Schon in der Woche nach dem Kinostart von «Harry Potter and the Philosopher’s Stone» begannen die Dreharbeiten von «Harry Potter and the Chamber of Secrets». Der nahtlose Anschluss stellte sich für die Qualität der Produktion als äusserst positiv heraus.
Für HARRY POTTER AND THE CHAMBER OF SECRETS saß erneut Columbus auf dem Regiestuhl, der Film schließt ergo stilistisch direkt an den Vorgänger an: Unterrichtsstunden und ein düsteres Geheimnis, das es zu lösen gilt. [...] Letztlich geht THE CHAMBER OF SECRETS schon als gelungen durch, kann es auch mit der Vorlage aufnehmen. Luft nach oben ist aber vorhanden.
Alles könnte so schön sein, "Harry Potter 2" könnte aus dem Stand heraus zum Kinderfilmklassiker werden - hätte Chris Columbus sein Filmemacherrüstzeug nicht am Eingang zur Kammer des Schreckens bei den Potterschen Gralshütern abgegeben. Was schmerzlich vermisst wird, ist vor allem ein Gefühl für Rhythmus. Die Film-"Kammer" wird vollständig vom Handlungskern des Buches dominiert. Alraune-Umtopfen im Gewächshaus. Schnitt. Wichtel-Einfangen bei Lockhart. Schnitt. Quidditch-Partie mit Armbruch. Schnitt. Es gibt meist keinen Einstieg in eine Szene mehr und keinen Ausstieg, sondern es wird abgehakt, atemlos, lieblos.
Etwas besser als Columbus mutlos-inszenierter erster Teil, aber dennoch zu uninspiriert und brav. Teil zwei lässt ein wenig von der Dunkelheit der Vorlage erahnen, aber erst ab Teil drei bekommt die Reihe den Drive und Esprit der die Bücher auszeichnet.
Hier spürte ich schon den leichten Übergang in etwas erwachsenere Gefilde.
Die Bedrohung die von der Kammer des Schreckens ausgeht, wird sehr ernst dargestellt.
Diejenigen welche das Buch nicht gelesen haben werden vermutlich lange rätseln was das für ein Wesen sein kann, dass eine ganze Schule in Angst und Schrecken versetzt und dabei praktisch unsichtbar bleibt.
Szenen wie die Zeitreise, der Smalltalk mit den Spinnen im Verbotenen Wald und das Finale in der Kammer des Schreckens wurden Spannend in Szene gesetzt.
Doch den Machern gelingt es auch etwas Humor einzustreuen, welcher aber trotz der ernsten Situation nicht deplaziert wirkt.
Teil 2/8
Die Kammer des Schreckens
Wie auch im Teil zuvor heisst der Regisseur Chris Columbs, der auch hier den Zauber des Filmes, der ihn ja erst richtig ausmacht, perkekt einfängt und zur Schau stellt.
Der (wenn mich nicht alles täuscht) längste Teil der Reihe bringt zahreiche Neuerungen mit sich :
Zum ersten wird in die Feindschaft von Harry Potter und Draco Malfoy mehr Feuer eingegossen, so dass man eigentlich erst ab jetzt von wahren Feinden reden kann.
Dies hat man zum einen durch das miteinbeziehen von Lucius Malfoy (Dracos Vater), zum anderen aber auch durch die Konkurrenz im Quidditsch und im Duell-Club, geschafft.
Hier wird der Zweikampf auf ein ganz anderes Level gehoben und Malfoy wird auch hier erst richtig zu einem wahren Bösewicht des Filmes gemacht.
Desweiteren hat auch der Hochstapler und neue Lehrer im Fach "Verteidigung gegen die dunkelen Künste" Guildaroy Lockhart gespielt von Kenneth Branagh eine etwas größere Rolle zugeschrieben bekommen , die vor allem für den "Witz" in diesem Film sorgen soll.
Einen weiteren neuen Liebling bekommt man in Dobby dem Hauselfen geliefert, der der ein großer Sympathieträger in diesem Film ist und der auch später noch die eine oder andere Aufgabe zu lösen hat.
Aufallend weisse in diesem Film ist selbstverständlich Albus Dumbledore, auf den ich im vorherigen Kommentar gar nicht so arg eingegangen bin.
Bei ihm hat man auf jeden Fall das Gefühl, dass man da immer noch was fürs Leben lernen kann , wenn man seine Aussagen ein wenig genauer beleuchtet.
Insgesamt, ist der Film ein wenig düsterer geworden. Was heisst düsterer, ich denke einfach nur wenig boshafter, was darauf zurückzuführen ist, dass eben neue Figuren hinzugezogen werden, die vorwiegend auf der "bösen Seite" stehen, aber auch auf die neuen Fantasiewesen, wie die Riessenspinne Aragorg oder den Basilisken, die beide nicht sehr viel Rücksicht auf Alter und Gesinnung von Harry etc. nehmen.
Ein weiterer Punkt könnte auch sein, dass eine der 3 Hauptpersonen dieses Mal knapp am Tod vorbeigeschrammt ist.
Unterm Strich bekommt man hier wieder einen Film geliefert, der trotz der langen Laufzeit bis zum Schluss spannend bleibt und zu keiner Zeit langweilig wirkt.
Bei der zweiten Verfilmung hatte mich ein Punkt sehr gestört. Das war der Aspekt mit dem Tagebuch. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, ist das im Film in relativ kurzer Zeit abgehandelt worden. Im Buch zieht sich das wie ein roter Faden über mehrere Kapitel. Es wurde mit bedacht nicht gleich verraten, wer denn nun tatsächlich der Verfasser des Tagebuches ist. Das hat man erst viel später erfahren. Da wurde ein grosser Spannungsbogen aufgebaut. Im Film ist das in keinster Form vorhanden. Leider.
