Die Geschichte um Michael Meyers und seine Schwester dürfte wohl jeder schon einmal verfolgt haben. Bei mir sind die letzten Resterinnerungen an die früheren Filme leider in weite Ferne gerückt, was mir aber ermöglichte, ohne Vorbehalte und ganz objektiv an dieses Remake heranzugehen.
Zombie versucht erstmals auch Michaels Kindheit stärker zu beleuchten und zu erklären, warum er so geworden ist, wie er es heute ist. Als Instrument fungiert dazu Malcolm McDowell (“Heroes”) als Dr. Loomis, der wie immer souverän spielt. Die Schocker hätten ruhig härter sein können, Zombie schafft es aber dennoch gut die Spannung zu halten und spart sich übermäßige Gewalt. Jugendfrei ist der Film aber allein schon wegen den netten Sexszenen nicht.
Rob Zombies Neuinterpretation von Carpenters “Halloween” macht Spass und weiß als schöner Horror-Thriller durchaus zu überzeugen. Für einen netten Filmabend genau das Richtige.
"Halloween" in der "Rob Zombie"-Fassung ist deutlich härter als "Halloween" in der "John Carpenter"-Version. Zombie verpasst dem Klassiker einen frischen Look ohne dabei die Klasse des Originals zu erreichen. Die Neuinterpretation ist ein Film, der gerade bei der neuen Generation von Horrorfans viele Freunde finden wird, da bei ihnen diese härteren Filme hoch im Kurs stehen.
Ulkigerweise verliert der Film genau an dem Moment an Druck, an dem er seine "neuen Pfade" verläßt. Die zweite Hälfte ist nicht nur ein einfallsloses Nachäffen des Originals bis in die Dialogzeilen hinein, sondern selbst für die Standards eines by-the-numbers-Slashers ein allzu dröges Rumgeeier mit zwar ausgewalzten, aber uninteressanten Mordszenen.
Was mir tierisch auf die Eier geht, ist, wie Zottel-Zombie sich an der Gewalt gegen Frauen aufgeilt - nicht nur, daß sie sich fast immer zum Sterben ausziehen müssen, er läßt auch DREIMAL schwerverletzte Damen über den Boden kriechen, so als maximales Ergötzen am Leid des "schwachen Geschlechts". Die ausgespielte Vergewaltigung (natürlich von hinten, natürlich zweimal, natürlich zwei Stellungen) ist so überflüssig wie selbstzweckhaft und zeigt mal wieder, daß Zombie vor allem ein Arschloch ist.
Natürlich hat man das Original von Carpenter irgendwann mal gesehen, zum Myers-Fan hat's bei mir allerdings nicht gereicht. Umso entspannter konnte ich mir Rob Zombies Sichtweise zu Gemüte führen und bekam einen exzellenten Horror-Thriller serviert! Zombies "Halloween" entwickelt in seiner wohltuend altmodischen Inszenierung einen spannenden Kontrast zum modernen Horror-Hype, der sich bereits im Film selbst definiert. Die erste Hälfte befasst sich mit Myers Kindheit und hier ist "Halloween" Erwachsenensache. Zombie langt gerne in Vollen, weiss aber natürlich um die Klischees und entspinnt ein virtuoses Spiel mit den typischen Elementen. Der kleine Meyers wütet sich durch seine Familie, die Regie wird dabei aber nur selten explizit. Ein Splatterfest sieht anders aus und man fühlt sich deshalb ernst genommen. Zombie macht es sich nicht einfach und lässt vorrangig auf der ausgeklügelten Tonspur den Horror losbrechen, während man sich in weiten Teilen… —Mehr
Natürlich hat man das Original von Carpenter irgendwann mal gesehen, zum Myers-Fan hat's bei mir allerdings nicht gereicht. Umso entspannter konnte ich mir Rob Zombies Sichtweise zu Gemüte führen und bekam einen exzellenten Horror-Thriller serviert!
Zombies "Halloween" entwickelt in seiner wohltuend altmodischen Inszenierung einen spannenden Kontrast zum modernen Horror-Hype, der sich bereits im Film selbst definiert. Die erste Hälfte befasst sich mit Myers Kindheit und hier ist "Halloween" Erwachsenensache. Zombie langt gerne in Vollen, weiss aber natürlich um die Klischees und entspinnt ein virtuoses Spiel mit den typischen Elementen. Der kleine Meyers wütet sich durch seine Familie, die Regie wird dabei aber nur selten explizit. Ein Splatterfest sieht anders aus und man fühlt sich deshalb ernst genommen. Zombie macht es sich nicht einfach und lässt vorrangig auf der ausgeklügelten Tonspur den Horror losbrechen, während man sich in weiten Teilen mit bildlichen Andeutungen genügt. Die Handkamera kommt dem Konzept sehr zugute und mir ist seit den "Bourne"-Filmen kein anderes Beispiel bekannt, in der in einer so unruhigen Ästhetik soviel Dramatik ruht. Viele gestandene Manns- (und Weibs-)bilder festigen bis hierhin den Eindruck vom gehobenen Horrorkino und lädt den Zombie-Fan zur Entdeckungstour ein. Danny Trejo gibt ebenso ein Stelldichein wie Mrs. Firefly, Frau Moon Zombie ist natürlich auch wieder dabei, Sheriff Wydell gibt Myers Daddy und unser Udo hat auch zwei Sätze. Man fühlt sich zuhause. Dann bricht Michael nach 15 Jahren aus der Klapse aus und alles ist anders.
Bis hierhin hat war es ein Leichtes Mitleid für die Opfer zu haben. Einen wimmernden Trejo verpack' ich persönlich nicht so gut und so ein Arschloch Myers Vater auch ist, er ist'n Charakter! Und William Forsythe hätte ich eh ewig zusehen können. Plötzlich liegt der Fokus auf Myers Schwester und man befindet sich mitten im Teenie-Horror! Es dauert daher auch nur Bruchteile von Sekunden, bis Laurie und ihre beiden Freundinnen mit ihrem pubertären Getue einem unglaublich auf den Wecker gehen - und das nichtmal im negativen Sinne! Zombie dreht so unerbittlich an der Teeniehorror-Daumenschraube, das man dahinter nur Absicht vermuten kann. Wieviel ihm an der Figur Myers liegt, merkt man dagegen in einer sehr kleinen Szene, die eigentlich zum Vorführen der Figur einlädt. Die drei Freundinnen sind auf dem Heimweg von der Schule und ziehen Michael mit anzüglichen Bemerkungen auf, den sie auf der anderen Straßenseite entdeckt haben. Zombie zeigt dabei nur kurz seine Hand im Anschnitt und entblösst ihn nicht als Freak, weil hier kein Stalker im Kostüm sichtbar ist und damit dem Spott der Mädchen ausliefert wäre. Er macht ihn nicht kleiner, als er ist. Ähnlich subtile Momente sind über den gesamten Film verteilt und brechen immer wieder mit den Standards. Zum Finale gewinnt "Halloween" dann wieder mächtig an Fahrt und es ist einfach ein Erlebnis, wie unerbittlich und brachial sich das White-Trash-Produkt durch das amerikanische Vorstadtidyll pflügt. Und plötzlich wird einem tatsächlich mulmig. Ein Gefühl, das ich bei Horrorfilmen viel zu lange nicht mehr hatte. Zombie setzt Myers wie eine Naturgewalt in Szene. Er ist vollkommen irrational, gefühllos und übermächtig. Wenn Jigsaw mal wieder irgendwelche Kiddies in seine Gimmicks spannt - wen interessierts? In "SAW" wird getötet, um eine diffuse Überlegenheit zu feiern, die abstrakt genug ist, um sich problemlos auf ihre Seite schlagen zu können. Myers erklärt sich nicht, sein Handeln rechtfertigt nichts. Und er ist dabei so archaisch, das man seine Präsenz ohne Vorbehalte akzeptiert. Die gesichtlose Maske tut ihr Übriges, um in Myers einen Jedermann zu sehen. Jason funktioniert genauso. Zombie arbeitet den Umstand aber präziser heraus - und natürlich mit mehr Spektakel - was mir seine "Halloween"-Version wesentlich zugänglicher macht, als das Original.
