alta komm ma uff dein Politik müll klar...mann muss nich zwangsweise in jeden "historienFilm" (auch wenn dieser nur vorgibt einer zu sein) irgend ne Politische Symbolik reininterpretieren..
Kannst ja ma bei Scott anfragen für wie politisch er seine Filme hält.Der Typ hat noch nie mehr gemacht als seichtes Popkorn Kino ohne nachhaltige Aussage.
der film ist einfach nur cheezy und und hat keinerlei politische relevanz.
Wenn du so garnicht auf deine Politik verzichten kannst schau Waltz with Bashir ,La Haine oder einfach die Tagesschau.
Ehre, Ruhm und Vertrauen stehen im Mittelpunkt des klassischen Dramas, das nicht nur durch die grossartig inszenierten Kampfszenen beeindruckt. Ebenso überzeugend sind vor allem die vielschichtige Figurenzeichnung und die clevere Entwicklung der Geschichte, welche die Werte der Antike aufnehmen und sie für die Gegenwart definieren.
Martialischer und moralisch fragwürdiger Schlagetod-Streifen, dessen pompöse Digitaloptik und schwülstige Story an jeder Stelle seelenlos und und kalkuliert wirkt.
Schonmal was von Geschmäckern gehört? Die können sich unterscheiden. Munkelt man zumindest. Ich persönlich mag den Film, aber kann auch verstehen, wenn man dem martialischen Gekloppe nicht allzuviel abgewinnen kann.
Da wir gerade bei den alten Römern sind: De gustibus non disputandum. Oder so. Aber der Batzmann hat irgendwo eine schöne lange Liste von Adjektiven für seine Kritiken ;-).
So langsam drängt sich mir der Verdacht auf das batzmann süchtig nach Kommentaren für seine Kritiken ist. Oder er hat wirklich jedem unterhaltsamen Film auf dieser Erde den Kampf angesagt. Mal abwarten.
Ja er ist süchtig und hauptsache er kann sich wichtig fühlen. jemand der etwas besonderes ist, denn er hat keine niederen gelüste oder sehnsüchte. er ist nicht der pöbel er ist batzman! einnige denken wohl genau so und das ist traurig. wenn man sich auf einen film einlässt interessiert es einen so wenig ob man nun stop motion aus dem jahre vor christus hat oder schlechte cgi aus diesem jahrhundert. Gladiator zählt zu den besten seine genres aber wir sind ja alle unwürdig. :)
Da kann ich nur recht geben. Es KANN ja garkein guter Film werden, wenn wegen der Allüren des Hauptdarstellers nach mehreren Monaten Drehzeit das restliche Drehbuch KOMPLETT umgeschrieben werden muss. Haha...
The screenplay faced the brunt of many rewrites and revisions due to Russell Crowe's script suggestions. Crowe questioned every aspect of the evolving script and strode off the set when he did not get answers. According to a DreamWorks executive, "(Russell Crowe) tried to rewrite the entire script on the spot. You know the big line in the trailer, 'In this life or the next, I will have my vengeance'? At first he absolutely refused to say it." Nicholson, the third and final screenwriter, says Crowe told him, “Your lines are garbage but I’m the greatest actor in the world, and I can make even garbage sound good.” Nicholson goes on to say that "probably my lines were garbage, so he was just talking straight."
was habt ihr eigentlich für ein Problem? ihr wisst schon das das nur ein Film ist? und dabei geht es um Unterhaltung und nicht um moral oder politik.
Ihr habt kein Plan was ein Film ausmacht.
Sensationell !
M&M
Ein Meilenstein und ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Eine grandiose Kameraführung, beeindruckender Soundtrack und ein sensationell guter Joaquin Phoenix der meiner Meinung nach zu unrecht bei den Oscars nicht ausgezeichnet wurde !
Aber wenigstens Russel Crowe erhielt den Goldjungen ( das war ja auch Pflicht ) !
Genialer Film, epische Kämpfe, geil Filmmusik, und viel historische Unkorrektheit. Und Russell Crowe spiel die rolle wunderbar.
...und die story ist auch noch gut!
Den ersten 15 min würde ich locker eine 10 geben, wenn man von allen Filmfehlern absieht und sich auf die Geschichte einlässt und sowie so schon einen Faible für Monumentalfilme hat dann sollte man sich den ansehen.
Die story ist packend erzählt und ich könnte ihn mir jeden Tag ansehen...
Mein Filmgeschmack liegt eigentlich eher in der Jetztzeit und deshalb hatte ich kleine Befürchtungen, dass mir dieser Film vielleicht nicht 100%ig gefallen könnte. Aber falsch gedacht!
Gladiator ist mit Abstand das fesselnste, dramatischste und packendste Filmerlebnis von Frühzeitfilmen. Nach dem Ende hatte ich einen richtig dicken Klos im Hals und diese ganzen epischen Szenen werden perfekt untermalt durch die von Hans Zimmer komponierte Musik.
Da hier viele schlechte Bewertungen sind stell ich mir an dieser Stelle die Frage, was der Film falsch macht im gegensatz zu seiner Konkurrenz? Meiner Meinung nach nichts. Er wirk auch 12 Jahre nach seinem Erscheinen keineswegs veraltet und das beweist, was Ridley Scott für ein grandioser Director ist.
Russell Crowe, der sowieso einer meiner Lieblingsschauspieler ist, bietet hier vorallem in den dramatischen Szenen seine beste Seite. Aber auch Joaquín Phoenix spielt seinen Part hervorragend.
Ich kann jedem, egal ob er auf das Genre steht oder nicht, eine empfehlung aussprechen denn dieser Film ist ein MUSS!
Es ist eigentlich eine Schande, diesen Film weniger als 8 Bewertungspunkte zu geben. Ich bin jetzt keiner, der die Meinung anderer nich respektiert, aber diesem Filmklassiker nur mit 3.5 Punkten zu bewerten, ist nicht wirklich eine Auszeichnung des Filmgeschmacks gewisser Personen.
Gladiator ist ohne Zweifel ein Stück Filmgeschichte. Ridley Scott hat bei diesem Klassiker großartige Arbeit geleistet. Die schauspielerische Leistung von Russell Crowe ist genial, als wäre der Film nur für ihn gemacht worden. Eine sehr gute Leistung, kann man aber auch von Joaquin Phoenix sehen. Die Story ist einfach mitreißend und das Ende könnte besser nicht sein.
Jeder, der diesen Film noch nicht gesehen hat, weiß was er jetzt zu tun hat.
Mehrmals gesehen und früher auch noch ganz toll gefunden, muss ich mittlerweile sagen, dass mich bis auf den Soundtrack und den Herren Phoenix nichts mehr an dem Film vom Hocker reissen kann.
Die Story zieht, sich in meinen Augen zäh in die Länge und die schauspielerische Leistung von Russell Crowe, finde ich, ist jetzt auch nicht so der Bringer. Da er ohnehin bei mir immer den Eindruck erweckt er sei die personifizierte Langeweile.
Und das schlimmste Ralf Möller... Hier noch mit seiner "besten" Leistung zu sehen. WEr hat diesem Mann gesagt er könne schauspielern?!
Eindimensionales Rape-and-Revenge-Movie. Die Antike wird als bloße Kulisse verwendet, um uramerikanische Themen wie Heldentum und Individualismus abzuhandeln. Mit römischer Historie hat das gar nichts zu tun. Müßig, alle Fehler aufzuzählen (s. wikipedia). Dazu unerträglich pathetisch (die Musik!!). Und dann die sich in die Länge ziehenden Kampfszenen!
Hätte vielleicht ein guter Western werden können.
Heute in der Schule die ersten etwa 75 Minuten gesehen. Besser gesagt: am Anfang noch halbwegs reingeschaut, dann eher geschlafen.
Mag der Film auch noch so tolle Landschaftsaufnahmen haben. Dann schau ihc mir doch lieber ne Dokumentation über der Welt schönste Landschaften an, da hab ich keine langweilenden ausgedehnten Actionszenen oder dämliche Dialoge.
"Gladiator" ist bescheuert.
Jou, letzte Kunst-Stunde vor den Ferien, die Klausur war erst die Stunde davor, also hatte keiner Bock, das nächste Thema zu beginnen^^
Und dieser dämliche Gladiator hat sich bei der Abstimmung gegen "Black Hawk Down" und "Hannibal" durchgesetzt...
Ein toller Film welcher durch beeindruckende Bilder und Szenerien glänzt und vor allem durch den stimmungsvollen Score von Hans Zimmer abgerundet wird. Die Geschichte selbst bringt nicht viel neues ans Licht, es macht aber durchaus Spaß dieser zu folgen. Mich konnte der Film damals im Kino, auf DVD und seit ein paar Tagen sogar auch auf Blu-ray immer noch begeistern.
Kein einfacher Actionfilm, wie man beim Titel "Gladiator" vermuten könnte, sondern eher ein politisches Gerechtigkeitsdrama mit einem riesigen Batzen Gesellschaftskritik versehen. Ridley Scott lässt sich Zeit im Aufbau seines Werkes, in deren Mittelpunkt die stets diametrisch verlaufenden Schiksale des Maximus (sehr anschaulich verkörpert durch Russel Crowe) und dem unrechtmäsig ermächtigten Caesar Commodus (zwar solide, dennoch etwas nervig in seiner Darstellung von Joaquin Phoenix gespielt) stehen. Der Film wimmelt von einerseits eindimensionalen, aber auch überzeugenden Charakteren, die ohne viel Tiefgang ihren Sinn und Zweck erfüllen. Das bemerkenswerte an "Gladiator" sind auch nicht seine Figuren, sondern die Kritik an den "Massenmedien" und deren Macht über das Volk, die auch nach fast 2000 Jahren nach der im Film vorherrschenden Zeit nicht an ihrer Gültigkeit verloren hat. Im Gegenteil: Das was hier im Rahmen des alten Roms präsentiert wird, entspricht genau der heutigen Massenmanipulation durch Medien und Politik. So überrascht auch nicht, dass das Tempo und das Ende des Films nicht ganz den Hollywood'schen Prinzipien entsprechen.
Die Kampfszenen wissen allesamt zu unterhalten und sind mit ausreichend Action und Blut gestaltet. Beeindruckend sind die grandiosen Bilder, die zwar nicht ganz mit Scott's früheren Meisterwerken "Alien" und "Blade Runner" mithalten können, aber trotzdem in einer bemerkenswert atemberaubenden Intensität eingefangen wurden. Das lässt auch über die teilweise recht schlechten und fehlerhaften Schnitte hinwegsehen.
Die größte Schwäche liegt wohl in der Länge. Der Film wirkt niemals gehetzt, doch an vielen Stellen einfach zu lang. Die Gespräche zwischen Commodus und seiner Schwester tragen definitiv nicht zum Unterhaltungswert bei.
Deswegen zählt der Film trotz des interessatnen Bezugs zu aktuellen Themen, einem recht überzeugendem Russel Crow und den überragenden Bildern nicht zu den Meisterwerken von Ridley Soctt. An das Niveau seiner oben genannten Filmperlen wird er wahrscheinlich leider nichtmehr herankommen. Das lässt mich zumindest "Gladiator" vermuten.
Alles in allem trotzdem ein sehr sehenswerter Film.
Russell Crowe gefällt mir in der Rolle des Maximus sehr gut und auch atmospärisch kommt der Film excellent rüber.
Ich habe den Film erst einmal gesehn, aber kann jetzt schon sagen, dass es jedesmal Spaß machen wird.
Naja, er ist halt kein Meisterwerk. Zudem, habe ich den Film einige Tage später bewertet als ich ihn gesehn habe, dass heißt, wegen meiner Stimmung sind gute Filme direkt nachdem sehen gut, aber umso mehr ich über die Filme nachdenke, umso mehr Punkte fallen.
"Einem Mann wird nur die Bürde auferlegt, die er auch tragen kann."
Das war jetzt also "Gladiator", den ich vor einigen Jahren noch sehr geschätzt habe. Leider ist Ridley Scotts allgemein gefeiertes Sandalen-Epos trotz seiner pompösen Inszenierung ein teils sehr zähes Unterfangen, denn sobald "Gladiator" die Themen Politik, Verrat und Familiendrama anspricht, verliert er sich überwiegend in platter Symbolik.
