Harakiri
Seppuko (1962), Laufzeit 133 Minuten, Eastern
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von Masaki Kobayashi, mit Tatsuya Nakadai und Rentarô Mikuni
Ein umherziehender Samurai bittet darum, in dem Haus eines feudalen Lords aufgrund bitterer Armut Harakiri begehen zu dürfen. Die dort ansässigen Samurai wittern einen Trick, um an Nahrung und Geld zu kommen. Um dies zu verhindern, hatte sie vor kurzem an einem jungen Samurai mit ähnlicher Bitte einen Exempel statuiert und ihn seien Anfrage durchführen lassen – mit einer stumpfen Klinge.
Cast & Crew
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Masaki Kobayashi
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Tatsuya Nakadai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hanshiro Tsugumo
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Rentarô Mikuni
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kageyu Saito
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Shima Iwashita
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miho Tsugumo
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Akira Ishihama
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Motome Chijiiwa
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Yoshio Aoki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Umenosuke Kawabe
Regie
Schauspieler
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Shinobu Hashimoto
- Genre
- Samuraifilm
- Zeit
- 17. Jahrhundert
- Ort
- Japan
- Handlung
- Betteln, Bushidō, Elend, Harakiri, Japaner, Klassiker, Samurai, Samurai, Schmerzvoller Tod, Todessehnsucht, Überleben
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Harakiri
Trailer zum Film Harakiri
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Kommentare (4) — Film: Harakiri
Kommentar schreibenBigDi 2010/10/16 14:54:38
Kommentar löschenEin Harakiri-Ritual als Gerichtsverhandlung mit Ankläger, aber ohne fairen Richter, als Konflikt zwischen Gesetz und Menschlichkeit, als Demontage seiner selbst, als Kampf, bei dem die Ehre früher und schmerzvoller stirbt als der Mensch selbst, als die endlose, selbstaufopfernde Coolness eines freiwillg Todgeweihten, als bösartiges Lachen in einer lächerlichen Umgebung, die hinter einer traditionellen Fassade Kälte und Verrohrung zu verstecken versucht. Die vordergründige Ruhe und Gelassenheit ist von einer latenten Wucht erfüllt, die immer wieder herauszubrechen droht, bevor sie es am Ende wirklich tut, mit einer selten so gesehenen Verbissenheit. Auf den langsamen Anstieg von Spannung und Schonungslosigkeit muss man sich einlassen, doch wenn man es tut, wird man mit einem wirklich ungewöhnlichen Duell zwischen Individuum und Umgebung belohnt, bei welchem der Zuschauer am Ende der einzige wirkliche Sieger ist, hat er doch über zwei Stunden lang einer greifbar dichten Stimmung beigewohnt, ist er doch Zeuge eines perfekt pointierten, existenziellen Konfliktes gewesen. Ein wirklich meisterhafter Film, ein Kammerspiel von ungeheurer Intensität, ein Werk von Schmerz und Leid und ein echter Anti-Samuraifilm, von seiner Bedeutung für das Genre mit der von "Leichen pflastern seinen Weg" für den Western vergleichbar.
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the traveler 2010/10/04 00:07:21
Kommentar löschenDer Samurai Kodex. Tradition begründet Werte. Ehre in Ewigkeit.
"A Samurai's sword is his soul."
Mit "Seppuku" (aka "Harakiri") entblößt Masaki Kobayashi das Heldentum der Samurai.
"Seppuku" ist eher Anti-Samurai Film als Samurai-Film, aber vor allem Drama und eine poetische Erzählung über die wahren Werte im Leben. Das Schwert eines Samurai bedeutet nichts im Vergleich zum Wohlergehen seiner Familie. Das Schwert wird verkauft - für Nahrung und Medizin für die kranke Mutter und Kind. Die Familie ist die Institution die über Allem steht. Nicht der Samurai Clan. Nicht die Tradition und nicht die Gesetze eines Kodex.
Ein verwahrloster, hungernder Ronin erzählt den Mitgliedern eines großen Clans sein Schicksal, eine Lektion: "What befalls others today, may be your own fate tomorrow."
Doch an Stelle von Einsicht und Ehre treten Schande, Lüge und Harakiri durch ein Bambusschwert.
"After all, this thing we call samurai honor is ultimately nothing but a facade."
"Seppuku" ist eine aufrichtig bewegende Geschichte, vom beeindruckenden Schauspiel von Tatsuya Nakadai, Akira Ishihama und Shima Iwashita getragen und dank seiner meisterhaften Regiearbeit und Erzählweise jederzeit mitreißend und überraschend.
