fällt mir von den Augen, das ich ja jederzeit ausstiegen kann.
Im eigenen Wohnzimmer Auto fahren, ist tatsächlich viel angenehmer - das Wetter ist besser, und das hypnotisierende Drööööööhn ist gegen einen dahinklimpernden Soundtrack ausgetauscht.
Schön !
Ich fang sogar an, mich mit den beiden Anhaltern anzufreunden.Nette Gesellen, mit lustigen Ideen - da krabbelt der eine doch auf einen Felsen und weiß nicht mehr, wie er da runterkommen soll.Ganz ehrlich, das hätte Hitchcock auch nicht besser machen können.
Dann gehts weiter, wieder Landschaft und Soundtrack und wenigstens keine Scheibenwischer und ich fange an mich sehr wohl zu fühlen.
Bestimmt drei Minuten lang sehe ich den Beiden zu, wie sie einfach so laufen, und die hypnotischen Geräusche ihrer Schritte flüstern :"....und du sinkst tiefer....und tiefer...und tiefer".
Nichtmal ein "Sind wir schon da ?" kommt mir mehr über die geistigen Lippen, ich bin ganz am mitwandern.Mein hinterfragender Verstand liegt sowieso schon lange neben meiner Freundin und schnarcht.
Dann geht das Leiden los - also für die Beiden, und ich denke noch so :"Jaja, kennich kennich - wartet erstmal die Rücktour ab" - und da wechselt der Film dann seine Stimmung und mir wird klar :"Die sind schon längst auf der Rücktour !".
Also da, wo alle Gespräche versiegen, und man nur noch zäh auf den Horizont blickt.
Schlimmschlimm, und Burger King finden sie auch nicht, und das reicht tatsächlich um mich aus dem Autositzsofa emporzuheben und die Augen etwas weiter zu öffnen.
Jetzt kann ich fast wieder den Autositz unter mir spüren, nur riecht er nach Staub und Schweiß und sowieso - ich bin voll dabei.
Dann wandern sie wieder, minutenlang - ich bin immernoch voll dabei.
Ich könnte mir ja noch eine Cola holen, in dieser Öde, oder den Ellenbogen kratzen, aber ich starre, als ob ich auf der Suche nach einem Ausfahrtschild wäre, das endlich unsere Heimat ankündigt.
Dröööööööhöööööhnnnnnnnnnnn.
RUnterschalt !
Als die Ausfahrt endlich erscheint, bin ich sogar fast etwas enttäuscht, ich hätte gerne noch etwas länger in diesem Zustand völliger Entrücktheit verweilt, und mir wird klar, wie paradox dieser Gedanke, in Anbetracht des heutigen Tages doch ist.
Ein Entschluß keimt, müdigkeitsbetrunken, den ich in diesem Zustand sogar für Nobelpreisträchtig halte : Bei der nächsten längeren Reise, kommt wenigstens der Laptop mit ins Auto ! Und dort läuft dann GERRY !
Und überhaupt sollte in jedem Auto, das länger als zwei Stunden fährt jetzt immer GERRY laufen.
Weil, das ist zwar auch wie permanent aus dem Seitenfenster schauen, aber wenigstens ist das Wetter besser, und die Musik.
Zufrieden wanke ich mit diesem Gedanken ins Bett.
Eigentlich war es ein schöner Tag !
Auch wenn mir die beiden Stunden Autofahrt auf dem heimischen Sofa um einiges besser gefallen haben, als die knapp sechs Stunden davor.
Muss GERRY unbedingt noch mal sehen, irgendwann.
Am besten im Frühjahr, wenn wir unser Schlafzimmer neu streichen wollen, und ich nach zehn Stunden rausräumen und umräumen, und abkleben, und pinseln, und fluchen und nachstreichen und zurückräumen und duschen nur noch zurück aufs Sofa will.
Ich glaube, dann wäre GERRY ideal !
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
doctorgonzo 2010/11/15 11:45:33
Antwort löschenHerrlich! Nach Geesthacht fahr ich trotzdem nicht!
duffy 2010/11/15 11:49:32
Antwort löschenAch, Mist. Ich hatte mich gerade auf billige Winterreifen eingestellt. Geesthacht ist nur nen Katzensprung entfernt.
KlapTrap 2010/11/15 11:52:09
Antwort löschenNunja, sagen wir so - ich hab schonmal schönere Leiche über den Gartenzäunen hängen sehen, als dort.
Dachte eigentlich Geesthacht ist größer.
duffy 2010/11/15 11:58:34
Antwort löschenDa gibbet wirklich nicht viel, ausser einem riesen Jugendaufbauwerk.
