"Dario, um Himmels Willen - hör auf!" So lautet einer der vielen entsetzten Kommentare auf der Internet Movie Database zu Argentos aktuellen Film GIALLO. In der Tat, die Zeit, in der es galt, den Niedergang des italienischen Horrormeisters zu beweinen, liegt lange zurück - Argento hat seinen letzten auch nur gerade mal brauchbaren Film vor knapp zwanzig Jahren gemacht. GIALLO fällt nun etwas besser aus als der Idiotensplatter MOTHER OF TEARS: THE THIRD MOTHER; aber das ist im Grunde so, als würde man sagen, Call-a-Pizza wäre etwas besser als Pizza-Max oder McDonald's wäre etwas besser als Burger King. Was Argento hier handwerklich auf den Tisch haut, spottet schon in den ersten Filmminuten jeder Beschreibung: Wacklige, unentschlossene Schwenks, wo es früher elaborierte Fahrten zu sehen gab, und ein fahriger Schnitt, der jede Einstellung an der falschen Stelle kappt.
Ein Meta-Killerkonzept (Adrien Brody... Byron Deidra... hui!), an Taxis geheftete Kameras, grüngelbes Color Grading, Folterporno-Einlagen und Musik von Timo-Rose-Komponist Marco Werba - Dario Argento is back on track! "Giallo" (Lüge) aber ist doppelt so gut wie "La Terza Madre", also gibt's 2 von 10 Fleischermesserchen für Argentos vorerst teuersten Film.
Wieso an der Kritik nur die Kürze hinterfragen? Was nun derart missfallen hat, dass ein "ärgerlich" vergeben wird, bleibt ebenso rätselhaft, wie die Suche nach dem perversen Mörder....
...was das Schlimmste befürchten lässt...Dann werd ich mich mal beherrschen und ihn nicht ausleihen, obwohl mich das Cover jede Woche so charmant anlächelt...
Insgesamt betrachtet ist "Giallo" ein furchtbarer Film, der die meiste Zeit total unstimmig daherkommt. Ist er zu Beginn noch ernst und relativ gelungen, driftet die Szenerie immer mehr ins Lächerliche. Die Ermittlungen von Avolfi sind ein Witz, das große Aufspüren von Giallo eine Ohrfeige für den Verstand des Publikums. Dass Argento dann dennoch das Finale nochmals hinauszögert, kann daher nur als Beleidigung verstanden werden. Hinzu kommen die etlichen Echos von Avolfis Rückblende.
Who the fuck is Dario Argento? Diese Frage dürften sich so einige Kinobesucher während seiner letzten filmischen Desaster gestellt haben. Und auch GIALLO macht hier keine Ausnahme. Der Lack ist ab. GIALLO erfüllt zwar alle Eigenschaften die ein Film dieser Gattung haben sollte, doch wirken diese wie nach Checkliste ins Drehbuch geklatscht. Die schlechten Darsteller tragen ihren Teil zur Misere bei: Nie hat man Adrian Brody gelangweilter und unglaubwürdiger gesehen. Wollte man dem Film etwas zu Gute halten, könnte man GIALLO fast als Comic-Relief eines "Giallos" sehen. In ein paar Momenten weiß man nämlich wirklich nicht, ob man weinen oder lachen soll. Ganz ganz grausiger Mumpitz. Wie man heute einen Giallo dreht, zeigte vor ein paar Jahren OCCHI DI CRISTALLO. So nicht.
Eins muss man Dario Argento ja lassen. Statt einfach zu sterben oder müde zu werden und seine Karriere an den Nagel zu hängen, wie das die meisten anderen Pioniere des italienischen Kinos der 70er und 80er getan haben, macht er beständig seit 40 Jahren Filme. Zwar ist es fraglich ob für seine Fans und seinen eigenen Ruf es nicht besser gewesen wäre, wenn einer dieser beiden Fälle eingetreten wäre, denn auch „Giallo“ zählt zum Miesesten, was der Mann jemals fabriziert hat.
Die Drehbücher seiner früheren, aber dennoch meist gelungenen Werke überzeugten noch nie mit Logik, gut ausgearbeiteten Charakteren oder wohldurchdachten Dialogen, aber das von „Giallo“ kann einfach nicht mehr ernst genommen sein. Oder doch? „La Terza madre“ oder „Il Cartaio“ hat der einstige Künstler des Todes nämlich auch schon ziemlich humorlos gegen die Wand gefahren, weshalb es schwer fällt, hier an eine Parodie an das Subgenre des Giallos zu glauben. Dabei strotzt der Film nur so von guten Voraussetzungen dafür: Adrian Brody ist als dauernuschelnder und-qualmender Einzelgänger-Inspektor eine wandelnde Karikatur der Ermittler der alten Genreklassiker und spielt außerdem gleich noch den Sex-Maniac-Killer (keine Angst, kein Spoiler), der wie sein Verfolger sämtliche Klischees aufweist, die einer solchen Rolle schon immer unterlegen waren. Sein einziger Lebensinhalt ist es, hübsche Frauen ihrer Schönheit zu berauben und die Entstellten zu fotografieren, um später ein paar nette Bildchen zur Überwindung der sexuellen Einsamkeit parat zu haben. Diese krankhaften Neigungen sind argentotypisch natürlich wieder auf ein schlimmes Kindheitstrauma zurückzuführen – der Inspektor hat übrigens auch eins, wirklich ganz schlimm -, denn der unter Gelbsucht Leidende wurde wegen seine Hautfarbe tagein tagaus gehänselt. Daher lautet der Titel des Films auch „Giallo“ (= gelb), der in das gleichnamige Subgenre nur schwer einzuordnen ist und falsche Erwartungen heraufbeschwört – ein Eigentor.
Die Eigenzitate aus „Opera“, „Profondo Rosso“ und „Suspiria“ sind zwar noch ganz ansehnlich, aber lassen immer wieder daran denken wie viel besser jene Highlights aus Agrentos Schaffen sind als dieser einfallslose (Brain-)Torture-Porn im TV-Look. Sicherlich sind seine Möglichkeiten heute weitaus mehr beschränkt als in den 70ern, was bestimmt auch ein Grund für die mangelnde Qualität seiner neueren Filme ist und darum ist es für Argento vielleicht doch mal Zeit, etwas ganz anderes zu machen – „Darcula 3D“ beispielsweise. Einen Stoff dieser Art hat er jedenfalls noch nie behandelt, was Hoffnung weckt, dass sein Hinterhertrauern nach seinen glorreichen Zeiten endlich vorbei ist.
Den mag wohl wirklich keiner. ;)
Mein Bild von Argento bleibt bisher positiv, aber ich habe auch schließlich nur die lecker schmeckenden Rosinen rausgepickt ("Suspiria" und "Profondo Rosso" bisher gesehen).
@ filmschauer: Neben den beiden Filmen, die Le Samourai schon vorgeschlagen hat, empfehle ich noch unbedingt "Opera". Das ist vielleicht sogar mein drittliebster Argento. Was danach kam, war teilweise auch noch brauchbar, aber da sind dann die wenigen Rosinen schon in einem großen Haufen Scheiße versteckt. Das Suchen kann also unangenehm werden.
@ Anoirja: In der Tat, der Anfang war echt noch ok. Aber Szenen, in denen Brody als Inspektor von seiner Kindheit erzählt, ziehen das Ganze leider wieder enorm runter. Darum konnte ich einfach nicht mehr Punkte geben.
Eher schwacher GIALLO wo man die Handschrift des Meisters kaum zu spüren bekommt Wenn ich mich so an die alten Argentofilme erinnere wo Inszenierung, Kamera, Farben gekonnt kombiniert wurden entäuschend sein neuetes Werk.
Adrian Brody war nicht unbedingt fehlbestzt, aber sicher nicht die erste oder beste Wahl.
Einen Giallo, wie er in seiner Blütezeit, den 60er- und 70er- Jahren, zu Hauf zu sehen war.
Denn hier gibt es keinen Whodunit-Plot, auch war hier für die musikalische Untermalung kein Komponist wie Morricone, Cipriani oder Nicolai am Werke, sondern Timo Rose- Komponist Marco Werba, dessen Musik keinesfalls schlecht ist, dessen Sound jedoch ein ganz anderer ist, als der der eben genannten Meister des italienischen Filmsoundtracks - und es wurde hier ebensowenig das gute alte Technicolor-Verfahren angewandt, dass damals für das teilweise "dreckige" Grindhouse-Feeling mit all seinen bunten Farben verantwortlich war.
Was hier einfach von den Meisten falsch verstanden wurde ist der Titel.
Denn dieser bezieht sich nicht auf das von vielen (inklusive mir) so verehrte Filmgernre gleichen Namens, sondern auf etwas ganz anderes. Wer den Film gesehen hat, nur ein wenig aufgepasst hat und weiß, was "Gelb" auf italienisch heißt, sollte dieses ziemlich bedeutende Detail allerdings mitbekommen haben.
Was man erwarten darf:
Eine Mischung aus Poliziotteschi und Thriller mit altbekannter Argento-Brutalität, außergewöhnlichen Kameraeinstellungen und einem Adrian Brody, der hier den anderen Darstellern die Schau stielt, merkt man doch, dass er in einer ganz anderen Liga spielt, als der rest des Casts, deren Schauspiel teilweise eher laienhaft daherkommt, was man aber, wenn man schon einige von Argento's Filmen gesehen hat, durchaus kennt, angenommen und lieben gelernt hat.
Auch wenn die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen ist, teilweise ziemlich trashige Dialoge enthält und das Motiv des Killers ein wenig gekünstelt daherkommt, ist Dario Argento's "Giallo" doch ein äußerst spannender Film und meiner Meinung nach trotz zahlreicher schlechter Kritiken durchaus einen Blick wert.
Das Wissen das "Giallo" gelb heisst, ändert nichts an der Tatsache das für diesen Film sogar der Platz in der Mülltonne eine Verschwendung ist. Aber wie du andeutest: Trash-Fans haben da womöglich eine andere Sichtweise...
Da sind wir wieder bei der guten alten Geschmackssache, bzw. dessen Verschiedenheit. Wenn Du aber schon auf meinen Kommentar antwortest, dass, wie du sagst, "für diesen Film selbst der Platz in der Mülltonne eine Verschwendung ist", dann wäre es vielleicht angebracht, das ein wenig auszuführen und zu erklären, warum du dieser Meinung bist.
Ich habe bereits einen eigenen Kommentar zu dem Film verfasst. Ich will auch nicht deinen Geschmack in Frage stellen, sondern habe nur geantwortet weil du erwähnst das einige hier den Film falsch verstanden haben; und ich wollte nicht das hier der Eindruck entsteht das der Film dann doch plötzlich gut ist, wenn man ihn nur richtig versteht.
Traurig: Ich kannte den Film im Vorfeld nicht, sah nur Adrien Brody auf dem Cover, dann erblickte ich, dass auch Seigner mitspielt und der Film von Meister Argento ist. Das der Titel ebenfalls meine Aufmerksamkeit weckte, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen. Voller Vorfreude legte ich die DVD ein.....doch was mich dann erwartete war spannungsloser Schwachsinn. Am Ende ist es sogar schwer zu sagen, was unerträglicher war, die deutsche Synchro oder die schauspielerische Leistung Seigners. Die 2 Punkte gibt es aufgrund meiner Vorfreude, der Film allerdings hat nicht mal einen halben Punkt verdient.
Leider voll in den Sand gesetzt. Die beiden prominenten Hauptdarsteller agieren hölzern und lustlos, die Story ist einfallslos und langweilig, das Ende entäuscht total. Mit ein paar blutigen Szenen versucht Argento den Zuschauer kurzzeitig wachzurütteln, hilft aber auch nicht viel. Die Idee, Brody in einer Doppelrolle auch den Killer spielen zu lassen, ist schlicht dämlich. Unter dem ganzen Make Up geht die komplette Mimik flöten, es wirkt total albern und unglaubwürdig, als wenn es eine schlechte Parodie sein soll. Maßlos entäuschent und völlig belanglos!
Nicht-Giallo mit einer hausbackenden Geschichte und unauffälligen Inszenierung. Markant, die ungewöhnliche Doppelrolle von Adrian Brody, der nahezu eine Parodie auf Kommissare und Serienkiller performed, enttäuschend flach die uninspirierte Regie des Alt-Meisters.
Habe mir den Film geholt, weil der Typ in meiner Videothek ihn mir empfohlen hat, und ich von ihm ab und zu auch schon gute Tips bekam. Dies hier war aber mit Sicherheit der letzte den ich angenommen habe. Dieser Dreck ist weder die Zeit Wert während der er läuft, noch weniger eine Kritik; weswegen sich diese Zeilen mehr als Warnung verstehen an all jene die mit dem Gedanken spielen, sich diesen Unfug eventuell anzusehen. Aber ich muss das einfach loswerden...
Ganz zu Beginn will der Film noch den Eindruck einer interessanten Serienkiller-Jagd zu erwecken, aber was dann kommt ist eine Frechheit. Die Story ist einfallslos, dumm, unrealistisch und langweilig...um nur einige der passenden Adjektive zu bemühen. Mit jeder Szenerie verblödet die Geschichte um ein weiters Stück, und man kann sagen, wenigstens diese Tendenz wird bis zum Ende (das ich dann grösstenteils durch Vorspulen erreicht habe) konsequent durchgehalten.
Der Polizist wird in einer - von Adrien Brody äusserst ungewohnt - farblosen, flachen und unglaubwürdigen Art verkörpert, wahrscheinlich konnte auch er mit dem hirnrissigen Drehbuch nichts anfangen. Er agiert dumm und unverständlich, das es schmerzt. Er arbeitet alleine an dem Fall des Serienkillers, begibt sich dann auch alleine an den Ort an dem dieser vermutet wird. Lediglich die Schwester eines mutmasslichen Opfers - Emmanuelle Seigner - darf plötzlich überall dabei sein und auch ein bisschen Polizistin spielen. Die ist als Schauspielerin so schlecht das mir dafür die Worte fehlen, und in jeder Einstellung versucht sie ihren unverändert debilen Schlafzimmerblick beizubehalten.
Hier noch ein Beispiel für welch saudummes Publikum der Film wohl gemacht ist:
eine Tote wacht für ein paar Sekunden plötzlich wieder auf und sagt: "...er ist gelb, er ist gelb...". Hmmmm...was kann sie damit gemeint haben. Grosses Rätsel. Irgendwann später stürzt die dumme Emmanuelle Seigner dann ins Zimmer und brüllt sowas wie: "ich hab die Lösung, ich habs! Seine Haut...ist gelb!". "Aha..das ist es...sehr gute Arbeit", entgegnet dann der Super-Polizist-FBI-Agent.
Ja und der Serienkiller ist eine Witzfigur, der eher an einen geistigig zurückgebliebenen Clown erinnert.
Das einzige was mir an dem Film Angst gemacht hat war, dass es jemanden gibt der belämmert genug ist, so ein Drehbuch zu verfassen, und dann noch jemanden der einen Film daraus produziert, und das ich selbst so dämlich bin und für den dann auch noch € 1,20 ausgebe....
