Der Film in dem Clint Eastwood nicht nur die Hauptrolle spielt sondern auch Regie führt trägt klar seine Handschrift. Von der Optik, der Film scheint auf digitale Nachbearbeitung weitgehend zu verzichten, bis zum Schnitt wirkt der Film als wäre er schon jetzt ein Klassiker - hier merkt man einfach das Mr. Eastwood einer der alten Schule ist. Damit hebt sich sein Film klar vom Mainstream ab und ist etwas besonderes.
War “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.
[...]»What the hell does everybody want with my Gran Torino?« fragt sich Walt und während die Frage in Bezug auf sein Auto von PS-Fans sicher auch zu beantworten wäre, fällt sie beim Film „Gran Torino“ auf jeden Fall eindeutig aus: man will ein weiteres Eastwood-geprägtes Meisterwerk und spätestens mit der grandios bitteren Schlusspointe bekommt man es auch. Eastwood führt seinen Mythos als Schauspieler zu einem konsequenten, aber gerechten Ende, das sich zwar abzeichnet, aber dennoch berührt und ihm einen würdigen Abgang von seiner Arbeit vor der Kamera verschafft. Allein diesem natürlich mit wenigstens leichter Wehmut verbundenen Gedanken wegen wird "Gran Torino" seinen besonderen Platz in der Karriere Eastwoods sicher haben, wobei man zugeben muss, dass dies ohne diese außerordentliche Note vom Film selbst ausgehend möglicherweise nicht der Fall gewesen wäre.[...]
Wenn Eastwood alles, was ihm nicht paßt, mit einem kehligen growl kommentiert, erinnert das eher an Filme wie CITY HEAT und PINK CADILLAC denn an die Großtaten dieses Mannes. Die ungebrochenen Klischees, die Clint uns hier präsentiert, können nur für Kopfschütteln sorgen. Irgendwann entschloß ich mich, den Film als Parabel zu lesen, weil ich an diesen Stereotypen einfach nicht mehr vorbeikam. Nur was ist die Aussage dieser Parabel?
Eine unglaublich clevere und bissige Geschichte wird dem Zuschauer hier aufgetischt. Nicht zuletzt die Annäherung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Mikrokosmos im selben hier und jetzt wissen, trägt unglaublich zu Intensität bei. Da verzeiht man Eastwood gerne das er sich hier nicht selten bei MILLION DOLLAR BABY bedient. Dieser Regisseur gehört einfach mit Abstand zu dem Besten was es in der Filmwelt gibt. Ich hoffe es kommt nicht allzu schnell zu einem Verlust.
[...] Kurzum: Clint Eastwood ist der Godfather of Storytelling! Und spätestens wenn der sonst so raue Clint im Abspann beginnt, mit seiner Reibeisenstimme von einem Gran Torino zu singen, fängt es an zu kribbeln. Gänsehaut pur. Wirklich großes Kino – zum Niederknien.
«Gran Torino» ist also eine Annäherung zweier Kulturen, ein Leitfaden für die Integration von Einwanderern. Moralisierend ist «Gran Torino» jedoch keine Minute, sondern vielmehr fast schon unheimlich unterhaltsam.
Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass Clint Eastwood vor der Kamera stand. Er hat sich - und uns - eine würdige Abschiedsvorstellung gegönnt. Den wunderbaren Helden/Antihelden Walt Kowalski, der fremdenfeindlich, ungeduldig, unzufrieden, stur und selbstgerecht ist. Und der seit einem halben Jahrhundert mit Schuldgefühlen leben muss. Als die Probleme in Walts Viertel auch vor seinem Rasen nicht halt machen, löst er sie auf seine Weise. Ein sehr geradliniger, schnörkelloser, auch optisch schöner Film, über einen alten Mann, der versucht sich und seinen Werten in einer mutierenden Welt treu zu bleiben. Was man auch über den Kino-Titanen Clint Eastwood sagen kann. Man sollte die Gelegenheit nutzen, dieses faltige und so unglaublich beeindruckende Gesicht noch einmal im Dunkeln hausgroß vor sich zu sehen. (Mehr im Podcast)
[...] Amerikanische Vororte scheinen gefährlicher zu sein als ein Kriegsgebiet im Nahen Osten: Schwarze gegen Weiße, Asiaten gegen Hispanics, und mittendrin Eastwood als traditionsverhafteter Amerikaner, der sich mit den neuen Spielregeln nicht abfinden will. Die sich abzeichnenden Konflikte entwickeln sich in eine schön unorthodoxe Richtung. Das Spiel mit Rassismus, Vorurteilen und ethnischen Konflikten, dass jenseits aller political correctness ungewöhnliche Rollenverteilungen erlaubt, erinnert stark an L.A. Crash. [...]
[...]Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis.[...]
Eastwood spielt seine Rolle mit einer Eindringlichkeit, die an der Wichtigkeit, die er „Gran Torino“ offensichtlich selber beigemessen hat, keinen Zweifel lässt. Eine ganze Reihe unbekannte Darsteller, allen voran natürlich Bee Vang und Ahney Her, helfen dem Film über seine eigentlich einfache Handlung, und verschafft ihm somit eine Komplexität, die dem Thema Rechnung trägt. „Gran Torino“ ist ein Film, der in seinen Inszenierungsstil für einen Eastwood im Vergleich zu seinen letzten Werken, relativ locker ist, dabei jedoch viel zu sagen hat: „Gran Torino“ wirft einen ehrlichen Blick auf das heutige Amerika. „Gran Torino“ nimmt sich der Problematik des Rassismus und den Auswirkungen der Spirale der Gewalt an. „Gran Torino“ ist ein Film über Einsamkeit. Und natürlich ist „Gran Torino“ Eastwoods kritische Reflexion des eigenen kreativen und künstlerischen Schaffens im Herbst einer langen Karriere. Eastwood hat bereits angedeutet, dass dies seine letzte Hauptrolle gewesen sein könnte. Und auch wenn Eastwood seinen Kowalski oft mit einem Augenzwinkern versieht, und der Zuschauer dies mit einem Lachen goutiert, ist man nicht davor gefeit sentimental zu werden, wenn der alte Mann am Ende von „Gran Torino“ die ersten melancholischen Töne des Abschluss-Songs anstimmt.
[...] So sehr man diesen nur um Eastwoods (Kino-)Person herumentwickelten Film auch eitel finden kann, es ist ein später und notwendiger Kommentar des Regisseurs zum eigenen Wirken. „Gran Torino“ ist ganz spürbar eine Herzensangelegenheit, ein persönliches Alterswerk, das bei seinem Publikum und den Fans zweifellos manch nostalgisches Gefühl hervorrufen wird. Und es ist dies womöglich Eastwoods letzter großer Auftritt vor der Kamera – wahrlich schwierig dabei nicht in Wehmut zu verfallen, wenn er zuletzt verwegen die ersten Worte des Schlusssongs haucht.
Der einstige Low-and-Order-Kämpfer und Gewalt-Cop „Dirty Harry“ weicht hier dem weisen alten Mann, der vom Töten schrecklich traumatisiert ist. Eine tapfere und traurige Gestalt. Ein melancholischer, aber auch mutiger und Mut machender Film, er für viele Gegenden in dieser Welt Stellung dazu bezieht, wie man an den urbanen Frontlinien der sozialen und ethnischen Kriege überleben kann.
Das manchmal allzu simple Drehbuch des Debütanten Nick Schenk verfilmt der Regie-Altmeister Eastwood geradlinig und mit einem ausgesprochenen Gespür für Rhythmus, an dem ebenfalls der für den Schnitt zuständige Cutter Gary D. Roach, der seit 1996 für Clint Eastwood arbeitet, großen Anteil hat. „Gran Torino“ gehört zu den Spielfilmen mit einer solch präzisen Dramaturgie, dass sie der Zuschauer am liebsten mit der Uhr in der Hand verfolgen würde. Die Kamera von Tom Stern, der seit 2003 Clint Eastwoods Filme fotografiert hat, trägt in höchsten Maße mit ihrer Eleganz zum klassischen Eindruck des Filmes, mit ihrem Hang für ausgewaschene Farben und beinahe schwarzweiße Kompositionen zu einem Erscheinungsbild bei, das dem eigentlichen Sujet entspricht.
Walt Kowalski knurrt. Wie einen bösartigen Hund, der einem gleich an die Gurgel springt, filmt Regisseur Eastwood den Darsteller Eastwood als Kowalski und also sich selbst. Kowalski knurrt, nicht nur einmal: in der Kirche bei der Zeremonie zum Tod seiner Frau, weil Nichte und Neffe sich nicht benehmen, wie es sich gehört; und er knurrt später aus immer demselben Grund: Er ist mit der Lage der Dinge zutiefst und von Herzen uneinverstanden. Er liebt auf der ganzen Welt, wie es scheint, nur seinen Hund. So sehr, dass ihm die Worte fehlen, so sehr, dass mit den Worten, die er dennoch findet, etwas nicht stimmt.
Eastwood bewegt sich hier entlang eines schmalen Grats. Denn allzu leicht könnte diese Geschichte um einen Unbelehrbaren, der sich mit einem ihm bisher verhassten Milieu auseinandersetzen muss, didaktisch erscheinen - als Läuterung, die diesem in letzter Sekunde zuteilwird. Den Weg der Annäherung mit der Hmong-Gemeinde - einer Minderheit aus dem Grenzgebiet zischen Laos, Vietnam und Thailand, die während des Vietnamkriegs auf US-Seite kämpfte - erzählt Gran Torino über die beiden Nachbarskinder. Ein jeder erkennt sich hier im anderen wieder, und so kommt man sich allmählich näher, ohne sich je ganz zu verstehen.
Clint Eastwood heißt in "Gran Torino" Walt Kowalski. Seine Frau ist gestorben, und wir sehen ihn zuerst bei der Beerdigung, wie er mit tiefstem Unbehagen auf deren Teilnehmer starrt, seine rückgratlosen Söhne, die Enkelin mit dem gepiercten Bauchnabel, den Jungpriester, der Angelesen übers Leben salbadert. Was Walt bleibt, sind sein Stuhl auf der Veranda, sein Labrador, sein Dosenbier - und der Blick in seine Siedlung, in der einst Autoarbeiter wie er lebten, die aber von Einwanderern aller Rassen und Farben übernommen wurde.
[...] Die grimmige aber weise Vaterfigur scheint Eastwoods neue Paraderolle geworden zu sein. Doch sein Charakter in „Gran Torino“ ist ein Extrem. So verbissen, hasserfüllt, kalt und verbittert hat man ihn noch nie gesehen. Spätestens wenn er in einigen Szenen vor Wut buchstäblich knurrt wie ein Hund, wird er zur Karikatur. Aber statt dies als ein Beispiel für Overacting abzutun, sollte die Figur des Mr. Kowalksi als ein Bild für den streng konservativen, intoleranten und fremdenhassenden Teil Amerikas betrachtet werden, den der Regisseur in seinem Film in einfach gehaltenen, lebensnahen Sets portraitiert. [...]
Angeblich soll dies der letzte Auftritt von Clint Eastwood vor der Kamera sein, in Zukunft möchte sich der 78-Jährige ganz aufs Regieführen konzentrieren. Das ist zwar schade, kann man einem Mann in seinem Alter aber nur schwer übel nehmen, denn schließlich ist er als Regisseur mindestens ebenso gut (wenn nicht sogar besser) wie als Schauspieler. Dazu kommt, dass er sich ein passenderes Ende seiner Darsteller-Karriere kaum hätte aussuchen können als mit der Rolle, mit der er sich selbst in „Gran Torino“ inszeniert hat. Sein Walt Kowalski ist ein verhärmter, knarziger alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau seiner Umwelt zumeist unfreundlich und mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet. Vor allem Asiaten kann der Vietnam-Veteran nicht ausstehen. Wen wundert’s, dass er alles andere als begeistert ist, als er koreanische Einwanderer als neue Nachbarn bekommt. Sein Groll wird noch verstärkt, als er den Nachbarssohn Thao (Bee Vang) beim Versuch erwischt, seinen über…
Angeblich soll dies der letzte Auftritt von Clint Eastwood vor der Kamera sein, in Zukunft möchte sich der 78-Jährige ganz aufs Regieführen konzentrieren. Das ist zwar schade, kann man einem Mann in seinem Alter aber nur schwer übel nehmen, denn schließlich ist er als Regisseur mindestens ebenso gut (wenn nicht sogar besser) wie als Schauspieler. Dazu kommt, dass er sich ein passenderes Ende seiner Darsteller-Karriere kaum hätte aussuchen können als mit der Rolle, mit der er sich selbst in „Gran Torino“ inszeniert hat. Sein Walt Kowalski ist ein verhärmter, knarziger alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau seiner Umwelt zumeist unfreundlich und mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet. Vor allem Asiaten kann der Vietnam-Veteran nicht ausstehen. Wen wundert’s, dass er alles andere als begeistert ist, als er koreanische Einwanderer als neue Nachbarn bekommt. Sein Groll wird noch verstärkt, als er den Nachbarssohn Thao (Bee Vang) beim Versuch erwischt, seinen über alles geliebten 1972er Gran Torino zu stehlen. Als Wiedergutmachung besteht die Nachbarsfamilie darauf, dass Thao dem Witwer eine Woche lang zur Verfügung steht, um für ihn zu arbeiten. Widerwillig akzeptiert der mürrische Misanthrop das Angebot, hat jedoch Mühe, sich jeden Tag neue Aufgaben für Thao auszudenken, und leiht ihn sogar an Nachbarn aus. Trotzdem entwickelt sich langsam eine Vertrautheit zwischen den beiden. Dazu trägt auch Thaos ältere Schwester Sue (Ahney Her) bei, die mit ihrer sehr direkten, witzigen, vor allem aber mutigen Art Walt zu imponieren beginnt. Als er durch sein entschlossenes Handeln einen Bandenüberfall auf seine Nachbarn verhindert, wird er zwar unter den asiatischen Einwanderern zum Helden des Viertels, gerät jedoch gleichzeitig in das Visier der Jugendgang.
Mit Walt Kowalski präsentiert uns Eastwood eine in die Jahre gekommene und auf eine ganz eigene Art weise gewordene Version von Dirty Harry oder auch seiner frühen Spaghetti-Western-Rollen. Ebenso schnell wie diese greift auch Walt zum Gewehr, um das Recht (oder das, was er dafür hält) mit Gewalt durchzusetzen, gelangt dabei aber jetzt zu der Erkenntnis, dass dies als finale Lösung des Problems nur bedingt funktioniert. In schauspielerischer Höchstform serviert uns Eastwood hier eine zwar späte, dafür umso ehrlichere Abrechnung mit seinem bekanntesten Alter Ego: Schöner und eindrucksvoller kann man sich von der Leinwand kaum verabschieden.
Ein wirklich überraschend kleiner Film vom großen Eastwood, der seine eigene Qualität verneint. Ein Film, der weder ein Meisterwerk sein kann noch sein will. Es scheint einfach der Film zu sein, auf den Eastwood Lust hatte und mit dem er sich von der Leinwand verabschieden wollte. In der ersten Stunde herrlich komisch, später ergreifend. Ein wirklich interessantes Stück Kino.
Eastwood ist großartig als mürrischer Rentner. Eine gelungene Mischung zwischen Drama und Komödie.Wenn sich Walt und die Hmang-Großmutter von Nebenan über ihre Terrassengeländer beäugen, ist das Ausländer-Klischee vom vom Feinsten.
Gran Torino ist eine erstaunliche Parabel gegen Rassismus. Neben seinen offensichtlichen Defiziten, ist es nichtsdestotrotz ein wirkungsvoller und bewegender Film.
Der Film ist weder elegant noch dezent. Beides, Eastwoods Auftritt und seine Regie bewegen sich zwischen Melodrama und Komödie. Der Film zeigt mürrischen Humor, Herz und Gewissenhaftigkeit.
Auch wenn der Klimax zu allgemein und vorprogrammiert scheint, und darüber hinaus viel zu viel, viel zu schnell passiert, finde ich das besser, als wenn es in so eine Lieblichkeit hinein kleckern würde.
Ernst und dezidiert ist Gran Torino eine unbeirrte Analyse von Themen, die Eastwood in den meisten seiner aktuelleren Filme faszinierte: Familie, Krief, Verlust, Glaube und unerwartete menschliche Verbindungen.
Eastwood im totalen Alleingang..das funktioniert! Ich fand den Film so gut, dass es doch glatt die Premium Blu-Ray Edition gab.
Tolles Drama vom Altmeister, in dem es um Rassismus und das Leben im Alter geht!
Bevor ich diesen Film gesehen hatte, hatte ich so meine Probleme mit der immer wiederkehrenden Rolle Clint Eastwoods als harter, mürrischer Einzelgänger und er trübte immer den Gesamteindruck gerade seiner eigenen Regiewerke. In diesem Film aber kommt die Rolle perfekt zur Geltung, sie wird kompensiert von einer Entwicklung nach dem Tod von Walt Kowalskis Frau, die mit dem verstörenden Ende bedrückend wird und vollends in Melancholie aufgeht. Ein Film der vor allem in Form des Schlusssongs noch lange nachklingt.
sehr gut. ich hab gelacht und war teilweise echt fertig deshalb. nicht nur "scheiß auf kritiker" sonder "scheiß auf die, die den film gut finden und sich mit einer völlig überzogenen, ausschweifenden und semiphilosophischen rezension selbst ein denkmal setzen wollen und dabei geistig onanieren".
leute wie walt sieht man jeden tag, dazu muss man nicht mal ne besondere auffassungsgabe besitzen. der film ist hart, trocken und absolut nachvollziehbar in allen situationen.
man muss dazu keine ellenlange rezension schreiben und den film in tausend stücke zerlegen, nur um zu zeigen, was man für ein tiefsinniger cineast ist. ja, wir habens kapiert, blockbusterandmore-typ da oben.
lasst den film ein film sein und freut euch drüber.
