Gigola

Gigola (2010),
Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 06.10.2011

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6.2 Kritiker
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von Laure Charpentier und Laure Charpentier, mit Lou Doillon und Marie Kremer

Gigola – 1963 am Place Pigalle, im Herzen des berühmt-berüchtigten Vergnügungsviertels: Hier, in einem Cabaret Féminin, trifft sich die Pariser Halbwelt; Transen und Prostituierte, Femmes und Garconnes. Georgia (Lou Doillon), die sich jetzt Gigola nennt, verzaubert mit dem unwiderstehlichen Charme und den geschliffenen Manieren eines Dandys einsame Millionärinnen und lebenshungrige Straßenmädchen gleichermaßen. Doch hinter der schönen Fassade versteckt Gigola ein gebrochenes Herz – sie trauert immer noch um Sybil, ihre einstige Lehrerin und erste große Liebe…

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Kritiken (4) — Film: Gigola

Peter Claus: Getidan Peter Claus: Getidan

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7.5Sehenswert

Faszinierend: die Gestaltung. Nie hat Kitsch eine Chance. Charpentier setzt auf kühles Sezieren von Situationen und Charakteren. Das ist nicht gerade gefällig aber überaus spannend.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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8.5Ausgezeichnet

Das Pathos, mit dem die zur Filmemacherin gewordene Schriftstellerin sie in Szene setzt, ist so aufrichtig und so ganz frei von Ironie wie die Farben, in denen sie erstrahlt.

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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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5.0Geht so

Birkin-Tochter Lou Doillon spielt ihren weiblichen Dandy glaubhaft [...]. Trotzdem packt einen die Geschichte nicht wirklich. Denn obwohl der Plot jede Menge dramatisches Potenzial bietet, ist die Inszenierung seltsam nüchtern, als wolle die Regisseurin jedweden Vorwurf der Verkitschung ihres eigenen Werks von vornherein vermeiden.

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Stefan Volk: film-dienst Stefan Volk: film-dienst

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4.0Uninteressant

Das Ensemble um Lou Doillon, Marie Kremer, Eduardo Noriega und Rossy de Palma überzeugt zwar, spielt munter und groß auf, doch realistisch oder gar authentisch wirkt das nie. Die potenzielle Tragik des Stoffes um eine Frau, die um ihre Identität ringt, die Gigolo und Mutter, frei und geborgen zugleich leben möchte, verpufft im nostalgischen Rotlicht-Dekor. Verstörend oder skandalträchtig ist an diesem biederen „Moulin Rouge“Spin-off so gut wie nichts. „Gigola“ präsentiert nachtschwärmerisches Kulissenkino: schön anzusehen, nie wörtlich zu nehmen.

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