Ein sehr stark emotionalisierender Film, ein Beitrag über das vermeintlich ungerechte Leben, über Treue, Freundschaft, bedingungslose Liebe, die sogar heftigste Schicksalsschläge auf lebensgerechte und für den Zuschauer wohl fühlende Weise umwandelt. Vorbildliche und tränentiefe, niemals moralinsaure Tragikerzählung. Schlau, schön und meistens unpeinlich.
Herzerweichendes Drama über Freundschaft, das zudem durchaus tiefgründige Ansätze aufweist. "Grüne Tomaten" schafft es ein breites Spektrum an Emotionen hervorzurufen und trotzdem Nichts an Ernsthaftigkeit einzubüßen.
Nicht zuletzt im Bereich "schauspielerisches Können" kann man viele Parallelen zu "Forrest Gump" ziehen und auch der Erzähl-Stil verhilft dem Film zu einer einer besonderen Atmosphäre.
Ein Südstaatendrama aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts um vier Frauen. Alle machen eine erstaunliche Entwicklung durch. Die beiden jungen Ruth und Idgie (Mary-Louise Parker und Mary Stuart Masterson) kennen und mögen sich seit ihrer Kindheit. Idgie ist sehr selbstbewusst und lässt den Männern der Umgebung keine Chance. Sie hilft ihrer eher ängstlichen Freundin gegen deren Ehemann, die dadurch zu einer eigenständigen Persönlichkeit wird. Geschickt wird deren Geschichte von der alten Dame( Jessica Tandy) im Krankenhaus einer Besucherin (Kathy Bates) erzählt. Die Verbindung der beiden Handlungsstränge gelingt genial und die Art und Weise der Erzählung bewirkt Spannung, denn es liegt ein Mord in der Luft. Emotional durchaus anrührend und mit Witz und Charme dargeboten werden zeitlose Themen wie Rassismus und Emanzipation vor allem durch die tolle schauspielerische Leistung der vier Ladys rübergebracht. Obwohl er 1991 entstand, ist der Film immer noch aktuell und ein optisches und gefühlvolles Highlight. An der Aufklärung des Mordes hätte Roald Dahl seine Freude gehabt.
"grüne tomaten" erzählt die wunderbare geschichte zweier frauen, die eine lebenslange freundschäft prägt. kleine märchen, wunderschöne momente der freundschaft und rührende momente schmücken den film und kosten ihr potenzial voll aus. der zuschauer beginnt mit der schrulligen alten dame ninny eine zauberhafte reise in die vergangenheit, erlebt die momente beinahe mit, wird mitgerissen in eine welt von geben und nehmen und einem engen zusammen sein, wunderbarer menschen. die etwas unglückliche hausfrau evelyn, deren die geschichte erzählt wird, wird so sehr davon mitgerissen, dass sie ihr leben wieder in die hand nimmt, um ihr wahres glück zu finden. auch so entwickelt sich eine neue freundschaft, zwischen ihr und ninny. ein großartiger cast, in einem großartigen film der das herz berührt, zu freuden- und trauertränen führt und bezaubert, vom anfang, bis hin zu seinem ende.
Unglaublich geschickt forcierte,wenn auch plakativ konstruierte "Betroffenheitsemotionalität",ein erhabener stimmiger Soundtrack steht in perfekter Kombination zur gezeigten Szene, tränenschwer, bewegend, auch mal lustig & erheiternd, alles schröcklich schööön.Ein Film, der die "härtesten" Männer zum heulen bringt.Völlig unmöglich, diese Story mir trockenen Augen zu überstehen..und Jessica Tandy ist ne Wahnsinns Oma!!
Leider ist etwas an Story verloren gegangen, im Buch ist die Beziehung von Ruth und Idgie intensiver. Aber der Film überzeugt auch so, besonders durch die schauspielerischen Leistungen der vier Hauptrollen.
Mary Louise Parker hat mal überzeugent die Totkranke gespielt.
Stand gerade wieder in einem OTIS-Fahrstuhl und rief erfreut: "Mrs Otis ist tot? Mrs Otis ist tot!" Towanda! Wunderbarer Film, dessen Soßen-Geheimnis ein anderes ist als das in den "Dänischen Delikatessen".
Ich mußte den Film schon sehr früh mit meiner älteren Schwester gucken.
Jetzt ist das nicht gerade die Art von Film für die sich ein 11 Jähriger Junge interessiert.
Und trotzdem fand ich den Film damals schon nicht schlecht,
jetzt kann ich sagen schon frühzeitig einen wunderbaren Film über eine ungewöhnliche Frauenfreundschaft und ein sehr gutes Südstaatendrama gesehen zu haben!
Jon Avnet ist mit der Umsetzung des Stoffes von Fannie Flaggs Weltbestseller etwas gelungen, was nur wenige Literaturverfilmungen vermögen: Eine Geschichte zu erzählen, die derart gefangen nimmt, daß man zwei Stunden lang vom Film total aufgesogen wird und nach dem Ende am liebsten noch einmal von vorne beginnen möchte. Eine Geschichte, die beim fünften Ansehen noch genauso berührt, wie beim ersten Mal und wahrscheinlich auch beim zehnten oder zwanzigsten Mal absolut nichts von ihrer Wirkung verliert. Damit erhebt sich „Grüne Tomaten“ nicht nur über das Gros der besten Literaturverfilmungen, sondern über die meisten Filme und schafft sich einen Platz zwischen den absoluten Meisterwerken dieses Kunsthandwerks. Ein absolutes Muß für alle Freunde des ganz großen Gefühlskinos.
Grüne Tomaten - Kritik
GB/US 1991 Laufzeit 130 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 03.09.1992
Kommentare (20) — Film: Grüne Tomaten
Kommentar schreibenGremlin 2012/01/26 16:46:51
Kommentar löschenHat alles was ein guter Film haben muss...und Mary Stuart Masterson!
Was will ich mehr!!!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sikkmeidack 2011/07/09 23:41:45
Kommentar löschenEin sehr stark emotionalisierender Film, ein Beitrag über das vermeintlich ungerechte Leben, über Treue, Freundschaft, bedingungslose Liebe, die sogar heftigste Schicksalsschläge auf lebensgerechte und für den Zuschauer wohl fühlende Weise umwandelt. Vorbildliche und tränentiefe, niemals moralinsaure Tragikerzählung. Schlau, schön und meistens unpeinlich.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kill_Diether 2011/06/28 19:10:42
Kommentar löschenHat mir 1992 im Berliner Off-Kino gut gefallen. Einfach eine schöne, herzliche, nostalgisch, gut dargestellte Geschichte.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mormacar 2011/03/15 17:48:55
Kommentar löschenGefühlschaos pur beim gucken!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Biersepp 2010/11/14 12:12:52
Kommentar löschenHerzerweichendes Drama über Freundschaft, das zudem durchaus tiefgründige Ansätze aufweist. "Grüne Tomaten" schafft es ein breites Spektrum an Emotionen hervorzurufen und trotzdem Nichts an Ernsthaftigkeit einzubüßen.
Nicht zuletzt im Bereich "schauspielerisches Können" kann man viele Parallelen zu "Forrest Gump" ziehen und auch der Erzähl-Stil verhilft dem Film zu einer einer besonderen Atmosphäre.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2010/10/18 20:14:39
Kommentar löschenEin Südstaatendrama aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts um vier Frauen. Alle machen eine erstaunliche Entwicklung durch. Die beiden jungen Ruth und Idgie (Mary-Louise Parker und Mary Stuart Masterson) kennen und mögen sich seit ihrer Kindheit. Idgie ist sehr selbstbewusst und lässt den Männern der Umgebung keine Chance. Sie hilft ihrer eher ängstlichen Freundin gegen deren Ehemann, die dadurch zu einer eigenständigen Persönlichkeit wird. Geschickt wird deren Geschichte von der alten Dame( Jessica Tandy) im Krankenhaus einer Besucherin (Kathy Bates) erzählt. Die Verbindung der beiden Handlungsstränge gelingt genial und die Art und Weise der Erzählung bewirkt Spannung, denn es liegt ein Mord in der Luft. Emotional durchaus anrührend und mit Witz und Charme dargeboten werden zeitlose Themen wie Rassismus und Emanzipation vor allem durch die tolle schauspielerische Leistung der vier Ladys rübergebracht. Obwohl er 1991 entstand, ist der Film immer noch aktuell und ein optisches und gefühlvolles Highlight. An der Aufklärung des Mordes hätte Roald Dahl seine Freude gehabt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
*frenzy_punk<3 2010/06/06 13:53:27
Kommentar löschen"grüne tomaten" erzählt die wunderbare geschichte zweier frauen, die eine lebenslange freundschäft prägt. kleine märchen, wunderschöne momente der freundschaft und rührende momente schmücken den film und kosten ihr potenzial voll aus. der zuschauer beginnt mit der schrulligen alten dame ninny eine zauberhafte reise in die vergangenheit, erlebt die momente beinahe mit, wird mitgerissen in eine welt von geben und nehmen und einem engen zusammen sein, wunderbarer menschen. die etwas unglückliche hausfrau evelyn, deren die geschichte erzählt wird, wird so sehr davon mitgerissen, dass sie ihr leben wieder in die hand nimmt, um ihr wahres glück zu finden. auch so entwickelt sich eine neue freundschaft, zwischen ihr und ninny. ein großartiger cast, in einem großartigen film der das herz berührt, zu freuden- und trauertränen führt und bezaubert, vom anfang, bis hin zu seinem ende.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