Zum Ausgleich der ganzen inhaltlichen Schwächen bekommen wir zum Glück zwei herausragende Protagonisten geboten. Russel Crowe, dessen Mimik nicht emotionaler sein könnte und Joaquin Phoenix zwischen Wahnsinn und dem Verlangen nach Liebe. Dazu ein Bombast-Score von Hans Zimmer, der für mich bis heute zu seinen Besten zählt und eine überragende Bebilderung und Technik. Das Kolosseum sei hier hervorzuheben. Das lässt einen dann auch die anfangs sehr sprunghafte Erzählweise und die bereits angesprochenen, inhaltlichen Ärgernisse überwinden.
"Gladiator" ist also bei weitem kein Film ohne Makel, aber Ridley Scotts Gespür für Emotionen und Epik heben seinen Ausflug ins historische Rom weit über das Mittelmaß. Ein bitterer Beigeschmack wird aber bleiben, denn die Geschichte über einen Gladiator, der einen Kaiser herausfordert bleibt lächerlich und, selbst wenn man die Geschichte als symbolhaft betrachtet, zu oberflächlich.
Der Unterhaltungsfaktor ist natürlich enorm hoch, denn was Schlachten und Kämpfe betrifft, bekommt der Zuschauer einiges geboten. Die Anfangsschlacht und das Ende sind pure Gänsehaut, was vor allem Zimmers "The Battle" und "Now We Are Free" zu verdanken ist. Dass Russel Crowe, der ein Jahr zuvor für eine weitaus überragendere Rolle nicht den Oscar bekam, ausgerechnet für Gladiator den Goldjungen mit nach Hause nehmen durfte, mutet seltsam befremdlich an, ist aber trotzdem mehr als verdient.
"...ich bin mir in Geschichte nicht ganz sicher, aber sollten die Barbaren, die Schlacht um Cartago nicht verlieren."
An diesen, seinen Satz hätte sich der Autor mal selbst halten sollen. Zu viele inkohärente Abschnitte, zu wenig psychologische Tiefe, und dennoch größtenteils verdammt unterhaltsam. Schade darum, denn die Thematik hätte enormes Potential gehabt.
Die Zeit der Sandalenfilme schien eigentlich ein für allemal vorbei. Ridley Scott hat jedoch einen Film geschaffen, der wieder Lust auf diese Art Filme macht. Ein bildgewaltiges Epos aus der hohen Zeit des großen römischen Reiches.
Maximus ist der größte Feldherr der Römer. Nach seinem letzten Sieg über die Germanier will der Kaiser Marcus Aurelius ihn anstelle seines eigenes Sohnes Commodus zum neuen Caesar machen. Commodus jedoch tötet seinen Vater und befiehlt die Frau und den Sohn von Maximus umzubringen. Maximus selbst kann schwerverletzt fliehen und versucht seine Familie zu retten kommt aber zu spät. Er wird von Sklavenhändler gefangen genommen und an einen Mann verkauft, der Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Maximus schafft es bis nach Rom, wo Commodus inzwischen seine Macht gefestigt hat. Es kommt zum Entscheidungskampf.
Gladiator wartet mit unglaublichen Massenszenen, guten schauspielerischen Leistungen und einem phantastischen Blick auf das (computergenerierte) alte Rom auf. Ein großartiger Film mit lange nicht mehr gesehenen Schauwerten.
Ein großartiger Film. Ob alles historisch so belegt ist/werden kann ist natürlich fraglich. Und als alter Latein-Schüler ist der Film sowieso ein Muss. Tolle Bilder, gute Schauspieler, klassische Handlung ( 1 Held, 1 Widersacher, 1 Frau, 1 Showdown um alles oder nichts).
- Spoileanfang -
Aber wie bei anderen Filmen gilt auch hier: Kein Happy End - keine Top-Bewertung.
- Spoilerende -
Gerade wenn es kein Happy End oder ein offenes Ende gibt, bleibt der Film viel besser in Erinnerung und man beschäftigt sich damit. Aber Ansichtssache.
"Gladiator" ist der einzige Historienfilm, der mich so richtig überzeugt hat. Epische Kämpfe und Dialoge, dargeboten von sensationellen Darstellern, wie Russel Crowe, der eine unter die Haut gehende Leistung abliefert. In seinen Mimiken stecken unglaublich viele Emotionen. Joaquin Phoenix als verhasster Herrscher Roms überzeugt auch mit einer oscarreifen Darstellung. Oliver Reed, Djimon Hounsou oder Connie Nielson geben ebenfalls würdige Leistungen ab.
Ridley Scott versetzt den Zuschauer in eine antike, korrupte und visuell wunderschöne Welt, der eine gelungene Balance zwischen emotionaler Konflikte zwischen den wunderbar ausgearbeiteten Rollen und überragender Action liefert. Brillanter Sound und lebendige Kamerafahrten in den Gladiatorenkämpfen machen die hervorragend inszenierten Kämpfe unvergesslich, was sicherlich nie ohne Hans Zimmers grandiosen Score so episch angekommen wäre. Einer von Zimmers berührendsten und besten Untermahlungen! Beeindruckende Kostüme geben "Gladiator" den letzten Schliff, der Scotts Meisterwerk zu einem Meilenstein macht. Hauptsächlich ist es natürlich die Story, die meines Erachtens ausschlaggebend dafür ist. Es geht um das Streben nach Freiheit und die Ehre für Rom. Auch um die Liebe gegenüber der Familie und der Sehnsucht, zu ihr. Die Gefühle und Handlungen jedes einzelnen Charakters sind ergreifend inszeniert und gespielt worden, (Spoiler)z.B. hegt Commodus eine starke Liebe zu seiner Schwester Lucilla. Sie weiß dies, aber will ihm seine Macht dennoch nehmen, da es das einzig beste wäre für Rom. So herrscht in ihr ein innerer Konflikt, der sich durch ihre brillante emotionale Spielweise zeigt. Bei dem Gedanken ihren Bruder zu verraten, muss sie weinen(Spoiler Ende). Ganz besonders zeigt sich auch das Streben nach Ehre, Freiheit und ein zivilisiertes Rom im letzten Willen Marc Aurels. Dabei muss man bedenken, dass Gladiator teils auch ein Actionfilm ist. Ridley Scott verbindet gigantische Kämpfe und Schicksale starker Charaktere, die allesamt perfekt herausgespielt werden. Es ist keine typische heroische Historiengeschichte mit Flossken wie: "Wir müssen diese Schlacht gewinnen als freie mutige Kämpfer".... und dann kommt das übliche unübersichtliche Gemetzel. In Gladiator sind storytechnisch und kämpferisch etwas noch Besseres gelungen. Der verzweifelte und gefühlvolle Drang nach Ehre, Stärke, Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit ist durch jeden einzelnen Charakter gezeichnet und das auf bewegende Weise. Vor allem dank der umwerfend guten Schauspieler. Jeder Moment in Gladiator ist einzigartig. Das klare Highlight des Filmjahres 2000.
