Sehr schön ist auch, dass Pierre Morel trotz aller Geschwindigkeit nie die Übersicht vergisst und seine Action-Sequenzen weitgehend ohne modische Gimmicks wie Speed Changes, Kamera-Gewackel oder übermäßige Nahaufnahmen in Szene setzt, was wirklich sehr erfrischend und - angesichts der Fähigkeiten seiner Darsteller – geradezu atemberaubend anzuschauen ist.
Da leben zwei vollkommen grundverschiedene Völker nebeneinander. An ihren Spielfilmen bewertet ist das eine strunzlangweilig und "genau", das andere eloquent, beweglich, lebensfroh und interessant.
Ghettogangz gehört zu den hervorragenden und absolut unterhaltsamen Filmen, aber weltbewegendes Kino isses natürlich nicht. Vor allem gen Ende fällt es arg ab. Trotzdem können es erstaunlich viele französiche Spielfilme locker mit amerikanischen Produktionen aufnehmen, im Gegensatz zum "deutschen Film".
Ich würde ja gerne mal was aus Deutschland sehen, was sich auch nur minimal mit dem französische Kino messen kann, doch ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung schon aufgegeben.
Ich find es schon fast penetrant auffällig, daß aus unserer Heimat kein interessanter Film nach "modernen" Maßstäben kommt. Das hängt womöglich *auch* mit der "Struktur" zusammen, wie bei uns Film gefördert wird und Schauspieler ausgebildet werden. Den größten Anteil aber dürfte das haben, was man spöttisch mit "sie betreten den Rasen nicht bei Demonstrationen" umschreibt.
Unterhaltsamer film mit action coolen darstellern genialen kampfszenen und stunbts die machbar sind der film verzichtet auf grosses geschwafell und geht recht zur sache. Der film hat zu den kampfzenen noch coole musik, der film hat auf eyplosionen verzichtet und das hat der film auch nicht gebraucht
Ein superguter Actionfilm, tolle Kämpfe, wahnwitzige Parcours Einlagen die glaubwürdig inszeniert sind. Beide Hauptdarsteller auf absolut hohem Niveau bei den Kampf- und Actionszenen, auch schauspielerisch überzeugend. Gott sei Dank nicht zwanghaft super witizge Dialoge wie bei „From Paris with Love“. Einige Passagen sind leider etwas laienhaft gespielt worden, so dass ich dem Film dafür einen Punkt abziehen muss, auch das ein wenig geklaute Szenario bei "die Klapperschlange" mit eingezäunten Bezirk ohne Recht und Gesetzt und vielen bösen Bubies verdient mindestens einen halben Punkt Abzug. Aber Alles in Allem 90 Minuten gute kurzweilige Unterhaltung der sich auch ein zweites mal lohnt anzuschauen.
Die Pariser Vorstadt "Banlieue 13" ist von einer hohen Mauer umgeben, nachdem die französische Innenpolitik versagt hat. Niemand kommt in den Stadtteil hinein oder aus diesem heraus. Ich gebe zu das diese Ausgangsposition sich sehr danach anhört als wenn sie bei "Die Klapperschlange" geklaut worden wäre. Doch darüber sehe ich mal hinweg. Es gibt keine Rechtsordnung mehr, keine Polizei. Bewaffnete Gangs haben die Macht übernommen. Auch das kommt dem Filmfreund bekannt vor.
Doch bin ich überzeugt, wenn es sich hierbei um einen Hollywood Streifen mit entsprechendem Marketing oder wenigstens ein oder zwei bekannten Gesichtern aus der Mainstream handeln würde, dann hätte dieser rasante Action-Reißer die Aufmerksamkeit erreicht die ihm gebührt. Man siehe sich nur das Beispiel "From Paris with Love" an. Ein wesentlich schlechterer Film als dieser. Aber er hatte mehr Zulauf im deutschen Kino und den dazugehörigen Erfolg. Da hat es Produzent Luc Besson anders gemacht.
Mein Fazit: Simples, kurzweiliges Spektakel mit unterhaltsamen, handgemachten Stunts.
„Ghettogangz – Die Hölle von Paris“ ist ganz klar ein Film der Sorte, die man allein schon vom Namen her außer Acht lässt.
Da hat sich der deutsche Verein leider selbst in den Rücken geschossen, denn abschreckender kann ein Titel doch gar nicht mehr klingen.