gotenprinz 2010/03/17 10:46:37
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Meerengel 2010/03/17 00:08:42
Kommentar löschenEinmaliger Film, spricht sämtliche Gefühle an. Freude, Trauer, Wut, Liebe. Also, wer da nicht mit fühlt ...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fulsome. 2009/11/10 17:52:27
Kommentar löschenSchmalzige Tomaten.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Homunculus 2009/07/26 20:41:01
Kommentar löschenUnglaublich geschickt forcierte,wenn auch plakativ konstruierte "Betroffenheitsemotionalität",ein erhabener stimmiger Soundtrack steht in perfekter Kombination zur gezeigten Szene, tränenschwer, bewegend, auch mal lustig & erheiternd, alles schröcklich schööön.Ein Film, der die "härtesten" Männer zum heulen bringt.Völlig unmöglich, diese Story mir trockenen Augen zu überstehen..und Jessica Tandy ist ne Wahnsinns Oma!!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jade 2009/06/15 10:57:14
Kommentar löschenDa reicht eine Zewa-Box nicht aus - wat schööön.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
2bGrisu 2009/03/22 08:01:54
Kommentar löschenKann mich Totto nur anschließen: Ein absolutes Muß für alle Freunde des ganz großen Gefühlskinos.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
maslobojew 2008/09/19 11:19:23
Kommentar löschenEin intelligentes, episches Drama. Leicht und tiefsinnig daherkommend.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Turtle79 2008/04/07 19:20:38
Kommentar löschenLeider ist etwas an Story verloren gegangen, im Buch ist die Beziehung von Ruth und Idgie intensiver. Aber der Film überzeugt auch so, besonders durch die schauspielerischen Leistungen der vier Hauptrollen.
Mary Louise Parker hat mal überzeugent die Totkranke gespielt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Darbon 2008/03/12 13:51:46
Kommentar löschenStand gerade wieder in einem OTIS-Fahrstuhl und rief erfreut: "Mrs Otis ist tot? Mrs Otis ist tot!" Towanda! Wunderbarer Film, dessen Soßen-Geheimnis ein anderes ist als das in den "Dänischen Delikatessen".
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr.Hasenbein 2008/03/08 17:51:06
Kommentar löschenIch mußte den Film schon sehr früh mit meiner älteren Schwester gucken.
Jetzt ist das nicht gerade die Art von Film für die sich ein 11 Jähriger Junge interessiert.
Und trotzdem fand ich den Film damals schon nicht schlecht,
jetzt kann ich sagen schon frühzeitig einen wunderbaren Film über eine ungewöhnliche Frauenfreundschaft und ein sehr gutes Südstaatendrama gesehen zu haben!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ringelblume71 2008/01/17 14:46:06
Kommentar löschenEin Film, den man wirklich auch zweimal ansehen kann und nicht mehr vergißt!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Totto 2007/11/12 22:19:13
Kommentar löschenJon Avnet ist mit der Umsetzung des Stoffes von Fannie Flaggs Weltbestseller etwas gelungen, was nur wenige Literaturverfilmungen vermögen: Eine Geschichte zu erzählen, die derart gefangen nimmt, daß man zwei Stunden lang vom Film total aufgesogen wird und nach dem Ende am liebsten noch einmal von vorne beginnen möchte. Eine Geschichte, die beim fünften Ansehen noch genauso berührt, wie beim ersten Mal und wahrscheinlich auch beim zehnten oder zwanzigsten Mal absolut nichts von ihrer Wirkung verliert. Damit erhebt sich „Grüne Tomaten“ nicht nur über das Gros der besten Literaturverfilmungen, sondern über die meisten Filme und schafft sich einen Platz zwischen den absoluten Meisterwerken dieses Kunsthandwerks. Ein absolutes Muß für alle Freunde des ganz großen Gefühlskinos.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rosebud 2007/07/31 11:05:01
Kommentar löschenDie Story zweier ungleicher Schwestern in den Südstaaten ist lustig, brutal und herzzerreißend.
Großes Kino garantiert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bitte logge dich ein Grüne Tomaten
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Grüne Tomaten