"Früher war alles besser, früher war alles gut." -
das wussten schon die Toten Hosen, und zusammen mit dem Handbuch "DDR für Dummies" dürften jene Zeilen der Düsseldorfer Altpunker die Inspirationsgrundlage für "Goodbye, Lenin!" gebildet haben. Becker vermischt in seinem dritten Film (N)ostalgieüberbleibsel, Betroffenheitspornographie und schalen Witz zu einer - trotz seiner überschaubaren Spielzeit - langatmigen Anekdote ohne Pointe. Er hat nichts zu sagen, jedenfalls nichts Essentielles, und verlässt sich deshalb voll auf das angepeilte Humorzentrum und die Tränendrüse seines Publikums, welche er gezielt mit mal dösigen, mal rührseeligen Belanglosigkeiten füttert. Die DDR in der Daniel Brühl rumstromern und seine Narrenposse aufziehen darf, ist zwar als Staat schon ein bisschen böse, stört sie doch ab und an den trauten Familienschwank mit Knüppeln, aber beherbergt innerhalb ihrer Stacheldrahrgrenzen doch auch…
"Früher war alles besser, früher war alles gut." -
das wussten schon die Toten Hosen, und zusammen mit dem Handbuch "DDR für Dummies" dürften jene Zeilen der Düsseldorfer Altpunker die Inspirationsgrundlage für "Goodbye, Lenin!" gebildet haben.
Becker vermischt in seinem dritten Film (N)ostalgieüberbleibsel, Betroffenheitspornographie und schalen Witz zu einer - trotz seiner überschaubaren Spielzeit - langatmigen Anekdote ohne Pointe.
Er hat nichts zu sagen, jedenfalls nichts Essentielles, und verlässt sich deshalb voll auf das angepeilte Humorzentrum und die Tränendrüse seines Publikums, welche er gezielt mit mal dösigen, mal rührseeligen Belanglosigkeiten füttert.
Die DDR in der Daniel Brühl rumstromern und seine Narrenposse aufziehen darf, ist zwar als Staat schon ein bisschen böse, stört sie doch ab und an den trauten Familienschwank mit Knüppeln, aber beherbergt innerhalb ihrer Stacheldrahrgrenzen doch auch echte Menschlichkeit, tollen Zusammenhalt und Spreewaldgurken. So sieht es halt aus, wenn man sich einen geschichtlichen Kontext eben mehr aus Marketing-Taktik denn aus ernsthafter Passion herauspickt.
Wolfgang Becker verkleistert und verklittert Geschichte, indem er sich auf das tumbe Hervorrufen von Emotionen fokusiert, und jeglichen politischen Aspekt seines hochpolitischen Szenarios ausblendet oder so marginalisiert, bis er nicht mehr wahrnehmbar ist. Ob er hierbei aus einer fragwürdigen Motivation heraus gehandelt hat, oder (was näher liegt) einfach nur wenig bis kein Interesse an neuen Aspekten oder seinem Thema im Generellen hat - er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, einer der Anheizer der sehr kritisch zu sehenden Ostalgiewelle zu sein.
Schauspielerisch bietet "Goodbye, Lenin!" mit Ausnahme von Daniel Brühl pure Mittelmäßigkeit, und serviert einem all jene Gesichter, die im "neuen deutschen Kino" eben in schöner Regelmäßigkeit durchs Bild laufen dürfen.
du solltest nicht über Dinge schreiben von denen du keine Ahnung hast.
Die Aussage des Films ist eben NICHT:
"Früher war alles besser, früher war alles gut."
Das ist eine Tragik-KOMÖDIE
das Wort Ostalgie ist selten dummes Geschwätz von einem Menschen der nicht begreifen kann das die Menschen aus dem "bösen" Osten über den quatsch im Arbeiter-und Bauernstaat lachen können...
