Hana-bi - Feuerblume
Hana-bi (1997), JP Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 22.01.1998
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von Takeshi Kitano, mit Takeshi Kitano und Kayoko Kishimoto
Der Polizist Nishi hat seine kleine Tochter verloren und seine kranke Frau wird bald sterben. Er kündigt den Dienst, überfällt eine Bank, um ihre letzte gemeinsame Reise zu finanzieren. Aber Yakuza-Gangster sind ihm auf den Fersen, denen er noch Geld schuldet.
Cast & Crew
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Takeshi Kitano
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Takeshi Kitano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yoshitaka Nishi
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Kayoko Kishimoto
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Ren Osugi
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Susumu Terajima
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nakamura
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Tetsu Watanabe
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Hakuryu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yakuza Hitman
Regie
Schauspieler
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Yasuei Yakushiji
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Criminal
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Taro Istumi
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Kenichi Yajima
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Makoto Ashikawa
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Yuuko Daike
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tanakas Witwe
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Edamame Tsumami
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Geschäftsmann
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Takeshi Kitano
- Genre
- Moderner Yakuzafilm, Ehedrama, Drama
- Ort
- Strand
- Handlung
- Abschied, Banküberfall, Glücksspiel, Japanische Mafia, Krankheit, Kultfilm, Mafia, Meer, Mord, Reise, Schnee, Strand, Verlust, Yakuza, Zivilfahnder
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Drehbuch
Filmdetails Hana-bi - Feuerblume
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Trailer zum Film Hana-bi - Feuerblume
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Kritiken (1) — Film: Hana-bi - Feuerblume
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenMelancholischer Abgesang auf das Leben der Marke Kitano.
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Kommentare (23) — Film: Hana-bi - Feuerblume
Kommentar schreibenKeky 2011/12/20 10:34:58
Kommentar löschenEine meisterliche umsetzung von: "Bilder sprechen 1000 Worte". Kein spielen mit der Lautstärke um Dramatik und Spannung zu erzeugen. Keine billigen Tricks dieser art. Es gilt viel mehr: "In der Ruhe liegt die Kraft". und "Ruhe" heißt hier nicht lange weile. Die kommt gar nicht auf in diesem Film. Dafür sorgen aussagekräftige (Obwohl sehr einfach wirkende) Bilder. Einfacher aber genialer schnitt, und ne ruhige Kamera , die gerade genug Zeit läßt um die Botschaften zu verstehen. Ein harmonischer Rhythmus, im wechsel zwischen Drama und Witz, während die Spannung durchgehend da ist. Entspannend sind auch die "witzeinlagen". nicht das übliche Sprücheklopfen im Italo-style, sondern plötzlich aus der Situation entstehend. Takeshi versteht nicht nur sein Handwerk als Regiseur, er ist auch ein hervorragender Schauspieler. Er braucht nicht viele Worte, seine Mimik ist sagenhaft. zur Story: Sobald man seine Frau kennenlernt, versteht man die starke bindung zwischen ihnen. da haben sich zwei total verschiedene menschen gefunden, die sich perfekt ergänzen. Kein wunder was er für sie alles tut. eigentlich sollte noch "Liebesfilm" ins Genre hinzugefügt werden^.^ denn obwohl dieser Teil, durch die "Story" trumherum, in den hintergrund geschoben wird, ist es das worum es handelt. Den Film mögen Rambo fans, Blut- und ballerfanatiker vlt langweilig finden. Die sind eben im falschen Film. Für geistig Erwachsene aber: EIN WIRKLICH SEHENSWERTER, GUTGEMACHTER FILM !!! . . . "Wieso geben sie diesen Blumen noch Wasser? die sind doch schon verwelckt!" Wer diese scene am Strand nicht verstanden hat, hat nichts verstanden.
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dustyOn3 2011/11/20 05:20:30
Kommentar löschenDer wohl bekannteste Film von Takeshi Kitano. Und das zu Recht. "Hana-Bi" ist ebenso mein Lieblingsfilm von und mit Kitano, als auch der beste Yakuza-Thriller überhaupt. Alleine seine Mimik - Diese eiskalte Visage, welche dennoch einen gewissen beruhigenden und starken Charakter hat.