Ein Drama das durch seine Andersartigkeit heraussticht.
Schwarzer Humor, Vorurteile und schockierende Realität treffen aufeinander...es wird deutlich, dass jeder Mensch in der Lage ist Herz und Selbstlosigkeit vorzuweisen.
Für mich bedeutet dieser Film genau das. Mut und Aufopferung für etwas, wogegen man sich anfangs gesträubt hat. So viel kann man durch etwas Nachdenken verändern, schlussendlich: Ohne Gewalt. Das Ende des Filmes ist ergreifend und macht sprachlos.
Ein durch und durch großartiger Film, einer meiner Lieblinge.
" Ein Mexikaner , ein Farbiger und ein Jude gehen in ne Bar. Der Barmann guckt die Männer an und sagt: "Verpisst euch ihr Wichser" Höhöhö. "
Ein Meisterwerk , mit einem Protagonisten dessen Rassismus mich manchmal Schmunzeln lässt und einer Story die mir Tränen in die Augen treibt.
"Der Tod ist oft ein bittersüßes Ereignis für uns Katholiken, bitter in seinem Schmerz, süß in seiner Erlösung. Bitter ist der Schmerz für den Dahingegangenen und die Hinterbliebenen. Süß ist er für jene von uns, die wissen das sie erlöst wurden. Und mancher fragt sich: was ist der Tod? Ist er das Ende oder ist er der Anfang? Und was ist das Leben? Was ist das, was wir Leben nennen?"
Das Clint Eastwood zu den ganz Großen der Filmbranche und zu den absoluten Ausnahmekönnern des Fachs zählt (es spielt dabei wohl kaum eine Rolle ob er vor oder der hinter der Kamera agiert) ist unbestreitbar.
Bereits mit "Million Dollar Baby” stellte er dies unter Beweis, als er die klassische "Rise And Fall” Erzählung aufgriff, den "American Dream” in seine Bestandteile zerlegte, ein soziales Trümmerfeld im boxerischem Umfeld hinterließ und den Betrachter mit hoher und ungekünstelter Emotionalität überraschte. Und auch mit seinem nächstem "Alterswerk” Gran Torino weicht er keinen Zentimeter von seiner bisher qualitativ hochwertigen, eingeschlagenen Marschroute ab.
Sein "Walt Kowalski” in "Gran Tarino” ist ein letztes Überbleibsel einer älteren Generation, deren Rassenhaß und Vorurteile sich durch die frühen bis späten 60er Jahre herausbildeten, in denen Unruhen zwischen schwarzen und weißen bzw. zentrale Kriege wie in Vietnam zur Vorurteilsbildung gegenüber Fremden einen große Rolle spielten. Und einmal manifestierte Vorurteile sind nun mal schwer wieder aus den Köpfen herauszubekommen. Man sollte verschiedene Menschen dieser Generation schon verstehen bzw. sich mit einem bestimmten Menschenschlag beschäftigt haben, um "Gran Torino” als Schaffen richtig auffassen zu können. "Walt Kowalski” gehört zu einer für damalige Verhältnisse überaus körperlich hart arbeitenden Generation bzw. einem älterem, knochentrockenem, bekannten Schlag an Menschen, die sich von anderen, sprich Leuten, die argwöhnisch als "Nicht-Amerikaner” und unerwünschte "Einwanderer” angesehen wurden, abgrenzten und im nachhinein stolz auf die eigenen erbrachten, wirtschaftlichen Leistungen waren.
Ein immer noch bestehendes Zeichen dafür ist der "Gran Torino” in Walts Garage, welcher in seinen Augen bis heute als stellvertretend für den "American Dream” und dem daraus resultierendem Wohlstand gilt. "Walt Kowalski” ist eher ein vermeintliches boshaftes, unsympathisches und todkrankes Relikt mit am Anfang und nach heutigen Maßstäben schon überholten wirtschaftlichen und politischen Ansichten, er ist also nicht nur alt und verbittert, sondern am Anfang auch unwissend in Bezug auf die Folgen der weltweiten Globalisierung. Denn japanische Autos sind für ihn nichts weiter als die wirtschaftliche Ausbeutung bzw. das Schmarotzertum von Ausländern, welches den eigenen Landsleuten Unmengen an Arbeitsplätzen kostet. Dieses klischeehafte Denken ist auch heute noch in vielen Köpfen verschiedener Individuen präsent. Aber nur solange, bis man eines Tages z.B. erkennt, das die Menschen aus seiner Nachbarschaft genauso hart arbeitend und tüchtig sind wie man selbst. Trotz unterschiedlicher Kulturen hat man manchmal doch eine Menge Dinge gemeinsam, die verbinden / zusammenschweißen können und so manches Vorurteil auch mal vergessen machen können. Vor allem in Zeiten aufkommender Not. Des weiteren wird "Walt Kowalski” irgendwann schnell bewußt, das in heutigen Zeiten mittlerweile ganz andere Gründe für Rassismus und Gewalt, sogar unter den selben Landsleuten, als negative Konsequenz der weltweiten Globalisierung auftreten können. Und diese Gründe haben es in sich.
Denn in "Gran Torino” herrschen mannigfaltige Gründe für den "modernen Rassismus”, gegen den auch ein "Walt Kowalski” mit seinen herkömmlichen, gewalttätigen Mitteln und althergebrachten Idealen eigentlich machtlos ist, auch wenn er gefährlich auf Grund seiner Kriegserfahrungen und der persönlichen gewalttätigen Ader ist und bleibt. "Walt Kowalski” wird von der Zeit wieder eingeholt und später überholt. Zunächst einmal wird dem Betrachter die Überzeugung der rassischen Überlegenheit oder Unterlegenheit verschiedener Gesellschaftsanhänger näher gebracht, die explizit oder implizit durch biologische oder gesellschaftliche Differenzen wie anderer Hautfarbe, existierender Armut, dem Reichtum von anderen und der daraus resultierenden Ablehnung verschiedener "Ingroups” inkl. gesteigertem Haß begründet wird, natürlich mit Blick auf Thao (Bee Vang) und dessen eigener "Verwandschaft” als Gang, welche ständig seine Solidarität ausleuchten möchte, ihn bei "Nicht Unterwerfung”, "Unterordnung” in die Armut der Gruppierung zurückweist und ihn als Folge sogar körperlich mißhandelt. Die zunächst erstmal "Bevorteilten” genießen ihre ganz eigenen Rechte und Privilegien, welche sie ungehindert ausleben, ungeachtet der negativen Konsequenzen für andere. Aber auch "Walt Kowalski” muß die Solidarität mit und das akzeptieren von anderen erst wieder neu erlernen, um sein persönliches Dilemma im Alter überwinden zu können, um von anderen als Mensch in der Gesellschaft wieder akzeptiert zu werden.
Dazu bei tragen positiv erkennbare Veränderungen in seinen Gedanken und seinen Verhaltensmustern, welche durchaus Vorbildcharakter für den Betrachter haben. Clint Eastwood spielt phänomenal und legt seine Rolle als zaudernden, im inneren zerrissenen, bärbeißigen, aber irgendwie doch noch herzensguten Antihelden wahrlich meisterhaft an, wenn er dem Betrachter ein unwiderstehliches Identifikationsangebot vorlegt und dieses mit dem richtigem Maße an Humor, Zynismus und Sarkasmus versieht, um es entsprechend schmackhaft zu machen. Aber auch der Rest des Casts legt sich richtig ins Zeug und spielt gut auf, allen voran Bee Vang und John Carroll Lynch, welche in ihren Rollen dank ihrer guten Präsenz aufgehen und hin und wieder auch zum sarkastischem Sprücheklopfen mit verdonnert werden, was aber wiederum nur ein Zeichen von gespielter Zuneigung in ihren Rollen gegenüber "Walt Kowalski” ist. Aber auch Ahney Her darf als charmante und sympathische Sue Lor glänzen. Der Rest spielt solide. Und Kameramann Tom Stern gelingen edle und stilvolle Bilder, welche mit einem subtilem, minimalistisch nachhallendem Score unterlegt werden. Mehr kann man als Betrachter an Qualität kaum verlangen.