KlapTrap 2010/11/15 12:07:04
Antwort löschenUnd anscheinend eine schöne, neumodische Schule - die den Bretterverschlag meiner Kindheit um Längen schlägt.
Johnny09 2010/11/15 13:38:22
Antwort löschenneuer Komment von Klaps? Chips her und zurücklehnen! :D
KlapTrap 2010/11/15 14:04:05
Antwort löschenEines Tages versteiger ich die Dinger auf ebay... xD
doctorgonzo 2010/11/15 16:34:59
Antwort löschenHätte ich vor 5 Jahren gewußt, dass Duffy in Lübeck wohnt, wäre ein Besuch fast mit der S-Bahn möglich gewesen.
KlapTrap 2010/11/15 16:40:02
Antwort löschenWow, MP als Kontaktanbahnbörse für zynische Nordlichter !
duffy 2010/11/15 16:40:03
Antwort löschenDas klingt schwer nach damaligem Wohnsitz in Hamburg. :)
doctorgonzo 2010/11/15 16:50:26
Antwort löschenRichtig! Obwohl Niendorf für richtige Hamburger auch als Flensburg gelten könnte. Mittlerweile hab ich mich aber wieder mehr gen Süden verkrochen. Was manchmal doof ist, vor allem, wenn ich nach DK in den Urlaub will.
duffy 2010/11/15 17:04:27
Antwort löschenEx-Nordi und Dänemarkurlauber auch noch. Sehr sympathisch! :)
doctorgonzo 2010/11/15 17:08:08
Antwort löschenGrazie mille. In good old Danmark ist eben das Bier so gut, außerdem gefällt mir die Atmosphäre in diesem Land enorm gut. Und der Fußball.
Im Juli habe ich beides erst wieder besucht, Dänemark und Hamburg und hab mich mal zum Public Viewing rumgetrieben und in meinem ehemaligen Lieblingsclub.
duffy 2010/11/15 17:32:57
Antwort löschenIn meinem Lieblingsclub gab es leider kein Public Viewing. Zumindest keines, was mit Rasen und Sportlern zu tun hat. :D
Dänemark ist immer der Klassiker. Eine Handvoll Kumpels, ein Ferienhaus und der Rest läuft mit dem klasse Bier (Zustimmung!) und Strand von ganz alleine. :)
doctorgonzo 2010/11/15 17:43:59
Antwort löschenJa, versteh ich. Public Viewing und Lieblingsclub waren auch an verschiedenen Orten, allerdings beides in relativer Nähe einer nach Seilern und Taumachern benannten Straße.
duffy 2010/11/15 18:22:02
Antwort löschenSo abgenudelt es auch klingen mag, da ist immer noch am Meisten los. Ich drücke mich gerne auf der Ecke rum.
Alle 18 Antworten zeigen
doctorgonzo 2010/11/15 20:01:49
Antwort löschenIch habe viele schöne und verschwommene Erinnerungen an das wunderbare Thomas Read.
pellekraut007 2010/11/22 18:04:27
Antwort löschenEin Tipp... sehr gut! Grüsse und grunz!
Tyler__Durden 2010/10/22 22:26:13
Kommentar löschenDiese Isolation und Hilflosigkeit unserer beiden Gerrys in der weiten Wüste hatte auf eine paradoxe weiße etwas unglaublich klaustrophobisches wie es in letzter Zeit kaum ein anderer Film zu tage brachte. Ganz im Stil von Tarr, aus dessen Filmen sich Sant sogar ein paar mal ganze Einstellungen super in seinen Film kopiert, zieht seine Schnittarme Kamera ohne viel drum herum einen in das Hypnotisierende Verderben. Van Sant, dem ich mit "Gerry" nun das Psycho Remake einigermaßen verzeihe, hält sich an sein Vorbild aus Ungarn und lässt uns an einem geistig stimulierenden Erlebnis teilhaben das trotz oder gerade wegen seiner Formellen Unkonventionalität zu überzeugen weiß.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
phoenix409 2010/05/21 13:00:22
Kommentar löschenEndlos. Jede Sequenz. Jeder Moment. Alles. In jeglicher Hinsicht. In jedem Detail. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe lange überlegt, ob man überhaupt etwas über "Gerry" schreiben, geschweige denn ihn bewerten kann.
Zu allererst: Ich liebe Filme, die auf originelle Art und Weise Bilder sprechen lassen. Ich liebe auch Filme in formvollendeter, ruhiger Melancholie.
Und ich liebe Soundtracks, die genau das unterstützen.
