Hana-bi - Feuerblume

Hana-bi (1997), JP
Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 22.01.1998

7.8 Kritiker
19 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
1047 Bewertungen
24 Kommentare
Hana-bi - Feuerblume - Bild 6055783
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Takeshi Kitano, mit Takeshi Kitano und Kayoko Kishimoto

Der Polizist Nishi hat seine kleine Tochter verloren und seine kranke Frau wird bald sterben. Er kündigt den Dienst, überfällt eine Bank, um ihre letzte gemeinsame Reise zu finanzieren. Aber Yakuza-Gangster sind ihm auf den Fersen, denen er noch Geld schuldet.

  • 37795279001_1029902128001_28634-thumb-square
  • Hana-bi - Feuerblume - Bild 28635
  • Hana-bi - Feuerblume - Bild 28636
  • Hana-bi - Feuerblume - Bild 28637
  • Hana-bi - Feuerblume - Bild 2492652

Mehr Bilder und Videos zu Hana-bi - Feuerblume


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Hana-bi - Feuerblume

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Melancholischer Abgesang auf das Leben der Marke Kitano.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (23) — Film: Hana-bi - Feuerblume

Kommentar schreiben
Sortierung

Keky

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine meisterliche umsetzung von: "Bilder sprechen 1000 Worte". Kein spielen mit der Lautstärke um Dramatik und Spannung zu erzeugen. Keine billigen Tricks dieser art. Es gilt viel mehr: "In der Ruhe liegt die Kraft". und "Ruhe" heißt hier nicht lange weile. Die kommt gar nicht auf in diesem Film. Dafür sorgen aussagekräftige (Obwohl sehr einfach wirkende) Bilder. Einfacher aber genialer schnitt, und ne ruhige Kamera , die gerade genug Zeit läßt um die Botschaften zu verstehen. Ein harmonischer Rhythmus, im wechsel zwischen Drama und Witz, während die Spannung durchgehend da ist. Entspannend sind auch die "witzeinlagen". nicht das übliche Sprücheklopfen im Italo-style, sondern plötzlich aus der Situation entstehend. Takeshi versteht nicht nur sein Handwerk als Regiseur, er ist auch ein hervorragender Schauspieler. Er braucht nicht viele Worte, seine Mimik ist sagenhaft. zur Story: Sobald man seine Frau kennenlernt, versteht man die starke bindung zwischen ihnen. da haben sich zwei total verschiedene menschen gefunden, die sich perfekt ergänzen. Kein wunder was er für sie alles tut. eigentlich sollte noch "Liebesfilm" ins Genre hinzugefügt werden^.^ denn obwohl dieser Teil, durch die "Story" trumherum, in den hintergrund geschoben wird, ist es das worum es handelt. Den Film mögen Rambo fans, Blut- und ballerfanatiker vlt langweilig finden. Die sind eben im falschen Film. Für geistig Erwachsene aber: EIN WIRKLICH SEHENSWERTER, GUTGEMACHTER FILM !!! . . . "Wieso geben sie diesen Blumen noch Wasser? die sind doch schon verwelckt!" Wer diese scene am Strand nicht verstanden hat, hat nichts verstanden.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dustyOn3

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der wohl bekannteste Film von Takeshi Kitano. Und das zu Recht. "Hana-Bi" ist ebenso mein Lieblingsfilm von und mit Kitano, als auch der beste Yakuza-Thriller überhaupt. Alleine seine Mimik - Diese eiskalte Visage, welche dennoch einen gewissen beruhigenden und starken Charakter hat.

Am Ende haben wir eine wunderbare Handlung, welche durch den poethischen Effekt der Sprechpassagen und die Hintergrundmusik etwas ganz Besonderes ist und bleiben wird. Neben der erwähnten emotionalen Sparte bietet "Hana-Bi" natürlich auch knallharte Action und last but not least den Meister himself - Takeshi Kitano. Was kann da noch schief gehen? Einfach nur stark.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ElMagico

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wieso geben sie diesen Blumen noch Wasser, die sind doch schon verwelkt" sagt der Mann am Strand und fasst für mich grob den Inhalt des Films zusammen. Von Schuld getrieben versucht Takeshi Kitano/Nishi anderen das Leben erträglicher zu machen...man weiss aber nie, ob er nicht einfach nur sein Leben erträglich machen will, ob er nicht seiner eigenen Blume Wasser geben will. Denn er selbst ist scheinbar der einzige, der seine eigenen Visionen schon komplett verloren hat und für sich auch kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Gewalt als seine letzte, hilflose Art der Kommunikation, da Worte doch nichts mehr zu sagen vermögen.
Es gibt Momente wo genau diese Sprachlosigkeit den Film sehr zäh wirken lässt, fast schon weh tut...aber genau das soll sie wohl auch.
Insgesamt ein ziemlich dunkles und pessimistisches Werk, welches aber durchaus immer wieder von helleren, positiv geprägten Momenten durchsetzt ist. Der Film bleibt auf jeden Fall länger im Kopf, als die 100 Minuten die er dauert.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy Dufresne

Antwort löschen

schön geschrieben.... ganz besonderer Film für mich...