Es mag vielen Betrachtern ja nicht gefallen, das man durch Clint Eastwoods zweifelsfreie reife Regiearbeit die dunklen Verhältnisse des amerikanischen Vorstadtlebens richtig drastisch vor Augen geführt bekommt und ist in Konsequenz erstmal dazu neigt , dessen gesellschaftskritische Aspekte als klischeehaft und oberflächlich zu negieren, da man andere Lebensverhältnisse als im prüden, konservativen und gewaltbereiten Amerika gewohnt ist. Aber führt man sich real vor Augen, wie gefährlich einige amerikanische Vororte auch in Wirklichkeit sind und zieht man gewisse authentische, real existiernde "Crime Statistic Reports” dazu in Betracht, erhält Clint Eastwoods "Gran Torino” so gleich einen ganz anderen und auch faszinierenden Anstrich. "Gran Torino” ist ein packendes Plädoyer gegen Gewalt, Rassismus und Vorurteile, Eastwoods "Kowalski” GEWINNT trotz (Achtung Spoiler!) seines Ablebens, indem er der Gewalt abschwört, seinen inneren Konflikt überwindet, geläutert zurückbleibt und der ersehnten Erlösung im Jenseits endlich entgegentritt. Die wahren Verlierer sind diejenigen, die sich durch existierende Armut und Orientierungslosigkeit zu unüberlegten Handlungen und Gewalttaten hinreißen lassen, anstatt selbst nach einem Ausweg aus dem eigenem, sozialen Dillemma zu suchen. Die Gerechtigkeit siegt am Schluß. Das mag für manchen zu konventionell und bei erster Betrachtung nicht tiefgehend genug sein, aber es besteht ja die Chance "Gran Torino” noch ein zweites Mal zu sichten. Man kann durch Clint Eastwood immer wieder nur dazulernen.
Fazit: Eastwoods Geschichte inklusive unübersehbarer "Stop Racism” Botschaft ist zwar wieder, ganz im Stile von "Million Dollar Baby”, an der Oberfläche sehr simpel, aber im Kern im höchsten Maße effektiv, mit einigen überraschenden, schmerzhaft-emotionalen Momenten, spannend, knackig, vielleicht einen Tick zu kurzweilig aber im höchsten Maße komplex inszeniert worden. Klar wird, das Clint Eastwood seine Botschaft ziemlich deutlich ausdrückt: Gewalt ist nicht mit Gegengewalt zu kontern und nur zu besiegen, wenn man sich der Gewalt entzieht. Dann hat die Gesellschaft eine Überlebenschance und ist zu einem humanen Miteinander fähig. Zwar wird diese Erkenntnis von Clint Eastwood nicht gerade filigran herübergebracht, aber er verkörperte halt immer schon den harten Hund mit den entsprechenden Methoden (siehe "Dirty Harry”). Welchen Unterschied macht das, ob das eigentlich vor oder hinter der Kamera geschieht? Witzig ist, das Clint Eastwood seine harten Methoden geschaffener Leinwand Charaktere / legendärer Ikonen mit seiner geschaffenen Schlußpointe, wenn er (Achtung Spoiler!) vermeintlich die Waffe zieht, total konterkariert, was richtig Spaß macht und im Angesicht seiner bisherigen Rollen ein logischer Schritt ist. Aber das ist ja nur sekundär. Denn am Ende leidet man doch ein bißchen, wenn Clint Eastwood sich mit seinem filmischen Ableben endgültig als Schauspieler von der Leinwand verabschiedet und im erklingenden Pianoscore, welcher nicht von ungefähr an "Million Dollar Baby” erinnert, sogar eine kleine, melancholische Gesangseinlage zum besten gibt. Man wird Clint Eastwood vor der Kamera definitiv vermissen.
Ebenso wird "Gran Torino" als unvergessener East Wood Klassiker seine Spuren hinterlassen.
Pfarrer: "Wieso haben Sie nicht die Polizei geholt?"
Walt: "Wissen Sie, ich... ich habe gebetet, daß die auftauchen würden... aber ich wurde nicht erhört."
Ein emotional überzeugender Film, mit einer ebenso starken Rezension!
Wie du bereits geschrieben hast, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass "Gran Torino" bei wiederholtem Filmgenuss einen noch bleibenderen Eindruck hinterlässt; so erging es mir jedenfalls bei "Million Dollar Baby".
Wie auch immer, wird höchste Zeit, dass ich mir den nochmal ansehe.
Die Sprüche sind einfach genial:
"Hey Dad, hier ist dein Sohn Nr. 1"
"Was willst du?"
"Was soll ich schon wollen?"
"Was weiss ich, deine Frau hat schon den ganzen Schmuck deiner Mutter gefühlt"
Bewegende Story, tolle schauspielerische Leistung.
Anfangs erträgt man den Hass in Walts Gesicht kaum, später schmunzelt man über seine Sprüche und er wächst einem ans Herz.
Es entsteht eine schöne Freundschaft, in der er vielleicht auch ein wenig versucht seine familiäre Beziehung, die er zu seinen eigenen Kindern nicht hatte, aufzubauen und nachzuholen.
Trauriges Ende, was jedoch fast vorhersehbar war.
Ja eigentlich brauch man zu diesem Film nicht wirklich viel sagen, weil wer Clind Eastwood kennt, weiß dass er sowohl als Schauspieler, als auch, als Regisseur einfach super ist, da gibt´s garkeine Diskusion :).
Hahaha. Der beste Eastwood seit Erbarmungslos. Hatte relativ mittelmäßige Kritiken bekommen. Hab ihn natürlich trotzdem geguckt. Sch..ß auf Kritiker. Alle gekauft oder Bettnässer! Clint ist hart wie Salzgitter-Stahl, rauhbeinig und griffig wie ne halbverhungerte Tarantel. Trotz des grundsätzlich ernsten Themas war ich nach 30 Minuten vollgeheult vor Lachen! Prädikat: Besonders wertvoll!
Gran Torino hat grade erst meine DVD-Sammlung erweitert, ein toller, sehr emotionaler Film über klassische und moderne Männlichkeitsbilder und Symbole, über das älter werden, über generationskonflikte, über das blicken hinter klischees...
genial, still, intensiv inszeniert und gespielt von Clint Eastwood, der sichtlich spaß an der Rolle des konservativen Rassisten und Patrioten hatte, der nicht so richtig in die Zeit passt, in der er lebt - er verleiht der rolle mit seiner art bestehend aus vielen verschiedenen Charakteren aus seiner Filmischen vergangenheit, aber auch mit den netten, augenzwinkernden, politisch unkorrekten sprüchen aus nick schenks Drehbuch eine markante, unterhaltsame, tragende Note, die den Film, aber auch seine Aussage zumindest für mich zu einem ganz besonderen Highlight in der oft sehr lieblos dahingerotzten Filmindustrie machen!
Hat n bisschen was von American History X für Senioren ;) C. Eastwood haut den ganzen Film einen rassistischen Spruch ach dem anderen raus.
Dass der Film trotz der derben Dialoge anspruchsvoll und nüchtern bleibt ist natürlich auf Eastwood zurückzuführen. Es ist eh eine einzige One-Man-Show von C.E., ohne sein Mitwirken könnte man dem Film fast Rassismus vorwerfen, aber dem ollen Clint nimmt man die "Sumpfratten"-Sprüche i-wie ned übel ;))
der Film ist durch und durch bewegend und hat ein schönes Statement (obwohl Kowalskis Entwicklung natürlich i-wie vorhersehbar ist)
Einen Punktabzug gabs für eine Szene die mir nicht ganz schlüssig war und irgendwie auch befremdlich:
SPOILER----
Das Hmong-Mädel wird von 2 Schwarzen auf platte Art angebaggert und begrapscht.
Daraufhin reagiert sie i-wie total aufgesetzt cool und redegewandt(und was sie labert is Fremdschämschmarn) .. Sorry, aber das nehme ich in so einer bedrohlichen Situation NIEMANDEM ab!!!!!!
.....ausser Chuck Norris
Diese ganze Szene ist mir voll ein Dorn im Auge, und wird dann erst aufgelöst als Kowalski inkl. Shotgun zufällig vorbeikommt und wieder n paar rassistische Sprüche raushaut.