Mit einigem Abstand traut sich "Good Bye, Lenin" wie Michael Ehrenreich in seinen Tagebüchern der "Sonnenallee", die Geschichte der DDR aus einem nachgeborenen Blickpunkt neu zu schreiben. Damit könnte Beckers Film für das neue Deutschland im besten Falle werden, was Jean-Pierres Jeunets "Amélie" vor zwei Jahren für Frankreich wurde - eine filmische Versicherung nationaler Identität.
Aus Mutterliebe geschickte Geschichtsleugnung- und verklärung. Braver Sohnemann! Mehr Tragik denn Komik, etwas Straffung hätte trotzdem nicht geschadet. Brühl spielt souverän.
"Good bye, Lenin!" ist keine Satire auf Ostalgie - dafür sind West-Regisseur Wolfgang Becker und West-Autor Bernd Lichtenberg denn doch zu lieb zu ihren "Ossis" -, sondern eine Komödie über Realitätswahrnehmung. [...] "Good bye, Lenin!" ist der schönste deutsche Film seit langem. Und ein Monument für die Kraft der Liebe.
Ein tolles Stück deutscher Filmgeschichte. Ein Film, der mit Witz und Tragik, die Wiedervereinigung Deutschlands und das Schicksal einer Familie zeigt. Dazu tolle Filmmusik von Yann Tiersen. ("Die wunderbare Welt der Amélie") Schon jetzt ein Meisterwerk.
Fantastisch! Der Film ist superlustig und auch wunderschön aus der Sicht eines "Ossis" erzählt. Beispiel: "Im Sommer glänzte die deutsche Nationalmannschaft mit Planübererfüllung." (=WM-Sieg) Trotzdem ist der Film auch sehr bewegend.
Einziges Manko: Der Film war mir zu lang und hat sich nach zwei Dritteln ziemlich hingezogen.
Für Fans von: Friendship!, Die fabelhafte Welt der Amélie
Es sind beides Filme, die sowohl lustig sind, aber auch eine bewegende Geschichte erzählen. Besonders der Humor ähnelt sich, wie ich finde, in allen drei Filmen.
Ein Film wie ein Lied; virtuos, authentisch, offenherzig und trunken in Charme. Daniel Brühls Talent macht das Zusehen unwiderstehlich; Yann Tiersens musikalischer Höhepunkt unüberhörbar; die Erzählung erstaunlich teilnehmend. Dabei versteckt sich latent im Hintergrund eine Menge unterschätzte Historik, Gemütsbewegungen ums Erwachsenwerden, Mutterliebe und Ehrlichkeit, sowie bedeutsame Charakterzeichnungen mit politischer Schwere. GOOD BYE LENIN!, ein audiovisuelles Meisterwerk aus Deutschland mit ebenso viel Background wie Unterhaltungspotential, von denen es gerne an mehr bedarf.
Neun Jahre hat diese Tragikomödie nun schon auf dem Buckel und ich hatte es bis heute nicht geschafft, mir "Goodbye, Lenin!" auch nur einmal anzusehen. Nun stand also die Premiere auf dem Plan, die Premiere eines Films der Dutzende Preise einkassierte. Während die Mauer fällt und Deutschland zu einer Einheit wird liegt Christiane Kerner wegen einem Herzinfarkt im Koma. Als sie Monate nach der Wende aus dem Koma wieder erwacht, darf sie weder aufgeregt noch beunruhigt werden und so versucht ihr Sohn Alexander mithilfe von Freunden und seiner Schwester der Mutter eine heile DDR-Welt vorzukauern. Was sich anfangs nach einem einfachen Plan anhört, gestaltet sich dann doch schwieriger und aufwendiger als zunächst gedacht.
