Ghost Dog: Der Weg des Samurai

Ghost Dog: The Way of the Samurai, US 1999

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7.6

Sehenswert

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Kritiker: 7.6

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Genre
Mafiafilm, Gangsterfilm
Inhalt

Ghost Dog lebt über der Welt, unter Vögeln, in einer Hütte, die er auf dem Dach eines verlassenen Gebäudes errichtet hat. Ghost Dog ist ein professioneller Killer, der im Dunkel der Nacht verschwinden und sich unbemerkt durch die Stadt bewegen kann. Sein Leitfaden ist ein alter Verhaltenscodex der Samurai. Als Ghost Dogs Grundsätze von der verstörten Mafiasippe, die ihn gelegentlich beschäftigt, sträflich missachtet werden, reagiert er strikt im Einklang mit dem Weg des Samurai.

Cast
Dennis Liu, Frank Minucci, Damon Whitaker, Tricia Vessey, Victor Argo, Frank Adonis, Richard Portnow Mehr
Regisseure
Jim Jarmusch
Autor
Jim Jarmusch
Laufzeit
116 Minuten

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Kritiker — Sehenswert 7.6

Der Film Ghost Dog: Der Weg des Samurai wurde von 21 Kritikern bewertet.

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

6.0Ganz gut

[Dass] GHOST DOG glücklicherweise nicht in erster Linie für Jarmusch-Fans ein schöner Film geworden ist, liegt an den Schauspielern, an guten Einfällen und gelungenen Einzelszenen, und vor allem an der Musik der New Yorker Band RZA, dem zeitgemäßesten Element im ganzen Film. In deren Takt wiegend, geht selbst Jarmusch gradlinig seinen Weg. Und irgendwie sieht man es gern.

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Mr Lee

RZA ist keine Band sondern ein Rapper und Produzent. Unterandern auch Produzent vom Kill BIll Soundtrack.


synthax

Genau. Wu-Tang Clan.



Kommentare — Sehenswert 7.6

Der Film Ghost Dog: Der Weg des Samurai wurde von 1478 Mitgliedern bewertet.

Mr Lee

Bewertung9.0Herausragend

Ghostdog ist kein üblicher Jamrusch Film. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die Musik - untermalungen schon. Aber wenn man das Gangster Image ganz vergisst, merkt man das es um ganz andere Dinge geht. Die Dinge die nebenbei passieren, eigentlich wie im normalen Leben auch. Gut ein wenig überspitzer natürlich. Toll finde ich die die Tatsache das die Menschen die man im Film trifft, aus verschiedenen Ländern stammen und sich mit einem Land oder einer Kultur zugeschrieben haben. Manche ein wenig mehr und manche eben voll und ganz. Wwenn man sich den Haupt Character Chostdog anguckt. Dieser lebt sein Leben nach Weisheiten der Samurais. Diese Zitate schmücken den Film ganz besonders. Manche Davon sollte man sich mal wo auf schreiben!

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Sk0nto

Bewertung6.5Ganz gut

Meiner Meinung nach hätte man Das Samurai-Gefasel weglassen können. Eigentlich mag ich es. Hier wirkte es aber gekünzelt, überladen und einfach unpassend. Der Soundtrack passte zur Szenerie. In Verbindung jedoch mit den guten alten mafioso ähnlichen Gangstern und der Samuraithematik fehl am Platze. Es wirkte alles ZU widersprüchlich. Klassische Gangster, ermordet von einem schwarzen, übergewichtigen Auftragskiller, der im falschen Jahrhundert & im falschen Land geboren war und an den Traditionen der Samurai festhält - wie absurd. Irgendwie musste ich ihn trotzdem bis zum Schluss gucken....

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BigDi

Bewertung6.0Ganz gut

Einige recht coole Ideen, auch der eigenartige Wiederholungshumor ist ganz charmant, aber zu oft angewendet, als dass man ihn später noch originell finden könnte, zudem ist die pseudophilosophische Komponente etwas zu offensichtlich pseudo, ein wirklicher Sinn lässt sich somit auch kaum erschließen. Man wird den Verdacht nicht los, der "Kodex des Samurai" wurde nur der reinen Coolness wegen integriert und nicht als wirkliche Unterstützung der Story und der Aussage. Dafür bietet der Film hier und da einige recht schöne Momente und Dialoge sowie skurrile Figuren, die jedoch auch dem Selbstzweck zu verkommen scheinen und nicht lange im Gedächtnis bleiben. Was bleibt, ist ein Killerfilm der etwas anderen Art, sehr ruhig, mit einige interessanten Einfällen, aber im Endeffekt mit zu wenig Substanz und wenig Potenzialnutzung. Manchmal konnte ich mich des Gefühls nicht erwehren, ich würde lieber die Cartoons weiterschauen, als den Film sebst.

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