Dabei ist „Banlieu 13“ (so der Originaltitel) allerfeinstes Actionkino, das so noch nie gezeigte Parcouractionszenen mitsamt Martial Arts- Techniken zeigt.
Da gerät die konfuse Story rasch in den Hintergrund, interessant ist sie sowieso nur im gesellschaftskritischen Ansatz.
Fakt ist, dass der Streifen seine 90 Minuten wunderbar hinter sich bringt, was vor allem der Regie des Pierre Morel zu Gute kommt. Schon hier zeigt sich sein außerordentliches Gespür für Timing und Inszenierung wenn es um Schlägereien und Prügelszenen geht. Das konnte er noch mal im bekannteren „96 Hours“ unter Beweis stellen.
Die zwei Hauptdarsteller sind beide schauspielerisch solide, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür machen sie mehr her in den Actionszenen, auf die der Film sowieso mehr Wert legt.
Hier geht vieles zu Bruch und zimperlich wird auch nicht zur Tat geschritten.
Das macht Spaß, sorgt für Kurzweil und ist herrlich unterhaltend. Dazu noch ein paar eingestreute Oneliner und den einen oder anderen Klischeebösewicht und fertig ist der Actionfilm zum runterschalten und genießen.
Nachdem ich vor ein paar Tagen über Mo Alis „Shank“ gestolpert bin, erinnerte ich mich daran, dass man sich in Frankreich unter Luc Besson auch schon einmal dem dystopischen Thema der Ghettoisierung in Großstädten zugewandt hat (Natürlich gab es schon in den 80ern vergleichbare Filme wie „Escape from New York“ von John Carpenter und dann in den 90ern „Escape from LA“). Auch in Bessons „Ghettogangz“ wird in die Zukunft des Jahre 2010 geblickt, ehm also in das letzte Jahr. Der Abschaum und das Gesindel – wie Nicolas Sarkozy die Leute beschimpfte, als er noch Innenminister war –, welche in den Vorstadtbezirken leben, werden durch eine große Mauer – wie in Jerusalem – von den „guten“ Bürgen getrennt und ghettoisiert. Nur Leito (David Belle) versucht noch, seinen Block sauber und drogenfrei zuhalten. Als er aber dann eine Menge Drogen klaut und vernichtet, lässt der Gangboss Taha (Bibi Naceri) seine Lakaien unter Führung von K2 (Tony D'Amario) auf ihn los. In der ersten Viertelstunde, welche sich um Leitos Flucht dreht, merkt man schnell, worauf der Fokus gelegt und nach welchen Kriterien der Protagonist ausgewählt wurde: Parcours; das aber auf einem extrem hohen Niveau. Es steht also klar der Sport im Vordergrund, weniger die Schauspielkunst.
Da Luc Besson als Produzent sehr gut weiß, dass der Zuschauer gerne sieht, wie sich ein ungleiches Paar durchkämpft, kommt noch Capt. Damien Tomaso (Cyril Raffaelli) mit ins Spiel, für den die zweite Viertelstunde vorgesehen wird. Hier kann man sich davon überzeugen, dass er etwas vom akrobatischen Austeilen versteht. Mir ist der Schauspieler vor allem bekannt aus „Kiss of the Dragon“, in dem er einen der Zwillinge spielt, und noch Dunkel aus „Taxi Taxi“ – beides Filme, die natürlich auch von Luc Besson produziert wurden. Danach versucht das ungleiche Pärchen, eine Atombombe, welche sich in Tahas Hand befindet, zu entschärfen und zurückzuholen.
Was wirklich schade ist, ist dass der Originaltitel „Banlieue 13“, also „Bezirk 13“, in den reißerischen deutschen Titel „Ghettogangz“ umbenannt wurde. Scheinbar dachte man, dass die Deutschen die Pariser Einteilung der Stadtbezirke nicht kennt und es daher nicht verstehen würde.
Fazit:
Die soziale Kritik wirkt zwar gut auf dem Papier, bekommt aber im Laufe des Filmes keine weitere Tiefe eingehaucht. Die Parcours und Kampfszenen dagegen sind sehr schön anzuschauen und auf allerhöchstem Niveau. Wer dieses im Stil von „Ong-Bak“ sucht, ist daher auf keinen Fall falsch. Man sollte nur einige Schwachstellen – vor allem am Ende – in der Story verkraften können.