Warmherzig und sentimental wird hier mit vielen originellen Ideen eine schöne Geschichte erzählt, die vor einigen Jahren doch sehr gehypt wurde. Der bis in die Nebenrollen toll gespielte Film hat neben dem tollen Drehbuch auch auszeichnete Darsteller aufzuweisen. Daniel Brühl zeigt bereits ein Jahr vor seinem weiteren Hit "Die fetten Jahre sind vorbei", was für ein schauspielerisches Potential in ihm steckt und zeigt mit "Goodbye, Lenin!" eindrücklich, dass er nach dem Erfolgsfilm "Nichts bereuen" von 2001 alles andere als eine Eintagsfliege am Schauspielhimmel ist. Gelungene deutsche Tragikomödie mit einem tollen Drehbuch und klasse Akteuren.
Wer in dem Film die Aufarbeitung der DDR sucht, wird sicherlich enttäuscht sein. Dafür gibt es "Das Leben der Anderen" und evtl. noch "12 heißt ich liebe Dich". Allerdings ist Goodbye Lenin ein schöner Film über die Insel DDR, der humorvoll ein Teil der DDR und deren Wende beleuchtet. Ich finde er hat seinen Platz in der (Film-) Geschichte, denn man muß auch lachen können um den Ernst zu begreifen.
An den Filmbeschreiber: Sigmund Jähn wurde zum Oberstleutnant ernannt nachdem er im All war, bei seinem Flug war er noch Oberleutnant. Soviel Geschichtskenntnis sollte schon sein.
Good Bye Lenin ist eine lockerleichtige Tragikomödie über das Ende der DDR mit einem interessanten, weil originellen Storyansatz. Darstellerisch gibt hier jeder nicht mehr, als er muss, und so bleibt unterm Strich ein ganz guter Genrebeitrag, der aber leider die rauhe Wirklichkeit der DDR ein wenig nostalgisch verklärt und sich da hauptsächlich auf Spreewaldgurke und Aktuelle Kamera beschränkt.
Deutsche Filme sind in der Regel nicht sehr gut, aber dieser ist immerhin noch einer der besten deutschen Filme, Daniel Brühl spielt seine Rolle sehr gut. Kann man sich anschauen :)
extrem gehypter Film....hmm wahrscheinlich hab ich schon zu viele DDR Filme gesehen, um mich da noch groß überraschen zu lassen und zu viele deutsche Filme mit Daniel Brühl.
Also ich mag den Film echt gerne. Und bevor jetzt irgendwas mit Nostalgie kommt darf ich anmerken dass ich die Mauer nicht mehr miterlebt habe und selbst wenn es so gewesen wäre in der BRD gewohnt hätte diesbetreff also völlig ungeschädigt bin. Ich finde es einfach interessant noch einmal einen Einblick in die damaligen Verhältnisse un Ereignisse zu bekommen. Für viele Leute ist dieser Teil der Geschichte durch eigene Erinnerung gestütz vielleichtg uninteressant mich interessiert er allerdings mehr als das Dritte Reich oder Weimarer Republik die ich jetzt schon zum 4. Mal mit ein und demselben Schulbuch durchkauen darf. Auch die Idee mit dem Koma und der nachgestellten DDR ist intereressant und gut umgesetzt.
Den letzten deutschen Film hab ich vor einer Ewigkeit gesehen, aber hier klingt die Story zumindest interessant. Mir gefiel, dass man sich fast eine halbe Stunde Zeit nahm um zu erzählen was während des Komas der Mutter alles mit dem Sohnemann und Tochter passierte, schöne Eindrücke, optisch gut rübergebracht. Und dann wollten sie der Mutter vorspielen, dass die DDR noch existiert, dass alles wie früher ist. Das will ich sehen. Klingt jetzt nicht gerade einfach umsetzbar. Und genau so war es auch. War insgesamt wirklich nett, allerdings ging mir der Humor eigentlich komplett ab – auch wenn die Stimmung gut war – und so wirkliche Höhepunkte gab es nicht, was aber nicht störte, war eine runde Sache. Natürlich war klar wie die Geschichte verlaufen würde, was unausweichlich war, allerdings hat man dieser Vorhersehbarkeit doch ordentlich entgegengewirkt. Die Darsteller waren sehr angenhem, gab keinen Ausfall, Daniel Brühl hat mir als Hauptdarsteller gut gefallen, also hier schon deutlich besser als was man sonst in deutschen Produktionen zu sehen bekommt. Optik war wirklich glaubwürdig, das Ganze überrascht hochwertig gefilmt, hatte sogar ein angenehmes Tempo drauf, normal finde ich deutsche Filme immer ziemilch träge. Gut gemacht, freut mich, dass es mir so gut gefiel. Der Schluss hat die Geschichte absolut zufrieden stellend abgeschlossen.
