Gran Torino - Kritik

US 2008 Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.2009

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Kritiken (31) — Film: Gran Torino

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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10.0Herausragend

"Shut the fuck up! You want to know what it's like to kill a man? Well it's goddamn awful, that's what it is. The only thing worse is getting a medal of valour for killing some poor kid that wanted to 'just give up, that's all'."

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The Freewheelin Fonda

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Eins meiner Lieblingszitate, der Streifen hat auch bei mir Potential auf Lieblingsfilmstatus!


stuforcedyou

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Dito


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Gran Torino' ist ein emotionaler Film über Konfliktlösung und zwischenmenschliche Bindungen, die eben manchmal konsequente Schritte heraufbeschwören, die nicht immer gut ausgehen, aber einfach getan werden müssen. Ein Film, irgendwo zwischen Problemen, Mut, Toleranz, Gewalt, Ehre und einem Abschied, der ebenso einen Neubeginn darstellt. 'Gran Torino' ist Eastwood persönlichstes Meisterwerk, welches nicht nur viel Tiefgang besitzt, sondern auch noch blendend unterhält, die Ironie nie vergisst und auf politische Korrektheit pfeift. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Der Film in dem Clint Eastwood nicht nur die Hauptrolle spielt sondern auch Regie führt trägt klar seine Handschrift. Von der Optik, der Film scheint auf digitale Nachbearbeitung weitgehend zu verzichten, bis zum Schnitt wirkt der Film als wäre er schon jetzt ein Klassiker - hier merkt man einfach das Mr. Eastwood einer der alten Schule ist. Damit hebt sich sein Film klar vom Mainstream ab und ist etwas besonderes.

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Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

Walt Kowalski: "Schon mal bemerkt, dass man ab und zu vor jemanden steht, den man besser nicht blöd kommt? - So einer bin ich."
Weisst du was du bist, Clint? Du bist einfach ein [M|E|I|S|T|E|R] deines Faches. Deine Werke sind allesamt unglaublich, doch diesen Film hier liebe ich.
Die Geschichte handelt von dem Mann Walt Kowalsk[Clint Eastwood], der ein von Vorurteilen eingenommener Rassist ist. Seine schlechen Gedanken, vorallem über Asiaten, sind ein Ergebnis aus Frust und Einsamkeit. Doch wie kann man dann so einen Film mögen bzw. lieben? Und wie kann man gar Sympathie für diesen Arsch entwickeln?
Walt lebt in einer Welt, in die er anscheinend nicht mehr hineinpasst. Als zu allem Überfluss auch noch eine asiatische Großfamilie in sein Nachbarhaus zieht und Thao (Bee Vang), der Sohn der Famlie als Mutprobe seinen heißgeliebten 1972er Ford Gran Torino stehlen will, sieht Walt seine Vorurteile bestätigt. Als er dann aber Thao eher unfreiwillig vor einer Gang rettet und so zum Held der Nachbarschaft wird, taut er mit großem Widerwillen und einer großen Portion kühler Zurückhaltung nach und nach auf. Grund dafür ist Sue (Ahney Her), Thaos Schwester, die einen besonderen Draht zu ihm findet.
Clint Eastwood verkörpert Walt so perfekt, obwohl das gar nicht einfach ist, denn Walt hat viele Facetten, auf der einen Seite ist er hart, zynisch und immer noch vom Krieg in Korea geprägt, doch auf der anderen Seite ist er gerecht, verständnisvoll und warmherzig. Er ist ein Mann der seinen Italienischen Friseur als "Spaghettifresser" bezeichnet, der sich all die "Schlitzaugen" und "Sumpfratten" weg von sich wünscht, weit weg aus seinem Viertel.
"Gran Torino" wurde in einem schlichten Stil inszeniert, es werden einem einfache aber wirkungsvolle Bilder präsentiert, es braucht keinen Schnickschnack und Special-Effects, Clint schafft es auch so seine Hauptfigur vollkommen in den Mittelpunkt zu stellen.
Eastwood verschmilzt mit seiner Rolle, er spielt den Protagonisten mit Leichtigkeit und einer Authenzität, wie nur er es kann.
Der restliche Cast ist mehr oder weniger unbekannt, doch auch jeder andere kann gute schauspielerische Leistungen vorzeigen.
Die Kamera ist ideal und der Score wunderschön.
Fazit: "Gran Torino" ist ein überwältigender, schöner Genrefilm, ein Film der Clint Eastwood glänzen lässt, ein Film der gekonnt weiß wie er mit dem Thema Rassismus umgehen muss.
Einfach ein klasse inszenierter politischer Film, der gute Absichten hat und niemanden vor den Kopf zu stoßen will.
"Gran Torino" von und mit Clint Eastwood = <3

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stuforcedyou

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Wirklich schöner Film mit einem der bewegendsten Sätze die ich kenne.


