Halbtot

Half Past Dead (2002), DE/US
Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 12.06.2003

3.5 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.4 Community
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von Don Michael Paul, mit Bolo Yeung und Morris Chestnut

Alcatraz ist wieder geöffnet!. Sicherer, brutaler, unnachgiebiger denn je. An Ausbruch ist nicht zu denken. Aber vielleicht an Einbruch: Der ehemalige Gefängnis-Bürokrat Donny verfolgt einen wahnwitzigen Plan. Gemeinsam mit einer Elite-Kommando-Truppe dringt er in die hochgradig gesicherte High-Tech-Festung ein. Er will einen zum Tode Verurteilten zwingen, das Versteck von 200 Millionen Dollar in Gold zu verraten. Mit Hilfe des mitinhaftierten Nick Frazier setzt Undercover-FBI-Agent Sascha Petrosevitch alles daran, die Eindringlinge mit allen möglichen Mitteln aufzuhalten, ehe sie eine Richterin des Obersten Gerichtshofs ermorden, die der bevorstehenden Exekution als Zeugin beiwohnen wollte.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Halbtot

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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5.0Geht so

Wer sich mit solider Actionkost anfreunden kann und nicht immer eine bis ins letzte Detail ausgefeilte Story braucht, wird mit "Halb tot" glücklich werden. Es gibt mit Sicherheit eine Vielzahl an Genrevertretern die besser sind als der Film von Don Michael Paul, doch auf der anderen Seite gibt es deutlich mehr Filme, die „Halb tot“ nicht das Wasser reichen können.

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Kommentare (10) — Film: Halbtot

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the assassin 666

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der bis dato schlechteste Seagal Film bietet grausige Dialoge hauptsächlich durch den nervigen Sidekick von Seagal, die Action ist ebenfalls schlecht da bin ich vom Aikido Mann etwas anderes gewoht, das Storygerüst ist ebenfalls wackelig, Spannung und der gleichen sucht man leider auch vergebens.
Diese Machwerk hat Schuld das Seagal immer weiter absteigt, zumindest war es der Grundstein in diese Richtung. :(

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FlintPaper

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Bewertung5.0Geht so

Billiges, durcheinander gemischtes und desöfteren dreist abgekupfertes Fake "The Rock" Szenario mit einem dicken Seagal und ganz vielen 'coolen' Rappern in Knastuniformen. Alle paar Minuten dröhnt ein lauter Hip Hop oder primitiver Rock Track durch die Lautsprecher. Weil's dann noch cooler ist, gibt's auch in jeder dritten Szene nervige Slow-Mo Einstellungen und Bad Guys in schwarzen Lederjacken - allen voran Nia Peeples als toughes Martial Arts Girl. Die Story ist immerhin nicht komplett langweilig, Morris Chestnut spielt - wie alle anderen hier - nie wirklich gut, macht aber als Bösewicht schon ein bißchen Spaß. Immerhin gibt's regelmäßig Action, die zwar furchtbar dämlich und zu sehr auf "cool" getrimmt ist, jedoch wenigstens ein bißchen Spannung bringt und auch eins bis zwei wirkliche Höhepunkte bietet - wenn auch nur kleine. Größer Spaßfaktor: Alle paar Prügeleien (oder auch Autofahrten) werden die Figuren bemerkenswert radikal durch die Gegend geschleudert. Ja Rule fliegt direkt zu Beginn 40 Meter durch den Raum und landet volle Kanne in einer Windschutzscheibe. Lustig. Als uneigenständiger B-Actioner mit fast cartoonhaften Unterton noch annehmbar. Schlechter als Under Siege 2, mindestens doppelt so gut wie Ticker.

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bocity1848

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr passabel auf jeden Fall. Gelungener Actionfilm mit einigen Überraschungen (Hannes Jaenicke, Alexandra Kamp). Seagal lässt es mal etwas ruhiger angehen (Kampfszenen) dafür gibt es einige gute Ballereien. Der Film wurde zum grossen Teil in Deutschland gedreht und die Insassen haben nie Alcatraz gesehen, diese Szenen wurden von anderen Filmen abgekupfert. Aber dennoch solider guter Actionfilm.

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dompathug

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Bewertung4.5Uninteressant

Nachdem "Exit Wounds" 2001 ein wunderbares Kino-Comeback für Steven Seagal darstellte, erwartete ich mit seinem nächsten Werk etwas, das qualitativ sicher mit Exit Wounds mithalten würde. Da wurde im Internet bereits berichtet, dass "Half Past Dead" auch "Under Siege 3" heissen könnte, da der Plot ebenfalls auf begrenztem Terrain stattfinden wird, anstatt Schiff (Under Siege) oder Zug (Under Siege 2: Dark Territory) kämpft Steven diesmal in einem grossen Gefängnis gegen die bösen Terroristen.

Inhalt:
Undercover Agent Sascha Petrosevitch hat im Auftrag des FBI fünf Jahre im wiedereröffneten Alcatraz abzusitzen. Das berüchtigte Gefängnis hat sich in ein HiTech-Zuchthaus mit modernstem Equipment verwandelt. In der Todeszelle wartet der Gangster Lester auf seine Hinrichtung. Er ist der einzige, der Kenntnis vom Versteck der 200 Mio. Dollar-Beute seines letzten Überfalles hat. Und genau für dieses Vermögen interessiert sich der brutale Donny und seine "49er"-Gang. Die Killertruppe stürmt Alcatraz, nimmt Geiseln und ist zum Äußersten bereit. Sascha hat nur eine Chance, einen blutigen Massenmord zu verhindern: er muss einen Aufstand der Gefangenen gegen die Besetzer anzetteln!

Was sich Inhaltsmässig wirklich wie ein weiteres Abenteuer von Casey Ryback anhört, hat in Wirklichkeit nicht viel mit den beiden Actionklassikern gemein. Gedreht wurde der Film in einem alten Stasi-Gefängnis in Deutschland, ebenso war eine Second Unit in San Francisco tätig und machte dort einige Aufnahmen. Zudem lehnte "The Rock"-Regisseur Michael Bay, seinem Freund und "Half Past Dead"-Regisseur Don Michael Paul einige Aufnahmen, die während "The Rock" gemacht wurden, um das neue Alcatraz darzustellen. Naja.. aussen alte Bruchbude - innen topmodern - wer's glaubt - aber immer der Reihe nach.

Wer hier einen typischen ultrabrutalen Kracher von Steven Seagal erwartet, ist auf dem falschen Dampfer gelandet. Steven zeigt zwar eine gewisse Spielfreude, es gibt einige Ballereien, einige Prüglereien, aber im Grossen und Ganzen haut das niemandem die Füsse weg vor Freude. Seagal, der sich für "Exit Wounds" ordentlich in Form brachte, hat die verlorenen Kilos wieder angefressen und wirkt extrem rundlich. Zudem, was das alberne Kopftüchlein soll, kann ich mir immer noch nicht erklären.

Sehr erfreulich ist jedoch der Rest des Casts. Ja Rule hat was symphatisches an sich - kann er schauspielern? - jein - aber er kommt symphatisch rüber und hat nur einige wenige nervende Stellen. Morris Chestnut spielt den Oberbösen 49er-one. Chestnut ist für mich zugleich der Höhepunkt des Films. Ich denke, so einen charismatischen Gegenspieler, der so unberechenbar-gefährlich wirkte, hatte Seagal selten. Der Rest des Casts war gespickt mit einigen Deutschen - Hannes Jaenicke, Alexandra Kamp plus viele deutsche Statisten, Hip-Hop-Star Kurupt, dem bekannten Tony Plana, der Babylon-5-erprobten Claudia Christian, und dem TV-Produzenten Steven J. Cannell (TV-Serien: The A-Team, Stingray, Booker, 21 Jump Street, Riptide, Renegade, Hardcastle & McCormick, Hunter), der ebenfalls eine kleine Rolle bekam - jedoch nur, weil zu diesem Zeitpunkt niemand anders verfügbar war - erstens wegen dem begrenzten Budget - und zweitens, weil der Film während des 11. Septembers 2001 gedreht wurde und hier viele Schauspieler keinen Fuss mehr in ein Flugzeug wagen wollten.