Sympathischer Film und wirklich putzig, wie der arme Junge seiner Mutter die "heile Welt" der DDR erhalten will.
Irgendwie ist es schon bewundernswert und zugleich etwas nervig, dass fast alle guten deutschen Filme von Hitler oder der DDR handeln :)
ganz ok, teilweise ganz lustig, vieles versteht man aber gar nicht, wenn man nicht "Ossi" war und die Zeit noch dazu selbst nicht bewusst erlebt hat?! Die Idee ist aber allemal gelungen!
Sehr echt wirken in diesem Film die Liebe des Sohnes zu seiner kranken Mutter, welche ihn dazu bringt die Vorsichtsmaßnahmen penibel einzuhalten.
Das gleiche gilt für die innerfamiliären Probleme, die sehr realitätsnah sind und gut auf die schwierige Situation abgestimmt sind.
Die Mischung aus Drama und Komödie hat mir eindeutig zugesagt.
Von allen Schauspielern gut gespielt und sehr bewegend - daher ein ausgezeichneter Film.
Goodbye, Lenin! - Kritik
DE 2003 Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Komödie, Historienfilm, Drama, Kinostart 13.02.2003
Kritiken (4) — Film: Goodbye, Lenin!
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Früher war alles besser, früher war alles gut." -
das wussten schon die Toten Hosen, und zusammen mit dem Handbuch "DDR für Dummies" dürften jene Zeilen der Düsseldorfer Altpunker die Inspirationsgrundlage für "Goodbye, Lenin!" gebildet haben.
Becker vermischt in seinem dritten Film (N)ostalgieüberbleibsel, Betroffenheitspornographie und schalen Witz zu einer - trotz seiner überschaubaren Spielzeit - langatmigen Anekdote ohne Pointe.
Er hat nichts zu sagen, jedenfalls nichts Essentielles, und verlässt sich deshalb voll auf das angepeilte Humorzentrum und die Tränendrüse seines Publikums, welche er gezielt mit mal dösigen, mal rührseeligen Belanglosigkeiten füttert.
Die DDR in der Daniel Brühl rumstromern und seine Narrenposse aufziehen darf, ist zwar als Staat schon ein bisschen böse, stört sie doch ab und an den trauten Familienschwank mit Knüppeln, aber beherbergt innerhalb ihrer Stacheldrahrgrenzen doch auch…
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Kuh Tipp 2012/01/30 21:28:44
Antwort löschendu solltest nicht über Dinge schreiben von denen du keine Ahnung hast.
Die Aussage des Films ist eben NICHT:
"Früher war alles besser, früher war alles gut."
Das ist eine Tragik-KOMÖDIE
das Wort Ostalgie ist selten dummes Geschwätz von einem Menschen der nicht begreifen kann das die Menschen aus dem "bösen" Osten über den quatsch im Arbeiter-und Bauernstaat lachen können...
Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenMit einigem Abstand traut sich "Good Bye, Lenin" wie Michael Ehrenreich in seinen Tagebüchern der "Sonnenallee", die Geschichte der DDR aus einem nachgeborenen Blickpunkt neu zu schreiben. Damit könnte Beckers Film für das neue Deutschland im besten Falle werden, was Jean-Pierres Jeunets "Amélie" vor zwei Jahren für Frankreich wurde - eine filmische Versicherung nationaler Identität.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAus Mutterliebe geschickte Geschichtsleugnung- und verklärung. Braver Sohnemann! Mehr Tragik denn Komik, etwas Straffung hätte trotzdem nicht geschadet. Brühl spielt souverän.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Strikerth 2009/10/04 01:41:19
Antwort löschenUnd es war doch nicht alles schlecht.
