Grabbers - Kritik

Grabbers

GB/IE · 2012 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 16 · Komödie, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller
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    Sehr charmante Alien-B-Movie-Komödie, die leider nicht auf ganzer Linie begeistern kann. Aber die Idee, das eigene Blut durch Alkohol ungenießbar zu machen ist schon ziemlich cool. Kann man gucken.

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    • 5 .5

      Die Iren und ihre wunderschöne Insel werden in einem Küstenort von krakenähnlichen Monstern heimgesucht.....

      Eine B-Movie-artige Grusel-Komödie, die weder gruselt noch wirklich witzig ist, hätte keinen besonderen Unterhaltungswert, wenn nicht die sympathischen Iren für Stimmung sorgen würden. Entdecken sie doch, dass die Monster eingehen, wenn sie alkoholhaltiges Blut schlürfen, aber zwei Promille müssen es schon sein. Mit Alkoholpegel-Messgerät und mit Sprit gefüllten Wasserpistolen rücken sie der Invasion zu Leibe.

      Wenn nicht hin und wieder Köpfe rollen würden, die die Monster wohl für unverdaulich halten und dem Streifen die FSK16 aufdrücken, wäre das leichte Familienunterhaltung.

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      • 7

        Kurz:
        Die Bewohner einer irischen Insel müssen ein ausserirdisches Tintenfisch-Monster bekämpfen, welches an einer Alkoholunverträglichkeit leidet.
        Lang:

        Ein Seeungeheuer aus dem Weltall landet im irischen Meer. Nachdem es sich am Blut der Wale gelabt hat, beginnt es die Bevölkerung einer kleinen Insel zu terrorisieren. Angeführt von einem Alkoholiker und einer Workaholikerin finden die unbeholfenen Bewohner der Insel eine Möglichkeit sich zu schützen: Sich so stark zu betrinken, dass sie ungeniessbar werden für das Monster.

        Ernsthaft? Wie viel Pech muss ein extraterrestrisches, blutsaugendes Weichtier haben, welchem die Enzyme fehlen um Alkohol abzubauen, dass dieses genau in Irland landet? Als würde sich ein Vampir im Sommer in der Lappländische Tundra verirren. Unglücklich! Nun gut, die WHO würde dieses Vorurteil über die Iren schnell wiederlegen…

        Trotzdem wurde diese absurde Idee wunderbar umgesetzt. Regisseur Jon Wright hat mit einer begabten Besetzung in jeder Hinsicht ein solides Werk erschaffen. Gut, aber nicht überragend. Der Streifen orientiert sich stark an hollywoodesken Horrorfilmen wie The War of the Worlds oder The Thing; die Spannung wird fein säuberlich aufgebaut, indem das Monster lange Zeit vor dem Zuschauer verborgen bleibt und Jump-Scares verhärten gekonnt die Muskulatur des Publikums. Zusätzlich wird Grabbers mit guinness-schwarzem Humor ergänzt, welcher ähnlich funktioniert wie in Filmen wie Shaun of the Dead oder The Guard. Der Streifen ist sehr irisch (es britisch zu nennen wäre eine Freveltat) in seiner Wirkung: Die Landschaften sind rau und zugleich wunderschön; die Charaktere sind charismatisch und ebenso provinziell. Da kann die aufdringliche und etwas redselige Wirtin Una Maher – Bronagh Gallagher (Pulp Fiction, Sherlock Holmes) – als gutes Beispiel herbeigezogen werden für die „gälische“ Wesensart. Entsprechen empfiehlt es sich den Film in Originalsprache zu schauen, damit das irländische Flair gänzlich rüberkommt. Was im gleichen Atemzug angeraten werden muss, ist den Untertitel einzuschalten, um den schwer verständlichen irischen Akzent zu kompensieren.

        Schaut euch den Film an! Die investierte Zeit wird man im Nachhinein nicht bereuen. Er unterhält überaus gut und überfordert den Intellekt nicht zu stark, da die Erzählung stabil aufgebaut wird.

        Fazit:
        Der Film ist wie die irische Küche: Zuerst erwartet man was Minderwertiges. Dann merkt man, dass es seinen Zweck erfüllt und sehr frisch ist. Und am Ende ist man gesättigt mit dem Wissen, dass man keine Delikatesse konsumiert hat.

        • 6
          The Woman 30.03.2016, 09:12 Geändert 25.05.2016, 13:24

          Projekt: Filmtauschbörse von Kaiserofhorror und The Woman, Film 4

          Grabbers:

          Ein charmanter und spaßiger Alien-Trash mit meinem Lieblings-Coupling Richard Coyle♥♥♥ (Wow, diese Augen!).

          Evtl. Spoiler:
          Grabbelige Alien-Monster aus dem Meer greifen eine kleine Irische Insel an.
          Muddi-Grabber, Vaddi-Grabber und irre viele kleine Grabber-Eierchen bedrohen die idyllische, versoffene Gemeinde. Dass sie gerne mal ein paar Gläschen kippen, soll am Ende ihre Rettung sein.....:-D
          Die Bewohner der Insel sind einfach zum Knuddeln, sie sind verschroben und klischeehaft (typisch, dass die Pub-Mutti auch gleich als Kupplerin fungiert) und dabei doch so sympathisch.
          Ja, irgendwie stelle ich mir eine kleine, Irische Inselgemeinde genau so vor und hätte schon zu Beginn am Liebsten meine Sachen gepackt um genau auf diese Insel auszuwandern.

          Die Dialoge sind trocken und stumpf (typisch Irisch?), machen sehr viel Spaß, auch wenn sie manchmal keinen Sinn ergeben:

          ER: Was ist das? (Hält ihr seine Hand wie ein Körbchen vor ihr Gesicht)
          SIE: Kein Ahnung.
          ER: (dreht seine Hand um) Ein Ding wenn es tot ist.
          SIE: Versteh ich nicht.

          :-D, nee ich versteh das auch nicht, ist aber genau meine Art von Humor!
          Ein angenehm kurzweiliger Monsterfilm mit Darstellern, die man einfach gerne haben muss.

          Darauf erstmal einen Selbstgebrannten!

          20
          • 7

            Ein überschaubarer Film,der mich bis zum Schluss gut unterhalten hat.
            P.s.Die Aliens erinnern bisschen an die aus Live Die Repeat.

            • 7

              Wer "Attack the Block" mochte, wird sich auch bei diesem Streifen gut amüsieren. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß :-) Na denn - Sláinte!

              • 7
                tofuschnitzel 22.11.2015, 14:00 Geändert 22.11.2015, 14:04

                Herrlich schräger Monsterspass, der allerdings bis auf die grandiose Idee mit dem Alkohol nur wenig Neues bietet. Man hätte wirklich einen bombastisch lustigen Kracher aus dem Stoff machen können, hätte man die Grundidee nur etwas mehr ausgebaut. Lustig ist er ja trotzdem. Gerade Szenen, in denen der eine oder andere mehr als dicht war, waren ja so saukomisch, dass ich sie mehrmals hintereinander angucken musste.
                ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::SPOILER :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
                Köstlich zum Beispiel die Szene, als der Wirt und der Wissenschafler hackedicht den Benzinflammenwerfer anzünden wollten und nachdem sie es endlich geschafft hatten (man achte auf die Mimik der beiden --- LOOOOL), der Wirt sich emotional aufpumpt und rausstürmt, um das Monster zu erlegen. Dass die Flamme an der "Waffe" durch den Regen erlischt, ist nach 2-3 Promille natürlich nicht vorhersehbar. lol
                ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::SPOILER ENDE ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
                Die Gesichtsausdrücke bzw. die Reaktionen der Schauspieler in genau solchen Momenten sind die Glanzlichter dieses Streifen.
                Lol, egal welche komische Szene läuft, achtet auf die Gesichter ...hehehe
                Will sagen, die Situationskomik ist grandios. Die Story natürlich insgesamt total vorhersehbar, vor allem die Endeinstellung.... gähn - schon tausendmal gesehen.

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                • 7 .5
                  Walter Wutz 03.10.2015, 23:29 Geändert 03.10.2015, 23:34

                  Sympatischer Alientrasher! Wie Tremors nur diesmal in echt lustig. Die Effekte sind klasse trozdem mehr Comedy als Sci-Fi. Lohnt sich aber in jedem Fall. Cheers! :D

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                  • 7
                    thefamilycat 13.09.2015, 19:47 Geändert 13.09.2015, 19:58

                    Viecher, die auf einem Meteoriten geritten ins Meer bei Irland stürzen und anfangen die Iren auszulutschen. Zur Rettung der Inselbevölkerung gibt's nur einen Versoffenen Polizeibeamten, eine überambitionierte Kollegin, die lieber ihren Urlaub auf der Insel mit Arbeiten verbringen und jede Menge Alkohol--- die einzige Waffe im Kampf gegen die Grrrrrabbbersssss.
                    Garniert wird das Ganze mit schicken Special Effects, die sich für ein B-Movie wirklich sehen lassen können und schön in Szene gesetzte Strand/Sonnenuntergangs/aufgangsbilder (die ich persönlich in Irland nie sehen durfte, hat nämlich immer geregnet)
                    Bitte jetzt ein Grabbers 2 und hoch die Tassen!

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                    • 5 .5

                      Mittelmäßiger Streifen aber Garda Lisa Nolan ist zum anbeißen

                      • 3 .5

                        Nunja... Unter suff und Aliens hab ich mir mehr Suff vorgestellt. Paar coole Sprüche evtl noch..... Muss einfach sagen: Das war net so besonders dolle das Ganze.
                        Spoiler!
                        Spoiler!
                        Der Opa ging. Der Spruch mit dem Tiger. Und wo er die Zeitung zusammenrollt, als ob er ne Fliege wegmachen will, gingen. Rest war sehr fade, und den Flachmann wegwerfen im Suffmovie..... Hab halt was anderes erwartet. So ist halt nicht mehr drin wie 3.5

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                        • 4

                          Die Monster sind nicht übel, leider wird "Grabbers" darüber hinaus aber viel zu schnell uninteressant und belanglos. Achja, und ein bisschen blutiger und ekliger hätte es schon sein dürfen...

                          • 7

                            Kraken-ähnliche Aliens landen in einem Meer und wollen mit aller Macht das Blut der Bevölkerung dort erlangen.
                            Blöd nur für die Viecher, das sie sich ausgerechnet die trinkfesten Iren ausgesucht haben...
                            Grabbers ist ein gut gelungener Mix aus Komödie und Alieninvasion.
                            Nach kleinen Startschwierigkeiten startet hier also eine feucht-fröhlich, unterhaltsame Monster-Party, mit sympathischen, gut aufgelegten Protagonisten und Eindringlingen die optisch nicht weniger gut funktionieren. Nette Effekte und britischer Humor sorgen hier für ausgelassene Stimmung.
                            Fazit : Ran ans Telefon , Freunde , Chips, und Alkohol bestellen und dann rein ins Vergnügen.

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                            • 7

                              Genialer Quatsch, der wirklich lustig ist. Er ist nicht voller Schenkelklopfer, aber eine schöne Parodie, die zum mitsingen anregt und mit etwas Alkohol sicher ein toller Abend ist. Aber auch nüchtern macht er Spaß, da er voller kleiner Details ist und viel englischen Humor beinhaltet.

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                              • 7 .5

                                Ein herrlicher Quatsch. Und ich hatte jeden, der da mitgespielt hat, auf Anhieb irgendwie lieb.

                                Ich hätte mir zwar mehr echte Lacher gewünscht, aber die vielen Schmunzler haben's auch getan. Das Ding werde ich ganz sicher noch mal mit Freunden zusammen schauen. Und dann werden die vielen Schmunzler bestimmt auch zu echten Lachern.

                                Bis dahin:

                                "Herzilein
                                du mußt nicht traurig sein
                                ich weiß
                                du bist nicht gern allein
                                und schuld war doch nur der ... WHISKY!!!"

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                                • 8

                                  Auf einer britischen Insel werden aliens angespült und der einzigste sichere Schutz vor den Viechern ist Alkohol. Allerdings nur innerlich angewand. Also heißt es saufen oder ausgesaugt werden. Und da trifft sich die Insel dann im einzigen Pub und dann hoch die Tassen.
                                  Als man später ins nächste Stockwerk flüchtet, feiert die Brut unten eine CrittersRevival Party.
                                  Trotz der Unmengen von Alkohol der hier vernichtet wird, ist der Film voll mit trockenem englischen Humor und abgedrehten Einfällen.
                                  Die durch die Bank unbekannten Darsteller machen ihre Sache sehr gut und überzeugend.

                                  Mir hat er sehr gut gefallen. Musste viel lachen.Herrlich skuril das Ganze.

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                                  • 9

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                                    Eine Schande, daß ich als Irland-Fan den Film erst jetzt angeschaut habe. Aber zum Glück habe ich's jetzt nachgeholt. ^^

                                    Ein kleiner Komet bringt ausserirdische Tentakel-Monster an die Küste von Erin Island (existiert nur im Film, wohl eine Verballhornung von "Aran Islands" ... plus die Karte im Film sieht aus wie Achill Island ... beides Inseln vor der irischen Küste). Diese finden Menschen offenbar sehr lecker, denn sogleich verschwinden einige Bewohner der Insel im Schlund der Viecher. Nur der inselbekannte alte Alkoholiker Paddy überlebt den Angriff eines der Aliens. Mehr noch, dem eingefangenen Monster ist Paddys Blut alles andere als wohl bekommen. Also heisst die Devise zum Überleben - bis Hilfe vom Festland kommt - saufen, saufen, saufen!

                                    Was sich anfangs total bescheuert anhörte, entpuppte sich schliesslich als eine echt feine Horrorkomödie mit trockenem (im übertragenen Sinne *lol*) irischem Humor. Die Idee von Aliens, denen von Alkohol schlecht wird, kann auch nur einem Iren einfallen. ^^
                                    Die Dialoge zwischen den Protagonisten - einem alteingesessenen, trinkfesten, lockeren Polizisten Ciarán O'Shea und seiner abstinenten, überkorrekten Urlaubsvertretungs-Kollegin Lisa Nolan vom Festland - sind echt klasse. Ebenso witzig sind die Texte der Nebendarsteller (Alkoholiker Paddy, der Landarzt, der Meeresökologe, das Pub-Ehepaar). Ach ... und die Szene in welcher der Polizist nach einer gefährlichen Waffe sucht um eines der Aliens niederzustrecken, eine alte Zeitschrift aufhebt und sie zusammenrollt ist einfach nur ...*ROFL*!
                                    Die Gratwanderung zwischen Komödie und Horror ist wohl gelungen.
                                    Splatterszenen gibt's nur wenige (bestehen hauptsächlich aus rollenden Köpfen).
                                    Die Spezial-Effekte sind für diese low-buget Produktion ziemlich gut geworden. Was fürs Auge bietet auch die typisch urwüchsige Landschaft der irischen Insel.
                                    Den Abzug gibt's nur für die letzte Szene. Obwohl die Idee des Filmes allgemein sehr originell ist, ist diese allerletzte Szene sowas von klischeehaft (aber möglicherweise so gewollt ... vielleicht wollte man sich die Möglichkeit eines Sequels offenlassen, oder man wollte tatsächlich auch dieses Klischee haben ... hm).

                                    FAZIT:
                                    Wer Monster-Horror-Komödien mag, der sollte sich diesen Film unbedingt mal anschauen. ^^ Wirklich sehenswert. Nicht bloss für Irland-Fans.

                                    • 6
                                      Flowrider 30.01.2015, 12:14 Geändert 12.09.2015, 19:49

                                      Ohne Frage ein anspruchloser und eher spannungsarmer Trashfilm. Das Ende mit der Alkoholeskapade hat aber schon was Orginelles, davon hätte sich so manche Hollywood-Komödie noch eine Scheibe abschneiden können.

                                      • 1 .5

                                        Man erwartet eine irische Komödie mit trockenem Humor, doch wird von seinen Erwartungen enttäusch.

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                                        • 10

                                          kann so miterlebt / gesoffen werden................echt geile Unterhaltung

                                          • 7

                                            Sauf oder Stirb!!!
                                            ...abstinenzler geben den löffel als erster ab ^^
                                            in dieser absurden und erfrischenden alien-komödie wird ein ganzes fischerdorf an der irischen küste mit hochprozentigen alkohol abgefüllt um es vor einer flut von 'grabschern' zu behüten...so und nicht anders rettet man leben :D
                                            fazit: fette iren-fete die bei laune hält!!!

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                                            • 3 .5

                                              hatte mich drauf gefreut. leider zündete der film bei mir überhaupt nicht. die grabbers sind gut animiert, bisschen splatter ist auch dabei, aber dass war schon.

                                              • 7

                                                Grabbers ist eine kleine irische Horrorkomödie, die äußerst kurzweilig zu unterhalten weiß und Monster/Tierhorroror sowie vermeintliche irische Trinkgewohnheiten auf die Schippe nimmt. Teilweise fühlt man sich an "Shaun of the Dead" erinnert, wobei Grabbers nicht dessen Spaßlevel halten kann. Die Effekte können sich durchaus sehen lassen und die Tentakelviecher sind ansprechend animiert, so dass abgesehen vom Thema wenig Trashfeeling aufkommt. Auf zuviele Albernheiten wurde zum Glück verzichtet, es wird eher auf trockenen(im Gegensatz zu den Protagonisten) Humor gesetzt, der allerdings unter der miesen Synchro leidet. Darstellerisch ok, kann Grabbers sogar mit einem Pulp Fiction-"Star", Bronagh Gallagher (Trudi, die Freundin von Rosanna Arquette) werben. Eine subjektive Aufwertung gibt es meinerseits für die Location, denn der Film spielt ausschließlich auf einer (fiktiven) irischen Insel namens Erin Island und kann das verschlafene Inselleben sehr gut in Szene setzen.

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                                                • 4

                                                  Stereotypen sind bekanntlich dafür da, dass sie bedient werden. Und wenn es um Iren, Trinkfestigkeit und dann noch Aliens geht klingt das so schon Mal recht interessant. Was hier bei rauskam ist es dann leider nicht. Nein, nicht mal ansatzweise. Nett ist so das Wort das in meinem Kopf hallt - und das passt recht schlecht zu einem Film, der sich als "Horror, Komödie, Thriller usw." bezeichnet.

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                                                    Aliens, die auf der Erde landen und die Menschheit terrorisieren ist nichts Neues. Und immer wieder geht man auf unterschiedlichste Weise gegen sie vor: mit Waffengewalt, durch Taktikmanöver und Einigung der Menschheit. Doch manchmal gibt es sie, diese ganz konfusen Ideen, mit der man Aliens in die Knie zwingen kann. So hat sich herausgestellt, dass auch Volksmusik durchaus effizient sein kann.

                                                    "Grabbers" schlägt in eine ähnliche Kerbe, hier werden die Aliens nämlich mit erhöhtem Blutalkoholspiegel bekämpft. Moment, was? Blutalkohol?! Ja, richtig gelesen! Die effizienteste Gegenwehr gegen diese hydrophilen Besucher ist es, sich ordentlich zu betrinken.

                                                    Eine kuriose und mal neue Ausgangslage, die jede Menge Vorlagen für eine gute Horrorkomödie liefert. Und nun das Enttäuschende: diese interessant-humorvolle Grundlage wird leider kaum genutzt. Nicht nur das, auch die Figuren bleiben beliebig austauschbar und sind allesamt Stereotypen. Eine vorhersehbare Handlung ist in diesem Genre ja nichts Neues.

                                                    Scheinbar kränkeln immer mehr "moderne" Filme an denselben, kleinen Problemen: die Handlung hört sich von der Ausgangslage durchaus interessant und originell an, doch was daraus gemacht wird, ist höchstens Mittelmaß - in diesem Fall leider nicht einmal das.

                                                    Fazit: Originelle Idee, die jedoch kaum genutzt wird und somit großes Potential verschenkt!