Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
Solutions locales pour un désordre global (2010), FR Laufzeit 117 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 20.01.2011
8 Bewertungen
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11 Kommentare
Keine
von Coline Serreau,
Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shinas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen.
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Cast & Crew
-
Coline Serreau
Regie
Schauspieler
-
Coline Serreau
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Indien
- Handlung
- Arbeiter, Bauer, Biologe, Biologie, Brasilianer, Ernährung, Genetik, Genmanipulation, Genmanipuliertes Essen, Interview, Landwirtschaft, Marktwirtschaft, Plantage, Umweltschutz, Ökologie
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
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- Good Food, Bad Food: film-zeit.de





















Kritiken (8) — Film: Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenDie akribische Recherche macht den Film allemal zu einem politisch wertvollen, wenngleich
konzeptionell drögen Dokument, setzt Serreau doch massiv auf die Kraft der Worte. Hinzu
kommt, dass die Fachleute ihre komplexen Sachverhalte nicht gerade in einer einfachen
Sprache darlegen. Lässt man sich aber darauf ein, dann ist „Good Food Bad Food“ allemal ein
aufschlussreiches Plädoyer für die Rückkehr zur bäuerlichen Landwirtschaft.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenTipp: Die vielfach ausgezeichnete und bekannte französische Filmemacherin Coline Serreau ("Saint-Jacques ... Pilgern auf Französisch", "Drei Männer und ein Baby"), die ihre Karriere mit kämpferischen Dokumentarfilmen begann, kehrt zu ihren filmischen Wurzeln zurück - leider auch in handwerklicher Hinsicht!. Für ihren neuen Film bereist sie die Welt auf der Suche nach Menschen, die den Erdboden, und damit die ganze Natur, respektvoll behandeln. In eindrucksvollen (aber meistens unscharfen und verwackelten) Bildern schildert sie konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die die Landwirtschaft weltweit gedrängt worden ist. Denn gutes Essen und eine gesunde Natur, das geht uns alle an! Ein wirklich wichtiger Film mit absolut erhellenden Inhalten, aber warum ist dieser Film handwerklich so katastrophal gemacht, dass die meisten Filmkritiker während der Pressevorführung den Film verlassen haben? Die schlampige Handkamera (mit teilweise nicht funktionierendem Autofokus) und die endlose Aneinanderreihung von Monologen und unscharfen, verwackelten Interviewbeiträgen mache den Film nicht gerade zu einem Sehvergnügen und wird ihn (zu Unrecht!) auf so mancher Flop-Liste des Jahres erscheinen lassen. Wer sich von seiner Machart nicht abschrecken lässt, wird einen der wichtigsten und informativsten Dokumentarfilme der...
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie „ Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ ähnelt bei allem Engagement der Regisseurin eher einem sehr informativen Handbuch als einem bewegenden Film. Damit wirkt er anders, nicht so frontal emotional oder schockend wie beispielsweise „Unser täglich Brot“.
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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
Kommentar löschenEin Blick auf die Äcker [...]: Tote Erde, Monokulturen und nicht nur in Frankreich bestimmt ein beängstigend geschrumpfter Arten-Katalog, was derzeit noch gepflanzt werden darf. [...] Leider will sich Regisseurin Coline Serreau nicht nur auf diese Bilder verlassen, sondern erteilt unterschiedlichsten Koriphäen das Wort. Eine wettert pausenlos gegen die verwerfliche Herrschaft des Patriarchats, ein anderer jongliert mit Pauschalisierungen der Globalisierungskritik. Eine wahre Geduldsprobe mit gewünschter Wirkung. Als nach rund zwei Stunden "Good Food Bad Food" endet, dürfte wohl jeder bei der nächsten Mahlzeit gründlich überlegen, ob er statt "Guten Appetit" nicht lieber "Viel Glück" wünscht.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenDas informative Werk Good Food, Bad Food setzt weniger auf die Kraft der Bilder als die der Worte [...]. Jede inhaltliche Aussage der engagierten Protagonisten vom Genozid der Bauern durch den Ersten Weltkrieg über das Profitstreben der petrochemischen Industrie bis hin zur Forderung nach Biodiversität kann man unterstützen und unterschreiben, nur erschöpft letztendlich der Informations-Overkill, der ohne Pause auf den Betrachter niederprasselt.
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franzien 2011/02/02 15:32:37
Antwort löschenDas erging mir genauso. So wichtig der Inhalt ist, erschlägt er einen doch. Filmisch ist die Doku nah an einer Katastrophe.
Cosima Lutz: Die Welt Cosima Lutz: Die Welt
Kommentar löschenDas Konkrete, also das Zusammengebackene, die Krume und die eigenen, dreckigen Finger müssen vielleicht wieder in den Blick. Das schafft die französische Regisseurin Coline Serreau mit Good Food, Bad Food. Ihre kraftvolle und höchst informative Dokumentation knüpft an Erwin Wagenhofers aufklärerischen, aber noch von schockierenden Diagnosen geprägten Film We feed the World an. Doch Serreaus Film macht optimistisch. Ihre „Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ (so der Untertitel) kündigt kein Heilsversprechen an, sondern Machbares.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenGood Food, Bad Food ist ein engagierter Dokumentarfilm über Projekte und Initiativen aus aller Welt, die sich der ökologischen Landwirtschaft widmen und ein Gegengewicht zur chemisch-industriellen Ernährungsindustrie bieten. Der abwechslungsreiche Schnitt und die Kommentare eloquenter Experten machen aus den Porträts der verschiedenen Initiativen einen unterhaltsam-informativen Einblick in die Materie. Auch wenn die aufgezeigten Lösungsansätze nicht neu sind, schärfen sie doch das Problembewusstsein und machen zudem Mut.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEs ist zwar nichts fundamental Neues, das die französische Regisseurin hier über die Missstände der Nahrungsmittelindustrie berichtet (und zum Teil auch fragwürdig zuspitzt), erschreckend bleibt es dennoch. Ein sehenswerter Dokumentarfilm, dem man ein großes Publikum wünschen muss.
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Kommentare (3) — Film: Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
Kommentar schreibenatilla 2011/11/24 04:14:49
Kommentar löschenWer mal wieder verstört werden will von einem Film, den rate ich statt einem Horrorstreifen, sich diesen Dokumentarfilm anzugucken. Das ist verstörender, gruseliger, angsteinflößender als das. Es stimmt: Realitiy is stranger than fiction!
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phoenix88888888 2011/07/26 23:32:22
Kommentar löschenHier geht es nicht um tolle Kameraführung oder Spannungsbögen. Es geht um Inhalte und die sollte wirklich JEDER gesehen haben. Die 10 Punkte beziehen sich also nicht auf die Verpackung. Es ist erschreckend wie simpel und einfach die Welt Letzt endlich gestrickt ist. Und scheiße man ich bin zum nächsten Feld gelaufen und hab mir den Boden angeschaut es ist wie in der Dokumentation "toter" Boden...
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Mum Pitz 2011/07/19 20:13:57
Kommentar löschensehr informativ, bildgestaltung und montage dafür sehr dilettantisch.
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