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Good bye, Lenin!" ist keine Satire auf Ostalgie - dafür sind West-Regisseur Wolfgang Becker und West-Autor Bernd Lichtenberg denn doch zu lieb zu ihren "Ossis" -, sondern eine Komödie über Realitätswahrnehmung. [...] "Good bye, Lenin!" ist der schönste deutsche Film seit langem. Und ein Monument für die Kraft der Liebe.
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Kommentare (64) — Film: Goodbye, Lenin!
Kommentar schreibenKuh Tipp 2012/01/30 21:19:57
Kommentar löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=Zt_RSqgGaFQ
ich könnt mich jedesmal wegschmeissen.
für Westdeutsche natürlich kaum zu verstehen.
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Drumhead92 2012/01/24 11:57:12
Kommentar löschenEin tolles Stück deutscher Filmgeschichte. Ein Film, der mit Witz und Tragik, die Wiedervereinigung Deutschlands und das Schicksal einer Familie zeigt. Dazu tolle Filmmusik von Yann Tiersen. ("Die wunderbare Welt der Amélie") Schon jetzt ein Meisterwerk.
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torsam 2012/01/08 10:24:17
Kommentar löschenFantastisch! Der Film ist superlustig und auch wunderschön aus der Sicht eines "Ossis" erzählt. Beispiel: "Im Sommer glänzte die deutsche Nationalmannschaft mit Planübererfüllung." (=WM-Sieg) Trotzdem ist der Film auch sehr bewegend.
Einziges Manko: Der Film war mir zu lang und hat sich nach zwei Dritteln ziemlich hingezogen.
Für Fans von: Friendship!, Die fabelhafte Welt der Amélie
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RoosterCogburn 2012/01/08 11:26:37
Antwort löschenWie kann man "Die fabelhafte Welt der Amélie" mit "Friendship" in einen Topf werfen??? Merkwürdige Empfehlung.
torsam 2012/01/08 11:49:40
Antwort löschenEs sind beides Filme, die sowohl lustig sind, aber auch eine bewegende Geschichte erzählen. Besonders der Humor ähnelt sich, wie ich finde, in allen drei Filmen.
FilmeGuckerAusBerlin 2012/01/05 16:41:40
Kommentar löschenToller Film, sehr bewegend.
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Hooded Justice 2012/01/03 17:37:48
Kommentar löschenEin Film wie ein Lied; virtuos, authentisch, offenherzig und trunken in Charme. Daniel Brühls Talent macht das Zusehen unwiderstehlich; Yann Tiersens musikalischer Höhepunkt unüberhörbar; die Erzählung erstaunlich teilnehmend. Dabei versteckt sich latent im Hintergrund eine Menge unterschätzte Historik, Gemütsbewegungen ums Erwachsenwerden, Mutterliebe und Ehrlichkeit, sowie bedeutsame Charakterzeichnungen mit politischer Schwere. GOOD BYE LENIN!, ein audiovisuelles Meisterwerk aus Deutschland mit ebenso viel Background wie Unterhaltungspotential, von denen es gerne an mehr bedarf.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moviee 2012/01/03 16:27:17
Kommentar löschenNeun Jahre hat diese Tragikomödie nun schon auf dem Buckel und ich hatte es bis heute nicht geschafft, mir "Goodbye, Lenin!" auch nur einmal anzusehen. Nun stand also die Premiere auf dem Plan, die Premiere eines Films der Dutzende Preise einkassierte. Während die Mauer fällt und Deutschland zu einer Einheit wird liegt Christiane Kerner wegen einem Herzinfarkt im Koma. Als sie Monate nach der Wende aus dem Koma wieder erwacht, darf sie weder aufgeregt noch beunruhigt werden und so versucht ihr Sohn Alexander mithilfe von Freunden und seiner Schwester der Mutter eine heile DDR-Welt vorzukauern. Was sich anfangs nach einem einfachen Plan anhört, gestaltet sich dann doch schwieriger und aufwendiger als zunächst gedacht.