"Halloween" ist ein bemerkenswert gelungener Film und beweist, das auch bei Remakes (obwohl ich in diesem Fall eher von einer neuen Interpretation sprechen würde) immer noch Qualitätsarbeit und Eigenständigkeit möglich ist! Das man auch Klassiker bereichern kann. Clever konzipiert, spitze gefilmt und mit einem Sound-Design, das einem "Haute Tension" würdig wäre. Kunststück. Das Theme hab' ich jetzt wieder die nächsten Tage im Ohr.
Vergleicht man den Filmanfang von Halloween aus dem Jahr 1978 mit dem des aktuellen Remakes, offenbart sich bereits die grundsätzliche Differenz: Während der Low-Budget-Klassiker mit einer unendlich langen subjektiven Kamerafahrt besticht, die die Sicht des jungen Psychopathen Michael Myers einnimmt und in einer unheimlichen Art und Weise das Geschehen im nächtlichen Elternhaus aus nächster Nähe darstellt, findet man sich zu Beginn von Rob Zombies Remake umringt von brüllenden Freaks wieder: »Scheiße, Titten, Pimmellutscher, Schwuchtel, Schlampe.«
Die Knabenjahre der Schlächter haben Konjunktur. Leatherface und Hannibal Lecter sind ausgeweidet, da macht sich Genre-Fan Robert Bartleh Cummings alias Rob Zombie an Carpenters Horror-Klassiker "Halloween - Die Nacht des Grauens". Mit dem ehemaligen Wrestler Tyler Mane gibt er dem Stehaufmännchen Michael Myers zwar eine beeindruckende physische Präsenz, seine psychologische Herleitung der Figur bringt aber außer "Schlechte Kindheit gehabt?"-Plattitüden nicht viel Neues zustande.
Rob Zombies Remake von John Carpenters Halloween ist glücklicherweise nicht das achte Sequel, sondern bietet einen durchaus frischen Blick vor allem auf die Kindheit der Figur Michael Myers.
In den ersten 40 Minuten versucht Zombie einen Einblick in die Kindheit Meyers zu werfen und tappt dabei von einem Küchenpsychologie-Fettnäpfchen ins nächste ("Ich bin hässlich" - Mikey verstümmelt gern Tiere). Nach einer 15-jährigen "Klausurzeit" bricht der Maskenschlächter aus der Irrenanstalt aus und Zombie verliert seine inszenatorische Identität. Dem gebrechlichen Carpenter anbiedernd verfällt der Trash-Musiker in dessen Routine und kopiert die alte Haddonfield-Schauermär vom Wegrennen, Kreischen und Sterben. Dem so genannten Innovator des Horror-Genres hätte man die exzessive Nutzung der Schablone nicht zugetraut. Wieder was gelernt. Andererseits geben Prequels in der Regel wenig Freiräume. Doch die Teenage-Sex-Schlachterplatte der letzten 20 Minuten verdeutlicht nur eins: Michael, jetzt sollte auch mal Schluss sein!
Love hurts. Das trifft sowohl für den Rob Zombie Fan zu, als auch für das HALLOWEEN Remake an sich. Was beginnt wie eine ideenreiche, interessante und verstörende Neuauflage des Klassikers, endet wie eine uninspirierte Kopie von Carpenters Film. Das tut weh, weil gerade im ersten Drittel große Momente aufwarten. Sehr zwispältige Angelegenheit, weil die erste Hälfte deutlich die Handschrift des Regisseurs trägt, HALLOWEEN dann aber zum abgefilmten Original verkommt. Mit totaler Spannungarmut.
Rob Zombie unternimmt in seiner Version des „Halloween“-Stoffes den Versuch einer Neuinterpretation und kann zunächst mit einer recht fesselnden ersten Hälfte punkten, bei der man alle Schwächen gern übersehen kann. Schnell jedoch entpuppt sich das Vorhaben als böse Mogelpackung, bei der Zombie seine Freakshow-Ästhetik daheim lässt und lieber die Scope-Kompositionen eines John Carpenter zu imitieren versucht, dabei aber eine Bruchlandung nach er nächsten erleidet und schließlich den ganzen Mythos der Figur aufgibt. Wirr erzählt und unzureichend in Szene gesetzt, hat der Film keinen Schimmer von dem, was er da nacherzählt: Der Subtext geht flöten und die biedere Moral von einst wird reproduziert: Was hat sich der Herr nur dabei gedacht.
Insgesamt ein echter guter Film. Besonders mit den Blick auf die Kindheit gut gemacht aber irgendwie hat mir was gefehlt. Aber trozdem find ich ihn echt gut neu umgesetzt.
Rob Zombie...Zwischen Genie und Wahnsinn. Was er in Halloween 1 (2007) gemacht hat ist einfach WELTKLASSE!!!!!!!!!! Was er in Halloween 2 (2009) gemacht hat ist unter aller würde...ABER DIESER TEIL IST HAMMER!!!!!!!!!!
Von den Fantastillionen von Remakes die kein Mensch braucht ist dieser meine neue Nummer 1. Rob Zombie soll sich bitte sofort ein neues Hobby suchen. Vielleicht Briefmarken sammeln oder Zugfahren oder sowas. Hauptsache ich muss nie wieder irgendwas von ihm sehen oder hören.
Die Adaptionen aus dem Original kommen komplett ohne feeling und alles was er sich selber ausgedacht hat ist absoluter crap! Zufälligerweise ist Myers Mutter ein total heißer Feger, so wie auch sonst alles was an weiblichen Personen auftaucht. Es gibt also jede Menge Titten und natürlich will Zombie sich später auch nicht nachsagen lassen dass er selber ne Pussy ist, daher gibts obendrauf noch jede Menge Brutalität und als kleines Schmankal (damit es wirklich auch der letzte Idiot kapiert) eine Vergewaltigungszene in der Klapsmühle. Wow, toll gemacht. Ich will mein Geld wieder.
...zwar nicht so gut wie das orginal...aber schon gut umgesetzt von rob zombie...der hier auch ein bissl mehr einblick aus der vergangenheit des michael myers zeigt...
Muss klar sagen, dass ich den Film auch weitaus besser finde als wie er von vielen Kritikern und Fans auseinander genommen wird und als Schrott abgestempelt wird.
Die Idee mehr auf Micheals Kindheit einzugehen und zu schildern wie er gelebt hat und wieso er das wurde was er heute ist finde ich persönlich ziemlich interessant. Der weitere Handlungsablauf ist dann zwar wieder aufs Nötigste begrenzt aber trotzdem schön anzusehen. Die Figur des Michaels finde ich im "Halloween"-Remake (gespielt von Tyler Mane) besser und brutaler als in den Vorgängern.
Bin mal auf "H2" gespannt.
auch wenn jeder das Remake verurteilt fand ich es doch recht gut. Besonders der junge Michael Myers Darsteller war brilliant. Wohl der beste Schauspieler der ganzen Films. Der Film geht mehr auf die Vorgeschichte ein und ist ja damit nicht direkt ein Remake des 1. Teils. Außerdem gab es auch so einige Schock-Effekte. Er ist nun mal viel blutiger und mit mehr nackten Möpsen als das Original, aber das gehört sich für einen Horrorfilm der sich in der heutigen Zeit noch gut verkaufen will.
Irgendwie war ich ja gespannt, aber auch im Vorfeld schon gespalten. Rob Zombie als Regisseur ließ mich krampfhaft zusammenzucken, Malcolm McDowell als Dr. Loomis ließ mich aufhorchen.
Zombie ist für mich der Blutwurstlieferant der MTV-Generation. McDowell ist für mich seit "Clockwork Orange" und "Gangster No. 1" die "Kulthackfresse" überhaupt. Nun denn, irgendwo las ich dann, dass Onkel Carpenter dem Projekt seinen Segen gegeben hätte. Ja dann, dachte ich mir, dann kann er ja nicht so übel sein. Rein da, möglichst an Halloween! Naja, es wurde dann doch der 1.November, aber egal.
Das Kino füllte sich langsam, und zu meinem Erschrecken fiel mir auf, dass der IQ mit steigender Zuschauerzahl in den Keller stürzte. Ein personalausweisfälschendes und nach Blut lechzendes I-Pödchen-Publikum knetete sich in die Sitze. Die Reihenfolge der Tatwaffen war den meisten schon vorab bekannt ("Jetzt kommt der Basi. Weiß ich aus'm Netz"), und wurde jemand zu Matsch geprügelt, hörte man ein "Boh, krass..." knapp am Szenenapplaus vorbei. Hm, aber daran bin ich wohl selbst schuld. Anspruchvolles Kino wurde mir ja auch nicht verprochen.
Was mich stört ist, dass man für Horrorfilme heutzutage eine Kotztüte mit ins Kino nehmen muss. Da wird Gewalt nicht dargestellt sondern schon fast zelebriert. Da hat sich ordentlich was geändert im Laufe der Zeit. Horror in den 80ern, okay, das war auch Blut und Gemetzel - aber jetzt? Die Schmerzgrenze wird einfach überschritten, finde ich.
Nun denn ... ich schweife aus. Was gibt's zum Film zu sagen?
Den etwas längeren Blick zurück in Michael Myers Kindheit fand ich einen netten Ansatz. Obwohl ich gehofft hatte, dass die Zeit in der Anstalt intensiver gehalten würde. Dr. Loomis' Gespräche und die endgültige Diagnose, also, das war mir zu schnell gebacken. Knapp aber gut gelöst fand ich das plötzliche "Stummschalten" von Michael. Auch seine Leidenschaft für Masken zähle ich zu den wenigen positiven Ergänzungen der Myers-Saga. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten werden Logiklöcher mit Blut aufgefüllt und vergessene Klischees hühnerbrühwarm serviert.
UND: Malcolm McDowell spielt zu selten mit!
Ja, wenn die Mutter strippt und der Stiefvater säuft, Mensch, da muss man ja irre werden. Die Teens denken nur an das Eine, tun es auch, und der Wortschatz ist so knapp wie die meisten hier getragenen Slips. Der Rest ist eine Schlachtplatte. "Erschlagen zum Mitzählen" oder "Wieviel Liter Blut hat der menschliche Körper?". Wer diese Themen und Fragen als reizvoll empfindet bitte eintreten (Nein, nicht das Gesicht des Kassierers ...), jeder andere, insbesondere der Carpenter-Fan sei gewarnt. Zur Erinnerung: Im Original von Carpenter floss kaum ein Tropfen Blut und trotzdem war er spannend. Ach ja, manchmal vermisse ich die 80er, weil ... Ach, ich schweife wieder aus.
Das remake von Halloween ist ihn gut gelungen
nur das eine szene mir seltsam vorkam.
Der Aufseher im gefängnis der Michael gut kannte und so...!
Wieso hat er ihn getötet, dis gab kein sinn in Rob Zombie's film Halloween.
Das Remake erzählt die Vorgeschichte von Michael Myers
der Film zeigt wieso er so geworden ist.!
ich bin gespannt wie die zweite fortsetzung von Rob Zombie's Halloween wird.!
Rob Zombie sagte mal er könne Remakes nicht ausstehen. Aber er wollte schon immer mal wissen warum Michael Myers so ein ausgeflippter Typ ist. In der ersten Dreiviertelstunde bekommt man die Vorgeschichte warum er durchgeknallt ist serviert und die haucht dem Film frisches Blut ein. Aber als er dann ausbricht hat man das Gefühl Zombie kopiert 1:1 das Original, was irgendwie schade ist.
Dennoch ist der Film sehenswert und vielleicht wird Teil 2 besser.
Ging mal garniecht, hab nach ein dreiviertel std. abgeschaltet. Die ganze Einführung mit den Jungen war gut inszeniert, aber nicht das was ich sehen wollte. Da das Komplette Michael Myers Mysterium demontiert wurde.
Nur um eine realistische Ursachenforschung an einen Killer durch zu Führen, so das am Ende nur noch ein zweiter Jason übrigbleibt.
Ein Film hat bei mir sofort verloren, wenn aus einer Figur etwas gemacht wirt, was sie weder halten noch Versprechen sollte.
Schluss endlich finde ich sowieso nur den ersten der Reihe wirklich gelungen, da die Figur an sich leider kein Potenzial besitzt um sie jedes mal aufs neu zu entdecken. Und wenn man dieser Figur das einzigste nimmt was sie halbwegs originell erscheinen läst, wie gesagt in diesen Fall das Mysterium seiner Bösartigkeit.
dann bleibt da nicht viel übrig, was man noch wider verwerten kann.
Irgendwie muss man dieses Film mögen, also ich zumindenst schau es mir öffter an. Aber perfekt find ich den Film trotzdem nicht. Mir fehlt irgenwie was im Film, aber gut fand ich das es sich nicht erst lange hingezogen hat bis was passiert.
Sicherlich ein Film der sich leicht über den Durchschnitt bewegt, schon alleine durch seine Teils schonungslosen Bilder. Allerdings halte ich es nicht ganz für ein Remake, sondern vielleicht eher für ein Prequel. Die ausgearbeitete Vorgeschichte des Michael Myers kann man sehen wie man will, sicherlich ein oder zwei Klischees dabei, aber im Großen nicht schlecht umgesetzt. Die zweite Hälfte ist okay, besticht wieder durch einige härtere Szenen, aber kommt ohne große Schauspielleistungen der Opfer aus. Nun ja, braucht man ja auch nicht unbedingt. Trotzdem bleibt es eben nur ein Remake/Prequel und kann das Original nicht übertreffen. Aber das muss es ja auch nicht, um zu gefallen.
Für mich persönlich besser als das Original. Scout Taylor-Compton überzeugt als neue Scream-Queen und auch sonst ist der Film wirklich spannend und hebt sich gekonnt von anderen Slasher-Filmen ab.