Gran Torino - Kritik
US 2008 Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.2009
Kritiken (28) — Film: Gran Torino
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenDer Film in dem Clint Eastwood nicht nur die Hauptrolle spielt sondern auch Regie führt trägt klar seine Handschrift. Von der Optik, der Film scheint auf digitale Nachbearbeitung weitgehend zu verzichten, bis zum Schnitt wirkt der Film als wäre er schon jetzt ein Klassiker - hier merkt man einfach das Mr. Eastwood einer der alten Schule ist. Damit hebt sich sein Film klar vom Mainstream ab und ist etwas besonderes.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenWar “Unforgiven” der Abgesang auf seinen “Mann ohne Namen”, ist “Gran Torino” eine theortische Abrechnung mit dem “Dirty Harry” Charakter. Clint Eastwood lieferte 2009 zwei wirklich gute Filme ab, doch hat dieser neben “Changeling” den “Clint Bonus”. Der alte Haudegen spielt Walt Kowalski glaubwürdig mit jeder Pore, jede Großaufnahme ist ein Genuss. Seine Wandlung vom vermeintlichen Fels in der Brandung in der im fremd gewordenen Welt zur Hoffnung der Nachbarschafft ist wirklich zum Steine erweichen. Dazu gesellt sich der unfassbar leicht aussehende Regiestil von Eastwood, der dafür bekannt ist, effizient zu arbeiten (man denke nur an seinen Output in den letzen Jahren) und selten einen zweiten Take braucht. Vielleicht wirken daher ein paar Nebendarsteller etwas unbeholfen in ihren Rollen, schließlich handelte es sich bei den meisten der Hmong Darsteller um nicht ausgebildetet Schauspieler, die auf Wunsch von Eastwood besetzt wurden. Aber das kann den guten Gesamteindruck nicht wirklich trüben und in den besseren Momenten gewinnt der Film dadurch sogar an Authentizität. Eastwood hat angedeutet, daß “Gran Torino” seine letzte Schauspielarbeit sein könnte. Wenn allerdings ein Skript stimmt, könnte er noch einmal vor die Kamera zurückkehren.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
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Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
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Laura Eissenberger 2011/07/14 10:56:03
Antwort löschenEs ist eine Parabel auf Clint Eastwood. Spiegelwichsen.
Woher noch 6/10 Punkten?
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEine unglaublich clevere und bissige Geschichte wird dem Zuschauer hier aufgetischt. Nicht zuletzt die Annäherung zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Mikrokosmos im selben hier und jetzt wissen, trägt unglaublich zu Intensität bei. Da verzeiht man Eastwood gerne das er sich hier nicht selten bei MILLION DOLLAR BABY bedient. Dieser Regisseur gehört einfach mit Abstand zu dem Besten was es in der Filmwelt gibt. Ich hoffe es kommt nicht allzu schnell zu einem Verlust.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Kurzum: Clint Eastwood ist der Godfather of Storytelling! Und spätestens wenn der sonst so raue Clint im Abspann beginnt, mit seiner Reibeisenstimme von einem Gran Torino zu singen, fängt es an zu kribbeln. Gänsehaut pur. Wirklich großes Kino – zum Niederknien.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Gran Torino» ist also eine Annäherung zweier Kulturen, ein Leitfaden für die Integration von Einwanderern. Moralisierend ist «Gran Torino» jedoch keine Minute, sondern vielmehr fast schon unheimlich unterhaltsam.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEs war wahrscheinlich das letzte Mal, dass Clint Eastwood vor der Kamera stand. Er hat sich - und uns - eine würdige Abschiedsvorstellung gegönnt. Den wunderbaren Helden/Antihelden Walt Kowalski, der fremdenfeindlich, ungeduldig, unzufrieden, stur und selbstgerecht ist. Und der seit einem halben Jahrhundert mit Schuldgefühlen leben muss. Als die Probleme in Walts Viertel auch vor seinem Rasen nicht halt machen, löst er sie auf seine Weise. Ein sehr geradliniger, schnörkelloser, auch optisch schöner Film, über einen alten Mann, der versucht sich und seinen Werten in einer mutierenden Welt treu zu bleiben. Was man auch über den Kino-Titanen Clint Eastwood sagen kann. Man sollte die Gelegenheit nutzen, dieses faltige und so unglaublich beeindruckende Gesicht noch einmal im Dunkeln hausgroß vor sich zu sehen. (Mehr im Podcast)
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenGrandioser Film von Clint... man kann es eigentlich nicht besser machen!!
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Amerikanische Vororte scheinen gefährlicher zu sein als ein Kriegsgebiet im Nahen Osten: Schwarze gegen Weiße, Asiaten gegen Hispanics, und mittendrin Eastwood als traditionsverhafteter Amerikaner, der sich mit den neuen Spielregeln nicht abfinden will. Die sich abzeichnenden Konflikte entwickeln sich in eine schön unorthodoxe Richtung. Das Spiel mit Rassismus, Vorurteilen und ethnischen Konflikten, dass jenseits aller political correctness ungewöhnliche Rollenverteilungen erlaubt, erinnert stark an L.A. Crash. [...]
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenGran Torino zeigt eine großartige Performance eines der größten Filmstars überhaupt - es ist, als wäre Dirty Harry nie weg gewesen.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis.[...]
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hulk 75 2009/06/22 19:40:43
Antwort löschenauf den Film freue ich mich ganz besonders. Vorallem nach deiner Bewertung:)
Kaltduscher 2009/06/22 20:57:33
Antwort löschenDanke. Ist aber auch ein großartiger Film, viel Spaß :)
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEastwood spielt seine Rolle mit einer Eindringlichkeit, die an der Wichtigkeit, die er „Gran Torino“ offensichtlich selber beigemessen hat, keinen Zweifel lässt. Eine ganze Reihe unbekannte Darsteller, allen voran natürlich Bee Vang und Ahney Her, helfen dem Film über seine eigentlich einfache Handlung, und verschafft ihm somit eine Komplexität, die dem Thema Rechnung trägt. „Gran Torino“ ist ein Film, der in seinen Inszenierungsstil für einen Eastwood im Vergleich zu seinen letzten Werken, relativ locker ist, dabei jedoch viel zu sagen hat: „Gran Torino“ wirft einen ehrlichen Blick auf das heutige Amerika. „Gran Torino“ nimmt sich der Problematik des Rassismus und den Auswirkungen der Spirale der Gewalt an. „Gran Torino“ ist ein Film über Einsamkeit. Und natürlich ist „Gran Torino“ Eastwoods kritische Reflexion des eigenen kreativen und künstlerischen Schaffens im Herbst einer langen Karriere. Eastwood hat bereits angedeutet, dass dies seine letzte Hauptrolle gewesen sein könnte. Und auch wenn Eastwood seinen Kowalski oft mit einem Augenzwinkern versieht, und der Zuschauer dies mit einem Lachen goutiert, ist man nicht davor gefeit sentimental zu werden, wenn der alte Mann am Ende von „Gran Torino“ die ersten melancholischen Töne des Abschluss-Songs anstimmt.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] So sehr man diesen nur um Eastwoods (Kino-)Person herumentwickelten Film auch eitel finden kann, es ist ein später und notwendiger Kommentar des Regisseurs zum eigenen Wirken. „Gran Torino“ ist ganz spürbar eine Herzensangelegenheit, ein persönliches Alterswerk, das bei seinem Publikum und den Fans zweifellos manch nostalgisches Gefühl hervorrufen wird. Und es ist dies womöglich Eastwoods letzter großer Auftritt vor der Kamera – wahrlich schwierig dabei nicht in Wehmut zu verfallen, wenn er zuletzt verwegen die ersten Worte des Schlusssongs haucht.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer einstige Low-and-Order-Kämpfer und Gewalt-Cop „Dirty Harry“ weicht hier dem weisen alten Mann, der vom Töten schrecklich traumatisiert ist. Eine tapfere und traurige Gestalt. Ein melancholischer, aber auch mutiger und Mut machender Film, er für viele Gegenden in dieser Welt Stellung dazu bezieht, wie man an den urbanen Frontlinien der sozialen und ethnischen Kriege überleben kann.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDas manchmal allzu simple Drehbuch des Debütanten Nick Schenk verfilmt der Regie-Altmeister Eastwood geradlinig und mit einem ausgesprochenen Gespür für Rhythmus, an dem ebenfalls der für den Schnitt zuständige Cutter Gary D. Roach, der seit 1996 für Clint Eastwood arbeitet, großen Anteil hat. „Gran Torino“ gehört zu den Spielfilmen mit einer solch präzisen Dramaturgie, dass sie der Zuschauer am liebsten mit der Uhr in der Hand verfolgen würde. Die Kamera von Tom Stern, der seit 2003 Clint Eastwoods Filme fotografiert hat, trägt in höchsten Maße mit ihrer Eleganz zum klassischen Eindruck des Filmes, mit ihrem Hang für ausgewaschene Farben und beinahe schwarzweiße Kompositionen zu einem Erscheinungsbild bei, das dem eigentlichen Sujet entspricht.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenWalt Kowalski knurrt. Wie einen bösartigen Hund, der einem gleich an die Gurgel springt, filmt Regisseur Eastwood den Darsteller Eastwood als Kowalski und also sich selbst. Kowalski knurrt, nicht nur einmal: in der Kirche bei der Zeremonie zum Tod seiner Frau, weil Nichte und Neffe sich nicht benehmen, wie es sich gehört; und er knurrt später aus immer demselben Grund: Er ist mit der Lage der Dinge zutiefst und von Herzen uneinverstanden. Er liebt auf der ganzen Welt, wie es scheint, nur seinen Hund. So sehr, dass ihm die Worte fehlen, so sehr, dass mit den Worten, die er dennoch findet, etwas nicht stimmt.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenEastwood bewegt sich hier entlang eines schmalen Grats. Denn allzu leicht könnte diese Geschichte um einen Unbelehrbaren, der sich mit einem ihm bisher verhassten Milieu auseinandersetzen muss, didaktisch erscheinen - als Läuterung, die diesem in letzter Sekunde zuteilwird. Den Weg der Annäherung mit der Hmong-Gemeinde - einer Minderheit aus dem Grenzgebiet zischen Laos, Vietnam und Thailand, die während des Vietnamkriegs auf US-Seite kämpfte - erzählt Gran Torino über die beiden Nachbarskinder. Ein jeder erkennt sich hier im anderen wieder, und so kommt man sich allmählich näher, ohne sich je ganz zu verstehen.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenClint Eastwood heißt in "Gran Torino" Walt Kowalski. Seine Frau ist gestorben, und wir sehen ihn zuerst bei der Beerdigung, wie er mit tiefstem Unbehagen auf deren Teilnehmer starrt, seine rückgratlosen Söhne, die Enkelin mit dem gepiercten Bauchnabel, den Jungpriester, der Angelesen übers Leben salbadert. Was Walt bleibt, sind sein Stuhl auf der Veranda, sein Labrador, sein Dosenbier - und der Blick in seine Siedlung, in der einst Autoarbeiter wie er lebten, die aber von Einwanderern aller Rassen und Farben übernommen wurde.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die grimmige aber weise Vaterfigur scheint Eastwoods neue Paraderolle geworden zu sein. Doch sein Charakter in „Gran Torino“ ist ein Extrem. So verbissen, hasserfüllt, kalt und verbittert hat man ihn noch nie gesehen. Spätestens wenn er in einigen Szenen vor Wut buchstäblich knurrt wie ein Hund, wird er zur Karikatur. Aber statt dies als ein Beispiel für Overacting abzutun, sollte die Figur des Mr. Kowalksi als ein Bild für den streng konservativen, intoleranten und fremdenhassenden Teil Amerikas betrachtet werden, den der Regisseur in seinem Film in einfach gehaltenen, lebensnahen Sets portraitiert. [...]