Jack55555

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Schönes und in allen Punkten zutreffendes Kommentar :)


peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]»What the hell does everybody want with my Gran Torino?« fragt sich Walt und während die Frage in Bezug auf sein Auto von PS-Fans sicher auch zu beantworten wäre, fällt sie beim Film „Gran Torino“ auf jeden Fall eindeutig aus: man will ein weiteres Eastwood-geprägtes Meisterwerk und spätestens mit der grandios bitteren Schlusspointe bekommt man es auch. Eastwood führt seinen Mythos als Schauspieler zu einem konsequenten, aber gerechten Ende, das sich zwar abzeichnet, aber dennoch berührt und ihm einen würdigen Abgang von seiner Arbeit vor der Kamera verschafft. Allein diesem natürlich mit wenigstens leichter Wehmut verbundenen Gedanken wegen wird "Gran Torino" seinen besonderen Platz in der Karriere Eastwoods sicher haben, wobei man zugeben muss, dass dies ohne diese außerordentliche Note vom Film selbst ausgehend möglicherweise nicht der Fall gewesen wäre.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Wenn Eastwood alles, was ihm nicht paßt, mit einem kehligen growl kommentiert, erinnert das eher an Filme wie CITY HEAT und PINK CADILLAC denn an die Großtaten dieses Mannes. Die ungebrochenen Klischees, die Clint uns hier präsentiert, können nur für Kopfschütteln sorgen. Irgendwann entschloß ich mich, den Film als Parabel zu lesen, weil ich an diesen Stereotypen einfach nicht mehr vorbeikam. Nur was ist die Aussage dieser Parabel?

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Eine unglaublich clevere und bissige Geschichte wird dem Zuschauer hier aufgetischt. Nicht zuletzt die Annäherung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Mikrokosmos im selben hier und jetzt wissen, trägt unglaublich zu Intensität bei. Da verzeiht man Eastwood gerne das er sich hier nicht selten bei MILLION DOLLAR BABY bedient. Dieser Regisseur gehört einfach mit Abstand zu dem Besten was es in der Filmwelt gibt. Ich hoffe es kommt nicht allzu schnell zu einem Verlust.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Kurzum: Clint Eastwood ist der Godfather of Storytelling! Und spätestens wenn der sonst so raue Clint im Abspann beginnt, mit seiner Reibeisenstimme von einem Gran Torino zu singen, fängt es an zu kribbeln. Gänsehaut pur. Wirklich großes Kino – zum Niederknien.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«Gran Torino» ist also eine Annäherung zweier Kulturen, ein Leitfaden für die Integration von Einwanderern. Moralisierend ist «Gran Torino» jedoch keine Minute, sondern vielmehr fast schon unheimlich unterhaltsam.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass Clint Eastwood vor der Kamera stand. Er hat sich - und uns - eine würdige Abschiedsvorstellung gegönnt. Den wunderbaren Helden/Antihelden Walt Kowalski, der fremdenfeindlich, ungeduldig, unzufrieden, stur und selbstgerecht ist. Und der seit einem halben Jahrhundert mit Schuldgefühlen leben muss. Als die Probleme in Walts Viertel auch vor seinem Rasen nicht halt machen, löst er sie auf seine Weise. Ein sehr geradliniger, schnörkelloser, auch optisch schöner Film, über einen alten Mann, der versucht sich und seinen Werten in einer mutierenden Welt treu zu bleiben. Was man auch über den Kino-Titanen Clint Eastwood sagen kann. Man sollte die Gelegenheit nutzen, dieses faltige und so unglaublich beeindruckende Gesicht noch einmal im Dunkeln hausgroß vor sich zu sehen. (Mehr im Podcast)

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Evie: www.inderzange.de

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10.0Herausragend

Grandioser Film von Clint... man kann es eigentlich nicht besser machen!!