Durchaus ein Streifen den man sich mal anschauen kann. Aber bitte nur einmal. Rob Zombie fängt mit der Kindheit von Myers an, was recht gut gelungen ist. Allerdings kann der Film mit zunehmender Zeit sein Niveau nicht halten. Es wird mehr und mehr zur Schnitzeljagd. Insgesamt vlt ein bisschen zu lang gehalten. Aber man darf bei Rob auch nichts anderes erwarten als endlose Gewaltszenen die biss zum Ende ausgeschlachtet werden. Die Rolle von Myers ist mit Tyler Mane fast erstklassig besetzt worden. Allein die Statur dieses "Typen" bringt schon Atmosphäre in die Geschichte. Was mich wirklich gestört hat ist eher dass der arme Trejo mal wieder abgeschlachtet wurde. Der alte Sack hätte langsam mal eine gut Rolle zum Ende seiner Karriere verdient.
Ein durchaus gelungenes Remake des ähm Klassikers.
Kann man jetzt sehen wie man will aber die Reihe hat mir noch nie gefallen.
Rob macht seinen Job ganz gut und vor allem der Anfang haut rein.
Dennoch wird es dann nur noch schwächer da es absolut nix neues gibt.
Nicht mal die von Carpenters "Mothership" geklaute legendäre Filmmusik weiß dieses Plagiat richtig einzusetzen. Null Originalität, null Spannung, null Punkte.
Ein grandioses Remake des Horrorklassikers. Ein muss für wahre Horrorfans. Der Film hat auser Gruselfaktor auch noch viel SPannung und Action, was dem Film die richtige Note verpasst.
Mit einem strahlenden Auge sowie einem weinenden Auge muss man auf dieses Werk schauen. Denn einerseits wird hier Horror praktiziert, der sich aus einer gut erzählten Geschichte ergibt und andererseits geht ab Hälfte des Filmes diese Geschichte über in einen (fast) 08/15-Horrorstreifen. Das Remake war in jedem Fall angebracht, denn das Original aus den 70ern kann kaum noch jemanden schocken - zumindest war das bei mir nicht annähernd der Fall. Da gibt's hier schon wieder eher Anlass zum Gruseln. Gut gemacht - aber die Konsequenz die Geschichte über den ganzen Film überzeugend zu erzählen fehlt leider.
Bin ein absoluter Horrorfan und habe die ganzen Horrorserien gesehen, von Freitag der 13., über Nightmare on Elm Street oder auch Halloween. Das Remake ist wirklich klasse gemacht und zeigt einiges neues von Michael Myers. Spannung und Splatter pur. Sehr gelungen.
Schade. Denn, die erste halbe Stunde ist ne Wucht, die haut einem aus dem Sessel, wahnsinnig, schockierend. Später wirds langweilig, uninteressant, ein Aufguss eines ohnehin überbewerteten Films, aber die erste halbe Stunde...
Rob Zombies Interpretation des bekannten Stoffes ist Remake und Prequel in einem. Beginnt Carpenters Original unmittelbar mit dem Mord des jungen Michael an seiner Schwester, startet Zombie mit der Familie Myers. Dem pöbelnden Alkoholiker-Stiefvater, der tussihaften Schwester, der besorgt/fürsorglichen Strippermutter. Und dem Kleintier tötenden Michael. Den im Original motivlosen Ausbruch des Bösen in dem Jungen erklärt Zombie mit dessen soziologischen Umständen. Recht plakativ, aber dennoch wirkungsvoll, psychologisiert er die Taten Michaels, liefert ihm Motive und versieht sogar seinen Maskenzwang mit einer plausiblen Erklärung.
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Mit dieser Umdeutung der Ursprünge verschafft sich Zombie gleich zu Beginn sehr geschickt eine Rechtfertigung für die bloße Existenz des Films, da er wirklich mit etwas Neuem und gleichwohl schockierenden auffährt, was der Serie nach den vielen gegen die Wand gefahrenen Einfällen nicht schlecht zu Gesicht steht. Mit Michaels erstem Mord eines Menschen führt der Film eine gnadenlose Härte ein und diese Gangart wird beibehalten. Wo Carpenter auf Suspense, das unterschwellig Bedrohende setzte, legt Zombie weniger Wert auf subtilen Spannungsaufbau. Hier finden Michaels Taten voll und ganz visuell statt, nicht im imaginativen und/oder suggerierten. Die erste Hälfte des Films unterscheidet sich somit komplett vom Original, abgesehen vom Namen des Charakters, des Schwesternmordes an Halloween und einigen wenigen Tribut zollenden Feinheiten in der Kameraarbeit (Wechsel zwischen Täter und Opfer Perspektive) gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten. Auch in den Teil, der Michael in der Psychiatrie und während der therapeutischen Maßnahmen von Dr. Loomis zeigt, investiert Zombie viel Mühe, um die Bösartigkeit des Jungen auf eine psychologische Ebene runterzurechnen. Diese ersten rund 50 Minuten funktionieren als die Analyse einer gestörten Seele tatsächlich sehr gut und sind auch einfach eine nette Abwechslung zu sonst üblichen Schemata des Slasher-Genres, in dem ja üblicherweise kilometerweit an den Haaren herbeigezogene Exposition stattfindet. Dennoch wird der Auftakt in der Folge zum Problem des Films.
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Soviel Aufwand Zombie auch betreibt, das Psychogramm des Michael Myers in die Wahrnehmung dieses Charakters durch den Zuschauer zu verwurzeln, so sehr stört dabei seine Inszenierung der zweiten Filmhälfte. Ab Michaels Ausbruch aus der Psychiatrie bietet der Film nichts überraschendes mehr. Und baut weiterhin in keiner Sekunde wirklich Spannung auf. Sämtliche Morde sind vorhersehbar und der gesamte Aufbau läuft so stereotyp ab, dass alles vorangegangene plötzlich wie ein Fremdkörper wirkt, als hätte mitten im Film jemand auf einen anderen Kanal umgeschaltet. Die nun von Zombie eingestreuten Referenzen ans Original (Michael, der einfach nur dasteht und beim nächsten Hinsehen verschwunden ist) wirken im Gesamtton des Films leicht deplatziert. Das Morden findet weiterhin abseits jeden inszenatorischen Kniffes zur Anregung der Zuschauerphantasie statt, sondern erbarmungslos öffentlich (ohne dass der Gewaltgrad dabei in Regionen von etwa ‚Hostel’ oder der ‚Saw’-Reihe vordringt), was auf seine Art zwar zumindest technisch zu überzeugen weiß, von Zombie allerdings teils überstrapaziert wird. Ein paar Mal zu oft lässt er blutende, nackte Teenager nach vorigem Liebesakt vor Michael davonkriechen, bis dieser zum Todesstoß ansetzt. Das Element des Sadistischen ist in der Reihe kein unbedingt neues. Besonders im hierzulande beschlagnahmten Sequel von 1981, welches nahtlos an den Schluss seines Vorgängers anknüpft, findet es sich wieder, bei Zombie jedoch wiederholt es sich szenisch zu oft. Bis auf eine sehr kurze Sequenz, aus der der Regisseur aber leider nichts macht, weicht der Film völlig von der eingeschlagenen Route ab und wird ein bestenfalls überdurchschnittlicher, schlimmstenfalls belangloser Slasher, der sich den Genrekonventionen unterordnet.
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Schauspielerisch gibt es keine besonderen Ausfälle und keine absoluten Highlights. Daeg Faerch überzeugt als junger Michael ebenso wie Malcolm McDowell als Dr. Loomis und Zombie-Gattin Sheri Moon als Mutter Myers. Ex-Wrestler Tyler Mane als erwachsener Michael Myers hat zwar nichts zu schauspielern, macht aber durch seine gewaltige Statur einiges her. Alle anderen spielen beinahe schmerzlich offensichtliche Opferrollen, wobei jede einem gewissen Status entspricht, in dem sich Michael Myers befindet. Über die gezielten Morde des Mitschülers, der Schwester und des Stiefvaters, über den Gnadenlosen seines mitfühlenden Wärters (Danny Trejo), bis hin zu den völlig wahllosen.
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(komplette Review siehe http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=462558096)
waren die ersten beiden filme von rob zombie eher fingerübungen in sachen b-picture so gelingt ihm hier eine wirklich schlüssige eigeninterpretation des carpenterklassikers.
sticht sehr positiv aus der horror-neuverfilmungswelle raus.
Kritiker — Uninteressant 4.9
Der Film Halloween wurde von 19 Kritikern bewertet.
Stryke: inderzange.de
Die Geschichte um Michael Meyers und seine Schwester dürfte wohl jeder schon einmal verfolgt haben. Bei mir sind die letzten Resterinnerungen an die früheren Filme leider in weite Ferne gerückt, was mir aber ermöglichte, ohne Vorbehalte und ganz objektiv an dieses Remake heranzugehen.
Zombie versucht erstmals auch Michaels Kindheit stärker zu beleuchten und zu erklären, warum er so geworden ist, wie er es heute ist. Als Instrument fungiert dazu Malcolm McDowell (“Heroes”) als Dr. Loomis, der wie immer souverän spielt. Die Schocker hätten ruhig härter sein können, Zombie schafft es aber dennoch gut die Spannung zu halten und spart sich übermäßige Gewalt. Jugendfrei ist der Film aber allein schon wegen den netten Sexszenen nicht.
Rob Zombies Neuinterpretation von Carpenters “Halloween” macht Spass und weiß als schöner Horror-Thriller durchaus zu überzeugen. Für einen netten Filmabend genau das Richtige.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Halloween" in der "Rob Zombie"-Fassung ist deutlich härter als "Halloween" in der "John Carpenter"-Version. Zombie verpasst dem Klassiker einen frischen Look ohne dabei die Klasse des Originals zu erreichen. Die Neuinterpretation ist ein Film, der gerade bei der neuen Generation von Horrorfans viele Freunde finden wird, da bei ihnen diese härteren Filme hoch im Kurs stehen.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Ulkigerweise verliert der Film genau an dem Moment an Druck, an dem er seine "neuen Pfade" verläßt. Die zweite Hälfte ist nicht nur ein einfallsloses Nachäffen des Originals bis in die Dialogzeilen hinein, sondern selbst für die Standards eines by-the-numbers-Slashers ein allzu dröges Rumgeeier mit zwar ausgewalzten, aber uninteressanten Mordszenen.
Was mir tierisch auf die Eier geht, ist, wie Zottel-Zombie sich an der Gewalt gegen Frauen aufgeilt - nicht nur, daß sie sich fast immer zum Sterben ausziehen müssen, er läßt auch DREIMAL schwerverletzte Damen über den Boden kriechen, so als maximales Ergötzen am Leid des "schwachen Geschlechts". Die ausgespielte Vergewaltigung (natürlich von hinten, natürlich zweimal, natürlich zwei Stellungen) ist so überflüssig wie selbstzweckhaft und zeigt mal wieder, daß Zombie vor allem ein Arschloch ist.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Natürlich hat man das Original von Carpenter irgendwann mal gesehen, zum Myers-Fan hat's bei mir allerdings nicht gereicht. Umso entspannter konnte ich mir Rob Zombies Sichtweise zu Gemüte führen und bekam einen exzellenten Horror-Thriller serviert!
Zombies "Halloween" entwickelt in seiner wohltuend altmodischen Inszenierung einen spannenden Kontrast zum modernen Horror-Hype, der sich bereits im Film selbst definiert. Die erste Hälfte befasst sich mit Myers Kindheit und hier ist "Halloween" Erwachsenensache. Zombie langt gerne in Vollen, weiss aber natürlich um die Klischees und entspinnt ein virtuoses Spiel mit den typischen Elementen. Der kleine Meyers wütet sich durch seine Familie, die Regie wird dabei aber nur selten explizit. Ein Splatterfest sieht anders aus und man fühlt sich deshalb ernst genommen. Zombie macht es sich nicht einfach und lässt vorrangig auf der ausgeklügelten Tonspur den Horror losbrechen, während man sich in weiten Teilen… — Mehr
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Vergleicht man den Filmanfang von Halloween aus dem Jahr 1978 mit dem des aktuellen Remakes, offenbart sich bereits die grundsätzliche Differenz: Während der Low-Budget-Klassiker mit einer unendlich langen subjektiven Kamerafahrt besticht, die die Sicht des jungen Psychopathen Michael Myers einnimmt und in einer unheimlichen Art und Weise das Geschehen im nächtlichen Elternhaus aus nächster Nähe darstellt, findet man sich zu Beginn von Rob Zombies Remake umringt von brüllenden Freaks wieder: »Scheiße, Titten, Pimmellutscher, Schwuchtel, Schlampe.«
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Die Knabenjahre der Schlächter haben Konjunktur. Leatherface und Hannibal Lecter sind ausgeweidet, da macht sich Genre-Fan Robert Bartleh Cummings alias Rob Zombie an Carpenters Horror-Klassiker "Halloween - Die Nacht des Grauens". Mit dem ehemaligen Wrestler Tyler Mane gibt er dem Stehaufmännchen Michael Myers zwar eine beeindruckende physische Präsenz, seine psychologische Herleitung der Figur bringt aber außer "Schlechte Kindheit gehabt?"-Plattitüden nicht viel Neues zustande.
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Rochus Wolff: critic.de
Rob Zombies Remake von John Carpenters Halloween ist glücklicherweise nicht das achte Sequel, sondern bietet einen durchaus frischen Blick vor allem auf die Kindheit der Figur Michael Myers.
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
In den ersten 40 Minuten versucht Zombie einen Einblick in die Kindheit Meyers zu werfen und tappt dabei von einem Küchenpsychologie-Fettnäpfchen ins nächste ("Ich bin hässlich" - Mikey verstümmelt gern Tiere). Nach einer 15-jährigen "Klausurzeit" bricht der Maskenschlächter aus der Irrenanstalt aus und Zombie verliert seine inszenatorische Identität. Dem gebrechlichen Carpenter anbiedernd verfällt der Trash-Musiker in dessen Routine und kopiert die alte Haddonfield-Schauermär vom Wegrennen, Kreischen und Sterben. Dem so genannten Innovator des Horror-Genres hätte man die exzessive Nutzung der Schablone nicht zugetraut. Wieder was gelernt. Andererseits geben Prequels in der Regel wenig Freiräume. Doch die Teenage-Sex-Schlachterplatte der letzten 20 Minuten verdeutlicht nur eins: Michael, jetzt sollte auch mal Schluss sein!
