Das Bäumchen-Wechsle-Dich-Spiel auf dem Regiestuhl der HARRY POTTER-Reihe geht munter weiter; als vierter Regisseur im fünften Film durfte sich nun David Yates an Rowlings Werk ausprobieren. Mit der Behauptung, es sei ungeschickt, einem Regieneuling die Adaption eines beinahe 1000 Seiten schweren Romans aufzubürden, wird man kaum ein Risiko eingehen, zumal der fünfte Band insofern schwierig umzusetzen ist, als dass J.K. Rowling in dessen Handlung zum einen die Bedrohung durch Voldemort und dessen Todesser, zum anderen die immer stärker in den Vordergrund tretende Pubertät ihrer drei Protagonisten Harry, Hermione (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) als leitendes Motiv verarbeitete und bei diesem Umfang auch die Möglichkeit hatte, beides sinnvoll miteinander zu verbinden. Yates dagegen hatte noch nicht einmal zwei Filme zur Verfügung, was dazu führt, dass der Brite weitgehend orientierungslos durch die Handlung stolpert und sich selbst an jeder Ecke Steine in den Weg schmeißt.
[...]
"Harry Potter und der Orden des Phönix" war bis zum Halbblutprinzen ohne Frage der bisher schwächste Teil der Reihe. Unverständliche Kürzungen der Handlung und Längen in der ersten Hälfte des Film sowie gerade mal ausreichende Special Effects lassen das ganz große Kino vermissen, das es hätte werden können.
Harry Potter und der Halbblutprinz ist faszinierend, auch wenn der Film mehr im Realismus angesiedelt ist als frühere Teile. David Yates ist sicherer in seiner Regie geworden seit seinem letzten Film, Harry Potter und der Orden der Phoenix. In seinem sechsten Film der Reihe ist die Kameraarbeit beeindruckend, und die Geschichte entfaltet sich in stattlichem und gelassenem Tempo. [...] Auch wnn Harry Potter und der Halbblutprinz einer der besten Filme der Reihe ist, mit spektakulären Effekten, nuanciertem Schauspiel und klugen Dialogen, beendet seine abweichende Adaption von Rowlings Konklusion den Film, welcher ein meisterhaftes Werk hätte sein können, mit gehörlicher Enttäuschung.
Harry Potter und der Orden des Phönix bietet zwar wie alle Filme der Reihe zuvor eine hervorragende technische Umsetzung, tolle Kulissen und ebenso tolle Schauspieler, krankt aber bei der Story. Hier spürt man deutlich, dass die Buchvorlage zu komplex war, um sie als einheitliches Bild im Film verarbeiten zu können. Das macht Harry Potter und der Orden des Phönix meiner Meinung nach zum bisher schlechtesten Film der Potter Saga. Auch “echte Fans” werden diesmal wohl enttäuscht sein.
Mit mehr Mühe beim Drehbuch wäre hier soviel mehr drin gewesen.
In der Presse wurde der fünfte Teil der Harry-Potter-Reihe ziemlich verrissen. Zugegeben: aus dem dicksten Buch den kürzesten Film zu machen, birgt sicherlich einige Gefahren. Und tatsächlich ist auch ein Teil der Buchhandlung den Drehbuchautoren zum Opfer gefallen. Was übrig geblieben ist, ist aber dennoch ein spannender und stimmungsvoller Film, der durch seine Düsterheit die Rückkehr des dunklen Lords gut visualisiert. Auch kann ich den Kritikpunkt nicht nachvollziehen, dass gerade zum Beginn des Films jene Zuschauer überfordert sind, denen die Buchvorlage unbekannt ist. Vielmehr findet man sich schnell wieder im Potter-Universum zurecht und erkennt schnell viele bekannte Film-Gesichter. Neue Charaktere bleiben eher unbeteiligte Randfiguren, so dass auf eine ausführliche Vorstellung gut verzichtet werden kann. Und zugegeben: von der Dramatik her war der fünfte Potter-Band der schwächste, so dass man den Drehbuchautoren den zugegebenermaßen eher müden Plot nicht wirklich vorwerfen kann.
Wer mit der Potter-Thematik ebenfalls nichts anfangen kann und einfach nur einen Fantasy-Film geniessen möchte, dürfte sich schnell verloren vorkommen. Harrys Freunde rekrutieren sich für den Kampf gegen diesen Obermotz Voldemort(?) - das war's auch schon. Bis dahin wird ausgiebig in Potters Kosmos herumgeknödelt, die Ausstattung abgeschwenkt und eine College-Film-Story aufgebläht, die bei unkundigen Zuschauern einigen Klärungsbedarf auslöst. Bezeichnend ist das Finale, das für einen Augenblick recht deutlich an Gandalfs Kampf gegen den Balrog im ersten "Herr der Ringe" erinnert - und da hat der Graue bei allem (unfreiwillig komischen) Zauberstabgewirbel immer noch die Nase vorn.
Der neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen - dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht.
Auf wunderbare Weise gelingt es Yates und seinem Drehbuchautoren Michael Goldenberg dabei, den altbekannten Figuren immer neue Facetten abzugewinnen und die doch recht komplexe Geschichte so aufzubereiten, dass sie auch für jene nachvollziehbar bleibt, die bislang noch keine Potter-Bücher und -Filme kennen.
Die Bereitschaft zur bedarfsgerechten Esoterik im Dienste einer belesenen Zuschauerschaft ist insofern bedauerlich, da der Film für sich auf allen technischen Gebieten großartig anzuschauen ist. Den Leistungen für Ausstattung und Kostümgebung, Maskendesign und visuelle Effekte werden schon jetzt Oscar-Nominierungen sicher sein. Auch schauspielerisch gibt es Feines zu vermerken, wenn Imelda Staunton als inquisitorische Dolores Umbridge die Schüler von Hogwarts an kürzeste Leine nimmt und Harry zu Strafarbeiten mit seinem eigenen Blut zwingt.
Er gehört zu den Erlösern des Popkulturkinos, den Neos, Frodos und Skywalkers ebenbürtig. Kurz bevor der siebte und letzte Band von Joanne K. Rowlings Phantastikromanreihe in der englischen Originalfassung erscheint, kehrt Harry Potter (Daniel Radcliffe) im Kinonachzügler "Der Orden des Phoenix" zu seinem fünften Ausbildungsjahr nach Hogwarts zurück.
David Yates hatte die undankbare Aufgabe, eines der schwächsten Potter-Bücher für die Leinwand umsetzen zu dürfen. Und gemessen an den dramaturgischen Schwächen die das Buch hat und wie unkonzentriert es zum Teil geschrieben ist (Rowling selbst äusserte sich im Nachinein unzufrieden und gab an, daß sie mit einem halben Jahr mehr Zeit vieles gestrafft und das Timing überarbeitet hätte), hat er seine Aufgabe extrem zufriedenstellend gelöst. Eine solide und düstere Potter-Verfilmung die einzig am uncharismatischen Hauptdarsteller und den Schwächen der Buchvorlage krankt.
So der nächste Teil ist geschafft, und mit der Orden des Phönix ist der wahrscheinlich "schlechteste" Harry Potter Film nun auch geschafft.
Der Grund für diesen Titel ist schnell erklärt.
Das das längste Buch gleichzeitig auch der kürzeste Film ist! Da kann irgendwas nicht stimmen und so sind die zahlreichen Kürzungen auch nicht zu rechtfertigen.
Dennoch kriegt man auch hier wieder einiges geboten.
Zum Beispiel David Yates. Meiner Meinung nach, hat er Harry Potter erst den letzten Kick gegeben (das soll die Leistung seiner Vorgänger nicht mindern), vor allem durch seine Fähigkeit so grandios mit den Effekten zu spielen und diese so einzusetzten, dass man nach vergleichbaren Beispielen aus anderen Filmen, nur vergebens suchen kann.
Gerade die Zauberduelle sind wahnsinnig authentisch und wenn auch teilweise überzogen ein "Teilgrund" für den Erfolg Harry Potters.
Der Film lebt vor allem davon , auch wenn sich das komisch anhört, dass er die Geschichte weitererzählt, so simpel es sich anhört, so viel Inhalt in einen Film zu packen, ist kein leichtes Unterfangen, zumal man auch noch die Aufgabe einen Blockbuster aus diesem Film zu machen.
Ein weiteres Highlight in diesem Film ist sicherlich die Leistung von Imelda Staunton die die Dolores Umbridge spielt ( was nicht heissen soll, dass ich die Figur mag, ich hasse sie eher :D ). So viel Hass bzw. Antipathie zu schürren, muss man erstmal schaffen und das ist auch ein Beweis für das geniale Schauspiel dass sie hier abliefert.
Eine weitere Figur auf die ich mich zum wiederholten Male gefreut habe, ist Bellatrix Lestrange. Sie wird von Helena Bonham Carter gespielt, die auserordentliches Schauspieltalent beweist, auch wenn sie hier nur sehr wenig Screentime bekommt.
Endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt Dumbledore und somit auch Michael Gambon, der endlich zeigen kann was er kann.
Das Ende dagegen ist phenomenal , grandios was Yates heir inszeniert hat.
Der Zweikampf Dumbledore vs. Voldemort ist grandios, aber etwas ganz anderes hat mir letztenendes Gänsehaut bereitet.
Der Kampf von Potter mit sich selbst, die Bilder die sich im Kopf von Harry abspielen.
Das Alles ist ein Geschenk von David Yates, der damit unvergessliche Momente bereitet und somit auch diesen eigentlich inhaltlich unspektakulären Film zu einem starken Film formt.
Der Film ist ja der den ich zuletzt gesehen habe und würde in einer Bewertung der ersten fünf Filme, als vorletzter abschneiden. Ich würde die etwas anders bewerten, aber finde das schon gut wie du das machst. Hat jeder so seine Ansichten. Passt schon!
Danke Rooster, und spekuliert schön :) .. das mit dem Herz hast du gut erkannt und JERRY ist ein Wesen dass ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Was für ein Wesen, das ist das Geheimnis. :)
Locker-flockige Fantasy-Unterhaltung mit wie immer superbem Cast (Imelda Staunton als pinke Professeuse ist der Knaller, Alan Rickman sowieso) und diesmal für meinen Geschmack erfreulich wenig Längen. Reiht sich problemlos in die Riege der Vorgänger ein, ohne großen Ausreißer nach oben oder unten.
Was das Bewerten betrifft, der bisher wohl schwierigste Potter für mich. Einerseits ist es lobenswert, das hier mal von der üblichen Formel abgewichen wird. Kein Harry erhält Informationen über etwas Bevorstehendes, Harry hat mit den Anderen Unterricht, Harry forscht über das bevorstehende nach. Es geht los mit Harrys Schulverweis und einem Verfahren vor dem Ministerium. Es steht wohl die gute Absicht dahinter veranschaulichen zu wollen, wie dieses Schulsystem genau funktioniert, nur ist das ungefähr so spannend und auch so deplatziert wie die Sentas Debatten in den Star Wars Prequels. In einer Welt in der das Übernatürliche herrscht, will ich einfach keine politischen Diskussionen und Paragraphen Reiterei sehen. Dadurch wird nichts greifbarer. Es ist einfach nur befremdlich und schadet der Atmosphäre. Nach dem bürokratischen Intermezzo geht es auch anders als gewohnt weiter und auch da hatte ich gemischte Gefühle. Zu zeigen wie sich Harry seit dem Voldemort Angriff isoliert und einsam fühlt ist ein guter Ansatz, wird aber zu oberflächlich abgehandelt. Der neue Mann am Steuer David Yates, der es auch zu Ende bringen wird, weiß mit Sicherheit von seiner Zeit beim britischen Fernsehen, wie man Geschichten sorgfältig erzählt. Nur findet er nicht die Mittel ihnen den nötigen Pep zu geben. Der Einzug von Dolores Umbridge in die Schule und die Gründung von Harrys kleiner Rebellen Gruppe bietet auch vieles, was man vorher so noch nicht gesehen hat. Aber es stellt sich kein Gefühl der Gefahr, der Dringlichkeit ein. Die Kids wirken nicht verzweifelt oder entschlossen sich dem Bösen entgegen zu stellen. Die ganze Unternehmung wirkt eher wie ein lockeres Treffen nach Unterrichtsschluss im Gemeinschaftsraum. Imelda Staunton ist als Dolores Umbridge zwar herrlich abstoßend nur geht von ihr nicht den Hauch einer Bedrohung aus. Ich hatte nie Sorge darum, dass Harrys Gruppe auffliegen könnte, weil ich keine Angst vor ihr hatte. Sie ist nicht die Form von Miststück bei dem es einem fröstelt, sie ist einfach nur nerv tötend. Dazu kommen noch viele lose Enden, für die es keine Erklärung gibt. Dieser Film hat einen neuen Skript Autor, der Steve Kloves ablöst und hoffentlich auch nicht lange bleibt. Warum hat Harry Dumbledore nicht erzählt, dass Malfoys Vater ein Anhänger von Voldemorts ist, da er es ja schon seit dem Ende des 4. Teils weiß? Warum ist die Liebesgeschichte zwischen Harry und Cho mit einem Mal zu Ende, wo doch klar ist, das sie die Gruppe nicht aus freiem Willen verraten hat? Nichts davon sind riesige Plotholes, aber sie hinterlassen halt einen faden Beigeschmack. Das Finale ist dann aber das stärkste, das es bisher gab und entschädigt für vieles. Ein aufregender Kampf mit vielen relevanten Figuren, einem dominanteren Auftretten von Harry, dem ersten Auftritt von Bellatrix Lestrange (Helena Bonham Carter im Komplett- durch- geknallt-Modus, so mag ich sie am liebsten) und dem Tod von Sirius Black (NOOOOOOOO!!!!). Der einzige Moment im Film, der mir nahe ging. Unter dem Strich, weiß ich aber immer noch nicht so recht, was ich von diesem Teil halten soll. Von der Story her, hätte er der bis jetzt Beste sein können. Nur ist das was er wollte, nicht so recht zu mir durchgedrungen. Bringt mir den Halbblutprinz.
Langwieriger Harry Potter, der sich trotz seiner eher blöden Geschichte viel zu ernst nimmt. Das war schon immer ein Problem der Harry Potter-Geschichte: Sich ziel zu ernst nehmen. Aus jedem Mist wird ein riesiges Drama gemacht, woraus sich Harry zu einem kompletten Vollidiot entwickelt, der meint er wärs. Schade, sonst kann der 5. Teil eigentlich schon mit einer guten Grafischen Darstellung überzeugen. Die Schauspieler sind natürlich (wie gewohnt) top und der Showdown hat es echt in sich. Wieder mal solides Popcornkino ohne großen Anspruch, aber hohen Unterhaltungswert.
