Half Nelson

Half Nelson (2006), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.03.2008


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7.4
Kritiker
21 Bewertungen
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7.1
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2099 Bewertungen
70 Kommentare
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von Ryan Fleck, mit Ryan Gosling und Jeff Lima

Paradoxerweise ist es die tägliche Dosis Crack, die dem jungen, gut aussehenden Lehrer Dan (Ryan Gosling) die Sympathie für seine überwiegend afroamerikanischen Schüler bewahrt. Selbst abhängig, versucht der weiße Geschichtslehrer, den ihm anvertrauten Jugendlichen mit anspruchsvollem Unterricht und idealistischen Appellen einen Ausweg aus dem von Drogenhändlern beherrschten Alltag aufzuzeigen. Doch dann erwischt ihn ausgerechnet seine Lieblingsschülerin Drey (Shareeka Epps) Crack rauchend auf der Schultoilette. Allen Erwartungen und Konventionen zum Trotz bringt dieses pädagogische “Debakel” Lehrer und Schülerin einander näher. Doch die unvermeidbare Konfrontation mit ihrer knallharten Umgebung schickt die zart keimende Freundschaft schnell auf eine emotionale Achterbahn.

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Kommentare (68) — Film: Half Nelson


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PaJeRo

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie schlecht kann man denn einen Witz ins Deutsche übersetzen?!

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Dady

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist einfach beeindruckend wie Ryan Gosling hier aufspielt. Er meistert das Doppelleben eines drogensüchtigen aber auch engagierten Lehrers grandios. Solch eine starke Leistung hätte ich ihn gar nicht zugetraut da er ja sonst eher als Frauenschwarm bekannt ist.
Doch leider ist der restliche Film ziemlich lahm. Die Story will nicht so recht in gange kommen und von Spannung war auch nicht viel zu merken. Weshalb "Half Nelson" am Ende doch nur Durchschnitt ist und mich ein wenig enttäuscht hat.

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Foxedge

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Bewertung7.0Sehenswert

Half Nelson ist einer der Filme, wo Ryan Gosling etwas mehr aus seinem Mimik-Petto zaubert. Allerdings mehr in die positive Richtung. So richtig weinen, trauern oder verzweifeln, das hat mich bei ihm bisher nicht so richtig gepackt.

Der Film handelt im Grunde von geplatzten Träumen, verschiedenen Welten, den Lehrmetaphern über Gleichgewicht und Gegensätze, die sich teilweise in Goslings eigenen Leben wiederfinden, einem Menschen der eigentlich das Potential hat viel zu bewegen, der anderen Menschen Kraft gibt, aber dann doch selber an.. ja, an was eigentlich kaputt geht?

Es wird im Film darauf nicht so direkt eingegangen. Ich glaube es ist eine Mischung aus der Sehnsucht nach Liebe, dem Willen etwas zu bewegen aber nicht zu wissen wie, die Einsamkeit und natürlich seine Abhängigkeit zu den Drogen. Vor allem aber eben die Hilflosigkeit was seine Ziele anbelangt, vor allem in dem, was er lehrt.

Ich möchte einfach an dieser Stelle nicht mehr über den Film verraten. Dem Film fehlt der richtige Tiefpunkt, ebenso ein Höhepunkt, vielmehr erzählt er einfach mit kleinen Wellen die Geschichte von vor allem zweien Menschen, die in verschiedenen Welten leben in denen sie sich unwohl fühlen und eine Freundschaft zueinander aufbauen.

Es ist eine kleine Philosophie über das Leben, über Menschlichkeit, Bedürfnisse und Schwächen. Kein Meistwerk. Nicht unglaublich tief. Keine Achterbahn. Einfach ein schönes kleines Werk für einen Abend allein Zuhause.

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KlausKiffski

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

cooler Film, packende und reale Atmosphäre, krass gespielt von Ryan Gosling, teilweise etwas zu lahm

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Friedsas

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Bewertung5.5Geht so

Obwohl Ryan Gosling wirklich gut gespielt hat mich der Film irgendwie nicht richtig gepackt. Nicht richtig in seinen Bann gerissen. Auch dümpelt die Story so vor sich hin und kommt eigentlich keinen Schritt weiter. Der Film ist einfach zu langsam. Schade da hatte ich mir echt mehr erhofft.

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PureChris

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Bewertung7.0Sehenswert

nur wegen gosling geguckt und nur wegen gosling noch ne 7.0 bekommen. film konnte mich jetzt zwar nicht wirklich packen oder war von der story richtig interessant, aber gosling hat natürlich wieder hammer gespielt und mir wurde zumindest nicht langweilig.