Shritz

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kitanos Dimension eines lakonischen "Helden". Die Intensität die "Hana-Bi" ausstrahlt entsteht nicht durch die Handlung, sondern durch die Gefühle der Figuren, die über Mimik, Gestick und über den Kontext geäußert werden. Die stille und sensible Inszenierung steht dem Film sehr gut, verschafft ihm subtile Momente voller Schönheit und gleicher Maßen auch Brutalität (physischer wie psychischer). Doch leider entstehen trotz aller Schönheit und Subtilität einige Längen, sodass der Film mit unter etwas anstrengend oder gar ermüdent wirken kann. Doch durch Kitanos perfekte Verkörperung des Protagonisten wirkt die Grundstimmung des Films omnipräsent auf den Zuschauer ein, der sich der Tragik dieses Leidenswegen kaum entziehen kann.
Kitanos Feuerblume ist ganz gewiss kein leichtes Werk. Um all seine Fassetten wahrzunehmen bedarf einem hohen Maß an Aufmerksamkeit. Was der Film jedoch ganz sicher ist ist eines: menschlich. Um so stärker wirkt das zwar absehbare, aber perfekt inszenierte Ende.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

momopipi

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Für eine Vorhersage von 8,5p sicherlich eine Enttäuschung.
Die Akustik hat hier absolut nicht gestimmt (ich kam mir vor, als wäre ich in einem chinesischen Kitschfilm der 70er Jahre), letztendlich will der Film selber nicht wissen, was er ist und die Geschichte ist auch nicht wirklich spektakulär. Die erste halbe Stunde hat so ein tolles Fundament aufgebaut, doch mit der Zeit wurde es zu einer 08/15-Sache. Immerhin ist dies ein japanischer Film, ich habe mir vorgestellt, dass so ein Park Chan-wook (Regie bei Oldboy,"Vengeance-Filme" und viele mehr) da hätte mithelfen sollen, um dem Film die richtige Würze zu verleihen. Die solide Arbeit des Protagonisten und die Energie der ca. ersten 30min des Films heben die Wertung an.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Flunsi

Antwort löschen

Warum sollte ein Regisseur einem anderen helfen, noch dazu einer aus einem völlig anderen Genre? Und wie kannst du bei einem solchen Film von Würze sprechen?


momopipi

Antwort löschen

sieht wohl so aus, dass ich den film in eine ganz andere spur drängen möchte. aber so gefiel mir der film einfach nicht. diese idee kombiniert mit den eigenarten des ostasiatischen kinos kann unter umständen funktionieren, wenn so ein regisseur wie chan-wook park, ein meister von ruhigen bildern und groteskwirkenden actioneinlagen das alles gemacht hätte. ich bleib meinen worten von vor 8 monaten immer noch treu. und das wort genre missbrauchst du leider unnötig.


Nutella?!!

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Ich bin immer schon davon ausgehend, dass es sich um einen Japanischen Film handelt, leicht voreingenommen und verleitet ihn besser zu bewerten als er ist. Dazu kommt dann eine Voraussage von 9 Punkten.. was nun nicht gerade alltaeglich ist!
Aber komischerweise: .. ne.
Das war nicht das was ich mir schon irgendwo von Hana-Bi erhofft hatte, zu erleben.
Echte Fans koennen einem dann selbstverstaendlich vorwerfen, hat man ihn "zu schlecht" bewertet, man habe ihn nicht "verstanden" oder sei mit falschen Erwartungen an diesen "Stummfilm" gegangen.
Doch kann ich nur schwer nachvollziehen wie man so euphorisiert von der so tollen Stimmung des "Schweigen ist Gold"-Filmes, mit Dialogen die auch nur dann stattfinden -wenn es "noetig" ist, reden kann.
-Der komplette Film ist ein Ende!
Fuer mich hatte jede Szene, von der Ersten an, die Stimmung einer letzten. Man koennte also jedes Stueck des Filmes in ein Finale (eines Anderen) packen...und ich weiß nicht ob ich das so gut finden soll..
Mag sein, dass es ja ganz romantisch ist, wie er seiner kranken Frau noch einen schoenen Abschluss ermoeglichen moechte, und auf der anderen Seite, als Kontrastprogramm in den Himmel gelobt, er so unheimlich brutal und kompromisslos jeden Wiedersachen kurzerhand aus dem Weg raeumt... aber authentisch und nachvollziehbar ist anders. ( Außer kurz ueber jeden Mist zu lachen und Danke zu sagen koennte seine Frau auch gern mehr geredet haben..)
Ich stelle mich jetzt nicht mit großen Fragezeichen in den Augen hin und frage: "Was will dieser Film ?_?", da es sich bei Hana-bi um einen dieser "Man liebt oder hasst ihn"- Filme dreht, weswegen ich auch verstehen koennte, wenn man mehr Filme von Kitano kennt und fuer gut empfindet, man auch diesen mag.. aber nicht jeder kann hiermit etwas anfangen.
Zugute halten muss ich, dass er zum malen anregt!
Aber fuer 9 Punkte muesste zu viel an zu vielen Stellen anders gemacht sein.

-Schade, dabei haette ich Hana-Bi gern (auch) gemocht.. ):

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Andy Dufresne

Antwort löschen

Hab viel zu wenige Asiafilme gesehen,hängt damit zusammen das main "Asiafreund" zum Studieren wegging und so auch mein Zugang fortging...Witzigerweise studiert er Japanologie :).
Muss mal wieder mehr in die Asiarichtung gehen,vielleicht relativiert sich Hana-Bi dann ja wirklich...


Nutella?!!

Antwort löschen

-Japanologen.. ja die kenne ich..
Und ja, ist in Sachen Filmen auf alle faelle nur zu empfehlen. Man ist vom Marktfuehrer Amerika ziemlich schnell gelangweilt denke ich.


Shorty06

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Hana-Bi von Takeshi Kitano. Hana-Bi ist ein Yakuza-Thriller, in dessen Kern allerdings ein romantisches Drama steckt.
Es geht um den Ex-Polizisten Nishi, dessen Frau an Leukämie erkrankt ist, und nicht mehr lange zu leben hat. Er versucht nun die restliche Zeit mit ihr zu verbringen und sie glücklich zu machen, was sich aufgrund seiner Vergangenheit allerdings als schwierig erweist.
Kitano erschuf mit Hana-Bi eine zutiefst melancholische Grundstimmung, der geniale Score trägt dazu einiges bei. Der Film schwankt zwischen extremer Härte und sanfter Einfühlsamkeit, vermag dies aber perfekt zu balancieren.
Man fiebert mit dem Charakter des Nishi mit, weiß um die Schwere seiner Taten, doch sympathisiert dennoch mit ihm und hofft auf ein gutes Ende.
Ob dieses ein gutes ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Kitano fertigte mit Hana-Bi einen sehr persöhnlichen Film, der Charakter des Polizisten im Rollstuhl diente als Verarbeitung eigener Erfahrungen. Alle Gemälde im Film sind von Kitano selbst gemalt. Großartig.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Shorty06

Antwort löschen

Und ich weiß jetzt, woher dein Nickname kommt :P


Nishi

Antwort löschen

Jap, Nishi ist einfach der beste =D


Movieking

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

der kerl haut einfach rein großartig gespielt und großartige regie freue mich auf weitere filme::

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tyler__Durden

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein Gedicht voller Tragik und Schönheit welches man tief in sich mit trägt und fühlt. Kitano's können eine perfekte Symbiose zwischen Hart und Weich zu schaffen und dabei aber auch nie den Humor verliert, sich in diesem aber gleichzeitig nicht Verliert ist einfach bewundernswert. Nicht um sonst Kitano's bekanntestes Werk.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

janissl

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Takeshi Kitano hat wohl das, was man eine Charakterfresse nennt, dieser Aspekt schadet dem Film sicher nicht.
Aber so ganz nebenbei ist Kitano als Regisseur in der Lage Bildsprache und Dramaturgie zu einem großen Ganzen zusammen zuführen, da wirkt nichts aufgesetzt und selbst die pathetischste Einstellung ist noch nachvollziehbar. Hana-Bi ist einer dieser raren Filme, die man sich immer wieder anschauen kann.
Und Joe Hisaishi beweist wieder, dass er so was wie der japanische Morricone ist. Ich glaube, der Hana-Bi Soundtrack ist meine absolute Nummer 1, jedes mal Gänsehaut!

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

phoenix409

Antwort löschen

"Und Joe Hisaishi beweist wieder, dass er so was wie der japanische Morricone ist."

Lustig, genau dasselbe denke ich auch immer wenn ich mir Scores von Hisaishi anhöre. Bei seinen Sachen für Miyazaki ist's ganz ähnlich.


Nemsis

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ist in Ordnung der Film, aber der zieht sich für mich zu sehr hin.

