Durch den Verlauf der Geschichte scheinbar legitimiertes Mitt-90er-Sozialarbeiter- und Zeigefingerkino -
Mathieu Kassovitz´Erkenntnis, dass es eine unsichtbare aber doch allgegenwärtige Gewaltspirale - ausgelöst durch die Eskalation eines über die Stränge schlagenden Polizeiapparates - gibt, die die Jugendlichen zuerst tyrannisiert und im weiteren Verlauf militarisiert, ist in seinen Grundzügen sicherlich nicht abzustreiten. Es ist einzig der psychologische Unterbau, der bröckelt: Unter dem Deckmantel der Prämisse "Es könnte jeder sein" wählt Kassovitz ein exemplarisches Trio aus der grauen Masse aus, vergisst dabei aber den - für solch ein Drama immanent wichtigen - Zugang zu den Figuren: Vom Geschehen unbeteiligt sieht der Zuschauer, wie sich die Monotonie und der allgemeine Weltschmerz innerhalb weniger Stunden (!) in die titelgebende Emotion des Hasses kanalisiert. Dieser Verlauf ist so nachvollziehbar wie er platt ist, und erinnert an das von Uli…
Durch den Verlauf der Geschichte scheinbar legitimiertes Mitt-90er-Sozialarbeiter- und Zeigefingerkino -
Mathieu Kassovitz´Erkenntnis, dass es eine unsichtbare aber doch allgegenwärtige Gewaltspirale - ausgelöst durch die Eskalation eines über die Stränge schlagenden Polizeiapparates - gibt, die die Jugendlichen zuerst tyrannisiert und im weiteren Verlauf militarisiert, ist in seinen Grundzügen sicherlich nicht abzustreiten. Es ist einzig der psychologische Unterbau, der bröckelt: Unter dem Deckmantel der Prämisse "Es könnte jeder sein" wählt Kassovitz ein exemplarisches Trio aus der grauen Masse aus, vergisst dabei aber den - für solch ein Drama immanent wichtigen - Zugang zu den Figuren: Vom Geschehen unbeteiligt sieht der Zuschauer, wie sich die Monotonie und der allgemeine Weltschmerz innerhalb weniger Stunden (!) in die titelgebende Emotion des Hasses kanalisiert.
Dieser Verlauf ist so nachvollziehbar wie er platt ist, und erinnert an das von Uli Edel Jahre später praktizierte Banalisieren von Psychologie im RAF-Drama "Baader-Meinhof-Komplex".
Dass der Regisseur für seinen Debütfilm einen denkbar einfachen und manipulativen gestalterischen Überbau verwendet, rundet das unrunde Bild, welches "La Haine" hinterlässt, endgültig ab: Das Leben in suburbanen Sozial-Plattenbauten ist trostlos und monoton - demnach wird auch der Film mit Schwarz-Weiß-Optik versehen.
Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit der am einfachsten zu durchschauende Teil der Symbolik, und doch symptomatisch: Kassovitz´ Mittel sind zu einfach und klischeebeladen, um sein schwieriges Thema angemessen zu bebildern.
Wo ein Politikum zelebriert wird, da ist Unterhaltung im eigentlichen Sinne zumeist abstinent, und auch "La Haine" bildet hier keine Ausnahme: Der scheinbaren Realität wird mit einer nicht existenten Spannungskurve Rechnung gezollt, die Bilder sind unspektakulär, und die schauspielerischen Leistungen ergehen sich beim Bemühen um Authentizität in übersteuerter und nervender Hyperaktivität.