Die Filmbeschreibung und Adrian Brody als Hauptdarsteller haben mich dazu verleitet mir diesen Film anzusehen. Die schauspielerische Leistung erinnert an schlechtes Laientheater. Handlung und Regie erreichen nichtmal B-Mouvie Level.
Der Film ist zwar gut bestzt aber überzeugen kann er denoch nicht. Die Szenen mit dem Killer wirken einfach viel zu "unecht" das Blut sieht eher aus wie Ketchup.
Hab bislang ausnahmslos Verrisse vernommen und dachte eigentlich, der Ein oder Andere übertreibt womöglich ein bisschen und schwelgt zu sehr in alten Argento Zeiten. Doch weit gefehlt : Dieser Streifen spottet tatsächlich jeder Beschreibung und darf wohl als sein grösster Stuss bezeichnet werden.
Die Gründe :
1) Die Story ist unglaublich öde ( zumal der Killer nach gut 40 Minuten präsentiert wird )
2) Der Bösewicht ist unglaublich peinlich ( eine Mischung aus John Rambo und dem Yellow Bastard mit italienischem Akzent, ohne Worte ... )
3) Die Darstellerleistungen sind unfassbar mies ( Brody und Seigner spielen wie im Laientheater. Wie hat Argento das nur hinbekommen ?? )
4) Die Auflösung bzw. das Ende ist der schlechteste Witz des ganzen Films.
5) Der Regisseur / Drehbuchautor hat jegliche Inspiration und jegliches Talent, das ihn einst ausgezeichnet hat, verloren.
Nach den letzten Romero Outputs habe ich mich schon fremdgeschämt, aber die Situation scheint bei Argento erheblich gravierender. Eine schlechte Parodie ihrer selbst sind inzwischen Beide. Der Eine eben mehr als der Andere. Romero wird´s ihm womöglich danken.
Ich habe noch nie einen Argento-Film gesehen und letztendlich bin auch nur wegen Emanuelle Seigner in den Film gegangen. Ich hätte es lassen sollen. Es ist schon erstaunlich wie man so gute Schauspieler verwursten kann, aber schauspielerisch will der Film sowieso nicht beeindrucken. Leider sind auch die Genre-Elemente ziemlicher Rotz. Spannung gibt es kaum und der Serienkiller ist wohl das dümmste was ich seit langem sah.
Teilweise denkt man auch wirklich, dass Argento das Frauen-Quälen doch ziemlich geil findet, was den Grad der Perversitäten betrifft. Ab und an, ist der Film dann doch ein wenig unfreiwillig komisch und wenn uns Adrien Brody seine "traurige" Rache-Störy erzählt, bleibt kein Auge trocken.
HAch, mit dem Argento hab ich´s auch schon mehrmals versucht, und mich (trotz eigentlich inniger Liebe fürs Genre) auch schon ziemlich oft gefragt, woher eigentlich die überlebensgroßen Referenzen herkommen.
SUSPIRIA hatte wenigstens noch eine coolen Soundtrack, und eine handvoll interessanter Kulissen, aber Dialogen,Handlung und Charaktere waren anscheinend schon immer die volle LAdung Fremdscham.
Giallo - Kritik
IT/US 2009 Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm
Kritiken (4) — Film: Giallo
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschen"Dario, um Himmels Willen - hör auf!" So lautet einer der vielen entsetzten Kommentare auf der Internet Movie Database zu Argentos aktuellen Film GIALLO. In der Tat, die Zeit, in der es galt, den Niedergang des italienischen Horrormeisters zu beweinen, liegt lange zurück - Argento hat seinen letzten auch nur gerade mal brauchbaren Film vor knapp zwanzig Jahren gemacht. GIALLO fällt nun etwas besser aus als der Idiotensplatter MOTHER OF TEARS: THE THIRD MOTHER; aber das ist im Grunde so, als würde man sagen, Call-a-Pizza wäre etwas besser als Pizza-Max oder McDonald's wäre etwas besser als Burger King. Was Argento hier handwerklich auf den Tisch haut, spottet schon in den ersten Filmminuten jeder Beschreibung: Wacklige, unentschlossene Schwenks, wo es früher elaborierte Fahrten zu sehen gab, und ein fahriger Schnitt, der jede Einstellung an der falschen Stelle kappt.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
lieber_tee 2011/11/18 22:59:38
Antwort löschenSchlimm, ganz schlimm. Dario, um HIMMELS WILLEN dreh kein Dracula. Ah, zu spät und auch noch in 3D...
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEin Meta-Killerkonzept (Adrien Brody... Byron Deidra... hui!), an Taxis geheftete Kameras, grüngelbes Color Grading, Folterporno-Einlagen und Musik von Timo-Rose-Komponist Marco Werba - Dario Argento is back on track! "Giallo" (Lüge) aber ist doppelt so gut wie "La Terza Madre", also gibt's 2 von 10 Fleischermesserchen für Argentos vorerst teuersten Film.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
Hitmanski 2011/07/12 23:20:04
Antwort löschenDu mutierst jetzt wohl zum Meister der Ultrakurzkritik im Facebook-Style :P
Mr Vincent Vega 2011/07/13 00:27:29
Antwort löschenKritik ist Kritik, egal in welcher Länge. :)
Hitmanski 2011/07/13 00:34:28
Antwort löschenSowieso. Ich hoffe für deinen Posteingang, dass das auch die Fanscharen und die Trollfraktion so sehen werden ;)
der cineast 2011/08/29 02:14:07
Antwort löschenWieso so mies?
Andy78 2011/09/04 04:29:03
Antwort löschenWieso an der Kritik nur die Kürze hinterfragen? Was nun derart missfallen hat, dass ein "ärgerlich" vergeben wird, bleibt ebenso rätselhaft, wie die Suche nach dem perversen Mörder....
Alle 7 Antworten zeigen
Julio Sacchi 2011/11/02 08:55:48
Antwort löschenDie Kurzkritik ist noch sehr freundlich ausgefallen.
Andy78 2011/11/02 20:32:13
Antwort löschen...was das Schlimmste befürchten lässt...Dann werd ich mich mal beherrschen und ihn nicht ausleihen, obwohl mich das Cover jede Woche so charmant anlächelt...
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenInsgesamt betrachtet ist "Giallo" ein furchtbarer Film, der die meiste Zeit total unstimmig daherkommt. Ist er zu Beginn noch ernst und relativ gelungen, driftet die Szenerie immer mehr ins Lächerliche. Die Ermittlungen von Avolfi sind ein Witz, das große Aufspüren von Giallo eine Ohrfeige für den Verstand des Publikums. Dass Argento dann dennoch das Finale nochmals hinauszögert, kann daher nur als Beleidigung verstanden werden. Hinzu kommen die etlichen Echos von Avolfis Rückblende.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWho the fuck is Dario Argento? Diese Frage dürften sich so einige Kinobesucher während seiner letzten filmischen Desaster gestellt haben. Und auch GIALLO macht hier keine Ausnahme. Der Lack ist ab. GIALLO erfüllt zwar alle Eigenschaften die ein Film dieser Gattung haben sollte, doch wirken diese wie nach Checkliste ins Drehbuch geklatscht. Die schlechten Darsteller tragen ihren Teil zur Misere bei: Nie hat man Adrian Brody gelangweilter und unglaubwürdiger gesehen. Wollte man dem Film etwas zu Gute halten, könnte man GIALLO fast als Comic-Relief eines "Giallos" sehen. In ein paar Momenten weiß man nämlich wirklich nicht, ob man weinen oder lachen soll. Ganz ganz grausiger Mumpitz. Wie man heute einen Giallo dreht, zeigte vor ein paar Jahren OCCHI DI CRISTALLO. So nicht.
Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (13) — Film: Giallo
Kommentar schreibeneXonic 2011/12/20 20:07:42
Kommentar löschenEins muss man Dario Argento ja lassen. Statt einfach zu sterben oder müde zu werden und seine Karriere an den Nagel zu hängen, wie das die meisten anderen Pioniere des italienischen Kinos der 70er und 80er getan haben, macht er beständig seit 40 Jahren Filme. Zwar ist es fraglich ob für seine Fans und seinen eigenen Ruf es nicht besser gewesen wäre, wenn einer dieser beiden Fälle eingetreten wäre, denn auch „Giallo“ zählt zum Miesesten, was der Mann jemals fabriziert hat.
Die Drehbücher seiner früheren, aber dennoch meist gelungenen Werke überzeugten noch nie mit Logik, gut ausgearbeiteten Charakteren oder wohldurchdachten Dialogen, aber das von „Giallo“ kann einfach nicht mehr ernst genommen sein. Oder doch? „La Terza madre“ oder „Il Cartaio“ hat der einstige Künstler des Todes nämlich auch schon ziemlich humorlos gegen die Wand gefahren, weshalb es schwer fällt, hier an eine Parodie an das Subgenre des Giallos zu glauben. Dabei strotzt der Film nur so von guten Voraussetzungen dafür: Adrian Brody ist als dauernuschelnder und-qualmender Einzelgänger-Inspektor eine wandelnde Karikatur der Ermittler der alten Genreklassiker und spielt außerdem gleich noch den Sex-Maniac-Killer (keine Angst, kein Spoiler), der wie sein Verfolger sämtliche Klischees aufweist, die einer solchen Rolle schon immer unterlegen waren. Sein einziger Lebensinhalt ist es, hübsche Frauen ihrer Schönheit zu berauben und die Entstellten zu fotografieren, um später ein paar nette Bildchen zur Überwindung der sexuellen Einsamkeit parat zu haben. Diese krankhaften Neigungen sind argentotypisch natürlich wieder auf ein schlimmes Kindheitstrauma zurückzuführen – der Inspektor hat übrigens auch eins, wirklich ganz schlimm -, denn der unter Gelbsucht Leidende wurde wegen seine Hautfarbe tagein tagaus gehänselt. Daher lautet der Titel des Films auch „Giallo“ (= gelb), der in das gleichnamige Subgenre nur schwer einzuordnen ist und falsche Erwartungen heraufbeschwört – ein Eigentor.
