Good Night, and Good Luck

Good Night, and Good Luck (2005), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Thriller, Drama, Historienfilm, Kinostart 06.04.2006

7.7 Kritiker
40 Bewertungen
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7.2 Community
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36 Kommentare
Good Night, and Good Luck - Bild 31210
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von George Clooney, mit David Strathairn und Patricia Clarkson

USA, 1953. Senator Joseph McCarthy inszeniert eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten, klagt Unschuldige in Schauprozessen an und zerstört ganze Existenzen. Auch im Newsroom von CBS ist die Angst angekommen. Doch Fernseh-moderator Edward R. Murrow lässt sich nicht einschüchtern. Unter dem Motto “Fakten statt Mutmaßungen” berichtet er in seiner Sendung “See it Now” über einen Piloten, der ohne triftigen Grund aus der Luftwaffe ausgeschlossen wurde. Damit bringt er nicht nur die Armee, sondern auch Werbekunden und Chefetage gegen sich auf. Trotzdem bleiben er und seine Mitstreiter, angeführt von dem Produzenten Fred Friendly und dem Reporter Joe Wershba, standhaft. In der nächsten Sendung nehmen sie McCarthy selbst ins Visier. Der holt schnell zum Gegenschlag aus.

Handlung1958. Auf einer Gala wird die Karriere des Fernsehsprecher Edward R. Murrow gelobt, sein Freund und Kollege Fred Friendly lauscht seinen Worten und erinnert sich an die wöchentliche Sendung See it Now, die sie gemeinsam schrieben.

1954. Edward Murrow (David Strathairn) und Kollege Fred Friendly (George Clooney) arbeiten als Fernsehjournalisten beim CBS (California Broadcasting System), als McCarthy in den 1950er Jahren seine Kommunistenhatz beginnt und den unschuldigen Piloten Milo Radulovich denunziert. Murrow versucht in der wöchentlichen Politsendung See it Now die Menschen zum Nachdenken zu bewegen, indem er die unlauteren Methoden der McCarthy-Ära entlarvt und anprangert. Nicht nur der Boss des CBS (Frank Langella), sondern auch andere Kollegen müssen sich darüber bewusst werden, dass sie sich durch die öffentliche Kritik an McCarthy verwundbar machen. Nichtsdestotrotz stellen sie sich der Aufgabe des politischen Fernsehjournalismus und schaffen es auch letzten Endes, Radulovich aus der Bredouille zu bringen.

Als McCarthy Murrow öffentlich angreift und dieser geschickt alle Vorwürfe abwendet, beginnt der politische Niedergang des republikanischen Präsidenten.

Die Kamera führt den Zuschauer zurück ins Jahr 1958. Murrow hält nun eine Rede, in der er vor der aktuellen Tendenz des Fernsehens warnt und darauf hinweist, dass eine gute Fernsehsendung den Zuschauer belehren und wachrütteln müsse, da Fernsehen ansonsten nur ein Kasten aus Drähten und Lichtern sei.

Weiterführende Informationen
Mehr zu George Clooney

Weitere Informationen im Internet

Infoseite zum Film (engl.)
Linkliste zu Rezensionen auf metacritic.com (engl.)
Artikel über Mc Carthy und die Kommunistenhatz (engl.)

Quellen

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Kritiken (6) — Film: Good Night, and Good Luck

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Ein düsteres Kapitel in der Amerikanischen Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg ist das des Ausschusses gegen unamerikanische Umtriebe, das in den 50er Jahren traurige Berühmtheit erlangte. Von der Nachkriegsangst vor dem Kommunismus geschürt führte der Ausschuss eine gnadenlose Fehde gegen alles was nur im entferntesten mit dem gehassten Kommunismus zu tun hatte. Dies ist der Hintergrund zu George Clooneys neuem Film „Good Night, and Good Luck“.1953, in der Zeit, in der der amerikanischen Senator McCarthy der oberste Inquisitor besagten Auschusses ist, kommt der Chefredakteur des politischen Fernsehmagazins „See it now“, Edward Murrow (David Strathairn) einer heißen Story auf die Spur. Ein serbischstämmiger Airforce Soldat war unehrenhaft aus der Armee entlassen worden, weil er sich weigerte, seinen Vater und seine Schwester vor besagtem Ausschuss als Kommunisten zu denunzieren. Nach einiger Recherche und heftigen Diskussionen mit seinem Vorgesetzten Paley (Frank Langella)…

