Hallam Foe - this is my story

Hallam Foe (2007), GB
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 30.08.2007

7.0 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
615 Bewertungen
30 Kommentare
Hallam Foe - this is my story - Bild 25312
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von David Mackenzie, mit Jamie Bell und Sophia Myles

Der 17-jährige Hallam Foe, Sohn eines reichen Architekten, ist fest davon überzeugt, dass seine neue Stiefmutter Verity eine eiskalt berechnende Verführerin ist. Womöglich hat sie auch seine geliebte Mutter, die offiziell Selbstmord verübte, auf dem Gewissen. Es kommt zu einem Machtkampf mit Verity, den Hallam verliert, woraufhin er nach Edinburgh flieht. Auf der Straße sieht er die junge Kate, die seiner toten Mutter bis aufs Haar gleicht. Um ihr nahe zu sein, jobbt er als Küchenhilfe in jenem Hotel, in dem Kate Personalchefin ist. Zunächst beobachtet er das Objekt seiner Begierde nur aus der Distanz. Doch als sich zwischen den beiden eine Romanze anbahnt, ist Hallams emotionale Verwirrung komplett.

Handlung

Hallam (Jamie Bell) verbringt Stunden damit, voller Neugier die Menschen in seiner Umgebung zu beobachten, seien es Nachbarn, Liebespaare, sein Vater Julius (Ciarán Hinds), oder seine ebenso verhasste wie verführerische Stiefmutter Verity (Claire Forlani). Fast scheint es, als würde er lieber anderen beim Leben zusehen, als ein eigenes Leben zu führen. Besonders Verity ist eines seiner liebsten Beobachtungsobjekte, nicht nur weil sie wunderschön ist, sondern vor allem, weil Hallam sie für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht und nach Beweisen für ihre Schuld sucht.

Die Suche nach der Wahrheit verschlägt Hallam vom elterlichen Anwesen in den schottischen Highlands nach Edinburgh. Allein und ohne Geld zieht es ihn auf die Dächer der Stadt, wo er weiter seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann. Dabei entdeckt er die attraktive Kate, (Sophia Myles), die in einem Hotel als Personalchefin arbeitet. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick. Hallam spricht sie an und überredet sie erfolgreich, ihm einen Job als Tellerwäscher zu geben. Tagsüber arbeitet Hallam nun im grellen Licht einer Luxushotelküche und nimmt jede Gelegenheit wahr, sich langsam in Kates Leben zu schleichen. Nachts hingegen tut er das, was er am liebsten tut:Von seinem Versteck hinter der Turmuhr aus sieht er Kate und den Menschen in seiner Umgebung bei ihrem Leben zu. Hallams Träume um Kate finden ein jehes Ende als er entdeckt, dass sie ein Verhältnis mit dem Hotelmanager Alasdair führt. Und noch schlimmer, findet dieser heraus, dass Hallam sie beobachtet. Eine zufällige Begegnung mit Kate und ein Wandel in Hallams Taktik sind notwendig, damit er die Affäre der beiden beendet, auch wenn er sich dadurch selbst bloßstellen muss. Kate überwindet ihren anfänglichen Schrecken und beginnt sich in ihren Beobachter zu verlieben. Gemeinsam erkunden die beiden auf Hallams skurrilen Nachtwachen Edinburgh und Kate lernt ihre Umwelt von einer ganz neuen Seite kennen.

Doch gerade als Kate Hallam zu akzeptieren scheint, holt ihn sein altes Leben wieder ein. Im Begriff, einen schrecklichen Fehler zu begehen, hat Hallam eine letzte Chance, erwachsen zu werden.

Wissenswertes

Hallam Foe ist David Mackenzies vierte Regiearbeit
der Film basiert auf der Romanvorlage “Über roten Dächern” (2003) des Autors Peter Jinks, einem Freund des Regisseurs
internationalen Durchbruch hatte Mackenzie 2003 mit Young Adam
die Idee zum Film entstand nach einem Kneipenabend in Edinburgh

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet
der Film wurde auf der Berlinale 2007 mit dem Silbernen Bären für die beste Filmmusik ausgezeichnet Berlinale-Seite
Biografie zu Jamie Bell
der Soundtrack erschien unter dem Label Domino Records

Quellen

Presseheft des Verleihs

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Hallam Foe - this is my story

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“Hallam Foe” ist einer der Filme, die in der breiten Masse sind sonderlich bekannt sind. Dies allerdings zu Unrecht. David McKenzies Film ist eine packende Geschichte über einen jungen Mann auf einem Selbstfindungskurs, bei dem gilt seine eigenen Zwänge und seine traurige Familiengeschichte zu überwinden. Dieser Film ist der perfekte Beweis, dass gute Kinounterhaltung nicht immer “Feel Good”-Kino braucht, sondern dass ein Film auch ruhig mal ernstere Töne anschlagen darf.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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5.0Geht so

An der Umsetzung ist wenig auszusetzen und die sinnliche Sophia Myles ist äusserst reizvoll, nur verheddert sich eben die Geschichte in ihrer eigenen Überspanntheit.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

Stilistisch erweist sich der Film als vielseitig. Hallams realistisch anmutendes Stadtexperiment wird mit mobiler Kamera und durch einen Score aus nicht weniger als 33 Nummern des Domino-Labels dynamisiert. Franz Ferdinand haben den Titelsong beigesteuert. Mit Zielgruppenkino hat Hallam Foe dennoch nicht allzu viel gemeinsam. So zähmt dieses Popmärchen seinen Helden nicht, sondern lässt ihm bis zuletzt seine Schrullen als Trophäen.

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peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Ein Film mit Auge für Details. Die voyeuristische Grundthematik wird sensibel aufgearbeitet und durch das nuancierte Spiel von Jamie Bell werden sogar Sympathien für den "Peeping Tom" erweckt.

Das scheinbar Unmögliche, nämlich das Zusammenbringen des Beobachters mit der Beobachteten (Sophia Myles) gelingt aussergewöhnlich geschickt und dient zum Platzen des Knotens in Hallam Foes (so heißt der von Bell titelgebende Charakter) Psyche, die durch den Tod seiner Mutter einen Knacks erlitten hatte. Nur kommt die Auflösung etwas prompt daher und fügt sich so nicht ganz in das sonstige Erzähltempo des Filmes ein.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Würde besser funktionieren wenn der Film etwas "straighter" wäre. Die vielen No Go's die Mackanzies Film abklappert stellen ihm an vielen Stellen das Bein und bremsen HALLAM FOE aus. Schade, denn das Potential zum Hit hatte er definitiv. Soundtrack und Darsteller waren super.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

"Jamie Bell bewältigt die Herausforderung einer Hauptrolle, in der er fast in jeder Szene im Bild ist beeindruckend souverän. Dabei hilft es, daß er von trefflich besetzten Nebenfiguren umgeben ist, die ihre Charaktere mit einer Beiläufigkeit zum Leben erwecken, daß man keine Sekunde daran zweifelt echte Menschen vor sich zu haben. Hallam Foe ist ein Film, der in dieser Art vielleicht nur aus den UK (oder besser Schottland) kommen kann. Phantasievolle Geschichten, die tief in realistischen Settings verwurzelt sind, die zwischen Humor und Drama perfekt die Ballance halten. Also schnell angucken, ehe er wieder aus den Kinos fliegt, weil die Lichtspielhäuser Platz für den nächsten Blockbuster brauchen."

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Unglaubwürdiges UK-Drama mit einem tollen Hauptdarsteller, dem aber die psychologischen Anleihen nicht gut zu Gesicht stehen - das kann Haneke beispielsweise weitaus besser. Gegen Ende kommt ein unfreiwillig komischer Showdown daher, der in einem grottigen und in dieser Form erwartbaren Happy End versackt. Die Aufreihung skurriler Nebencharaktere, hier mal Hitchcock zitieren und dort mit gesellschaftlichen Verboten schäkern, reicht halt manchmal nicht aus, da muss auch die Hauptstory stimmig sein. Und der inflationäre Einsatz von Indie-Uk-Pop-Schmonzes verschafft dem Film auch nicht mehr Feeling.

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patcharisma

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Irgendwie ist dieser Kommentar aber auch höllisch britisch! xD



Kommentare (23) — Film: Hallam Foe - this is my story

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JimSommer

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Bewertung7.0Sehenswert

Entspannend, nette Unterhaltung, die bombastischen Bewertungen versprechen leider zu viel ...

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Janus Winter

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Bewertung4.0Uninteressant

HALLAM FOE hat ein paar gute Momente. Mehr nicht. Es überwiegt eine Beliebig- und Ziellosigkeit, dass ich nebenbei aus purer Langeweile eine ganze Tüte Chips gefuttert habe. Jetzt ist mir schlecht. Nein, kein guter Film! Ich geh brechen, sonst muss ich wieder drei Tage fasten...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

JimSommer

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Schon klar, der Wille ist stark, das Fleisch ist schwach. Kannst gerne ein Plätzchen auf meiner Couch haben. :)


Janus Winter

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Ich faste doch. ^^


stuforcedyou

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Bewertung9.0Herausragend

Die Suche nach sich selbst, nach der Wahrheit, nach dem Kern seiner Wut begleitet Titelfigur Hallam in David Mackenzies bodenständigem und doch zugleich extravagantem Drama, das dank eines hervorragenden Jaime Bell und einem illustren Soundtrack an den Bildschirm fesselt.
Es ist ein kleiner aber komplexes Werk, dessen traurige Kraft für vier Filme gereicht hätte. Wer Lust auf ein gutes Drama hat und keine Abscheu vor schwierigen Fragen ohne einfache Antworten hat, sollte sich dieses britische Außenseiterdrama nicht entgehen lassen.

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schokoeis87

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Bewertung7.0Sehenswert

ja war sehr ok.

stellenweise langatmig , stellenweise sehr interessant, stellenweise fragwürdig.
Welche Frau steht auf so einen Kerl deren mutter man sehr ähnelt?

hmm aber gut empfehle ihn dennoch ;)

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xsite

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Dem stimme ich in allen Punkten zu. Mir hat eigentlich ein Darsteller gefehlt, oder eine Darstellerin. Der Film schien sich so teilweise im Kreis zu bewegen. Vielleicht hätte eine weitere Person im Blickpunkt dem abgeholfen.


alanger

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Bewertung9.0Herausragend

diese geschichte kauf ich ihm gern ab.

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BlueSquirrel

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aber lass dich nich übers Ohr hauen. Ne Mark in der Videothek reicht föllich. :)


BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Man beginnt früh zu schnallen das McKenzie die realitätsfernen Dinge, die hier so stattfinden nicht wirklich ernst meint. Es gibt Schnitt und Spiel für Folks von Welt und Claire Forlani schmiedet eine Ekel-Tussi wie ein Claymore aus Falten zur Ästhetik. Überhaupt verkauft sich der ganze Spieler-Clan recht zünftig und unterbezahlt, gemessen am monatlichen Müll, der routinemäßig Millionen in den Top-Studios einheimst. Aber welches Zimmer in meinem Oberstübchen hier gebucht werden sollte, bleibt etwas foggy für mich. Ich bin ja offen,..wie der Tagesspiegel:
„Top ‚Hallam Foe‘ von David Mackenzie. Weil es noch nie jemand gewagt hat, so dreist ‚Das Fenster zum Hof‘ und ‚Vertigo‘ mit ‚Hamlet‘ zu kreuzen, voller Witz, Ernst und sozialer Genauigkeit.“
Es stimmt ja immer fröhlich wenn man in der Lage ist filmische Versatzstücke zu verordnen. Ob's nun stimmt oder nicht ist wieder mal eine Frage für Niemanden. Was würde es denn bedeuten wenn es stimmen würde? "Gar Nichts" ist die Antwort! Übrigens ist jetzt ein jeder Film, in dem jemand durch ein Fernglas in eine andere Wohnung blickt, angelehnt an "Das Fenster zum Hof". Ein jeder Film mit 'ner Blondine die einen an eine andere Blondine erinnert, angelehnt an "Vertigo". Wie gesagt: Selbst wenn es stimmen sollte......na und?
HALLAM FOE ist eine etwas überdurchschnittliche Drama-Komödie mit üblichen Strängen und der Prämisse das sich hier alles zum Guten wenden wird. Wäre der Film in Hollywood entstanden, alle wären glücklich mies drauf. Schön gespielter Nonsense. Manchmal lustig, manchmal eben nicht. Manchmal tragisch und manchmal fragt man sich was das hier soll!

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Janus Winter

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Besser hätte ich es nicht sagen können. Man stelle sich den Film ohne Jamie Bell vor... da bleibt dann wirklich ein Hauch von Nichts.


BAD ONI0N

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Bewertung3.0Schwach

Der Film ist vielleicht gut gespielt, ist mir persönlich allerdings viel zu abgedreht. Das Leben des kleinen schottischen notgeilen Stalkers Hallam interessiert mich einen feuchten Dreck...

3 von 10 Wolfspelzen

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AlexanderHSV

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dasn dachs. immer schön korrekt bleibn :-)


*frenzy_punk<3

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Bewertung5.0Geht so

"hallam foe", mh ja, was will uns der film eigentlich genau sagen? die handlung ist dünn, die charaktere verschroben, einzig und allein genial ist die führung der kamera, die es ermöglicht, die darsteller in anderen blickwinkeln zu sehen. viel spektakuläres gibt es nicht zu sehen in "hallam foe", der film zieht sich und gewinnt durch humoristische einwürfe am ende auch nicht mehr an würze. jamie bells schauspielerische leistung ist nicht zu verachten, dennoch hatte ich mir mehr tiefgang erhofft.

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moep0r

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessant, aber stellenweise leider zu abgedreht..

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1oOwaCk

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Ende kam unspektakulär und etwas knapp. Aber ansonten ein guter Film mit einem großartigen Jamie Bell.

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Mum Pitz

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Bewertung9.0Herausragend

ein dunkler film voller witz und ernst, toller soundtrack

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janissl

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr liebenswerte Außenseitergeschichte, aber die Lovestory zwischen Hallam und Kate ist schon sehr unglaubwürdig (wer verliebt sich schon in seinen Stalker) und das Ende mochte ich auch nicht, lässt einen irgendwie ziemlich ratlos zurück!
Der Soundtrack ist aber super!!

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.5Geht so

mir persönlich etwas zu überladen und auch zu anstrengend. Kommt aber vielleicht auf die Stimmung an, in der man gerade ist.
Hat aber durchaus auch schönen Bildern und einen gelungenen Soundtrack.

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Hennes Bender

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist realitisch gefilmt um als Märchen durchzugehen und handlungsmässig zu unwahrscheinlich um als Drama wirklich zu funktionieren. Dafür passieren einfach zuviele handlungsantreibende Zufälle. Ist das nun eine traurige Komödie oder eine lustige Tragödie. "Hallam Foe" legt sich da nicht fest und vielleicht ist es genau diese Unentschlossenheit, die mich fasziniert hat. Und natürlich ist es toll Jamie Bell nach "Billy Elliot" wieder zu sehen. Ausserdem ein wunderbares Portrait meiner Lieblingsstadt Edinburgh. Wenn die Formulierung nicht so abgedroschen wäre würde ich jetzt schreiben "Der etwas andere Film". Huch, hab ich ja doch geschrieben! Was solls: Schön traurig oder traurig schön. Ein Film über das Erwachsenwerden.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

... Aus dem Leben eines Außenseiters.
Treffender deutscher Untertitel dieser sehenswerten, bizarren Studie eines seltsamen, wenn nicht kranken Spanners. Aber wir haben ja alle so unsere Macken. Wenn nicht der lahme Anfang wäre, hätte es ein großer Film werden können.

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zoulwags

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Bewertung5.0Geht so

Billy Elliot, inzwischen fast 18 und mit dem Namen Hallam Foe, hat einen Schlag bei älteren Frauen. Trotz Segelohren kriegt er sowohl die an sich gehasste Stiefmutter als auch die seiner verstorbenen Mutter ähnlich sehende Kollegin rum.
Wer da an Ödipus denkt, liegt ganz richtig, wer nicht, der denkt eben an was Schönes. Alles in allem eine Initiationsgeschichte, eine Geschichte vom Erwachsenwerden, und sicherlich von noch so einigem mehr – das man woanders auch schon mal serviert bekommen hat. Der Film hat seine Momente und streckenweise witzig, aber er hat eben auch Phasen, in denen eigentlich mehr als klar ist, was gleich als nächstes passiert. Tut nicht weh, auch wenn der Film bisweilen provokant tut und fordert einen weder visuell noch inhaltlich sehr.
Einzig das Widersehen mit Spud aus „Trainspotting“ hat mich doch arg gefreut. Hat er am Ende doch noch einen Job gefunden und das mit den Drogen sein lassen. Na, Gott sei Dank.

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn es das Wesen einer Groteske ist, nur halbe Sachen zu machen, dann ist das eine ganz tolles Beispiel. Die Hauptfigur ist ein Spanner und Außenseiter, der im höchsten Maße ödipiert. Er versucht die verhasste Stiefmutter umzubringen – holt sie aber wieder aus dem Wasser. Er verliebt sich in die seiner Mutter ähnliche, bindungsunfähige Personalchefin. Als das schief, geht sagt sie „Komm doch in fünf Jahren wieder mal vorbei.“ Das Boot als corpus delicti hat ein Leck, er macht es überflüssigerweise einfach nur größer. Das alles wird in düsteren, zwischen äußerst dunklen bis unerkennbaren Bildern geschildert. Keineswegs langweilig, aber halt grotesk.

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AylaView

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Melancholisches Drama mit tollem Jamie Bell. Klasse Sountrack!

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Darsteller in einem verschrobenem Film der mal abgedreht,mal witzig und dann wieder traurig ist.
Die kaputten Figuren sind schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Aber wer mal was anderes sehen will als die 08/15 Hollywood Blockbuster ist hier gut bedient!

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patcharisma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schräg, witzig, anmutend, warmherzig, überzogen - totally british eben!
Jamie Bell überzeugt mit jedem Film mehr - ein toller Jungschauspieler!
Absolut sehenswert!

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