Die meisten Stunts wurden von David Belle selbst ausgeführt, da er in seiner Jugend Parcours lief. Da mich meine Freundin - ein Fan des Schauspielers - zuvor darüber informierte, saß ich nicht ohne ein gewisses Staunen vor dem Fernseher. Sehenswert.
Die Story selbst ist dünn und einfach und vorhersehbar gestrickt. Jedoch sind die Stuntszenen und die Parcoureinlagen sehr sehenswert und ansprechend inszeniert.
10 Punkte? Zu viel? Nö und ich erklär euch auch warum:
1. David Belle als Laito (der Gründer und Erfinder des Parkour) liefert unglaubliche Stunts die er ohne Double gemacht hat. Dazu ist er ein verdammt sympathischer Kerl und auch kein schlechter Schauspieler.
2. Über 90% der Stunts kommen ohne Spezialeffekte aus, das zeigt das diese Stunts wirklich machbar sind und nicht nur im Film schön aussehen. Jedoch bitte nur nachmachen wenn du ein Profi bist :).
3. Action die man so noch nicht gesehen hat. "Banlieue 13" ist der bisher einzigste Action-Film der meiner Meinung nach die Parkour-Elemente perfekt verkörpert.
4. Cyril Raffaelli. Ebenfalls ein französischer Traceur und liefert als 2ter Hauptdarsteller(Damian) neben David Belle ebenfalls eine tolle Show, sympathischer Typ und hammer Action auch von seiner Seite.
5. Rasante Verfolgungsjagden über die Dächer französischer Vororte = Wunderschöne aber düstere Bilder.
6.Die Lieder von "Da Octopuss" unterstreichen den Film sehr gut.
7. Nur Parkour ist langweilig? Kein Problem, der Film kann auch mit stilvollen Schießereien und Martial-Arts-Elementen glänzen.
8. Pausenlose Action, es kommt keine Langeweile auf + lässige und coole Sprüche der Darsteller.
9. Glaubwürdige Story die einem auch das Probelm der wachsenden Kriminalität klar macht.
10. Der Film nimmt sich nicht sehr ernst - Zum Glück! Denn so macht er noch mehr Spaß, das Duo David Belle und Cyril Raffaelli sorgt auch für gute Lacher.
Fazit: Luc Besson gelang mit „Banlieue13"(wie kommt man denn bitte auf "GhettoGangz"? Wenn's schon deutsch sein muss bitte Bezirk 13) ein turbulenter Actionkracher, der eine schicke Optik, sympathische Darsteller und grandiose Martial Arts Einlagen bietet.
"Parkour ist nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr eine kreative Kunst, die dabei hilft, die eigenen durch Körper und Umwelt gesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden, ohne damit andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen. Die Philosophie von Parkour beinhaltet es, die Voraussetzungen für eine Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann"-David Belle
Toller Kommi, einfach zu geil der Film, wie oft ich den schon gesehen habe. :D Hoffe, du hast ihn auf Französisch gesehen? Und hinzufügen möchte ich noch den genialen Charakter K2, der mich immer wieder zum totlachen bringt. ;)
Danke :) Bei den ersten 2-3malen auf deutsch, doch dann hab ich ihn mal auf Franz. ausprobiert(mit untertitel natürlich :p) und das war noch mal um einiges besser! :D Ohja war ein klasse Nebendarsteller.
Jap, währe das eine Hollywood-Produktion, würde die ganze Welt den Film kennen, ist aber leider nicht der bekannteste Film. Bitte tu das, über eine Kritik freu ich mich dann :)
Lohnt es sich Ghettogangz zu kaufen?
Und soll ich ihn mir lieber unzensiert holen. Boah ich weiß es nicht, könntest du mir vielleicht bei meiner Entscheidung helfeeen ? ^^
Wer denkt sich eigentlich immer diese unsinnigen deutschen Titel aus? Mal davon abgesehen, dass man "Banlieue 13" eigentlich gar nicht übersetzen müsste, ergibt weder "Ghettogangz", noch "Die Hölle vor Paris" irgendeinen Sinn in Bezug auf den Film.
