God Bless America - Kritik

US 2011 Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Komödie

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Kritiken (8) — Film: God Bless America

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...] Aber eines kann man mit absoluter Gewissheit sagen: “God Bless America” ist in vielen Punkten sehr treffend. Führen wir es uns doch einmal vor Auge: wie viele von uns sind vom Pseudo-Fernsehprogramm der heutigen Zeit mit all ihren “Superstars”, “Familien im Brennpunkt” und “Jersey Shores” einfach nur angeekelt? Und wie viele von uns haben sich nicht tatsächlich schon einmal vorgestellt, wie es wäre, wenn am Set der letzten “Barbara Salesch”-Sendung plötzlich eine Bombe hochgegangen wäre? Oder, um es weniger drastisch auszudrücken, einfach nur dem Typen, der einem gerade den letzten Parkplatz vor der Nase weggeschappt hat eben jene zu brechen? Sicherlich auch einige. Und genau an diesem Punkt setzt Goldtwaith mit seinem Film an, denn er lässt seine Protagonisten genau dieses Verhalten, welches einem normalen und gefestigten Menschen natürlich nie ernsthaft in den Sinn kommen würde, ausleben – und das in einem sehr angenehmen Erzähltempo, zumeist von bösem schwarzen Humor untermalt und dabei irgendwie sehr oft auch absolut auf den Punkt gebracht. Zwar muss man ganz deutlich sagen, dass “God Bless America” dabei nicht die atmosphärische Dichte von “NBK” oder gar “Taxi Driver”, welcher hier auch Pate gestanden haben könnte, erreicht und dass auch, zumindest in der zweiten Hälfte der Geschichte, die Gewalt in den Vorder- und die Satire in den Hintergrund rückt. [...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Gerade weil „God Bless America“ vor allem von einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählt und sich mit deren zarter Beziehungsstudie beschäftigt, entpuppt sich der Film als im Kern bescheidene Ode an Höflichkeit und Respekt im Miteinander, nur eben verpackt in eine augenzwinkernd brutale, wachrüttelnde Form. Das hat geradezu etwas Romantisches, besitzt einen gewissen Charme und ist auf alle Fälle schräg. Spätestens im großen, aber eben doch nicht allzu großen Finale merkt man, dass dieser Produktion ein Stück weit die angemessenen Mittel fehlten. Weil die Bildsprache jedoch kreativ und gut durchdacht ist, fällt das offenbar recht kleine Budget sonst kaum auf. Gut gemacht. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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2.0Ärgerlich

[...] Die Endaussage von „God Bless America“ ist dann genauso katastrophal am Thema vorbei, wie auch der gesamte Film in seinem faschistischen wie infantilen Auftritt. Wo das psychopathische Verhalten des Paares durchgehend legitimiert wird, siegt dann die Sinnlosigkeit des Blutvergießens. Und weiter? Rein gar nichts weiter. Wir sind eben Opfer unserer Zeit und müssen damit leben, dass wir von sämtlichen Talkshows und anderen Schwachsinn in unseren Grundfesten erschüttert und gerichtet werden, denn eine andere Hilfestellung scheint es nicht zu geben und die Wurzel allen Übels werden wir wohl nie zu Gesicht bekommen. Ist klar. Umschalten und den Sender wechseln wäre vielleicht auch mal machbar. Krawall, der uns am Ende nicht weiterbringt, genau der regiert und offenbart, das „God Bless America“ in jeglicher Hinsicht vollkommen unbrauchbar ist, ob nun als zynische Rachephantasie oder als kritische Zeitgeistsatire.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

killerfish

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Dieser Kritik kann ich mich voll und ganz anschließen!


jacker

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Ich größtenteils auch!


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Das Ende ist so in etwa vorhersehbar, aber auch nur logisch und geht für mich vollkommen in Ordnung. Trotz minimaler Längen im Mittelteil ist „God Bless America“ aber trotz allem eine wunderbar zynische Abrechnung mit den Medien, dabei sehr kompromisslos (man denke nur an die Szene zu Beginn) und ehrlich. Zudem hatte ich nicht das Gefühl dass es nur um möglichst viele Gewaltszenen unter dem Deckmantel einer Mediensatire geht. Alles in allem ein sehenswerter Film, der mit Sicherheit noch die ein oder andere Sichtung erleben wird.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Man macht es sich zu leicht, wenn man God Bless America als deutlich misanthropische Variante von Super lesen möchte – dafür sind die beiden Protagonisten immer wieder zu nett – oder versuchen wenigstens, nett zu sein.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Hier ist ein Film, der als gnadenlos komische Brutalität anfängt, um in eine bloß gnadenlose Brutalität hinabzusteigen. Aber, wow, was für ein Einstieg.