Ein Feldherr, der zum Sklaven wurde.
Ein Sklave, der zum Gladiator wurde.
Ein Gladiator, der ein ganzes Imperium herausforderte. Legendär!
Ein 146 Minuten langes Epos, welches einzig wegen seiner Überlänge und seinen historischen "Fehlern" getadelt werden kann...
Die Story, erfindet kein Rad neu, gibt jedoch durchaus was her, vor allem in den Bezügen Liebe, Freundschaft, Rache, Tot und Ehre. Leider ist der Plot für seine Laufzeit etwas dünn, was einige Längen hervor ruft.
Der Rest jedoch ist eine absolute Wucht. Die Bilder, mit denen der Zuschauer beschmissen wird sind exzellent. Das Szenenbild und die Kamera der Hammer. Die Musik ist eine der besten Kompositionen bisher und die Schnitte sind grandios.
Das Ende dann, ist das Finale eines Stückes Kinogeschichte und bleibt als eines der besten cineastischen Enden in Erinnerung.
Ein fantastischer Film, den man bis heute (meist ohne Erfolg) nachzumachen versucht.
Es tut mir leid, für das Verständnis der Begeisterung für Gladiatorenkämpfe fehlt mir wohl eine Synapse. Eine Barbarei, die ich im Detail genauso gerne sehen möchte, wie detaillierte Inqusitionsprozesse oder Filme über Leibeigene zu Zarenzeiten. Da der Film mir sehr wärmstens empfohlen wurde, habe ich es getan. Mehrmals. Komischer Effekt: ich kann mich an die Handlung nicht erinnern. Nur wage ein paar Details: The Sign- Imperator, natürlich irgendeine Frauengeschichte. Aber hauptsächlich an:
1 Waffengeschwinge
2 Schmerz
3 Fäuste, Tritte
4 Blut
5 Schläge
6 blaue Flecke
7 Wiederholen der Punkte 1 bis 6 (in beliebiger Reihenfolge) gefühlte 50000 Mal...
Und an an einen Hauptdarsteller, der derart unausgeglichen zwischen Härte/Kampf/Wut und Verzweiflung/Liebe/Sanft/Whatever pendelte, dass man ihm beides nicht besonders gut glaubte. Aber vielleicht ists auch nur ein Traum gewesen, ich schaffs einfach nicht, dabei wach zu bleiben.
Langsam gehst du mir tierisch au den Sack, ich habe von dir noch keinen einzigen positiven Kommentar gelesen, wenn du solch "brutale" Filme nicht magst, schau sie nicht, aber du hast wohl schon hunderte Kommentiert.
Gladiator - Kritik
US 2000 Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 25.05.2000
Kritiken (4) — Film: Gladiator
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen'Gladiator' gefällt mir dann am Besten, wenn es neben dem Geschnaufe und Gehaue um pure symbolische Politik geht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Mio Sarajevo 2010/12/27 10:41:12
Antwort löschenalta komm ma uff dein Politik müll klar...mann muss nich zwangsweise in jeden "historienFilm" (auch wenn dieser nur vorgibt einer zu sein) irgend ne Politische Symbolik reininterpretieren..
Kannst ja ma bei Scott anfragen für wie politisch er seine Filme hält.Der Typ hat noch nie mehr gemacht als seichtes Popkorn Kino ohne nachhaltige Aussage.
der film ist einfach nur cheezy und und hat keinerlei politische relevanz.
Wenn du so garnicht auf deine Politik verzichten kannst schau Waltz with Bashir ,La Haine oder einfach die Tagesschau.
Mio Sarajevo 2011/01/06 14:04:26
Antwort löschengut dann bitte ich mal darum mir die tiefere politische Symbolik hinter diesen "MTv" produktionen zu erleutern.....
*kopfschüttel*
Alle 4 Antworten zeigen
nilswachter 2011/04/29 23:21:33
Antwort löschenPolitische Symbolik ? Naja
fluffy_dunlop 2011/08/03 17:41:21
Antwort löschenWas meinst du mit "symbolischer Politik"?
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEhre, Ruhm und Vertrauen stehen im Mittelpunkt des klassischen Dramas, das nicht nur durch die grossartig inszenierten Kampfszenen beeindruckt. Ebenso überzeugend sind vor allem die vielschichtige Figurenzeichnung und die clevere Entwicklung der Geschichte, welche die Werte der Antike aufnehmen und sie für die Gegenwart definieren.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenRidley Scott hat das Sandalenkino neu erfunden, toller Soundtrack. Die Schlacht am Anfang des Films macht ihn alleine sehenswert.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Fabes 2009/08/08 00:58:25
Antwort löschenDer Soundtrack ist wahrhaftig ein Traum!
Alle 3 Antworten zeigen
ovgucker 2009/09/24 23:21:51
Antwort löschendas ist doch ne schmonzette ...
BigGayL 2009/11/16 21:24:18
Antwort löschender soundtrack ist einfach der beste!!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMartialischer und moralisch fragwürdiger Schlagetod-Streifen, dessen pompöse Digitaloptik und schwülstige Story an jeder Stelle seelenlos und und kalkuliert wirkt.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
patcharisma 2009/09/19 01:18:25
Antwort löschenDoch hat er!
wicky2 2009/09/20 01:11:06
Antwort löschensehr eloquent überzeugt *g*
D3P 2009/09/20 18:52:22
Antwort löschender film ist der hammer man wie kann man den film nur so mieß bewerten???
alanger 2009/09/21 19:23:12
Antwort löschenwenn man ahnung hat?
Hoppipolla 2009/09/21 20:11:36
Antwort löschenSchonmal was von Geschmäckern gehört? Die können sich unterscheiden. Munkelt man zumindest. Ich persönlich mag den Film, aber kann auch verstehen, wenn man dem martialischen Gekloppe nicht allzuviel abgewinnen kann.
gudeproduction 2009/09/24 18:41:13
Antwort löschenich verstehe nicht wie man einen solch guten film nur so schlecht bewerten kann!!!
vl magst du den film biene maja?? der kommt glaube ich demnächst im fernsehen ;P
ovgucker 2009/09/24 23:22:15
Antwort löschenrecht hat er!
