Gigante

Gigante (2009), UY/ES/DE/AR
Laufzeit 88 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 01.10.2009

7.3 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
105 Bewertungen
16 Kommentare
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von Adrián Biniez, mit Horacio Camandule und Leonor Svarcas

Der schüchterne Jara arbeitet als Wachmann in einem Supermarkt. Etwas verloren sitzt er dort vor seinen Monitoren und lässt die Mitarbeiter mit kleinen Diebstählen davonkommen. Doch eines Nachts erblickt er auf dem Bildschirm etwas, das den regelmäßigen Lebenstakt des Heavy-Metal- und Kreuzworträtsel-Fans durcheinander bringt. Auf den ersten Monitor-Blick verliebt er sich in die neue Putzfrau Julia. Seine Kreuzworträtsel lässt er ab sofort ungelöst links liegen und folgt stattdessen Julias Bild mit der Überwachungskamera. Die Kontrollpflicht verwandelt sich in eine Schatzsuche im Warenhauslabyrinth. Doch Jara traut sicht nicht, den ersten Schritt zu machen und so werden aus einem Schritt viele – Jara beginnt, Julia nach Feierabend durch die malerische Kulisse Montevideos zu folgen. Gebannt vom Bild der schönsten aller Putzfrauen wird er auf seiner Wallfahrt des Verliebtseins zu ihrem heimlichen und unbelohnten Schutzengel. Doch als Julia in Folge eines Mitarbeiterstreiks entlassen wird, muss Jara sich entscheiden – seine Sehnsucht aufzugeben oder sich ihr zu stellen. Ein wunderbar trockener Humor unterliegt der subversiven, romantischen und preisgekrönten Komödie “Gigante”, die von einem großen Gefühl erzählt, das ein verliebter Mensch sonst nur ganz allein erfährt. Voll liebevoller Lakonie und präziser Situationskomik zaubert Adrián Biniez eine einfühlsame Supermarkt-Romanze auf die Leinwand – über einen Menschen zwischen Liebe und Einsamkeit, zwischen Sehnsucht und Unsicherheit.

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Kritiken (5) — Film: Gigante

Christian Alt: NEGATIV

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7.5Sehenswert

[..] Nicht umsonst hat Gigante auf der letztjährigen Berlinale den silbernen Bären gewonnen. Der karg anmutende Film aus Uruguay ist eines der Highlights des letzten Jahres und zeigt deutlich, welches Potential in der romantischen Komödie steckt; ganz abseits von Massenware wie Er steht einfach nicht auf dich oder Valentinstag. Gigante ist herzerwärmendes Kino mit wohl dosierten gesellschaftskritischen Untertönen, die den lakonisch erzählten Plot aber nie überstrahlen.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Er war der große Sieger der diesjährigen "Internationalen Berliner Filmfestspiele". Mit drei Bepreisungen hält das Debüt des Argentiniers Adrián Biniez den "Berlinale"-Rekord 2009. Dabei gewinnt der stämmige Supermarkt-Wachmann, um den sich die lakonische Geschichte vom Verliebtsein dreht, zu Beginn nicht mal einen Blumentopf.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]Adrián Biniez setzt dabei in der Inszenierung vor allem auf eine Konstante: dem Voyeurismus seines Protagonisten und des Zuschauers. Immer wieder erlaubt Biniez dem Publikum den Blick durch Jaras Augen. Dass zwischen reiner Neugier und Obsession nur ein schmaler Grat besteht, auch dafür ist dieser Film in den heutigen Zeiten, in der der Mensch immer gläserner wird, ein gelungenes Statement. Vor allem aber muss „Gigante“ als unwahrscheinlich zarter und behutsamer Film verstanden werden, der zudem durch seine fast zur Bewegungslosigkeit erstarrten Bedächtigkeit in der schnelllebigen Gegenwart des 21. Jahrhunders eine wohltuende Akzentuierung der Gemächlichkeit darstellt. Am Ende wird Jara dem Zuschauer ans Herz gewachsen sein und mitfiebern ob und wie er den entscheidenden Schritt in seinem Leben gehen wird. Man hat ihn gerne dabei begleitet, denn Adrián Biniez ist mit „Gigante“ nicht nur ein vielversprechendes Debüt gelungen, sondern auch eine wunderbare Romanze, die sich wohltuend vom Hollywood-Einerlei abzuheben vermag.[...]

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Der ruhige Erzählstil und die inhaltliche Schlichtheit der Geschichte prägen den leisen Liebesfilm „Gigante“, der damit zugleich Erinnerungen an P.T. Andersons wundervollen „Punch Drunk Love“ weckt. Das langsame Erzähltempo ist mit den üblichen Phrasen von wegen Zeit für die Charakterzeichnung und –vertiefung nehmen, nicht zu erklären. Nö, denn der Autor und Regisseur Adrián Biniez hat bei seinem Debütfilm keine außergewöhnlich schrägen Protagonisten erschaffen. Ein dicker Heavy Metal-Fan, der sich als Nachtwächter und Türsteher verdingt, und eine bindungswillige Putzfrau, die Kino und den Strand liebt, sind einfach nur Leute von nebenan. Menschen mit bekannten Schwächen und Ängsten, Menschen auf der Suche nach Liebe, Menschen ohne Selbstvertrauen. Diesen folgt die Kamera in ihrem tristen Beruf und Alltagsleben. Schlussendlich zeigt Biniez nur, dass die Kraft der Liebe den Menschen zum Positiven verändern kann. Dass der Autor dabei fortwährend mit Kontrasten spielt und eine freundliche Stalker-Handlung als Auslöser benutzt, erfrischt die magere Geschichte umso mehr. Und das größtenteils schäbige Montevideo ist als Schauplatz auch nett. Merke: Nicht in jedem Liebesfilm muss das Pärchen händchenhaltend vor der Brooklyn Bridge hocken.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.5Herausragend

Adrián Biniez’ Wettbewerbsbeitrag Gigante ist ein ganz wundervoller, leiser, zärtlich-lakonischer und zugleich komischer Film über die Liebe und die vielen kleinen und großen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr. Ein echtes Geschenk und trotz des unbarmherzigen Vorführungstermins am Sonntagmorgen um 9 Uhr ein echtes Highlight des bislang eher gemischten Wettbewerbs.

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Kommentare (11) — Film: Gigante

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stalker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Und? Wie ist er? Findest du ihn nicht ein wenig zäh?
Zäh? Ach was. Du musst nur ein wenig kauen, das haste bei all der passierten Reizflut Hollywoods wohl verlernt, wa? Was langsam beginnt, ist einfach nur leicht, ist einfach nur ehrlich, wahrhaftig und wunderschön.
Mampf und kau und tatsächlich, ich bin drin, spiele Playstation, höre Metal, verliebe mich in die Putze und weiß so wenig damit umzugehen wie der Wachman, ich folge ihm und er folgt ihr und ich lache, grinse, klopfe Schenkel und habe am Ende eine kleine Perle gefunden.

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adamma

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vorgemerkt

schöner film fürs herz! nicht kitschig sondern einfach nur schön. kann ich nur empfehlen, wenn man mal ein bisschen abschalten will und große gefühle auf eine stille art erleben möchte.
der hauptdarsteller ist übrigens hintergründig sehr sexy.

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Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

In meiner Lieblingsszene stellt der wirklich große & breite Sicherheitsmann des Supermarktes seiner kleinen & zierlichen Traumfrau (Putzfrau im gleichen Supermarkt) einen winzigen Kaktus in einen Gang - das ist so anrührend! Allerdings braucht man ein wenig Ausdauer, die Geschichte wird in einer sehr ruhigen Gangart erzählt, manchmal passiert auch einfach nichts.

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Heavy_Metal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

bescheidenheit ist eine zier.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Fulsome.

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Du stehst also auch so auf kurze Kommentare wie ich;)


Heavy_Metal

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nicht grundsätzlich. ich passe das dem an, was ich sagen möchte. auch hier gilt für mich: form follows function :)


der Suk

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Bewertung3.0Schwach

Soso, einen silbernen Bären hat der Film also eingeheimst. Das passt gut zu meinem grauen Sack. Nein nein, er war nicht ganz schlecht. Er war aber auch nicht gut. Wenn 80 Minuten sich wie 120 anfühlen, hat das schon was von Rodeoreiten auf einer Schildkröte. Nun, ich mag hie und da schon mal einen langsam erzählten Film, aber dieser kam nahe einem Standbild. Leise Komödie? Ja, sehr leise, also ich hab fast nix gehört. Wachmann verliebt sich in Putzfrau, ja, ist ´ne süße Idee, aber da hätte man schon ein bisschen mehr draus machen können, irgendwie, ganz bestimmt. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der richtigen Verfassung, obwohl ich mir alle Viertelstunde eine Thrombosespritze gesetzt habe. Ja, er hatte vereinzelt schöne Bilder (Ich meine die außerhalb der Überwachungskamera, Ihr Vögel), die Kantinenmomente hatten auch ihren Reiz und damit ist aber schon genug des Lobes, Mensch!

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denise

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr ruhiger Film, mit einem überraschend sympathischen Hauptdarsteller. Überraschend, weil einem beim ersten Anblick von Jara Wörter wie "Bruno", "Bär" oder "Obelix" einfallen: Er ist groß, dick und jemand, dem man sich nicht so einfach in den Weg stellen würde. Passenderweise arbeitet er als Wachmann im Supermarkt und als Rausschmeisser in einer Hard Rock Disco.

Ziemlich schnell jedoch beginnt man sein Wesen immer deutlicher zu erkennen. Jara gehört zu den "sanften Riesen", den Leuten, die oftmals im Hintergrund agieren, nicht sonderlich durch Aktionismus oder eine eigene Meinung auffallen, die man jedoch in einer gefährlichen oder bedrohlichen Situation sicherlich auf seiner Seite haben möchte. Auf der anderen Seite seiner Faust zu stehen, macht definitiv keinen Spaß.

Er ist ein Beobachter, sein Leben plätschert so vor sich hin - und selbst als er Julia über die Monitore im Supermarkt entdeckt und sich in sie verliebt, bleibt er im Hintergrund. Mehr und mehr jedoch findet er sich in Situationen wieder (ausgelöst durch seine tägliche Beschattung von Julia), in denen sein Handeln vonnöten ist, er wird vom Beobachter zum Beschützer, zum Kämpfer und letztendlich wird er sein eigenes Leben in die Hand nehmen müssen - oder für immer tatenlos dem Leben anderer zusehen.

Der Film ist durchgehend geprägt von Symbolen des Schauens, des distanzierten Betrachtens. Monitore, Kameras, Blicke. Niemals hört man die Gespräche, man sieht immer nur von Weitem, dass ein Interagieren stattfindet, bekommt jedoch nicht mehr mit, als die Bewegungen und Gesichtsausdrücke. Dadurch ist der Film ein sehr ruhiger, langsamer Film geworden, bei dem ich jedem, der das langweilig findet, ein wenig zustimmen muss. Allerdings schafft Horacio Camandule er immer wieder, einen in den Bann zu ziehen, niemals verliert man als Zuschauer den Faden oder das Interesse.

Und genau das ist man während des gesamten Filmes: Ein interessierter Zuschauer wie Jara. Einer, der Jara im Verlauf immer mehr stumme Ermutigungen zuruft, ihn auffordert, sein Leben aktiv zu gestalten und die Dame seines Herzens endlich anzusprechen. Man möchte, dass er aus der Perspektive des unbeteiligten Beobachters endlich ausbricht und handelt.

Und am Ende, als Jara seine letzte zu treffende Entscheidung trifft, dreht sich die Aufmerksamkeit des Films unauffällig einem selbst zu, dem Zuschauer. Die Kamera wird zum Spiegel, der sich auf das Publikum richtet. Danach verlässt man den Kinosaal irgendwie mit dem leichten Gefühl, ertappt worden zu sein...

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Thekla

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Besetzung des Hauptdarstellers, ruhige Erzählweise und endlich mal wieder ein Film, der nicht der Meinung ist, dass man eine gute Geschichte nur in weitaus mehr als 100 Minuten erzählen kann.

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davidpm

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr netter Film über einen dicken Wachmann, der sich über seine Kameras in eine Putzfrau verliebt und sich zum sympathischsten Stalker aller Zeiten verwandelt.

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lagrandville

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Bewertung9.0Herausragend

Unheimlich langsam gefilmt,aber immer schön anzusehen, lustig und mitunter auch traurig. Hier wird mit kleinen Mitteln gearbeitet, die gerade durch die Langsamkeit des Films ihre volle Wirkung bekommen.
Mein bisheriger Wettbewerbsfavorit.

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Motsche

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie viele Sätze werden in diesem Film gesprochen?
Vielleicht 10 oder so.
Gigante hat eine tolle Atmosphäre, einen drolligen und bezaubernden Hauptdarsteller und die Musikauswahl gibt dem Film das "gewisse Etwas"!
Hatte das Vergnügen ihn in der Originalsprache zu sehen!!
Wer keine Angst vor langsamen Filmen hat, sollte sich diesen ansehen!!

Hoffentlich gewinnt er bei der Berlinale einen Preis!!

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Motsche

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Tatsächlich hat er sogar 3 Preise gewonnen!!! u.a. Preis für den besten Erstlingsfilm!


nurleben

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Genial, in meiner Stadt läuft er gleich die 1. Woche auch schon als OmU *freu* :) :)


wolf260366

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe den Film gerade auf der Berlinale gesehen und wusste im Vorfeld nicht, was da "auf mich zukommt". Ein übergewichtiger(=dicker) Sicherheitsmann verlebt seinen Tag mit seinem Job, schlafen und am Wochenende macht er noch einen Türsteher in der Disko. Und dann verliebt er sich in eine Putzfrau und traut sich nicht sie anzusprechen, aber "verfolgt" sie und sorgt - auf seine Art - für Sie. Ein Film zum Mitfühlen, schmunzeln, ein Film, der sich sehr viel Zeit nimmt, ruhige Bilder, kaum wird etwas gesprochen. Erst am Schluss spricht der Hauptdarsteller viel, aber dass hört man nicht mehr. Ein stiller, langsamer Film, sehr gute Schauspieler, alles sehr realistisch. Großer Beifall und eine Crew, die diesen Augenblick genossen hat, in Berlin zu sein.

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