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenAngeblich soll dies der letzte Auftritt von Clint Eastwood vor der Kamera sein, in Zukunft möchte sich der 78-Jährige ganz aufs Regieführen konzentrieren. Das ist zwar schade, kann man einem Mann in seinem Alter aber nur schwer übel nehmen, denn schließlich ist er als Regisseur mindestens ebenso gut (wenn nicht sogar besser) wie als Schauspieler. Dazu kommt, dass er sich ein passenderes Ende seiner Darsteller-Karriere kaum hätte aussuchen können als mit der Rolle, mit der er sich selbst in „Gran Torino“ inszeniert hat. Sein Walt Kowalski ist ein verhärmter, knarziger alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau seiner Umwelt zumeist unfreundlich und mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet. Vor allem Asiaten kann der Vietnam-Veteran nicht ausstehen. Wen wundert’s, dass er alles andere als begeistert ist, als er koreanische Einwanderer als neue Nachbarn bekommt. Sein Groll wird noch verstärkt, als er den Nachbarssohn Thao (Bee Vang) beim Versuch erwischt, seinen über…
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenClint Eastwood ist zurück und wieder voll in seinem Element. Für seine zweite Regiearbeit im Jahr 2008 nach "Der fremde Sohn" steht der zum...
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenEin wirklich überraschend kleiner Film vom großen Eastwood, der seine eigene Qualität verneint. Ein Film, der weder ein Meisterwerk sein kann noch sein will. Es scheint einfach der Film zu sein, auf den Eastwood Lust hatte und mit dem er sich von der Leinwand verabschieden wollte. In der ersten Stunde herrlich komisch, später ergreifend. Ein wirklich interessantes Stück Kino.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEastwood ist großartig als mürrischer Rentner. Eine gelungene Mischung zwischen Drama und Komödie.Wenn sich Walt und die Hmang-Großmutter von Nebenan über ihre Terrassengeländer beäugen, ist das Ausländer-Klischee vom vom Feinsten.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenGran Torino ist eine erstaunliche Parabel gegen Rassismus. Neben seinen offensichtlichen Defiziten, ist es nichtsdestotrotz ein wirkungsvoller und bewegender Film.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenDer Film ist weder elegant noch dezent. Beides, Eastwoods Auftritt und seine Regie bewegen sich zwischen Melodrama und Komödie. Der Film zeigt mürrischen Humor, Herz und Gewissenhaftigkeit.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenAuch wenn der Klimax zu allgemein und vorprogrammiert scheint, und darüber hinaus viel zu viel, viel zu schnell passiert, finde ich das besser, als wenn es in so eine Lieblichkeit hinein kleckern würde.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenErnst und dezidiert ist Gran Torino eine unbeirrte Analyse von Themen, die Eastwood in den meisten seiner aktuelleren Filme faszinierte: Familie, Krief, Verlust, Glaube und unerwartete menschliche Verbindungen.
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Kommentare (349) — Film: Gran Torino
Kommentar schreibenskinflowers 2012/02/06 05:02:37
Kommentar löschenErstklassig! Genau so wie ich vermutet hatte!
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Jeff Lebowski 2012/02/02 20:55:54
Kommentar löschenEastwood im totalen Alleingang..das funktioniert! Ich fand den Film so gut, dass es doch glatt die Premium Blu-Ray Edition gab.
Tolles Drama vom Altmeister, in dem es um Rassismus und das Leben im Alter geht!
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Cellmorbasg 2012/01/30 17:54:06
Kommentar löschenBevor ich diesen Film gesehen hatte, hatte ich so meine Probleme mit der immer wiederkehrenden Rolle Clint Eastwoods als harter, mürrischer Einzelgänger und er trübte immer den Gesamteindruck gerade seiner eigenen Regiewerke. In diesem Film aber kommt die Rolle perfekt zur Geltung, sie wird kompensiert von einer Entwicklung nach dem Tod von Walt Kowalskis Frau, die mit dem verstörenden Ende bedrückend wird und vollends in Melancholie aufgeht. Ein Film der vor allem in Form des Schlusssongs noch lange nachklingt.
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Rich Chance 2012/01/24 10:19:43
Kommentar löschensehr gut. ich hab gelacht und war teilweise echt fertig deshalb. nicht nur "scheiß auf kritiker" sonder "scheiß auf die, die den film gut finden und sich mit einer völlig überzogenen, ausschweifenden und semiphilosophischen rezension selbst ein denkmal setzen wollen und dabei geistig onanieren".
leute wie walt sieht man jeden tag, dazu muss man nicht mal ne besondere auffassungsgabe besitzen. der film ist hart, trocken und absolut nachvollziehbar in allen situationen.
man muss dazu keine ellenlange rezension schreiben und den film in tausend stücke zerlegen, nur um zu zeigen, was man für ein tiefsinniger cineast ist. ja, wir habens kapiert, blockbusterandmore-typ da oben.
lasst den film ein film sein und freut euch drüber.
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myke 2012/01/25 19:17:55
Antwort löschenhahahahahahahah du sprichst mir aus der seele ;)
ZedsDeadBaby 2012/01/18 18:03:53
Kommentar löschenEin Drama das durch seine Andersartigkeit heraussticht.
Schwarzer Humor, Vorurteile und schockierende Realität treffen aufeinander...es wird deutlich, dass jeder Mensch in der Lage ist Herz und Selbstlosigkeit vorzuweisen.
Für mich bedeutet dieser Film genau das. Mut und Aufopferung für etwas, wogegen man sich anfangs gesträubt hat. So viel kann man durch etwas Nachdenken verändern, schlussendlich: Ohne Gewalt. Das Ende des Filmes ist ergreifend und macht sprachlos.
Ein durch und durch großartiger Film, einer meiner Lieblinge.
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Cowboy&NoGuns 2012/01/18 15:16:22
Kommentar löschen" Ein Mexikaner , ein Farbiger und ein Jude gehen in ne Bar. Der Barmann guckt die Männer an und sagt: "Verpisst euch ihr Wichser" Höhöhö. "
Ein Meisterwerk , mit einem Protagonisten dessen Rassismus mich manchmal Schmunzeln lässt und einer Story die mir Tränen in die Augen treibt.
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blablabla2011 2012/01/22 02:14:54
Antwort löschenüba sowas lacht man nicht
Cowboy&NoGuns 2012/01/23 20:35:47
Antwort löschenüber Norbit auch nicht
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blablabla2011 2012/01/24 18:50:49
Antwort löschenwen man die wize verstehen würde schon
gnipmac14 2012/02/06 22:35:43
Antwort löschenbesser drüber lachen, als drüber heulen
Jucham 2012/01/16 15:59:24
Kommentar löschen8 Punkte gibt es für den geilen Gran Torino und 1 Punkt für den Film !!!
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Critical Instinct 2012/01/15 14:31:29
Kommentar löschenEiner der besten Filme dessen Ende jeden Filmkenner mehr als berühren sollte
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k2 2012/01/12 03:05:06
Kommentar löschenGuter Film, kommt aber an "Million Dollar Baby" nicht heran.
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Racer19 2012/01/04 19:03:03
Kommentar löschenFür mich einfach der beste Film aller Zeiten! Dieser Film hätte den Bambi für Integration verdeint :D
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blockbusterandmore 2011/12/29 11:38:07
Kommentar löschen"Der Tod ist oft ein bittersüßes Ereignis für uns Katholiken, bitter in seinem Schmerz, süß in seiner Erlösung. Bitter ist der Schmerz für den Dahingegangenen und die Hinterbliebenen. Süß ist er für jene von uns, die wissen das sie erlöst wurden. Und mancher fragt sich: was ist der Tod? Ist er das Ende oder ist er der Anfang? Und was ist das Leben? Was ist das, was wir Leben nennen?"
Das Clint Eastwood zu den ganz Großen der Filmbranche und zu den absoluten Ausnahmekönnern des Fachs zählt (es spielt dabei wohl kaum eine Rolle ob er vor oder der hinter der Kamera agiert) ist unbestreitbar.
Bereits mit "Million Dollar Baby” stellte er dies unter Beweis, als er die klassische "Rise And Fall” Erzählung aufgriff, den "American Dream” in seine Bestandteile zerlegte, ein soziales Trümmerfeld im boxerischem Umfeld hinterließ und den Betrachter mit hoher und ungekünstelter Emotionalität überraschte. Und auch mit seinem nächstem "Alterswerk” Gran Torino weicht er keinen Zentimeter von seiner bisher qualitativ hochwertigen, eingeschlagenen Marschroute ab.
Sein "Walt Kowalski” in "Gran Tarino” ist ein letztes Überbleibsel einer älteren Generation, deren Rassenhaß und Vorurteile sich durch die frühen bis späten 60er Jahre herausbildeten, in denen Unruhen zwischen schwarzen und weißen bzw. zentrale Kriege wie in Vietnam zur Vorurteilsbildung gegenüber Fremden einen große Rolle spielten. Und einmal manifestierte Vorurteile sind nun mal schwer wieder aus den Köpfen herauszubekommen. Man sollte verschiedene Menschen dieser Generation schon verstehen bzw. sich mit einem bestimmten Menschenschlag beschäftigt haben, um "Gran Torino” als Schaffen richtig auffassen zu können. "Walt Kowalski” gehört zu einer für damalige Verhältnisse überaus körperlich hart arbeitenden Generation bzw. einem älterem, knochentrockenem, bekannten Schlag an Menschen, die sich von anderen, sprich Leuten, die argwöhnisch als "Nicht-Amerikaner” und unerwünschte "Einwanderer” angesehen wurden, abgrenzten und im nachhinein stolz auf die eigenen erbrachten, wirtschaftlichen Leistungen waren.
Ein immer noch bestehendes Zeichen dafür ist der "Gran Torino” in Walts Garage, welcher in seinen Augen bis heute als stellvertretend für den "American Dream” und dem daraus resultierendem Wohlstand gilt. "Walt Kowalski” ist eher ein vermeintliches boshaftes, unsympathisches und todkrankes Relikt mit am Anfang und nach heutigen Maßstäben schon überholten wirtschaftlichen und politischen Ansichten, er ist also nicht nur alt und verbittert, sondern am Anfang auch unwissend in Bezug auf die Folgen der weltweiten Globalisierung. Denn japanische Autos sind für ihn nichts weiter als die wirtschaftliche Ausbeutung bzw. das Schmarotzertum von Ausländern, welches den eigenen Landsleuten Unmengen an Arbeitsplätzen kostet. Dieses klischeehafte Denken ist auch heute noch in vielen Köpfen verschiedener Individuen präsent. Aber nur solange, bis man eines Tages z.B. erkennt, das die Menschen aus seiner Nachbarschaft genauso hart arbeitend und tüchtig sind wie man selbst. Trotz unterschiedlicher Kulturen hat man manchmal doch eine Menge Dinge gemeinsam, die verbinden / zusammenschweißen können und so manches Vorurteil auch mal vergessen machen können. Vor allem in Zeiten aufkommender Not. Des weiteren wird "Walt Kowalski” irgendwann schnell bewußt, das in heutigen Zeiten mittlerweile ganz andere Gründe für Rassismus und Gewalt, sogar unter den selben Landsleuten, als negative Konsequenz der weltweiten Globalisierung auftreten können. Und diese Gründe haben es in sich.
Denn in "Gran Torino” herrschen mannigfaltige Gründe für den "modernen Rassismus”, gegen den auch ein "Walt Kowalski” mit seinen herkömmlichen, gewalttätigen Mitteln und althergebrachten Idealen eigentlich machtlos ist, auch wenn er gefährlich auf Grund seiner Kriegserfahrungen und der persönlichen gewalttätigen Ader ist und bleibt. "Walt Kowalski” wird von der Zeit wieder eingeholt und später überholt. Zunächst einmal wird dem Betrachter die Überzeugung der rassischen Überlegenheit oder Unterlegenheit verschiedener Gesellschaftsanhänger näher gebracht, die explizit oder implizit durch biologische oder gesellschaftliche Differenzen wie anderer Hautfarbe, existierender Armut, dem Reichtum von anderen und der daraus resultierenden Ablehnung verschiedener "Ingroups” inkl. gesteigertem Haß begründet wird, natürlich mit Blick auf Thao (Bee Vang) und dessen eigener "Verwandschaft” als Gang, welche ständig seine Solidarität ausleuchten möchte, ihn bei "Nicht Unterwerfung”, "Unterordnung” in die Armut der Gruppierung zurückweist und ihn als Folge sogar körperlich mißhandelt. Die zunächst erstmal "Bevorteilten” genießen ihre ganz eigenen Rechte und Privilegien, welche sie ungehindert ausleben, ungeachtet der negativen Konsequenzen für andere. Aber auch "Walt Kowalski” muß die Solidarität mit und das akzeptieren von anderen erst wieder neu erlernen, um sein persönliches Dilemma im Alter überwinden zu können, um von anderen als Mensch in der Gesellschaft wieder akzeptiert zu werden.
Dazu bei tragen positiv erkennbare Veränderungen in seinen Gedanken und seinen Verhaltensmustern, welche durchaus Vorbildcharakter für den Betrachter haben. Clint Eastwood spielt phänomenal und legt seine Rolle als zaudernden, im inneren zerrissenen, bärbeißigen, aber irgendwie doch noch herzensguten Antihelden wahrlich meisterhaft an, wenn er dem Betrachter ein unwiderstehliches Identifikationsangebot vorlegt und dieses mit dem richtigem Maße an Humor, Zynismus und Sarkasmus versieht, um es entsprechend schmackhaft zu machen. Aber auch der Rest des Casts legt sich richtig ins Zeug und spielt gut auf, allen voran Bee Vang und John Carroll Lynch, welche in ihren Rollen dank ihrer guten Präsenz aufgehen und hin und wieder auch zum sarkastischem Sprücheklopfen mit verdonnert werden, was aber wiederum nur ein Zeichen von gespielter Zuneigung in ihren Rollen gegenüber "Walt Kowalski” ist. Aber auch Ahney Her darf als charmante und sympathische Sue Lor glänzen. Der Rest spielt solide. Und Kameramann Tom Stern gelingen edle und stilvolle Bilder, welche mit einem subtilem, minimalistisch nachhallendem Score unterlegt werden. Mehr kann man als Betrachter an Qualität kaum verlangen.
Es mag vielen Betrachtern ja nicht gefallen, das man durch Clint Eastwoods zweifelsfreie reife Regiearbeit die dunklen Verhältnisse des amerikanischen Vorstadtlebens richtig drastisch vor Augen geführt bekommt und ist in Konsequenz erstmal dazu neigt , dessen gesellschaftskritische Aspekte als klischeehaft und oberflächlich zu negieren, da man andere Lebensverhältnisse als im prüden, konservativen und gewaltbereiten Amerika gewohnt ist. Aber führt man sich real vor Augen, wie gefährlich einige amerikanische Vororte auch in Wirklichkeit sind und zieht man gewisse authentische, real existiernde "Crime Statistic Reports” dazu in Betracht, erhält Clint Eastwoods "Gran Torino” so gleich einen ganz anderen und auch faszinierenden Anstrich. "Gran Torino” ist ein packendes Plädoyer gegen Gewalt, Rassismus und Vorurteile, Eastwoods "Kowalski” GEWINNT trotz (Achtung Spoiler!) seines Ablebens, indem er der Gewalt abschwört, seinen inneren Konflikt überwindet, geläutert zurückbleibt und der ersehnten Erlösung im Jenseits endlich entgegentritt. Die wahren Verlierer sind diejenigen, die sich durch existierende Armut und Orientierungslosigkeit zu unüberlegten Handlungen und Gewalttaten hinreißen lassen, anstatt selbst nach einem Ausweg aus dem eigenem, sozialen Dillemma zu suchen. Die Gerechtigkeit siegt am Schluß. Das mag für manchen zu konventionell und bei erster Betrachtung nicht tiefgehend genug sein, aber es besteht ja die Chance "Gran Torino” noch ein zweites Mal zu sichten. Man kann durch Clint Eastwood immer wieder nur dazulernen.