SgoTscH 2009/09/26 18:23:00
Antwort löschenOh, da hat ja jemand mal wieder ein paar Proles auf die Füße getreten :> (echt grob man)
Sagitta 2009/11/20 14:25:10
Antwort löschenDa wir gerade bei den alten Römern sind: De gustibus non disputandum. Oder so. Aber der Batzmann hat irgendwo eine schöne lange Liste von Adjektiven für seine Kritiken ;-).
Nahtigall 2009/12/27 12:14:55
Antwort löschenSo langsam drängt sich mir der Verdacht auf das batzmann süchtig nach Kommentaren für seine Kritiken ist. Oder er hat wirklich jedem unterhaltsamen Film auf dieser Erde den Kampf angesagt. Mal abwarten.
Strikerth 2010/03/11 18:37:19
Antwort löschenJa er ist süchtig und hauptsache er kann sich wichtig fühlen. jemand der etwas besonderes ist, denn er hat keine niederen gelüste oder sehnsüchte. er ist nicht der pöbel er ist batzman! einnige denken wohl genau so und das ist traurig. wenn man sich auf einen film einlässt interessiert es einen so wenig ob man nun stop motion aus dem jahre vor christus hat oder schlechte cgi aus diesem jahrhundert. Gladiator zählt zu den besten seine genres aber wir sind ja alle unwürdig. :)
dAJaro 2010/06/16 18:39:55
Antwort löschenahnung hat er nicht, aber gladiator ist wirklich nicht so toll.
Kuschelfraktion 2011/04/02 19:40:51
Antwort löschenDa kann ich nur recht geben. Es KANN ja garkein guter Film werden, wenn wegen der Allüren des Hauptdarstellers nach mehreren Monaten Drehzeit das restliche Drehbuch KOMPLETT umgeschrieben werden muss. Haha...
Kuschelfraktion 2011/04/03 14:32:14
Antwort löschenThe screenplay faced the brunt of many rewrites and revisions due to Russell Crowe's script suggestions. Crowe questioned every aspect of the evolving script and strode off the set when he did not get answers. According to a DreamWorks executive, "(Russell Crowe) tried to rewrite the entire script on the spot. You know the big line in the trailer, 'In this life or the next, I will have my vengeance'? At first he absolutely refused to say it." Nicholson, the third and final screenwriter, says Crowe told him, “Your lines are garbage but I’m the greatest actor in the world, and I can make even garbage sound good.” Nicholson goes on to say that "probably my lines were garbage, so he was just talking straight."
Alle 16 Antworten zeigen
nilswachter 2011/04/29 23:15:47
Antwort löschenWas bitte ist an dem Film moralisch fragwürdig?
Bigburgy 2011/06/18 15:18:42
Antwort löschenwas habt ihr eigentlich für ein Problem? ihr wisst schon das das nur ein Film ist? und dabei geht es um Unterhaltung und nicht um moral oder politik.
Ihr habt kein Plan was ein Film ausmacht.
Kommentare (164) — Film: Gladiator
Kommentar schreibenLouis B 2012/02/10 14:26:42
Kommentar löschenSensationell !
M&M
Ein Meilenstein und ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Eine grandiose Kameraführung, beeindruckender Soundtrack und ein sensationell guter Joaquin Phoenix der meiner Meinung nach zu unrecht bei den Oscars nicht ausgezeichnet wurde !
Aber wenigstens Russel Crowe erhielt den Goldjungen ( das war ja auch Pflicht ) !
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Homer Simpson 2012/02/04 19:10:56
Kommentar löschenEin genialer Film. Spannend, fesselnd, packend und mitreisend.
Wahnsinn.
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Fezaeh97 2012/02/01 16:13:37
Kommentar löschenGenialer Film, epische Kämpfe, geil Filmmusik, und viel historische Unkorrektheit. Und Russell Crowe spiel die rolle wunderbar.
...und die story ist auch noch gut!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
to2328 2012/01/21 02:38:32
Kommentar löschenDen ersten 15 min würde ich locker eine 10 geben, wenn man von allen Filmfehlern absieht und sich auf die Geschichte einlässt und sowie so schon einen Faible für Monumentalfilme hat dann sollte man sich den ansehen.
Die story ist packend erzählt und ich könnte ihn mir jeden Tag ansehen...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
smaug1989 2012/01/20 16:38:50
Kommentar löschenein großartiger Film, den man unbedingt gesehen haben muss!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cleves 2012/01/17 00:38:12
Kommentar löschenMein Filmgeschmack liegt eigentlich eher in der Jetztzeit und deshalb hatte ich kleine Befürchtungen, dass mir dieser Film vielleicht nicht 100%ig gefallen könnte. Aber falsch gedacht!
Gladiator ist mit Abstand das fesselnste, dramatischste und packendste Filmerlebnis von Frühzeitfilmen. Nach dem Ende hatte ich einen richtig dicken Klos im Hals und diese ganzen epischen Szenen werden perfekt untermalt durch die von Hans Zimmer komponierte Musik.
Da hier viele schlechte Bewertungen sind stell ich mir an dieser Stelle die Frage, was der Film falsch macht im gegensatz zu seiner Konkurrenz? Meiner Meinung nach nichts. Er wirk auch 12 Jahre nach seinem Erscheinen keineswegs veraltet und das beweist, was Ridley Scott für ein grandioser Director ist.
Russell Crowe, der sowieso einer meiner Lieblingsschauspieler ist, bietet hier vorallem in den dramatischen Szenen seine beste Seite. Aber auch Joaquín Phoenix spielt seinen Part hervorragend.
Ich kann jedem, egal ob er auf das Genre steht oder nicht, eine empfehlung aussprechen denn dieser Film ist ein MUSS!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MUFC 2012/01/16 21:23:58
Kommentar löschenEs ist eigentlich eine Schande, diesen Film weniger als 8 Bewertungspunkte zu geben. Ich bin jetzt keiner, der die Meinung anderer nich respektiert, aber diesem Filmklassiker nur mit 3.5 Punkten zu bewerten, ist nicht wirklich eine Auszeichnung des Filmgeschmacks gewisser Personen.