Second Verse, same as the first. So, dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen. Kein gnädiges darüber Hinwegsehen, dass ja erst mal die Geschichte ins Rollen gebracht werden muss. Dieses Mal muss Columbus einfach, nun ja, zaubern. Ernüchternd muss man aber feststellen, das er eigentlich den selben Film noch einmal gedreht hat mit den selben Stärken und den selben Schwächen. Kaum vor zu stellen in welche Dimensionen der Stagnation und Langeweile die Reihe abgedriftet wäre, wäre dies hier nicht sein letzter Einsatz auf dem Regiestuhl gewesen. Aber da sind wir ja noch nicht. Zunächst geht es in dem bisherigen Ton weiter, wenn auch mit einem viel versprechendem Anfang. Harrys Aufenthalt bei den Dursleys, ist angenehmerweise viel kürzer als in Teil 1 und seine Rückkehr nach Hogwarts kommt mit einer recht ansehnlichen Action Szene daher. Außerdem werden einzelne Nebenfiguren stärker beleuchtet. So gibt es kleine Einblicke in Hagrids Vergangenheit und Draco Malfoy wird zu einem stärkeren Antagonisten gemacht. Die Interaktionen des Trios sind aber schon wieder nicht der Rede wert. Die Entscheidung Hermine für den kompletten letzten Akt außer Gefecht zu setzen, ist da nicht gerade hilfreich. Denn es ist unklar ob man damit die Dramatik erhöhen wollte oder ob man einfach nicht wusste, was man mit ihr an diesem Punkt machen sollte. Ansonsten gibt es noch mehr Unterrichtsszenen als vorher. Die sorgen für amüsante Momente, tragen aber nicht viel zur Story bei außer den von Kenneth Branagh mit viel Spielfreude dargestellten Gilderoy Lockhart ein zu führen. Eine Figur die letztlich jedoch überflüssig und deren Offenbarung zum Schluss mehr als vorhersehbar ist. Im Vordergrund steht hier jedoch eindeutig das Mysterium um die Kammer des Schreckens. Genau da filmt Columbus wieder nur die Drehbuchseiten ab, arbeitet nur wieder eine „Ein Geheimnis muss gelöst werden“-Handlung durch, anstatt einem große, unvergessliche Momente zu bescheren. Zugegeben, das Skript macht es ihm da auch nicht leicht. Wenn man erfährt, das in der Kammer ein Mädchen zu Tode kam und einem kurz darauf die maulende Mirte präsentiert wird, weiß man schon viel zu früh wo hin der Hase läuft. Trotzdem bleibt wieder das Gefühl einen Film gesehen zu haben, der unter seinen Möglichkeiten bleibt. Lediglich der Showdown mit Harrys Kampf gegen den Basilisken vermag zu fesseln und verbreitet erste Anzeichen auf den bevor stehenden Stimmungswechsel. Dann bringt mir den Gefangenen von Askaban.
Willkommen zur 2. Stunde zum Thema "Wie setze ich eine solide Geschichte durch ein grauenhaftes Finale in den Sand". Zuvorderst das Positive: Der Ungeheuer-Overkill aus dem ersten Teil wird minimal zurückgeschraubt, die Spinnen fetzen - daran schließt sich auch schon der erste negative Punkt an: Die Rettung von Ron und Harry durch das Auto. Das ist dramaturgisch ganz einfallslos. Desweiteren perfektioniert Ron seinen debilen Gesichtsausdruck, denn zum Erstaunen kommt noch Furcht hinzu. Schade ist, dass Hermine im letzten Teil fehlt, sie nervt weniger als im ersten Teil. Aber das Finale entspricht in seiner Stumpfsinnigkeit 1:1 dem aus dem Vorgänger:
---SPOILER---
Plötzlich kommt ein Vogel, bringt einen Hut. Plötzlich ist in dem Hut ein Schwert. Plötzlich kommt der Vogel zurück und beißt dem Basilisken die Augen aus und das alles wird wieder mit halbgaren Erklärungen von Dumbledore zu retten versucht. Mensch, sowas muss man doch schon im Vorfeld vorbereiten oder andeuten und nicht hinterher einfach sagen, so war es.
---SPOILER ENDE--
Optisch bleibt der Film seinem Vorgänger treu, ist bunt und heiter in weiten Teilen. Das passt aber auch noch gut, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Geschichte auch noch unbeschwerter.
Stand im ersten Teil der Schwerpunkt mehr auf der Figurenzeichnung, geht es jetzt im zweiten Jahr ein wenig konkreter ans Eingemachte. Die Charaktere sind bekannt, die Figuren stark, so kann man die Zaubererclique in das große Abenteuer entlassen. Auch hier wirkt mir der Film für 150 Minuten zu gestreckt, trotz einiger Längen wird man aber dennoch gut unterhalten. Die Special Effects sind ansehnlich und die Geschichte um Voldemort nimmt langsam Fahrt auf.
„Weißt du irgendetwas über die Kammer des Schreckens?“
Verzehrte Schatten an den blutverschmierten Wänden, hasserfüllte Sätze im roten Glanz. Verschmierte Tinte auf dem Boden, ein Blick nach vorne gerichtet blickst du dem Tod in die Augen.