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

[...] Amerikanische Vororte scheinen gefährlicher zu sein als ein Kriegsgebiet im Nahen Osten: Schwarze gegen Weiße, Asiaten gegen Hispanics, und mittendrin Eastwood als traditionsverhafteter Amerikaner, der sich mit den neuen Spielregeln nicht abfinden will. Die sich abzeichnenden Konflikte entwickeln sich in eine schön unorthodoxe Richtung. Das Spiel mit Rassismus, Vorurteilen und ethnischen Konflikten, dass jenseits aller political correctness ungewöhnliche Rollenverteilungen erlaubt, erinnert stark an L.A. Crash. [...]

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Gran Torino zeigt eine großartige Performance eines der größten Filmstars überhaupt - es ist, als wäre Dirty Harry nie weg gewesen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis.[...]

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hulk 75

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auf den Film freue ich mich ganz besonders. Vorallem nach deiner Bewertung:)


Kaltduscher

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Danke. Ist aber auch ein großartiger Film, viel Spaß :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Eastwood spielt seine Rolle mit einer Eindringlichkeit, die an der Wichtigkeit, die er „Gran Torino“ offensichtlich selber beigemessen hat, keinen Zweifel lässt. Eine ganze Reihe unbekannte Darsteller, allen voran natürlich Bee Vang und Ahney Her, helfen dem Film über seine eigentlich einfache Handlung, und verschafft ihm somit eine Komplexität, die dem Thema Rechnung trägt. „Gran Torino“ ist ein Film, der in seinen Inszenierungsstil für einen Eastwood im Vergleich zu seinen letzten Werken, relativ locker ist, dabei jedoch viel zu sagen hat: „Gran Torino“ wirft einen ehrlichen Blick auf das heutige Amerika. „Gran Torino“ nimmt sich der Problematik des Rassismus und den Auswirkungen der Spirale der Gewalt an. „Gran Torino“ ist ein Film über Einsamkeit. Und natürlich ist „Gran Torino“ Eastwoods kritische Reflexion des eigenen kreativen und künstlerischen Schaffens im Herbst einer langen Karriere. Eastwood hat bereits angedeutet, dass dies seine letzte Hauptrolle gewesen sein könnte. Und auch wenn Eastwood seinen Kowalski oft mit einem Augenzwinkern versieht, und der Zuschauer dies mit einem Lachen goutiert, ist man nicht davor gefeit sentimental zu werden, wenn der alte Mann am Ende von „Gran Torino“ die ersten melancholischen Töne des Abschluss-Songs anstimmt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] So sehr man diesen nur um Eastwoods (Kino-)Person herumentwickelten Film auch eitel finden kann, es ist ein später und notwendiger Kommentar des Regisseurs zum eigenen Wirken. „Gran Torino“ ist ganz spürbar eine Herzensangelegenheit, ein persönliches Alterswerk, das bei seinem Publikum und den Fans zweifellos manch nostalgisches Gefühl hervorrufen wird. Und es ist dies womöglich Eastwoods letzter großer Auftritt vor der Kamera – wahrlich schwierig dabei nicht in Wehmut zu verfallen, wenn er zuletzt verwegen die ersten Worte des Schlusssongs haucht.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Der einstige Low-and-Order-Kämpfer und Gewalt-Cop „Dirty Harry“ weicht hier dem weisen alten Mann, der vom Töten schrecklich traumatisiert ist. Eine tapfere und traurige Gestalt. Ein melancholischer, aber auch mutiger und Mut machender Film, er für viele Gegenden in dieser Welt Stellung dazu bezieht, wie man an den urbanen Frontlinien der sozialen und ethnischen Kriege überleben kann.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.5Herausragend

Das manchmal allzu simple Drehbuch des Debütanten Nick Schenk verfilmt der Regie-Altmeister Eastwood geradlinig und mit einem ausgesprochenen Gespür für Rhythmus, an dem ebenfalls der für den Schnitt zuständige Cutter Gary D. Roach, der seit 1996 für Clint Eastwood arbeitet, großen Anteil hat. „Gran Torino“ gehört zu den Spielfilmen mit einer solch präzisen Dramaturgie, dass sie der Zuschauer am liebsten mit der Uhr in der Hand verfolgen würde. Die Kamera von Tom Stern, der seit 2003 Clint Eastwoods Filme fotografiert hat, trägt in höchsten Maße mit ihrer Eleganz zum klassischen Eindruck des Filmes, mit ihrem Hang für ausgewaschene Farben und beinahe schwarzweiße Kompositionen zu einem Erscheinungsbild bei, das dem eigentlichen Sujet entspricht.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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8.5Ausgezeichnet

Walt Kowalski knurrt. Wie einen bösartigen Hund, der einem gleich an die Gurgel springt, filmt Regisseur Eastwood den Darsteller Eastwood als Kowalski und also sich selbst. Kowalski knurrt, nicht nur einmal: in der Kirche bei der Zeremonie zum Tod seiner Frau, weil Nichte und Neffe sich nicht benehmen, wie es sich gehört; und er knurrt später aus immer demselben Grund: Er ist mit der Lage der Dinge zutiefst und von Herzen uneinverstanden. Er liebt auf der ganzen Welt, wie es scheint, nur seinen Hund. So sehr, dass ihm die Worte fehlen, so sehr, dass mit den Worten, die er dennoch findet, etwas nicht stimmt.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Eastwood bewegt sich hier entlang eines schmalen Grats. Denn allzu leicht könnte diese Geschichte um einen Unbelehrbaren, der sich mit einem ihm bisher verhassten Milieu auseinandersetzen muss, didaktisch erscheinen - als Läuterung, die diesem in letzter Sekunde zuteilwird. Den Weg der Annäherung mit der Hmong-Gemeinde - einer Minderheit aus dem Grenzgebiet zischen Laos, Vietnam und Thailand, die während des Vietnamkriegs auf US-Seite kämpfte - erzählt Gran Torino über die beiden Nachbarskinder. Ein jeder erkennt sich hier im anderen wieder, und so kommt man sich allmählich näher, ohne sich je ganz zu verstehen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Clint Eastwood heißt in "Gran Torino" Walt Kowalski. Seine Frau ist gestorben, und wir sehen ihn zuerst bei der Beerdigung, wie er mit tiefstem Unbehagen auf deren Teilnehmer starrt, seine rückgratlosen Söhne, die Enkelin mit dem gepiercten Bauchnabel, den Jungpriester, der Angelesen übers Leben salbadert. Was Walt bleibt, sind sein Stuhl auf der Veranda, sein Labrador, sein Dosenbier - und der Blick in seine Siedlung, in der einst Autoarbeiter wie er lebten, die aber von Einwanderern aller Rassen und Farben übernommen wurde.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die grimmige aber weise Vaterfigur scheint Eastwoods neue Paraderolle geworden zu sein. Doch sein Charakter in „Gran Torino“ ist ein Extrem. So verbissen, hasserfüllt, kalt und verbittert hat man ihn noch nie gesehen. Spätestens wenn er in einigen Szenen vor Wut buchstäblich knurrt wie ein Hund, wird er zur Karikatur. Aber statt dies als ein Beispiel für Overacting abzutun, sollte die Figur des Mr. Kowalksi als ein Bild für den streng konservativen, intoleranten und fremdenhassenden Teil Amerikas betrachtet werden, den der Regisseur in seinem Film in einfach gehaltenen, lebensnahen Sets portraitiert. [...]

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Angeblich soll dies der letzte Auftritt von Clint Eastwood vor der Kamera sein, in Zukunft möchte sich der 78-Jährige ganz aufs Regieführen konzentrieren. Das ist zwar schade, kann man einem Mann in seinem Alter aber nur schwer übel nehmen, denn schließlich ist er als Regisseur mindestens ebenso gut (wenn nicht sogar besser) wie als Schauspieler. Dazu kommt, dass er sich ein passenderes Ende seiner Darsteller-Karriere kaum hätte aussuchen können als mit der Rolle, mit der er sich selbst in „Gran Torino“ inszeniert hat. Sein Walt Kowalski ist ein verhärmter, knarziger alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau seiner Umwelt zumeist unfreundlich und mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet. Vor allem Asiaten kann der Vietnam-Veteran nicht ausstehen. Wen wundert’s, dass er alles andere als begeistert ist, als er koreanische Einwanderer als neue Nachbarn bekommt. Sein Groll wird noch verstärkt, als er den Nachbarssohn Thao (Bee Vang) beim Versuch erwischt, seinen über alles geliebten 1972er Gran Torino zu stehlen. Als Wiedergutmachung besteht die Nachbarsfamilie darauf, dass Thao dem Witwer eine Woche lang zur Verfügung steht, um für ihn zu arbeiten. Widerwillig akzeptiert der mürrische Misanthrop das Angebot, hat jedoch Mühe, sich jeden Tag neue Aufgaben für Thao auszudenken, und leiht ihn sogar an Nachbarn aus. Trotzdem entwickelt sich langsam eine Vertrautheit zwischen den beiden. Dazu trägt auch Thaos ältere Schwester Sue (Ahney Her) bei, die mit ihrer sehr direkten, witzigen, vor allem aber mutigen Art Walt zu imponieren beginnt. Als er durch sein entschlossenes Handeln einen Bandenüberfall auf seine Nachbarn verhindert, wird er zwar unter den asiatischen Einwanderern zum Helden des Viertels, gerät jedoch gleichzeitig in das Visier der Jugendgang.
Mit Walt Kowalski präsentiert uns Eastwood eine in die Jahre gekommene und auf eine ganz eigene Art weise gewordene Version von Dirty Harry oder auch seiner frühen Spaghetti-Western-Rollen. Ebenso schnell wie diese greift auch Walt zum Gewehr, um das Recht (oder das, was er dafür hält) mit Gewalt durchzusetzen, gelangt dabei aber jetzt zu der Erkenntnis, dass dies als finale Lösung des Problems nur bedingt funktioniert. In schauspielerischer Höchstform serviert uns Eastwood hier eine zwar späte, dafür umso ehrlichere Abrechnung mit seinem bekanntesten Alter Ego: Schöner und eindrucksvoller kann man sich von der Leinwand kaum verabschieden.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Clint Eastwood ist zurück und wieder voll in seinem Element. Für seine zweite Regiearbeit im Jahr 2008 nach "Der fremde Sohn" steht der zum...

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Chuchaqui: Critic.de

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8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich überraschend kleiner Film vom großen Eastwood, der seine eigene Qualität verneint. Ein Film, der weder ein Meisterwerk sein kann noch sein will. Es scheint einfach der Film zu sein, auf den Eastwood Lust hatte und mit dem er sich von der Leinwand verabschieden wollte. In der ersten Stunde herrlich komisch, später ergreifend. Ein wirklich interessantes Stück Kino.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Eastwood ist großartig als mürrischer Rentner. Eine gelungene Mischung zwischen Drama und Komödie.Wenn sich Walt und die Hmang-Großmutter von Nebenan über ihre Terrassengeländer beäugen, ist das Ausländer-Klischee vom vom Feinsten.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Gran Torino ist eine erstaunliche Parabel gegen Rassismus. Neben seinen offensichtlichen Defiziten, ist es nichtsdestotrotz ein wirkungsvoller und bewegender Film.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist weder elegant noch dezent. Beides, Eastwoods Auftritt und seine Regie bewegen sich zwischen Melodrama und Komödie. Der Film zeigt mürrischen Humor, Herz und Gewissenhaftigkeit.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Auch wenn der Klimax zu allgemein und vorprogrammiert scheint, und darüber hinaus viel zu viel, viel zu schnell passiert, finde ich das besser, als wenn es in so eine Lieblichkeit hinein kleckern würde.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Ernst und dezidiert ist Gran Torino eine unbeirrte Analyse von Themen, die Eastwood in den meisten seiner aktuelleren Filme faszinierte: Familie, Krief, Verlust, Glaube und unerwartete menschliche Verbindungen.

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Kommentare (476) — Film: Gran Torino


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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Clint Eastwood ist für mich die perfekte Verkörperung einer Legende, mit allem drum und dran was man braucht um als eben so jemand bezeichnet zu werden. Ich habe ungeheuer großen Respekt vor diesem Mann, Respekt davor, was er in seinem Leben alles erreicht, geleistet und geschaffen hat, vor allem für die Filmgeschichte aber auch in seinem eigenen Leben selbst. Eastwood ist und bleibt ein absolut herausragender Schauspieler und Regisseur, der stets eine ungemein präsente, authentische, coole und charmante Art an den Tag legt und auch im fortgeschrittenen Alter immer wieder starke Filme dreht.
"Gran Torino" ist das beste Beispiel dafür und eine erneute Bestätigung für die Klasse dieses Mannes.

