Ghost in the Shell - Kritik

GB/JP 1995
Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Animationsfilm

Kritiken (4) — Film: Ghost in the Shell

SiameseAlex: SiameseMovies

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8.5Ausgezeichnet

Da gibt es Filme, die lassen sich Zeit. Filme, die es lieben ihre Bilder in dramatischster Vollkommenheit auszukosten, auszuleben, dem Zuschauer auf die Netzhaut zu brennen. Dann gibt es dagegen Filme wie 'Ghost in the Shell', die dem Zuschauer in ihrer grade mal 80 minütigen Rasantheit nicht nur die Netzhaut buchstäblich abfackeln, sondern auch ein Feuerwerk im Verarbeitungszentrum lostreten. Was gestern Abend geschah, kratzt an einer Informationsüberflutung im positivsten Sinne, stets Erlebnisse verarbeitend und auf die Gesamtheit deutend.
[...] [E]ine simple 'Auseinandersetzung mit der Vorstellung von Identität'. WTF?! Vielmehr spinnen sich mannigfaltige Fäden um die wohl ausgereifteste Idee von Evolution, um eine Neudefintion vom Abstraktum Liebe, um die Auszeichnung und gleichzeitige Deformierung von Menschlichkeit als Bewusstseinsartefakt mit dem Ziel des Schwächenausgleichs hin zur Perfektion, sodass der Gedanke der technischen Reproduzierbarkeit als Kopie, aber nicht als eigenständige, auratische Instanz aufgegriffen wird, das alles zeichnet den Film wirklich auf der höchsten Ebene für seine Anspruchsinitialzündung aus; dennoch - [...] filmintern auf die absolute Quintessenz beschränkte Dialoge, deren Gehalt Wort für Wort aufgesogen und am besten direkt in perfekter Weise an die vorangegangenen Erwartungen anknüpfend verarbeitet werden sollte. Bei allem Respekt, 'Ghost in the Shell' fasziniert und besticht trotz dieser stakkatoartigen Dialogeinlagen durch epische, musikalisch untermalte, sich tatsächlich zeitlassende Schauspiele. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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10.0Lieblingsfilm

2029 sind sowohl Cyborgs als auch Menschen, die ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit mit kybernetischen Implantaten verbessern, Realität. Künstliche Gehirne sind verfügbar, in die virtuelle Erinnerungen eingepflanzt warden können, die der Mensch selbst nicht als solche wahrnimmt. Ein Paradebeispiel für die Leistungsfähigkeit, aber auch die innerliche Zerrissenheit ist Major Motoko Kusanagi. Die Top-Agentin von Sektion 9, einer Elite-Polizei-Abteilung für Cyberkriminalität ist bis auf ihren Geist ein künstliches Wesen und als solches nicht an ihre Hülle gebunden. Bei allen Vorteilen, die das für den Job bringt, hadert sie mit sich selbst: Sie fühlt sich nicht mehr menschlich. Gemeinsam mit ihrem weniger modifizierten Partner Batou ist sie auf der Jagd nach einem gerissenen Cyberkriminellen, der sich in die Gehirne Unschuldiger einhackt und ihnen falsche Erinnerung einpflanzt, um sie dann für Cyber-Verbrechen zu missbrauchen. Genau das macht es so schwer, den "Puppenspieler" zu fassen, er tritt nie selbst, sondern lediglich in Gestalt anderer Personen in Erscheinung...

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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10.0Lieblingsfilm

Anime-Meisterwerk. Optisch opulent, inhaltlich dicht. Jedem zu zeigen, der Trickfilme für Kinderkram hält, dann dieser Film verpackt eine hochphilosophische Diskussion über Menschsein und -nichtsein in eine packende Science-Fiction-Story. Macht zwar nicht immer Sinn, regt aber dafür die grauen Zellen an. Und die vernetzte Zukunft des Films kommt immer näher...

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Ein Klassiker der intelligenten Anime-Filme. Optisch nicht ganz so opulent wie Akira, fasziniert der Film durch seine vielschichtige Story. Definitiv nichts zum Nebenhergucken.