Die Eigenzitate aus „Opera“, „Profondo Rosso“ und „Suspiria“ sind zwar noch ganz ansehnlich, aber lassen immer wieder daran denken wie viel besser jene Highlights aus Agrentos Schaffen sind als dieser einfallslose (Brain-)Torture-Porn im TV-Look. Sicherlich sind seine Möglichkeiten heute weitaus mehr beschränkt als in den 70ern, was bestimmt auch ein Grund für die mangelnde Qualität seiner neueren Filme ist und darum ist es für Argento vielleicht doch mal Zeit, etwas ganz anderes zu machen – „Darcula 3D“ beispielsweise. Einen Stoff dieser Art hat er jedenfalls noch nie behandelt, was Hoffnung weckt, dass sein Hinterhertrauern nach seinen glorreichen Zeiten endlich vorbei ist.
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
filmschauer 2011/12/20 21:25:20
Antwort löschenDen mag wohl wirklich keiner. ;)
Mein Bild von Argento bleibt bisher positiv, aber ich habe auch schließlich nur die lecker schmeckenden Rosinen rausgepickt ("Suspiria" und "Profondo Rosso" bisher gesehen).
Le Samourai 2011/12/20 21:26:24
Antwort löschenDann empfehle ich aber noch "Tenebre" und "Bird with the Crystal Plumage"... ;)
Anoirja 2011/12/20 21:31:46
Antwort löschenVon mir gab es immerhin noch 4 Punkte - für den einigermaßen akzeptablen Anfang.
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filmschauer 2011/12/20 21:39:40
Antwort löschen@Le Samourai: Jepp, zumindest "Tenebre" ist schon auf meiner engeren Liste. Wird bestimmt bald mal geschaut.
eXonic 2011/12/20 23:09:56
Antwort löschen@ filmschauer: Neben den beiden Filmen, die Le Samourai schon vorgeschlagen hat, empfehle ich noch unbedingt "Opera". Das ist vielleicht sogar mein drittliebster Argento. Was danach kam, war teilweise auch noch brauchbar, aber da sind dann die wenigen Rosinen schon in einem großen Haufen Scheiße versteckt. Das Suchen kann also unangenehm werden.
@ Anoirja: In der Tat, der Anfang war echt noch ok. Aber Szenen, in denen Brody als Inspektor von seiner Kindheit erzählt, ziehen das Ganze leider wieder enorm runter. Darum konnte ich einfach nicht mehr Punkte geben.
the assassin 666 2011/11/23 16:49:48
Kommentar löschenEher schwacher GIALLO wo man die Handschrift des Meisters kaum zu spüren bekommt Wenn ich mich so an die alten Argentofilme erinnere wo Inszenierung, Kamera, Farben gekonnt kombiniert wurden entäuschend sein neuetes Werk.
Adrian Brody war nicht unbedingt fehlbestzt, aber sicher nicht die erste oder beste Wahl.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Vincent_Vega 2011/09/26 19:40:19
Kommentar löschenWas man nicht erwarten darf:
Einen Giallo, wie er in seiner Blütezeit, den 60er- und 70er- Jahren, zu Hauf zu sehen war.
Denn hier gibt es keinen Whodunit-Plot, auch war hier für die musikalische Untermalung kein Komponist wie Morricone, Cipriani oder Nicolai am Werke, sondern Timo Rose- Komponist Marco Werba, dessen Musik keinesfalls schlecht ist, dessen Sound jedoch ein ganz anderer ist, als der der eben genannten Meister des italienischen Filmsoundtracks - und es wurde hier ebensowenig das gute alte Technicolor-Verfahren angewandt, dass damals für das teilweise "dreckige" Grindhouse-Feeling mit all seinen bunten Farben verantwortlich war.
Was hier einfach von den Meisten falsch verstanden wurde ist der Titel.
Denn dieser bezieht sich nicht auf das von vielen (inklusive mir) so verehrte Filmgernre gleichen Namens, sondern auf etwas ganz anderes. Wer den Film gesehen hat, nur ein wenig aufgepasst hat und weiß, was "Gelb" auf italienisch heißt, sollte dieses ziemlich bedeutende Detail allerdings mitbekommen haben.
Was man erwarten darf:
Eine Mischung aus Poliziotteschi und Thriller mit altbekannter Argento-Brutalität, außergewöhnlichen Kameraeinstellungen und einem Adrian Brody, der hier den anderen Darstellern die Schau stielt, merkt man doch, dass er in einer ganz anderen Liga spielt, als der rest des Casts, deren Schauspiel teilweise eher laienhaft daherkommt, was man aber, wenn man schon einige von Argento's Filmen gesehen hat, durchaus kennt, angenommen und lieben gelernt hat.
Auch wenn die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen ist, teilweise ziemlich trashige Dialoge enthält und das Motiv des Killers ein wenig gekünstelt daherkommt, ist Dario Argento's "Giallo" doch ein äußerst spannender Film und meiner Meinung nach trotz zahlreicher schlechter Kritiken durchaus einen Blick wert.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Anton Gorodezki 2011/10/14 08:10:19
Antwort löschenDas Wissen das "Giallo" gelb heisst, ändert nichts an der Tatsache das für diesen Film sogar der Platz in der Mülltonne eine Verschwendung ist. Aber wie du andeutest: Trash-Fans haben da womöglich eine andere Sichtweise...
