Hancock - Kritik

Hancock

US · 2008 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Komödie · Kinostart
  • 5

    Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ein richtiger Mittelmaßfilm

    • 8

      „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer." ARSCHLOCH! ;-)

      • 3

        Was für ein Schuss in den Ofen. Damals extrem gehyped und mit einer Story, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätte. Dennoch wollte der Funken nicht überspringen, keine Spannung, kein Drama und extrem belanglos. Weder Actionfilm noch Komödie noch Drama sondern eine sehr dürftige Mischung aus allem.
        Irgendwie sind Superhelden-Filme nichts für mich.

        5
        • 5

          Die Idee mit dem dauerbesoffenen Penner-Anti-Superhelden ist eigentlich so mega genial, dass man sich fragt wie zum Teufel irgendjemand darauf kommen konnte, Will Smith ab der zweiten Hälfte zu rasieren , auf Entzug zu setzen und in einen engen Lack-Overall zu stecken?!? Story wird anschließend auch einfach platt. Echt schade ey!...die erste Hälfte (extended) guck ich mir aber trotzdem immer wieder gerne an

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          • 4

            Hancock 2 - Hans Schwanz rettet die Welt

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            • 3 .5
              Andy Dufresne 10.10.2015, 06:41 Geändert 11.10.2015, 23:47

              Die Verfilmung von Hubba Bubba!
              Erst schmeckt es atomar süß, aber schon kurze Zeit später schmeckt es dann nach überhaupt gar nichts mehr.
              Schlimmer noch, abweichend vom Original-Hubba Bubba:
              Es schmeckt dann bitter und moralinsauer.

              "Hancock" legt stark polternd los, man merkt, dass Will Smith Bock hatte die Antihelden-Arschloch-Held-Rolle auszukosten. Auch wenn die satirische Pointe des empathiebefreiten, dauerbesoffenen Superhelden nie wirklich bis zum Anschlag getrieben wird. Aber es macht durchaus etwas Spaß, es wird deutlich, wie großartig die Grundidee einmal gewesen sein muss, man merkt, wo der Film hin wollte.
              Leider ist er da dann nie angekommen...

              Der Will und der Film wollen, können aber nicht so richtig.
              Und allerspätestens wenn Charlize Theron einen auf Schwester Anakin macht (ICH bin Dein Vater!), verdünnisiert sich die eh schon laue Luft aus dieser Kaugummiblase schneller, als Will Smith sagen kann "Hey, ich bin doch immer noch voll fresh(prince)!"

              Ohne zu spoilern: Wer diesen Wasserstoffquatsch an Auflösung (und eigentlich wird ja gar nicht mal wirklich der Ursprung aufgelöst!) glauben will, nachvollziehen kann, sogar noch goutieren kann: Der steht auf die Kaugummibeipackzettelversion von "Liebe ist...", gekreuzt mit einem wollenden, aber eben nicht könnenden Garnichtso-Super-Will und einer schönen Kelle Hollywoodmoral, großzügig verteilt vor allem am Ende, wenn dann wirklich jeglicher Geschmack dieses schiefgelaufene Star-Vehikel verlassen hat.
              Hätte so viel mehr werden können, wurde aber so viel weniger...

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              • 6 .5
                MultiChrizzz 28.09.2015, 14:15 Geändert 28.09.2015, 14:15

                die ersten 30 min fand ich grandios. und die geschichte, der plot sind auch gelungen, aber es hat einige schwächen.

                was mich am meisten den ganzen film über immer wieder aufgeregt hat, ist das alle wissen was hancock drauf hat, aber wenn sie vor ihm stehen so tuhen als wüssten sie es nicht, komm mir da als zuschauer ziehmlich verarscht vor.
                ausserdem fand ich die "bösewichte" ziehmlich überflüssig. mehr von hancocks alltag und der film hätte einer der besten superheldenfilme überhaupt werden können, will smith spielt den suffihelden übrigens 1A :)

                • 8

                  Ein Superheld, der Furzt, Rülbst und Säuft? Das ist Hancock, der so sensibel ist wie ein Metzger.

                  Wie ich Charlize Theron liebe, überhaupt in diesen Film.....

                  • 8

                    ich mag die theron in diesem film.

                    • 6

                      War ganz nett...

                      • 6 .5

                        Solide Action für zwischendurch

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                        • 8

                          Der wohl coolste Superheld. Prost!

                          • 6

                            Daraus hätte man mehr machen können; hatte eindeutig einen größeren Fun Faktor erwartet. Immerhin noch ganz nett.

                            • 4

                              [...] „Hancock“ folgt einem naiven Gedanken: Jeder, egal ob Otto Normalbürger oder Superheld, wird irgendwann seinen Platz in der Gesellschaft finden – manchmal brauchen sie nur den rechten Anstoß, um in ihre vorgesehene Form zu passen. Das mag unter konservativen Gesichtspunkten vielleicht eine nette Schlussfolgerung sein, ist für „Hancock“ aber Sand im Getriebe und würgt das über fünfzig Minuten tadellos funktionierende Narrativ vehement ab. Der Spaß keimt aus der anarchischen Tonalität, aus dem kodderigen Gebaren seines Hauptdarstellers, der seiner Vorsehung die Alkoholfahne ins Gesicht rülpst und keinerlei Interesse daran besitzt, sein sich in der Allgemeinheit zusehends verschlechterndes Bild irgendwie abzufedern. Tritt Charlize Therons Rolle deutlich präsenter in Erscheinung, wird „Hancock“ braver, was dramaturgische Schlaglöcher umso deutlicher macht und ist in seiner auf familiäre Werte fokussierten Sichtweise vor allem eine grobmotorische Verschwendung jedes satirischen Potenzials, welches im ersten Akt der Handlung zeitweise aufflackern durfte. Was hätte hier nur entstehen können, wenn ein Matthew Vaughn das Projekt übernommen hätte.

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                              • 6 .5

                                Ein Film über zwei gescheiterte Menschen die durch Zufall aufeinander treffen. Ein dreckiger Actionhero und eine blumiger Mananger die die Stadt verändern.....und deren Aussehen...:P

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                                • 8

                                  Nachdem ich Hancock das letzte Mal in der 7. Klasse mit @huababuar im Englischunterricht gesehen habe, wurde es mal wieder Zeit. Dass Gilligan am Drehbuch mitgeschrieben hat, war da natürlich ein positiver Nebenaspekt.
                                  Will Smith spielt hier einen alkoholkranken Penner mit Superkräften, der LA zwar vor dem Bösen schützt, hierbei aber Wolkenkratzer beschädigt oder Straßen aufreisst. Der gutmütige Ray will sich seiner Sache annehmen und Hancock ganz groß rausbringen. Hierzu schickt er das nicht-alternde Kraftpaket ins Gefängnis, damit ihn die Bewohner der Stadt vermissen. Nach seiner Entlassung kommt aber alles anders, als erwartet.
                                  Meiner Meinung nach lohnt es sich, diesen Streifen in Originalsprache anzusehen, da dort manche Sachen einfach besser rübergebracht werden.
                                  Besonders emotionales Ende, welches mir gut gefallen hat!

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                                  • 5
                                    Martin Canine 29.01.2015, 23:48 Geändert 31.01.2015, 00:38

                                    "Hancock" erzählt eine interessante Geschichte auf uninteressante Weise. Während der umgekehrte Fall (uninteressante Geschichte, intressante Erzählweise) mmer noch formell beeindruckend sein kann, ist diese Kombination fast noch tödlicher, als hätte man eine uninteressante Geschichte uninteressant erzählt. Denn so wird man sich immer wieder vor Augen halten, welch Potenzial hier verschenkt wurde.

                                    Der große Clou an "Hancock" ist, dass die namensgebende Figur zwar Superkräfte besitzt und diese auch zur Bekämpfung von Verbrechen einsetzt, privat und öffentlich jedoch als versoffenes, unsympathisches, homophobes und arrogantes Arschloch auftritt und bei seinen Rettungsaktionen keinen Wert auf Konsequenzen legt - (Sach-)Beschädigungen stehen an der Tagesordnung. Eigentlich geht er den Leuten nur mehr auf den Sack, weshalb sich auch alle freuen, als er sich endlich für seine Schäden verantworten und ins Gefängnis gehen muss.
                                    Nur nicht Ray, der von Hancock das Leben gerettet bekam (auch, wenn ein Zug dabei in die Brüche ging), und sich jetzt als dessen Manager für eine Imageverbesserung des Superantihelden stark macht...

                                    Eine der größten Schwächen von "Hancock" ist, dass er sich nicht entscheiden kann, was genau er eigentlich ist, und was er will.
                                    Ist er eine Komödie, Satire, Genreparodie - etwas worüber man lachen kann?
                                    Ist er ebenfalls ein Unterhaltungsactionblockbuster, der jedoch einen Twist in die klassischen Archetypen bringt?
                                    Oder ist er ein Drama, welches sich damit auseinandersetzt, wie es Superhelden wohl im realistischen Alltag ergeht, wo nicht alles reibungslos verläuft?
                                    Hm. Am Liebsten ware mir Letzteres gewesen. Ich finde derartige Szenarien immer interessant, wenn man archetypische Filmfiguren mit der Realität konfrontiert, sie vor Probleme stellt oder ihr typisches Verhalten mit Konsequenzen in Konflikt geraten lässt.
                                    Eigentlich sind aber die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt, aus dem Stoff etwas Großes oder zumindest Außergewöhnliches zu gestalten.

                                    Aus all den genannten Richtungen sind Ansätze zu Genüge vorhanden, letzten Endes geht "Hancock" aber doch sehr gewohnte Wege, und gibt sich mit einer 08/15-Mischung aus den Komponenten trockener Witz, Action und ernstem Finale zufrieden, wie schon unzählige Mainstreamblockbuster vor ihm. Dass das auch gut funktionieren und trotzdem massenhaft Spaß machen kann, dafür gibt es genug Beweise, allerdings ist dieser Film hier nicht unbedingt einer der guten Vertreter des Hollywoodsuperheldenactioners. Die Gags wirken nicht wirklich lustig, viel zu stark auf Will Smith zugeschnitten - der ein guter Darsteller sein kann, wenn er ernst spielt, in Komödien oder Comic Relief-Szenen aber einfach nur nervt ('Der Prince von Bel Air' mal ausgenommen) - und sollen wohl primär ein testosterongeladenes Publikum ansprechen. Ich hab aber wohl leider gefehlt, als dieses verteilt wurde.
                                    Die Action wirkt ganz passabel, nicht herausragend, aber schlecht sieht auch anders aus. Es wird nicht langweilig, aber 'abfeieren' würd ich das nicht nennen.

                                    Was "Hancock" dann wieder perfekt beherrscht, ist ein dramaturgisch gelungener und wohlüberlegter Abschluss. Ab dem Zeitpunkt, ab dem sich der Film seinem Finale nähert, Charlize Theron in die Handlung rückt und das Genre immer weiter in Richtung Science Fiction-Drama wandert, wird er plötzlich um Einiges besser, und auch so, wie ich ihn mir als Gesamtwerk vorgestellt hätte.
                                    Wieso muss man sich aber zuvor erst durch ein Dickicht aus altbackenen Formeln, mutlosen Inszenierungen und Standard-Comic-Relief-Sprüchen (nicht One-Linern, eher James Bond-, Indiana Jones- und Wolverine-like) kämpfen?
                                    Ist es nicht Sinn und Zweck eines Twists in der Haupthandlung, dass auch der Film an sich anders und besonders sein soll?

                                    Aber "Hancock" schmeckt wie das Schnitzel vom Vortag, in der Mikrowelle aufgewärmt. Diesmal hat man halt Reis als Beilage gewählt, anstatt Pommes. Aber ist es deswegen gleich ein anderes, neues Gericht?

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                                    • 6 .5

                                      Sehr Coole Materialvernichtungs-Schlachtplatte,die zwar ohne Tiefgang aber sehr kurzweilig und sehr Spaßig daherkommt.
                                      Gute Besetzung!

                                      • 8

                                        Viel besser als sein Ruf. Will Smith spielt den versoffenen Superhelden einfach nur klasse:D Auch von den Effekten her gut. Und Charlize Theron is einfach megascharf;)

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                                        • 9

                                          Ich finde ihn einfach genial, aber es fehlt ein aufklärendes Ende

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                                          • 7

                                            Man kann ihn sich auf jeden Fall das ein oder andere Mal anschauen. Die Story ist nicht unbedingt der kracher, aber es macht trotzdem spaß, den Film zu schauen. Will Smith passt gut in die Rolle eines ewig besoffenen "Superhelden". Leider ist dies auch einer der letzten Filme von Wil Smith, die man sich ansehen kann.

                                            • 7 .5

                                              Guter Film, mit leicht überraschendem Ende.

                                              • 7

                                                Was soll man groß zu diesem Film sagen? Schlecht kann er ja nur schwer sein, immerhin spielt der Willy mit. Will Smith ist wirklich ein Phänomen. Er schafft dem Zuschauer sogar in seinen schlechtesten Rollen einen Schub der Guten Laune zu verpassen, wie auch bei Hancock. Obwohl hier wesentlich mehr zu erreichen gewesen wäre, bleiben auch die Schwachstellen wie die 2. Hälfte des Films, in dem man versucht tiefgründiger zu werden. Man sollte Will Smith nicht immer versuchen in seine schon gewohnte Rolle des Liebling der Maßen zu formen, sondern auch mal was neues ausprobieren. Ich denke das genau das den Film so interessant machte, bis sich halt wieder alles so einschwenkte, das man bei gewohnten Bildern war. Will Smith ist klar ein großer Segen für die Film-Industrie, doch zeigt ihn uns mal auch von einer ein klein wenig anderen Seite. Wie dem auch sei, ich jedenfalls freue mich auch schon auf Hancock 2!

                                                • 0

                                                  Ganz großer Mist.
                                                  Langweile Story und banaler Verlauf sowie unlustige Witze.

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                                                  • 6

                                                    Ganz ok. Der Film hat ein paar wirklich gute Momente, vor allem zu Beginn, allerdings auch einige schwächere. Dennoch kann man sich den anschauen, da er doch zu unterhalten weiß, obwohl er in der zweiten Hälfte an Fahrt verliert.

                                                    Und warum "Walter" als Grauwal bezeichnet wird, obwohl es eindeutig ein Buckelwal ist, versteh ich nun wirklich nicht :-)