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Kommentare (47) — Film: Ghost in the Shell

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StevenG

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Bewertung4.0Uninteressant

"Musst du dir unbedingt anschauen, blabla..matrix blabla"

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wokdav

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Bewertung4.0Uninteressant

Atemberaubende Bilder und Animationen. Besonders die Szene mit dem Roboter hat es mir schwer angetan. Meisterhaft.
Doch die Story und insbesondere die Art und Weise wie sie erzählt wird, gefällt mir nicht. Diese ermüdende nicht enden wollende Dialogwälzerei ging mir schwer gegen den Strich und ich fing schnell an, mich furchtbar zu langweilen. Vor allem die Emotionslosigkeit, mit denen die Dialoge abgespult werden und mit der sich die Charaktere benehmen, hat das ganze für mich ruiniert. Mag ein Stilmittel sein, es passt ja auch zum Ton des Films, aber wenn mir die Charaktere durch fehlende Emotionen vollkommen egal sind, spielt es für mich keine Rolle mehr, welcher Verlauf der Film nimmt. Eigentlich Schade, ich hätte den Film gerne gemocht. Er konnte mich so überhaupt nicht fesseln.

Es ist schon sehr interessant, weil ich Akira auch nicht mochte. Wahrscheinlich bin ich für solche Filme nicht gemacht.

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SteveJ

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag die Thematik nicht, aber diese Szene ist echt großartig! (=
http://www.youtube.com/watch?v=ARTLckN9e7I

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Oldboy91

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Bewertung10.0Herausragend

Meisterwerk - Punkt. Aus. Ende Gelände.

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Blutonos

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ghost in the Shell" gilt ja im gemeinen als die Anlaufstelle, wenn es um Cyberpunk geht. Jeder, der anfängt sich für dieses Sci Fi Genre des Film Noirs zu interesieren, kommt damit an 2 Filmen nie vorbei, "Blade Runner" und eben "GITS". Doch warum gilt dieser Film als Meilenstein des Genres? Nun, erst mal sei gesagt, das der Film nicht geeignet für Leute ist, die einen Actionfilm mit oberflächlicher Behandlung von Isaac Assimov's, quasi, begründeter Frage des Mensch/Maschinen Daseins, wie "I Robot", "GITS" ist ein schwer verdauender, langsamer und komplizierter Anime, dessen Handlung da ansetzt, wo Maschinen/Cyborgs bereits in der Gesellschaft integriert sind, jedes menschliche Wesen hat mindestens ein Dutzend Cyber Implantate. Und da kommt der Clou: Anders als bei Blade Runner und Konsorten wird nicht darüber debattiert, ob KI's (also selbstständig denkende Roboter, quasi nicht Biologische Individuen mit freien Willen) das Recht auf freie Entfaltung und Leben haben (was sich ja, wie schon gesagt, schon dadurch aufhebt, das in "GITS" quasi jeder ein halb Roboter ist), sondern ob unbedingte Technisierung der Gesellschaft nicht auch mit Gefahren verbunden sind. Um dies näher zu erläutern: Die Personen in "GITS" besitzen alle einen sogenannten "Ghost" (Daher der Titel "Ghost in the Shell", die Muschel ist damit stellvertretend für den Körper), der es ihnen ermöglicht, nonverbal mit anderen Personen zu Kommunizieren, und da kommt der Puppet Master, quasi der Badguy des Films, ins Spiel: Der Puppet Master hackt sich in die Ghost der Individuen und lässt sie Anschläge verüben. Somit hätten wir also auch die Frage, ob eine unbedingte Technisierung unbedingt von Vorteil wäre. Bisweilen klingt das alles nicht besonders kompliziert, doch "GITS" macht es seinem Zuschauer nicht einfach, kryptische Bildabfolgen gehen Hand in Hand mit Philosophischen Debatten (wenn auch noch nicht so ausschweifend wie sein, mit Zitaten um sich werfender, Nachfolger), die eigentliche Kernaussage des Films (eben das mit der Technisierung) kommt erst gegen Mitte/Ende des Films und selbst das lässt zu viel Interpretationsspielraum, um das als Kernaussage zu deuten.

Jedenfalls gehört "Ghost in the Shell" zu eben jener Katigorie Filme, die man sich am besten Alleine ansieht, da jegliche Begleitperson den Film nur mit "Warum macht der/die daaaaaaas?!?" Rufen belästigt, aber genau das trifft wiederrum den Stil des Films: freie Interpretation des einzelnen, was für den einen ein Grund ist, ist für den anderen wahrscheinlich keiner. Man kann von niemanden erwarten, das ihm/ihr den Film gefällt, aber nichts desto trotz gibt es hier von mir eine klare Empfehlung an alle, die ihn noch nicht gesehen haben. Aber macht euch gefasst, die Originalversion des Filmes ist für heute, SFX verwöhnte Filmaugen, nur schwer nicht langweilig, da der Film ziemlich trostlos und farbenleer gezeichnet wurde.

Interesanter Fact:
Die Wachwoski Brüder haben sich von diesem Film massiv für ihre "Matrix" Werke beeinflussen lassen... aber das weiß eh schon jeder Filmfan, der sich als solcher bezeichnen kann ^^

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Blutonos

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"...wie I Robot erwarten..."
Wieso gibt es keine Editier Funktion -_-


Oldboy91

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einfach nochmal auf Kommentar schreiben gehen!


chealex

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Bewertung10.0Herausragend

Hat mich zum Nachdenken angeregt wie kaum ein anderer Film. Sehr philosophisch mit schönen Bildern und guter Musik, die einem auch Zeit zum Nachdenken lassen. habe bis heute die Politikstory die da mitläuft nicht verstanden, weil meine Gedanken auf etwas anderes gerichtet waren. Es kommt mir so vor als wollten die Macher das so, als sollten diese Probleme uns weniger kümmern und wir mehr über unsere Existenz nachdenken.

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KonTaicho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

MangaMegaMöpseMatrix :)

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Blutonos

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Leider werden die Nacktszenen vom Major so kalt dargestellt, das ich keinerlei Erregung verspürte, was ja der Film auch erreichen wollte ^^


KonTaicho

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Ja das stimmt, aber darum gehts ja auch tataaechlich nicht. aber so der erste gedanke in den ersten paar minuten war doch so o_O.. ohaaaa.. xD


Jumperman

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hole momentan die ganzen größeren SciFi-Animes nach und da gehört natürlich auch "Ghost in the Shell" dazu. Ich bin allerdings etwas enttäuscht, da habe ich mehr erwartet. Die Story ist schlüssig, jedoch teils sehr wirr erzählt. Da gibt es lange Sequenzen, wo eigentlich nichts passiert und dann wird plötzlich wieder ein Großteil der Handlung rein durch Dialoge extrem schnell erklärt, ohne dass man was sieht.
Sehr negativ sind mir auch sehr viele Stellen aufgefallen, wo das Bild einfach mal für 30 Sekunden stillsteht und weder in Bild oder Ton irgendwas passiert. Das wäre ja logisch, wenn es sich in den Momenten um besonders komplexe oder schöne Bilder handeln würde, aber da gibts im Film wesentlich tollere Kunstwerke, die dann nach wenigen Augenblicken wieder weg sind. Das ist dieser extrem reduzierte (und auf mich leider sehr billig wirkende) reduzierte Anime-Stil. Da war ich bei "Akira" ziemlich begeistert, dass es eben auch anders geht! Die so entstehenden Pausen nehmen dem sowieso nicht all zu langen Film gewaltig Zeit weg.
Ansonsten ist er natürlich sehr gut gemacht. Genial gezeichnete Hintergründe und schön in Bewegung gesetzte Figuren. Auch die Story hat mich an vielen Stellen sehr mitgerissen.
Alles in allem hat mich also "Ghost in the Shell" wieder etwas auf den Boden der Anime-Tatsachen zurückgebracht, nachdem mich "Akira" so vom Hocker gehauen hat! Trotzdem äußerst empfehlenswert!

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horro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich wie komplett dieser Film von Oshii doch daher kommt. Mehr an Facetten kann eine Utopie-Geschichte wohl nicht bieten und dazu noch so gut unterhalten. Komplexe intelligente Handlung, edle Optik und für einen Anime nach einem recht simplen Manga eine erstaunliche Tiefe der Charaktere. Alles hier stellt ein genau so geniales Kunstprodukt dar, wie es die Hauptfigur Motoko tut. Ein Traum, eine Vision, ein Schlag, Explosion ... "mit meiner Hand über den Scheitel streif" ...

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filmschauer

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Danke für die Bestätigung, der ist sowieso schon lange vorgemerkt bei mir. Wird vielleicht irgendwann dann im Rahmen unseres Deals 'abgearbeitet'. ;)


horro

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Das wär doch wirklich was ... und ich mach mich mal wieder auf die Suche nach einem würdigen Western ;)


VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein mitreißender, faszinierender und komplexer Anime, der zu den besten seines Genres gezählt werden darf, nein, sogar muss.

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Hooded Justice

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Bewertung10.0Herausragend

Wie sehr bist du duselbst, wenn du nicht einmal deinen eigenen Körper hast?

Fragen, die sich Major Kusanagi wohl oft genug stellte. Die Suche nach ihrer Identität steht im Film vielleicht eher im Hintergrund der Handlung, aber im Vordergrund des Gedankens. Für mich ist dies das Interessanteste an GHOST IN THE SHELL.
Einen menschlichen, organischen Körper hat sie schon lange nicht mehr. Körper sind mittlerweile austauschbar geworden und nutzen daher nicht mehr als Ansatzpunkt für die eigene Identität. Die Identität, die sie besitzt, macht also einzig und allein ihre Seele, ihr Gehirn – oder wie im Film bezeichnet ihrem „Ghost“ – aus. Ihrem Denken, ihren Erinnerungen und ihrer Anschauungsweise. Das ist das, was einen Menschen noch einzigartig macht. Und das ist das Problem, das Kusanagi wiederrum unmenschlich macht. Sie fürchtet sich vor ihrem Schwinden. Sie wird nichts hinterlassen, wenn sie stirbt, denn Gene enthalten die Ghosts nicht, und ihr künstlich hergestellter Körper ebenfalls. Sie fühlt sich seelenlos und inhuman. Sie ist ein einziger Computer, der ihr Meinung und Gefühl verleiht, aber keine äußerliche Persönlichkeit.

Wie menschlich bist du, wenn du einen Ghost, ein eigenes Denken, hast, aber keinen eigenen Körper?

Eine Antwort gibt es nicht. Und soll es auch nicht geben. GHOST IN THE SHELL zeigt ein „wie wäre es, wenn“, kein „so ist es, wenn“. Er zeigt keinen Fakt, sondern eine Idee. Keinen Umstand, sondern eine Vorstellung. Und das ist es, was mich an diesem Anime-Meisterwerk fasziniert. Ebenso wie die atemberaubenden Zeichnungen, die auf unglaublich beeindruckende Art und Weise die Dunkelheit, die mal bedrückende, mal hoffnungsvolle und mal vollkommen ruhige Stimmung ausstrahlt. Eine packende, intelligente Story nicht nur über einen geheimnisvollen Hacker namens Puppetmaster, sondern über Menschlichkeit und menschliche Evolution.

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Glücksritter

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Wow hört sich genial an! ich muss endlich diesen Film sehen :)


White_Tip

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tu es!


Light Yagami

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk und Vorlage für zahlreiche Science-Fiction Filme. Der genialste Anime Film der je geschaffen wurde. Na ja, eigentlich wurde ja schon alles gesagt. Wir lernen: ''People love machines''.

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leberwurst

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Großartig inszinierter Film, der seiner Zeit weit vorraus war.

Die hinterfragenden Gedankenzüge der Hauptfigur, regen stark zum Nachdenken an.
Der Punkt, dass der Major eigentlich eine Maschine ist und somit keine Gefühle und dem Verlangen des Wissens seiner Herkunft habe sollte, sind dabei eintscheidend.

Der psychologisch und philosophische Anteil in der Geschichte, ist ein fester und wichtiger Bestandteil des Filmes und beeindruckt.

Auch die spannende Handlung und die actionreichen Geschehnisse fesseln sehr und das bis zum Ende.

Absolut mächtiger Film der seines Gleichen sucht.

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Kurono

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Der Major ist durchaus menschlich. Nur der Körper ist eine Maschine aber der implantierte "Ghost" eben in dieser nicht.
Zumindest glaubt man das, aber wie der Major schon sagt: "Ich kennen keinen der seine eigenen grauen Zellen je gesehen hat".
hmm, das muss der psychologische und philosophische Anteil in der Geschichte sein, den du erwähntest.
Klasse Film!!!
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Kurono

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die Menschheit hat die Folgen der Computerisierung unterschätz."
Dieses im Film fiktionale Resümee gegenüber der Vergangenheit spiegelte Anno 1995 noch die Angst gegenüber der (mit gewisser Furcht) erwarteten Zukunft wider.

Heute wirkt dieser Satz Visionär und scheint ein Problem der Neuzeit gut zu umschreiben.

In weiteren 15 Jahren könnte dieser Satz gerade zu prophetisch sein, genau wie dieser ganze Film, wer weiß das schon?

Wir Deutschen jedenfalls schon mal als letztes, denn als dieser (im Original möglicherweise anders lautende) Satz im japanischen Kino zu vernehmen war, sinnierten wir (wenn überhaupt) über die damaligen omnipräsenten Disneywerke, „Hakuna Matata“ eben.

Erst Jahre später, kamen wir einigermaßen Großflächig in den (durch schlechte bis mittelmäßige Synchro etwas getrüpten) Genuss, dieses japanischen Animations-Meisterwerkes.
Aber man sollte nicht den Fehler mach Gits „nur“ als guten „Zeichentrick“ abzustempeln. Ghost in the Shell ist in erster Linie hervorragende Sience-Fiction, und die ist meiner Meinung nach noch seltener als Diamanten in der Erdkruste und deshalb ist dieses Werk allein schon Gold wert.

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Imagination

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Life has become more complex in the overwhelming sea of information. [...] Humanity has underestimated the consequences of computerization."

Prangerte nicht Helmut Schmidt das Gleiche an, als er 1982 nach der Frage der gesellschaftlichen Moral des Wissenschaftlers kurz auf den Zerfall der Lesekultur und dessen gar noch weitreichendere, nicht erahnende Folgen durch die immer zentralere Informationsakkumulation abwich? Und so mag es erschreckenderweise wahr sein, was uns vielleicht nicht in zwanzig Jahren, aber in naher Zukunft erwarten wird. Aber ist dieser Blick in die Zukunft pessimistisch? Oder realistisch? Oder gar beides?

"If a technological feat is possible, man will do it. Almost as if it's wired into the core of our being."

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Imagination

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Ja @ Ripley1. :)


Akira_L

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Deutsch Abi?


Selcarnor

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man sich auch nur ein wenig mit den japanischen Animes (die hier in Deutschland teilweise immer noch als Kinderserien behandelt werden, zumindest bekomme ich das immer zu hören) beschäftigt, kommt man, neben den Ghibli-Filmen, an zwei Vertretern des Genres nicht vorbei. Der eine ist >Akira< und der zweite dieser hier: >Ghost in the Shell<.

1. Optik

Die Zeichnungen und auch der Stil sind nicht natürlich leicht eingerostet, doch man kann einem Film doch nicht vorwerfen, dass er fast 20 Jahre auf den Buckel hat. Zumindest sehen die Bilder sehr gut aus, sind flüssig und voller Details und zeigen perfekt eine hochtechnische Welt der Zukunft. Auch einige CGI-Bilder sind vorhanden und waren damals wegweisend.

2. Sound

Grandioser Soundtrack, der dem Film unglaublich gut unterstützt und teilweise bei einigen Szenen für Gänsehaus sorgt. Ich könnte spontan die Musik auch mit nichts vergleichen, was ich bisher gehört habe. Der gesamte Score ist einfach fremdartig und wunderschön.

3. Inhalt

Es geht um die menschliche Exsistenz. Dieser Satz fasst >Ghost in the Shell< relativ gut zusammen. Die hier gezeigte Welt ist auf einen unglaublichen technologischen Level und viele Menschen haben Teile ihrer Körper gegen Maschinen eingetauscht um diverse Vorteile im Leben zu bekommen. Alles ist vernetzt und somit ist der Cyberterror, der nun in der Lage ist sogar Menschen mit Gehirnerweiterungen zu manipulieren, eine große Gefahr geworden. Der Film hinterfragt, was einen Menschen in solch eine Zukunft (die für mich recht realistisch erscheint) noch zu eine Menschen macht und was genau eine Seele ist und auch KI kommt vor. Das da eine gewisse Poesie drin ist, erübrigt sich auch wohl.
Es ist also ein recht großer Brocken und man sollte schon mitdenken, wenn man sich den Film ansieht.
Action kommt eher selten vor, doch wenn, dann ist sie grandios in Szene gesetzt und raubt einem den Atem.
Hinzu kommen dann unzählige sehr interessante Technologien die man hier bewundern kann und toll designte Maschinen.
Für Sci-Fi Fans ist das hier Gebotene einfach ein Genuss.

4. Fazit

Wer sich >Ghost in the Shell< nur einmal anguckt, der wird danach wissen, dass Animes nicht nur für Kinder sind.

Dieser Film ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an und in Sachen Gewalt ist er auch nicht zimperlich.

Es hat schon seine Gründe, dass die Macher von >Matrix< sich teilweise auf diesen Film gestützt haben und jeder sollte ihn mal gesehen haben.

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Bradbury

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Bewertung10.0Herausragend

Wer nach einem guten Einstieg in das Cyberpunkuniversum und die Ideen William Gibsons sucht, wird ihn hier finden.

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reveal

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt Filme, die schiebt man ewig vor sich her, weil man sicher ist, die können nur überhypet sein. "Ghost in the Shell" war für mich ein solcher Kandidat - selten werd ich bei Filmen so positiv überrascht.
Bereits in den ersten Minuten die ersten Risse in der eigenen Erwartungshaltung: "Min-You" traditioneller japanischer Volksgesang als Soundtrack - ich hatte mit irgendwelchem Techno Gedöse gerechnet. Das gibt dem Film einiges an Charakter.
Bei der Optik kann man kaum glauben, dass der Film von 1995 sein soll. Dabei sind weniger der Stil und die Animationen hervorzuheben (welche auch großartig sind), sondern viel mehr die Kreativität bei der Umsetzung visueller Details und Konzepte. Seien es die Bedieninterfaces, die virtuellen Ausschnitte oder ganz banale Gegenstände - es passt einfach alles.
Das Geschehen wird ruhig, aber spannend präsentiert. Im Hintergrund der Geschichte ein paar interessante Denkansätze, zur Frage, ab wann sich etwas lebendig nennen darf - so mag man das. Nur am Ende hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, etwas mehr dargestellte Konsequenz aus dem Ganzen. So wird man nach 85min Anziehen der dramaturgischen Schraube auf einmal hastig entlassen - Und nun?

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reveal

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Hm ja die Serie irgendwann. Den zweiten Teil fand ich jetzt nicht so doll.


LokisSon

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An den ersten Teil kommen alle nicht annähernd ran, diese Erwartung kann nur enttäuscht werden, aber ich finde sie immernoch sehr sehenswert.
Vor allem die Serie hat ein paar sehr schöne Ansätze. Vielleicht ist der Tipp ja besser ;-)


Morrow

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der intelligentesten und tiefgründigsten Animes mit Verbindungen zu unserer Realität. Packende Story, beklemmende Atmosphäre und hintergründige Dialoge verpackt in toller Animation. Nicht nur Animefans sollten diesen Film gesehen haben!

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BigDi

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Bewertung9.0Herausragend

Ein ewiges Denkmal für den Cyberpunk in Form eines betörenden Gemäldes auf einer metallischen Maschinerie, die, sobald man sich in der visuellen Pracht des Bildes verloren hat, zu atmen beginnt. Digitalisierte Gedanken, technisiertes Fleisch und irgendwo dazwischen die Frage nach Leben und Unsterblichkeit - "Ghost In The Shell" ist ein hochästhetisches und philosophisches Meisterwerk um das geheimnisvolle virtuelle Netzwerk und eine Vision, die man nie wieder aus dem Gedächtnis löschen kann.
Und nach "Blade Runner" der vielleicht beste Science-Fiction-Film aller Zeiten.

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BigDi

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"Gut" ist noch verdammt untertrieben. ;)


Billmaik

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hmm, meine Bewertung von 7/10 entstand nach einer lange zurückliegenden Sichtung vor 6 oder 7 Jahren, sollte mir den Film nach all der Lobhudelei anscheinend unbedingt nochmal anschauen, vielleicht werde ich meine Wertung im positiven Sinne revidieren können.


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