Ich habe aber ein Problem mit Filmen, die mir neben all dem nichts mehr geben. "Gerry" bzw. Gus van Sant hat es sich hier zur Aufgabe gemacht, alle erdenkbaren Eigenschaften der Filmunterhaltung über Bord zu werfen, ganz zum stillen Beobachter zu werden, an seinen Protagonisten zu kleben wie der Schweiß in deren Shirts. Zwei Freunde durch die Einöde, zweimal Gerry, zweisam, schweigsam, einsam. So ein Konzept radikal durchzuziehen ist mutig, aber Längen sind nunmal Längen, egal wie schön die Aufnahmen dabei sind. Die Kameraarbeit ist fantastisch, aber all die kriechenden Plansequenzen, die anfangs noch stark wirken, weil es der Aufbau für das große Etwas sein könnte, bleibt Aufbau. Für nichts. Die ganze Zeit.
"Gerry" hat ein Tempo, bei dem ich nicht mithalten kann. Und irgendwann auch nicht mehr will. Das hier soviel gelobte Ende hat mich zusätzlich enttäuscht. Das passt nicht, das bringt keine Einsicht. Welcher Sinn steckt hinter Matt Damon's letztendlicher Tat? Falls er genervt war, bestimmt nicht wegen zuviel Dialog im Film. Da sich hier gut und schlecht kaum gegenüberstellen lässt, muss der plumpe Durchschnitt entscheiden. Sorry, Gus, Matt und Casey, handshakes for being brave, aber wenn ich mich für knapp zwei Stunden genau so hilflos, orientierungslos und erschöpft fühlen soll wie die beiden Protagonisten, dann macht mir der Film auch genauso viel Spaß wie den beiden das Laufen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Krähe 2010/02/04 18:05:04
Kommentar löschenToll, zwei Idioten die sich in der Wüste verlaufen!?! Schöne Bilder aber blöde Story.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
willy50 2010/03/26 15:16:50
Antwort löschenwelche Story ?
Alle 3 Antworten zeigen
Krähe 2010/03/27 20:54:46
Antwort löschenNaja das ist ja das Blöde an der Story!
Pardus 2011/02/27 21:39:53
Antwort löschenstimmt
Aylon5 2009/11/28 19:56:06
Kommentar löschenWäre der Film 30 anstatt 103 Minuten lang hätte er mir wahrscheinlich echt gefallen.
Ich mag es wenn ein Film mit Bildern spricht und nicht jede Minute ein Dialog nach dem anderen eingeschoben wird das auch ja die "Unterhaltung" nicht ausbleibt. Aber das ist wirklich zu viel des guten!
Ein wirklich verdammt belangloser Film aber trotzdem Respekt vor dem Filmemacher Gus Van Sant das er diesen Film so durchgezogen hat und mal was anderes probiert.
Ich hatte mit meiner Freundin aufjeden fall Spaß damit. Wir haben das lachen nicht mehr einstellen können undzwar weil einfach nichts passiert.
Da ich den Film als den Stinkefinger an die Filmundustrie und an das Unterhaltungswillige Publikum sehe schlag ich noch mal 3 Punkte drauf und der Film bekommt ne Wertung von 5
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
"FrankyBoy" 2009/10/21 22:06:45
Kommentar löschenLeider konnte ich mit dem Film GAR NIX anfangen.
Zwei Typen, beide heißen Gerry, verlaufen sich in der Wüste. Das wars? So wenig Geschichte?? Das ist scheiße! Die zweite Frage ist: Was finden so viele an den Bildern dieses Films? Ein Haufen Steine, ein Haufen Sand, manchmal eine Salzschicht. Also, ich persönlich halte das für öde!
Warum ich den Film trotzdem über 4 Punkte gegeben habe?
Ich bin eben ein Fan von Planeinstellungen (d.h. lange Einstellungen). Und da der Film praktisch nur aus solchen besteht, ist er trotzdem eine Bewertung wert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Zitrone 2009/07/25 12:17:55
Kommentar löschenHätte ich meine Zeit bloss sinnvoller genutzt als mir dieses öde Drama zu geben. Es passiert nichts, zwei Typen verirren sich in der Wüste. Das war es mit der Inhaltsangabe. Es gibt kaum Dialoge, nur nette Landschaftsaufnahmen. Hätten die mal lieber einen Kompass mitgenommen, dann wäre ihnen das erspart geblieben und uns auch. Als Einschlafmittel taugt der Film prima. Wer sich auf einen laaaaangweiligen Wüstenrip begeben möchte kann dies gern mit den zwei Gerrys tun, alle anderen halten sich lieber fern.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten