Gods and Monsters

Gods and Monsters (1998), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.05.2000

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5 Kommentare
Gods and Monsters - Bild 43066
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von Bill Condon, mit Ian McKellen und Brendan Fraser

Es ist das Jahr 1957 und es sind die letzten Tage im Leben von Kultregisseur James Whale. “Frankenstein” (1931) und “Frankensteins Braut” (1935) brachten ihm einst großen Ruhm, doch nun, 22 Jahre später, lebt der bekennende Homosexuelle Whale zurückgezogen von jeglichem Movie-Glamour. Durch die Malerei versucht er den Halluzinationen, die ihn seit einem Schlaganfall quälen, zu entfliehen. Es sind Erinnerungsfetzen aus seiner Kindheit und dem ersten Weltkrieg, die ihn peinigen. In seinem jungen Gärtner sucht und findet er bald einen Vertrauten und langsam entwickelt sich eine letzte Freundschaft. In dem beeindruckenden und berührenden, von Preisen überhäuften Independent-Hit von 1998 brilliert Ian McKellen als Melancholiker und auch Brendan Fraser gibt eine sehr gute, ernste Vorstellung. Pointierte Dialoge mit beißendem Witz machten dieses Charakterstück zu bester Kinounterhaltung, das viele Anhänger gefunden hat.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Gods and Monsters

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Joe Gillis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bill Condons elegisch-ironische Phantasie über die letzten Wochen eines vormals berühmten Filmregisseurs. In seiner großen Zeit schuf James Whale (sophisticated: Ian McKellen) eine Ikone der Kinogeschichte (von ergebenen Bewunderern gar mit der Mona Lisa verglichen): Frankensteins Monster in der Gestalt von Boris Karloff. Ein Vierteljahrhundert und mehrere Schlaganfälle später verliert sich der alte (immer noch sehr kultivierte) Herr in einem zerebralen Wirbelsturm, der Erinnerungsfetzen an traumatische (und ekstatische) Erlebnisse herbeiträgt: die Herkunft aus einfachsten Verhältnissen und das frühe Gefühl des (sozialen und sexuellen) Außenseitertums, den Horror der Schützengräben im Ersten Weltkrieg und den Verlust der großen Liebe, die kinematographische Erschaffung von Hollywood-Ungeheuern und das letztendliche Scheitern der kreativen Ambitionen an den Gesetzen der Traumfabrik. Der Auftritt eines wohlgestalten Gärtners (sympatisch-tumb: Brendan Fraser) beflügelt noch einmal die Lebensgeister des greisen Künstlers, sieht er doch plötzlich die Chance, sein Œuvre mit einer definitiven, monströsen Schöpfung würdig zu beschließen… PS: Vorzüglich-verspannte Performance von Lynn Redgrave als hingebungsvolle Haushälterin, die sich über keine Exzentrizität ihres Dienstherrn mehr wundern kann.

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dAJaro

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Bewertung5.0Geht so

Things I liked about Gods and Monsters:
- Die schwarz-weißen Filmszenen aus Bride of Frankenstein mit ihren schönen Setpieces.
- Die Nachbauten der schönen Setpieces aus Bride of Frankenstein in schwarz-weiß.

Things I disliked about Gods and Monsters:
- Die farbigen Parallellszenen aus Gods and Monsters ohne die schönen Setpieces.
- Them kitschy stuff.

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Sozionaut

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Bewertung3.5Schwach

Vom ersten Weltkrieg und seinem Vater traumatisierter homosexueller Regisseur. Die nostalgischen Momente wirken aufgesetzt, der Gärtner, von Brandan Fraser gespielt, gibt nicht mehr her, als eine hohl durch die Gegend glotzende Lustfigur. Einzig das gierige Lechzen des Regisseur nach dem schweißgebadeten Körper desGärtners wirkt überzeugend. Da habe sogar ich Angst bekommen und die Beine überschlagen. Aber fragt nicht wer der Gärtner ist. Am besten fragt gar nicht nach.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Klasse gespielt. Hatte gar nicht gedacht, dass Fraser schauspielern kann. Die Story ist interessant, da ich die Filme von Whale sehr mag. Ein Film über Einsamkeit, verblassten Ruhm und Selbsttäuschung.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gar nicht so leicht für mich, was zu diesem Film zu schreiben. Gods and Monsters ist auf jeden Fall ein gut erzähltes Drama mit dezentem Witz, leicht und fast unaufgeregt inszeniert, mit viel Melancholie drin.

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