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Love hurts. Das trifft sowohl für den Rob Zombie Fan zu, als auch für das HALLOWEEN Remake an sich. Was beginnt wie eine ideenreiche, interessante und verstörende Neuauflage des Klassikers, endet wie eine uninspirierte Kopie von Carpenters Film. Das tut weh, weil gerade im ersten Drittel große Momente aufwarten. Sehr zwispältige Angelegenheit, weil die erste Hälfte deutlich die Handschrift des Regisseurs trägt, HALLOWEEN dann aber zum abgefilmten Original verkommt. Mit totaler Spannungarmut.
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
Rob Zombie unternimmt in seiner Version des „Halloween“-Stoffes den Versuch einer Neuinterpretation und kann zunächst mit einer recht fesselnden ersten Hälfte punkten, bei der man alle Schwächen gern übersehen kann. Schnell jedoch entpuppt sich das Vorhaben als böse Mogelpackung, bei der Zombie seine Freakshow-Ästhetik daheim lässt und lieber die Scope-Kompositionen eines John Carpenter zu imitieren versucht, dabei aber eine Bruchlandung nach er nächsten erleidet und schließlich den ganzen Mythos der Figur aufgibt. Wirr erzählt und unzureichend in Szene gesetzt, hat der Film keinen Schimmer von dem, was er da nacherzählt: Der Subtext geht flöten und die biedere Moral von einst wird reproduziert: Was hat sich der Herr nur dabei gedacht.
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Kommentare — Ganz gut 6.1
Der Film Halloween wurde von 720 Mitgliedern bewertet.
tinkasminusch 2010/02/07 16:02:30
Insgesamt ein echter guter Film. Besonders mit den Blick auf die Kindheit gut gemacht aber irgendwie hat mir was gefehlt. Aber trozdem find ich ihn echt gut neu umgesetzt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Zichi03 2010/01/16 21:41:35
Rob Zombie...Zwischen Genie und Wahnsinn. Was er in Halloween 1 (2007) gemacht hat ist einfach WELTKLASSE!!!!!!!!!! Was er in Halloween 2 (2009) gemacht hat ist unter aller würde...ABER DIESER TEIL IST HAMMER!!!!!!!!!!
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IamYlem 2010/01/15 04:00:33
Von den Fantastillionen von Remakes die kein Mensch braucht ist dieser meine neue Nummer 1. Rob Zombie soll sich bitte sofort ein neues Hobby suchen. Vielleicht Briefmarken sammeln oder Zugfahren oder sowas. Hauptsache ich muss nie wieder irgendwas von ihm sehen oder hören.
Die Adaptionen aus dem Original kommen komplett ohne feeling und alles was er sich selber ausgedacht hat ist absoluter crap! Zufälligerweise ist Myers Mutter ein total heißer Feger, so wie auch sonst alles was an weiblichen Personen auftaucht. Es gibt also jede Menge Titten und natürlich will Zombie sich später auch nicht nachsagen lassen dass er selber ne Pussy ist, daher gibts obendrauf noch jede Menge Brutalität und als kleines Schmankal (damit es wirklich auch der letzte Idiot kapiert) eine Vergewaltigungszene in der Klapsmühle. Wow, toll gemacht. Ich will mein Geld wieder.
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Bradbury 2010/01/02 21:30:45
Unspannendes Remake, das mit seiner platten Vorgeschichte den Michael-Myers-Mythos sauber zerlegt. Troll dich, Zombie!
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BlueEyedDevil80 2009/12/13 15:51:50
Gelungene Neuinszenierung eines Genre-Klassikers. Ich bin gespannt auf Teil 2.
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Coyote25 2009/11/08 00:48:30
...zwar nicht so gut wie das orginal...aber schon gut umgesetzt von rob zombie...der hier auch ein bissl mehr einblick aus der vergangenheit des michael myers zeigt...
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Benner 2009/11/03 15:05:46
Muss klar sagen, dass ich den Film auch weitaus besser finde als wie er von vielen Kritikern und Fans auseinander genommen wird und als Schrott abgestempelt wird.
Die Idee mehr auf Micheals Kindheit einzugehen und zu schildern wie er gelebt hat und wieso er das wurde was er heute ist finde ich persönlich ziemlich interessant. Der weitere Handlungsablauf ist dann zwar wieder aufs Nötigste begrenzt aber trotzdem schön anzusehen. Die Figur des Michaels finde ich im "Halloween"-Remake (gespielt von Tyler Mane) besser und brutaler als in den Vorgängern.
Bin mal auf "H2" gespannt.
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michzell 2009/11/01 21:27:56
auch wenn jeder das Remake verurteilt fand ich es doch recht gut. Besonders der junge Michael Myers Darsteller war brilliant. Wohl der beste Schauspieler der ganzen Films. Der Film geht mehr auf die Vorgeschichte ein und ist ja damit nicht direkt ein Remake des 1. Teils. Außerdem gab es auch so einige Schock-Effekte. Er ist nun mal viel blutiger und mit mehr nackten Möpsen als das Original, aber das gehört sich für einen Horrorfilm der sich in der heutigen Zeit noch gut verkaufen will.
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_SUPERNATURAL_ 2009/11/04 14:20:18
jop so is es, Rob Zombie hat den jungen Michael Myers sehr gut dargestellt.!
der Suk 2009/10/27 12:31:10
Irgendwie war ich ja gespannt, aber auch im Vorfeld schon gespalten. Rob Zombie als Regisseur ließ mich krampfhaft zusammenzucken, Malcolm McDowell als Dr. Loomis ließ mich aufhorchen.
Zombie ist für mich der Blutwurstlieferant der MTV-Generation. McDowell ist für mich seit "Clockwork Orange" und "Gangster No. 1" die "Kulthackfresse" überhaupt. Nun denn, irgendwo las ich dann, dass Onkel Carpenter dem Projekt seinen Segen gegeben hätte. Ja dann, dachte ich mir, dann kann er ja nicht so übel sein. Rein da, möglichst an Halloween! Naja, es wurde dann doch der 1.November, aber egal.
Das Kino füllte sich langsam, und zu meinem Erschrecken fiel mir auf, dass der IQ mit steigender Zuschauerzahl in den Keller stürzte. Ein personalausweisfälschendes und nach Blut lechzendes I-Pödchen-Publikum knetete sich in die Sitze. Die Reihenfolge der Tatwaffen war den meisten schon vorab bekannt ("Jetzt kommt der Basi. Weiß ich aus'm Netz"), und wurde jemand zu Matsch geprügelt, hörte man ein "Boh, krass..." knapp am Szenenapplaus vorbei. Hm, aber daran bin ich wohl selbst schuld. Anspruchvolles Kino wurde mir ja auch nicht verprochen.
Was mich stört ist, dass man für Horrorfilme heutzutage eine Kotztüte mit ins Kino nehmen muss. Da wird Gewalt nicht dargestellt sondern schon fast zelebriert. Da hat sich ordentlich was geändert im Laufe der Zeit. Horror in den 80ern, okay, das war auch Blut und Gemetzel - aber jetzt? Die Schmerzgrenze wird einfach überschritten, finde ich.
Nun denn ... ich schweife aus. Was gibt's zum Film zu sagen?