Somit ist es nicht leicht, "La Haine" als Film aufgrund seines hehren Anliegens nicht über- oder unterzubewerten. Tatsache ist jedoch auch, dass er sowohl als politisches Statement, als auch als reiner Unterhaltungsmedium zu viele Feder lassen muss, um sich noch durchschnittlich nennen zu dürfen.
uninteressant ist schon ne harte wertung für diesen film. wenn die thematik nicht interessiert solte man den film nicht mit ner kritik, sondern mit ner zahl versehen. keine spannungskurve? hä? punktabzug wegen der schwarz-weiss-umsetzung eines schwierigen themas? hallo, aufwachen.
der film vermittelt über24hverteilt den nachvollziehbar frustrierenden alltag OHNE dabei langatmig zu werden. unterhaltende tristesse, das ist doch was. klischeebeladen soll sicher meinen es gibt hip-hop und unflätige sprache, autos klauen, skinheads, polizeiwillkür. das kommt dort schon mal vor und wird hier als stilmittel im tag der 3 junger männer zusammengeführt. es ist ein zustandsbericht und, bemerkenswert, eine vorhersage. hat nur10jahre gedauert bis die beschriebene problematik jenseits der französischen großstätte zur hauptnachrichtenzeit beachtung fand. aber zurück zum film. die jungs wirken nicht angestrengt, nicht überzeichnet. die konstellation der hautfarben könnte man plakativ nennen. ich nenn es sympathisch und wische solche kritik mit künstlerischer freiheit weg. applaus. die heiligen drei könige wären ansonsten auch irgendwie n bissl dick aufgetragen.
gute schauspielleistung, schöne einstellungen, guter erzählfluss, keine fiesen brüche und eben keine frustrierenden ghetto-klischees (hundekämpfe und cracknutten). ne echte 90iger filmperle (thatS the sound of da police opp opp).
Dass freut mich für euch beide ja, macht die Sache aber auch nicht besser: Aus der Wertung "uninteressant" für den Film lässt sich sicherlich kein Rückschluss darauf konstruieren, ob mich das Thema interessiert oder nicht; ich halte es nur für verwegen, einen Film als interessant zu deklarieren, nur weil das Thema, mit dem er sich auseinandersetzt, möglicherweise wichtig ist.
Und natürlich ist die Schwarz-Weiß-Färbung kritisierbar, wenn sie keinerlei narrative Verankerung hat, außer als Holzhammer-Metapher für Tristesse zu fungieren, und dem Film einen Doku-Touch zu verpassen.
Ebenso ist der Film natürlich klischeebeladen, schon alleine weil das zutriffst, was du selber aufgezählt hast: Er bündelt Erlebnisse und Entwicklungen einer Generation in einem 24-Stunden-Fenster; es ist nur eine logische Konsequenz, dass die Omnipräsenz all dieser Ereignisse zu einer Überfütterung des Zuschauers führt - und Polizeikeile, Gruppendynamiken, Quatsch machen und Frust schieben, sind letztendlich auch keine wirklich neuen Themengebiete, ähnliches konnte man in den 50ern schon in "Blackboard Jungle" sehen, und wurde seitdem immer wieder neu variiert.
Dass es ähnliche historische Entwicklungen später gab, ist sicherlich richtig, räume ich ja auch im ersten Satz ein, aber es macht den Film unter filmischen Gesichtspunkten nicht besser...
@Hitmanski: die schauspielerische leistung ist hier schwer zu beurteilen. finde die mimik und gestik durchaus gelungen. weiss nicht, ob du den film im orginal oder auf deutsch gesehen hast, weil die synchronisation war schon extrem schlecht. die ausdrucksweise wirkte teilweise sehr aufgesetzt.
bei dem schwarzweiß kritikpunkt stimme ich dir zu.
auch dein argument, den film nach rein filmischen gesichtspunkten zu bewerten ist richtig. da fällt so manches durch.
aber ein punkt deiner kritik ist einfach falsch. es sind keine klischees, wenn die realität gezeigt wird. bin zwar in deutschland aufgewachsen, aber ähnliche tage habe ich ende der 90er, abgesehen vom ende;), zu hauf genauso verbracht. also eher authentisch als klischeebeladen. gerade da punktet der film. habe immernoch einen freund, der 1zu1 said sein könnte. und ja, er ist auch teilweise übersteuert und hyperaktiv;)
Eine der dämlichsten Filmkritiken, die ich je gelesen habe. Klar, kann man über Geschmack streiten, aber die Unterstellungen, die dem Film hier gemacht werden, sind schlichtweg falsch.
grandioses Stück Sozialkritik, welches immer noch nicht an Aktualität verliert!
tolle Charaktere, tolle Musik und die düstere schwarz-weiß Atmosphäre fesselte mich umso mehr. Alles stimmt--> Glatte 10!
Ein zeitkritischer Film der die Probleme der Jugendlichen aufzeigt. Der Staat kümmert sich nicht um sie, sie werden künstlich dumm gehalten und genau so verhalten sie sich. Sie schlittern von einer Dummheit in die andere. Waffen sind "cool", aber sie sind sich nicht bewusst was Waffen im Endeffekt alles mit einem Menschen anstellen.
Der Film zieht sich stellenweise an manchen Stellen und ich hätte mir ein wenig mehr Dramatik gewünscht. Im Großen und Ganzen ist es ein guter Film mit guten jungen Schauspielern.
So realistisch, dass man nach 10 Minuten glaubt einen Dokumentarfilm zu sehen. Das erschreckende ist, dass sich an den Lebensumstaenden der franzoesischen Unterschicht Jugend in den letzten 16 Jahren scheinbar nichts geaendert hat.
Endlich bin ich mal wieder krank. Den ganzen Tag nur im Bett liegen, nichts zu tun haben, mal keinem Zeitstress bei der wenigen verbleibenden Freizeit, ausgesetzt sein. Mal wieder in aller Ruhe Filme anschauen und im Bett liegen. Schon ewig war ich nicht mehr krank zu Hause, zuletzt war ich im Januar wegen meinem Blinddarm im Krankenhaus, davor auch schon ewig nicht mehr. Im Krankenhaus war ich dann auf das Fernsehprogramm angewiesen. So durfte ich zum Beispiel in irgendeiner schlechten Komödie so einem Ostküsten-Mädel dabei zuschauen, wie sie im Gewinnspiel ein Treffen mit ihrem Lieblings-Hollywood-Schönling gewinnt und der sich dann in sie verliebt und so... Naja, ich weiß nicht mehr wie der Film hieß, aber im Anschluss lief im ZDF Bruce Willis in Hostage. Was man sich nicht alles merkt.
Auf jeden Fall war ich jetzt mal wieder krank, und gestern hab ich mir schon "Sieben Jahre in Tibet" und "Amores Perros", den besseren Magnolia (wobei Magnolia ja auch nicht schlecht ist!), angeschaut, also einen mittelmäßigen Film mit Brad Pitt und gutem Soundtrack und einen nahezu perfekten Film, wo nicht nur der Soundtrack gut ist.
Heute waren Serien dran und "La Haine". Für den O-Ton sah ich mich noch nicht gewappnet, da ich mit französischem Vorstadt-Slang durchaus nicht sehr vertraut bin.
"Hass" ist wirklich erschütternd! So perfekt inszeniert und auch das Drehbuch und die Handlung, das stimmt einfach alles.
"Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Und während sie fällt, sagt sie immer wieder, um sich zu beruhigen: Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher lief's noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung."
Das Leben im Banlieue von Paris ist nicht schön, vor allem nicht als Immigrant. Der Jude Vinz, der Schwarze Hubert und der Araber Saïd ziehen jeden Tag durch die Straßen ihres Viertels, wissen nicht, was sie tun sollen. Langeweile. Banlieue.
Dann wird ihr Freund Abdel bei einer Routinekontrolle von einem Polizisten angeschossen, liegt im Koma. Krawalle infolgedessen. Ein Polizist verliert seinen Revolver. Vinz findet ihn. Jetzt ziehen sie mit der Kanone durchs Banlieue und durch Paris und die Lage eskaliert immer mehr, die Polizeigewalt, aber auch die Aggression, der Hass der Jungs, besonders der Hass Vinz'. Irgendetwas wollen sie alle ändern, jeder auf seine Weise. Das zeigt uns Mathieu Kassovitz mit eindrucksvollen Bildern, einwandfreien Schauspielern und grandiosen Kamerafahrten. Gleichzeitig punktet der Film mit ganz normalen alltäglichen Dialogen unter Jugendlichen, das macht ihn so authentisch. Ganz normaler Smalltalk und so. Stellenweise auch recht lustig! ;) http://www.youtube.com/watch?v=v90F_A4j2SI
------SPOILER------
Am Ende des Filmes wieder ein Schuss. Hat wohl wieder ein Polizist geschossen? Geht der Fall immer weiter runter, im Teufelskreislauf? Wie lange soll das noch gehen? Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher....