Auch dieser Film, der fünfte der Potter-Reihe, ist überraschenderweise ausgezeichnet und bleibt nur minimal hinter Teil 3, dem besten, zurück.
Neu ist in diesem Teil vor allem, dass der Schwerpunkt bei Politik und Medienmacht gesetzt wird. Minister Fudge wittert eine Verschwörung seitens Dumbledore und dessen Schützling Potter. Er ergreift Maßnahmen, lässt Harry Potter vor ein Tribunal laden, einen Hetzartikel nach dem anderen gegen seine Gegner in Umlauf bringen und platziert schließlich, zur besseren Kontrolle, eine Vertrauensperson direkt in Hogwarts.
Der Rest des Films steht unter dem Thema "Diktatur und Widerstand". Das führt auch zur zentralen Figur in "HP und der Orden des Phoenix": Dolores Umbridge. Ist die nicht klasse? Vom debilen Kichern über aufgesetzte Freundlich- und Fröhlichkeit bis hin zu drakonischen Strafen tut sie alles, um gehasst zu werden. Meine persönliche Lieblingsantagonistin und zweitbester Charakter im HP-Universum (nach Hermine natürlich).
Auch in der Bild/Symbolsprache wird die Umbridge-Diktatur gut in Szene gesetzt, wenn das erste von vielen Schildern aufgehängt wird und wenn eben diese Schilder mit Verboten und Geboten am Ende in sich zusammenstürzen, so wie die ganze Diktatur selbst. Ebenso gewichtig sind die kleinen, scheinbar nutzlosen Szenen, wie die Entlassung (und Demütigung) der Lehrerin, die das Gesamtbild abrunden. Im Kleinen kündigt sich schon an, was passieren wird, wenn erst Voldemort die Macht an sich gerissen hat.
Harry & Co. wären natürlich nicht Harry & Co., wenn sie nicht eine kleine Widerstandszelle organisieren würden, zunächst nur, um sich selbst zu unterrichten. Gerade das Versteckspiel um Dumbledores Armee ist spannend, denn die Inquisitoren wittern Widerstand und sind ihr immer dicht auf den Fersen.
Auf den Selbstverteidigungskurs in Hogwarts folgt ein leicht konfuser Endkampf im Zaubereiministerium - da gabe es schon Besseres zum Abschluss.
Ach ja, irgend so ein Orden des Phoenix kam auch mal kurz vor...glaube ich.
David Yates' "Harry Potter"-Erstling hat Schwierigkeiten mit einer inhaltsgetreuen Adaption der mehr als eintausend Seiten langen Romanvorlage. Schon zu Beginn sind die tiefen Einschnitte in den Plot kaum zu übersehen. Dennoch schafft es der Film sowohl visuell als auch erzählerisch zu unterhalten, indem er teils absolut neue Handlungsebenen eröffnet und nicht der Romanvorlage folgt, was zwar den ein oder anderen Harry Potter-Fan stören, dem Publikum jedoch durchwegs gefallen mag. Daher eine solide Leistung, die nur die detailverliebtesten Harry Potter-Fans komplett verschmähen.
„Im Ernst, sie wissen doch, tief in ihrem Inneren, dass sie es verdient haben bestraft zu werden.“
Vorsicht! Skrupellose und eiskalte Lehrerin in Hogwarts. Rosa, pummelige Gefahr mit Kätzchenwahn ruft auf zum Nachsitzen. Eine halbe Schale Zucker in den Tee, die spitzen Federn grazil in einer geraden Reihe auf dem Tisch. Fass dir noch einmal, das letzte Mal auf deine Hand. Ehe sie sich vor Schmerzen verkrümmt und du dich mit schweißgebadeten Gesicht versucht zusammenzureißen. Eintreten bitte!
1000 Seiten in einen 2-stündigen Film zu pressen ist ein schwieriges, eigentlich unmögliches Unterfangen. Aspekte werden vernachlässigt, die Handlung die den Grundstein für darauf folgende Teile bildet vernachlässigt. Und doch fügt sich der fünfte Teil fast perfekt und nahtlos in die gesamte Filmreihe ein. Auch wenn er fast die ganzen Geschehnisse des halben Buches in die Tonne kloppt. HP 5 macht einfach Spaß und weiß genau mit was er den Zuschauer begeistern kann. Eine gehörige Prise, gut getimter, Humor verbindet sich mit nervenaufreibenden und bombastischen Momenten zu einem überraschend faszinierenden Gesamtkonzept. Kurzweiliges Spektakel wie immer und Imelda Staunton als fiese Umbridge allein verdient schon großen Applaus. Sie ist es die die Szenen dominiert und weiß wie sie mit einem einfachen kleinen Lächeln im Gesicht, qualvolle Schmerzen zufügt. Rasante Verfolgungsjagden im bläulich schwarzen Ministerium, spannungs- und emotionsgeladener Showdown mit „ Dem, dessen Namen nicht gennant werden darf“, eine kleine Gruppe bereit zum Aufstand. Ein weiterer gelungener Teil aus dem Potteruniversum der nicht nur gutes Popcornkino darstellt, sondern auch gleichzeitig den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Magical!
„Wann geht das endlich in deinen Kopf? Wir stecken da alle mit drin!“
Eigentlich nur 6.0.
Aaaaaaber:
Erstauftritt von Bellatrix Lestrange! Allein diese Figur, wie sie im Buch dargestellt wird, würde ihn schon auf 6.5 setzen, aber wie Helena Bonham Carter sie spielt... WOW! Ich kenn sonst keinen Film mit ihr, aber ich glaube, ich sollte mal anfangen die alle zu gucken!
Bellatrix ist die BESTE Figur in der gesamten Harry-Potter-Reihe!! Ich finde ihr wird viel zu wenig Beachtung geschenkt.
Da man, wenn man mit der HP-Reihe mal angefangen hat, auch alle Teile sehen will, kommt man auch an diesem Film nicht vorbei. Ein guter Rat an dieser Stelle nur vorab: Bitte die Filme in der richtigen Reihenfolge schauen. Das habe ich leider nicht gemacht und erst jetzt klären sich einige der Fragen, die sich mir im Teil HP und der Halbblutprinz gestellt haben. Dafür wirft der Film aber auch wieder viele neue auf.
Naja, sei's drum. Handwerklich ist der Film solide gemacht, hat aber nur eine mäßige Spannungskurve. Irgendwie rutsch der Konflikt mit der neuen Professorin derart in den Vordergrund, dass das eigentliche Problem fast unbeachtet nebenher dümpelt. Schade. Ich hoffe, dass in den verbleibenden Teilen (die ich noch nicht gesehen habe) dies noch einmal ändert und an die Qualität der ersten HP-Filme gelangt. Sonst reiht sich die HP-Reihe nur in der Liste derjenigen Filme ein, bei denen die Fortsetzungen schnell an Puste verlieren und nicht bis zum Ende den Zuschauer fesseln können.
Als ich den Film im Kino gesehen habe, dachte ich mir ich bin im falschen Saal. Aber ich irrte mich und saß genau auf dem Platz in dem Film, den auch meine Platzkarte auswies. Der Film ansich ohne den Buchhintergrund ist gut, doch um ehrlich zu sein, mit dem Hintergurnd des Buches, ist es nur ein Unterhaltungsfilm. Der DICKSTE Band, so kurz verfilmt und dann auch noch Massen an Lücken? Wäre es nicht HP und nicht wie immer ein HP-Stimmung die einen, obwohl der Film nicht atemberaubend ist, in den Bann zieht, hätte der Film gerade mal 3 Punkte von mir bekommen.
Ein Ohren- und Augenschmaus, aber ansonsten plätschert dieser Ergänzungsteil zeitweise wie überschüssiger Ballast dahin.
Glücklicherweise gibt es zwischendurch einige kleine Highlights, die das Ganze wieder ein wenig aufwerten, aber im Grunde genommen bläht diese Fortsetzung die Harry Potter-Reihe unnötig auf.
Die Bedrohung nähert sich unaufhaltsam, was Teil 5 der Harry Potter Reihe sehr gut transportiert und durch einen grandiosen Kampf zwischen Voldemort und Dumbledore auf den Punkt bringt.
Die vorwiegend bedrückende Stimmung wird vor allem durch den praktizierten Lehrstuhlfaschismus der Dolores Umbridge ausgelöst (fabelhaft abstoßend gespielt von Imelda Staunton), und durch wenig bzw. sicher platzierten Humor erreicht. So wird es immer dann besonders komisch, wenn die Unterdrückung der Großinquisitorin erfolgreich bekämpft wird.
Der Film mit dem Duell der wohl stärksten Zauberer. Und von dem Grad der Gestaltung um längen besser als das Duell im 8. Film (HPUDHdT 7.2.)! Natürlich befinde ich den Film insgesamt für 9.5 Herzen!
"Die Zeichen dafür, dass der Dunkle Lord wiedergekehrt ist, sind unbestreitbar." Dumbledore schaut Cornelius Fudge in die Augen. Harry sitzt nervös auf der Anklagebank im Ministeriumsgericht und beobachtet die Reaktion des Zaubereiministers. „Er ist nicht wiedergekehrt!“
Bereits vor Harrys fünftem Jahr in Hogwarts bahnt sich das Böse sich weiter seinen Weg vor. Menschen verschwinden und es kommt sogar zu einem Dementorenangriff auf Harry und seinen Cousin Dudley. Trotz allem schenkt man Harrys Worten, Lord Voldemort sei zurückgekehrt, keinen Glauben und das Ministerium versucht mit Einfluss des Tagespropheten Voldemorts Rückkehr zu leugnen und stellt Harry und Dumbledore als Lügner hin.
Außerdem wird Dolores Umbridge, die erste Untersekretärin des Ministeriums als Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts geschickt, die den jungen Schülern das Üben von Zaubern verbietet. Harry, Ron und Hermine entschließen daraufhin, sich selbst Verteidigungszauber beizubringen und gründen „Dumbledores Armee“, damit Harry andere Schüler in Zauberei unterrichten kann.
Dies ist der erste Potter-Film bei dem David Yates die Regie übernahm, mit einem wechselhaften Ergebnis. Teils besticht dieser Film durch rasante Szenen, wie z.B. die Schlacht im Ministerium und dem dazugehörigen Kampf von Dumbledore und Voldemort. Andererseits verläuft die Handlung besonders im Mittelteil sehr schleppend und man wartet lange auf den großen Gau, der aber bis zum Ende hin ausbleibt. Dies mag vielleicht an den vielen Kürzungen zum Roman liegen.
Gerade dadurch ist es überraschend, dass man es dennoch geschafft hat, die Handlung weitreichend gut zu erklären und umzusetzen. „Harry Potter und der Orden des Phönix“ ist meiner Meinung nach das am schwierigsten umzusetzende Potter-Buch, denn die Handlung verläuft die meiste Zeit ohne große Umschwünge und liegt vor allem auf Harrys Gefühlswelt, seine Zwiegespaltenheit, der Verleumdung des Ministeriums von Voldemorts Rückkehr und Dumbledores ignorantes Verhalten gegenüber Harry.
Dies haben die Schauspieler meiner Meinung nach gut gelöst. Michael Gambon hat sich als Professor Dumbledore im Vergleich zum letzten Film gesteigert und Ralph Fiennes (Voldemort) hat noch eine Schippe drauf gelegt und gefällt mir wirklich sehr gut. Neu dazugekommen ist Imelda Staunton als Umbridge, deren Auftritt leider zu sehr verharmlost wurde, sie aber schon rein äußerlich in die Rolle passt. Evanna Lynch als verträumte Luna Lovegood. Helene Bonham Carter als verrückte Todesserin Bellatrix Lestrange… ein Traum – besser geht’s nicht. Außerdem gibt es eine Rückkehr von Gary Oldman als Sirius Black ;) und die drei Hauptcharaktere sind gewohnt gut.
„Harry Potter und der Orden des Phönix“ ist sicherlich kein Meilenstein der Potter-Filme, aber nicht ihr Untergang, auch wenn manch einer sich mehr davon versprochen hat. Dennoch ein Muss für Fans =)
Ist für mich irgendwie wie ein "Unterhaltungstheaterstück": Man bewundert die schönen Kostüme und Kulissen, freut sich über die Effekte und ist froh, ein paar mehr als anständige Schauspielerleistungen zu sehen, alles andere ist und bleibt irgendwie egal. Dafür, dass der Film nie so wirklich weiß, wie er etwas erzählen soll, unterhält er aber dennoch ganz gut und Leuten wie Brendan Gleeson, Alan Rickman und Ralph Fiennes dabei zuzusehen, wie sie in Magierroben mürrisch beziehungsweise ekstatisch durch die Gegend wackeln und alle ihre Kindheitsmagierfantasien ausleben, kann so verkehrt auch nicht sein. Kameraführung und Action gibt auch wenig Grund zum Beklagen, das Buch ist bei mir zum Glück so lange her, dass ich mich nur an eine Szene erinnere, die ich unheimlich im Film vermisse*, und da es meine erste BluRay war, die ich auf meinem neuen Laptop geschaut habe, gibt es eh einen letzten kleinen Bonus.
P.S.: Von Evanna Lynch alias Luna Lovegood hätte ich genre viel mehr gesehen, so klasse und so wenig Screentime, dabei trägt sie mehr "HP"-Stimmung in sich als Radcliff in allen Teilen zusammen.
*wenn ein Todesser ein Gefäß über den Kopf bekommt und sich dieser in einen Babykopf verwandelt - alleine deswegen gehörte der Film gedreht, aber die Stelle gibt es natürlich nicht zu sehen...
Wirklich keine einfach sache, ein mit über 1000 seiten bestücktes buch in ein ca. zweieinhalb stunden filmwerk zu pressen. aber dafür das "fast" alle wichtigen dinge im film erhalten sind und Miss Dolores Umbridge für mich toll besetzt kann ich nur sagen ja gut gemacht.
Harry Potter und der Orden des Phönix - Kritik
US 2007 Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Thriller, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 12.07.2007
Kritiken (11) — Film: Harry Potter und der Orden des Phönix
Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenDas Bäumchen-Wechsle-Dich-Spiel auf dem Regiestuhl der HARRY POTTER-Reihe geht munter weiter; als vierter Regisseur im fünften Film durfte sich nun David Yates an Rowlings Werk ausprobieren. Mit der Behauptung, es sei ungeschickt, einem Regieneuling die Adaption eines beinahe 1000 Seiten schweren Romans aufzubürden, wird man kaum ein Risiko eingehen, zumal der fünfte Band insofern schwierig umzusetzen ist, als dass J.K. Rowling in dessen Handlung zum einen die Bedrohung durch Voldemort und dessen Todesser, zum anderen die immer stärker in den Vordergrund tretende Pubertät ihrer drei Protagonisten Harry, Hermione (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) als leitendes Motiv verarbeitete und bei diesem Umfang auch die Möglichkeit hatte, beides sinnvoll miteinander zu verbinden. Yates dagegen hatte noch nicht einmal zwei Filme zur Verfügung, was dazu führt, dass der Brite weitgehend orientierungslos durch die Handlung stolpert und sich selbst an jeder Ecke Steine in den Weg schmeißt.
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Xander8112: at the movies
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"Harry Potter und der Orden des Phönix" war bis zum Halbblutprinzen ohne Frage der bisher schwächste Teil der Reihe. Unverständliche Kürzungen der Handlung und Längen in der ersten Hälfte des Film sowie gerade mal ausreichende Special Effects lassen das ganz große Kino vermissen, das es hätte werden können.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenHarry Potter und der Halbblutprinz ist faszinierend, auch wenn der Film mehr im Realismus angesiedelt ist als frühere Teile. David Yates ist sicherer in seiner Regie geworden seit seinem letzten Film, Harry Potter und der Orden der Phoenix. In seinem sechsten Film der Reihe ist die Kameraarbeit beeindruckend, und die Geschichte entfaltet sich in stattlichem und gelassenem Tempo. [...] Auch wnn Harry Potter und der Halbblutprinz einer der besten Filme der Reihe ist, mit spektakulären Effekten, nuanciertem Schauspiel und klugen Dialogen, beendet seine abweichende Adaption von Rowlings Konklusion den Film, welcher ein meisterhaftes Werk hätte sein können, mit gehörlicher Enttäuschung.
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confile 2009/07/14 17:07:22
Antwort löschensdsd
kimberley! 2009/07/24 15:35:37
Antwort löschenEs macht keinen Sinn, bei dem Film "..und der Orden des Phoenix" eine Kritik von "...und der Halbblutprinz" zu schreiben!
Alle 4 Antworten zeigen
TheJoker 2009/09/01 21:51:50
Antwort löschenLoL
Pareillement 2010/03/08 13:05:18
Antwort löschenllolol. Schon wahr.
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenHarry Potter und der Orden des Phönix bietet zwar wie alle Filme der Reihe zuvor eine hervorragende technische Umsetzung, tolle Kulissen und ebenso tolle Schauspieler, krankt aber bei der Story. Hier spürt man deutlich, dass die Buchvorlage zu komplex war, um sie als einheitliches Bild im Film verarbeiten zu können. Das macht Harry Potter und der Orden des Phönix meiner Meinung nach zum bisher schlechtesten Film der Potter Saga. Auch “echte Fans” werden diesmal wohl enttäuscht sein.
Mit mehr Mühe beim Drehbuch wäre hier soviel mehr drin gewesen.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenIn der Presse wurde der fünfte Teil der Harry-Potter-Reihe ziemlich verrissen. Zugegeben: aus dem dicksten Buch den kürzesten Film zu machen, birgt sicherlich einige Gefahren. Und tatsächlich ist auch ein Teil der Buchhandlung den Drehbuchautoren zum Opfer gefallen. Was übrig geblieben ist, ist aber dennoch ein spannender und stimmungsvoller Film, der durch seine Düsterheit die Rückkehr des dunklen Lords gut visualisiert. Auch kann ich den Kritikpunkt nicht nachvollziehen, dass gerade zum Beginn des Films jene Zuschauer überfordert sind, denen die Buchvorlage unbekannt ist. Vielmehr findet man sich schnell wieder im Potter-Universum zurecht und erkennt schnell viele bekannte Film-Gesichter. Neue Charaktere bleiben eher unbeteiligte Randfiguren, so dass auf eine ausführliche Vorstellung gut verzichtet werden kann. Und zugegeben: von der Dramatik her war der fünfte Potter-Band der schwächste, so dass man den Drehbuchautoren den zugegebenermaßen eher müden Plot nicht wirklich vorwerfen kann.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDer neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen - dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht.
Kritik im Original 102 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
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Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEr gehört zu den Erlösern des Popkulturkinos, den Neos, Frodos und Skywalkers ebenbürtig. Kurz bevor der siebte und letzte Band von Joanne K. Rowlings Phantastikromanreihe in der englischen Originalfassung erscheint, kehrt Harry Potter (Daniel Radcliffe) im Kinonachzügler "Der Orden des Phoenix" zu seinem fünften Ausbildungsjahr nach Hogwarts zurück.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDavid Yates hatte die undankbare Aufgabe, eines der schwächsten Potter-Bücher für die Leinwand umsetzen zu dürfen. Und gemessen an den dramaturgischen Schwächen die das Buch hat und wie unkonzentriert es zum Teil geschrieben ist (Rowling selbst äusserte sich im Nachinein unzufrieden und gab an, daß sie mit einem halben Jahr mehr Zeit vieles gestrafft und das Timing überarbeitet hätte), hat er seine Aufgabe extrem zufriedenstellend gelöst. Eine solide und düstere Potter-Verfilmung die einzig am uncharismatischen Hauptdarsteller und den Schwächen der Buchvorlage krankt.
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Kommentare (112) — Film: Harry Potter und der Orden des Phönix
Kommentar schreibenFilmFreeza 2011/12/31 01:17:59
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Der Orden des Phönix
So der nächste Teil ist geschafft, und mit der Orden des Phönix ist der wahrscheinlich "schlechteste" Harry Potter Film nun auch geschafft.
Der Grund für diesen Titel ist schnell erklärt.
Das das längste Buch gleichzeitig auch der kürzeste Film ist! Da kann irgendwas nicht stimmen und so sind die zahlreichen Kürzungen auch nicht zu rechtfertigen.
Dennoch kriegt man auch hier wieder einiges geboten.
Zum Beispiel David Yates. Meiner Meinung nach, hat er Harry Potter erst den letzten Kick gegeben (das soll die Leistung seiner Vorgänger nicht mindern), vor allem durch seine Fähigkeit so grandios mit den Effekten zu spielen und diese so einzusetzten, dass man nach vergleichbaren Beispielen aus anderen Filmen, nur vergebens suchen kann.
Gerade die Zauberduelle sind wahnsinnig authentisch und wenn auch teilweise überzogen ein "Teilgrund" für den Erfolg Harry Potters.
Der Film lebt vor allem davon , auch wenn sich das komisch anhört, dass er die Geschichte weitererzählt, so simpel es sich anhört, so viel Inhalt in einen Film zu packen, ist kein leichtes Unterfangen, zumal man auch noch die Aufgabe einen Blockbuster aus diesem Film zu machen.
Ein weiteres Highlight in diesem Film ist sicherlich die Leistung von Imelda Staunton die die Dolores Umbridge spielt ( was nicht heissen soll, dass ich die Figur mag, ich hasse sie eher :D ). So viel Hass bzw. Antipathie zu schürren, muss man erstmal schaffen und das ist auch ein Beweis für das geniale Schauspiel dass sie hier abliefert.
Eine weitere Figur auf die ich mich zum wiederholten Male gefreut habe, ist Bellatrix Lestrange. Sie wird von Helena Bonham Carter gespielt, die auserordentliches Schauspieltalent beweist, auch wenn sie hier nur sehr wenig Screentime bekommt.
Endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt Dumbledore und somit auch Michael Gambon, der endlich zeigen kann was er kann.
Das Ende dagegen ist phenomenal , grandios was Yates heir inszeniert hat.
Der Zweikampf Dumbledore vs. Voldemort ist grandios, aber etwas ganz anderes hat mir letztenendes Gänsehaut bereitet.
Der Kampf von Potter mit sich selbst, die Bilder die sich im Kopf von Harry abspielen.
Das Alles ist ein Geschenk von David Yates, der damit unvergessliche Momente bereitet und somit auch diesen eigentlich inhaltlich unspektakulären Film zu einem starken Film formt.
P.S. JERRY <3
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Broda 2011/12/31 02:24:32
Antwort löschenNoch einmal: Was heißt "P.S. JERRY <3" ?
FilmFreeza 2011/12/31 02:36:44
Antwort löschenOh das wird wohl noch eine Zeit ein ungelüftetes Geheimniss bleiben :D .. Geduld , Geduld :)
RoosterCogburn 2011/12/31 02:48:00
Antwort löschenich frage mich eher wer das ist - das zeichen <3 steht normalerweiseise für ein Herz. Also kann man jetzt nur spekulieren :)
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RoosterCogburn 2011/12/31 02:52:30
Antwort löschenDer Film ist ja der den ich zuletzt gesehen habe und würde in einer Bewertung der ersten fünf Filme, als vorletzter abschneiden. Ich würde die etwas anders bewerten, aber finde das schon gut wie du das machst. Hat jeder so seine Ansichten. Passt schon!
FilmFreeza 2011/12/31 02:55:14
Antwort löschenDanke Rooster, und spekuliert schön :) .. das mit dem Herz hast du gut erkannt und JERRY ist ein Wesen dass ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Was für ein Wesen, das ist das Geheimnis. :)
cruzha 2011/12/30 11:26:34
Kommentar löschenLocker-flockige Fantasy-Unterhaltung mit wie immer superbem Cast (Imelda Staunton als pinke Professeuse ist der Knaller, Alan Rickman sowieso) und diesmal für meinen Geschmack erfreulich wenig Längen. Reiht sich problemlos in die Riege der Vorgänger ein, ohne großen Ausreißer nach oben oder unten.
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Slevin Kalebra 2011/12/29 21:20:29
Kommentar löschenWas das Bewerten betrifft, der bisher wohl schwierigste Potter für mich. Einerseits ist es lobenswert, das hier mal von der üblichen Formel abgewichen wird. Kein Harry erhält Informationen über etwas Bevorstehendes, Harry hat mit den Anderen Unterricht, Harry forscht über das bevorstehende nach. Es geht los mit Harrys Schulverweis und einem Verfahren vor dem Ministerium. Es steht wohl die gute Absicht dahinter veranschaulichen zu wollen, wie dieses Schulsystem genau funktioniert, nur ist das ungefähr so spannend und auch so deplatziert wie die Sentas Debatten in den Star Wars Prequels. In einer Welt in der das Übernatürliche herrscht, will ich einfach keine politischen Diskussionen und Paragraphen Reiterei sehen. Dadurch wird nichts greifbarer. Es ist einfach nur befremdlich und schadet der Atmosphäre. Nach dem bürokratischen Intermezzo geht es auch anders als gewohnt weiter und auch da hatte ich gemischte Gefühle. Zu zeigen wie sich Harry seit dem Voldemort Angriff isoliert und einsam fühlt ist ein guter Ansatz, wird aber zu oberflächlich abgehandelt. Der neue Mann am Steuer David Yates, der es auch zu Ende bringen wird, weiß mit Sicherheit von seiner Zeit beim britischen Fernsehen, wie man Geschichten sorgfältig erzählt. Nur findet er nicht die Mittel ihnen den nötigen Pep zu geben. Der Einzug von Dolores Umbridge in die Schule und die Gründung von Harrys kleiner Rebellen Gruppe bietet auch vieles, was man vorher so noch nicht gesehen hat. Aber es stellt sich kein Gefühl der Gefahr, der Dringlichkeit ein. Die Kids wirken nicht verzweifelt oder entschlossen sich dem Bösen entgegen zu stellen. Die ganze Unternehmung wirkt eher wie ein lockeres Treffen nach Unterrichtsschluss im Gemeinschaftsraum. Imelda Staunton ist als Dolores Umbridge zwar herrlich abstoßend nur geht von ihr nicht den Hauch einer Bedrohung aus. Ich hatte nie Sorge darum, dass Harrys Gruppe auffliegen könnte, weil ich keine Angst vor ihr hatte. Sie ist nicht die Form von Miststück bei dem es einem fröstelt, sie ist einfach nur nerv tötend. Dazu kommen noch viele lose Enden, für die es keine Erklärung gibt. Dieser Film hat einen neuen Skript Autor, der Steve Kloves ablöst und hoffentlich auch nicht lange bleibt. Warum hat Harry Dumbledore nicht erzählt, dass Malfoys Vater ein Anhänger von Voldemorts ist, da er es ja schon seit dem Ende des 4. Teils weiß? Warum ist die Liebesgeschichte zwischen Harry und Cho mit einem Mal zu Ende, wo doch klar ist, das sie die Gruppe nicht aus freiem Willen verraten hat? Nichts davon sind riesige Plotholes, aber sie hinterlassen halt einen faden Beigeschmack. Das Finale ist dann aber das stärkste, das es bisher gab und entschädigt für vieles. Ein aufregender Kampf mit vielen relevanten Figuren, einem dominanteren Auftretten von Harry, dem ersten Auftritt von Bellatrix Lestrange (Helena Bonham Carter im Komplett- durch- geknallt-Modus, so mag ich sie am liebsten) und dem Tod von Sirius Black (NOOOOOOOO!!!!). Der einzige Moment im Film, der mir nahe ging. Unter dem Strich, weiß ich aber immer noch nicht so recht, was ich von diesem Teil halten soll. Von der Story her, hätte er der bis jetzt Beste sein können. Nur ist das was er wollte, nicht so recht zu mir durchgedrungen. Bringt mir den Halbblutprinz.
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Mervit 2011/12/24 15:41:00
Kommentar löschenDer war lahm!
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HxC_Moe 2011/12/18 10:36:33
Kommentar löschenLangwieriger Harry Potter, der sich trotz seiner eher blöden Geschichte viel zu ernst nimmt. Das war schon immer ein Problem der Harry Potter-Geschichte: Sich ziel zu ernst nehmen. Aus jedem Mist wird ein riesiges Drama gemacht, woraus sich Harry zu einem kompletten Vollidiot entwickelt, der meint er wärs. Schade, sonst kann der 5. Teil eigentlich schon mit einer guten Grafischen Darstellung überzeugen. Die Schauspieler sind natürlich (wie gewohnt) top und der Showdown hat es echt in sich. Wieder mal solides Popcornkino ohne großen Anspruch, aber hohen Unterhaltungswert.
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L-viz 2011/12/15 22:59:37
Kommentar löschenAuch dieser Film, der fünfte der Potter-Reihe, ist überraschenderweise ausgezeichnet und bleibt nur minimal hinter Teil 3, dem besten, zurück.
Neu ist in diesem Teil vor allem, dass der Schwerpunkt bei Politik und Medienmacht gesetzt wird. Minister Fudge wittert eine Verschwörung seitens Dumbledore und dessen Schützling Potter. Er ergreift Maßnahmen, lässt Harry Potter vor ein Tribunal laden, einen Hetzartikel nach dem anderen gegen seine Gegner in Umlauf bringen und platziert schließlich, zur besseren Kontrolle, eine Vertrauensperson direkt in Hogwarts.