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BlueSquirrel

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Das ist der dümmste Auszug, den ich je gelesen habe.


NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine

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3.5Schwach

Dadurch, dass God Bless America sich voll und ganz auf die Seite des Hauptcharakters stellt, anstatt den Selbstjustiz-Tötungs-Kreuzzug zu verkomplizieren oder zu zensieren, erweist sich der Film auf dümmliche Art als eintönig und predigerhaft.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bill Goodykoontz: Arizona Republic Bill Goodykoontz: Arizona Republic

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7.0Sehenswert

God Bless America ist [...] ein wenig zu offensichtlich; interessant, manchmal witzig, letztlich aber nicht so zufriedenstellend, wie er hätte sein können.

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Kommentare (127) — Film: God Bless America


Sortierung

The Black Sun

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Beginn hat meine, zugegebenermaßen doch recht hohen Erwartungen, bei weitem übertroffen. Allein schon von seiner Art und Weise wie die Thematik aufgegriffen wird von Frank, der anhand seiner Gedanken und Dialoge mit seinem Arbeitskollegen fast schon poetische Tendenzen aufweisen konnte, überzeugt der Film schon von Beginn an, was zugleich Fluch und auch Segen sein kann.
Denn von da an geht's nur noch bergab. Noch zwei, drei lustige Szenen denen ich begegnete und schließlich der Abspann der auch nicht so überkam wie er wahrscheinlich sollte.
Was mir im Nachhinein betrachtet noch auffällt, ist die Erkennung dass wir uns vom "American Way of Life" gar nicht mehr so differenzieren wie wir das mal taten. Gewisse Kritikpunkte gelten 1:1 auch für unseren Kontinent.

"Ich wollte, ich wäre ein super genialer Erfinder und mir fiele was ein, wie ich die Handy´s mit einem Sprengsatz versehen könnte, der hochgeht, wenn die 'American Superstars'-Nummer gewählt wird.
Der blöde Akku könnte explodieren und eine Narbe auf der Wange hinterlassen. Damit ich gleich weiß, mit wem ich mich gar nicht erst unterhalte. Ja, ich könnte sie ansehen und sagen: 'Uh, nein. Du wirst nichts sagen können, was irgendwie für mein Leben wertvoll sein könnte.'"

Das und noch ein paar nette Zitate aus den ersten 20 Minuten, machen "God bless Europ.. ähm -> America" dann aber doch noch sehenswert.

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jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

Im Kern steckt hier ganz, ganz viel wahres - über die Gesellschaft und ihre schleichende Verrohung, über den Verfall von Moral, zwischenmenschlicher Toleranz, essentieller Werte, über die tägliche Flut an vollkommener Idiotie die uns umgibt, etc. etc.
Dass einiges im modernen Alltag mittlerweile leider so tickt ist jedoch alles andere als ein Geheimnis, da medial besonders diese Schattenseiten mit Präferenz ausgeschlachtet werden. Ich bin mir sicher, dass jeder halbwegs reflektierte Mensch (ich zähle mich auch zu dieser Gattung) sich dieses Faktums bewusst ist! Ob die sadomasochistischen Seelenstriptease und öffentlichen Anprangerungen der Casting-Shows, der tägliche Bullshit den die BILD-Zeitung uns als Journalismus verkaufen will, oder die Glorifizierung von C-Celebrity-Knallchargen zu Halbgöttern - das alles kann richtig auf den Senkel gehen, einfach nicht zur Kenntnis genommen, oder freudesprudelnd bejubelt werden - bewusst ist es doch jedem.

Nun zum Problem dieses Films: so wahr dieser Kern (definitiv) ist, so unbeholfen, plump und nah an verbittert ist leider die Darreichung der Kritik an diesen Zuständen - sofern man das überhaupt als Kritik bezeichnen kann. Denn Kritik beinhaltet Reflektion. Etwas was hier nicht in erkennbarem Maße stattgefunden hat - stattdessen wird im großen Stil Frust abgelassen und dabei in einem grob undifferenzierten Rundumschlag auf ALLES, was nicht wie vor 40 Jahren ist, eingedroschen bis das Blut in Fontänen spritzt. Hier glänzt nicht intelligente Satire, hier lässt lediglich eine traurig verbitterte Person (ob Protagonist oder Regisseur, das kommt aufs selbe hinaus) ganz gehörig Dampf ab und missbraucht dabei alles und jeden als Aufhänger zum Sturm gegen jegliche Charakteristika der Neuzeit. Fatal dabei: Der Film verkauft uns Symptome eines Problems als Ursache. Der Konsument als Schuldner, die Macher bis kurz vor Schluss nur Nebensache.

Kann man Stumpfsinn mit Stumpfsinn bekämpfen?

Ich glaube nicht! Und da GOD BLESS AMERICA den selben Stumpfsinn, wie die von ihm gegeißelten Formate bietet, ohne nur einen Moment intelligent oder gewitzt mit ihm zu spielen, finde ich das Werk in logischer Konsequenz genau so uninteressant wie die Dschungeldeppen und Co.

Abgesehen vom fragwürdig abzielenden Inhalt, hat der Streifen auch noch rein inszenatorisch kollossale Probleme:
Eine ungeschriebene Grundregel des Drehbuchschreibens / Filmemachens, sollte doch sein uns zu ZEIGEN was rüberkommen soll, es uns nicht bloß zu erzählen! Diese "Regel" mißachtet Regisseur Bobcat Goldthwait hier mehrfach sträflich! Wir sehen z.B. unsere Hauptfigur minutenlang ihrem Kollegen erzählen, warum denn alle so böse sind und warum doch die ganze Gesellschaft nur noch bergab geht.
DAS WEIß ICH SCHON!
Und wüsste ich es nicht, hätte die Vorabends-TV-Tortur des werten Herren es mir klar und deutlich gezeigt.

GOD BLESS AMERICA wäre gern knallharte Gesellschafts-Satire, zynisches Zeitzeugnis und psychologischer Erklärungsansatz zugleich. Im Endeffekt ist es nichts davon - nicht messerscharf, nicht schwarzhumorig, nicht an die Basis gehend und dadurch über weite Strecken unlustig, primitiv und verdammt irrelevant!

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Moncineo

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Tja, im Grunde kann ich nirgendwo widersprechen.
Dennoch bin ich geneigt, es wie freakualizer zu sehen. In seinem stumpfen, reaktionären Zynismus war der Film echt brauchbar um mal seelisch Frust abzulassen.
Aber ich habe mich noch nicht an eine Bewertung gewagt, weil es in mir zwei Hälften gibt, die den Film qualitativ in Selbige zerteilen.


jacker

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Mir ist das Thema zu ernst (und zu real) um da so einen No-Brainer draus zu machen. Vielleicht hatte der Macher ja auch eine besondere Intention, die ich einfach nicht sehe und der Ansatz ist bewusst so gewählt..
Möglich, aber unwahrscheinlich.
Wenn der Film denn wenigstens zackig und mitreißend gewesen wäre, hätte ich die fragwürdige Botschaft vielleicht noch eher toleriert. Aber so geht das einfach nicht!
@ Boogers: Von SoulReaver gibt es in der 'Kritiker' Sektion der Kommentare eine ausführliche Begründung!


Fu-Jay

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hirnloser Rotz der bei seinem Versuch intelligent und kontrovers zu sein, dank seiner gewaltverherrlichende Actionfilm- und Amoklauf-Ausflüge so dermaßen versagt, dass es fast weh tut.

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flopotsdam

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Bewertung5.5Geht so

Am Anfang dachte ich noch, dass der Film sehr straight auf eine 8.0+ zu geht, doch dann verflacht der Film zunehmens und bietet kaum noch wirkliche Unterhaltung.

Dass der Witz des Anfangs nicht gehalten werden kann ist ziemlich schade. Die Konzentration lässt dann doch spürbar nach und ich hatte ehrlich Mühe, mir den Film mit voller Konzentration zu Ende anzusehen.

Dennoch ist "God Bless America" zumindest einen Blick wert. Denn die Grundidee ist super und auch die ersten Momente dieses bitter-bösen Satire-Filmes sind das Drücken der Play-Taste an der Fernbedinung wert!

Gott segne die Ameri... äh die Misanthropie!

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countcount

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Bewertung1.0Ärgerlich

Man kann den Hass gegen die niedere, manipulierte Konsumgesellschaft verstehen. Aber dieser Film ist leider nicht wirklich besser, da er ähnlich niedere Instinkte des Menschen anspricht. Da ich das zu großem Teil echt grenzwertig und auch nicht wirklich so lustig fand...

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Homunculus

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Bewertung1.5Ärgerlich

Arrogant, aufgeblasenes Moralinmonster im Kamikazeflug auf die amerikanische Kultur.
Oberprediger & Regisseur Schlumpf Goldthwait versteht es hier blendend, sich mit prätentiös, pastoraler Attitüde selbst zu diskreditieren, herzlichen Glückwunsch

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Daymare

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Bewertung5.0Geht so

Wer etwas für Menschen übrig hat, die sich an der Gesellschaft rächen wollen, der ist bei "Falling Down" und "Amok - He Was a Quiet Man" weitaus besser aufgehoben!

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elmnope

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Fest der Misanthropie! Eine reizvolle Grundidee, bitterböser Humor und ein vielversprechender Anfang kennzeichnen God bless America, bevor es deutlich abwärts geht.
Originelle Ansätze ächzen hier unter der Last des arg konventionellen Handlungsaufbaus, während die beiden Hauptfiguren bis zum Ende blass und ziemlich eindimensional bleiben.
Roxy ist einfach nur ein psychopathischer Teenager und Frank ein genervter und frustrierter Typ. Auf lange Sicht reicht dies aber nicht, den Amoklauf der beiden zu rechtfertigen- im Gegenteil wird er dadurch immer abstruser und die Satire verliert dadurch gleichzeitig an Biss.
Dies scheinen auch die Macher gemerkt zu haben, denn statt die Motive ihrer Figur auszubauen, darf Frank stattdessen zu seiner Rechtfertigung eine Rede nach der anderen halten, warum all die, die getötet werden, es verdienen.
Und dabei wird mit dem metaphorischen Zaunpfahl nicht nur gewunken, der Zuschauer wird eher aufgespiesst.
Und hier liegt das größte Problem: der Film ist unerträglich plakativ. Er kennt keine leisen Zischentöne, keine subtile Kritik. Und irgendwie ist es doch gerade das, was eine gelungene Satire ausmacht.
God bless America ist wie ein nörgeliger, zynischer Typ, den niemand leiden kann: er beschwert sich nur, kann aber nie den Gegenbeweis antreten, es besser machen, oder eine Lösung anbieten, sondern lediglich motzen.
Und so ist der Film vor allem penetrant und irgendwie auch unbefriedigend, trotz seiner genüsslich zelebrierten Misanthropie.

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Alienator

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Gehört hab ich davon wohl schon viel, aber kam noch nicht dazu ihn zu sehen. Muss angesehen werden?!


elmnope

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Im Grunde kann man es sich sparen. Es hat sich reizvoller angehört als es im Endeffekt war...


Aldo_Valletti

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte schon lang keine amerikanische Komödie gesehen bei der ich lachen musste. Leider geht der Film dann doch nicht den ganzen Weg, da wäre schon noch ein bisschen mehr Gesellschafts- und Medienkritik drin gewesen.

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Brascon

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Bewertung6.5Ganz gut

Frank spricht mir im ersten Filmdrittel aus der Seele.
Obwohl ich hin und hergerissen war zwischen seinen Weisheiten und dem Lachen über die Dummheit der TV-Kanäle - Und ja, ich habe auch über den talentfreien Jungen bei der Casting-Show gelacht.
Ich kann also wahrlich nicht sagen, dass mir Franks Massaker oder die Dummheit der Gesellschaft besser gefallen hat.
Auf jeden Fall hätte diese Komödie weniger und dafür sinnvollere Tote vertragen können. Anschauen schadet trotzdem nicht.

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Harvey Specter

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Bewertung6.5Ganz gut

Gesellschaftskritik auf dem höchsten Level. Frank ist auf den ersten Blick ein durschnittlicher etwas deprimierend wirkender amerikanischer Office Clerk, der seine besten Jahre schon hinter sich hat. Er lebt von seiner Familie getrennt, fühlt sich von allen und jeden gestört und kann die Entwicklung der Zivilisation nicht nachvollziehen. Es kommt ihm so vor als würde die gesamte Menschheit vor sich hin vegitieren und verdummen. Ihm fehlen die "richtigen" Gespräche. Ein Dialog der auch Inhalt und Sinn hat und nicht nur aus Klatsch, Tratsch oder sonstigen unwichtigen Themen besteht.