-------/SPOILER-------
Auch gelungen ist es, weder die Polizei als die ganz Bösen darzustellen, noch die Banlieusards. So wird gezeigt, dass es einzelne Polizisten sind, die rassistisch denken und handeln, dass es einzelne Polizisten sind, die eben nicht ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich für RECHT und für Ordnung zu sorgen und die Menschen zu schützen, nachgehen, dass es einzelne Polizisten sind, wegen denen man gerne voreilig Parolen wie "ACAB" oder "Nique la Police" (Nein, "nique" ist kein liebes Wort ;) ) loslässt und gerne mal aufs Kollektiv der Polizei als rassistische Schlägertypen schimpft.
So wird gezeigt, dass es einzelne im Banlieue sind, die kriminell sind, wegen denen gerne auf alle Einwohner der Banlieues und auf alle "Ausländer" geschimpft.
Und genau diese Botschaft ist wichtig, denn sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland haben wir noch heute Vorurteile, täglich hört man wen auf "die Türken" schimpfen, regt genau so auf, wie wenn man andere hört, die auf "die Bullen" schimpfen. Und beides ist falsch. Klar, es gibt ne Menge Scheißbullen und ne Menge Scheißtürken. Aber deshalb sind nicht ALLE Polizisten oder ALLE Immigranten scheiße und das gilt es endlich zu verstehen!
Diese Botschaft vermittelt Mathieu Kassovitz, der vielen aus Amélies fabelhafter Welt bekannt sein sollte, indem er zum einen "harmlose" Polizisten zeigt, die nur ihrer Pflicht nachgehen, die Strafzettel schreiben oder gar Leute beschützen, wie den Freund der Clique im Krankenhaus, zum anderen rassistische Scheißbullen.
Und auch die Vorstadtjungs drehen teilweise komplett durch, teilweise und meist sind sie ganz sympathische Jungs - die nur leider keine Perspektive haben.
"Ich muss abhauen, Maman. Ich muss einfach von hier abhauen", sagt Hubert zu seiner Mutter. "Aber klar... Und wenn du an 'nem Markt vorbeikommst, bringst du mir nen Salat mit!"
Aus dem Banlieue lässt es sich nicht so leicht entfliehen. Am Ende des Falles kommt immer die Landung, man kann wenn man fällt nicht mehr nach oben, dem Fall entfliehen. Du kommst aus dem Banlieue nicht raus. Heute kein Happy End. Nicht in diesem Film. Nicht hier.
...habe ich lange erfolgreich vor mich hin geschoben. Das Genre ist eh uninteressant geworden, aber LA HAINE ist noch ganz in Ordnung. Immerhin besser als die us-amerikanischen Vorreiter, die so alles andere als nüchtern sind. Zum Film: Chanteloup-les-Vignes ist wohl eine miese Gegend usw.
Das ist DER Film wenn es um das Leben Jugendlicher in Problembezirken geht. Kein Stück überzogen oder unglaubwürdig. Jeder der sich für das Thema interessiert sollte unbedingt reinschauen. Definitiv einer meiner Lieblingsfilme, würde 15 Punkte geben wenn es möglich wäre.
Mein absoluter Lieblingsfilm.
Auch wenn ich Leute hasse, die sagen "ööhh man muss sich HIMYM auf Englisch reinziehen, nur dann ist das cool", muss ich bei diesem Film wirklich zugeben, dass er auf Französisch tausendmal besser ist.