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist nicht nur ein Kommentar zu gestern und heute, sondern auch ein Appell, Missstände nicht hinzunehmen, Meinungsfreiheit auszuüben, Zivilcourage zu zeigen. Elegant trägt Clooney all das vor, ernsthaft und leicht zugleich, als Regisseur sichtlich gereift seit seinem Debüt "Confessions Of A Dangerous Mind". Im Vorübergehen lässt er die Kamera bei einer Swing-Combo mit Sängerin verharren, wie sie die Sender damals beschäftigten, und deren Klänge schaffen Raum, Luft zu holen, Gedanken schweifen zu lassen - großartig.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

"Good Night" dagegen ist ganz auf stilistischen Purismus reduziert. In kargem Schwarzweiß, adäquat zu den Fernsehbildern von einst, ein Kammerspiel, das kaum das Studio verläßt, ein reines, fast semidokumentarisches Konversationsdrama. Und doch thematisieren beide Filme [gemeint ist noch "Confessions of a Dangerous Mind"] im Prinzip das Gleiche: die Sehnsucht nach einem unabhängigen Fernsehen und kritischer Berichterstattung.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Lieblingsfilm

Kühl und formal brillant, dabei voller Engagement mit heißem Herzen. [...] Zugleich ein lustvoller Film, der zeigt, dass Intelligenz und moralische Position auch sexy aussehen kann.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

George Clooney inszenierte diese authentische Geschichte nach eigenem Drehbuch. Mit einem hochkarätigen Ensemble entstand ein spannender, fast dokumentarisch wirkender Spielfilm - großartig gespielt und auf packende Weise unterhaltend...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Er ist so ziemlich das Einzige, was an "Emergency Room" wirklich sehenswert war, hat die Marke "Batman" nahezu im Alleingang ruiniert und engagiert sich seit kurzem verstärkt als Nestbeschmutzer und Vaterlandsverräter. Gut so. George Clooney ist unter die politischen Filmemacher gegangen und klopft auch mit "Good Night, And Good Luck" kräftig auf den Bush.

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Kommentare (30) — Film: Good Night, and Good Luck

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Sicherlich, "Good Night, and Good Luck" beleuchtet mit der McCarthy-Ära ein interessantes Kapitel der amerikanischen Geschichte, jedoch ist das Erzähltempo so gering, dass man nicht umhinkommt, den Film als dröge und teilweise langatmig zu bezeichnen. Keine der Figuren taugt wirklich als Identifikationsfigur und die Geschehnisse laufen am Zuschauer vorbei. Somit wirkt der Film tatsächlich wie ein abgefilmtes Theaterstück oder eine halbdokumentarische Szenenabfolge. Regisseur George Clooney scharrt eine illustre Riege von Topschauspielern um sich und liefert handwerklich eine einwandfreie Arbeit ab. Wenngleich sich der Film politisch engagiert gibt und aktuelle Bezüge zur Bush-Ära unübersehbar sind, bleiben fundamentale Fragen offen. Zwar sollen die unschuldig Verfolgten der Willkür eines McCarthy entzogen werden, der den Rechtsstaat ähnlich wie später Bush unter dem Deckmantel der Staatssicherheit aushebeln will, aber die Gründe und Ursachen der allgemeinen Kommunistenhatz, die manische Züge annimmt, werden nie wirklich thematisiert oder gar kritisiert. Entweder ist man ein treuer Staatsbürger und wahrer Amerikaner, der lediglich durch Verleumdung an den Pranger gestellt wurde oder aber man ist ein Kommunist, der den Staat unterwandert. In einem Land, das die Meinungsfreiheit zum obersten Gut erklärt hat, ist solch eine profane Sichtweise eines politischen Films unwürdig. Ohne eine differenzierte Sicht der Dinge verliert er somit viel von seiner Substanz und die gutgemeinte Botschaft wird im Keim erstickt.