Den etwas längeren Blick zurück in Michael Myers Kindheit fand ich einen netten Ansatz. Obwohl ich gehofft hatte, dass die Zeit in der Anstalt intensiver gehalten würde. Dr. Loomis' Gespräche und die endgültige Diagnose, also, das war mir zu schnell gebacken. Knapp aber gut gelöst fand ich das plötzliche "Stummschalten" von Michael. Auch seine Leidenschaft für Masken zähle ich zu den wenigen positiven Ergänzungen der Myers-Saga. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten werden Logiklöcher mit Blut aufgefüllt und vergessene Klischees hühnerbrühwarm serviert.
UND: Malcolm McDowell spielt zu selten mit!
Ja, wenn die Mutter strippt und der Stiefvater säuft, Mensch, da muss man ja irre werden. Die Teens denken nur an das Eine, tun es auch, und der Wortschatz ist so knapp wie die meisten hier getragenen Slips. Der Rest ist eine Schlachtplatte. "Erschlagen zum Mitzählen" oder "Wieviel Liter Blut hat der menschliche Körper?". Wer diese Themen und Fragen als reizvoll empfindet bitte eintreten (Nein, nicht das Gesicht des Kassierers ...), jeder andere, insbesondere der Carpenter-Fan sei gewarnt. Zur Erinnerung: Im Original von Carpenter floss kaum ein Tropfen Blut und trotzdem war er spannend. Ach ja, manchmal vermisse ich die 80er, weil ... Ach, ich schweife wieder aus.
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_SUPERNATURAL_ 2009/10/26 12:12:09
Rob Zombie
Das remake von Halloween ist ihn gut gelungen
nur das eine szene mir seltsam vorkam.
Der Aufseher im gefängnis der Michael gut kannte und so...!
Wieso hat er ihn getötet, dis gab kein sinn in Rob Zombie's film Halloween.
Das Remake erzählt die Vorgeschichte von Michael Myers
der Film zeigt wieso er so geworden ist.!
ich bin gespannt wie die zweite fortsetzung von Rob Zombie's Halloween wird.!
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Blonder 2009/10/24 15:10:16
Rob Zombie sagte mal er könne Remakes nicht ausstehen. Aber er wollte schon immer mal wissen warum Michael Myers so ein ausgeflippter Typ ist. In der ersten Dreiviertelstunde bekommt man die Vorgeschichte warum er durchgeknallt ist serviert und die haucht dem Film frisches Blut ein. Aber als er dann ausbricht hat man das Gefühl Zombie kopiert 1:1 das Original, was irgendwie schade ist.
Dennoch ist der Film sehenswert und vielleicht wird Teil 2 besser.
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Rocky22 2009/08/22 00:16:43
Ging mal garniecht, hab nach ein dreiviertel std. abgeschaltet. Die ganze Einführung mit den Jungen war gut inszeniert, aber nicht das was ich sehen wollte. Da das Komplette Michael Myers Mysterium demontiert wurde.
Nur um eine realistische Ursachenforschung an einen Killer durch zu Führen, so das am Ende nur noch ein zweiter Jason übrigbleibt.
Ein Film hat bei mir sofort verloren, wenn aus einer Figur etwas gemacht wirt, was sie weder halten noch Versprechen sollte.
Schluss endlich finde ich sowieso nur den ersten der Reihe wirklich gelungen, da die Figur an sich leider kein Potenzial besitzt um sie jedes mal aufs neu zu entdecken. Und wenn man dieser Figur das einzigste nimmt was sie halbwegs originell erscheinen läst, wie gesagt in diesen Fall das Mysterium seiner Bösartigkeit.
dann bleibt da nicht viel übrig, was man noch wider verwerten kann.
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HauntedSaint 2009/09/23 10:21:54
Bravo, besser kann mans nich ausdrücken.
Sanylein 2009/08/02 04:16:32
Irgendwie muss man dieses Film mögen, also ich zumindenst schau es mir öffter an. Aber perfekt find ich den Film trotzdem nicht. Mir fehlt irgenwie was im Film, aber gut fand ich das es sich nicht erst lange hingezogen hat bis was passiert.
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PrettyPenny 2009/07/31 07:54:06
Sicherlich ein Film der sich leicht über den Durchschnitt bewegt, schon alleine durch seine Teils schonungslosen Bilder. Allerdings halte ich es nicht ganz für ein Remake, sondern vielleicht eher für ein Prequel. Die ausgearbeitete Vorgeschichte des Michael Myers kann man sehen wie man will, sicherlich ein oder zwei Klischees dabei, aber im Großen nicht schlecht umgesetzt. Die zweite Hälfte ist okay, besticht wieder durch einige härtere Szenen, aber kommt ohne große Schauspielleistungen der Opfer aus. Nun ja, braucht man ja auch nicht unbedingt. Trotzdem bleibt es eben nur ein Remake/Prequel und kann das Original nicht übertreffen. Aber das muss es ja auch nicht, um zu gefallen.
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AgentGuhl86 2009/07/31 10:02:47
Ganz deiner Meinung - trifft ins Schwarze! :)
Kevin2803 2009/06/19 00:34:55
Für mich persönlich besser als das Original. Scout Taylor-Compton überzeugt als neue Scream-Queen und auch sonst ist der Film wirklich spannend und hebt sich gekonnt von anderen Slasher-Filmen ab.
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hulk 75 2009/06/10 19:01:07
EINE LEGENDE ERWACHT ZU NEUEM LEBEN.
Die Neu-Interpretation von MICHAEL MYERS ist voll gelungen.
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Slaughtergod 2009/06/06 03:44:29
Durchaus ein Streifen den man sich mal anschauen kann. Aber bitte nur einmal. Rob Zombie fängt mit der Kindheit von Myers an, was recht gut gelungen ist. Allerdings kann der Film mit zunehmender Zeit sein Niveau nicht halten. Es wird mehr und mehr zur Schnitzeljagd. Insgesamt vlt ein bisschen zu lang gehalten. Aber man darf bei Rob auch nichts anderes erwarten als endlose Gewaltszenen die biss zum Ende ausgeschlachtet werden. Die Rolle von Myers ist mit Tyler Mane fast erstklassig besetzt worden. Allein die Statur dieses "Typen" bringt schon Atmosphäre in die Geschichte. Was mich wirklich gestört hat ist eher dass der arme Trejo mal wieder abgeschlachtet wurde. Der alte Sack hätte langsam mal eine gut Rolle zum Ende seiner Karriere verdient.
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Stormbringer 2009/05/18 17:33:25
Ein durchaus gelungenes Remake des ähm Klassikers.
Kann man jetzt sehen wie man will aber die Reihe hat mir noch nie gefallen.
Rob macht seinen Job ganz gut und vor allem der Anfang haut rein.
Dennoch wird es dann nur noch schwächer da es absolut nix neues gibt.
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filmbaum 2009/04/29 23:03:25
Nicht mal die von Carpenters "Mothership" geklaute legendäre Filmmusik weiß dieses Plagiat richtig einzusetzen. Null Originalität, null Spannung, null Punkte.
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Pattex 2009/04/26 19:36:42
Ein grandioses Remake des Horrorklassikers. Ein muss für wahre Horrorfans. Der Film hat auser Gruselfaktor auch noch viel SPannung und Action, was dem Film die richtige Note verpasst.