Alle 3 Antworten zeigen
Vincent_Vega 2011/10/15 01:17:43
Antwort löschenDa sind wir wieder bei der guten alten Geschmackssache, bzw. dessen Verschiedenheit. Wenn Du aber schon auf meinen Kommentar antwortest, dass, wie du sagst, "für diesen Film selbst der Platz in der Mülltonne eine Verschwendung ist", dann wäre es vielleicht angebracht, das ein wenig auszuführen und zu erklären, warum du dieser Meinung bist.
Anton Gorodezki 2011/10/17 10:40:03
Antwort löschenIch habe bereits einen eigenen Kommentar zu dem Film verfasst. Ich will auch nicht deinen Geschmack in Frage stellen, sondern habe nur geantwortet weil du erwähnst das einige hier den Film falsch verstanden haben; und ich wollte nicht das hier der Eindruck entsteht das der Film dann doch plötzlich gut ist, wenn man ihn nur richtig versteht.
999ghost 2011/09/23 14:47:01
Kommentar löschenTraurig: Ich kannte den Film im Vorfeld nicht, sah nur Adrien Brody auf dem Cover, dann erblickte ich, dass auch Seigner mitspielt und der Film von Meister Argento ist. Das der Titel ebenfalls meine Aufmerksamkeit weckte, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen. Voller Vorfreude legte ich die DVD ein.....doch was mich dann erwartete war spannungsloser Schwachsinn. Am Ende ist es sogar schwer zu sagen, was unerträglicher war, die deutsche Synchro oder die schauspielerische Leistung Seigners. Die 2 Punkte gibt es aufgrund meiner Vorfreude, der Film allerdings hat nicht mal einen halben Punkt verdient.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
russel 2011/09/17 08:55:35
Kommentar löschenschade, der meister kanns nicht mehr. der killer sah übrigens mit seinem make-up aus, wie einer von den muppets.
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Tjeorrmy 2011/09/13 14:00:41
Kommentar löschenEin Haufen morbider Narzissmus Hirnfurze. Mensch Brody, Du Schweinehund.
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JackoXL 2011/09/10 13:59:37
Kommentar löschenLeider voll in den Sand gesetzt. Die beiden prominenten Hauptdarsteller agieren hölzern und lustlos, die Story ist einfallslos und langweilig, das Ende entäuscht total. Mit ein paar blutigen Szenen versucht Argento den Zuschauer kurzzeitig wachzurütteln, hilft aber auch nicht viel. Die Idee, Brody in einer Doppelrolle auch den Killer spielen zu lassen, ist schlicht dämlich. Unter dem ganzen Make Up geht die komplette Mimik flöten, es wirkt total albern und unglaubwürdig, als wenn es eine schlechte Parodie sein soll. Maßlos entäuschent und völlig belanglos!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
lieber_tee 2011/09/08 18:46:29
Kommentar löschenNicht-Giallo mit einer hausbackenden Geschichte und unauffälligen Inszenierung. Markant, die ungewöhnliche Doppelrolle von Adrian Brody, der nahezu eine Parodie auf Kommissare und Serienkiller performed, enttäuschend flach die uninspirierte Regie des Alt-Meisters.
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Anton Gorodezki 2011/09/08 08:20:12
Kommentar löschenHabe mir den Film geholt, weil der Typ in meiner Videothek ihn mir empfohlen hat, und ich von ihm ab und zu auch schon gute Tips bekam. Dies hier war aber mit Sicherheit der letzte den ich angenommen habe. Dieser Dreck ist weder die Zeit Wert während der er läuft, noch weniger eine Kritik; weswegen sich diese Zeilen mehr als Warnung verstehen an all jene die mit dem Gedanken spielen, sich diesen Unfug eventuell anzusehen. Aber ich muss das einfach loswerden...
Ganz zu Beginn will der Film noch den Eindruck einer interessanten Serienkiller-Jagd zu erwecken, aber was dann kommt ist eine Frechheit. Die Story ist einfallslos, dumm, unrealistisch und langweilig...um nur einige der passenden Adjektive zu bemühen. Mit jeder Szenerie verblödet die Geschichte um ein weiters Stück, und man kann sagen, wenigstens diese Tendenz wird bis zum Ende (das ich dann grösstenteils durch Vorspulen erreicht habe) konsequent durchgehalten.
Der Polizist wird in einer - von Adrien Brody äusserst ungewohnt - farblosen, flachen und unglaubwürdigen Art verkörpert, wahrscheinlich konnte auch er mit dem hirnrissigen Drehbuch nichts anfangen. Er agiert dumm und unverständlich, das es schmerzt. Er arbeitet alleine an dem Fall des Serienkillers, begibt sich dann auch alleine an den Ort an dem dieser vermutet wird. Lediglich die Schwester eines mutmasslichen Opfers - Emmanuelle Seigner - darf plötzlich überall dabei sein und auch ein bisschen Polizistin spielen. Die ist als Schauspielerin so schlecht das mir dafür die Worte fehlen, und in jeder Einstellung versucht sie ihren unverändert debilen Schlafzimmerblick beizubehalten.