Harry Potter bleibt seiner Linie treu! Ein seltenes Erlebnis, ist es doch genauso zu begrüßen wie der großzügige Kick Spannung und Grusel der dieser spendiert bekommen hat. Denn Potter hat nicht im Mindesten irgendetwas von seiner Faszination verloren! Vielmehr an Erfahrung dazu gewonnen. So langsam wird‘s ernster, bedrohlicher und schockierender in Hogwarts. So langsam werden die ersten Geheimnisse gelöst und das Grundgerüst gebildet welches für die späteren Teile von enormer Wichtigkeit sein wird. Ohne sämtliche Unterhaltungsfaktoren zu vernachlässigen bleibt Potter erschreckend gelassen, verzaubert erneut mit seiner prunkvollen Präsentation die Zuschauer. Leicht, mitreißend, nervenaufreibend. Erneut schlingen sich Williams meisterhafte Töne um die Ohren und lassen nicht mehr los. Erstaunt blickt man sich mehrere Male um, nur um sicherzugehen dass es hier wirklich dermaßen schonungslos zugeht. Hier wird nämlich von der leicht morbiden Atmosphäre reichlich gebrauch gemacht. Bis zum Ende wird hier sämtliches geboten und man kann das nächste Abenteuer kaum abwarten. Denn man möchte wieder in der verzauberten, lichterfüllten Welt Harry Potters, für zwei kurzweilige Stunden, schwelgen. Auf‘s neue. Niemals enden wollend. Erneut da sein wo die Zeit für einen kurzen Moment stehen bleibt und man sich einfach nur begeistern lassen kann.
Ach ja, das waren noch Zeiten, in denen die HP-Charaktere unbekümmert und im kindlichen Leichtsinn durch die Abenteuer gestolpert sind (im Gegensatz zu den späteren, wesentlich düsteren Teilen).
7 Punkte für Gryffindor
Das zweite Jahr in Hogwarts beginnt für Harry mit vielen neuen Gesichtern, dem verrückten Hauself Dobby und dem Geheimnis um die Kammer des Schreckens.
Dabei gestaltet Chris Columbus seinen Nachfolger deutlich actionreicher mit vielen Geheimnissen und Fragen und dem unwiderruflichen Beginn der Suche nach den Horkruxen von Lord Voldemort, obwohl er das damals noch nicht geahnt hatte.
Sehr schön sind die Rückblicke in die Vergangenheit gestaltet und neben dem Aufschneider Professor Lockhart (Kenneth Branagh) sind sie das Highlight des Streifens. Denn der abschließende Kampf gegen den Basilisken ist nicht so actionreich, wie er sein könnte, was möglicherweise an der niedrigen Altersfreigabe liegt.
Sieht man vielleicht mal von der zwischenzeitigen Spinnen-Invasion ab, geht´s mit der Fortsetzung noch etwas kindergerechter in die nächste Runde.
Klasse gemacht fand ich Dobby, aber trifft, trotz einiger nett gestalteter Szenen und eines weiterhin recht hohen Aufwands, insgesamt dann doch nicht so ganz meinen Geschmack.
Das zweite Jahr von Harry Potter beginnt und bringt den Zuschauer zurück in seine magische Zauberwelt! Wie im ersten Teil beginnt der zweite Potter mit einem wie gewohnt lockerem Einstieg, der leichten Humor an den Tag bringt, dank den hassenswürdigen, widerlich nervigen Dursleys. Auch der Schulalltag nimmt erneut seinen Lauf und präsentiert dabei wieder gekonnt die kreative und atmosphärische Welt Joanne K. Rowlings. Chris Columbus und Co. kehren zurück und wiederholen ihren Erfolg, wobei ich das Wort "wiederholen" mehrdeutig verwende. Einfach alles war wieder beim Alten. Die Welt, die Effekte, die verzaubernd schöne Musik von John Williams und der selbe uninteressanten Erzählfluss, der erneut einen Einblick in das Schulleben von Harry Potter gewährt. So wird die Hälfte der Zeit ereignislos der Unterricht durchgeführt und die Charaktere vorgestellt, die mir auch hier weiterhin keine Sympathien einbringen können. Hermine ist immer noch die neunmalkluge Streberin, Ron erneut der leicht trottelige Sidekick und Harry ist wieder der, der es ja so unheimlich schwer hat. Das alles kommt doch sicher bekannt vor. Keine vernünftigen Ausarbeitungen der Rollen und keine Verbesserung im Schauspiel. Immer die selben gleichbleibenden Gesichter. Auch vom britischen Mega Cast kann man nicht unbedingt behaupten, dass sie hier Glanzleistungen vollbringen. Alan Rickman oder Richard Harris sind verdammt noch mal gute Schauspieler, doch mit allen Rollen passiert zwischen Teil 1 und 2 nichts.
Man müsste Sympathien zu der Welt hegen um den zweiten Teil noch annehmbar zu finden. Auf mich wirkt die Erzählstruktur der ersten beiden Potter Filme exakt gleich. Total spannungsarm und nur darauf spezialisiert die Welt zu präsentieren und die Handlung erst mit dem Ende etwas voranzutreiben. Diese Unverschämtheit erlauben sich die Regisseure der Potter Filme immer wieder. Ereignislosigkeit zieht sich immer bis zum Ende hin durch. Erst die Enden überzeugen von Handlung und Charakterwandel. Letzeres jedoch nur minimal. Ich sehe all dies ohne, die Bücher zu kennen, die nie einen Reiz auf mich ausgewirkt haben. Ob ich allein Columbus oder auch Rowling die Schuld dafür geben sollte, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, in wie fern man der Buchvorlage gerecht wurde, aber das stört mich nicht sehr. Ich sehe die Potter Reihe mit dem Wissen, das die Filme auch hergeben.
Schwache schablonenhafte Charakterzeichnungen, erzählarmer und öder Erzähfluss lassen bei mir keinen besonderen Fünkchen Spannung aufkommen. Die Unterhaltung bezieht der Film ganz klar durch seine fantastische und vor Ideen sprudelnde Welt. Entspannende und in die Welt tragende Musik, atmosphärisch glänzende Szenenbilder und durchaus ansehliche Effekte, sowie die Neugierde, ob Voldemort wieder kommt und ob es endlich zu spannenden Enwicklungen kommt, machten letztendlich noch den positiven Reiz dieses Teils für mich aus.