Die Thematik ist wahrlich anziehend, denn schon ihm Trailer sitzt man kopfnickend vor dem PC und kann seinen Gedankenweg vollkommen nachvollziehen. Mir gefällt es, wie er diese ganzen Realtyshows in den Dreck zieht. Man erkennt schnell, dass das echte Leben zu einer ganz eigenen Freakshow gestaltet wurde und wird. Es sind viele wahrheitsgemäße Anedeutungen und Kritiken. Man muss schon hier und da einige Sachen filtern, die dann doch etwas zu krass und überheblich sind. Auch wenn es vllt so wirkt, der Film möchte die Leute nicht zum Amok animieren, sondern hat eher eine Aufklärungsfunktion und bietet ein "was wäre wenn"-Szenario.

Frank zieht in GTA-Manier durch die Vororte und macht den "schlechten" Leuten die Hölle heiß. Es ist interessant zusehen, auf welche Bahn Frank gerät. Wird er zu der Art Mensch, die er anfangs aufgrund der Entscheidungen und Handlungen verachtet hat? Man erlebt hier gute Unterhaltung, daher auch meine Bewertung. Er ist trotzdem irgendwie sehenswert, da man mit vielen Problemen in der Gesellschaft kontrontiert wird. Ein einzig dickes Minus gibt es für das erste Kapitel, die Szene mit der Nachbarsfamilie. Das fand ich wirklich geschmacklos und kann getrost weggelassen werden.

Das Konzept geht auf und das Bonny und Clyde Duo ist mitreißend. "God Bless America" sorgt für viel Diskussionstoff und provoziert. Der Film dürfte so ziemlich viele Meinungen spalten und ist daher nicht für Jedermann.

Achja, ich frage mich ob in der Abschlussszene die Gürtelschnall mit dem Smiley irgend eine Gemeinsamkeit zu dem "Comedian" aus Watchmen herstellen will. Dieser hatte ja schließlich auch ähnliche Ansichten wie Frank...

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pischti

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Es war am Ende einfach alles recht ausgelutscht. Ich saß vor dem TV und dachte mir "Jaaaaaa, ich habs ja verstanden", aber mir fehlten vor allem bessere Figuren. Ich empfand ihn noch als ok, aber sie hat den Film für mich total versaut. Ich hab mir irgendwann echt gewünscht, dass er sie einfach auch mal mit abknallt :D Ich brauch in solchen Filmen einen riesen Anteil von tiefschwarzem Humor, der vor allem abwechslungsreich ist. :)


Harvey Specter

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:-D Ja stimmt, mit einem Fass schwarzen Humor hätte man mehr machen können!


killerfish

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Bewertung1.0Ärgerlich

Leider zeigt sich „God bless America“ als oberflächliche Gesellschaftskritik eines alternden, reaktionären Regisseurs und Drehbuchautors, der Alice Cooper und Star Trek nachtrauert und sich wahrscheinlich von den lärmenden, ignoranten Kinozuschauern beleidigt fühlt, die Filme nicht respektieren und lieber Popcorn in sich hineinstopfen. Er betrachtet vermutlich wie der Protagonist entfremdet und kopfschüttelnd die neue Generation, verdammt die ständig twitternden „Digital-Natives“ und wünscht sich die gute, alte Zeit zurück, als das Telefon noch an der Wand hing und man sich gegenseitig noch zuhörte. Er unterscheidet sich schlussendlich nicht von denjenigen, die er als intolerant, homophob, fanatisch, pädophil, sadistisch, dümmlich, oberflächlich und hedonistisch verabscheut und zum Abschuss freigibt.

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Civil War

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Du verwechselst den Regisseur mit dem Protagonisten. Die Weltanschauung von Frank/Protagonist muss nicht die des Regisseurs sein.
Ich empfinde als Moral des Filmes jedenfalls nicht, dass man einfach alle umbringen soll, die einen stören. Die letzte Szene, wo mit der AK47 das halbe Publikum umgebracht wird, soll wohl kaum zur Nachahmung animieren.
Es macht lediglich für den Protagonisten und seine Lebenserfahrung Sinn. Ich finde man kann sich prima in ihn hineinversetzen und seine Motivation verstehen, ohne das man seiner Haltung zustimmen muss. Deshalb ist es für mich ein sehr gelungener Film.