Am Ende haben wir eine wunderbare Handlung, welche durch den poethischen Effekt der Sprechpassagen und die Hintergrundmusik etwas ganz Besonderes ist und bleiben wird. Neben der erwähnten emotionalen Sparte bietet "Hana-Bi" natürlich auch knallharte Action und last but not least den Meister himself - Takeshi Kitano. Was kann da noch schief gehen? Einfach nur stark.
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ElMagico 2011/03/10 15:18:33
Kommentar löschen"Wieso geben sie diesen Blumen noch Wasser, die sind doch schon verwelkt" sagt der Mann am Strand und fasst für mich grob den Inhalt des Films zusammen. Von Schuld getrieben versucht Takeshi Kitano/Nishi anderen das Leben erträglicher zu machen...man weiss aber nie, ob er nicht einfach nur sein Leben erträglich machen will, ob er nicht seiner eigenen Blume Wasser geben will. Denn er selbst ist scheinbar der einzige, der seine eigenen Visionen schon komplett verloren hat und für sich auch kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Gewalt als seine letzte, hilflose Art der Kommunikation, da Worte doch nichts mehr zu sagen vermögen.
Es gibt Momente wo genau diese Sprachlosigkeit den Film sehr zäh wirken lässt, fast schon weh tut...aber genau das soll sie wohl auch.
Insgesamt ein ziemlich dunkles und pessimistisches Werk, welches aber durchaus immer wieder von helleren, positiv geprägten Momenten durchsetzt ist. Der Film bleibt auf jeden Fall länger im Kopf, als die 100 Minuten die er dauert.
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Andy Dufresne 2011/07/05 11:00:06
Antwort löschenschön geschrieben.... ganz besonderer Film für mich...
Shritz 2011/01/27 21:36:00
Kommentar löschenKitanos Dimension eines lakonischen "Helden". Die Intensität die "Hana-Bi" ausstrahlt entsteht nicht durch die Handlung, sondern durch die Gefühle der Figuren, die über Mimik, Gestick und über den Kontext geäußert werden. Die stille und sensible Inszenierung steht dem Film sehr gut, verschafft ihm subtile Momente voller Schönheit und gleicher Maßen auch Brutalität (physischer wie psychischer). Doch leider entstehen trotz aller Schönheit und Subtilität einige Längen, sodass der Film mit unter etwas anstrengend oder gar ermüdent wirken kann. Doch durch Kitanos perfekte Verkörperung des Protagonisten wirkt die Grundstimmung des Films omnipräsent auf den Zuschauer ein, der sich der Tragik dieses Leidenswegen kaum entziehen kann.
Kitanos Feuerblume ist ganz gewiss kein leichtes Werk. Um all seine Fassetten wahrzunehmen bedarf einem hohen Maß an Aufmerksamkeit. Was der Film jedoch ganz sicher ist ist eines: menschlich. Um so stärker wirkt das zwar absehbare, aber perfekt inszenierte Ende.
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momopipi 2010/12/30 18:36:56
Kommentar löschenFür eine Vorhersage von 8,5p sicherlich eine Enttäuschung.
Die Akustik hat hier absolut nicht gestimmt (ich kam mir vor, als wäre ich in einem chinesischen Kitschfilm der 70er Jahre), letztendlich will der Film selber nicht wissen, was er ist und die Geschichte ist auch nicht wirklich spektakulär. Die erste halbe Stunde hat so ein tolles Fundament aufgebaut, doch mit der Zeit wurde es zu einer 08/15-Sache. Immerhin ist dies ein japanischer Film, ich habe mir vorgestellt, dass so ein Park Chan-wook (Regie bei Oldboy,"Vengeance-Filme" und viele mehr) da hätte mithelfen sollen, um dem Film die richtige Würze zu verleihen. Die solide Arbeit des Protagonisten und die Energie der ca. ersten 30min des Films heben die Wertung an.
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Shorty06 2011/07/05 17:26:34
Antwort löschen... Chan-Wook Park ist Südkoreaner ...
momopipi 2011/08/16 20:00:07
Antwort löschenjaja das ist wahr, das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.