Aber dies nur am Rande. Das Regiedebüt von Pierre Morel ist trotzdem ein sehr gelungener, unterhaltsamer Film. Die Story ist zwar recht mager, dies wird aber durch die aufregenden Stunteinlagen vom Erfinder des Parkour, David Belle, der nicht nur rennen und springen kann, sondern sogar schauspielerisch zu überzeugen weiß, sowie die, stets mit einer ruhigen Hand, aber dennoch rasant und flott inszenierten Action ausgeglichen.
Alles in allem ist Banlieue 13 ein kurzweiliger, actionreicher Spaß, der trotz flacher Charaktere und klischeebehafteter Story durchaus zu überzeugen vermag.
Was Luc Besson anfasst wird zu Gold! Ein echt guter Actionfilm mit coolen Stunts und schönen Kulissen. Eine super Mischung zwischen Action und einer Prise Humor.
Besonders schön in diesem Film ist auch die Kameraführung, wie man schon im Vorspann deutlich erkennen kann...
Und so wies im Moment in Frankreich und vor allem in den Banlieues um Paris zu und her geht wohl gar nicht mehr soooo weit hergeholt :)
Die spektakulären Parkour-Szenen und die rasante Action überspielen die Schwächen des Drehbuchs und verschmerzen die nicht sonderlich intelligente und vorhersehbare Story. Was der französische Schauspieler und Mitbegründer der Kunstsportart Parkour David Belle hier an Stunts zeigt ist ähnlich beeindruckend wie Tony Jaa in Ong Bak...
Einfach, wow.
Die Action, die Geschichte, die Schuaspieler eigenltlich alles hatte mir gefallen. Manchmal war es etwas unlogisch, z.B. das Ende, als die Schwester von Leito nach zehntausenden von Tonnen Heroin, die in sie reingepumpt worden, noch kämpfen und etwas tun konnte. Am Anfang wurde sie gezeigt, wie sie sabbernd neben dem Typen saß und dann auf einmal konnte sie sich bewegen.
Aber naja, sowas hat ja jeder Film. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Action, parkour und unglaublich gut aussehende Schauspieler mag. xD
Ich habe den film zuerst in England gesehen, dort kam er auf französisch mit englischen Untertitel, ich fand den Film richtig geil, zurück in deutschland, hatte ich ihn mir noch mal angeschaut, und musste feststellen wie so oft, wird die Syncro total verhauen.
Ghettogangz - Die Hölle vor Paris - Kritik
FR 2004 Laufzeit 81 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Actionfilm
Kritiken (1) — Film: Ghettogangz - Die Hölle vor Paris
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenSehr schön ist auch, dass Pierre Morel trotz aller Geschwindigkeit nie die Übersicht vergisst und seine Action-Sequenzen weitgehend ohne modische Gimmicks wie Speed Changes, Kamera-Gewackel oder übermäßige Nahaufnahmen in Szene setzt, was wirklich sehr erfrischend und - angesichts der Fähigkeiten seiner Darsteller – geradezu atemberaubend anzuschauen ist.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (54) — Film: Ghettogangz - Die Hölle vor Paris
Kommentar schreibenDer dicke Bär 2012/02/12 13:16:43
Kommentar löschenKann den meisten Kommentaren hier nur zustimmen, ich fand jedoch, dass die Charaktere etwas zu simpel gestrickt waren.
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xtom1973 2012/01/28 00:45:01
Kommentar löschenDa leben zwei vollkommen grundverschiedene Völker nebeneinander. An ihren Spielfilmen bewertet ist das eine strunzlangweilig und "genau", das andere eloquent, beweglich, lebensfroh und interessant.
Ghettogangz gehört zu den hervorragenden und absolut unterhaltsamen Filmen, aber weltbewegendes Kino isses natürlich nicht. Vor allem gen Ende fällt es arg ab. Trotzdem können es erstaunlich viele französiche Spielfilme locker mit amerikanischen Produktionen aufnehmen, im Gegensatz zum "deutschen Film".
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Drogba11 2012/01/28 01:05:32
Antwort löschenIch würde ja gerne mal was aus Deutschland sehen, was sich auch nur minimal mit dem französische Kino messen kann, doch ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung schon aufgegeben.
xtom1973 2012/01/28 02:01:16
Antwort löschenIch find es schon fast penetrant auffällig, daß aus unserer Heimat kein interessanter Film nach "modernen" Maßstäben kommt. Das hängt womöglich *auch* mit der "Struktur" zusammen, wie bei uns Film gefördert wird und Schauspieler ausgebildet werden. Den größten Anteil aber dürfte das haben, was man spöttisch mit "sie betreten den Rasen nicht bei Demonstrationen" umschreibt.