Walt Kowalski ist ein alter, einsamer und verbitterter Witwer, von seinen schrecklichen Erlebnissen im Koreakrieg für immer entscheidend geprägt. Zu seinen beiden Söhnen hat er nur einen eher schlechten Draht, von seiner Enkelin wird er gar respektlos behandelt bzw. verhöhnt. Aber Kowalski ist ein HARTER Kerl, der sich durch scheinbar niemanden von seinen Taten abbringen lässt und sich von KEINEM etwas vorschreiben lässt. Das sich in seinem Vorort immer mehr "Schlitzaugen" und "Bambusratten" niederlassen, passt dem rassistisch angehauchten Walt überhaupt nicht und am liebsten würde er alle nötigen Wege in die Gänge leiten um dieses Problem zu beseitigen.
Doch irgendwann kommt alles anders, denn im Leben ist es NIE zu spät seine Sichtweise auf Menschen, andere Kulturen etc zu ändern und so entspinnt sich zwischen Kowalski und seinen Nachbarn langsam eine freundschaftliche Verbindung, nachdem Walt Nachbarsjunge Thao vor einer brutalen Gang beschützt hat und diesen fortan unter seine Obhut nimmt und mehr und mehr auf das Leben vorzubereiten.
Als Thaos Schwester, die Walt ebenfalls sehr ans Herz gewachsen ist, von der brutalen Gang auf übelste Weise misshandelt wird, beschließt er der ganzen Sache ein für alle mal ein Ende zu setzen und es kommt zu einem GROßEN Finale, einem Finale wie es nur der Meister selbst so intensiv und einmalig inszenieren kann...!

"Gran Torino" ist nach "Million Dollar Baby" mein bisher liebster Film an dem Eastwood als Regisseur wirkte. Es ist unglaublich wie Clint Eastwood hier eine solch starke Geschichte, die zeigt das es im Leben für Veränderungen niemals zu spät ist, inszeniert, und uns nebenbei noch wichtige Werte des Lebens, des Menschen in seinem Umgang mit anderen Menschen selbst näherbringt. Dabei agiert Eastwood wie immer GROßARTIG , spielt Kowalski mit einer solchen Authentizität starker Ausdruckskraft, dass man vor ihm nur den Hut ziehen kann. Mir kam beim Film selbst immer wieder der Gedanke, ob Eastwood "Gran Torino" nicht vielleicht selbst als einen persönlichen Abgesang inszenierte, allen nochmal zeigen wollte wer er ist, was er kann und nochmal seine groß Liebe zum Medium Film zur Schau geben wollte, bevor er es eventuell etwas ruhiger angehen sollte. Denn in gewisser Weise gibt es viele parallelen zwischen Clint und Walt ( außer den rassistischen Dingen natürlich). Beide haben in ihrem Leben ungeheuer viel erlebt, unglaublich viel Lebenserfahrung gesammelt, unzählige höhere und Tiefen erlebt, unzählige. gute oder weniger gute Dinge geleistet, Familen gegründet und, Walt mit dem Finale im Film und Clint mit diesem verdammt starken Film, nochmal allen gezeigt wer sie sind! Auch im Bezug auf die Kameraarbeit und den ruhigen, etwas zurückhaltenden aber trotzdem sehr schönen Soundtrack weiß "Gran Torino" auf ganzer Linie zu überzeugen.

Am Ende bleibt 'Gran Torino" für mich ein sehr starker, großer und wichtiger Film von Clint Eastwood. Ein Werk das lehrreich ist und uns in vielen Dingen die Augen öffnet, aber auch Hoffnung gibt, Hoffnung dafür das man im Leben immer seine Sichtweise ändern und sein inneren Frieden schließen kann, egal auf welche Art und Weise.
Clint Eastwood hat's einfach drauf, er kann es und ist ganz sicher einer DER Schauspieler mit der größten Erfahrung im Filmgeschäft. Ich hoffe der gute Clint bleibt uns noch SEHR lange erhalten.

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BenAffenleck

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...nur kacke, wenn man damit nicht mehr aufhören kann!


Ioosh698

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Tja, das stimmt natürlich auch wieder :/ Aber wer weiß, vielleicht sieht De Niro das als einen ruhigen Ausklang seiner Karriere an, vielleicht will er einfach nochmal richtig die Sau rauslassen und uns zeigen das er seinen Job liebt ;)


Joka1234

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Bewertung10.0Herausragend

Grandioser Film mit derbem Humor und einer wirklich ergreifenden Geschichte. Zusammen mit der guten schauspielerischen Leistung von Clint Eastwood und einer super Gestaltung des Films gehört er eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen. Sehr empfehlenswert.