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Flunsi 2011/08/19 16:22:53
Antwort löschenWarum sollte ein Regisseur einem anderen helfen, noch dazu einer aus einem völlig anderen Genre? Und wie kannst du bei einem solchen Film von Würze sprechen?
momopipi 2011/08/28 14:42:48
Antwort löschensieht wohl so aus, dass ich den film in eine ganz andere spur drängen möchte. aber so gefiel mir der film einfach nicht. diese idee kombiniert mit den eigenarten des ostasiatischen kinos kann unter umständen funktionieren, wenn so ein regisseur wie chan-wook park, ein meister von ruhigen bildern und groteskwirkenden actioneinlagen das alles gemacht hätte. ich bleib meinen worten von vor 8 monaten immer noch treu. und das wort genre missbrauchst du leider unnötig.
Nutella?!! 2010/11/15 14:59:56
Kommentar löschenIch bin immer schon davon ausgehend, dass es sich um einen Japanischen Film handelt, leicht voreingenommen und verleitet ihn besser zu bewerten als er ist. Dazu kommt dann eine Voraussage von 9 Punkten.. was nun nicht gerade alltaeglich ist!
Aber komischerweise: .. ne.
Das war nicht das was ich mir schon irgendwo von Hana-Bi erhofft hatte, zu erleben.
Echte Fans koennen einem dann selbstverstaendlich vorwerfen, hat man ihn "zu schlecht" bewertet, man habe ihn nicht "verstanden" oder sei mit falschen Erwartungen an diesen "Stummfilm" gegangen.
Doch kann ich nur schwer nachvollziehen wie man so euphorisiert von der so tollen Stimmung des "Schweigen ist Gold"-Filmes, mit Dialogen die auch nur dann stattfinden -wenn es "noetig" ist, reden kann.
-Der komplette Film ist ein Ende!
Fuer mich hatte jede Szene, von der Ersten an, die Stimmung einer letzten. Man koennte also jedes Stueck des Filmes in ein Finale (eines Anderen) packen...und ich weiß nicht ob ich das so gut finden soll..
Mag sein, dass es ja ganz romantisch ist, wie er seiner kranken Frau noch einen schoenen Abschluss ermoeglichen moechte, und auf der anderen Seite, als Kontrastprogramm in den Himmel gelobt, er so unheimlich brutal und kompromisslos jeden Wiedersachen kurzerhand aus dem Weg raeumt... aber authentisch und nachvollziehbar ist anders. ( Außer kurz ueber jeden Mist zu lachen und Danke zu sagen koennte seine Frau auch gern mehr geredet haben..)
Ich stelle mich jetzt nicht mit großen Fragezeichen in den Augen hin und frage: "Was will dieser Film ?_?", da es sich bei Hana-bi um einen dieser "Man liebt oder hasst ihn"- Filme dreht, weswegen ich auch verstehen koennte, wenn man mehr Filme von Kitano kennt und fuer gut empfindet, man auch diesen mag.. aber nicht jeder kann hiermit etwas anfangen.
Zugute halten muss ich, dass er zum malen anregt!
Aber fuer 9 Punkte muesste zu viel an zu vielen Stellen anders gemacht sein.
-Schade, dabei haette ich Hana-Bi gern (auch) gemocht.. ):
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Andy Dufresne 2011/07/05 11:08:29
Antwort löschenIst einer meiner Lieblingsfilme...
will dich aber nicht dumm anmachen oder so sondern sagen:Dein Kommentar ist Klasse! Wie gesagt ich sehe es ganz anders,aber du hast sehr nachvollziehbar geschrieben und ich kann verstehen was dich stört und warum.
Nutella?!! 2011/07/31 15:19:55
Antwort löschenDank dir.
Darf ja auch dein Lieblingsfilm sein.. nur habe ich bisher noch keinen Gesichtspunkt entdeckt, auch nicht in deiner Antwort, weswegen man den Film in irgend einer Weise interessant finden sollte.
-Yakuza Filme gibt es genug,
-sehr ruhige Filme mit und ohne Kitano gibt es genug
-und Romanzen sowieso.
Natuerlich hat er einen gewissen Charme und wie gesagt die ein oder anderen Positive Seite.
Aber nach meinem Kalkuel ist das nur ein halber Film und damit nur 5 Punkte.
(- Und ich bewerte Filme, vor allem asiatische, sehr gern gut :P )
Andy Dufresne 2011/07/31 17:32:23
Antwort löschenNa ja,ich muss erstmal zugeben das ich den Film mehr aus dem Gedächtnis raus so extrem hoch bewertet hab (sicher schon 6-8 Jahre nichtmehr gesehen).Als ich ihn das erste mal sah,muss so 1998 rum gewesen sein,hatte ich kaum Asia-Filme gesehen gehabt aber einen guten Freund der mir nach und nach die "Schätze" des asiatischen Kinos zeigte."Bullet in the Head" und "a better Tomorrow" waren meine Favoriten.Dann schauten wir "Hana Bi-Feuerblume" (kam ja da gerade erst auf Video raus) und er hat mich einfach sofort packen können. "nur habe ich bisher noch keinen Gesichtspunkt entdeckt, auch nicht in deiner Antwort, weswegen man den Film in irgend einer Weise interessant finden sollte". Das hast du geschrieben und ich muss zugeben:Ich kann es dir nicht beantworten :). Ist eine reine Gefühlsache das er mir so gefallen hat.Ich mochte die tiefe Melancholie,diese Klarheit das es nicht gut ausgehen kann (das hast du eher negativ mit "jede Szene könnte das Ende sein" umschrieben),dieses Fatalistische.Ich mochte die alte,gereifte Verbundenheit zwischen Kitano und seiner Frau (darüber müssen sie garnicht viele Worte verlieren,war ja auch etwas das dir nicht gefiel,dieses stille,dialogarme ist in meinen Augen genau das richtige,ich denke sie hätten den Film sonst schnell zerreden können,sie hätten vielleicht zu viel erklärend und (bei dem Filminhalt) pathetisch aufgeladen geredet. Und ich mochte auch die eruptive Gewalt,einfach weil sie genau die richtige Ambivalenz reinbringt,wie Dornen( Feuer),die eine schöne Rose (Blume) gefährlich machen...
Na ja,ich muss ihn mal wieder anschauen,bis runter auf 5,5 wird er aber niemals gehen,wie gesagt,allein schon weil er mich damals so begeistern konnte :).
Nutella?!! 2011/08/05 19:27:51
Antwort löschenJup, kenn ich.. wenn man irgendwie so gar keine Lust auf Objektivitaet hat und einem egal ist was Andere sagen. Man will einfach "seinen" Film so gut bewerten weil man daamals so gute Eindruecke von ihm hatte, die man mit einer Bewertung die dem nicht gerecht werden wuerde -irgendwie zerstoeren muesste.
-nach dem Motto:"egal wie schlecht und eigentlich mainstream er mir (und jedem anderen) heute vor kommt.. damals wahr ich begeistert! .. lass mich! er bekommt seine 10!" :D
Aber die Beziehung von mir zu Kitano hab ich immer noch nicht ganz entschluesseln koennen. Ich weiß nur, es gibt bessere von und mit ihm. Und es gibt viele andere, typisch asiatische, aeußerst dialogarme, traeumende und ruhige Werke, die von Inszenierung und Wirkung deutlich mehr begeistern koennen.
Ich weiß ja nicht wie intensiv und regelmaeßig du in diesen Gefilden paddelst, aber evtl solltest du dann mehr z.b. koreanische Filme anschauen um deine Sicht auf diesen Film vielleicht etwas zu relativieren. -In dem du merkst, ach so speziell ist dieser Film garnicht.. Falls nicht, ist das auch oke =P
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Andy Dufresne 2011/08/06 11:49:17
Antwort löschenHab viel zu wenige Asiafilme gesehen,hängt damit zusammen das main "Asiafreund" zum Studieren wegging und so auch mein Zugang fortging...Witzigerweise studiert er Japanologie :).
Muss mal wieder mehr in die Asiarichtung gehen,vielleicht relativiert sich Hana-Bi dann ja wirklich...
Nutella?!! 2011/08/16 22:20:11
Antwort löschen-Japanologen.. ja die kenne ich..
Und ja, ist in Sachen Filmen auf alle faelle nur zu empfehlen. Man ist vom Marktfuehrer Amerika ziemlich schnell gelangweilt denke ich.
Shorty06 2010/09/09 12:45:31
Kommentar löschenHana-Bi von Takeshi Kitano. Hana-Bi ist ein Yakuza-Thriller, in dessen Kern allerdings ein romantisches Drama steckt.