Und Klappe die Zweite: Scheinbar nahtlos reiht sich der 2. Harry Potter Teil an den Auftaktfilm an und begleitet die Magierschüler nun in ihrem 2. Schuljahr auf der Zauberschule in Hogwarts, auf der mysteriöse Ereignisse den Alltag der Schüler mächtig durcheinander wirbeln. Eigentlich wird hier ein spannendes Thema mit der "Kammer des Schreckens", dem Fluch der scheinbar auf der ganzen Schule lastet und nicht zuletzt die Schüler zu Stein erstarren lässt, erzählt. Dessen literarische Vorlage jedoch vermutlich weitaus finstere Vorstellungen eröffnete, wie etwa die maulende Myrte auf der Damentoilette, die Erinnerungen des Tom Riddle an den Mord der Schülerin, oder die Spinnen, die jeweils in Zusammenhang mit den Warnungen an die Schule auftauchen, ... alles tolle düstere Momente, die leider durch die schnelle, scheinbar abgehandelte Erzählweise des Films gar nicht richtig zur Geltung kommen können.
Düsterer und effektvoller als der erste Teil. Die sich anbahnende Unterdrückung der "Muggelgeborene" und der damit einhergehende Vergleich zum Nationalsozialismus ist gut gelungen.
Andererseits sind Handlungsverlauf und Charaktere weniger überzeugend. Warum sind die Spinnen immer da, wo jemand versteinert wurde, wenn sie doch letztlich gar nichts damit zu tun haben? Warum taucht das fliegende Auto plötzlich in der Spinnengruft auf? Und Harry Potter selbst, der immerhin einen Teil Voldemorts in sich trägt, könnte schon ein wenig mehr Kanten haben. Angedeutet wird das lediglich bei den Verteidigungsübungen, wo er die Schlange beschwört. Ansonsten wirkt er doch zu lieb und niemand müsste ihn für denjenigen halten, der Mitschüler versteinert.
Heute war also mal wieder Teil 2 dran.
Bereits weitaus düsterer, als Teil 1, kommt er trotzdem nicht an die Atmosphäre der folgenden Teile ran. Ein Schritt in die richtige Richtung stellte "Die Kammer des Schreckens" aber definitiv dar.
Die noch etwas schwachen schauspielerischen Leistungen der Jungdarsteller werden von den "Stars" locker wettgemacht - besonders von Kenneth Brannagh, der zu absoluter Höchstform aufläuft.
Und während ich hier sitze und schreibe, flimmert der Abspann über den Bildschirm. Warum ist mir bisher noch nie aufgefallen, dass danach noch ne kleine Szene kommt? :o :D Man lernt nie aus. :P
Nur ein Jahr nach dem Kassenschlager "Der Stein der Weisen" kam also "Die Kammer des Schreckens" und sie folgte den selben Regularien wie Teil eins: Technisch (fast) perfekt, aber dennoch bleibt es eine reine, durch und durch sichtbare Fleißarbeit ohne Esprit, bei der ein kommerzieller Schatten über allen und jedem schwebt. Das schwächste Hogwarts-Abenteuer.
Ein richtig guter Film nach einer Buchvorlage. Verglichen mit dem Inhalt des Buches finden sich wirklich kaum Stellen,die ausgelassen oder großartig verändert wurden. Genau das macht den Film für mich so sympathisch,mit wie viel Mühe hier daran gearbeitet wurde das Buch zu verfilmen und keine eigenen Geschichten dazu zu dichten. Der zweite Teil ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger,mehr Action,mehr Spaß und mehr Spannung. Die magische Atmosphäre des ersten Teils bleibt jedoch bestehen.
Klar gibt es auch Steigerungsbedarf. Und diese Steigerung kam mit Teil 3.
Der bei weitem uninspirierteste Teil der Potter-Filme. Irgendwie interessiert mich überhaupt nicht, was passiert. (Und das, obwohl ich im Buch das Rätsel um die paralysierten Hogwarts-Bewohner total spannend fand!) Dobby nervt, Lockhart kommt nicht richtig zur Geltung, die Hindernisse auf dem Weg zur Kammer werden viel zu schnell überwunden ... Naja.
Ich mag ja Harry Potter und die ganze Film- und Buchserie, aber der zweite Film war leider eher ein industrielles Produkt als ein Film, in den Herzblut gesteckt wurde. Gut, dass Chris Columbus danach den Regiestuhl abgegeben hat.
Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Kritik
US 2002 Laufzeit 158 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 14.11.2002
Kritiken (5) — Film: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenSchon in der Woche nach dem Kinostart von «Harry Potter and the Philosopher’s Stone» begannen die Dreharbeiten von «Harry Potter and the Chamber of Secrets». Der nahtlose Anschluss stellte sich für die Qualität der Produktion als äusserst positiv heraus.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenFür HARRY POTTER AND THE CHAMBER OF SECRETS saß erneut Columbus auf dem Regiestuhl, der Film schließt ergo stilistisch direkt an den Vorgänger an: Unterrichtsstunden und ein düsteres Geheimnis, das es zu lösen gilt. [...] Letztlich geht THE CHAMBER OF SECRETS schon als gelungen durch, kann es auch mit der Vorlage aufnehmen. Luft nach oben ist aber vorhanden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der schlechteste aller Potter-Filme.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Mennesker 2011/06/16 19:17:12
Antwort löschenschlechter als der 6. Teil?
Tortentöter 2011/08/24 16:11:26
Antwort löschenwar auch das erste was ich gedacht habe ^__^
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAlles könnte so schön sein, "Harry Potter 2" könnte aus dem Stand heraus zum Kinderfilmklassiker werden - hätte Chris Columbus sein Filmemacherrüstzeug nicht am Eingang zur Kammer des Schreckens bei den Potterschen Gralshütern abgegeben. Was schmerzlich vermisst wird, ist vor allem ein Gefühl für Rhythmus. Die Film-"Kammer" wird vollständig vom Handlungskern des Buches dominiert. Alraune-Umtopfen im Gewächshaus. Schnitt. Wichtel-Einfangen bei Lockhart. Schnitt. Quidditch-Partie mit Armbruch. Schnitt. Es gibt meist keinen Einstieg in eine Szene mehr und keinen Ausstieg, sondern es wird abgehakt, atemlos, lieblos.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEtwas besser als Columbus mutlos-inszenierter erster Teil, aber dennoch zu uninspiriert und brav. Teil zwei lässt ein wenig von der Dunkelheit der Vorlage erahnen, aber erst ab Teil drei bekommt die Reihe den Drive und Esprit der die Bücher auszeichnet.
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Kommentare (65) — Film: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Kommentar schreibenfilmfreak23 2012/02/08 12:14:18
Kommentar löschenHier spürte ich schon den leichten Übergang in etwas erwachsenere Gefilde.
Die Bedrohung die von der Kammer des Schreckens ausgeht, wird sehr ernst dargestellt.
Diejenigen welche das Buch nicht gelesen haben werden vermutlich lange rätseln was das für ein Wesen sein kann, dass eine ganze Schule in Angst und Schrecken versetzt und dabei praktisch unsichtbar bleibt.
Szenen wie die Zeitreise, der Smalltalk mit den Spinnen im Verbotenen Wald und das Finale in der Kammer des Schreckens wurden Spannend in Szene gesetzt.
Doch den Machern gelingt es auch etwas Humor einzustreuen, welcher aber trotz der ernsten Situation nicht deplaziert wirkt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
FilmFreeza 2011/12/30 17:59:29
Kommentar löschenTeil 2/8
Die Kammer des Schreckens
Wie auch im Teil zuvor heisst der Regisseur Chris Columbs, der auch hier den Zauber des Filmes, der ihn ja erst richtig ausmacht, perkekt einfängt und zur Schau stellt.
Der (wenn mich nicht alles täuscht) längste Teil der Reihe bringt zahreiche Neuerungen mit sich :
Zum ersten wird in die Feindschaft von Harry Potter und Draco Malfoy mehr Feuer eingegossen, so dass man eigentlich erst ab jetzt von wahren Feinden reden kann.
Dies hat man zum einen durch das miteinbeziehen von Lucius Malfoy (Dracos Vater), zum anderen aber auch durch die Konkurrenz im Quidditsch und im Duell-Club, geschafft.
Hier wird der Zweikampf auf ein ganz anderes Level gehoben und Malfoy wird auch hier erst richtig zu einem wahren Bösewicht des Filmes gemacht.
Desweiteren hat auch der Hochstapler und neue Lehrer im Fach "Verteidigung gegen die dunkelen Künste" Guildaroy Lockhart gespielt von Kenneth Branagh eine etwas größere Rolle zugeschrieben bekommen , die vor allem für den "Witz" in diesem Film sorgen soll.
Einen weiteren neuen Liebling bekommt man in Dobby dem Hauselfen geliefert, der der ein großer Sympathieträger in diesem Film ist und der auch später noch die eine oder andere Aufgabe zu lösen hat.
Aufallend weisse in diesem Film ist selbstverständlich Albus Dumbledore, auf den ich im vorherigen Kommentar gar nicht so arg eingegangen bin.
Bei ihm hat man auf jeden Fall das Gefühl, dass man da immer noch was fürs Leben lernen kann , wenn man seine Aussagen ein wenig genauer beleuchtet.
Insgesamt, ist der Film ein wenig düsterer geworden. Was heisst düsterer, ich denke einfach nur wenig boshafter, was darauf zurückzuführen ist, dass eben neue Figuren hinzugezogen werden, die vorwiegend auf der "bösen Seite" stehen, aber auch auf die neuen Fantasiewesen, wie die Riessenspinne Aragorg oder den Basilisken, die beide nicht sehr viel Rücksicht auf Alter und Gesinnung von Harry etc. nehmen.
Ein weiterer Punkt könnte auch sein, dass eine der 3 Hauptpersonen dieses Mal knapp am Tod vorbeigeschrammt ist.
Unterm Strich bekommt man hier wieder einen Film geliefert, der trotz der langen Laufzeit bis zum Schluss spannend bleibt und zu keiner Zeit langweilig wirkt.
P.S. JERRY <3
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
hoffman587 2011/12/30 19:22:22
Antwort löschenIrgendwann bekomm ich Alpträume von deinen <3, aber egal. Mag den auch....irgendwie, aber durch den großen Branagh, der macht was drauß^^
FilmFreeza 2011/12/30 19:31:32
Antwort löschenJap is mir auch sympathisch .. also bitte durch so was schon ... aber kein Thema, Valium 4-Life <3 <3 <3 <3 :D
Alle 4 Antworten zeigen
RoosterCogburn 2011/12/31 02:44:26
Antwort löschenBei der zweiten Verfilmung hatte mich ein Punkt sehr gestört. Das war der Aspekt mit dem Tagebuch. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, ist das im Film in relativ kurzer Zeit abgehandelt worden. Im Buch zieht sich das wie ein roter Faden über mehrere Kapitel. Es wurde mit bedacht nicht gleich verraten, wer denn nun tatsächlich der Verfasser des Tagebuches ist. Das hat man erst viel später erfahren. Da wurde ein grosser Spannungsbogen aufgebaut. Im Film ist das in keinster Form vorhanden. Leider.
