Good Bye Tibet

Good Bye Tibet (2011),
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 12.05.2011

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5.5 Kritiker
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von Maria Blumencron,

Kelsag Jigme kann ein bewegtes Leben vorweisen. So eindrucksvoll, dass nun seine Geschichte in Good Bye Tibet verfilmt wurde. Der 1949 als Sohn einer Nonne geborene Kelsag Jigme hat es sich zur Aufgabe gemacht, viele Kinder aus seiner Heimat Tibet nach Dharamsala zum Dalai Lama, wo die Kinder in SOS-Kinderdörfern aufgezogen werden, zu bringen.

Kelsag Jigmes eigene Geschichte ist geprägt von vielen Tiefschlägen. 1949 wird er in der Provinz Kham geboren. Er muss mit ansehen, wie Maos Armee erst das Gold und den Schmuck aus den Häusern rauben und Schätze aus dem Kloster stehlen. Er muss auch miterleben, wie sich die Männer des Dorfes zum bewaffneten Widerstand aufstellen. Die Liebe begegnet ihm mit 18 Jahren. Er tritt in ein weltliches Leben ein. Die Ehe scheitert. Kelsag Jigme ist wieder allein und dazu noch alleinerziehender Vater. Seine beiden Söhne sind die ersten Kinder, die er aus Tibet herausbringt. Als er noch einmal ins Dorf zurückgeht, um seinen jüngsten Sohn zu holen, kommen Mütter und Väter auf ihn zu und bitten ihn, auch ihre Kinder mitzunehmen. So entschließt sich Kelsag Jigme Mönche und Nonnen über die fast sechstausend Meter hohen Pässe zu begleiten. Alte Menschen, politisch Verfolgte, all diejenigen, die ihren letzten Lebensabend beim Dalai Lama verbringen wollen. Kelsag Jigme liegen vor allem die Kinder am Herzen. Als im Jahre 1997 jedoch die Tochter seines Freundes auf dem Weg ins einen Armen erfriert, beschließt er seine Arbeit als Fluchthelfer niederzulegen. Er bekommt den Auftrag mit einer “Inji”-Frau, der Journalistin Maria Blumencron, noch einmal nach Tibet zu gehen, um Good Bye Tibet zu drehen.

  • Good Bye Tibet 1
  • Good Bye Tibet 2
  • Good Bye Tibet 3
  • Good Bye Tibet 4

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Good Bye Tibet

Carmen Böker: Berliner Zeitung Carmen Böker: Berliner Zeitung

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5.5Geht so

Good Bye Tibet ist ein Film über die eisigen Höhen des Himalayas und über die Stille des Himmels, ebenso aber über - Schuldgefühle [...].

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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5.5Geht so

In einem selbst gesprochenen, emotional aufgeladenen Off-Text beschreibt die Regisseurin von Good Bye Tibet immer wieder ihre Gefühle und Motive und diejenigen der anderen, was im Verbund mit der dramatisierenden Musik und der bisweilen plumpen Inszenierung narzisstisch und offensichtlich auf Zuschaueremotionen hin kalkuliert wirkt.

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