Warmherzig und sentimental wird hier mit vielen originellen Ideen eine schöne Geschichte erzählt, die vor einigen Jahren doch sehr gehypt wurde. Der bis in die Nebenrollen toll gespielte Film hat neben dem tollen Drehbuch auch auszeichnete Darsteller aufzuweisen. Daniel Brühl zeigt bereits ein Jahr vor seinem weiteren Hit "Die fetten Jahre sind vorbei", was für ein schauspielerisches Potential in ihm steckt und zeigt mit "Goodbye, Lenin!" eindrücklich, dass er nach dem Erfolgsfilm "Nichts bereuen" von 2001 alles andere als eine Eintagsfliege am Schauspielhimmel ist. Gelungene deutsche Tragikomödie mit einem tollen Drehbuch und klasse Akteuren.
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jan morrow 2011/09/27 18:08:19
Kommentar löschenWer in dem Film die Aufarbeitung der DDR sucht, wird sicherlich enttäuscht sein. Dafür gibt es "Das Leben der Anderen" und evtl. noch "12 heißt ich liebe Dich". Allerdings ist Goodbye Lenin ein schöner Film über die Insel DDR, der humorvoll ein Teil der DDR und deren Wende beleuchtet. Ich finde er hat seinen Platz in der (Film-) Geschichte, denn man muß auch lachen können um den Ernst zu begreifen.
An den Filmbeschreiber: Sigmund Jähn wurde zum Oberstleutnant ernannt nachdem er im All war, bei seinem Flug war er noch Oberleutnant. Soviel Geschichtskenntnis sollte schon sein.
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cruzha 2011/08/31 14:40:38
Kommentar löschenGood Bye Lenin ist eine lockerleichtige Tragikomödie über das Ende der DDR mit einem interessanten, weil originellen Storyansatz. Darstellerisch gibt hier jeder nicht mehr, als er muss, und so bleibt unterm Strich ein ganz guter Genrebeitrag, der aber leider die rauhe Wirklichkeit der DDR ein wenig nostalgisch verklärt und sich da hauptsächlich auf Spreewaldgurke und Aktuelle Kamera beschränkt.
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Lay_Dilay 2011/08/17 13:49:49
Kommentar löschenDeutsche Filme sind in der Regel nicht sehr gut, aber dieser ist immerhin noch einer der besten deutschen Filme, Daniel Brühl spielt seine Rolle sehr gut. Kann man sich anschauen :)
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Kate Portman 2011/05/04 16:08:36
Kommentar löschenextrem gehypter Film....hmm wahrscheinlich hab ich schon zu viele DDR Filme gesehen, um mich da noch groß überraschen zu lassen und zu viele deutsche Filme mit Daniel Brühl.
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Conny00X 2011/04/03 00:36:35
Kommentar löschenAlso ich mag den Film echt gerne. Und bevor jetzt irgendwas mit Nostalgie kommt darf ich anmerken dass ich die Mauer nicht mehr miterlebt habe und selbst wenn es so gewesen wäre in der BRD gewohnt hätte diesbetreff also völlig ungeschädigt bin. Ich finde es einfach interessant noch einmal einen Einblick in die damaligen Verhältnisse un Ereignisse zu bekommen. Für viele Leute ist dieser Teil der Geschichte durch eigene Erinnerung gestütz vielleichtg uninteressant mich interessiert er allerdings mehr als das Dritte Reich oder Weimarer Republik die ich jetzt schon zum 4. Mal mit ein und demselben Schulbuch durchkauen darf. Auch die Idee mit dem Koma und der nachgestellten DDR ist intereressant und gut umgesetzt.