FilmFreeza 2011/12/31 03:09:36
Antwort löschenJa, das mit dem Tagebuch , beziehungsweise die Bedeutung dieses, wird aber eigentlich auch erst im sechsten Teil geklärt
Slevin Kalebra 2011/12/25 17:50:45
Kommentar löschenSecond Verse, same as the first. So, dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen. Kein gnädiges darüber Hinwegsehen, dass ja erst mal die Geschichte ins Rollen gebracht werden muss. Dieses Mal muss Columbus einfach, nun ja, zaubern. Ernüchternd muss man aber feststellen, das er eigentlich den selben Film noch einmal gedreht hat mit den selben Stärken und den selben Schwächen. Kaum vor zu stellen in welche Dimensionen der Stagnation und Langeweile die Reihe abgedriftet wäre, wäre dies hier nicht sein letzter Einsatz auf dem Regiestuhl gewesen. Aber da sind wir ja noch nicht. Zunächst geht es in dem bisherigen Ton weiter, wenn auch mit einem viel versprechendem Anfang. Harrys Aufenthalt bei den Dursleys, ist angenehmerweise viel kürzer als in Teil 1 und seine Rückkehr nach Hogwarts kommt mit einer recht ansehnlichen Action Szene daher. Außerdem werden einzelne Nebenfiguren stärker beleuchtet. So gibt es kleine Einblicke in Hagrids Vergangenheit und Draco Malfoy wird zu einem stärkeren Antagonisten gemacht. Die Interaktionen des Trios sind aber schon wieder nicht der Rede wert. Die Entscheidung Hermine für den kompletten letzten Akt außer Gefecht zu setzen, ist da nicht gerade hilfreich. Denn es ist unklar ob man damit die Dramatik erhöhen wollte oder ob man einfach nicht wusste, was man mit ihr an diesem Punkt machen sollte. Ansonsten gibt es noch mehr Unterrichtsszenen als vorher. Die sorgen für amüsante Momente, tragen aber nicht viel zur Story bei außer den von Kenneth Branagh mit viel Spielfreude dargestellten Gilderoy Lockhart ein zu führen. Eine Figur die letztlich jedoch überflüssig und deren Offenbarung zum Schluss mehr als vorhersehbar ist. Im Vordergrund steht hier jedoch eindeutig das Mysterium um die Kammer des Schreckens. Genau da filmt Columbus wieder nur die Drehbuchseiten ab, arbeitet nur wieder eine „Ein Geheimnis muss gelöst werden“-Handlung durch, anstatt einem große, unvergessliche Momente zu bescheren. Zugegeben, das Skript macht es ihm da auch nicht leicht. Wenn man erfährt, das in der Kammer ein Mädchen zu Tode kam und einem kurz darauf die maulende Mirte präsentiert wird, weiß man schon viel zu früh wo hin der Hase läuft. Trotzdem bleibt wieder das Gefühl einen Film gesehen zu haben, der unter seinen Möglichkeiten bleibt. Lediglich der Showdown mit Harrys Kampf gegen den Basilisken vermag zu fesseln und verbreitet erste Anzeichen auf den bevor stehenden Stimmungswechsel. Dann bringt mir den Gefangenen von Askaban.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
L-viz 2011/12/05 02:25:51
Kommentar löschenWillkommen zur 2. Stunde zum Thema "Wie setze ich eine solide Geschichte durch ein grauenhaftes Finale in den Sand". Zuvorderst das Positive: Der Ungeheuer-Overkill aus dem ersten Teil wird minimal zurückgeschraubt, die Spinnen fetzen - daran schließt sich auch schon der erste negative Punkt an: Die Rettung von Ron und Harry durch das Auto. Das ist dramaturgisch ganz einfallslos. Desweiteren perfektioniert Ron seinen debilen Gesichtsausdruck, denn zum Erstaunen kommt noch Furcht hinzu. Schade ist, dass Hermine im letzten Teil fehlt, sie nervt weniger als im ersten Teil. Aber das Finale entspricht in seiner Stumpfsinnigkeit 1:1 dem aus dem Vorgänger:
---SPOILER---
Plötzlich kommt ein Vogel, bringt einen Hut. Plötzlich ist in dem Hut ein Schwert. Plötzlich kommt der Vogel zurück und beißt dem Basilisken die Augen aus und das alles wird wieder mit halbgaren Erklärungen von Dumbledore zu retten versucht. Mensch, sowas muss man doch schon im Vorfeld vorbereiten oder andeuten und nicht hinterher einfach sagen, so war es.
---SPOILER ENDE--
Optisch bleibt der Film seinem Vorgänger treu, ist bunt und heiter in weiten Teilen. Das passt aber auch noch gut, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Geschichte auch noch unbeschwerter.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
cruzha 2011/12/01 09:45:16
Kommentar löschenStand im ersten Teil der Schwerpunkt mehr auf der Figurenzeichnung, geht es jetzt im zweiten Jahr ein wenig konkreter ans Eingemachte. Die Charaktere sind bekannt, die Figuren stark, so kann man die Zaubererclique in das große Abenteuer entlassen. Auch hier wirkt mir der Film für 150 Minuten zu gestreckt, trotz einiger Längen wird man aber dennoch gut unterhalten. Die Special Effects sind ansehnlich und die Geschichte um Voldemort nimmt langsam Fahrt auf.
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JohnnyKee 2011/11/20 17:08:58
Kommentar löschen„Weißt du irgendetwas über die Kammer des Schreckens?“
Verzehrte Schatten an den blutverschmierten Wänden, hasserfüllte Sätze im roten Glanz. Verschmierte Tinte auf dem Boden, ein Blick nach vorne gerichtet blickst du dem Tod in die Augen.
Harry Potter bleibt seiner Linie treu! Ein seltenes Erlebnis, ist es doch genauso zu begrüßen wie der großzügige Kick Spannung und Grusel der dieser spendiert bekommen hat. Denn Potter hat nicht im Mindesten irgendetwas von seiner Faszination verloren! Vielmehr an Erfahrung dazu gewonnen. So langsam wird‘s ernster, bedrohlicher und schockierender in Hogwarts. So langsam werden die ersten Geheimnisse gelöst und das Grundgerüst gebildet welches für die späteren Teile von enormer Wichtigkeit sein wird. Ohne sämtliche Unterhaltungsfaktoren zu vernachlässigen bleibt Potter erschreckend gelassen, verzaubert erneut mit seiner prunkvollen Präsentation die Zuschauer. Leicht, mitreißend, nervenaufreibend. Erneut schlingen sich Williams meisterhafte Töne um die Ohren und lassen nicht mehr los. Erstaunt blickt man sich mehrere Male um, nur um sicherzugehen dass es hier wirklich dermaßen schonungslos zugeht. Hier wird nämlich von der leicht morbiden Atmosphäre reichlich gebrauch gemacht. Bis zum Ende wird hier sämtliches geboten und man kann das nächste Abenteuer kaum abwarten. Denn man möchte wieder in der verzauberten, lichterfüllten Welt Harry Potters, für zwei kurzweilige Stunden, schwelgen. Auf‘s neue. Niemals enden wollend. Erneut da sein wo die Zeit für einen kurzen Moment stehen bleibt und man sich einfach nur begeistern lassen kann.
„Aber ich kann es dir zeigen!“
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<3<3 2011/11/18 15:37:32
Kommentar löschenMochte ich vor allem wegen der maulenden Myrthe und Lockhart :DD
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smartyx 2011/11/13 22:10:24
Kommentar löschenAch ja, das waren noch Zeiten, in denen die HP-Charaktere unbekümmert und im kindlichen Leichtsinn durch die Abenteuer gestolpert sind (im Gegensatz zu den späteren, wesentlich düsteren Teilen).
7 Punkte für Gryffindor
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Chewbacca 2011/09/21 13:26:59
Kommentar löschenDas zweite Jahr in Hogwarts beginnt für Harry mit vielen neuen Gesichtern, dem verrückten Hauself Dobby und dem Geheimnis um die Kammer des Schreckens.
Dabei gestaltet Chris Columbus seinen Nachfolger deutlich actionreicher mit vielen Geheimnissen und Fragen und dem unwiderruflichen Beginn der Suche nach den Horkruxen von Lord Voldemort, obwohl er das damals noch nicht geahnt hatte.
Sehr schön sind die Rückblicke in die Vergangenheit gestaltet und neben dem Aufschneider Professor Lockhart (Kenneth Branagh) sind sie das Highlight des Streifens. Denn der abschließende Kampf gegen den Basilisken ist nicht so actionreich, wie er sein könnte, was möglicherweise an der niedrigen Altersfreigabe liegt.
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RX1 2011/08/24 00:28:15
Kommentar löschenDie Kammer des Schreckens ist besser als der Keller mit dem Stein.
Der zweite Teil ist besser als der erste.
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cpt. chaos 2011/07/26 00:51:21
Kommentar löschenSieht man vielleicht mal von der zwischenzeitigen Spinnen-Invasion ab, geht´s mit der Fortsetzung noch etwas kindergerechter in die nächste Runde.
Klasse gemacht fand ich Dobby, aber trifft, trotz einiger nett gestalteter Szenen und eines weiterhin recht hohen Aufwands, insgesamt dann doch nicht so ganz meinen Geschmack.
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J-Ross 2011/07/25 15:42:31
Kommentar löschenDas zweite Jahr von Harry Potter beginnt und bringt den Zuschauer zurück in seine magische Zauberwelt! Wie im ersten Teil beginnt der zweite Potter mit einem wie gewohnt lockerem Einstieg, der leichten Humor an den Tag bringt, dank den hassenswürdigen, widerlich nervigen Dursleys. Auch der Schulalltag nimmt erneut seinen Lauf und präsentiert dabei wieder gekonnt die kreative und atmosphärische Welt Joanne K. Rowlings. Chris Columbus und Co. kehren zurück und wiederholen ihren Erfolg, wobei ich das Wort "wiederholen" mehrdeutig verwende. Einfach alles war wieder beim Alten. Die Welt, die Effekte, die verzaubernd schöne Musik von John Williams und der selbe uninteressanten Erzählfluss, der erneut einen Einblick in das Schulleben von Harry Potter gewährt. So wird die Hälfte der Zeit ereignislos der Unterricht durchgeführt und die Charaktere vorgestellt, die mir auch hier weiterhin keine Sympathien einbringen können. Hermine ist immer noch die neunmalkluge Streberin, Ron erneut der leicht trottelige Sidekick und Harry ist wieder der, der es ja so unheimlich schwer hat. Das alles kommt doch sicher bekannt vor. Keine vernünftigen Ausarbeitungen der Rollen und keine Verbesserung im Schauspiel. Immer die selben gleichbleibenden Gesichter. Auch vom britischen Mega Cast kann man nicht unbedingt behaupten, dass sie hier Glanzleistungen vollbringen. Alan Rickman oder Richard Harris sind verdammt noch mal gute Schauspieler, doch mit allen Rollen passiert zwischen Teil 1 und 2 nichts.
Man müsste Sympathien zu der Welt hegen um den zweiten Teil noch annehmbar zu finden. Auf mich wirkt die Erzählstruktur der ersten beiden Potter Filme exakt gleich. Total spannungsarm und nur darauf spezialisiert die Welt zu präsentieren und die Handlung erst mit dem Ende etwas voranzutreiben. Diese Unverschämtheit erlauben sich die Regisseure der Potter Filme immer wieder. Ereignislosigkeit zieht sich immer bis zum Ende hin durch. Erst die Enden überzeugen von Handlung und Charakterwandel. Letzeres jedoch nur minimal. Ich sehe all dies ohne, die Bücher zu kennen, die nie einen Reiz auf mich ausgewirkt haben. Ob ich allein Columbus oder auch Rowling die Schuld dafür geben sollte, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, in wie fern man der Buchvorlage gerecht wurde, aber das stört mich nicht sehr. Ich sehe die Potter Reihe mit dem Wissen, das die Filme auch hergeben.