Es geht um den Ex-Polizisten Nishi, dessen Frau an Leukämie erkrankt ist, und nicht mehr lange zu leben hat. Er versucht nun die restliche Zeit mit ihr zu verbringen und sie glücklich zu machen, was sich aufgrund seiner Vergangenheit allerdings als schwierig erweist.
Kitano erschuf mit Hana-Bi eine zutiefst melancholische Grundstimmung, der geniale Score trägt dazu einiges bei. Der Film schwankt zwischen extremer Härte und sanfter Einfühlsamkeit, vermag dies aber perfekt zu balancieren.
Man fiebert mit dem Charakter des Nishi mit, weiß um die Schwere seiner Taten, doch sympathisiert dennoch mit ihm und hofft auf ein gutes Ende.
Ob dieses ein gutes ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Kitano fertigte mit Hana-Bi einen sehr persöhnlichen Film, der Charakter des Polizisten im Rollstuhl diente als Verarbeitung eigener Erfahrungen. Alle Gemälde im Film sind von Kitano selbst gemalt. Großartig.
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Nishi 2010/09/10 23:49:31
Antwort löschenSehr guter Text zu einem genialen Film!
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Shorty06 2010/09/11 11:41:18
Antwort löschenUnd ich weiß jetzt, woher dein Nickname kommt :P
Nishi 2010/09/14 22:05:51
Antwort löschenJap, Nishi ist einfach der beste =D
Movieking 2010/08/24 21:36:35
Kommentar löschender kerl haut einfach rein großartig gespielt und großartige regie freue mich auf weitere filme::
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Tyler__Durden 2010/07/03 22:45:18
Kommentar löschenEin Gedicht voller Tragik und Schönheit welches man tief in sich mit trägt und fühlt. Kitano's können eine perfekte Symbiose zwischen Hart und Weich zu schaffen und dabei aber auch nie den Humor verliert, sich in diesem aber gleichzeitig nicht Verliert ist einfach bewundernswert. Nicht um sonst Kitano's bekanntestes Werk.
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janissl 2010/05/10 01:34:10
Kommentar löschenTakeshi Kitano hat wohl das, was man eine Charakterfresse nennt, dieser Aspekt schadet dem Film sicher nicht.
Aber so ganz nebenbei ist Kitano als Regisseur in der Lage Bildsprache und Dramaturgie zu einem großen Ganzen zusammen zuführen, da wirkt nichts aufgesetzt und selbst die pathetischste Einstellung ist noch nachvollziehbar. Hana-Bi ist einer dieser raren Filme, die man sich immer wieder anschauen kann.
Und Joe Hisaishi beweist wieder, dass er so was wie der japanische Morricone ist. Ich glaube, der Hana-Bi Soundtrack ist meine absolute Nummer 1, jedes mal Gänsehaut!
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phoenix409 2010/05/10 10:49:51
Antwort löschen"Und Joe Hisaishi beweist wieder, dass er so was wie der japanische Morricone ist."
Lustig, genau dasselbe denke ich auch immer wenn ich mir Scores von Hisaishi anhöre. Bei seinen Sachen für Miyazaki ist's ganz ähnlich.
Nemsis 2010/04/21 17:20:28
Kommentar löschenIst in Ordnung der Film, aber der zieht sich für mich zu sehr hin.
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phoenix409 2010/02/07 02:18:34
Kommentar löschenReden ist Silber, Schweigen ist Gold. Und die kunstvollen Bilder erledigen den Rest. Unheimlich ruhiger, trauriger und doch immer wieder komischer Kitano, den man gesehen haben sollte.
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Mr Lee 2010/01/30 00:47:04
Kommentar löschenHana-Bi braucht keine Dialoge, Kitano spricht nur wenn es unbedigt sein soll. Viel mehr sind es die Symboliken der Bilder die sprechen.
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metal1bob 2010/01/05 00:16:39
Kommentar löschenPuh, "Hana-Bi" macht es einem nicht leicht. Ein sehr ruhiger Film war zu erwarten, leider fand ich ihn stellenweise doch recht langatmig statt atmosphärisch. Viele Szenen schienen mir einfach zu lange zu dauern und Schnitte zu spät zu kommen. Manche mögen das kunstvoll finden, mir kam es eher störend vor. Die Gewaltszenen bildeten einen guten Kontrast zum ruhigen, melancholischen und bald schon depressiven Grundton, eine wirkliche optische wie erzählerische Wucht konnte der Film bei mir aber irgendwie nie entfalten. Richtige Spannung konnte der Film auch nie aufbauen, langweilig wurde er aber auch nie. Takeshi Kitano spielt natürlich wirklich gut, als Regisseur schätze ich ihn vor allem dank "Dolls". "Hana-Bi" aber konnte mich leider nicht wirklich berühren und packen.
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BigDi 2009/10/01 21:07:50
Kommentar löschenEin sehr seltsamer, aber dennoch faszinierender Mix aus poetischer Schönheit und ungeschönter Brutalität, sehr ruhig und gefühlvoll, stellenweise gar von einer melancholischen Stimmung getragen, die dann jäh von Gewaltausbrüchen durchbrochen wird. Wer ein "typisches" Actiondrama erwartet, wird enttäuscht werden, "Hana-Bi" ist ein Werk der Ruhe, der Stille, der Wortlosigkeit, hinter der jedoch mehr steckt als hinter der Geschwätzigkeit von anderen Filmen. An einigen Stellen droht die Stille zwar fast schon in Langeweile zu enden, was aber durch einige wirklich perfekt inszenierte Sequenzen ausgeglichen wird. Der Film hat Wucht, aber die erfährt man erst dann, wenn man sich wirklich in ihn hineinversetzt, alles ist sehr subtil und verlangt Aufmerksamkeit und Integration. Außer vielleicht den Gewaltszenen, die in ihrem Realismus ein krasses Kontrastprogramm zu der allgemeinen Stimmung des Filmes darstellen, jedoch niemals zum Selbstzweck verkommen, sondern die zwischen zwei Extremen, der Liebe und dem Tod, schwankende seelische Lage des Protagonisten perfekt darstellen.
Der Film ist Poesie, manchmal etwas zu ruhig, manchmal auch anstrengend, aber manchmal eben auch perfekt und im Gesamteindruck eine intensive, skurille und unvergessliche Erfahrung. Ich freu mich schon darauf, ihn ein zweites Mal zu schauen.
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Xebeche 2009/12/18 01:33:44
Antwort löschenToller Kommentar! ... nimmt mir aber gleichzeitig die Gelegenheit, meine eigenen Gedanken hier abzusondern. :P
phoenix409 2010/01/14 15:59:33
Antwort löschenSigned. Besser hätt ich's auch nicht formulieren können.
dbeutner 2009/01/23 12:33:37
Kommentar löschenEin in-sich-gekehrter Antiheld, den die Regeln seiner Außenwelt nicht mehr interessieren, der aber bei aller dabei aufkommenden Härte und Brutalität im Kern hochromantisch bleibt.
Dieser Kontrast ist die Wucht. In meinen Augen Kitanos Meisterwerk. Lakonisch, drastisch, schön.
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JimiHendrix 2008/11/09 22:01:21
Kommentar löschenFür mich der erste Film vom japanischen Kultregisseur und er hat mich nicht enttäuscht. Ein sehr melancholischer Film, der aber mit einigen Gewaltausbrüchen bestückt ist. Kitano selber spielt fantastisch, hätte nicht gedacht, das ein Regisseur diese Doppelbelastung, auch als Hauptdarsteller zu agieren, gut meistern kann. Er kann es.
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JerichoSmith 2008/10/19 04:06:42
Kommentar löschenKitano ist der Beste!!!! Um ein solch Fesselndes Meisterwerk zu schaffen braucht es schon eine Art Gottgegebenes Talent!
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Nevenka 2008/08/08 13:12:10
Kommentar löschenGerade der gesetzte Kontrapunkt zwischen Gewalt und Sensibilität, zwischen Subtilität und expliziter Darstellung hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hana-bi hat mich berührt, wie kein Film zuvor. Die Art, wie Menschlichkeit mit Verletzlichkeit gleichgesetzt und dabei gefeiert und betrauert wird, die Wirkung dieses Oxymorons von Liebe und Brutalität begeistert mich immer wieder.
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Waquo 2008/06/09 02:27:27
Kommentar löschenKitanos zärtlich-brutales Meisterwerk.
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