Doch auch auf Deutsch sind die Bilder eindrucksvoll, das SchwarzWeiß passt perfekt zum Film, viele tolle Sprüche und Szenen... Das Leben in den Banlieues kommt in keinem anderen Film so gut und glaubwürdig wieder, dieser Film hat Vincent Cassel zu meinem Lieblingsschauspieler gemacht... Und beim ganzen Drama des Films ist er dennoch witzig. Bester Film der Welt..
ja, ich schaus mir sogar teilweise auf englisch an, hab mich jedoch so sehr an barneys deutsche stimme gewöhnt, die möcht ich einfach nicht missen, da sie wie die faust aufs auge passt.
Ich würde mich nicht als Fan des französischen Films bezeichnen. Mir gefallen zwar viele Werke, ebenso viele würde ich jedoch niemals anschauen. "La Haine" gehört sicher nicht zu der Liste, denn der Titel ist hier Programm.
Man begleitet drei Jungs, unterschiedlicher könnten sie kaum sein durch einen Tag im Banlieue, welcher sich als schicksalshaft herausstellen wird. Nach Krawallen liegt ein Freund der besagten drei im Sterben und eine gefundene Dienstwaffe kommt da gerade gelegen um Rache zu üben. Zuerst jedoch führt das Schicksal die drei Jungs durch Paris und zeigt die Stadt von ihrer schmutzigen Seite.
Der Film, komplett in Schwarz/Weiss gedreht, ist ein Meisterstück des französischen Film und spielte einige Preise, darunter der Regiepreis in Cannes, ein.
La Haine ist sozialkritisches Kino, dass vorallem durch die authentischen Jungdarsteller überzeugen kann und das Leben in den Banlieus zeigt. Der Film spielt an einem Tag nach Unruhen und zeigt ausschnitthaft die Handlungen von drei Jugendlichen, hier liegt gleichzeitig die stärke und schwäche des Films. Auf der einen Seite sieht man recht glaubwürdig, wie sich drei Jugendliche durchs Leben schlagen und von einer Aktion zur nächsten trotten, was den trostlosen und perspektivlosen Alltag der Jugendlichen sehr gut beschreibt. Gleichzeitig führt diese Planlosigkeit dazu, dass der Zuschauer sehr auf die Folter gespannt wird und einen roten Faden vermisst. Besonders zu loben ist das Ende des Films, was zwar irgendwie ersichtlich war, aber trotzdem konsequent den Film zuende denkt. Ein interessanter Film, der wenn wir nicht aufpassen jeder Zeit auch in Deutschland aktuell werden kann. Etwas zu obszön für meinen Geschmack, aber so redet die Jugend nun mal.
Ein Film von '95 der heute mehr denn je passt. Da es sich hier um ein Sozialdrama handelt, muss man die Längen trotz eines kurzen Films wohl in Kauf nehmen. Der Spannungsbogen, wenn man ihn denn überhaupt so nennen will, dehnt sich extremst, aber es ist ja auch kein Thriller. Schauspielerisch überzeugen die drei Protagonisten vollkommen und man kauft ihnen sehr wohl ihr Leben in einem Problembezirk ab, wobei die Missstände durchaus mehr hätten beleuchtet werden können, wenn nicht so gar müssen. Dennoch ein gelungener Film der mit seiner Problematik vermutlich niemals altern wird.
La Haine von Mathieu Kassovitz
Aus aktuellem Anlass nochmal gesehen. Und was soll man sagen? Passender denn je. Ein absolutes Meisterwerk. Kassovitz portraitiert die pariser Vorstadtjugend in den 90ern. Geplagt von Verbrechen, ignoriert von Politikern, belächelt vom städtischen Bildungsbürgertum und getriezt von der Staatsgewalt. Geleitet von blindem Hass.
Die Perspektivlosigkeit entlädt sich in mehreren Tagen andauernden Ausschreitungen als 1993 ein 16-jähriger bei einem Polizeiverhör, angekettet an einen Heizungskörper, mit einem Schuss in die Schläfe getötet wird. Reale Aufnahmen der Straßenkämpfe stimmen uns in den Film ein, der 24 Stunden im Leben dreier Jungendlicher zeigt.
