Che - Guerrilla

Che: Part Two (2008), US
Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 23.07.2009

6.3 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
292 Bewertungen
20 Kommentare
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von Steven Soderbergh, mit Benicio del Toro und Demián Bichir

Nach dem erfolgreichen Umsturz in Kuba verschwindet Che scheinbar spurlos. Ein Jahr später reist er unerkannt nach Bolivien ein, wo er die Revolution weiterführen möchte. Mit der Unterstützung ausländischer Sympathisanten wie Tanja und dem Schriftsteller Regis Debray nimmt er mit einer kleinen bewaffneten Einheit den Kampf gegen Präsident Barrientos und seine Truppen auf. Doch in der Bevölkerung ist der Rückhalt gering, auch auf die Hilfe der Kommunistischen Partei unter Mario Monje kann Che nicht zählen. Während die Moral immer weiter sinkt, geraten die Guerillas in einen Hinterhalt.

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Kritiken (8) — Film: Che - Guerrilla

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

[...] Es ist nur schwer zu glauben, dass dieser zweite Teil der Film ist, so war zumindest im Vorfeld zu hören, den Sonderbergh und del Toro eigentlich drehen wollten. Bei all der handwerklichen und schauspielerischen Präzision, die man beiden Filmen zugestehen muss, scheint das Erzählen einer Geschichte völlig vergessen worden zu sein. Dabei krankt der Film weniger an seinem bekanntem Ende, das jedem Zuschauer bekannt sein dürfte, sondern viel am an seinem Weg dahin. Gerade „Che: Guerrilla“ fühlt sich in der Summe als Wiederholung des ersten Films an einem anderen Ort an – Nur mit anderem Ausgang. Was diesem Film jedoch völlig abgeht ist Geist, Esprit und Charisma – Also all jene Attribute, die Che Guevara erst zu einer historisch wichtigen Figur und dann zu einem Mythos werden ließen. Sollte Sonderbergh geplant haben den Mythos Che Guevara zu zerstören, indem er seinen Che in einen in der vierstündigen Summe oftmals ziemlich langweiligen Film einbettet, so ist ihm dies ohne jeden Zweifel gelungen. Mit anderen Worten: Hatte man die Hoffnung, dass dieser zweite Film die Schwächen von „Che: Revolucion“, den man immerhin noch zum Teil als Einführung in das Thema entschuldigen könnte, ausgleichen würde, so muss man sich durch „Che Guerrilla“ eines Besseren belehren lassen. Nicht nur gemessen an seinem Anspruch muss dieses Projekt als gescheitert angesehen werden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Auf einigen Ebenen scheitert auch Soderberghs zweiter Teil der Geschichte um den legendären Freiheitskämpfer. Die Bilder des Dschungelkriegs hat man in Teil eins bereits zu Genüge gesehen und die obligatorische Frauenfigur, diesmal verkörpert von Franka Potente, ist auch hier weitgehend überflüssig. Zudem finden die beiden Teile aufgrund stilistischer Unterschiede nur schwer zueinander. Unterm Strich bleibt dennoch der spannende, komplexe Plot und eine großartige schauspielerische Leistung Benicio del Toros.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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4.0Uninteressant

Ein Gemälde in der Mitte durchzuschneiden oder ein Buch, darauf würde keiner kommen. Einen Film in der Mitte durchzuschneiden, das passiert dagegen alle paar Jahre. Mit Tarantinos "Kill Bill" war es so und jetzt mit Soderberghs "Che". Die Folgen sind dieselben wie beim Buch: Man verliert den Anschluss. Allerdings muss man zugeben: Auch mit Anschluss hätte man im Fall von Steven Soderberghs "Che – Guerilla", dem zweiten Teil seines Biopics über den geborenen Argentinier, der Lateinamerika revolutionieren wollte, so seine Probleme. Als Film funktioniert "Che" nicht, erst recht nicht als Film zum T-Shirt. Soderbergh schätzt zwar Che und seinen Mythos, aber er kann sich nicht zwischen Hagiographie und Dekonstruktion entscheiden, und etwas Drittes gelingt ihm erst recht nicht. Was bleibt, ist ein Che für die schwarzgrüne Neobourgoisie.

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alanger

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"...schwarzgrüne Neobourgoisie" ist gut!


freakfried

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Wenn man sich ein wenig in der Geschichte auskennt sollte man eigentlich kein Problem damit haben,trotz des Cuts, den Anschluss zu behalten!


TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Der zweite Teil von Soderberghs „Che“-Verfilmung baut im Vergleich zum ersten Teil nochmals ab. Erneut springt der Regisseur durch die Handlung, zeigt viele Szenen als Parallelen zum Vorgänger, weiß sie jedoch nicht zu einem kohärenten Ganzen zusammen zu fügen. Eine Analyse des Gezeigten wird auch nicht versucht, sodass man „Che – Guerilla“ im Grunde sehr gut mit Edels „Baader Meinhof Komplex“ vergleichen kann, was die bildhafte Abfilmung von Geschichte ohne narrativen Inhalt angeht. Dafür dass der Film nun weniger verglorifizierend ist, distanziert er sich dermaßen von seiner Hauptfigur, dass diese sich im Prinzip nur noch im Hintergrund aufhält. Irgendwie hat man sich von einem viereinhalb Stunden andauernden Film über Ernesto Guevara mehr versprochen.

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Trevor Johnston: Time Out, Channel 4 Film

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8.5Ausgezeichnet

*Che: Guerilla* fordert eine Menge vom Zuschauer und erledigt konventionelle Biopics im Vorbeigehen. Eine Leistung über die mit Sicherheit noch für Jahre diskutiert werden wird. Fazit: Eine packende und scharfe Darstellung dessen, was passiert, wenn man versucht eine Revolution auf unfruchtbarem Territorium zu erzwingen.

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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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6.0Ganz gut

Zweiter Teil eines Porträts Ernesto "Che" Guevaras. Der Film konzentriert sich auf dessen Versuch, die kubanische Revolution nach Bolivien zu tragen, das Scheitern dieser Pläne und Guevaras Tod. Der Film basiert auf den "Bolivianischen Tagebüchern" Guevaras, doch Drehbuch wie Inszenierung bemühen sich darum, den Stoff von seinem ideologischen Impetus zu lösen. Das führt allerdings dazu, dass zentrale politische Implikationen unter den Tisch fallen und die Hauptfigur wie auch Nebenfiguren trotz guter Darsteller weitgehend profil- und farblos bleiben. Auch formal weniger ambitioniert als der erste Teil, gelingt dem Film kein neuer Blick auf Guevara und dessen Ende in Bolivien.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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8.0Ausgezeichnet

Der Che, den Soderbergh und Del Toro zeichnen, ist ein Meister der Konzentration. Besonnen widmet er seine ganze Aufmerksamkeit der je nächsten Aufgabe, die zu bewältigen ist. Den Vorwurf des Ausschnitthaften, den der Film nach seiner letztjährigen Premiere in Cannes häufig auf sich gezogen hat, entkräftet er, indem er sich unbeirrt dem Temperament seiner Figur anvertraut.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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5.5Geht so

Acht Jahre nach den in REVOLUCION dargestellten Ereignissen versucht Che, das kubanische Revolutionsmodell in Bolivien zu wiederholen. Wie eine Wiederholung wirkt an der Oberfläche auch der Film, ein zäh sich dahinschleppender Marsch durchs Unterholz, der die Ausdauer des Zuschauers in ähnlichem Maße strapaziert wie jene der Guerilleros. Das gesamte CHE-Projekt erweist sich letztlich als zu verbohrt in seinem Entschluss, sein Sujet bloß aus der sicheren Distanz zu betrachten, zu souverän in seiner professionellen Sprödigkeit, furchtbar souverän, möchte man sagen – und dadurch eben leider auch furchtbar öd.

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Kommentare (12) — Film: Che - Guerrilla

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a_krueger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viereinhalb Stunden Ché am Stück. Danach hat der Zuschauer eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie es sich anfühlen muss, monatelang im Dschungel die bewaffnete Revolution zu führen. Wenige Überraschungen, aber wenn man sich erst einmal reingefühlt hat, gibt es den grandios spielenden Benecio Del Toro und Soderberghs sympathisch trockene Regie komplett ohne inszenatorische Mätzchen. Und selten gibt es eine so eindeutige One-Man-Show, die komplett auf den Hauptdarsteller zugeschnitten ist und sich gleichzeitig nur jede halbe Stunde mal eine Großaufnahme gönnt.

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stuforcedyou

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Bewertung3.5Schwach

Dieselben Stärken bzw. Schwächen wie der erste Teil besitzt auch Teil zwei von Soderberghs ambitioniertem Projekt. Wer sich im ersten Teil noch mit den Actionszenen anfreunden konnte, wird von Teil zwei im Stich gelassen. Noch mehr fokussiert sich Soderbergh auf die Figur Che, seine Ausstrahlung und seine Botschaft. Dafür ist Soderbergh alles andere scheinbar egal. Die restlichen Figuren wirken leblos und beliebig, die Inszenierung wirkt noch einen Tick monotoner und die Schattenseite des Che Guevara werden nicht einmal mehr angerissen. Wirklich schade dass aus diesem Projekt nicht mehr geworden ist als eine verstaubte wie nüchternen Heldenverehrung.

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Schlegel

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Bewertung7.0Sehenswert

Zermürbend wie Guerillakämpfe. In aschfahlen Bildern zerfallen Film und Revolution, bevor sie richtig begonnen haben. Das ist auf alle Fälle konsequent. Guevara war ja auch konsequent.

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Blonder

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Bewertung6.5Ganz gut

Auf den zweiten Teil war ich wirklich gespannt, weil ich über diesen Lebensabschnitt von Che nur wenig wusste. Der erste Teil ist gewöhnungsbedürftig, weiß dennoch zu fesseln. Während dieser hier mehr nach Schema F gedreht wurde.

Che will in Bolivien eine Revolution entfachen, was ihm aber kaum gelingt. Vom ersten Moment an wird einem klar, dass er auf verlorenem Posten kämpft und die Sache zum Scheitern verurteilt ist. Die Geschichte wird hier etwas mehr mit Action erzählt, als im ersten Teil. Aber dennoch fehlt dem Film das besondere etwas. Auch die Geschichte wirkt auf mich etwas lückenhaft, bevor Che nach Bolivien ging war er noch in Somalia, aber dies wird hier nur kurz angesprochen.

Der zweite Teil hat zwar nicht mehr so die Klasse wie sein Vorgänger, ist aber dennoch recht interessant. Vor allem weil hier ein ziemlich unbekanntes Kapitel über Che erzählt wird. Schade, ich finde man hätte mehr aus dem Film machen können.

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Schlegel

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Der war im Kongo, nicht in Somalia.


Blonder

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Hast recht. Danke für den Hinweis


Slevin Kalebra

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Bewertung5.0Geht so

Die zweite Hälfte hat leider ein sehr deutliches Defizit. Die vielen kleinen Probleme die der Erstling hatte, werden hier zu richtig großen und man fragt sich umso mehr ob ein konventionelles Biopic nicht sinnvoller gewesen wäre als dieses sehr radikale Kunstkino. Die abwechslungsreiche Inszenierung des ersten Teils konnte noch entschädigen, das man die wirklich wichtigsten Stationen in Ernesto Guevaras Leben ausließ. Im zweiten Teil geht es also ausschließlich um den Revolutionsversuch in Bolivien. Das hätte natürlich auch ein spannender Film werden können aber nicht in dieser "Hauptsache der Film ist anders als andere Biographien"-Art von Soderbergh. Che kommt nach Bolivien, rekrutiert Leute, man schleicht durch den Wald, hat Probleme mit der Verpflegung, macht Geschäfte mit Bauern, dann wird mal geschossen, dann gibt es wieder Probleme mit der Verpflegung und man macht erneut Geschäfte mit Bauern. Bei soviel Monotonie reißen auch Leute wie Franka Potente und Matt Damon in Gastrollen nichts mehr raus und werden total verschenkt. Die meisten Stärken des ersten Films werden aber schon beibehalten. Del Toro ist nach wie vor großartig, die Härte des Guerillalebens wird authentisch eingefangen und politisch gesehen gibt es auch wieder keine Verklärung oder Romantisierung. Ausserdem ist die finale Hinrichtungsszene mal wirklich auf eine interessante Art und Weise anders. Insgesamt ist Soderberghs Portrait des Menschen hinter der Ikone schlicht und einfach Geschmackssache. Ich hätte mir bei der Verfilmung eines so aufregenden Lebens halt zwei ebenso aufregende Filme gewünscht.

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Demetrius

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Exekution entschuldigt einiges, wirklich tolle Idee, da die Kamera praktisch als Che's Augen fungieren zu lassen.

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir auch wesentlich besser gefallen als der erste Teil. Während Revolucion mir fast wie eine Spazierfahrt bis zum Sieg in Havanna vorkam (was sie bestimmt nicht war), vermittelt einem Guerrilla, dass das Unternehmen in Bolivien von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
Das spiegelt die Stimmung des gesamten Films wider, der entsprechend bedrückend wirkt und auf Grund der aussichtlosen Situation um so mehr über den Menschen Guevara vermittelt.
Trotzdem hätte ich gerne auch wieder eine Pseudo-Doku-Schiene wie im ersten Teil gehabt, der die Ereignisse noch aus einer anderen Perspektive einfließen lässt oder von mir aus eine Che-Stimme aus dem off, um die Motive und Entwicklungen in Bolivien besser verstehen zu können. Das hätten, nehme ich an, die Aufzeichnungen von Guevara doch bestimmt hergegeben.

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dragon1974

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe ihn mit 8 bewertet, weil ich mir genau so einen Film zu der Person Ernesto Che Guevara vorgestellt habe.
Im Gegensatz zu dem ersten Teil kommt hier keine Langeweile auf und man bekommt einen tiefen Einblick in die Person Che's.

P.S.:An einer Stelle konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen: Als die Soldaten den Hang herunterkamen, startete Che ein Ablenkungsmanöver, indem er mit seiner M1 Carbine auf die Soldaten feuerte. Im DAUERFEUER!
Entweder hatten sie den M1 tatsächlich modifiziert oder aber man wollte einfach nur ein bischen Action reinbringen.
Die Waffe ist nämlich einfach nur eine Selbstladebüchse ohne Dauerfeuermodus...

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maniacmonkey

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich schließe mich einfach mal wortlos an meine beiden Vorgänger an

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja endlich mal ein "zweiter Teil" der seinen Vorgänger in den Schatten stellen kann.

Naja und dar der erste Teil keine allzu großen Schatten werfen konnte, war es kein großes Kunststück.
Ich muss nochmal sagen ich war von "Che-Revolución" schon ein wenig enttäuscht und ging deshalb ohne hohe Erwartungen in diesen Streifen.

Ich wurde von den Bildern und Gesehenem schon um ein vielfaches mehr gefesselt. Vielleicht auch, weil dieser Abschnitt im Leben von Ernesto Guevara nicht so bekannt und plattgetreten ist. Man kennt nicht alle Fakten zu seinem Aufenthalt in Bolivien, ich zumindest nicht.
Und so war auch irgendwie mehr unbekannte Substanz vorhanden, die es dem Hauptdarsteller Che erlaubte, sich weiterhin dem Zuschauer zu verschießen.
Natürlich ist dies ein großer Nachteil des Biopic, dar man ja auch mehr vom Menschen und seinen Beweggründen wissen möchte.

An der Leistung von Benicio del Toro hat sich im Vergleich zum Teil 1 nichts verändert und er lieferte wieder eine prima Rolle ab.

Am Anfang des Films hatte ich noch so meine Zweifel, ob der Film wirklich gelungener werden würde, als Teil 1.
Da ging es wie im Vorgänger mit diesen ewigen Shake-Hands-Szenarien weiter, ich fühlte mich an "Der Schuh des Manitu" erinnert:

....Abahatschi-Santa Maria, Santa Maria-Ranger, Ranger-Santa Maria...vom Stamme der Schoschonen..schoschoschoschonschonen.

Aber je länger der Film dauerte desto besser wurde er und auch seine Ermordung lief ohne viel Drama ab, was sehr passend war.
Es bleibt natürlich trotzdem dieses komische Gefühl einen Held gesehen zu haben und das ist der Hauptknackpunkt in der Darstellung des Che.
Denn dieser Ernesto Che Guevara war ein Fanatiker, ein Massenmörder und grade das fehlte in dem Sonderbergh-Machwerk total.

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freakfried

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also mein lieber. ich find dein comment ja sehr gelungen muss ich sagen, besonders der vergleich mit der schuh des manitu ist der hammer^^
aber trotzdem war che kein massenmörder, herzchen!!


JimiHendrix

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naja zumindest unfreiwillig war er schon ein massenmörder genau wie castro, stalin, mao, nixon, usw... viele haben vielleicht nicht selber abgedrückt aber zumindestens haben sie befohlen, auch wenn es natürlich nur der "sache" diente und dardurch legitimiert wurde


freakfried

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Bewertung7.0Sehenswert

Allen zerreißenden Kritiken zum trotz ist auch der zeite Teil des Che-Dramas gelungen. Benicio del Toro überzeugt weiterhin auf der ganzen Linie. Der größte Makel des Films aus meiner Sicht, ist die verpasste Chance, del Toro mehr Möglichkeiten zu geben, um Che's menschliche Abgründe zum Ende hin zu zeigen. Historisch ist belegt, dass Guevara kurz vor seinem Tod unausstehlich jähzornig wurde und öfters Wutanfälle hatte. Dies versäumt der Film, da die Dramaturgie del Toro zu wenig Raum lässt (d.h. zu wenige intime Szenen) und ihn, für meinen Geschmack, ein wenig zu sehr aus dem Fokus drückt. Aber naja, vielleicht wäre ja auch genau das der Wunsch des echten Ernesto Guevara gewesen: er wollte sich ja schließlich auch nie selbst in den Mittelpunkt drängen. Alles in allem ist der Film trotzdem gut!

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cybershot

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe den Film in der Sneak gesehen. Wie schon der erste Teil hat mir der zweite sehr gut gefallen. Benicio del Toro spielt Che einfach eindringlich, er verkörpert ihn. Die Hinrichtung von Che fand ich ein wenig "too much", sodass es leichten Punktabzug gibt. Aber insgesamt: Klasse Film!

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