Der Rest des Films steht unter dem Thema "Diktatur und Widerstand". Das führt auch zur zentralen Figur in "HP und der Orden des Phoenix": Dolores Umbridge. Ist die nicht klasse? Vom debilen Kichern über aufgesetzte Freundlich- und Fröhlichkeit bis hin zu drakonischen Strafen tut sie alles, um gehasst zu werden. Meine persönliche Lieblingsantagonistin und zweitbester Charakter im HP-Universum (nach Hermine natürlich).
Auch in der Bild/Symbolsprache wird die Umbridge-Diktatur gut in Szene gesetzt, wenn das erste von vielen Schildern aufgehängt wird und wenn eben diese Schilder mit Verboten und Geboten am Ende in sich zusammenstürzen, so wie die ganze Diktatur selbst. Ebenso gewichtig sind die kleinen, scheinbar nutzlosen Szenen, wie die Entlassung (und Demütigung) der Lehrerin, die das Gesamtbild abrunden. Im Kleinen kündigt sich schon an, was passieren wird, wenn erst Voldemort die Macht an sich gerissen hat.
Harry & Co. wären natürlich nicht Harry & Co., wenn sie nicht eine kleine Widerstandszelle organisieren würden, zunächst nur, um sich selbst zu unterrichten. Gerade das Versteckspiel um Dumbledores Armee ist spannend, denn die Inquisitoren wittern Widerstand und sind ihr immer dicht auf den Fersen.
Auf den Selbstverteidigungskurs in Hogwarts folgt ein leicht konfuser Endkampf im Zaubereiministerium - da gabe es schon Besseres zum Abschluss.
Ach ja, irgend so ein Orden des Phoenix kam auch mal kurz vor...glaube ich.
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CJ1203 2011/11/26 18:49:29
Kommentar löschenDavid Yates' "Harry Potter"-Erstling hat Schwierigkeiten mit einer inhaltsgetreuen Adaption der mehr als eintausend Seiten langen Romanvorlage. Schon zu Beginn sind die tiefen Einschnitte in den Plot kaum zu übersehen. Dennoch schafft es der Film sowohl visuell als auch erzählerisch zu unterhalten, indem er teils absolut neue Handlungsebenen eröffnet und nicht der Romanvorlage folgt, was zwar den ein oder anderen Harry Potter-Fan stören, dem Publikum jedoch durchwegs gefallen mag. Daher eine solide Leistung, die nur die detailverliebtesten Harry Potter-Fans komplett verschmähen.
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JohnnyKee 2011/11/20 17:07:50
Kommentar löschen„Im Ernst, sie wissen doch, tief in ihrem Inneren, dass sie es verdient haben bestraft zu werden.“
Vorsicht! Skrupellose und eiskalte Lehrerin in Hogwarts. Rosa, pummelige Gefahr mit Kätzchenwahn ruft auf zum Nachsitzen. Eine halbe Schale Zucker in den Tee, die spitzen Federn grazil in einer geraden Reihe auf dem Tisch. Fass dir noch einmal, das letzte Mal auf deine Hand. Ehe sie sich vor Schmerzen verkrümmt und du dich mit schweißgebadeten Gesicht versucht zusammenzureißen. Eintreten bitte!
1000 Seiten in einen 2-stündigen Film zu pressen ist ein schwieriges, eigentlich unmögliches Unterfangen. Aspekte werden vernachlässigt, die Handlung die den Grundstein für darauf folgende Teile bildet vernachlässigt. Und doch fügt sich der fünfte Teil fast perfekt und nahtlos in die gesamte Filmreihe ein. Auch wenn er fast die ganzen Geschehnisse des halben Buches in die Tonne kloppt. HP 5 macht einfach Spaß und weiß genau mit was er den Zuschauer begeistern kann. Eine gehörige Prise, gut getimter, Humor verbindet sich mit nervenaufreibenden und bombastischen Momenten zu einem überraschend faszinierenden Gesamtkonzept. Kurzweiliges Spektakel wie immer und Imelda Staunton als fiese Umbridge allein verdient schon großen Applaus. Sie ist es die die Szenen dominiert und weiß wie sie mit einem einfachen kleinen Lächeln im Gesicht, qualvolle Schmerzen zufügt. Rasante Verfolgungsjagden im bläulich schwarzen Ministerium, spannungs- und emotionsgeladener Showdown mit „ Dem, dessen Namen nicht gennant werden darf“, eine kleine Gruppe bereit zum Aufstand. Ein weiterer gelungener Teil aus dem Potteruniversum der nicht nur gutes Popcornkino darstellt, sondern auch gleichzeitig den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Magical!
„Wann geht das endlich in deinen Kopf? Wir stecken da alle mit drin!“
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<3<3 2011/11/18 14:50:44
Kommentar löschenEigentlich nur 6.0.
Aaaaaaber:
Erstauftritt von Bellatrix Lestrange! Allein diese Figur, wie sie im Buch dargestellt wird, würde ihn schon auf 6.5 setzen, aber wie Helena Bonham Carter sie spielt... WOW! Ich kenn sonst keinen Film mit ihr, aber ich glaube, ich sollte mal anfangen die alle zu gucken!
Bellatrix ist die BESTE Figur in der gesamten Harry-Potter-Reihe!! Ich finde ihr wird viel zu wenig Beachtung geschenkt.
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smartyx 2011/10/23 22:55:24
Kommentar löschenDa man, wenn man mit der HP-Reihe mal angefangen hat, auch alle Teile sehen will, kommt man auch an diesem Film nicht vorbei. Ein guter Rat an dieser Stelle nur vorab: Bitte die Filme in der richtigen Reihenfolge schauen. Das habe ich leider nicht gemacht und erst jetzt klären sich einige der Fragen, die sich mir im Teil HP und der Halbblutprinz gestellt haben. Dafür wirft der Film aber auch wieder viele neue auf.
Naja, sei's drum. Handwerklich ist der Film solide gemacht, hat aber nur eine mäßige Spannungskurve. Irgendwie rutsch der Konflikt mit der neuen Professorin derart in den Vordergrund, dass das eigentliche Problem fast unbeachtet nebenher dümpelt. Schade. Ich hoffe, dass in den verbleibenden Teilen (die ich noch nicht gesehen habe) dies noch einmal ändert und an die Qualität der ersten HP-Filme gelangt. Sonst reiht sich die HP-Reihe nur in der Liste derjenigen Filme ein, bei denen die Fortsetzungen schnell an Puste verlieren und nicht bis zum Ende den Zuschauer fesseln können.
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Blacknowhite 2011/10/05 20:29:05
Kommentar löschenAls ich den Film im Kino gesehen habe, dachte ich mir ich bin im falschen Saal. Aber ich irrte mich und saß genau auf dem Platz in dem Film, den auch meine Platzkarte auswies. Der Film ansich ohne den Buchhintergrund ist gut, doch um ehrlich zu sein, mit dem Hintergurnd des Buches, ist es nur ein Unterhaltungsfilm. Der DICKSTE Band, so kurz verfilmt und dann auch noch Massen an Lücken? Wäre es nicht HP und nicht wie immer ein HP-Stimmung die einen, obwohl der Film nicht atemberaubend ist, in den Bann zieht, hätte der Film gerade mal 3 Punkte von mir bekommen.