Kassovitz begleitet die drei Freunde Said, Vinz und Hubert durch die Tristesse der Banlieu. Ziellos wirren sie am Tag nach den Unruhen umher. Sie wissen scheinbar nicht wohin, und nicht was sie tun sollen. Perfekt eingefangen in schwarz-weißen Bildern fühlen wir quasi mit unseren drei Protagonisten mit. Mal erzürnt und ungestüm wie Vinz, mal ruhig und nachdenklich wie Hubert, mal locker und mit loser Zunge wie Said. Doch es schwebt immer etwas bedrückendes mit. Etwas was nicht leicht in Worte zu fassen ist. Ein weiteres Unglück scheint sich anzubahnen. Denn "bis hierhin lief es noch ganz gut, bis hierhin lief es noch ganz gut, bis hierhin lief es noch ganz gut." Doch was zählt ist nicht der Fall, sondern die Landung.
Ganz eindeutig beeinflusst von Spike Lee's "Do the right thing" gelingt Kassovitz ein beeindruckendes, weil echtes Gesellschaftsportrait, das kritisiert und verstört. Dabei schwankt der Film in seinem sehr szenisch verlaufendem Ablauf mal heiter, mal lehrreich, mal äußerst metaphorisch. Die Szene in der Kunstgallerie hat mir in ihrem starken Kontrast zwischen Haute-Socialité und Straßen-Charisma einfach nur ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ich habe mich an meinen Freundeskreis, welcher ebenfalls sehr differenziert ist, erinnert gefühlt.Machos mit großen Klappen inmitten gut situierter Bildungsbürger. Der Toiletten-Monolog des alten Mannes ist wohl eine der größten Szenen die das europäische Kino jemals hervorgebracht hat. So vielschichtig und in ihrer Gelassenheit so emotional. Da blieb selbst den drei Protagonisten die Sprache weg. "Warum hat er uns das erzählt?".
Es fällt sehr schwer mit den drei Jungs zu sympathisieren, sind sie doch einfach nicht zu bändigen. Sie wirken ignorant und scheren sich nicht um Regeln. Sie sind, vorallem Vinz, tickende Zeitbomben. Doch im Grunde fehlt es ihnen nur an einer klaren Richtung, einer leitenden Hand, an die sie sich wenden können.
Es wäre sehr naiv anzunehmen, dass es derartige Probleme nur in Pariser Vorstädten oder New Yorker Ghettos gäbe. London lehrt uns das. Und auch bei uns ist Integration ein längst vergessenes, oder verdrängtes, Hobby geworden. "Es war am Anfang cool, doch dann schwanden schnell die Glücksgefühle, denn neben hohle-Phrasen-dreschen kamen auch die Rütli-Schulen. Die Kids die störten, sie haben nicht ins Konzept gepasst. Wenn du 100 Gramm Integration versprichst, aber nur 15 Gramm
Integration vertickst, fühlen sie sich gelinkt und machen halt in Paris Vorstädte platt."
Großes Kino. "Baise la Police".
Ich will jetzt nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Es hätte jedoch ruhig mehr passieren können, denn der Streifen zieht sich teilweise sehr in die Länge. Ich finde diesen Film sehr überbewertet, ich habe zumindest schon viel bessere Filme gesehen! Dennoch ist die schauspielerische Leistung von Vincent Cassel sehr gut. Was ich sehr krass fand, war das Ende...eine schockierende Szene, wie sie im Buche stehen! Nichtsdestotrotz lohnt es sich auf jeden Fall den Film einmal gesehen zu haben.
Habe schon vieles über diesen Film gehört und hab mich bemüht den Film zu mögen.
Hat aber nicht geklappt. Ich bin hin und hergerissen, denn eigentlich wird die Bewertung von 5,5 dem Wesen des Films nicht ganz gerecht, denn er ist - meiner Meinung nach - visuell sehr ansprechend und schön gemacht und auch die Handlung des Films ist im Kern und in der Grundidee ja ansprechend und interessant, aber die filmische Umsetzung des ganzen hat mir nicht gefallen.