Hier noch ein Beispiel für welch saudummes Publikum der Film wohl gemacht ist:
eine Tote wacht für ein paar Sekunden plötzlich wieder auf und sagt: "...er ist gelb, er ist gelb...". Hmmmm...was kann sie damit gemeint haben. Grosses Rätsel. Irgendwann später stürzt die dumme Emmanuelle Seigner dann ins Zimmer und brüllt sowas wie: "ich hab die Lösung, ich habs! Seine Haut...ist gelb!". "Aha..das ist es...sehr gute Arbeit", entgegnet dann der Super-Polizist-FBI-Agent.
Ja und der Serienkiller ist eine Witzfigur, der eher an einen geistigig zurückgebliebenen Clown erinnert.
Das einzige was mir an dem Film Angst gemacht hat war, dass es jemanden gibt der belämmert genug ist, so ein Drehbuch zu verfassen, und dann noch jemanden der einen Film daraus produziert, und das ich selbst so dämlich bin und für den dann auch noch € 1,20 ausgebe....
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Andy78 2011/10/30 17:53:47
Antwort löschenNun gehe mal nicht zu hart mit dir ins Gericht...Immerhin kannste so andere sozial warnen...;)
Siwasi 2011/08/31 09:37:17
Kommentar löschenDie Filmbeschreibung und Adrian Brody als Hauptdarsteller haben mich dazu verleitet mir diesen Film anzusehen. Die schauspielerische Leistung erinnert an schlechtes Laientheater. Handlung und Regie erreichen nichtmal B-Mouvie Level.
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Miami Twice 2011/08/30 13:52:19
Kommentar löschenDer Film ist zwar gut bestzt aber überzeugen kann er denoch nicht. Die Szenen mit dem Killer wirken einfach viel zu "unecht" das Blut sieht eher aus wie Ketchup.
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movie-studi 2010/12/04 18:03:06
Kommentar löschenHab bislang ausnahmslos Verrisse vernommen und dachte eigentlich, der Ein oder Andere übertreibt womöglich ein bisschen und schwelgt zu sehr in alten Argento Zeiten. Doch weit gefehlt : Dieser Streifen spottet tatsächlich jeder Beschreibung und darf wohl als sein grösster Stuss bezeichnet werden.
Die Gründe :
1) Die Story ist unglaublich öde ( zumal der Killer nach gut 40 Minuten präsentiert wird )
2) Der Bösewicht ist unglaublich peinlich ( eine Mischung aus John Rambo und dem Yellow Bastard mit italienischem Akzent, ohne Worte ... )
3) Die Darstellerleistungen sind unfassbar mies ( Brody und Seigner spielen wie im Laientheater. Wie hat Argento das nur hinbekommen ?? )
4) Die Auflösung bzw. das Ende ist der schlechteste Witz des ganzen Films.
5) Der Regisseur / Drehbuchautor hat jegliche Inspiration und jegliches Talent, das ihn einst ausgezeichnet hat, verloren.
Nach den letzten Romero Outputs habe ich mich schon fremdgeschämt, aber die Situation scheint bei Argento erheblich gravierender. Eine schlechte Parodie ihrer selbst sind inzwischen Beide. Der Eine eben mehr als der Andere. Romero wird´s ihm womöglich danken.
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Andy78 2011/09/04 04:31:37
Antwort löschenSooo schlecht kann er doch garnicht gewesen sein!!! Das Cover sah doch ganz hübsch aus...;)
Kubrick_obscura 2009/08/24 14:54:53
Kommentar löschenIch habe noch nie einen Argento-Film gesehen und letztendlich bin auch nur wegen Emanuelle Seigner in den Film gegangen. Ich hätte es lassen sollen. Es ist schon erstaunlich wie man so gute Schauspieler verwursten kann, aber schauspielerisch will der Film sowieso nicht beeindrucken. Leider sind auch die Genre-Elemente ziemlicher Rotz. Spannung gibt es kaum und der Serienkiller ist wohl das dümmste was ich seit langem sah.
Teilweise denkt man auch wirklich, dass Argento das Frauen-Quälen doch ziemlich geil findet, was den Grad der Perversitäten betrifft. Ab und an, ist der Film dann doch ein wenig unfreiwillig komisch und wenn uns Adrien Brody seine "traurige" Rache-Störy erzählt, bleibt kein Auge trocken.
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KlapTrap 2009/08/24 15:52:14
Antwort löschenHAch, mit dem Argento hab ich´s auch schon mehrmals versucht, und mich (trotz eigentlich inniger Liebe fürs Genre) auch schon ziemlich oft gefragt, woher eigentlich die überlebensgroßen Referenzen herkommen.
SUSPIRIA hatte wenigstens noch eine coolen Soundtrack, und eine handvoll interessanter Kulissen, aber Dialogen,Handlung und Charaktere waren anscheinend schon immer die volle LAdung Fremdscham.
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