Die Story geht zügig voran - der Look des Films ist stylisch - jedoch das ganze wirkt wie eine riesige MTV-Clipshow mit einem Steven Seagal, der sichtlich fehl am Platze ist. Regisseur Don Michael Paul erwähnte auch, dass er den Film im Videoclip-Stil drehen wollte. Hat er geschafft. Hip-Hop dröhnt massiv aus dem Lautsprecher, während aufgestylte Gangster hier den grossen Maker markieren. Ich habe nichts gegen Hip-Hop, bin nicht unbedingt ein Fan (wenn schon Hip-Hop, dann bitte was von NWU-Records/DBM), und wenns zum Film passt, ist es ja okay. Aber hier wurde bei jedem kleiner Remplerei, bei quasi jeder Szene - Hip-Hop über Hip-Hop über Hip-Hop gebracht. Sorry, ich will einen Seagal-Film schauen und kein MTV-Movie!

Ein weiteres Problem war, dass man dem Film das niedrige Budget ansah, obwohl alles einen ordentlichen Look hatte. Aber man sah, dass viele Aussenaufnahmen fehlten, die dem Film sehr gut getan hätten. Und dass das falsche USA zu Beginn Deutschland war, ist ja okay, aber trotzdem, der Film macht auf mich keinen fertigen Eindruck.

Fazit: "Half Past Dead" war ein Flop an den Kinokassen und kam hierzulande erst auf DVD in den Handel. Steven Seagal hatte sein Kino-Comeback mit diesem Film nicht erfolgreich fortsetzen können. Anschliessend drehte er in Polen "The Foreigner", was der Anfang für einen weiteren Abschnitt in Seagals Filmographie war - der Eintritt in die Welt der B-Movies. "Half Past Dead" dennoch hat einen leichten Unterhaltungsfaktor und ist bei weitem nicht das Schlechteste von Mister Seagal. Das fehlende Budget, die fehlende Härte, die Overdose Hip-Hop und die fehlenden Aikido-Einlagen Seagals sind jedoch erhebliche Schwachpunkte. Übrigens, 2007 erschien die Fortsetzung "Half Past Dead 2" mit Wrestler Bill Goldberg in der Hauptrolle... sofern dies überhaut jemand interessieren kann...

Grüsse
DomPatHug

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cyranorick

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Bewertung5.5Geht so

Für nen Seagal-Film gar nicht schlecht XD
Typische Coolness-Action mit Popcornfaktor.
Und auch die Lack- und Lederbekleidete böse Dame darf nicht fehlen, und ist mit Nia Peeples augenschmeichelnd gut besetzt. XD

Seichte Unterhaltung für Zwischendurch, und durchaus besser, als so manch anderer Seagal Film XD

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Definitiv kein schlechter Seagal Film, nur Ja rule nervt tierig!!

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StevenSeagel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wunderbare Film, der mit sehr viel Spannung aufwartet.

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okami6

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Halbtot" waren sicherlich auch die Macher dieses Films.
So ziemlich alles ist auf dilettantischem Niveau, angefangen vom Schnitt
bis zu den Darstellerleistungen.
Mir ist auch schleierhaft, warum man eine Zeit lang Kampfkunst-Ikonen wie Seagal oder Jet Li dauernd igendwelche Rapper als Sidekicks zugesellt hat, aber ich habe da so meine Theorie:
Entweder sind Buddy-Movies ala Rush Hour angesagt, die schauspielerischen
Leistungen sollten auf ähnlicher Höhe liegen oder der Hip-Hop Soundtrack muss sich besser verkaufen.....einen Grund gibt es bestimmt.

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RaZer

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Bewertung5.5Geht so

Für einen Seagal-Film der neueren Tage zu ertragen, allerdings geht die Logik in dieser übertriebenen Story völlig unter. Nur für Fans von Action-Trash, die wissen, dass man solche Filme nicht ernst nimmt!

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Gater9999

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Bewertung4.0Uninteressant

An sich ein ganz passabler typischer Seagal-Actionfilm, leider spielen 90% des Films in einem dunklen Gefängnisset.Abgesehen davon ist die Story schwachsinnig und wenig einfallsreich.

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