"Es muß ein Ruck durch Deutschland gehn!!1!"
... LOL
1000Mindhunter 2012/01/18 18:49:44
Kommentar löschenUnterhaltsamer film mit action coolen darstellern genialen kampfszenen und stunbts die machbar sind der film verzichtet auf grosses geschwafell und geht recht zur sache. Der film hat zu den kampfzenen noch coole musik, der film hat auf eyplosionen verzichtet und das hat der film auch nicht gebraucht
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DonMunich 2011/11/04 13:54:38
Kommentar löschenEin superguter Actionfilm, tolle Kämpfe, wahnwitzige Parcours Einlagen die glaubwürdig inszeniert sind. Beide Hauptdarsteller auf absolut hohem Niveau bei den Kampf- und Actionszenen, auch schauspielerisch überzeugend. Gott sei Dank nicht zwanghaft super witizge Dialoge wie bei „From Paris with Love“. Einige Passagen sind leider etwas laienhaft gespielt worden, so dass ich dem Film dafür einen Punkt abziehen muss, auch das ein wenig geklaute Szenario bei "die Klapperschlange" mit eingezäunten Bezirk ohne Recht und Gesetzt und vielen bösen Bubies verdient mindestens einen halben Punkt Abzug. Aber Alles in Allem 90 Minuten gute kurzweilige Unterhaltung der sich auch ein zweites mal lohnt anzuschauen.
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Florian Albrecht 2011/11/04 14:39:14
Antwort löschenTeil 2 ist auch nicht schlecht
RoosterCogburn 2011/10/18 15:45:37
Kommentar löschenDie Pariser Vorstadt "Banlieue 13" ist von einer hohen Mauer umgeben, nachdem die französische Innenpolitik versagt hat. Niemand kommt in den Stadtteil hinein oder aus diesem heraus. Ich gebe zu das diese Ausgangsposition sich sehr danach anhört als wenn sie bei "Die Klapperschlange" geklaut worden wäre. Doch darüber sehe ich mal hinweg. Es gibt keine Rechtsordnung mehr, keine Polizei. Bewaffnete Gangs haben die Macht übernommen. Auch das kommt dem Filmfreund bekannt vor.
Doch bin ich überzeugt, wenn es sich hierbei um einen Hollywood Streifen mit entsprechendem Marketing oder wenigstens ein oder zwei bekannten Gesichtern aus der Mainstream handeln würde, dann hätte dieser rasante Action-Reißer die Aufmerksamkeit erreicht die ihm gebührt. Man siehe sich nur das Beispiel "From Paris with Love" an. Ein wesentlich schlechterer Film als dieser. Aber er hatte mehr Zulauf im deutschen Kino und den dazugehörigen Erfolg. Da hat es Produzent Luc Besson anders gemacht.
Mein Fazit: Simples, kurzweiliges Spektakel mit unterhaltsamen, handgemachten Stunts.
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Florian Albrecht 2011/10/18 16:13:09
Antwort löschendie Fortsetzung ist auch nicht schlecht
hallidalli 2011/09/28 23:32:16
Kommentar löschenein richtiger Männerfilm, SUPER. Gute Action, Kämpfe, Parkour Einlagen, Witz & gute Mukke.
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Bandrix 2011/09/13 18:22:37
Kommentar löschen„Ghettogangz – Die Hölle von Paris“ ist ganz klar ein Film der Sorte, die man allein schon vom Namen her außer Acht lässt.
Da hat sich der deutsche Verein leider selbst in den Rücken geschossen, denn abschreckender kann ein Titel doch gar nicht mehr klingen.
Dabei ist „Banlieu 13“ (so der Originaltitel) allerfeinstes Actionkino, das so noch nie gezeigte Parcouractionszenen mitsamt Martial Arts- Techniken zeigt.
Da gerät die konfuse Story rasch in den Hintergrund, interessant ist sie sowieso nur im gesellschaftskritischen Ansatz.