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Master of Desaster 2011/03/09 03:54:19
Kommentar löschenEine an sich gute Idee wurde gaaaaaaaaaaaaaaanz schlecht umgesetzt. Ich war echt froh, als der Film zu Ende war. War echt langweilig.
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Grohacke 2011/01/07 23:10:00
Kommentar löschenNetter belangloser Film.
Nur leider war der realexistente Sozialismus eben gar nicht nett.
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okoymparas 2011/01/04 18:10:26
Kommentar löschenKein guter Film.
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terraNova 2012/01/08 15:35:55
Antwort löschenKein guter Kommentar.
Weltensegler 2010/12/26 02:36:34
Kommentar löschenDen letzten deutschen Film hab ich vor einer Ewigkeit gesehen, aber hier klingt die Story zumindest interessant. Mir gefiel, dass man sich fast eine halbe Stunde Zeit nahm um zu erzählen was während des Komas der Mutter alles mit dem Sohnemann und Tochter passierte, schöne Eindrücke, optisch gut rübergebracht. Und dann wollten sie der Mutter vorspielen, dass die DDR noch existiert, dass alles wie früher ist. Das will ich sehen. Klingt jetzt nicht gerade einfach umsetzbar. Und genau so war es auch. War insgesamt wirklich nett, allerdings ging mir der Humor eigentlich komplett ab – auch wenn die Stimmung gut war – und so wirkliche Höhepunkte gab es nicht, was aber nicht störte, war eine runde Sache. Natürlich war klar wie die Geschichte verlaufen würde, was unausweichlich war, allerdings hat man dieser Vorhersehbarkeit doch ordentlich entgegengewirkt. Die Darsteller waren sehr angenhem, gab keinen Ausfall, Daniel Brühl hat mir als Hauptdarsteller gut gefallen, also hier schon deutlich besser als was man sonst in deutschen Produktionen zu sehen bekommt. Optik war wirklich glaubwürdig, das Ganze überrascht hochwertig gefilmt, hatte sogar ein angenehmes Tempo drauf, normal finde ich deutsche Filme immer ziemilch träge. Gut gemacht, freut mich, dass es mir so gut gefiel. Der Schluss hat die Geschichte absolut zufrieden stellend abgeschlossen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
emp6 2010/10/25 22:40:56
Kommentar löschenNette Idee, die mit guten Schauspielern zu überzeugen weiss.
Den Ostalgikern sei gesagt: In der DDR war auch nicht alles gut :D
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Doom4408 2010/09/03 22:16:29
Kommentar löschenSympathischer Film und wirklich putzig, wie der arme Junge seiner Mutter die "heile Welt" der DDR erhalten will.
Irgendwie ist es schon bewundernswert und zugleich etwas nervig, dass fast alle guten deutschen Filme von Hitler oder der DDR handeln :)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pepilotta 2010/08/29 20:05:12
Kommentar löschenganz ok, teilweise ganz lustig, vieles versteht man aber gar nicht, wenn man nicht "Ossi" war und die Zeit noch dazu selbst nicht bewusst erlebt hat?! Die Idee ist aber allemal gelungen!
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cpt. chaos 2010/08/11 14:59:18
Kommentar löschenNett gemeinte Wiedervereinigungstragikkomödie, die mir etwas zu nostalgisch geraten ist.
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LisaCobain 2010/07/22 13:32:36
Kommentar löschenSehr echt wirken in diesem Film die Liebe des Sohnes zu seiner kranken Mutter, welche ihn dazu bringt die Vorsichtsmaßnahmen penibel einzuhalten.
Das gleiche gilt für die innerfamiliären Probleme, die sehr realitätsnah sind und gut auf die schwierige Situation abgestimmt sind.
Die Mischung aus Drama und Komödie hat mir eindeutig zugesagt.
Von allen Schauspielern gut gespielt und sehr bewegend - daher ein ausgezeichneter Film.
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