Goldfische Fliegen Nicht

Goldfische Fliegen Nicht (2010),
Laufzeit 80 Minuten, Drama

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mit Anette Felber und Axel Werner

Teresa, 18 Jahre alt, lebt mit ihrer lebensunmutigen Mutter zusammen und ist von ihrer aussichtslosen Lebenslage frustriert, bis sie eine Beziehung zu einer pensionierten Musiklehrerin aufbaut. Zwischen Träumen an die Zukunft und die weite Ferne und der harten Alltagsrealität, verstrickt sie sich mehr und mehr in Abhängigkeit zu der alten Dame.

Teresa, 18 Jahre alt, wohnt in einer Neubausiedlung zusammen mit ihrer arbeitslosen, lebensunmutigen Mutter.
Um ihre Mutter zu unterstützen, muss Teresa neben der Schule in einem kleinen Laden arbeiten und schafft dadurch ihren Abiturabschluss nicht.
Ihr größter Traum ist es, die Neubausiedlung zu verlassen und weit weg zu fliegen. Die Neubausiedlung steht als Zeichen für den Ort, in welchem Teresa sich gefangen fühlt und dem sie entfliehen will, ihre Kindheit hinter sich lassen will.
Aber ihre Träume bleiben zunächst eben nur Träume. Teresa lernt die neue Nachbarin Louise kennen, eine pensionierte Musiklehrerin. Teresa findet trotz des Altersunterschieds zunächst eine Vertraute in der alten Dame, denn diese ist neben ihrer Freundin Helen die Einzige, die ihre Sorgen teilt. Mit der Zeit jedoch verstrickt sich Teresa immer mehr in erzwungene sexuelle und finanzielle Abhängigkeit zu Louise und gerät schließlich in einen schier unlösbaren Teufelskreis, der sich im kritischsten Moment jedoch dramatisch auflöst . Wie weit geht Teresa für ihren Traum und wie weit muss sie gehen?


Cast & Crew


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RuckB

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Bewertung10.0Herausragend

Ich habe den Film gestern in der "2. Premiere" gesehen - ein herausragendes Werk. Der Film gehört in die Kinos oder auf ARTE! Von der Professionalität dieser jungen Crew könnte sich so mancher etablierte Filmemacher was abgucken.
Das Thema zutiefst berührend - ein schonungsloser Blick einer Jugendlichen auf die Erwachsenen, die sehr mit sich beschäftigt sind.
Auch ein interessanter Aspekt des derzeit so aufgerührten und aufrührenden Themas "Missbrauch" wird berührt, ohne Moralin und Anklage, in aller Einfachheit und Zwiespältigkeit.
Und es ist ein Märchen - einfach schön!
Glückwünsch an Max Hegewald (Regie), Sylvana Schneider (Hauptrolle) und and Kamerafrau Juliane Liebers .....

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