killerfish

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Er (der Director) hat auch das Drehbuch geschrieben, durch seinen Film übt er Kritik. In der Literatur identifiziert sich der Autor zudem oft mit dem Protagonisten, so ist bei einer Interpretation auch immer die Biographie des Autors zu betrachten. Schon bei Goethe finden sich in einigen Werken autobiographische Züge, z.B. in „Die Leiden des jungen Werthers“. Filmisch verarbeiten viele Regisseure das, was sie bewegt und wovon sie oft selbst betroffen sind, siehe Lars von Trier und die Verarbeitung seiner eigenen Depression in „Melancholia“. Man darf nicht Identifikation bzw. Projektion mit Identität verwechseln.
Ich stimme Dir zu, dass der Film nicht zum Nachahmen anregt, das habe ich auch nie behauptet. Auch Franks Beweggründe kann ich nachvollziehen, allerdings nicht akzeptieren. Vor allem aber seine Ignoranz und Arroganz sind so ekelhaft wie die des gesamten Films.


sascha.v.bose

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für alle, die von der unsagbar dummen Unterhaltungsgesellschaft extremst genervt sind!

Ich habe mich köstlich amüsiert!

Definitiv zum mehrfachen Schauen geeignet.

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sevenseals

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War auch stets auf der Seite der Hauptprotagonisten.


erik.stein.12

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Bewertung9.0Herausragend

Pechschwarze, urkomische “Natural Born Bonnie & Clyde Go Postal“-Satire mit einem Schuss „Falling Down“ genau zwischen die Augen.
Wer nach fünf Minuten noch am Schauen ist wird seinen Spaß haben – der Rest wird den Film hassen.
God Bless America ist eine blutrote & bitterböse Satire auf… ALLES. Okay… fast alles. Der Film will eigentlich nur zu mehr Menschlichkeit aufrufen und bedient sich hierfür satirisch perfekt an genau gegensätzlicher Mittel; nämlich einem ausufernden, bleihaltigen Amoklauf.

Seien es erbärmliche Talentshows, die jegliche Verantwortung ablehnen, penetrante Reality-TV-Konzepte, deren Teilnehmer ausschließlich aus der Generation „Hübsch & Dumm“ stammen und deren Traumberuf „Online-Star“ ist, nervige Kinobesucher, unfähige Eltern, Hass-Prediger, Falschparker, asoziales Nachbarn-Pack und und und… jedes Arschloch & jeder Idiot bekommt die Kugel.
God Bless America hat eine Tagline, die es auf den Punkt bringt und welche ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte: Taking out the trash, one jerk at a time.

Trotz seines niedrigeren Budgets, macht der Film auch technisch eine gute Figur. Die Actionszenen sind solide umgesetzt, können aber mit einem Hochglanz-Action-Porno von Michael Bay nicht mithalten. Dafür bekommt der Zuschauer aber einen fantastischen und wunderbar gegensätzlichen Cast und geniale Dialoge geboten. Das Pacing ist astrein, die Witze sitzen allesamt perfekt und bringen es auf den Punkt, Brüller sind garantiert und 100 Minuten sind kaum schneller vergangen, als mit dieser kleinen Kino-Kontrovers-Perle.

P.S. Der Film wird höchstwahrscheinlich bei einem jüngeren Publikum, das mit all dem Medienmist heutzutage groß geworden ist und noch nie im Leben eine anständige und anspruchvolle Unterhaltung im Fernsehen genießen durfte, nicht ankommen und auf keine große Gegenliebe treffen. Noch ein Grund mehr, wieso der Film so gut ist...

Zur Bewertung der Blu Ray geht´s hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/04/god-bless-america-blu-ray.html

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dark_chill

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Bewertung4.0Uninteressant

Nach starkem Anfang mit einem wunderbaren Monolog über die oberflächliche Medienwelt entwickelt sich der Film zu einem Ärgernis. Unglaubwürdige Charaktere hassen alles, was nicht ihrem Weltbild entspricht: Hippies, Tea Party-Mitglieder oder dumm schwätzende, handynutzende Kinobesucher werden munter in einen Topf geworfen und ab und zu eben abgeknallt. Das ist das einzige was in dem Film passiert, was nach einer Weile einfach nur noch langweilt.

Für eine Satire ist God Bless America viel zu plump und harmlos, für eine Komödie einfach nicht lustig. Schön dargestellt war allerdings die Medienlandschaft, bei der alles durch den Kakao gezogen wurde, von TMZ hin zu Pseudo-Soaps und "Talent"-Shows.