Fakt ist, dass der Streifen seine 90 Minuten wunderbar hinter sich bringt, was vor allem der Regie des Pierre Morel zu Gute kommt. Schon hier zeigt sich sein außerordentliches Gespür für Timing und Inszenierung wenn es um Schlägereien und Prügelszenen geht. Das konnte er noch mal im bekannteren „96 Hours“ unter Beweis stellen.
Die zwei Hauptdarsteller sind beide schauspielerisch solide, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür machen sie mehr her in den Actionszenen, auf die der Film sowieso mehr Wert legt.
Hier geht vieles zu Bruch und zimperlich wird auch nicht zur Tat geschritten.
Das macht Spaß, sorgt für Kurzweil und ist herrlich unterhaltend. Dazu noch ein paar eingestreute Oneliner und den einen oder anderen Klischeebösewicht und fertig ist der Actionfilm zum runterschalten und genießen.
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Roolfer 2011/09/13 19:32:39
Antwort löschenGefällt. Im deutschen heißt es übrigens ParKour.
Animal 2011/08/31 13:51:29
Kommentar löschenNachdem ich vor ein paar Tagen über Mo Alis „Shank“ gestolpert bin, erinnerte ich mich daran, dass man sich in Frankreich unter Luc Besson auch schon einmal dem dystopischen Thema der Ghettoisierung in Großstädten zugewandt hat (Natürlich gab es schon in den 80ern vergleichbare Filme wie „Escape from New York“ von John Carpenter und dann in den 90ern „Escape from LA“). Auch in Bessons „Ghettogangz“ wird in die Zukunft des Jahre 2010 geblickt, ehm also in das letzte Jahr. Der Abschaum und das Gesindel – wie Nicolas Sarkozy die Leute beschimpfte, als er noch Innenminister war –, welche in den Vorstadtbezirken leben, werden durch eine große Mauer – wie in Jerusalem – von den „guten“ Bürgen getrennt und ghettoisiert. Nur Leito (David Belle) versucht noch, seinen Block sauber und drogenfrei zuhalten. Als er aber dann eine Menge Drogen klaut und vernichtet, lässt der Gangboss Taha (Bibi Naceri) seine Lakaien unter Führung von K2 (Tony D'Amario) auf ihn los. In der ersten Viertelstunde, welche sich um Leitos Flucht dreht, merkt man schnell, worauf der Fokus gelegt und nach welchen Kriterien der Protagonist ausgewählt wurde: Parcours; das aber auf einem extrem hohen Niveau. Es steht also klar der Sport im Vordergrund, weniger die Schauspielkunst.
Da Luc Besson als Produzent sehr gut weiß, dass der Zuschauer gerne sieht, wie sich ein ungleiches Paar durchkämpft, kommt noch Capt. Damien Tomaso (Cyril Raffaelli) mit ins Spiel, für den die zweite Viertelstunde vorgesehen wird. Hier kann man sich davon überzeugen, dass er etwas vom akrobatischen Austeilen versteht. Mir ist der Schauspieler vor allem bekannt aus „Kiss of the Dragon“, in dem er einen der Zwillinge spielt, und noch Dunkel aus „Taxi Taxi“ – beides Filme, die natürlich auch von Luc Besson produziert wurden. Danach versucht das ungleiche Pärchen, eine Atombombe, welche sich in Tahas Hand befindet, zu entschärfen und zurückzuholen.
Was wirklich schade ist, ist dass der Originaltitel „Banlieue 13“, also „Bezirk 13“, in den reißerischen deutschen Titel „Ghettogangz“ umbenannt wurde. Scheinbar dachte man, dass die Deutschen die Pariser Einteilung der Stadtbezirke nicht kennt und es daher nicht verstehen würde.
Fazit:
Die soziale Kritik wirkt zwar gut auf dem Papier, bekommt aber im Laufe des Filmes keine weitere Tiefe eingehaucht. Die Parcours und Kampfszenen dagegen sind sehr schön anzuschauen und auf allerhöchstem Niveau. Wer dieses im Stil von „Ong-Bak“ sucht, ist daher auf keinen Fall falsch. Man sollte nur einige Schwachstellen – vor allem am Ende – in der Story verkraften können.