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Cyrano1619

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Ich denke der Kritiker ist in diesem Falle etwas zu streng mit dem Film.
Wo dieser sagt, der Film "läßt Fragen offen" oder "thematisiert nicht genug", sage ich, dass Clooney "nicht bevormunden will".
Mein größter Kritikpunkt ist eher, dass er das Publikum, das Aufklärung so nötig hätte, nicht erreicht.
Diesen (sw) Film werden sich diejenigen ansehen, die eh schon politisch interessiert/aufgeklärt sind.
Besser er hätte das Thema wie in der Sendung mit der Maus aufgezogen... aber das ist nur meine Meinung.

Die Schauspieler waren gut, das Thema sollte es wert sein, der Film war nicht langweilig und doch realistisch dargestellt.


Filmkenner77

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Nun, ohne ein bestimmtes Hintergrundwissen ist man in diesem Film ohnehin gänzlich verloren. Insofern stimme ich zu, dass der Film wohl nur für politisch interessierte Menschen etwas ist. Dennoch bleibe ich dabei, dass der Film langatmig, aber nicht langweilig ist.


statist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Verstehe die sich selbst so aufblähenden Kommentare hier zum Teil nicht. Muss denn immer jeder Film ein bestimmtes Problem in allen Aspekten ausleuchten, überhaupt jedes Kunstwerk. Ich denke nicht. Dieser Film stellt die Arbeit der CBS-Redaktion vor. D.h. im Detail, eine politische Ungeheurlichkeit und Abscheulichkeit wie die Kommunistenjagd und die Möglichkeiten des Journalismus, darauf zu reagieren. Nur mal eine Bemerkung: Wenn die Speeches in der Sendung im Film wirklich Originalkommentare sind, dann Hut ab, aber ganz tief, vor Edward R. Murrow. Ohne Zynismus, aber mit deutlichen Anmerkungen, wie undemokratisch die Prozesse ablaufen präsentiert er eine Idealform des Journalismus. Das schönste an Clooneys Film ist, dass er Ästhetik und Brisanz - so schrieb schon die taz - sehr gut zusammenbringt. Bravo!

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

"Good night, and good luck" lässt inszenatorisch kaum Wünsche offen, ist hervorragend besetzt und ist sicherlich kein dummer Film. Aber irgendwie ist er wiedermal ein Vertreter dieses neuen, intelligenten Hollywood-Kinos, der viel verspricht und wenig einhält. Dabei macht er ja tatsächlich viel richtig, und wie erwähnt: an der Oberfläche passt hier ja auch alles. Er ist visuell zwar relativ nüchtern gehalten, brilliert aber durch die unaufällige, aber perfekte Integration historischer Filmaufnahmen. Man findet einen Haufen fähiger Schauspieler (auf Hollywood-Körper-Hüllen wird weitestgehend verzichtet), die ihren Job auch tatsächlich gut machen und dem Film die angebrachte Ernsthaftigkeit verleihen. Dazu hat er auch noch das passende Tempo und eine sehr reduzierte, oft schon karge Atmosphäre, die dem Film oft etwas dokumentarisches verleiht. All das ist "Good night, and good luck" hoch anzurechnen und bildet eigentlich ein hervorragendes Fundament für einen Film seiner Art.
Warum funktioniert der Film für mich dann aber doch nicht wirklich?
Ein erster kleiner Kritikpunkt ist für mich, das "Good night, and good luck" ein ziemlich opulentes und tiefgründiges Thema aufgreift, dieses rein inhaltlich in seinen ca. 85 Minuten Spielzeit nur anreissen kann. Es gibt keinerlei Hintergrundinformationen, keine innige Auseinandersetzung und schon gar keine Aufklärung darüber, wo diese blinde Kommunisten-Hatz psychologisch und politisch ihren Ursprung hat. Mir wurde das Problem auch oft viel zu sehr verharmlost, in dem sich der Film rein auf die Figur McCarthy konzentrierte. Diese Jagd hatte ja viel weitreichernde Auswirkungen auf die amerikanische Gesellschaft und hatte auch mehr als nur ein paar wenige Anhänger.
Man könnte dies als Stilmittel deklarieren. Ich denke aber das der Film hier viel mehr wollte. Ich denke das er durchaus Statement sein wollte, dass er eigentlich Stellung beziehen wollte und wohl auch Parallelen aufzeigen wollte. Allein, er traut sich nie so ganz.
Wobei ich beim, für mich, viel eklatanteren Kritikpunkt wäre. Ich spürte keine Überzeugung, fühlte kein Herzblut in "Good night, and good luck". Oft plätschert der Film völlig emotionlos vor sich hin, versäumt es dem Zuschauer die Angst und Panik zu vermitteln die herrschte, zeigt nur in winzigen Ansätzen welche Atmosphäre herrschte, in einer Gesellschaft, in der jeder jeden denunzieren konnte. Sicherlich vermitteln die Anhörungsszenen davon etwas, mir fehlte aber der Moment, in dem diese Verhaltensweisen sich ins Arbeits- und Privatleben eklatant einschliech. Sinnigerweise wurden hier auch nur Gerichtsszenen ausgewählt, in denen McCarthy der einzige Bad Boy ist und alle anderen sehr vernünftige Worte finden. Dem war in Wirklichkeit natürlich nicht so.
"Good night, and good luck" ist durchaus kein falscher Film, aber eben auch weit davon entfernt ein Polit-Thriller zu sein, der sich mit Filmen wie "JFK" oder "All the president´s men" messen kann. Dazu fehlt ihm einfach zuviel Tiefe, Seele und so etwas wie Kampfgeist. 60 Minuten Spielzeit fehlen ihm dazu ausserdem.