Gladiator ist ohne Zweifel ein Stück Filmgeschichte. Ridley Scott hat bei diesem Klassiker großartige Arbeit geleistet. Die schauspielerische Leistung von Russell Crowe ist genial, als wäre der Film nur für ihn gemacht worden. Eine sehr gute Leistung, kann man aber auch von Joaquin Phoenix sehen. Die Story ist einfach mitreißend und das Ende könnte besser nicht sein.
Jeder, der diesen Film noch nicht gesehen hat, weiß was er jetzt zu tun hat.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ragnasha 2012/01/11 00:39:36
Kommentar löschenMehrmals gesehen und früher auch noch ganz toll gefunden, muss ich mittlerweile sagen, dass mich bis auf den Soundtrack und den Herren Phoenix nichts mehr an dem Film vom Hocker reissen kann.
Die Story zieht, sich in meinen Augen zäh in die Länge und die schauspielerische Leistung von Russell Crowe, finde ich, ist jetzt auch nicht so der Bringer. Da er ohnehin bei mir immer den Eindruck erweckt er sei die personifizierte Langeweile.
Und das schlimmste Ralf Möller... Hier noch mit seiner "besten" Leistung zu sehen. WEr hat diesem Mann gesagt er könne schauspielern?!
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Ripley1 2012/01/05 15:01:32
Kommentar löschenEindimensionales Rape-and-Revenge-Movie. Die Antike wird als bloße Kulisse verwendet, um uramerikanische Themen wie Heldentum und Individualismus abzuhandeln. Mit römischer Historie hat das gar nichts zu tun. Müßig, alle Fehler aufzuzählen (s. wikipedia). Dazu unerträglich pathetisch (die Musik!!). Und dann die sich in die Länge ziehenden Kampfszenen!
Hätte vielleicht ein guter Western werden können.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
doctorgonzo 2012/01/05 15:08:03
Antwort löschenHarte Bewertung, aber nicht gänzlich frei von Nachvollziehbarkeit.
crab1973 2012/01/20 08:15:26
Antwort löschenÄußerst interessanter Kommentar! Als Rape&Revenge Movie habe ich den noch nie betrachtet. So ganz unrecht hast du damit nicht.
FumerTue 2011/12/20 20:27:46
Kommentar löschenHeute in der Schule die ersten etwa 75 Minuten gesehen. Besser gesagt: am Anfang noch halbwegs reingeschaut, dann eher geschlafen.
Mag der Film auch noch so tolle Landschaftsaufnahmen haben. Dann schau ihc mir doch lieber ne Dokumentation über der Welt schönste Landschaften an, da hab ich keine langweilenden ausgedehnten Actionszenen oder dämliche Dialoge.
"Gladiator" ist bescheuert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Ripley1 2012/01/05 15:03:20
Antwort löschenDer Lehrer hatte wohl keinen Bock auf Unterricht...
FumerTue 2012/01/05 21:39:09
Antwort löschenJou, letzte Kunst-Stunde vor den Ferien, die Klausur war erst die Stunde davor, also hatte keiner Bock, das nächste Thema zu beginnen^^
Und dieser dämliche Gladiator hat sich bei der Abstimmung gegen "Black Hawk Down" und "Hannibal" durchgesetzt...
daseinstein 2011/11/29 22:26:49
Kommentar löschenEin toller Film welcher durch beeindruckende Bilder und Szenerien glänzt und vor allem durch den stimmungsvollen Score von Hans Zimmer abgerundet wird. Die Geschichte selbst bringt nicht viel neues ans Licht, es macht aber durchaus Spaß dieser zu folgen. Mich konnte der Film damals im Kino, auf DVD und seit ein paar Tagen sogar auch auf Blu-ray immer noch begeistern.
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J4KOB 2011/11/25 23:41:29
Kommentar löschenKein einfacher Actionfilm, wie man beim Titel "Gladiator" vermuten könnte, sondern eher ein politisches Gerechtigkeitsdrama mit einem riesigen Batzen Gesellschaftskritik versehen. Ridley Scott lässt sich Zeit im Aufbau seines Werkes, in deren Mittelpunkt die stets diametrisch verlaufenden Schiksale des Maximus (sehr anschaulich verkörpert durch Russel Crowe) und dem unrechtmäsig ermächtigten Caesar Commodus (zwar solide, dennoch etwas nervig in seiner Darstellung von Joaquin Phoenix gespielt) stehen. Der Film wimmelt von einerseits eindimensionalen, aber auch überzeugenden Charakteren, die ohne viel Tiefgang ihren Sinn und Zweck erfüllen. Das bemerkenswerte an "Gladiator" sind auch nicht seine Figuren, sondern die Kritik an den "Massenmedien" und deren Macht über das Volk, die auch nach fast 2000 Jahren nach der im Film vorherrschenden Zeit nicht an ihrer Gültigkeit verloren hat. Im Gegenteil: Das was hier im Rahmen des alten Roms präsentiert wird, entspricht genau der heutigen Massenmanipulation durch Medien und Politik. So überrascht auch nicht, dass das Tempo und das Ende des Films nicht ganz den Hollywood'schen Prinzipien entsprechen.
Die Kampfszenen wissen allesamt zu unterhalten und sind mit ausreichend Action und Blut gestaltet. Beeindruckend sind die grandiosen Bilder, die zwar nicht ganz mit Scott's früheren Meisterwerken "Alien" und "Blade Runner" mithalten können, aber trotzdem in einer bemerkenswert atemberaubenden Intensität eingefangen wurden. Das lässt auch über die teilweise recht schlechten und fehlerhaften Schnitte hinwegsehen.
Die größte Schwäche liegt wohl in der Länge. Der Film wirkt niemals gehetzt, doch an vielen Stellen einfach zu lang. Die Gespräche zwischen Commodus und seiner Schwester tragen definitiv nicht zum Unterhaltungswert bei.
Deswegen zählt der Film trotz des interessatnen Bezugs zu aktuellen Themen, einem recht überzeugendem Russel Crow und den überragenden Bildern nicht zu den Meisterwerken von Ridley Soctt. An das Niveau seiner oben genannten Filmperlen wird er wahrscheinlich leider nichtmehr herankommen. Das lässt mich zumindest "Gladiator" vermuten.
Alles in allem trotzdem ein sehr sehenswerter Film.
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dergerät 2011/11/22 12:22:12
Kommentar löschenBewertungen unter 8.0 sind eine Beleidigung, und Kinderkram
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doctorgonzo 2011/11/22 13:21:51
Antwort löschenFalsch!
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Kreaexo 2011/11/22 19:21:14
Antwort löschenDein Name ist eine Beleidigung und Kinderkram.
dergerät 2011/11/23 13:34:57
Antwort löscheneigene Sätze, Wörter bilden ? :D lol das wird jetzt wie youtube jeder beleidigt jeden
a1m1 2011/11/04 16:50:53
Kommentar löschenRussell Crowe gefällt mir in der Rolle des Maximus sehr gut und auch atmospärisch kommt der Film excellent rüber.
Ich habe den Film erst einmal gesehn, aber kann jetzt schon sagen, dass es jedesmal Spaß machen wird.
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Mogus 2012/01/19 23:04:46
Antwort löschenFür das scheint mir deine Bewertung aber recht hart^^
a1m1 2012/01/20 11:36:14
Antwort löschenNaja, er ist halt kein Meisterwerk. Zudem, habe ich den Film einige Tage später bewertet als ich ihn gesehn habe, dass heißt, wegen meiner Stimmung sind gute Filme direkt nachdem sehen gut, aber umso mehr ich über die Filme nachdenke, umso mehr Punkte fallen.
Oceanic6 2011/10/23 23:21:28
Kommentar löschen"Einem Mann wird nur die Bürde auferlegt, die er auch tragen kann."
Das war jetzt also "Gladiator", den ich vor einigen Jahren noch sehr geschätzt habe. Leider ist Ridley Scotts allgemein gefeiertes Sandalen-Epos trotz seiner pompösen Inszenierung ein teils sehr zähes Unterfangen, denn sobald "Gladiator" die Themen Politik, Verrat und Familiendrama anspricht, verliert er sich überwiegend in platter Symbolik.
Zum Ausgleich der ganzen inhaltlichen Schwächen bekommen wir zum Glück zwei herausragende Protagonisten geboten. Russel Crowe, dessen Mimik nicht emotionaler sein könnte und Joaquin Phoenix zwischen Wahnsinn und dem Verlangen nach Liebe. Dazu ein Bombast-Score von Hans Zimmer, der für mich bis heute zu seinen Besten zählt und eine überragende Bebilderung und Technik. Das Kolosseum sei hier hervorzuheben. Das lässt einen dann auch die anfangs sehr sprunghafte Erzählweise und die bereits angesprochenen, inhaltlichen Ärgernisse überwinden.
"Gladiator" ist also bei weitem kein Film ohne Makel, aber Ridley Scotts Gespür für Emotionen und Epik heben seinen Ausflug ins historische Rom weit über das Mittelmaß. Ein bitterer Beigeschmack wird aber bleiben, denn die Geschichte über einen Gladiator, der einen Kaiser herausfordert bleibt lächerlich und, selbst wenn man die Geschichte als symbolhaft betrachtet, zu oberflächlich.
Der Unterhaltungsfaktor ist natürlich enorm hoch, denn was Schlachten und Kämpfe betrifft, bekommt der Zuschauer einiges geboten. Die Anfangsschlacht und das Ende sind pure Gänsehaut, was vor allem Zimmers "The Battle" und "Now We Are Free" zu verdanken ist. Dass Russel Crowe, der ein Jahr zuvor für eine weitaus überragendere Rolle nicht den Oscar bekam, ausgerechnet für Gladiator den Goldjungen mit nach Hause nehmen durfte, mutet seltsam befremdlich an, ist aber trotzdem mehr als verdient.
"...ich bin mir in Geschichte nicht ganz sicher, aber sollten die Barbaren, die Schlacht um Cartago nicht verlieren."
An diesen, seinen Satz hätte sich der Autor mal selbst halten sollen. Zu viele inkohärente Abschnitte, zu wenig psychologische Tiefe, und dennoch größtenteils verdammt unterhaltsam. Schade darum, denn die Thematik hätte enormes Potential gehabt.
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facepalm 2011/10/23 23:46:17
Antwort löschenGenau so siehts aus. Fand den ersten Kampf im Colosseum fantastisch:)
Oceanic6 2011/10/23 23:47:24
Antwort löschenMeine Lieblingsstelle :)
aberaber 2011/10/22 16:31:42
Kommentar löschenDie Zeit der Sandalenfilme schien eigentlich ein für allemal vorbei. Ridley Scott hat jedoch einen Film geschaffen, der wieder Lust auf diese Art Filme macht. Ein bildgewaltiges Epos aus der hohen Zeit des großen römischen Reiches.
Maximus ist der größte Feldherr der Römer. Nach seinem letzten Sieg über die Germanier will der Kaiser Marcus Aurelius ihn anstelle seines eigenes Sohnes Commodus zum neuen Caesar machen. Commodus jedoch tötet seinen Vater und befiehlt die Frau und den Sohn von Maximus umzubringen. Maximus selbst kann schwerverletzt fliehen und versucht seine Familie zu retten kommt aber zu spät. Er wird von Sklavenhändler gefangen genommen und an einen Mann verkauft, der Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Maximus schafft es bis nach Rom, wo Commodus inzwischen seine Macht gefestigt hat. Es kommt zum Entscheidungskampf.
Gladiator wartet mit unglaublichen Massenszenen, guten schauspielerischen Leistungen und einem phantastischen Blick auf das (computergenerierte) alte Rom auf. Ein großartiger Film mit lange nicht mehr gesehenen Schauwerten.
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smartyx 2011/10/10 23:30:53
Kommentar löschenEin großartiger Film. Ob alles historisch so belegt ist/werden kann ist natürlich fraglich. Und als alter Latein-Schüler ist der Film sowieso ein Muss. Tolle Bilder, gute Schauspieler, klassische Handlung ( 1 Held, 1 Widersacher, 1 Frau, 1 Showdown um alles oder nichts).
- Spoileanfang -
Aber wie bei anderen Filmen gilt auch hier: Kein Happy End - keine Top-Bewertung.
- Spoilerende -
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smartyx 2011/10/11 18:54:35
Antwort löschenDarüber kann man sich jetzt streiten. Was ist das Happy End? Der Held lebt noch oder der Held gesellt sich zu seiner Familie?