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La Bardot 2011/07/22 17:06:43
Kommentar löschenDie meisten Stunts wurden von David Belle selbst ausgeführt, da er in seiner Jugend Parcours lief. Da mich meine Freundin - ein Fan des Schauspielers - zuvor darüber informierte, saß ich nicht ohne ein gewisses Staunen vor dem Fernseher. Sehenswert.
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Oskar Gleit 2011/06/27 19:10:45
Kommentar löschenDie Story selbst ist dünn und einfach und vorhersehbar gestrickt. Jedoch sind die Stuntszenen und die Parcoureinlagen sehr sehenswert und ansprechend inszeniert.
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Mickey82 2011/05/28 20:29:26
Kommentar löschenGenialer Actionkracher aus Frankreich... rasante Action - Pierre Morel rockt!
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Mr.Film 2011/05/16 17:29:52
Kommentar löschen10 Punkte? Zu viel? Nö und ich erklär euch auch warum:
1. David Belle als Laito (der Gründer und Erfinder des Parkour) liefert unglaubliche Stunts die er ohne Double gemacht hat. Dazu ist er ein verdammt sympathischer Kerl und auch kein schlechter Schauspieler.
2. Über 90% der Stunts kommen ohne Spezialeffekte aus, das zeigt das diese Stunts wirklich machbar sind und nicht nur im Film schön aussehen. Jedoch bitte nur nachmachen wenn du ein Profi bist :).
3. Action die man so noch nicht gesehen hat. "Banlieue 13" ist der bisher einzigste Action-Film der meiner Meinung nach die Parkour-Elemente perfekt verkörpert.
4. Cyril Raffaelli. Ebenfalls ein französischer Traceur und liefert als 2ter Hauptdarsteller(Damian) neben David Belle ebenfalls eine tolle Show, sympathischer Typ und hammer Action auch von seiner Seite.
5. Rasante Verfolgungsjagden über die Dächer französischer Vororte = Wunderschöne aber düstere Bilder.
6.Die Lieder von "Da Octopuss" unterstreichen den Film sehr gut.
7. Nur Parkour ist langweilig? Kein Problem, der Film kann auch mit stilvollen Schießereien und Martial-Arts-Elementen glänzen.
8. Pausenlose Action, es kommt keine Langeweile auf + lässige und coole Sprüche der Darsteller.
9. Glaubwürdige Story die einem auch das Probelm der wachsenden Kriminalität klar macht.
10. Der Film nimmt sich nicht sehr ernst - Zum Glück! Denn so macht er noch mehr Spaß, das Duo David Belle und Cyril Raffaelli sorgt auch für gute Lacher.
Fazit: Luc Besson gelang mit „Banlieue13"(wie kommt man denn bitte auf "GhettoGangz"? Wenn's schon deutsch sein muss bitte Bezirk 13) ein turbulenter Actionkracher, der eine schicke Optik, sympathische Darsteller und grandiose Martial Arts Einlagen bietet.
"Parkour ist nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr eine kreative Kunst, die dabei hilft, die eigenen durch Körper und Umwelt gesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden, ohne damit andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen. Die Philosophie von Parkour beinhaltet es, die Voraussetzungen für eine Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann"-David Belle
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Oceanic6 2011/05/16 17:45:36
Antwort löschenToller Kommi, einfach zu geil der Film, wie oft ich den schon gesehen habe. :D Hoffe, du hast ihn auf Französisch gesehen? Und hinzufügen möchte ich noch den genialen Charakter K2, der mich immer wieder zum totlachen bringt. ;)
Mr.Film 2011/05/16 17:52:23
Antwort löschenDanke :) Bei den ersten 2-3malen auf deutsch, doch dann hab ich ihn mal auf Franz. ausprobiert(mit untertitel natürlich :p) und das war noch mal um einiges besser! :D Ohja war ein klasse Nebendarsteller.
hoffman587 2011/05/16 17:59:29
Antwort löschenAlso bei den Kommentar muss ich den wohl auch mal in nächster Zeit sehen.