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Sigrun

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Unterschrieben! Da der Film aber eben nicht auf die emotionalisierenden Effekte abzielt, mit denen McCarthy und Co gearbeitet haben, fand ich das grade gut. Der Film wollte sich von seinem 'inneren Feind' ausdrücklich unterscheiden, schien mir. So wie du das wertest, macht es aber auf jeden Fall auch wirklich Sinn. Habe daher großes Interesse, den noch mal zu sehen :)


ElMagico

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Ein Blickwinkel den ich zwar auch gut finde, aber gleichzeitig bedeutet er auch dünnes Eis für die Macher solch eines Films. Bin bei solchen Sachen wohl selbst etwas zu impulsiv und trage das mit in meine Bewertungen. Aber so solls ja auch sein... :)


cyranorick

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Bewertung6.5Ganz gut

Wieder ein Film, der ohen Interesse an oder Kenntnisse über die US-amerikanische Vergangenheit für den Durchschnittszuschauer wohl nur langweilig erscheinen mag.
Für den Rest bleibt ein Stück dokumentarischer Filmarbeit in Starbesetzung bis in die Nebenrollen.
Besonders unterhaltend ist dies nicht. Wer sich für Mc Carthy und seine Zeit / Praktiken interessiert, ist mit einem Sachbuch besser bedient.
#
Atmosphärisch ist alles in Ordnung, auch, wenn ich wirklich keine Notwendigkeit zu einer schwarz-weiss Produktion sehe. Aber irgendwie passt das dann doch wieder zu den vielen Original-Auschnitten alter Sendungen.

Was jedoch meines Erachtens völlig überflüssig gewesen ist, war die stetige Einspielung der Sängerin nach jedem Filmabschnitt.

Alles in allem ein recht interessanter Einblick in die Geschichte des Fernsehens und der USA... dennoch fehlt hier ein Funken, um wirklich zu begeistertn.
EIn wenig tiefer hätte man da wirklich in die Materie eindringen können.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Good Night, and Good Luck-Der Fall McCarthy
"Good Night and Good Luck" ist ein ruhig erzähltes, vielschichtiges intelligentes und ausgezeichnet ausgestattetes Politdrama von George Clooney aus dem Jahre 2005 nach wahren Begebenheiten.
Das Hauptthema des Films stehlt die Auseinandersetzung zwischen Fernsehjournalist Edward R. Murrow und dem Senator Joseph McCarthy dar.
Die Regie und Kamera sind erstklassig, sodass sie kühle
Schwarz-weiß Bilder einfangen.
Außerdem verfügt er über eine brillante Besetzung, die von David Straithairn, Jeff Daniels zu Patricia Clarkson, Robert Downey Jr., Frank Langella und zu George Clooney selbst reicht.
Dazu werden noch hochkarätige Dialoge geboten, jedoch wirkt dieses Werk an kleinen Stellen etwas zäh.
Fazit: "Good Night, and Good Luck" ist ein facettenreiches Lehrstück über die McCarthy-Ära in Amerika.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

seven

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Diese Technik, unfassbar eigentlich....