Fazit: Eastwoods Geschichte inklusive unübersehbarer "Stop Racism” Botschaft ist zwar wieder, ganz im Stile von "Million Dollar Baby”, an der Oberfläche sehr simpel, aber im Kern im höchsten Maße effektiv, mit einigen überraschenden, schmerzhaft-emotionalen Momenten, spannend, knackig, vielleicht einen Tick zu kurzweilig aber im höchsten Maße komplex inszeniert worden. Klar wird, das Clint Eastwood seine Botschaft ziemlich deutlich ausdrückt: Gewalt ist nicht mit Gegengewalt zu kontern und nur zu besiegen, wenn man sich der Gewalt entzieht. Dann hat die Gesellschaft eine Überlebenschance und ist zu einem humanen Miteinander fähig. Zwar wird diese Erkenntnis von Clint Eastwood nicht gerade filigran herübergebracht, aber er verkörperte halt immer schon den harten Hund mit den entsprechenden Methoden (siehe "Dirty Harry”). Welchen Unterschied macht das, ob das eigentlich vor oder hinter der Kamera geschieht? Witzig ist, das Clint Eastwood seine harten Methoden geschaffener Leinwand Charaktere / legendärer Ikonen mit seiner geschaffenen Schlußpointe, wenn er (Achtung Spoiler!) vermeintlich die Waffe zieht, total konterkariert, was richtig Spaß macht und im Angesicht seiner bisherigen Rollen ein logischer Schritt ist. Aber das ist ja nur sekundär. Denn am Ende leidet man doch ein bißchen, wenn Clint Eastwood sich mit seinem filmischen Ableben endgültig als Schauspieler von der Leinwand verabschiedet und im erklingenden Pianoscore, welcher nicht von ungefähr an "Million Dollar Baby” erinnert, sogar eine kleine, melancholische Gesangseinlage zum besten gibt. Man wird Clint Eastwood vor der Kamera definitiv vermissen.
Ebenso wird "Gran Torino" als unvergessener East Wood Klassiker seine Spuren hinterlassen.
Pfarrer: "Wieso haben Sie nicht die Polizei geholt?"
Walt: "Wissen Sie, ich... ich habe gebetet, daß die auftauchen würden... aber ich wurde nicht erhört."
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cpt. chaos 2011/12/29 14:41:29
Antwort löschenEin emotional überzeugender Film, mit einer ebenso starken Rezension!
Wie du bereits geschrieben hast, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass "Gran Torino" bei wiederholtem Filmgenuss einen noch bleibenderen Eindruck hinterlässt; so erging es mir jedenfalls bei "Million Dollar Baby".
Wie auch immer, wird höchste Zeit, dass ich mir den nochmal ansehe.
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blockbusterandmore 2011/12/31 11:45:55
Antwort löschen@cpt. chaos: solltest du mal machen, schließlich ist Eastwoods Walt Kowalski mehr als nur ein Opfer am Ende des Filmes... ;)
-={(TATANKA)}=- 2012/01/15 19:48:57
Antwort löschenhallo---? Ich hab 23mal mit dem Mausrad scrollen müssen um vorbei zu kommen ... :P
cino10 2011/12/26 22:44:24
Kommentar löschenDie Sprüche sind einfach genial:
"Hey Dad, hier ist dein Sohn Nr. 1"
"Was willst du?"
"Was soll ich schon wollen?"
"Was weiss ich, deine Frau hat schon den ganzen Schmuck deiner Mutter gefühlt"
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Stepi71 2011/12/08 18:08:19
Kommentar löschenSuper Film ! Tolle Story ! Clint Eastwood liefert eine gute Leistung ab
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Nicki Minaj Lover 2011/11/30 18:03:46
Kommentar löschenWOW
genialer Film
hat mir richtig gut gefallen
Besetzung TOP, Idee TOP, und Eastwood TOP
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sanni90 2011/11/13 00:10:26
Kommentar löschenBewegende Story, tolle schauspielerische Leistung.
Anfangs erträgt man den Hass in Walts Gesicht kaum, später schmunzelt man über seine Sprüche und er wächst einem ans Herz.
Es entsteht eine schöne Freundschaft, in der er vielleicht auch ein wenig versucht seine familiäre Beziehung, die er zu seinen eigenen Kindern nicht hatte, aufzubauen und nachzuholen.
Trauriges Ende, was jedoch fast vorhersehbar war.
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WhiteTiger 2011/11/10 19:39:33
Kommentar löschenJa eigentlich brauch man zu diesem Film nicht wirklich viel sagen, weil wer Clind Eastwood kennt, weiß dass er sowohl als Schauspieler, als auch, als Regisseur einfach super ist, da gibt´s garkeine Diskusion :).
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sachsenkrieger 2011/11/09 22:04:48
Kommentar löschenHahaha. Der beste Eastwood seit Erbarmungslos. Hatte relativ mittelmäßige Kritiken bekommen. Hab ihn natürlich trotzdem geguckt. Sch..ß auf Kritiker. Alle gekauft oder Bettnässer! Clint ist hart wie Salzgitter-Stahl, rauhbeinig und griffig wie ne halbverhungerte Tarantel. Trotz des grundsätzlich ernsten Themas war ich nach 30 Minuten vollgeheult vor Lachen! Prädikat: Besonders wertvoll!
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Clubgeist 2012/01/24 01:04:15
Antwort löschen@ Rich Chance, wieso schreibst du es ihm nicht unter seine Rezension?^^
Sachsenkrieger hält es kurz und knapp und trifft den Nagel auf den Kopf!
sachsenkrieger 2012/01/24 11:20:40
Antwort löschenDa hast du Recht, ich meinte mit den Kritikern aber eigentlich mehr die Printmedien, nicht die Leute hier grins.
Keky 2011/11/09 19:44:23
Kommentar löschenGran Torino hat grade erst meine DVD-Sammlung erweitert, ein toller, sehr emotionaler Film über klassische und moderne Männlichkeitsbilder und Symbole, über das älter werden, über generationskonflikte, über das blicken hinter klischees...
genial, still, intensiv inszeniert und gespielt von Clint Eastwood, der sichtlich spaß an der Rolle des konservativen Rassisten und Patrioten hatte, der nicht so richtig in die Zeit passt, in der er lebt - er verleiht der rolle mit seiner art bestehend aus vielen verschiedenen Charakteren aus seiner Filmischen vergangenheit, aber auch mit den netten, augenzwinkernden, politisch unkorrekten sprüchen aus nick schenks Drehbuch eine markante, unterhaltsame, tragende Note, die den Film, aber auch seine Aussage zumindest für mich zu einem ganz besonderen Highlight in der oft sehr lieblos dahingerotzten Filmindustrie machen!
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Max_Wayne 2011/11/05 21:10:20
Kommentar löschensehr sehr guter film. ging mir unter die haut. sehr traurig und sozialkritisch
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DukeNukem 2011/10/25 17:30:36
Kommentar löschenHat n bisschen was von American History X für Senioren ;) C. Eastwood haut den ganzen Film einen rassistischen Spruch ach dem anderen raus.
Dass der Film trotz der derben Dialoge anspruchsvoll und nüchtern bleibt ist natürlich auf Eastwood zurückzuführen. Es ist eh eine einzige One-Man-Show von C.E., ohne sein Mitwirken könnte man dem Film fast Rassismus vorwerfen, aber dem ollen Clint nimmt man die "Sumpfratten"-Sprüche i-wie ned übel ;))
der Film ist durch und durch bewegend und hat ein schönes Statement (obwohl Kowalskis Entwicklung natürlich i-wie vorhersehbar ist)
Einen Punktabzug gabs für eine Szene die mir nicht ganz schlüssig war und irgendwie auch befremdlich:
SPOILER----
Das Hmong-Mädel wird von 2 Schwarzen auf platte Art angebaggert und begrapscht.
Daraufhin reagiert sie i-wie total aufgesetzt cool und redegewandt(und was sie labert is Fremdschämschmarn) .. Sorry, aber das nehme ich in so einer bedrohlichen Situation NIEMANDEM ab!!!!!!
.....ausser Chuck Norris
Diese ganze Szene ist mir voll ein Dorn im Auge, und wird dann erst aufgelöst als Kowalski inkl. Shotgun zufällig vorbeikommt und wieder n paar rassistische Sprüche raushaut.
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