Schwache schablonenhafte Charakterzeichnungen, erzählarmer und öder Erzähfluss lassen bei mir keinen besonderen Fünkchen Spannung aufkommen. Die Unterhaltung bezieht der Film ganz klar durch seine fantastische und vor Ideen sprudelnde Welt. Entspannende und in die Welt tragende Musik, atmosphärisch glänzende Szenenbilder und durchaus ansehliche Effekte, sowie die Neugierde, ob Voldemort wieder kommt und ob es endlich zu spannenden Enwicklungen kommt, machten letztendlich noch den positiven Reiz dieses Teils für mich aus.
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mellisee 2011/07/23 17:44:04
Kommentar löschenUnd Klappe die Zweite: Scheinbar nahtlos reiht sich der 2. Harry Potter Teil an den Auftaktfilm an und begleitet die Magierschüler nun in ihrem 2. Schuljahr auf der Zauberschule in Hogwarts, auf der mysteriöse Ereignisse den Alltag der Schüler mächtig durcheinander wirbeln. Eigentlich wird hier ein spannendes Thema mit der "Kammer des Schreckens", dem Fluch der scheinbar auf der ganzen Schule lastet und nicht zuletzt die Schüler zu Stein erstarren lässt, erzählt. Dessen literarische Vorlage jedoch vermutlich weitaus finstere Vorstellungen eröffnete, wie etwa die maulende Myrte auf der Damentoilette, die Erinnerungen des Tom Riddle an den Mord der Schülerin, oder die Spinnen, die jeweils in Zusammenhang mit den Warnungen an die Schule auftauchen, ... alles tolle düstere Momente, die leider durch die schnelle, scheinbar abgehandelte Erzählweise des Films gar nicht richtig zur Geltung kommen können.
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marcowski 2011/07/23 15:10:03
Kommentar löschenDüsterer und effektvoller als der erste Teil. Die sich anbahnende Unterdrückung der "Muggelgeborene" und der damit einhergehende Vergleich zum Nationalsozialismus ist gut gelungen.
Andererseits sind Handlungsverlauf und Charaktere weniger überzeugend. Warum sind die Spinnen immer da, wo jemand versteinert wurde, wenn sie doch letztlich gar nichts damit zu tun haben? Warum taucht das fliegende Auto plötzlich in der Spinnengruft auf? Und Harry Potter selbst, der immerhin einen Teil Voldemorts in sich trägt, könnte schon ein wenig mehr Kanten haben. Angedeutet wird das lediglich bei den Verteidigungsübungen, wo er die Schlange beschwört. Ansonsten wirkt er doch zu lieb und niemand müsste ihn für denjenigen halten, der Mitschüler versteinert.
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Kloina1893 2011/07/19 00:21:46
Kommentar löschenHeute war also mal wieder Teil 2 dran.
Bereits weitaus düsterer, als Teil 1, kommt er trotzdem nicht an die Atmosphäre der folgenden Teile ran. Ein Schritt in die richtige Richtung stellte "Die Kammer des Schreckens" aber definitiv dar.
Die noch etwas schwachen schauspielerischen Leistungen der Jungdarsteller werden von den "Stars" locker wettgemacht - besonders von Kenneth Brannagh, der zu absoluter Höchstform aufläuft.
Und während ich hier sitze und schreibe, flimmert der Abspann über den Bildschirm. Warum ist mir bisher noch nie aufgefallen, dass danach noch ne kleine Szene kommt? :o :D Man lernt nie aus. :P
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stuforcedyou 2011/07/12 19:22:50
Kommentar löschenNur ein Jahr nach dem Kassenschlager "Der Stein der Weisen" kam also "Die Kammer des Schreckens" und sie folgte den selben Regularien wie Teil eins: Technisch (fast) perfekt, aber dennoch bleibt es eine reine, durch und durch sichtbare Fleißarbeit ohne Esprit, bei der ein kommerzieller Schatten über allen und jedem schwebt. Das schwächste Hogwarts-Abenteuer.
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Bella9107 2011/07/12 17:46:06
Kommentar löschenEin richtig guter Film nach einer Buchvorlage. Verglichen mit dem Inhalt des Buches finden sich wirklich kaum Stellen,die ausgelassen oder großartig verändert wurden. Genau das macht den Film für mich so sympathisch,mit wie viel Mühe hier daran gearbeitet wurde das Buch zu verfilmen und keine eigenen Geschichten dazu zu dichten. Der zweite Teil ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger,mehr Action,mehr Spaß und mehr Spannung. Die magische Atmosphäre des ersten Teils bleibt jedoch bestehen.
Klar gibt es auch Steigerungsbedarf. Und diese Steigerung kam mit Teil 3.
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Sarah Klaue 2011/07/05 10:24:18
Kommentar löschenDer bei weitem uninspirierteste Teil der Potter-Filme. Irgendwie interessiert mich überhaupt nicht, was passiert. (Und das, obwohl ich im Buch das Rätsel um die paralysierten Hogwarts-Bewohner total spannend fand!) Dobby nervt, Lockhart kommt nicht richtig zur Geltung, die Hindernisse auf dem Weg zur Kammer werden viel zu schnell überwunden ... Naja.
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Crumpler 2011/07/05 00:29:30
Kommentar löschenIch mag ja Harry Potter und die ganze Film- und Buchserie, aber der zweite Film war leider eher ein industrielles Produkt als ein Film, in den Herzblut gesteckt wurde. Gut, dass Chris Columbus danach den Regiestuhl abgegeben hat.
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Martin Jurgeluks 2011/07/03 15:39:01
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