Hangtime - Kein leichtes Spiel
Hangtime - Kein leichtes Spiel (2009), DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Sportfilm, Kinostart 15.10.2009
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12 Kommentare
Keine
von Wolfgang Groos, mit Max Kidd und Misel Maticevic
Vinz steckt mitten im Abitur und damit in den Anfängen einer neuen Lebensphase, die ihn vor große Herausforderungen stellt. Als Topscorer bei Phoenix Hagen liegt der Erfolg des nahenden Endspiels in seiner Hand. Er hat das Zeug zum Profi-Basketballer und sein zwölf Jahre älterer Bruder Georg kann sich für Vinz’ Leben nichts Besseres vorstellen. Seine eigene Basketballkarriere scheiterte schließlich vor zehn Jahren nach dem tragischen Tod der Eltern an den privaten Belastungen. Jetzt soll Vinz nachholen, was Georg damals verwehrt blieb. Aber will Vinz das überhaupt? Schon seit Monaten bewirbt er sich heimlich um ein Stipendium in den USA, obwohl ihm die Vorstellung, seine beiden alten Freunde Samy und Ali zurückzulassen, schwer fällt. Als Vinz sich in Kathi verliebt, ist er sich seiner eigenen Pläne erst recht nicht mehr sicher. Beim finalen Spiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga entscheidet sich nicht nur die Zukunft von Phoenix Hagen.
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Cast & Crew
-
Wolfgang Groos
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Max Kidd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vinz Berg
-
Misel Maticevic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Georg Berg
-
Ralph Kretschmar
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Max Fröhlich
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Zach Freeman
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Martin Lindow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jörg Steinbach
Regie
Schauspieler
-
Peter Eberst
-
Lorenz Willkomm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Samuel (als Kind)
- Genre
- Sportfilm
Filmdetails Hangtime - Kein leichtes Spiel
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Kritiken (4) — Film: Hangtime - Kein leichtes Spiel
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenSozialer Realismus um die einfache Lebenssituation seiner Protagonisten im Plattenbau wird nicht außen vor gelassen. Und wenn Kumpel Ali mit einem abgetrennten Finger und einer scheiternden Rapper-Karriere versucht, für Vinz Geld zusammenzukratzen, sorgt das gar für erheiternde Situationen in diesem ansonsten sehr ernsthaften, aber genau deswegen mitreißenden Sportdrama.
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Ula Brunner: fluter Ula Brunner: fluter
Kommentar löschenRichtig gut gemachte Sportfilme sind hierzulande selten, und auch "Hangtime" ist manchmal in der Montage etwas überambitioniert. Aber insgesamt ist Wolfgang Groos in seinem Kinodebüt eine überraschend frische Mixtur aus Coming-of-Age, Sozialdrama und dynamischem Sportfilm gelungen.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenEs ist deshalb ein kleines Wunder, dass ein Film wie „Hangtime – Kein leichtes Spiel“ überhaupt fürs Kino produziert wurde. Groos und die Drehbuchautoren Christian Zübert und Heinrich Hadding orientieren sich an amerikanischen Vorbildern, an Basketballfilmen wie Ron Sheltons „Weiße Jungs bringen’s nicht“. Einen Hauptdarsteller mit Basketball-Erfahrung zu finden, war sicher kein leichtes Unterfangen. Doch dabei ist eine echte Entdeckung gelungen: Maxx Kidd spielt Vinz zurückgenommen und glaubwürdig; über wenige Gesten und Blicke gelingt es ihm, die Wünsche und Sehnsüchte des Heranwachsenden sichtbar zu machen. Die Besetzung macht manche allzu ausführlich bemühten Klischees (wie die armselige Wohnsituation der Brüder) und den recht simpel konstruierten Konflikt wett: Kidd und sein Gegenüber Misel Maticevic als Georg spielen meistens darüber hinweg.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDen Konflikt bettet das Kino-Debüt von Regisseur Wolfgang Groos in die Konventionen des amerikanischen Sportfilms mit seiner Endspieldramaturgie, für die sich der Countdown-Sport Basketball ebenfalls eignet. Die Spielinszenierung erfolgt über harte Musik und harte Schnitte, dazu die unvermeidbaren Zeitlupen, die zwischen Glanz und Elend eigentlich alles ausdrücken können. Der Konflikt aber trägt so gut, dass sogar die Stilisierung zur Milieustudie verzichtbar erscheint.Der sonstige Ton dieses von Sönke Wortmann produzierten Jugendfilms ist ernster, als in diesem Genre üblich, dem schweren Sprung ins eigene Leben angepasst.
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Kommentare (8) — Film: Hangtime - Kein leichtes Spiel
Kommentar schreibenKASAKA 2011/11/07 16:32:52
Kommentar löschenFür einen deutschen Sportfilm ist "Hangtime" auf jeden Fall sehenswert. Zwar wirkt er teilweise ein bisschen überladen, wobei es mir so vor kam, als ob der Film einfach alles unter einen Hut bringen wollte: Freundschaft, Basketball, Eltern verloren, schwierige Liebesbeziehung bzw. neue Liebesbeziehung, Probleme mit dem Bruder und so weiter und so fort. Aber das hat dem Film nicht wirklich geschadet sondern teilweise noch etwas interessanter gestaltet. Außerdem kann ich einem Streifen der als einleitenden Score die Beatsteaks hat, auf keinen Fall weniger als 7 Punkte geben.
Extrem positiv überrascht war ich auch vom Hauptdarsteller: Max Kidd, der eine Authentizität an den Tag legte die man von deutschen Produktionen eher selten geliefert bekommt.
Leider gab es den obligatorischen Gänsehauteffekt, den so ziemlich jeder Sportfilm inne hat, hier nicht wirklich zu bestaunen.
Trotzdem kann ich "Hangtime" jedem ans Herz legen, der für zwischendurch einen Sportfilm nicht aus dem Programm kickt.
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christoph-m 2011/08/24 01:16:23
Kommentar löschenAn die Kritiker der Darsteller des Films hier:
Sorry, aber gutes Schauspiel ist nicht, stets eine gute Figur zu machen, egal was man darstellt.
Immer glänzend dazustehen als Schauspieler ist Hollywood.
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BobbyIII 2011/06/06 19:45:42
Kommentar löschenMan könnte sagen, dass ich wirklich schockiert bin. Ich dachte, mein Wissen über den Sportfilm wäre sehr gut. Wer hätte gedacht dass ich nochmal auf einen wirklich guten deutschen Sportfilm treffe? Ich nicht!
Der Film funktioniert als Sportfilm nicht unbedingt durch die Story, denn das wieder alles auf ein Spiel hinausläuft ist in diesem Genre hinlänglich bekannt. Allerdings ist, gerade für einen europäischen Sportfilm, überraschend dass die Spielszenen extrem überzeugend aussehen. In keinem Moment gestellt und auch nicht durch unrealistische Spielzüge auffallend.
Als Coming-of-Age-Sozialdrama funktioniert der Film auch relativ gut. Auch wenn auch hier die Geschichte, der Loser-Brüder die durch einen Schicksalsschlag gebeutelt sind, sich mehr schlecht als recht durchschlagen und unterschiedliche Ziele verfolgen, nicht unbedingt innovativ ist. Allerdings holen das die Schauspieler, der manchmal schmackhafte Wortwitz, sowie die guten Aufnahmen wieder rein.
In 1-2 kleinen Momenten muss man dann aber leider auch sagen dass der Film wie ein typisch, billig, deutscher Fernsehfilm wirkt. Bei Sichtung des Films fallen diese Szenen einem irgendwie sofort ins Auge.
Trotzdem muss ich wirklich sagen dass mich in letzter Zeit kein anderer Film dermaßen überrascht hat.
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chriddy 2009/10/20 11:56:01
Kommentar löschenDer Film ist auf jeden Fall gelungen. Schmales Budget und unbekannte Schauspieler fallen natürlich auf, machen ihre Sache in meinen Augen ganz gut. Die Story ist nicht die komplexeste aber gerade dieses einfache Problem, was man sicherlich auch auf andere Bereiche als Basketball münzen kann, lässt den Zuschauer den Film interessant erscheinen. Die beiden Freunde von Vinz bringen ein paar Lacher in den Film und peppen alles etwas auf.
Ruhrpottbewohner werden bei einigen Szenen evtl sich an ihren Nachbarn erinnert fühlen :-)
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LMSMDK 2009/10/12 23:26:35
Kommentar löschenSpannend, nah am Leben, einfach nur gut.
Die Schauspieler sind nicht die besten, aber trotzdem kann man mit ihnen mitfiebern und sich in sie hineinfühlen.
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DoM 2009/10/08 17:56:57
Kommentar löschen"Hangtime - Kein leichtes Spiel" . . . wohl eher ein Film, den ich mir nach Bundesstart nicht angeschaut haette, nach dem Trailer oder des Titels. Genauso wenig vielversprechend ist der Cast und die Crew! Trotzdem bin ich "froh", dass mir dieser Film nicht entgangen ist!
Sönke Wortmann, bekannt fuer seine "Sportverfilmungen" ist verantwortlich fuer diesen Streifen. Schliesslich hat er in dieser Hinsicht ja auch genug Erfahrung - auch wenn meistens als Regisseur und nicht "nur" als Produzent! Den Job des Regisseurs hat Wolfgang Gross in seinem Debuet aber durchaus gelungen hinbekommen. Insgesamt laesst der Film hier wenig Anlass fuer Kritik und Beanstandung. Die Message, ueber die Selbstfindungsphase eines jungen Erwachsenen hat Gross prima auf die Leinwand gebracht! Und als Aufhaenger benutzt er ein immer populaerer werdender Sport in Deutschland: Basketball!
Das ist auch das Stichwort, bei dem mir allerdings durchaus negatives auffaellt. Insgesamt wirken die Aufnahmen der BBall-Spiele teils zu hastig und unuebersichtlich - auch wenn deswegen etwas an Dynamik und Spannung gewonnen wird, waehrend den "Fights" auf dem Court.
Die Darsteller, die mir allesamt nichts sagen, haben ihre Aufgabe aber durchaus ordentlich gemeistert. Gerade Max Kidd (Vinz) als Hauptdarsteller und tragischer Held der Story ueberzeugt, wenn er auch ab und an etwas blass wirkt. Aber das auch nur, wenn er seinem Bruder, gespielt von Misel Maticevic, gegenueber steht - das sollte wohl auch so sein?!
Der Rest der Riege spielt insgesamt in Ordnung. Nichts faellt großartig negativ auf. Im Gegenteil gerade Max Fröhlich als Kumpel "Ali" sorgt ab und an fuer richtige Lacher mit seinen Ideen vom "schnellen Geld" und/oder seiner Karriere als Rapper "OG (original Gangster) Frodo.
Die Story selber erfuellt Ihren Zweck auch wenn diese nicht immer geradlinig auf ihr Ziel steuert. Wegen der Thematik definitiv auch fuer Jugendliche interessant, darauf wird wohl auch die gewuenschte Zielhauptgruppe sein - nicht nur wegen der FSK-12-Einstufung!
Fazit: Ein ueberraschend gutes Endergebnis mit einer ernsthaften aber durchweg unterhalten-lustigen Inszenierung! Groos ist ein ordentliches Debuet als REgisseur gelungen.
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MovieMuc 2009/07/07 12:40:07
Kommentar löschenFilmfest München 2009
Ein Film der niemand weh tut. Ein Film, der nichts Neues liefert, aber das was er zeigt ganz okay ist. Gut gemacht sind die Spielszenen. Schnell und modern geschnitten, mit entsprechender Musik (ob Wortmann als Produzent da mitgeholfen hat?!). Leider nicht ganz so gut ist das Drehbuch. Es ist nett und okay, aber leider nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Vergleich zu den anderen dt. Filmen beim Filmfest ist aber dieser Film nennenswert. Da ist dieser Film meilenweit voraus als andere, völlig unverständliche Filme und Grucken wie "Armee der Stille" und "blindlings" (gerade diese beiden Filme wurden ja mit Nachwuchsnominierungen sehr oft bedacht - völlig unverständlich! Zum Glück hat die Jury Mut bewiesen und in der Kategorie Regie und Drehbuch keinen Nachwuchspreis vergeben - Respekt. Diese Filme hätten es auch nicht verdient).
Aber zurück zu Hangtime. Man hat alles irgendwie schon in anderen Filmen gesehen, aber für einen Erstlingsfilm ordentliche Arbeit. Wir sind gespannt auf den 2. Film.
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viewer 2009/07/05 19:26:39
Kommentar löschenHauptdarsteller Max Kidd wurde beim Münchner Filmfest mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet und gilt als eine Entdeckung... für mich völlig unerklärlich, wie dieses lustlose und auch ziemlich begrenzte Schauspiel einen Preis gewinnen konnte!
Auch sonst will der Film mehr sein, als er ist. Ein Jugenddrama über Sport, über das Erwachsenwerden und über zwei Brüder. Aber vieles ist einfach nur behauptet. Zum Beispiel die Liebesgeschichte mit der erschreckend blass spielenden Viva-Moderatorin Nova Meierhenrich, die einfach so gesetzt wird, ohne dass man versteht, was die beiden aneinander finden, was ihre Liebe füreinander ausmacht und warum es mehr ist, als ein Flirt. Sie ist einfach die nette Tussi hinter dem Tresen seines Internetcafés, die ihn einmal nett anlächelt und ab dann als großer Love Interest gesetzt ist.
Am schlimmsten bei dem Film aber finde ich, dass die Figuren ihre Haltungen immer plakativ vor sich hertragen. Der große Bruder z.B., ein ehemaliger Basketball-Profi, will seinen kleinen Bruder in die erste Liga bringen. Deswegen ist er vor jedem Spiel, vor jedem Probetraing und eigentlich bei jedem Dialog besonders motivierend und euphorisch. Aber spätestens beim 10. "Hey, das ist DIE Chance Deines Lebens, hier raus zu kommen. Ein Probetraining in Frankfurt - wow! Ey, da musst Du alles geben, verstehst Du?!", fragt man sich, wieso sich der große Bruder nicht mal langsam hinterfragt, wieso sein kleiner Bruder so wenig euphorisch ist und warum es dem Drehbuchautor nicht in den Sinn gekommen ist, dem sonst sehr guten Misel Maticevic mal auch eine andere Facette und eine zweite Ebene zu geben.
Überhaupt ist die lethargische Hauptfigur nur schwer zu verstehen: irgendwie hat er keinen Bock mehr auf die große Basketballkarriere, hat also kein wirkliches Ziel und wirkt somit den ganzen Film über lustlos - gleichzeitig wird aber erzählt, dass er das große Ziel hat, in den USA zu studieren und bei den ganz Großen Basketball zu spielen. Aber auch dieser Traum wirkt nur behauptet. Denn während er das nebenbei erzählt, leuchten seine Augen nicht und wird er auch nicht euphorisch. Es wird einfach nur behauptet, dass es sein Traum ist und er eben abundzu Bewerbungen abschickt, aber warum er das will, was er sich davon erhofft und was er außer Bewerbungen zu verschicken, dafür tut, bleibt unklar.
Es bleibt einfach nur eine gelangweilte Figur ohne klares Ziel, die den nervenden Anfeuerungen seines großen Bruders viel zu lange kein Kontra geben kann und die mich dann einfach nur noch nervt. (Dies kann aber auch an dem Christian Zübert typischen Drehbuch liegen).
Schwachpunkt ist aber auch vor allem die wirklich nur sehr mäßige und teilweise unstimmige Inszenierung von Erstlings-Regisseur Wolfgang Groos. Bestes Beispiel ist folgende Szene:
Der junge Basketballprofi beobachtet in Frankfurt wie zwei betont coole Checker zwei andere (nette) Jungs beim Baskettball-Match 2 vs. 2 richtig fertig machen, weil sie einfach besser sind. Nur, dass sie sich dabei über die Verlierer lustig machen. Und was macht unser Held? Er geht direkt zu den Angebern hin und sagt ihnen ins Gesicht, dass sie Angeber sind und fordert sie zu einem Match heraus. Er als Zweitligaspieler macht sie natürlich nass und lacht sie dann überheblich aus, weil er sie besiegt hat.
So etwas macht den Helden aber überhaupt nicht souverän oder cool, sondern einfach nur unsympathisch! Und von solchen Szenen ist das Drehbuch leider voll.
Einzig gelungen ist die Kamera- und Schnitt-Arbeit bei dem großen Finale, wo man wirklich ein gutes Gefühl für den schnellen Sport bekommt. Wie bei allen deutschen Sportfilmen bleibt natürlich das Manko, dass die eigentliche Hauptfigur (der einzige Schauspieler auf dem Feld, der eben kein echter Profi ist) sichtbar mit Abstand am schlechtesten spielt.
Insgesamt bleibt es ein ambitionierter Debutfilm auf Hochschulniveau, der aber schon auf Grund des sehr oberflächlichen Drehbuches auch nie wirklich viel besser hätte werden können.
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DoM 2009/10/08 18:01:20
Antwort löschen"Der große Bruder z.B., ein ehemaliger Basketball-Profi, will seinen kleinen Bruder in die erste Liga bringen. Deswegen ist er vor jedem Spiel, vor jedem Probetraing und eigentlich bei jedem Dialog besonders motivierend und euphorisch. Aber spätestens beim 10. "Hey, das ist DIE Chance Deines Lebens, hier raus zu kommen. Ein Probetraining in Frankfurt - wow! Ey, da musst Du alles geben, verstehst Du?!", fragt man sich, wieso sich der große Bruder nicht mal langsam hinterfragt, wieso sein kleiner Bruder so wenig euphorisch ist und warum es dem Drehbuchautor nicht in den Sinn gekommen ist, dem sonst sehr guten Misel Maticevic mal auch eine andere Facette und eine zweite Ebene zu geben."
Ich interpretie das anders. Naemlich das sein Bruder von der ganzen Sache einfach tierisch "bessesen" ist und insgesamt vielleicht einfach, wie im Film auch erklaert, dass er Vinz die Schuld an seinem Versager-Dasein gibt . . .
Diese ganze Situation bzw. Charakteristik als Stilmittel im Film / der Story zu definieren, haelst du fuer ausgeschlossen? :)
viewer 2009/10/08 19:35:04
Antwort löschenIch kapiere schon, dass der Bruder besessen davon ist. Ich verstehe nur nicht, warum er a) solange braucht um merken, dass Vince es eben nicht ist und b) sehe ich außer dieser Besessenheit keine zweite Ebene bei dem Bruder.
Im Grunde ist es also so: ein besessener Ex-Profi drillt seinen kleinen Bruder, obwohl der gar keinen Bock hat und am Ende des Films merkt auch der Ex-Profi ganz überrascht, dass sein Bruder gar keinen Bock hat. Liest sich langweilig - ist es auch! ;-)