Glanz und Elend der Kurtisanen

Splendeurs et misères des courtisanes (1975),
Laufzeit 500 Minuten, Historienfilm, Drama

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mit Georges Géret und Corinne Le Poulain

Verfilmung des Romans von Honoré de Balzac um Intrigen und Selbstzerstörung in der Pariser Unterwelt.

Der nach Paris zurückgekehrte Lucien de Rubempré (Bruno Garcin) gewinnt das Vertrauen der Gesellschaft, verkehrt in den höheren Kreisen und beabsichtigt, eine reiche Comtesse zu heiraten. In diesem Fall könnte er einen Posten als Botschafter bekleiden und den Titel eines Marquis tragen. Anstifter dieses Glücks ist Jacques Collin alias Carlos Herrera (Georges Géret), angeblich ein spanischer Abbé, tatsächlich jedoch ein Krimineller, der sich auch der Namen Vautrin und Trompe-la-Mort bedient. Mit ihm hatte Lucien einst einen Bund geschlossen, in dem er für die Erfüllung all seiner Träume seine Seele verpfändete.
Der Baron von Nucingen (Holger Löwenadler), ein vermögender Bankier aus Paris, verliebt sich in die Kurtisane Esther (Corinne Le Poulain), die jedoch ein Verhältnis mit Lucien unterhält. Collin nutzt diese Konstellationen, um Nucingen zu erpressen, da Lucien für seine Heirat mit Clothilde Geld benötigt. Die Geheimpolizei entdeckt das Komplott der Verschwörer und Lucien verübt Selbstmord. Die Kurtisane, die von Nucingen ein Palais geschenkt bekam, zerbricht daran, wieder ihr früheres Leben führen zu müssen, und vergiftet sich. Als Collin vom Tod Luciens erfährt, stellt er sich in den Dienst der Justiz, um den Kampf gegen die korrupte Gesellschaft voranzutreiben. Er überführt den Chef der Sicherheitspolizei eines Verbrechens und wird dessen Nachfolger.


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