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Holzwerner

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Bewertung4.0Uninteressant

Furchtbar reaktionäres, Autoritäten verherrlichendes Machwerk und konservativ an Altmännerfantasien angelehntes Epos der schlimmsten Sorte. Eastwood Stammvater republikanischen Denkens für Senioren und angehende Hobbyreaktionäre (wie man hier an Bewertungen so schön sieht ?)....

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Shobogenzo

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hahahaha sehr schön!


Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.0Herausragend

Was der gute alte Clint hier abliefert ist einfach nur grandios. Größten Respekt !!!!!!
Sprachlos hat mich der Film zurückgelassen.

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Dackto

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richtig guter film...vorallem das Ende ist sehr gut gewählt...wenn auch etwas traurig


Kohax

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Einer der wenigen Filme wo ich mir am Ende eine Träne verkneifen musste...


chrissley

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film der ganz besonderen Art. Clint Eastwood schafft es mal wieder den Zuschauer eine Gefühlsachterbahn durchleben zu lassen. Der Film punktet dabei mit viel Humor und einer Handlung, die an der Gesellschaft Kritik ausübt und so auch gezielt zum Nachdenken anregt. Grandioser Film, der jeder mal gesehen haben sollte !

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3-apes

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Bewertung9.5Herausragend

Tja, ich wollte eigentlich einen Kommentar schreiben, darüber wie geil Gran Torino ist. Aber wenn ich so an den ganzen 10er und 9er Kommentaren vorbeiscrolle, kommt es mir vor als gäbe es nichts mehr groß zu sagen. Gran Torino ist halt geil. Ja.

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GlenLantz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Endlich mal wieder ein Film nach langer Zeit, der mich WIRKLICH berührt hat. Gran Torino. Ein 72er Gran Torino. Wer hätte gedacht, dass ein Auto mich mal derart berührt.
Dieser Film zeigt die Sicht eines verbitterten "Opas", und zum ersten Mal versteht man die Aussage der alten Knacker über die "heutige Jugend". Damit ist nicht die heutige Ausdrucksweise oder das rebellische Handeln gemeint, sondern der mangelnde Respekt. Der Respekt vor Leben und Tod. Denn jede Beleidigung wird erst ernstgenommen, wenn sie respektlos ausgesprochen wird.

Und sei es nur ein schönes Auto, das was wirklich dahintersteckt, ist die Erinnerung. Und genau das hätte diese dumme Göre nicht zu würdigen gewusst.
-"Cars really are another layer of clothing. It's something that we put on after we get dressed. That tells a lot about you." (Leslie Kendall)

Clint Eastwood hat in jedweder Richtung überzeugt, ebenso hat er mir die Augen geöffnet. Denn aus dieser Sicht habe ich die Jugend noch nie gesehen.

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BenAffenleck

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Ein wirklich gelungener Film!


GlenLantz

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Ja, auf jeden Fall!:))


elias.beldzik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr schöner, gefühlsvoller Film über einen verbitterten gemeinen alten Mann. Tragisch und schön und auch lustig. Clint Eastwood macht einfach nie etwas verkehrt.

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach Million Dollar Baby und dem klasse Changeling kommt nun ein weiterer Film von und diesmal auch mit Clint Eastwood. Es ist eigentlich kaum zu glauben aber umso älter er wird (und er sieht echt Alt aus) umso besser wird der Mann.

Gran Torino ist ein erstaunlicher Film. Eigentlich ein Abgesang auf ihn selber, seine Rollen als einsamer Wolf und harter Brocken. Nun verkörpert Eastwood diesen in die Jahre gekommenen verbitterten Alten Mann, den die Zeit überholt hat und nix aber auch nix passt besser zu ihm.

Ich finde das grandios, wie er sein Image selber auf die Schippe nimmt. Dabei ist der Film wirklich recht Böse und herrlich politisch unkorrekt. Rassismus, Gewalt sind normal und dabei kommt, dass ganze nicht moralisch daher, weil irgendwie alle nicht besser sind und das Leben eben auch kein Murmelspiel ist.

Und ich gebe zu der Film ist entsprechend Böse das ich einfach herzhaft lachen musste.

Nach Million Dollar Baby und Changeling ist Gran Torino der dritte 100% Film da kann ich gar nicht anders. Für mich grandioses Erzählkino vom Meister der Erzählkunst.

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Bagheera

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Bewertung9.0Herausragend

Naww, ein Film, der einem in so mancher Szene wirklich ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Schön. Hab ich in der Thematik auch noch nicht so gesehen. Punktabzug gibt's, weil er gerade zum Ende hin etwas kitschig-amerikanisch wird, aber sei's drum. Alles in allem ein sehr gutes Ding!

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francester

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Schade sind die Laiendarsteller welche die Hmong spielen einfach nur schlecht, hat mich schon ziemlich genervt.
Ansonsten, guter Film


GeorgH

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Bewertung6.0Ganz gut

Irgendetwas muss ich bei diesem Film übersehen haben. Mich hat er letztlich durch seine Klischeehaftigkeit etwas enttäuscht.

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abendrot

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Statt einer Wohnanlage voller Flachzangen nebenan hätte ich gerne einen Nachbarn wie diesen Clint Eastwood! Na, vielleicht beim nächsten Umzug.

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malte.fischer.9404

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vorgemerkt

Sobald ich den Film gesehen habe, mache ich sofort eine Kritik. Mal sehen, wann ich Zeit habe... Steht schon in meinem Regal. Freu mich auf den Film. :)

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Dridge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Berührend UND spannend!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow! Sozialkritischer kann ein Film kaum noch werden!
Toller Clint Eastwood, dessen Rolle sich während des Films toll verändert.

Ich weiß aber nicht, wieso ich den Film so gut fand. Aber er war es auf jedenfall!

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EvertonHirsch

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Clint kann einfach Dramen wie kein zweiter. Deswegen fandest du ihn so gut ;)


MaceWindu1998

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Ja das stimmt, aber trotzdem hat so ein Film bei mir nie die Chance, einer meiner Lieblingsfilme zu werden, da brauche ich schon ein kleines bisschen Unterhaltungsfaktor;)


-T3RROR-

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mich hat der Film jetzt nicht sofort vom Hocker gehaut, aber der Streifen ist schon richtig, richtig gut.
Ich mag Filme in denen auch eine gewisse Moral steckt, "Gran Torino" hat definitiv etwas davon.
Vorallem das Ende, fand' ich trotz aller Tragik schon richtig Klasse.

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Tq1991

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Bewertung10.0Herausragend

Ganz stark!!

*MINI SPOILER*

Kann mich an keinen Film erinnern, wo ich mich in DER entscheidenen Schlussszene aufrichten musste, weil ich so geschockt/überrascht war.
Benutze bewusst das Wort -krass-.

Und diese Moral dahinter! Super

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hankschrader

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Gran Torino" ist eine eindringliche Geschichte voller Kraft und Emotionalität. Gesellschaftskritisch und provokant, ein typischer Eastwood-Film also - hier wird man mit menschlichen Abgründen ebenso konfrontiert wie mit Liebe, Zusammenhalt und Freundschaftlichkeit. Das Thema Rassismus gibt dem Film einen Rahmen und eine gute Botschaft, es werden aber auch Themen wie Familie, Alterung, Menschlichkeit usw. angesprochen - eine Berg- und Talfahrt, die sämtliche Gefühle des Zuschauers hervorruft. Ganz großes Kino!

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Kohax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und der zweite Film, bei dem ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe.
Ein verbitterter Kriegsveteran mit einem gewissen Maß Rassismus gegen die koreanische Bevölkerung. Jedoch nimmt er einen koreanischen unter die Fittiche und hilft ihm die ersten Schritte in RIchtung eigenstäniges Leben zu machen.
Man muss zugeben, dass der Film die ersten 45 Minuten seine Zeit braucht, bevor er in Gang kommt. Jedoch wird diese Zeit locker durch die grandiosen Dialoge von Clint Eastwood genommen, die sowas von knochentrocken und schwarz sind, dass sich die Engländer eine Scheibe von abschneiden können.
Die Geschichte schafft es, dass man diesen skurillen alten Mann immer mehr ins Herz schließt. Wie er fremde Kulturen zu schätzen lernt, wie er auf seine einzigartige Art den Leuten das Leben zeigt, wie er sein Leben für andere Menschen, die ihm wichtig sind, in den Hintergrund schenkt.
Ein tieftrauriges Ende, wo einem kein Auge mehr trocken bleibt. Großartig. Fantastisch. Ich bin sprachlos. Ein Meisterwerk!!

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littlegomera

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Bewertung10.0Herausragend

Fantastisch! Und hab ich schon erwähnt, dass ich Eastwood liebe?!!

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TheAvenger68

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Einfach nur ein Weltklassefilm !!!


littlegomera

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Definitiv! -> Weltklasseregisseur!



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