Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand

Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (2012), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 30.08.2012

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mit Klaus Klamroth und Detlef Scheunert

Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand beschäftigt sich mit der bewegten wirtschaftspolitischen Entwicklung, als die VEB-Betriebe der DDR im Zuge der deutschen Einheit privatisiert wurden.

Mit der Dokumentation Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand wird die umstrittene und bewegte Vergangenheit der Treuhandanstalt erzählt, die im Frühsommer 1990 gegründet wurde. Die Treuhand war einst die größte Holding der Welt und verantwortlich für die Privatisierung der ehemaligen DDR-Unternehmen. Viele ehemalige Bürger der DDR halten die Treuhand noch heute für den ‘Totengräber’ Ostdeutschlands – etwa zweieinhalb Millionen Arbeitsplätze gingen durch die Schließung von rund 4000 Betrieben verloren. Zu den wirtschaftspolitischen Entwicklungen und den mit der Treuhand verbundenen Skandalen äußern sich unter anderem Detlef Scheunert (Assistent beim Vorstand der Treuhandanstalt von 1990 bis 1991) und Klaus Klamroth (Treuhand-Direktor in Halle von 1990 bis 1992); es kommen jedoch auch DDR-Bürgerrechtler wie Matthias Artzt oder Gerd Gebhardt zu Wort.

Hintergrund & Infos zu Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand
Nachdem zwei Jahre lang für das Thema recherchiert wurde, konnten die Dreharbeiten zu Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand 2010 beginnen. Als dann im April 2011 eine erste Rohfassung zur Treuhand-Dokumentation vorlag, zeigten sich der Produzent, die Redaktion und der Verleih unzufrieden. Die Dokumentation wurde daraufhin mehrmals überarbeitet. Nach einigen Unstimmigkeiten zog der Regisseur seinen Namen letztlich vom Filmprojekt zurück. (AP)

  • Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand
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Cast & Crew

Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand

Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.5Ausgezeichnet

Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand ist nicht die erste Dokumentation zu diesem Thema, aber sie beschreibt sehr anschaulich, welche Mentalität damals in der Politik vorherrschte.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand ist eine unbedingt sehenswerte Dokumentation über einen der großen Skandale der deutschen Geschichte.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand ist [...] nüchtern, minutiös, ausführlich und lehrreich.

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Thorsten Mack: NDR Thorsten Mack: NDR

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6.5Ganz gut

Die Dokumentation Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand zeigt, wie die Gier ein ganzes Land verändern kann. Das ist zwar 20 Jahre her, aber immer noch aktuell.

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Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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8.5Ausgezeichnet

Der klug strukturierte, überaus informative Film Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand wechselt kurzweilig zwischen individuellen Perspektiven, Einschätzungen und Erfahrungen und den harten politischen bzw. juristischen Fakten.

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Kommentare (2) — Film: Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand


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AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist definitiv mutig, die Geschichte eines so komplexen Unternehmens, wie der Treuhand, in einen 90minütigen Dokumentarfilm zu verpacken. Der Titel dürfte evtl. auch etwas übertrieben sein, denn eine Geschichte der Treuhand sollte beide Seiten - die der Opfer und die der Täter - beleuchten. Hier stehen die Manager und Direktoren im Vordergrund, was aber einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Treuhandmonstrums liefert. Als Gesamtgeschichte ist das sicherlich zu wenig, aber es schildert doch sehr gut die Arroganz und den Egoismus mit denen viele Manager an diese Mammutaufgabe der Überführung der DDR-Betriebe in die Marktwirtschaft der BRD herangegangen sind. Ein spannendes und hochbrisantes Thema, was neugierig auf mehr Informationen macht.

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gunther.sorgalla

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Ein Film den jeder sehen muss, um rückblickend erlebtes mit historischem zu verbinden und möglicherweise daraus zukünftiges eigenes Handeln abzuleiten. Wenn allerdings für diesen Film keine Werbung betrieben wird, ist er auch schnell wieder vergessen. Warum läuft dieser Film nicht durchgängig eine Woche in einem Kino?

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