hoffman587

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Ich weiß, ich war auch einfach baff....


alinchen94

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter Film, der nicht nur die mittelalterlich anmutende Jagd auf "Kommunisten" in der Nachkriegszeit anprangert, sondern vor allem in den letzten Minuten eine Botschaft vermittelt die nichts an Aktualität verloren hat. Einfach top.

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strangelet

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Bewertung7.5Sehenswert

George Clooney hat hier sicherlich nicht den Gipfel des Massenentertainments bestiegen. Der gesamte Film spielt fast ausschließlich in den Redaktionsräumen des Nachrichtenmagazins "See It Now", und wir sehen nicht viel mehr als die Sendungen selbst und die Debatten zwischen den Verantwortlichen des Senders und den Redakteuren über das ob und wie des Vorgehens gegen McCarthy. Man muss also Geduld und Interesse mitbringen, um Good Night, and Good Luck wertschätzen zu können.

Es heißt aber immerhin, dass alles an diesem Film authentisch ist; jeder einzelne Dialog soll entweder wörtlich belegt oder zumindest nach tatsächlichen Ereignissen rekonstruiert sein, und die Produktion wurde durchgehend von Zeitzeugen begleitet. Wenn das so ist, dann dürfte "Good Night, and Good Luck" geradezu ein Maßstab für historische Genauigkeit sein. Und da darf der reine Unterhaltungswert auch mal zurückstehen. Ausnahmsweise.

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Brascon

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Bewertung7.5Sehenswert

Hervorragend agierende Schaupspieler, in einem knappen, kurzweiligen Politfilm mit realtiv gutem geschichtlichen Hintergrund. Dieser Film verzichtet auf jede Form von außerhistorischer Action und beschränkt sich lediglich auf die Fakten.
Ein Film, der von seiner Führung und Haltung wieder back to the roots bedeutet und durch seine Farblosigkeit erst seine wahre Pracht entfaltet. Super gemacht, George Clooney!

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Bäda

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Bewertung7.5Sehenswert

eigentlich ganz guter Film, bei dem aber kein klassischer Spannungsbogen aufgebaut wird. Die SW Optik lässt das ganze auf jedenfall authentisch wirken. Die Dramaturgie ist für unsere Generation wahrscheinlich nicht mehr so ganz nach zu vollziehen, da die Zeit des Kommunismus viele von der jüngeren Generation nur noch aus den Kinderschuhen kennt, falls überhaupt.

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Atmosphärisch perfekt verpacktes Journalismus-Drama, das zu Beginn recht zäh erzählt wird, sich jedoch schnell zu einem packenden und kurzweiligen Filmvergnügen wandelt, in dem die Charaktere, die Geschichte und der Stil im klar im Fokus stehen.

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mikkean

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Gratuliere zu dieser feinen Analyse. In diesem Fall hat Herr Clooney seine bedeutungsvolle Absicht mit einem überraschend gut verdaulichem Inhalt gepaart. Eine ganz tolle Gesamtleistung.


BigDi

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Bewertung6.5Ganz gut

Relativ unbekannte und interessante geschichtliche Themen durch einen Film wieder in Erinnerung rufen, ist eine tolle Sache. Aber wenn das so spröde wie in diesem Falle geschieht, dann leidet darunter wiederum die Erinnerung an den Film und das schadet wieder der Aussage. An sich interessant, aber unaufgeregt und einfach zu ruhig - am dramatischsten sind noch die Originalaufnahmen, die wirklich berühren. Der Rest ist ambitioniert und auch wichtig, aber mit etwas wenig Nachhall. Und schwarz-weiß hätte der Film auch nicht unbedingt sein müssen, denke ich.