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der.herr.der.fliegen

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Bewertung6.0Ganz gut

Erlebnisprotokoll (Achtung: Spoiler!)
Die Anfangsszene fand ich großartig schonungslos.
Den Weg in seine Ausweglosigkeit fand ich zu gewollt und durch den Tumor zu altbacken.
Dann musste ich mich fragen, warum er überhaupt noch den Fernseher anschaltet, wenn ihn das alles aufregt.
Kurz darauf freute ich mich über den Black Rebel Motorcycle Club.
Dann wurde ich von dem Fehlversuch mit dem brennenden Lappen überrascht.
Roxy ging mir furchtbar auf den Sack. Sie ist wie eine Comic-Figur in einem Realfilm.
Frank Sinneswandel vom Selbst- zum Serienmörder ging zu glatt, zu schnell. Er hätte auch bei Roxy anfangen können...
In einer Atempause fragte ich mich, ob wir mehr darüber erfahren werden, warum sie so ist, wie sie ist. Wir mussten schließlich auch Franks ganze Misere mit ansehen.
Schade, dass die Leute im Kino vorhersehbar erschossen wurden. Wie sollten sie daraus lernen? Ich wünschte er hätte das brave Mädchen gefragt, ob sie sterben will, weil sie das miterlebt und ihre Freunde verloren hat.
Aber meine Enttäuschung wurde vom Ärger über den Filmzufall mit dem Unfall, der den Polizisten abzieht, abgelöst.
Das Musikvideo von "Steven Clark" erinnerte mich an eines von "Die Zukunft".
Das Wasserbombenroulette wäre ein toller Partykracher. Ich war neugierig, wen es erwischt und... WIE, KEINE WASSERBOMBE?!
Dann fand ich den "Ich will nur Leute umbringen, die es verdient haben." Spruch zum Kotzen. Fällt ihm nicht auf, dass es dafür keine objektiven Kriterien gibt?
Später hoffte ich, das Roxy den Moderator nur verarscht und die Kacke, die sie redet, nicht wirklich glaubt.
Strohhalm!!!!
Die Szene mit den christlichen Schulen- und Judenhassern war cool. Sowas hatte ich bei dem Film erwartet.
Aber was soll die lahme Tanzszene? Wozu müssen wir Frank in glücklichen Momenten sehen?
Verdammt, ich hätte den Film auf englisch gucken sollen. Was für ein schlechter Übergang von Originalton zur Synchronisation!
Zum Glück hat sie ihn mit dem Handy nicht erwischt, das wäre ne unnötige Szene gewesen.
OK, deswegen die Tanzszene; der Film nimmt eine gefühlsduselige Wendung - blöd, dafür gucke ich den doch nicht!
Dafür fand ich diese Szene eines guten Handels rührend. Zwei zufriedene Geschäftspartner fern ab staatlicher Intervention - gut ohne Staat wär's billiger gewesen...
Hatte der "Hey, Sie haben da nichts verloren!" Angestellte den Tod verdient? Hatte er, Frank?
Was soll die blöde Moralapostelrede? Ethik ist nur gottlose Religion. Kann es nicht einfach nur um schlechte Kultur gehen?
Wenigstens endete der Film wie er enden musste! Aber ich kann nicht behaupten gefesselt worden zu sein.

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Rogerman

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich guter Amok Film!
Kein Falling Down oder Rampage, aber durchaus nachvollziehbar.
Heutzutage sitzen die Wixer sogar mit dem I Phone im Wartezimmer beim Arzt.
Telefonieren oder schreiben Nachrichten das es ständig Ping und Pling macht.
Da steigt einem schonmal was hoch und man könnte gerade mal...

Darum mag ich diesen Film so.
Er zeigt genau auf wie Bescheuert die Menschheit inzwischen ist.
Horden Vieh dessen geistige nahrung aus den Ärschen von ein paar Abgewichsten Medienmongulen tropft.

Man, das musste ich echt mal loswerden.

Und nein, ich bin weder bei Facebook, Twitter oder WKW.

:-D

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der.herr.der.fliegen

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Aber du bist bei Moviepilot. Wie ziehst du da eine klare Grenze?