Mr.Film 2011/05/16 18:11:21
Antwort löschenWenn du mal wieder ein Film sehen willst bei dem du nicht deinen Grips anstrengen musst, dafür pure Unterhaltung präsentiert kriegst - Viel Spaß! :D
Isolation 2011/05/16 20:17:37
Antwort löschenDen kenne ich ja noch gar nicht. Muss ich wohl mal ausleihen. :-)
Mr.Film 2011/05/16 20:20:19
Antwort löschenJap, währe das eine Hollywood-Produktion, würde die ganze Welt den Film kennen, ist aber leider nicht der bekannteste Film. Bitte tu das, über eine Kritik freu ich mich dann :)
Alle 8 Antworten zeigen
FilmFuzzi 2011/09/30 13:53:46
Antwort löschenLohnt es sich Ghettogangz zu kaufen?
Und soll ich ihn mir lieber unzensiert holen. Boah ich weiß es nicht, könntest du mir vielleicht bei meiner Entscheidung helfeeen ? ^^
Oceanic6 2011/09/30 14:56:21
Antwort löschenDefinitiv ungekürzt und auf DVD holen ;)
Mr. Pink 2011/04/04 18:46:02
Kommentar löschenWer denkt sich eigentlich immer diese unsinnigen deutschen Titel aus? Mal davon abgesehen, dass man "Banlieue 13" eigentlich gar nicht übersetzen müsste, ergibt weder "Ghettogangz", noch "Die Hölle vor Paris" irgendeinen Sinn in Bezug auf den Film.
Aber dies nur am Rande. Das Regiedebüt von Pierre Morel ist trotzdem ein sehr gelungener, unterhaltsamer Film. Die Story ist zwar recht mager, dies wird aber durch die aufregenden Stunteinlagen vom Erfinder des Parkour, David Belle, der nicht nur rennen und springen kann, sondern sogar schauspielerisch zu überzeugen weiß, sowie die, stets mit einer ruhigen Hand, aber dennoch rasant und flott inszenierten Action ausgeglichen.
Alles in allem ist Banlieue 13 ein kurzweiliger, actionreicher Spaß, der trotz flacher Charaktere und klischeebehafteter Story durchaus zu überzeugen vermag.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
skateposer 2011/03/06 22:54:50
Kommentar löschenEin wirklich sehenswerter Actionfilm
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SteRe 2011/02/17 10:16:52
Kommentar löschenEiner der wenigen wirklich guten französischen Filme, die es bis zu uns geschafft haben. Gute Action gepaart mit Sozialkritik und Top Besetzung!
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TiH 2010/11/17 19:57:24
Kommentar löschenSozialkritische Action die weites gehend mehr als überzeugen kann.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stuntman 2010/10/22 17:46:17
Kommentar löschenWas Luc Besson anfasst wird zu Gold! Ein echt guter Actionfilm mit coolen Stunts und schönen Kulissen. Eine super Mischung zwischen Action und einer Prise Humor.
Besonders schön in diesem Film ist auch die Kameraführung, wie man schon im Vorspann deutlich erkennen kann...
Und so wies im Moment in Frankreich und vor allem in den Banlieues um Paris zu und her geht wohl gar nicht mehr soooo weit hergeholt :)
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Jules Winnfield 2010/10/02 14:06:38
Kommentar löschenDie spektakulären Parkour-Szenen und die rasante Action überspielen die Schwächen des Drehbuchs und verschmerzen die nicht sonderlich intelligente und vorhersehbare Story. Was der französische Schauspieler und Mitbegründer der Kunstsportart Parkour David Belle hier an Stunts zeigt ist ähnlich beeindruckend wie Tony Jaa in Ong Bak...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
shain 2010/09/26 13:18:46
Kommentar löschenEinfach, wow.
Die Action, die Geschichte, die Schuaspieler eigenltlich alles hatte mir gefallen. Manchmal war es etwas unlogisch, z.B. das Ende, als die Schwester von Leito nach zehntausenden von Tonnen Heroin, die in sie reingepumpt worden, noch kämpfen und etwas tun konnte. Am Anfang wurde sie gezeigt, wie sie sabbernd neben dem Typen saß und dann auf einmal konnte sie sich bewegen.
Aber naja, sowas hat ja jeder Film. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Action, parkour und unglaublich gut aussehende Schauspieler mag. xD
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lioznnep 2010/09/15 10:34:53
Kommentar löschenIch habe den film zuerst in England gesehen, dort kam er auf französisch mit englischen Untertitel, ich fand den Film richtig geil, zurück in deutschland, hatte ich ihn mir noch mal angeschaut, und musste feststellen wie so oft, wird die Syncro total verhauen.
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