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Melcon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für jenige die auf Filme über Macht und selbstlose Filmhelden mit einer ausgeprägten Gerechtigkeitsader stehen, ein muss. Leider war oder ist die Wirklichkeit anders, wie immer. ;-)

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damokles

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr kühler halbdokumentarischer Streifen, der weniger Unterhaltung als mehr ein Lehrstück über amerikanische Medien- und Politik-Geschichte ist. Angenehm, dass auf Effekt-Hascherei verzichtet wurde. Am Ende fehlte mir irgendwie etwas, aber vielleicht ist genau das das Ergebnis des Verzichts auf eben jene Effekte.

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tom777

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein semidokumentarischer Film der geschickt Schwarzweiß als Stilmittel einsetzt um zahlreiche Originalaufnahmen in die Handlung einzubinden.

Wer wirklich mit dem geschichtlichen Hintergrund der McCarthy Ära vertraut ist wird von dem Film eher entäuscht sein,da die Person des Senators Joseph McCarthy und seine mehr als umstrittenen,sowie berüchtigten Praktiken wesentlich mehr Potenzial für einen wesentlich spannenderen und aufregenderen Film geboten hätten,was aber trotz der teilweisen guten schauspielerischen Leistungen und der guten Kameraarbeit leider nur ansatzweise gelingt.

Besonders bedauerlich(speziell für die mit den historischen Fakten vertrauten)das Clooney die nicht ganz unbedeutende Tatsache völlig unterschlägt das Annie Lee Moss tatsächlich Kommunistin war,(was aber nicht zwangsweise bedeutet das sie eine Bedrohung für die Staatssicherheit darstellte)und vor dem Ausschuss gelogen hatte,wie sich später herausstellte.Ein also etwas unglücklich gewähltes Beispiel für die ansonsten zumeist völlig paranoiden Hetzjagden von McCarthy.

Der Film schafft es trotz seiner für das Genre eher kurzen Laufzeit nicht über die ganze Länge zu fesseln und lässt doch bald Langweile aufkommen.
"Frost Nixon" das eine ähnliche Thematik hatte, schaffte es da zum Beispiel wesentlich besser das eher trockene Thema "Medienmann stellt sich gegen Politiker" unterhaltsam aufzubereiten und hat auch die ausgefeilteren Charaktäre zu bieten,während bei Clooney die meisten Schauspieler,mit Ausnahme des hervorragendem David Strathairn,eher verschenkt wirken und aufgrund des eher mittelmäßigen Drehbuchs ihr Potenzial nicht voll entfalten können.

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Rezerwat

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Filmerlebnis !!!

Es ist schon so, dass mich solche Filme begeistern…

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3headedmonkey

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Bewertung7.5Sehenswert

Um den Film wirklich wertschätzen zu können, sollte man sich vorher mit dem geschichtlichem Hintergrund der McCarthy-Ära beschäftigen.

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Tiger Wutz

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Bewertung4.5Uninteressant

Unerträglich langweilig.

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JimiHendrix

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Bewertung6.5Ganz gut

Nein für mich war dieser Film irgendwie nicht sehr greifbar und ich musste mich sehr überwinden ihn mir längere Zeit anzugucken.

Ich erkenne auf jeden Fall Potenzial in dem Thema, aber es gelings Clooney&Co nur ansatzweise es würdig zu bearbeiten.

Oft wirkte alles etwas überzogen und gekünselt, meine Sache war das nicht.

Aber das Zeitgefühl der 50er wurde fabelhaft erzeugt und man fühlte sich in die selbige hineinversetzt.

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Stark gemacht, toll gespielt, vielleicht eine etwas oberflächliche Abrechnung mit dem Thema, aber als Filmemacher muss man oft Kompromisse machen, um dem Pöbel auch was zu bieten. Das überragende Spiel und die toll abgefassten Dialoge in Verbindung mit Original-Zitaten machen das jedoch mehr als wett.

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willy50

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Good Movie, and good Director


spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

David Strathairn hätte den Oscar so verdient gehabt... Aber was solls. Trotzdem ein super Film und die Zigarettenindustrie freut's.

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