Happiness Runs - Die verlorene Generation

Happiness Runs (2010), US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Drama

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von Adam Sherman, mit Hanna Hall und Mark L. Young

Victor ist in einer Hippie-Kommune, die seine Mutter mit gegründet hat, aufgewachsen. Insley, der Guru der Kommune, hypnotisiert und verführt Frauen, und bringt sie dazu, dass sie ihm all ihre weltlichen Besitztümer und ihren Körper zur Verfügung stellen. Als Victors Jugendliebe Becky an diesen Ort zurückkehrt um sich um ihren sterbenskranken Vater zu kümmern, hat Victor Visionen vom Tod Beckys, und setzt nun, da er die Unzulänglichkeiten dieser utopischen Welt erkannt hat, alles daran, zusammen mit ihr von hier zu verschwinden.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Happiness Runs - Die verlorene Generation

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patcharisma

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Bewertung6.0Ganz gut

Der interessante Grundriss des Films - die Generation Punk(-Kids), die in einer völlig degenerierten und dekadenten Hippie-Kommune in Californien (herrlich schrecklich: Rutger Hauer and Andie MacDowell) aufwächst - wird hier leider unter einer viel zu durchgestylten Videoclip-Aesthetik begraben.

Was nützen denn all die hippen Songs (von Bonnie Dobson über Siouxsie bishin zu den Descendents), die flashigen Bilder und die tollen Jungdarsteller (wie Mark L. Young), wenn statt einem roten Faden im Ganzen ausschliesslich lose Aneinanderreihungen einzelner (zugegeben) schockierenden Episoden präsentiert werden? Gerade bei den Jugendlichen hat sich Regisseur Sherman viel zu sehr auf ihre Erotik und auf die nicht endend wollenden Drogenkonsum-Szenen konzentriert statt auf ihr Empfinden und ihre vertiefte Emotionalität. Irgendwie fehlte mir in dem doch recht kaltschnäuzigen Drama sowas wie eine Seele.

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patcharisma

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Vielleicht hast du Recht, lieber Simvlacrvm... A happy Easter anyway... ;-)


simvlacrvm

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Dir auch :)


AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Schwere Kost - das ist erstmal der erste Eindruck der zurückbleibt von diesen Menschen, die in einer anarchistischen Umgebung aufwachsen, die ihnen Unabhängigkeit propagiert. Dominierend ist aber die Abhängigkeit - vom Materialismus, von Drogen. Das alles zeichnet ein düsteres Bild von einer Gesellschaft, die sich in optimalen Lebensverhältnissen aufgehoben glaubt. Einen roten Faden gibt es kaum - oder mal so gesagt: der rote Faden ist das Gefühl des Pessimismus, das in den Jugendlichen schlummert!

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caro|line

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

gekonnt, fantastische bilder. wirklich beeindruckend.

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