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leverkus 2011/09/03 22:03:53
Kommentar löschenDie mieseste Harry Potter Verfilmung! Enteuschend.:-(
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RX1 2011/08/24 00:22:34
Kommentar löschenDer schlechteste der neueren Harry Potter-Filme
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cpt. chaos 2011/08/09 07:48:19
Kommentar löschenEin Ohren- und Augenschmaus, aber ansonsten plätschert dieser Ergänzungsteil zeitweise wie überschüssiger Ballast dahin.
Glücklicherweise gibt es zwischendurch einige kleine Highlights, die das Ganze wieder ein wenig aufwerten, aber im Grunde genommen bläht diese Fortsetzung die Harry Potter-Reihe unnötig auf.
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marcowski 2011/07/26 00:04:29
Kommentar löschenDie Bedrohung nähert sich unaufhaltsam, was Teil 5 der Harry Potter Reihe sehr gut transportiert und durch einen grandiosen Kampf zwischen Voldemort und Dumbledore auf den Punkt bringt.
Die vorwiegend bedrückende Stimmung wird vor allem durch den praktizierten Lehrstuhlfaschismus der Dolores Umbridge ausgelöst (fabelhaft abstoßend gespielt von Imelda Staunton), und durch wenig bzw. sicher platzierten Humor erreicht. So wird es immer dann besonders komisch, wenn die Unterdrückung der Großinquisitorin erfolgreich bekämpft wird.
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Ritaka009 2011/07/20 22:04:33
Kommentar löschenDer Film mit dem Duell der wohl stärksten Zauberer. Und von dem Grad der Gestaltung um längen besser als das Duell im 8. Film (HPUDHdT 7.2.)! Natürlich befinde ich den Film insgesamt für 9.5 Herzen!
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Mennesker 2011/07/05 19:33:11
Kommentar löschen"Die Zeichen dafür, dass der Dunkle Lord wiedergekehrt ist, sind unbestreitbar." Dumbledore schaut Cornelius Fudge in die Augen. Harry sitzt nervös auf der Anklagebank im Ministeriumsgericht und beobachtet die Reaktion des Zaubereiministers. „Er ist nicht wiedergekehrt!“
Bereits vor Harrys fünftem Jahr in Hogwarts bahnt sich das Böse sich weiter seinen Weg vor. Menschen verschwinden und es kommt sogar zu einem Dementorenangriff auf Harry und seinen Cousin Dudley. Trotz allem schenkt man Harrys Worten, Lord Voldemort sei zurückgekehrt, keinen Glauben und das Ministerium versucht mit Einfluss des Tagespropheten Voldemorts Rückkehr zu leugnen und stellt Harry und Dumbledore als Lügner hin.
Außerdem wird Dolores Umbridge, die erste Untersekretärin des Ministeriums als Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts geschickt, die den jungen Schülern das Üben von Zaubern verbietet. Harry, Ron und Hermine entschließen daraufhin, sich selbst Verteidigungszauber beizubringen und gründen „Dumbledores Armee“, damit Harry andere Schüler in Zauberei unterrichten kann.
Dies ist der erste Potter-Film bei dem David Yates die Regie übernahm, mit einem wechselhaften Ergebnis. Teils besticht dieser Film durch rasante Szenen, wie z.B. die Schlacht im Ministerium und dem dazugehörigen Kampf von Dumbledore und Voldemort. Andererseits verläuft die Handlung besonders im Mittelteil sehr schleppend und man wartet lange auf den großen Gau, der aber bis zum Ende hin ausbleibt. Dies mag vielleicht an den vielen Kürzungen zum Roman liegen.
Gerade dadurch ist es überraschend, dass man es dennoch geschafft hat, die Handlung weitreichend gut zu erklären und umzusetzen. „Harry Potter und der Orden des Phönix“ ist meiner Meinung nach das am schwierigsten umzusetzende Potter-Buch, denn die Handlung verläuft die meiste Zeit ohne große Umschwünge und liegt vor allem auf Harrys Gefühlswelt, seine Zwiegespaltenheit, der Verleumdung des Ministeriums von Voldemorts Rückkehr und Dumbledores ignorantes Verhalten gegenüber Harry.
Dies haben die Schauspieler meiner Meinung nach gut gelöst. Michael Gambon hat sich als Professor Dumbledore im Vergleich zum letzten Film gesteigert und Ralph Fiennes (Voldemort) hat noch eine Schippe drauf gelegt und gefällt mir wirklich sehr gut. Neu dazugekommen ist Imelda Staunton als Umbridge, deren Auftritt leider zu sehr verharmlost wurde, sie aber schon rein äußerlich in die Rolle passt. Evanna Lynch als verträumte Luna Lovegood. Helene Bonham Carter als verrückte Todesserin Bellatrix Lestrange… ein Traum – besser geht’s nicht. Außerdem gibt es eine Rückkehr von Gary Oldman als Sirius Black ;) und die drei Hauptcharaktere sind gewohnt gut.
„Harry Potter und der Orden des Phönix“ ist sicherlich kein Meilenstein der Potter-Filme, aber nicht ihr Untergang, auch wenn manch einer sich mehr davon versprochen hat. Dennoch ein Muss für Fans =)
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BigDi 2011/07/05 14:18:35
Kommentar löschenIst für mich irgendwie wie ein "Unterhaltungstheaterstück": Man bewundert die schönen Kostüme und Kulissen, freut sich über die Effekte und ist froh, ein paar mehr als anständige Schauspielerleistungen zu sehen, alles andere ist und bleibt irgendwie egal. Dafür, dass der Film nie so wirklich weiß, wie er etwas erzählen soll, unterhält er aber dennoch ganz gut und Leuten wie Brendan Gleeson, Alan Rickman und Ralph Fiennes dabei zuzusehen, wie sie in Magierroben mürrisch beziehungsweise ekstatisch durch die Gegend wackeln und alle ihre Kindheitsmagierfantasien ausleben, kann so verkehrt auch nicht sein. Kameraführung und Action gibt auch wenig Grund zum Beklagen, das Buch ist bei mir zum Glück so lange her, dass ich mich nur an eine Szene erinnere, die ich unheimlich im Film vermisse*, und da es meine erste BluRay war, die ich auf meinem neuen Laptop geschaut habe, gibt es eh einen letzten kleinen Bonus.
P.S.: Von Evanna Lynch alias Luna Lovegood hätte ich genre viel mehr gesehen, so klasse und so wenig Screentime, dabei trägt sie mehr "HP"-Stimmung in sich als Radcliff in allen Teilen zusammen.
*wenn ein Todesser ein Gefäß über den Kopf bekommt und sich dieser in einen Babykopf verwandelt - alleine deswegen gehörte der Film gedreht, aber die Stelle gibt es natürlich nicht zu sehen...
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Martin Jurgeluks 2011/07/03 15:45:56
Kommentar löschenWirklich keine einfach sache, ein mit über 1000 seiten bestücktes buch in ein ca. zweieinhalb stunden filmwerk zu pressen. aber dafür das "fast" alle wichtigen dinge im film erhalten sind und Miss Dolores Umbridge für mich toll besetzt kann ich nur sagen ja gut gemacht.
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Nicki Minaj Lover 2011/06/30 21:30:01
Kommentar löschenIch liebe Harry Potter.. alle Filme sind Top
aber dieser Teil ist wirklich nichts...
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