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AgentGuhl86 2009/04/13 21:15:45
Mit einem strahlenden Auge sowie einem weinenden Auge muss man auf dieses Werk schauen. Denn einerseits wird hier Horror praktiziert, der sich aus einer gut erzählten Geschichte ergibt und andererseits geht ab Hälfte des Filmes diese Geschichte über in einen (fast) 08/15-Horrorstreifen. Das Remake war in jedem Fall angebracht, denn das Original aus den 70ern kann kaum noch jemanden schocken - zumindest war das bei mir nicht annähernd der Fall. Da gibt's hier schon wieder eher Anlass zum Gruseln. Gut gemacht - aber die Konsequenz die Geschichte über den ganzen Film überzeugend zu erzählen fehlt leider.
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MarkusVoll 2009/03/20 15:53:51
Bin ein absoluter Horrorfan und habe die ganzen Horrorserien gesehen, von Freitag der 13., über Nightmare on Elm Street oder auch Halloween. Das Remake ist wirklich klasse gemacht und zeigt einiges neues von Michael Myers. Spannung und Splatter pur. Sehr gelungen.
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stalker 2009/02/04 16:15:46
Schade. Denn, die erste halbe Stunde ist ne Wucht, die haut einem aus dem Sessel, wahnsinnig, schockierend. Später wirds langweilig, uninteressant, ein Aufguss eines ohnehin überbewerteten Films, aber die erste halbe Stunde...
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Ripley_88 2009/01/26 19:10:59
Der erste und einzige Halloween-Film, den ich mir ansehe.
Recht spannend und gut gemacht.
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ChristiansFoyer 2009/01/09 10:25:39
Rob Zombies Interpretation des bekannten Stoffes ist Remake und Prequel in einem. Beginnt Carpenters Original unmittelbar mit dem Mord des jungen Michael an seiner Schwester, startet Zombie mit der Familie Myers. Dem pöbelnden Alkoholiker-Stiefvater, der tussihaften Schwester, der besorgt/fürsorglichen Strippermutter. Und dem Kleintier tötenden Michael. Den im Original motivlosen Ausbruch des Bösen in dem Jungen erklärt Zombie mit dessen soziologischen Umständen. Recht plakativ, aber dennoch wirkungsvoll, psychologisiert er die Taten Michaels, liefert ihm Motive und versieht sogar seinen Maskenzwang mit einer plausiblen Erklärung.
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Mit dieser Umdeutung der Ursprünge verschafft sich Zombie gleich zu Beginn sehr geschickt eine Rechtfertigung für die bloße Existenz des Films, da er wirklich mit etwas Neuem und gleichwohl schockierenden auffährt, was der Serie nach den vielen gegen die Wand gefahrenen Einfällen nicht schlecht zu Gesicht steht. Mit Michaels erstem Mord eines Menschen führt der Film eine gnadenlose Härte ein und diese Gangart wird beibehalten. Wo Carpenter auf Suspense, das unterschwellig Bedrohende setzte, legt Zombie weniger Wert auf subtilen Spannungsaufbau. Hier finden Michaels Taten voll und ganz visuell statt, nicht im imaginativen und/oder suggerierten. Die erste Hälfte des Films unterscheidet sich somit komplett vom Original, abgesehen vom Namen des Charakters, des Schwesternmordes an Halloween und einigen wenigen Tribut zollenden Feinheiten in der Kameraarbeit (Wechsel zwischen Täter und Opfer Perspektive) gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten. Auch in den Teil, der Michael in der Psychiatrie und während der therapeutischen Maßnahmen von Dr. Loomis zeigt, investiert Zombie viel Mühe, um die Bösartigkeit des Jungen auf eine psychologische Ebene runterzurechnen. Diese ersten rund 50 Minuten funktionieren als die Analyse einer gestörten Seele tatsächlich sehr gut und sind auch einfach eine nette Abwechslung zu sonst üblichen Schemata des Slasher-Genres, in dem ja üblicherweise kilometerweit an den Haaren herbeigezogene Exposition stattfindet. Dennoch wird der Auftakt in der Folge zum Problem des Films.
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Soviel Aufwand Zombie auch betreibt, das Psychogramm des Michael Myers in die Wahrnehmung dieses Charakters durch den Zuschauer zu verwurzeln, so sehr stört dabei seine Inszenierung der zweiten Filmhälfte. Ab Michaels Ausbruch aus der Psychiatrie bietet der Film nichts überraschendes mehr. Und baut weiterhin in keiner Sekunde wirklich Spannung auf. Sämtliche Morde sind vorhersehbar und der gesamte Aufbau läuft so stereotyp ab, dass alles vorangegangene plötzlich wie ein Fremdkörper wirkt, als hätte mitten im Film jemand auf einen anderen Kanal umgeschaltet. Die nun von Zombie eingestreuten Referenzen ans Original (Michael, der einfach nur dasteht und beim nächsten Hinsehen verschwunden ist) wirken im Gesamtton des Films leicht deplatziert. Das Morden findet weiterhin abseits jeden inszenatorischen Kniffes zur Anregung der Zuschauerphantasie statt, sondern erbarmungslos öffentlich (ohne dass der Gewaltgrad dabei in Regionen von etwa ‚Hostel’ oder der ‚Saw’-Reihe vordringt), was auf seine Art zwar zumindest technisch zu überzeugen weiß, von Zombie allerdings teils überstrapaziert wird. Ein paar Mal zu oft lässt er blutende, nackte Teenager nach vorigem Liebesakt vor Michael davonkriechen, bis dieser zum Todesstoß ansetzt. Das Element des Sadistischen ist in der Reihe kein unbedingt neues. Besonders im hierzulande beschlagnahmten Sequel von 1981, welches nahtlos an den Schluss seines Vorgängers anknüpft, findet es sich wieder, bei Zombie jedoch wiederholt es sich szenisch zu oft. Bis auf eine sehr kurze Sequenz, aus der der Regisseur aber leider nichts macht, weicht der Film völlig von der eingeschlagenen Route ab und wird ein bestenfalls überdurchschnittlicher, schlimmstenfalls belangloser Slasher, der sich den Genrekonventionen unterordnet.
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Schauspielerisch gibt es keine besonderen Ausfälle und keine absoluten Highlights. Daeg Faerch überzeugt als junger Michael ebenso wie Malcolm McDowell als Dr. Loomis und Zombie-Gattin Sheri Moon als Mutter Myers. Ex-Wrestler Tyler Mane als erwachsener Michael Myers hat zwar nichts zu schauspielern, macht aber durch seine gewaltige Statur einiges her. Alle anderen spielen beinahe schmerzlich offensichtliche Opferrollen, wobei jede einem gewissen Status entspricht, in dem sich Michael Myers befindet. Über die gezielten Morde des Mitschülers, der Schwester und des Stiefvaters, über den Gnadenlosen seines mitfühlenden Wärters (Danny Trejo), bis hin zu den völlig wahllosen.
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(komplette Review siehe http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=462558096)
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IzzO 2008/12/22 13:02:29
Einfach gut. Rob Zombie kanns einfach!
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Ortega Lorre 2008/11/16 21:19:19
Ein weiteres Kapitel aus "Remakes die die Welt nicht braucht"
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alanger 2008/10/31 19:55:12
waren die ersten beiden filme von rob zombie eher fingerübungen in sachen b-picture so gelingt ihm hier eine wirklich schlüssige eigeninterpretation des carpenterklassikers.
sticht sehr positiv aus der horror-neuverfilmungswelle raus.
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JB 2008/10/24 15:52:47
Naaaja also so wirklich gruselig find ich ihn nicht.
auserdem stellenweise sehr unrealistisch
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dddddd 2008/10/20 21:03:20
super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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