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SchwarzeRose80

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Bewertung7.0Sehenswert

Dem Film fehlt es sicher nicht an Tiefgang, aber streckenweise ist das Tempo einfach etwas zu ruhig und auch ansonsten ist es irgendwie schwer, mit der Story richtig warm zu werden, obwohl die Thematik durchaus Potential gehabt hätte.
Allerding ist die schauspielerische Lestung von Ryan Gosling (und ich geb zu, auch einfach er selbst ) wie immer einfach toll :-)

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nilswachter

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Bewertung7.0Sehenswert

Half Nelson ist hervorragend gespielt und zweifelsohne interessant. Aber der Film zeigt schlicht zu wenig Entwicklung und dümpelt zu sehr vor sich hin, obwohl er ständig zwischen den Figuren oszilliert. So richtig einlassen will er sich aber auf keine der beiden Charaktere und der Zuschauer kann sich nie richtig in das Geschehen hineinversetzen. Dadurch kommt kaum Spannung auf und die Inszenierung ist sehr holprig. In den richtigen Händen, hätte der Film ein Meisterwerk werden können. So aber reicht es nur zu einem "Sehenswert".

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marius.martinez.5

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach lebt der Film allein vom gewohnt intensiven Schauspiel von Ryan Gosling, sonst fand ich den Film eigentlich relativ Langweilig.

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bestseimon

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Bewertung5.5Geht so

"Change moves in spirals, not circles. For example, the sun goes up and then it goes down. But everytime that happens, what do you get? You get a new day."

Ryan Gosling ist es zu verdanken, dass HALF NELSON nicht zu weit in Belanglosigkeit abdriftet. Er verkörpert den Cracksüchtigen Lehrer wie gewohnt sehr glaubhaft und intensiv. Vor allem Sprache und Gestik von ihm hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Er stürzt sich regelrecht in diese Rolle und holt alles aus ihr heraus. Das kann man leider vom Film nicht gerade behaupten.
Die meiste Zeit der 110 Minuten habe ich mich sehr gelangweilt. Ich nehme das nicht besonders gerne als Argument, einen Film schlecht zu machen, aber hier war es schon extrem. Diese Langatmigkeit des Streifens hat natürlich auch Gründe. So ist das Erzähltempo doch äußerst schleppend, einen richtigen Höhepunkt konnte ich auch nicht ausmachen. Der Streifen plätschert so vor sich hin und vertieft die im Grunde gelungene Geschichte nicht genug. So wirkt HALF NELSON teilweise wie ein Aufguss von THE WIRE, nur weniger realistisch und mitnehmend. Viele Themen in diesem Film wurden nicht mit letzter Konsequenz behandelt. So verkommt der Drogen dealende Anthony Mackie zu einem fast liebenswürdigen Gangster, der Kinder für sein Geschäft gewinnen möchte. Diese Figur wird kaum weiter durchleuchtet und bleibt irgendwie fernab jeglicher Realität.
Allerdings möchte ich dem Film auch zu Gute halten, dass er dieses altbekannte Thema so nüchtern und klar betrachtet, dass er ohne viel Klischees oder künstliche Emotionen auskommt. Zwar wirkt der Film dadurch etwas oberflächlich, da er wenig auf Hintergründe etc. eingeht, aber er bewahrt auch eine gewisse Leichtigkeit und Authentizität. Dadurch bleibt der moralische Zeigefinger außen vor und das tut dem Film sichtlich gut.
Trotzdem lebt HALF NELSON hauptsächlich von seinen Darstellern bzw. von seinen Charakteren. Neben dem bereits erwähnten Gosling gelingt es besonders der jungen Shareeka Epps zu beeindrucken. Allein mit ihrem Blick kann sie unglaublich viel aussagen und somit Ryan Gosling durchaus das Wasser reichen.

Insgesamt ist HALF NELSON natürlich kein schlechter Film. Er hat durchaus seinen eigenen Stil, schafft ein glaubwürdiges Charakterbild und stimmt sogar sozialkritische Töne an. Nur leider geht er gerade in dieser Hinsicht nicht tief genug. So bleibt am Ende zwar ein oft authentischer Film mit starken Darstellern, jedoch fehlt mit der Zeit der Erzählstoff, weshalb er sich für mich stellenweise ziemlich in die Länge zog.

Ich fragte mich außerdem die ganze Zeit, was der Titel HALF NELSON eigentlich bedeuten soll. Wie ich herausfand, kommt der Begriff aus dem Wrestling und beschreibt einen Griff des Gegners, von dem man sich kaum mehr lösen kann. Im Film lässt sich das unter anderem auf die Drogensucht von Lehrer Dunne beziehen, genau wie aus diesem Griff kann man sich auch von dieser Sucht kaum noch befreien. Insofern ist der Titel, was die Symbolik angeht, klasse gewählt.

http://planetofpictures.blogspot.de/2013/11/half-nelson-us-2006-ryan-fleck.html

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kaot76

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist wirklich ziemlich realistisch dargestellt.Natürlich größtenteils Gosling's Verdienst.Außerdem gefällt mir ganz gut die angedeutete Beziehung zu seiner Ex-Freundin die wohl den Absprung aus dem Drogen Karussell geschafft hat u. sich ihm annähern will.Er hat allerdings wohl nicht mehr die Kraft für den Kampf gegen seine inneren Dämonen.Es gibt da ein Zitat in etwa: Bei manchen Menschen funktioniert das wohl u. bei anderen eben nicht. Gosling agiert hervorragend und sein Look gleicht eher einem Sozialarbeiter als einem Lehrer.Gut auch der Schluß.Kein 08/15 Hollywood Ende-auch wenn meine Freundin es eher deprimierend fand.Es ist ja auch ein etwas offenes Ende.Mir hat's alles in allem gefallen!

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Nayelivolando

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Bewertung9.0Herausragend

Ich gebe zu, ich hab mich waehrend des Films einfach nur hemmungslos in Ryan Gosling verliebt.

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Moppel1984

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Bewertung5.0Geht so

Ryan Gosling verkörpert im Film einen drogenabhängigen Geschichts,- und Sport-Lehrer, welcher eine freundschaftliche Beziehung zu einem seiner Schüler aufbaut. Der Film hat einen sehr ruhigen Ablauf und hat mich einfach nicht gepackt. Ryan Gosling liefert hier wieder eine super Performance ab, den Film konnte er allerdings nicht für mich retten.
Irgendwann nach der Hälfte hab ich mich eher gelangweilt. Ich vergebe 5/10 Punkten.

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Brascon

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Bewertung9.0Herausragend

"Lila"
"Was?"
"So muht die Milka-Kuh"
"Hä?"
"Muuh"

Wegen diesem Witz war mein Date vorzeitig beendet.
Danke dafür Ryan Gosling "Nelson", du verfluchter, drogenabhängiger Highschool-Lehrer ohne Zukunft, du lediger Antiheld, der nichts auf die Reihe bekommt.
Ich liebe dich.
Und deswegen schaue ich mir den Film jetzt sooft an, bis ich ein nächstes Date habe!

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unikasm

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehenswerter Film!

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makemyday

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Bewertung7.5Sehenswert

nette, denkbare geschichte, eines lehrers, der in seiner einsamkeit und seines drogenkonsums klar zu kommen sucht.
die freundschaft zu einer schülerin gibt ihm gelgenheit zur selbstreflektion.

schön ist, daß der film dabei nicht wertet.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

die geschichte an sich ist schon nett anzuschauen aber habe mit mehr absturz und emotionen gerechnet...

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Velly

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin keine gute Kritikerin.
Ich achte nicht aktiv auf die Kameraarbeit oder Schnitttechnik oder dergleichen.
Ich entscheide meist sehr subjektiv und aus dem Bauch heraus ob mir ein Film gefällt. Und das geschieht meist bei Filmen, die mich irgendwie berühren.

Mit "Half Nelson" hab ich lange gewartet, weil ich den Moment hinauszögern will, alle Filme von Gosling gesehen zu haben (inzwischen fehlt mir nur noch einer).

Aber Gosling war hier auch meine Einstieghilfe, da ich sonst vielleicht gar nicht über den Film gestolpert wäre.

Es gibt momentan nicht viele Schauspieler, denen ich so gerne zusehe wie ihm.
Viele mögen jetzt denken "Oh, ein Mädel, das Gosling gerne sieht.... das sagt ja alles..."
Aber das ist es gar nicht. Klar, ich finde ihn attraktiv (er ist ne verdammte Sahneschnitte, wenn ich ehrlich sein soll! ^__^), aber das ist gar nicht der Grund.
Ich liebe es einfach, ihm dabei zuzuschauen, wie er so absolut zurückhaltend und ohne viel zu tun, Emotionen darstellt.
Wie oft habe ich schon Leute hier auf MP schreiben sehen: "Der Mann mit dem immer gleichen Ausdruck..."
Wer so etwas sagt, schaut meiner Meinung nach nicht richtig hin. Wer so etwas sagt, hat noch nicht gesehen, was Gosling mit seinem Blick machen kann oder mit der Andeutung eines Lächelns. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge.

Aber das soll gar keine Ode an Gosling werden (naja... nicht NUR ;-) )...
Jedenfalls hat mich meine Lust an Gosling dazu gebracht, den Film zu sehen. Und einzusteigen dauerte gefühlte 20 Sekunden.
Die Geschichte eines Lehreres, der so verzweifelt bemüht ist, seinen Schülern mehr beizubringen, als auf dem einfachen Lehrplan steht und der gleichzeitig merkt, wie sehr er seine Schüler doch braucht verknüpft mit der Geschichte eines jungen Mädchens die klug ist und tough sein will und Angst davor hat, wie ihr Bruder im Gefängnis zu landen.
Und die über ihre Fehltritte (erst nur über seinen, aber letztendlich über ihrer beider) zueinander finden und Freundschaft schließen.

*** SPOILER*** Das hat mich echt berührt, vor allem in der Motel-Szene, wenn Drey erkennt, dass die Drogen, die sie ausliefert, für Dan sind. ***SPOILERENDE***

Gerne mehr von solchen Filmen.

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MartyMcFly1987

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Ich kann dir nur zustimmen Velly, ich hab den film nur gesehen weil ryan gosling mitspielt. Dank dem Film Drive bin ich ein Goslingfan und seh mir nach und nach seine filme an und muss sagen dass er es einfach drauf hat und wer was anderes behauptet ist blind oder hat einfach keine Ahnung von Schauspielerei. Was ich auch jedem empfehlen kann ist der film the place beyond the pines allein schon wegen dem guten cast bradley cooper ryan gosling eva Mendes und ray liota super film ;)
Bleibt nur zu hoffen dass er viele viele gute filme noch macht und der Nachwelt ein schönes Erbe hinterhlässt :)


ebennet7

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Ich liebe ihn ja in "Lars und die Frauen" - wer an ihm zweifelt sieht bei diesem Film, wie wandlungsfähig er ist. Einfach nur großartig!


ShayaNova

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Bewertung4.0Uninteressant

kommentar von meinem mann: der film hat bestimmt ganze vier leute ins kino gelockt

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwei Protagonisten, wie sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein junger weißer Geschichtslehrer (Ryan Gosling) und ein schwarzes Mädchen (Shareeka Epps) aus zerrütteten Familienverhältnissen. Beide verbindet jedoch das selbe Problem. Sie sind beide Einzelgänger und haben ihren Platz in der Gesellschaft noch nicht wirklich gefunden. Er kompensiert dies mit einer täglichen Dosis Crack, sie mit ihrer Liebe zum Basketball. Als sie ihn eines Tages auf der Schultoilette beim Crackrauchen erwischt, ist dies der Beginn einer gleichsam eigenartigen wie (überlebens-)wichtigen Freundschaft.
HALF NELSON ist ein erstaunliches Werk voller Subtilität, Stille und Intensität. Brillant inszeniert und von beiden Protagonisten überragend gespielt, zeichnet der Film ein rohes Bild eines Melting Pot Bezirks in Brooklyn. Dazu tragen neben stimmig ausgewählten Schauplätzen die hervorragende Handkameraarbeit von Andrij Parekh sowie der ruhige, überaus schöne Soundrack von Broken Social Scene bei.
Ein kleines, rohes Filmjuwel; unbedingt sehenswert.

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Schmax

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Gosling Tage bei dir? Ein wirklich toller Film. War positiv überrascht. Zuerst dachte ich das wird son Independent-Film nach Schema F. War dann allerdings besser als gedacht. Liegt auch viel am guten Ryan und an der tollen Musik.


Le Samourai

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@ Murray: Mein zweitliebster. An Drive kommt aber so schnell eh nix vorbei. ;)
@ Schmax: Jep! Hatte bis vorgestern nur The Notebook, Drive und Ides of March gesehn. Jetzt kamen Blue Valentine, Crazy Stupid Love und Half Nelson hinzu. Sehen will ich noch Stay, Das perfekte Verbrechen und Lars und die Frauen...



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