thomas.pamperin.9

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Habe Deinen Beitrag gelesen, so brauchte ich keinen mehr reinsetzen. Denn genau so sieht es doch aus. Du hast den Nagel voll auf den Kopf getroffen!!! Mich haben se auch schon oft genug fast umgelaufen, weil die Idioten nur auf Ihr Mist I-Phone usw. am glotzen sind als da wo se hinlaufen. Da hätt ich auch schon so einige male den in oder anderem gerne eine gelangt, weil se dann auch noch rotzfrech und pampig werden,...........!!!
Und wenn man meint nur Amerika, hier is et doch mittlerweile genau so. Keiner gönnt dem anderen was, zu 80% nur auf ihren Vorteil bedacht und lassen sich von so Shows wie DSDS, Das Supertalent und wie der Dreck all heißt dat (wenn vorhanden) Hirn weich kochen. Traurig aber leider wahr!!!
Auch ich finde es ein Klasse Film, weil er mal aufzeigt wie sich die Menschheit am zurückentwickeln ist. Nur viele können mit dem Film nichts anfangen, weil et selber solche Nasen sind. ;)


stuforcedyou

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Bewertung2.0Ärgerlich

„God bless America“ ist keine Satire. Es ist mehr vergleichbar mit einem bockigen Kind, das andauernd die Zunge herausstreckt, oder einem müden Prediger, der den erhobenen Zeigefinger mit einer geladenen Waffe gleichsetzt. Im Grunde ist der Film eine hüftsteife Allmachtsfantasie, die den Dingen, auf die er schießt, weit aus ähnlicher ist, als ein echter, ehrlicher Aufschrei dagegen. Na dann… god bless us all.

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fuerchtegott

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Hab den Film nicht gesehen. Aber ich mag diesen durchtriebenen Kommentar:-)


Dachsman

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Joel Murrays Monolog gegen Anfang des Filmes hat wohl, laut einem Bekannten, damals auf dem FFF stehende Ovationen erhalten. Zu einem gewissen Grad könnte ich das sogar noch nachvollziehen, auch wenn mir persönlich diese Mischung aus Zeigefinger-Moralist und weinerlichem Kulturpessimismus ein wenig auf den Zeiger ging. Danach kommt allerdings nischt mehr und, was mich am meisten ärgert, verrät der Film sein, im Kern ja nichtmal grundfalsches, Anliegen an platte Symptombekämpfung. Und, dass die bekämpften Symptome dann auch mehr Strohmänner und Klischees ist dann richtig doof. Finde demnach den vorletzten Satz so grausam treffend: Leute, die diese "Kritik" wirklich ernst nehmen sind wahrscheinlich diejenigen, die jeden Schmarrn, der auf ZDF-Neo läuft erstmal per se für niveauvolles Fernsehen halten (gerne mit Verweis darauf, dass sowas ja ausstirbt und es uns noch NIE schlechter ging).


TheAtticChild

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh mein Gott, wie ich bei den Ansagen von FRANK nur nickend auf der Couch saß. Welche Wahrheiten dieser Film doch enthält und mich in meiner Meinung unterstützt seit über 3 Jahren keinen Fernsehanschluss mehr zu besitzen. Es kommt eh nur Scheiße und über genau diese Scheiße wird sich unterhalten. Klar, wer von uns unterhält sich nicht mal über sinnlosen Scheiß? Aber der Unterhaltungswert am Leid anderer will einfach nicht in meinen Kopf. Wenn ich nur Gespräche über DSDS oder gleichwertiges höre ergreife ich sofort die Flucht. Natürlich übertreibt es der Film aber wer von uns saß nicht schon einmal im Kino und hat sich über die Gruppe mit niedriger Sozialkompetenz aufgeregt, weil telefoniert oder laut geredet und mit Bier angestoßen wird. Da kann man schon so seine Gedanken bekommen :-) Natürlich ist niemand perfekt aber man sollte doch ein wenig mehr Rücksicht auf andere Menschen nehmen. Und auf die Interessen der Anderen zu achten ist gar nicht so schwer. Ich mach jetzt hier gar nicht den Moralapostel und lege jedem diesen Film ans Herz und ich kann versprechen, dass dieser Film einigen aus der Seele spricht. Die witzige Darstellung des eingeschlagenen Weges der Menschheit macht eine Menge Spaß und lässt somit den Film nicht in die Ernsthaftigkeit eines Dramas abgleiten. Die brutalen Szenen sind manchmal etwas übertrieben, finden sich aber bestimmt in einigen Kopfkinopassagen der angenervten Menschheit wieder.

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Moncineo

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So, hab ihn gesehen. Prima Frustabbau. DAS hat gut getan!
Auf jeden Fall sehenswert ...wenn nicht sogar höher.
Genaue Note muss ich mir nochmal überlegen.


TheAtticChild

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Na das klingt doch sehr gut und ich brauche nicht mehr zu zittern :-)


Eigenbrötler

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film spricht mir aus tiefster Seele...

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Argus

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Nicht nur dir ! :)



Deine Meinung zum Film God Bless America

noch nicht bewertet