"Motome Chijiiwa was a man of some acquaintance to me."
Bei nahezu allen Filmen will mir wenigstens irgendetwas einfallen, was vielleicht besser hätte umgesetzt werden können. Auch bei Lieblingsfilmen. "Seppuku" aber ist einer von ganz wenigen Filmen, die ich vielleicht als perfekt bezeichnen würde.
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Tyler__Durden 2010/10/04 00:28:29
Antwort löschenPerfekt.
Kommentar sowie Film ;)
the traveler 2010/10/04 00:38:43
Antwort löschenDanke!
Werde mir in naher Zukunft auch Kobayashis Human Condition Trilogie einverleiben. Mal schauen, wann ich dazu komme, will sie auf jeden Fall am Stück sehen :)
Tyler__Durden 2010/10/04 00:41:55
Antwort löschenMach das! War auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung für mich. Teil drei ist immerhin mein Lieblings Kobayashi.
Framesurfer 2011/12/13 23:55:34
Antwort löschenMeiner Samurai Rebellion. Barfuß durch die Hölle habe ich noch nicht gesehen. Kennt ihr die Veröffentlichungen der criterion collection?
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Tyler__Durden 2011/12/14 08:53:09
Antwort löschenJa kenne ich. Hab ich sogar. Wen du das Geld und die Möglichkeiten hast kann ich dir die Criterion nur empfehlen. Gibt zwar auch eine VÖ aus Deutschland und Frankreich von Barfuß durch die Hölle, die sind Qualitativ aber nicht annähernd so gut wie die Criterion.
Framesurfer 2011/12/14 16:06:00
Antwort löschenGebraucht sind die ja nicht ganz so heftig, habe mir kürzlich Kwaidan gekauft, umwerfende Qualität.
dAJaro 2010/09/22 07:54:37
Kommentar löschenbtw.: der film hier ist zweimal in der datenbank und diese version ist falsch geschrieben.
der film heißt SeppukU nicht SeppukO.
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Filmsuechtiger 2010/09/22 09:51:43
Antwort löschenDafür gibts im Forum einen Meldethread ;)
Tyler__Durden 2010/09/22 11:30:59
Antwort löschenBöses Mp.^^
Tyler__Durden 2010/09/21 23:23:07
Kommentar löschenMeisterwerk. Warum benutze ich dieses Wort überhaupt. Genauso wie Liebe ist es ein Wort welches dank unüberlegter und wahlloser Anwendung an Wert verloren hat. "Transformers" ist ein Meisterwerk; "Saving Private Ryan" ist ein Meisterwerk; "Crash" ist ein....und so weiter. Jeder Film dessen Existenz nachgewiesen werden kann wurde von irgendwem irgendwann mal als Meisterwerk tituliert. Diesen Begriff also zu nutzen um die Qualität von "Seppuku" zu bescheinigen oder jedenfalls um klar zumachen das mich dieser Film zu tiefst beeindruckt hat fällt Flach. Es wäre nur ein weiterer Film. Ein weiteres "Meisterwerk". Dies ist aber zu wenig für solch wirklich außergewöhnliche Filme wie "Seppuku" für mich einer ist. Filme die einen daran erinnern warum Kunst so wichtig ist im Leben von uns Menschen. Die uns fühlen und erleben lassen. Uns Einsichten bringen und uns artistisch mit Freude beglückt die einfach nicht mit Worten zu fassen ist. Solche Filme die der Grund sind warum man eine Seite wie diese überhaupt besucht. Ich könnte natürlich nun noch mit Superlativen um mich herum schmeißen. Ich könnte mich nackt ausziehen mit Erdnussbutter einschmieren und dann durchs Mondlicht hüpfen. Aber all dies würde mich nur unglücklich machen. Da ich wüsste diesem Film nicht den Altar, nicht die Darbietung und Ehrung erweisen zu haben die er verdient. Deshalb schreibe ich jetzt auch nicht weiter. Was bringt es schon Worte zu verschwenden wenn doch sowieso keins die Wirkung erzielen wird die ich erhoffe. Alles was ich tun kann ist sagen das "Seppuku" von nun an zu meinen Lieblingen gehört die ich nie wieder weggeben werde und gegen jedes übel mit meinem Leben beschützen werde. Ob das reicht? Hoffentlich.
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dAJaro 2010/09/22 07:31:07
Antwort löschenjup, bauchschlitzen ist einer der filme, die erstklassige filme zweitklassig erscheinen lassen.
der einzige angemessene zustand, der mir dazu einfällt ist "dankbarkeit".
Tyler__Durden 2010/09/22 07:34:41
Antwort löschenExakt!