Kommentar gefällt mir Antworten

phoenix409

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Und die kunstvollen Bilder erledigen den Rest. Unheimlich ruhiger, trauriger und doch immer wieder komischer Kitano, den man gesehen haben sollte.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Lee

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hana-Bi braucht keine Dialoge, Kitano spricht nur wenn es unbedigt sein soll. Viel mehr sind es die Symboliken der Bilder die sprechen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

metal1bob

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Puh, "Hana-Bi" macht es einem nicht leicht. Ein sehr ruhiger Film war zu erwarten, leider fand ich ihn stellenweise doch recht langatmig statt atmosphärisch. Viele Szenen schienen mir einfach zu lange zu dauern und Schnitte zu spät zu kommen. Manche mögen das kunstvoll finden, mir kam es eher störend vor. Die Gewaltszenen bildeten einen guten Kontrast zum ruhigen, melancholischen und bald schon depressiven Grundton, eine wirkliche optische wie erzählerische Wucht konnte der Film bei mir aber irgendwie nie entfalten. Richtige Spannung konnte der Film auch nie aufbauen, langweilig wurde er aber auch nie. Takeshi Kitano spielt natürlich wirklich gut, als Regisseur schätze ich ihn vor allem dank "Dolls". "Hana-Bi" aber konnte mich leider nicht wirklich berühren und packen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BigDi

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr seltsamer, aber dennoch faszinierender Mix aus poetischer Schönheit und ungeschönter Brutalität, sehr ruhig und gefühlvoll, stellenweise gar von einer melancholischen Stimmung getragen, die dann jäh von Gewaltausbrüchen durchbrochen wird. Wer ein "typisches" Actiondrama erwartet, wird enttäuscht werden, "Hana-Bi" ist ein Werk der Ruhe, der Stille, der Wortlosigkeit, hinter der jedoch mehr steckt als hinter der Geschwätzigkeit von anderen Filmen. An einigen Stellen droht die Stille zwar fast schon in Langeweile zu enden, was aber durch einige wirklich perfekt inszenierte Sequenzen ausgeglichen wird. Der Film hat Wucht, aber die erfährt man erst dann, wenn man sich wirklich in ihn hineinversetzt, alles ist sehr subtil und verlangt Aufmerksamkeit und Integration. Außer vielleicht den Gewaltszenen, die in ihrem Realismus ein krasses Kontrastprogramm zu der allgemeinen Stimmung des Filmes darstellen, jedoch niemals zum Selbstzweck verkommen, sondern die zwischen zwei Extremen, der Liebe und dem Tod, schwankende seelische Lage des Protagonisten perfekt darstellen.
Der Film ist Poesie, manchmal etwas zu ruhig, manchmal auch anstrengend, aber manchmal eben auch perfekt und im Gesamteindruck eine intensive, skurille und unvergessliche Erfahrung. Ich freu mich schon darauf, ihn ein zweites Mal zu schauen.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Xebeche

Antwort löschen

Toller Kommentar! ... nimmt mir aber gleichzeitig die Gelegenheit, meine eigenen Gedanken hier abzusondern. :P


phoenix409

Antwort löschen

Signed. Besser hätt ich's auch nicht formulieren können.


dbeutner

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein in-sich-gekehrter Antiheld, den die Regeln seiner Außenwelt nicht mehr interessieren, der aber bei aller dabei aufkommenden Härte und Brutalität im Kern hochromantisch bleibt.

Dieser Kontrast ist die Wucht. In meinen Augen Kitanos Meisterwerk. Lakonisch, drastisch, schön.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JimiHendrix

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Für mich der erste Film vom japanischen Kultregisseur und er hat mich nicht enttäuscht. Ein sehr melancholischer Film, der aber mit einigen Gewaltausbrüchen bestückt ist. Kitano selber spielt fantastisch, hätte nicht gedacht, das ein Regisseur diese Doppelbelastung, auch als Hauptdarsteller zu agieren, gut meistern kann. Er kann es.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JerichoSmith

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kitano ist der Beste!!!! Um ein solch Fesselndes Meisterwerk zu schaffen braucht es schon eine Art Gottgegebenes Talent!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nevenka

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gerade der gesetzte Kontrapunkt zwischen Gewalt und Sensibilität, zwischen Subtilität und expliziter Darstellung hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hana-bi hat mich berührt, wie kein Film zuvor. Die Art, wie Menschlichkeit mit Verletzlichkeit gleichgesetzt und dabei gefeiert und betrauert wird, die Wirkung dieses Oxymorons von Liebe und Brutalität begeistert mich immer wieder.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Waquo

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kitanos zärtlich-brutales Meisterwerk.

Kommentar gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch