Halbblut
Thunderheart (1992), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Thriller, Western, Kinostart 10.09.1992
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
181 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Michael Apted, mit Val Kilmer und Rex Linn
Im Konflikt zwischen seiner Herkunft und seinem Beruf macht sich Val Kilmer in Halbblut auf die Suche nach einem Serienkiller im Indianer-Reservat.
Als eine Serie von rätselhaften Morden ein Indianer-Reservat in South Dakota erschüttert, wird FBI-Agent Ray Levoi (Val Kilmer) mit dem Fall beauftragt. Er selbst ist zu einem Viertel Sioux Indianer, doch das erleichtert ihm die Ermittlungen bei den verschwiegenen Einheimischen nicht. Zusammen mit seinem Partner lässt er sich nicht abschrecken und sucht weiter nach dem Schuldigen. Je mehr Ray dabei herausfindet, desto mehr ist er zwischen seinen Pflichten als Polizist und seinen eigenen Wurzeln hin und hergerissen.
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Cast & Crew
- Genre
- Kriminalfilm, Mysterythriller, Thriller, Western
- Zeit
- Vergangenheit
- Handlung
- FBI Agent, Indianer, Mord, Naturschutzgebiet, Sioux
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Kritiken (2) — Film: Halbblut
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wir begleiten Ray Levoi in das hitzige Sioux-Reservat, die Heimat seiner Vorväter, ein Teil seines Inneren, und doch ist ihm diese Welt so unbekannt. Ein toter Indianer zieht den Polizisten an den Tatort, konfrontiert mit den Menschen, die seine geteilte Seele ausmachen. "Halbblut" ist auf den ersten Blick sicher ein konventioneller und angenehm ruhiger Krimi, der die Muster und altbekannten Vorgaben des Genres routiniert abklappert, doch in Wahrheit steckt in der Szenerie ein viel größerer Wert, sowohl aus der menschlichen, als auch aus der politischen Sicht. Michael Apted vermischt die Elemente der Tätersuche mit denen der Selbstfindung. Ray muss sich selber akzeptieren, um die Wahrheit aufzudecken. Zwischen der wachsender Loyalität gegenüber der Sioux und der beruflichen Treue, muss Ray seinen Weg finden, der das Gleichgewicht seiner Identität bestimmt und die kulturellen Konflikte aus dem festgefahrenen Blickfeld räumt. Diskriminierung, Ethologie und Determiniertheit. "Halbblut" verknüpft die schwüle Western-Atmosphäre mit der stillen Abgrenzung und heimlichen Annahme eines Menschen, dessen Mordermittlungen einer ganz neuen Bedeutung gegenüberstehen. [...]
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschen'Halbblut' besitzt letzendlich einen Sinn für das 'Richtige', noch dazu einen Sinn für überdurchschnittliche Schauspielkunst von Kilmer.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (14) — Film: Halbblut
Dady Fri, 18 Jan 2013 23:12:14 -0000
Kommentar löschenEin ziemlich unbekannter aber guter Krimi. Der einen seltenen Einblick in das heutige Leben im Indianerreservat gibt. In dem nämlich Armut,Arbeitslosigkeit und somit auch Kriminalität herrschen. Val Kilmer hat mich wirklich überzeugt...er war selten besser. Auch die restliche Besetzung unter anderem auch Graham Greene haben geglänzt. Die Story ist richtig gut und wird zum Schluss immer spannender. Den Film tragen auch seine schönen Bilder und seine Mystik was ihn noch interesannter macht!! Also Daumen Hoch ;)
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RoosterCogburn Thu, 17 Jan 2013 10:00:41 -0000
Kommentar löschenWird gern als Ausnahmekrimi deklariert, ist er für mich aber nicht. Die Schauplätze sind vielleicht ungewöhnlich, immerhin ein Indianerreservat ist der Tatort. Ich gebe zu, das der Film mit seiner Optik und den eingefangenen Bildern punkten kann. Auch die Besetzung ist nicht ohne. Aber ansonsten vermischt der Film die Elemente eines Selbstfindungstrips und die eines durchschnittlichen Krimis. Nebenbei werden noch die üblichen politischen und historischen Bezüge abgehandelt, um auch ja bedeutungsschwer dar zustehen.
Nur letztlich hilft das weder der Story noch dem Unterhaltungswert und der Film wirkt doch nur wie ein herkömmlicher Thriller. Immerhin schön fotografiert.
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Filmkenner77 Tue, 23 Oct 2012 09:14:06 -0000
Kommentar löschen"Halbblut" ist ein ambitionierter, gesellschaftskritischer Thriller mit durchweg guten Darstellerleistungen, allen voran vom noch blutjungen Val Kilmer und Graham Greene, bekannt aus "Der mit dem Wolf tanzt". Michael Apted (Gorillas im Nebel) beweist unzweifelhaft sein Gespür für eindrucksvolle Bilder in imposanten Landschaften. Dennoch besitzt der Film, der das Leben der Indianer abseits der Hollywoodklischees zeigt, die eine oder andere Länge und ist mitunter etwas umständlich erzählt.
Letztlich ein akzeptabler, aber sicherlich kein herausragender Film.
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Uwe B.B.B. Thu, 11 Oct 2012 21:35:23 -0000
Kommentar löschenGuter Film mit Anleihen bei der US-amerikanischen Geschichte, verbindet gekonnt Thriller mit damals aktueller Gesellschaftskritik. Man kann diesen Film auch für einen Politthriller halten. Für einen Western wird es aber nur ein Schwachkopf halten, für den alles ein Western ist, bei dem Indianer vorkommen.
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spanky Wed, 10 Oct 2012 09:29:18 -0000
Kommentar löschenNeo-Western im Gewand eines Ermittlungsthrillers, der aber trotz relativ aufgeklärter Darstellung des modernen Reservatslebens in die üblichen Indianer-Klischees zu verfallen neigt. Und mit Klischee meine ich, dass bei Dialogen unter Indianern immer ein Prärievogel seine quitschenden Laute von sich geben muss. Auch die eher esoterisch gehaltenen Anleihen in der Indianer-Mythologie mit ihren Mystery-Elementen wirken etwas stereotyp. Kilmer und Shepard als ermittelnde FBI-Agenten machen ihre Sache jedoch sehr gut, was die Unterhaltung dann doch garantiert.
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8martin Tue, 09 Oct 2012 16:51:12 -0000
Kommentar löschenWas anfangs wie ein interner Stammeskonflikt im Indianerreservat aussieht, entpuppt sich im Verlauf des Films zu einem ausgewachsenen Umweltskandal. (Uranbohrungen, kontaminiertes Wasser!)
Der ermittelnde FBI Agent Ray (Val Kilmer) ist selbst indianischer Abstammung (s. deutscher Titel). Er pendelt zwischen zwei gegensätzlichen Figuren hin und her. Da ist zum einen der Indianer-Sheriff Crow Horse (eindrucksvoll Graham Greene) und der leitende FBI Mann Coutelle (ebenso toll Sam Shepard). Aus diesem klassischen Dreieck kommt ein Großteil der Spannung. Ray geht mit Übereifer ans Werk und kommt dabei Crow Horse menschlich näher und gleichzeitig Coutelle langsam auf die Schliche. Aber er begibt sich auch auf einen spirituellen Weg zu seinen indianischen Vorfahren. Hier wirft die Kamera schon mal einen kurzen Blick über den Zaun, wo sonst Mystery, Träume und hier indianische Visionen beheimatet sind, die mithelfen, den Mord aufzuklären. In der Person von Coutelle wird deutlich wie fatal und kompliziert die Verhältnisse sind, ohne dass die schuldigen Hintermänner an den Pranger gestellt werden.
Und dann das großartige Triple Finale als abschließender Höhepunkt: wilde Verfolgungsjagden mit dem Auto quer durch die Prärie. (Früher auf Pferden). Dann ein verbaler Showdown mit Entlarvung des Bösewichtes. (Ohne Blutvergießen). Und als Knüller tauchen die Indianer auf den umliegenden Bergkämmen auf. Sie sind das, was in unzähligen Western das Auftauchen der Kavallerie war. Hohe Kinokunst mit Anspruch!
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uncut123 Mon, 08 Oct 2012 20:46:38 -0000
Kommentar löschenzum ende wurde es immer explosiver..gut gemachter film
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Amadis Sat, 26 Nov 2011 11:53:21 -0000
Kommentar löschenEs gibt nicht viele Filme, die sich mit der jüngeren Geschichte der Nordamerikanischen Indianer beschäftig. Dies ist einer davon und ein sehr guter dazu. Die Ereignisse in der Pine Ridge Reservation in den 70er-Jahren des 20 Jh. werden sehr gut wiedergegeben. Der Streifen besticht durch seine Spannung und seine Mystik. Die atmosphärische Dichte und schönen Landschaftsbilder machen den Film für mich zu einem der besten dieses Genres.
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hoffman587 Tue, 02 Aug 2011 10:46:12 -0000
Kommentar löschenThunderheart
Ein Krimi....ein Western....eine Kombination davon, genau das ist "Halblut", originell kommt der eigentliche Krimi von Michael Apted aus dem Jahre 1992 daher, naja teilweise auch sehr politisch korrekt.
Und ja die Story wurde recht originell und in gewisser Weise sehr innovativ verpackt, jedenfalls würde mir jetzt kein Krimi der Neuzeit, der in irgendeiner Form solch eine ähnliche Story hatte, auch wenn sie insgesamt ein paar kleine Klischees enthält und dem üblichen Krimimuster folgt: Im Reservat Pine wurde ein Mord ermordet. Also schickt das FBI den noch im Dienst relativ unerfahrenen Ray los, da er das Blut der Ureinwohner trägt, er ist ein Halbblut, um es so zu sagen. Um den Fall zu lösen, rät ihm der Indianer-Sheriff Crow Horse, dass er zu seinen Wurzel zurückfinden müsse. Diese Tatsache missällt aber seinem Kollegen und FBI-Mann Coutelle. Sodass er sich bald entscheiden muss, wem seine Loyalität gilt.
Nun gut, somit wären wieder bei den Darstellern, die Hauptrolle als Ray Levoi, der teilweise indianischer Abstammung ist wird gespielt von Val Kilmer.
B:"Wem? "
A:"Na, Val Kilmer?"
B:"Ja und wer ist das? "
A:"Na, das ist der Typ der heute meistens nur noch in B-Filmen oder in kleinen Minirollen zu sehen ist."
B:"Ach den meins du. "
A:"Ja, den meine ich."
B:"Der hat mal gute Filme gemacht und bei denen die Hauptrolle gespielt?"
A:"Ja, in den 90ern war Val Kilmer ein großer Star, naja teilweise und er war ein großartiger Schauspieler und das beweist er auch wieder hier, denn erbringt eine tolle Leistung als junger FBI-Mann Ray, er bringt seine Rolle so gesagt sehr glaubwürdig rüber. "
B:"Ui, dann muss ich mir den Film ja wohl man ansehen."
A:"Ja, das solltest du tun!"
Aber natürlich spielen auch Graham Greene als Crow Horse und Sam Shepard als Coulette, ihre Rolle mehr als gekonnt.
Des weiteren kann man die Regie wohl mit dem Wort gut zusammenfassen, eine recht, spannende, wenn auch größtenteils langsame bzw. ruhige und durchaus auch einfühlsame Erzählweise, die zudem mit einigen mysteriösen Elementen verziert wurde, auch wenn das die Handlung teilweise etwas unglaubwürdig wirken lässt und weiterhin entstanden hier für mich auch einige Längen.
Dafür ist die Kameraarbeit, aber wahrlich ausgezeichnet, die meisten Bilder fangen perfekt die natürliche Schönheit des Reservats ein, so seltsam das jetzt klingen mag, und ja auch die gezeigte Naturkulisse wird grandios fotgrafiert.
Zudem wurden auch die Charaktere wirklich ordentlich gezeichnet, auch wenn sie in ihrer Zeichnung, das ein oder andere Klischee bereithalten, aber gut.
Zuletzt bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Halbbut" doch ein recht ungewöhnlicher, sehenswerter und interessanter Krimi ist, mit einem Val Kilmer in Hochform.
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freakualizer Tue, 02 Aug 2011 12:10:08 -0000
Antwort löschenGrüß Dich hoffman. Ich habe mich gefragt, warum wir bei der Bewertung um einen halben Punkt auseinander liegen und den Grund dann gefunden: Du schreibst von "ein paar Klischees, übliches Krimimuster, etwas unglaubwürdige Handlung und einigen Längen." Da mir diese Verfehlungen so nicht aufgefallen sind (bzw. durch die langsame, leicht mystische Erzählweise nicht störten) hab ich wohl die Ursache der leicht unterschliedlichen Bewertung gefunden. ^^
Werderdonna Thu, 08 Oct 2009 14:06:43 -0000
Kommentar löschenEin großartiger Val Kilmer in einem gelungenen Indianer-Reservats-Krimi.
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Beganda Fri, 08 Aug 2008 07:26:52 -0000
Kommentar löschenOft klischeereich, obwohl oder gerade weil der Film sich so um political correctness bemüht. Dialoge und Handlung sind selten originell. Positiv fallen jedoch ein überraschend guter Val Kilmer sowie die tollen Bilder auf, die durch die eindrucksvolle Landschaft und sehr gute Kameraarbeit entstehen. Sehenswert ist Halbblut aber vor allem, weil er eine spannende Atmosphäre schafft, die das vorhersehbare Drehbuch überdeckt. Im Kopf bleibt besonders das stimmungsvolle Ende.
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JimiHendrix Fri, 21 Mar 2008 19:15:21 -0000
Kommentar löschenSehr mysteriöser Thriller nach dem Vorbild "Der mit dem Wolf Tanzt". Mit Einem guten Val Kilmer und Graham Greene, der die Qual der Indianerreservate offen legt.
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dAShEIKO Thu, 22 Nov 2007 19:57:50 -0000
Kommentar löschenHalbblut
Guter Versuch
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ElGuapo Thu, 26 Jul 2007 21:17:14 -0000
Kommentar löschenNetter, politisch korrekter Krimi.
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