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mikemnml 2011/10/16 14:53:42
Antwort löschenGerade wenn es kein Happy End oder ein offenes Ende gibt, bleibt der Film viel besser in Erinnerung und man beschäftigt sich damit. Aber Ansichtssache.
smartyx 2011/10/16 15:33:54
Antwort löschenWobei mir offene Enden dann immer noch lieber sind als kein Happy End.
J-Ross 2011/10/06 19:14:13
Kommentar löschen"Gladiator" ist der einzige Historienfilm, der mich so richtig überzeugt hat. Epische Kämpfe und Dialoge, dargeboten von sensationellen Darstellern, wie Russel Crowe, der eine unter die Haut gehende Leistung abliefert. In seinen Mimiken stecken unglaublich viele Emotionen. Joaquin Phoenix als verhasster Herrscher Roms überzeugt auch mit einer oscarreifen Darstellung. Oliver Reed, Djimon Hounsou oder Connie Nielson geben ebenfalls würdige Leistungen ab.
Ridley Scott versetzt den Zuschauer in eine antike, korrupte und visuell wunderschöne Welt, der eine gelungene Balance zwischen emotionaler Konflikte zwischen den wunderbar ausgearbeiteten Rollen und überragender Action liefert. Brillanter Sound und lebendige Kamerafahrten in den Gladiatorenkämpfen machen die hervorragend inszenierten Kämpfe unvergesslich, was sicherlich nie ohne Hans Zimmers grandiosen Score so episch angekommen wäre. Einer von Zimmers berührendsten und besten Untermahlungen! Beeindruckende Kostüme geben "Gladiator" den letzten Schliff, der Scotts Meisterwerk zu einem Meilenstein macht. Hauptsächlich ist es natürlich die Story, die meines Erachtens ausschlaggebend dafür ist. Es geht um das Streben nach Freiheit und die Ehre für Rom. Auch um die Liebe gegenüber der Familie und der Sehnsucht, zu ihr. Die Gefühle und Handlungen jedes einzelnen Charakters sind ergreifend inszeniert und gespielt worden, (Spoiler)z.B. hegt Commodus eine starke Liebe zu seiner Schwester Lucilla. Sie weiß dies, aber will ihm seine Macht dennoch nehmen, da es das einzig beste wäre für Rom. So herrscht in ihr ein innerer Konflikt, der sich durch ihre brillante emotionale Spielweise zeigt. Bei dem Gedanken ihren Bruder zu verraten, muss sie weinen(Spoiler Ende). Ganz besonders zeigt sich auch das Streben nach Ehre, Freiheit und ein zivilisiertes Rom im letzten Willen Marc Aurels. Dabei muss man bedenken, dass Gladiator teils auch ein Actionfilm ist. Ridley Scott verbindet gigantische Kämpfe und Schicksale starker Charaktere, die allesamt perfekt herausgespielt werden. Es ist keine typische heroische Historiengeschichte mit Flossken wie: "Wir müssen diese Schlacht gewinnen als freie mutige Kämpfer".... und dann kommt das übliche unübersichtliche Gemetzel. In Gladiator sind storytechnisch und kämpferisch etwas noch Besseres gelungen. Der verzweifelte und gefühlvolle Drang nach Ehre, Stärke, Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit ist durch jeden einzelnen Charakter gezeichnet und das auf bewegende Weise. Vor allem dank der umwerfend guten Schauspieler. Jeder Moment in Gladiator ist einzigartig. Das klare Highlight des Filmjahres 2000.
Ein Feldherr, der zum Sklaven wurde.
Ein Sklave, der zum Gladiator wurde.
Ein Gladiator, der ein ganzes Imperium herausforderte. Legendär!
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based_god 2011/10/01 14:26:28
Kommentar löschenEin 146 Minuten langes Epos, welches einzig wegen seiner Überlänge und seinen historischen "Fehlern" getadelt werden kann...
Die Story, erfindet kein Rad neu, gibt jedoch durchaus was her, vor allem in den Bezügen Liebe, Freundschaft, Rache, Tot und Ehre. Leider ist der Plot für seine Laufzeit etwas dünn, was einige Längen hervor ruft.
Der Rest jedoch ist eine absolute Wucht. Die Bilder, mit denen der Zuschauer beschmissen wird sind exzellent. Das Szenenbild und die Kamera der Hammer. Die Musik ist eine der besten Kompositionen bisher und die Schnitte sind grandios.
Das Ende dann, ist das Finale eines Stückes Kinogeschichte und bleibt als eines der besten cineastischen Enden in Erinnerung.
Ein fantastischer Film, den man bis heute (meist ohne Erfolg) nachzumachen versucht.
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Tachitalili 2011/09/06 04:07:38
Kommentar löschenEs tut mir leid, für das Verständnis der Begeisterung für Gladiatorenkämpfe fehlt mir wohl eine Synapse. Eine Barbarei, die ich im Detail genauso gerne sehen möchte, wie detaillierte Inqusitionsprozesse oder Filme über Leibeigene zu Zarenzeiten. Da der Film mir sehr wärmstens empfohlen wurde, habe ich es getan. Mehrmals. Komischer Effekt: ich kann mich an die Handlung nicht erinnern. Nur wage ein paar Details: The Sign- Imperator, natürlich irgendeine Frauengeschichte. Aber hauptsächlich an:
1 Waffengeschwinge
2 Schmerz
3 Fäuste, Tritte
4 Blut
5 Schläge
6 blaue Flecke
7 Wiederholen der Punkte 1 bis 6 (in beliebiger Reihenfolge) gefühlte 50000 Mal...
Und an an einen Hauptdarsteller, der derart unausgeglichen zwischen Härte/Kampf/Wut und Verzweiflung/Liebe/Sanft/Whatever pendelte, dass man ihm beides nicht besonders gut glaubte. Aber vielleicht ists auch nur ein Traum gewesen, ich schaffs einfach nicht, dabei wach zu bleiben.
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WaaayneTrain 2011/12/21 00:05:04
Antwort löschenLangsam gehst du mir tierisch au den Sack, ich habe von dir noch keinen einzigen positiven Kommentar gelesen, wenn du solch "brutale" Filme nicht magst, schau sie nicht, aber du hast wohl schon hunderte Kommentiert.
Tachitalili 2011/12/30 14:46:17
Antwort löschengeh heulen. ich kommentier was ich will, wenn mir danach ist. wenns dir nicht passt, brauchst nicht zu lesen. so einfach funktioniert das.
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