Das richtige Wort für den Film ist eigentlich "anstrengend", denn die jeder "Dialog" besteht entweder da raus, dass eine Person durch die Gegend schreit, drei Personen wild durcheinander reden, oder drei Personen wild durcheinander reden und durch die Gegend schreien. Mag das ja vielleicht die Realität widerspiegeln, fand ich es anstrengend und im Endeffekt auch nervig.
Das - unter anderem - hat mir den Film dann doch verdorben, was eigentlich schade ist, denn, wie gesagt, hat mir der Film visuell und was den Plot angeht sehr gut gefallen, ebenso wie das grandiose Ende.
Der Film ist einfach nur Klasse.
Er hat alles was ein perfektes Dokudrama braucht:
1. Ansprechende Thematik
2. Unbekannte Darsteller (das kommt besser rüber als wenn so ein Weltstar wie Brad Pit dort rumhampelt =D )
3. Sinnvolle Dialoge
4. Harten Realismus
Der Film sprach mich gerade so an, nicht weil er auf Typisch Hollywood gemacht ist (mit Happyend und alle lieben sich und so weiter) sondern weil er so realistisch und untypisch ist das man sich als Zuschauer denkt, das man mitten im Geschehen steht.
Die Story ist einfach zu erklären ohne all zu viel zu verraten:
Es geht um drei gerade erst Volljährig gewordenen Ausländer in Paris.
Der Film gibt dem Zuschauer einen tiefen Einblick in das Leben dieser 3 Jungen Männer.
Ein Zusätzlicher Pluspunkt Für diesen Film ist das er in Schwarz Weiß gedreht worden ist.
Das war eine super Idee den Film in Schwarz Weiß zu drehen, weil das sagen soll das man sich nur auf die Personen konzentrieren soll und nicht auf den Hintergrund.
Dieser Film ist ein absolutes MUSS für Filmfans mit geschmack.
=) Ich freue mich auch über Kommentare =)
=) ja das ist wirklich schade weil der film aller erste sahne ist.
Ich meine ich gucke echt überwiegend horror und actionfilme aber dieser film sit echt gut (auch für so einen splatterheini wie mich ^^)
Grandioser zeitloser Film! Obwohl der Film schon fast 15 Jahre alt ist, ist er dennoch immer noch aktuelle und weist viele Parallelen zur aktuellen Situation in den Banlieues auf!
Der Film ist eher dokumentarisch zu sehen, da es keine wirkliche Story gibt und sich die ganzen 98 Minuten über einen Tag im Leben der Darsteller drehen! Besonders zu erwähnen währe noch, dass der Film in schwarz-weiß verfilmt wurde und so perfekt den Inhalt widerspiegelt.
Zurecht eines der besten Sozialdramen und einer der besten französischen Filme überhaupt!
La Haine ist ein besonderer Film.
"I once had a friend called Grunwalski. We were sent to Siberia together. When you go to a Siberian work camp, you travel in a cattle car. You roll across icy steppes for days, without seeing a soul. You huddle to keep warm. But it’s hard to relieve yourself, to take a shit, you can’t do it on the train, and the only time the train stops is to take on water for the locomotive. But Grunwalski was shy, even when we bathed together, he got upset. I used to kid him about it. So, the train stops and everyone jumps out to shit on the tracks. I teased Grunwalski so much, that he went off on his own. The train starts moving, so everyone jumps on, but it waits for nobody. Grunwalski had a problem: he’d gone behind a bush, and was still shitting. So I see him come out from behind the bush, holding up his pants with his hands. He tries to catch up. I hold out my hand, but each time he reaches for it he lets go of his pants and they drop to his ankles. He pulls them up, starts running again, but they fall back down, when he reaches for me.
“Then what happened?”
Nothing. Grunwalksi… froze to death. Good day. "
Hass - Kritik
FR 1995 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.10.1995
Kritiken (1) — Film: Hass
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenDurch den Verlauf der Geschichte scheinbar legitimiertes Mitt-90er-Sozialarbeiter- und Zeigefingerkino -
Mathieu Kassovitz´Erkenntnis, dass es eine unsichtbare aber doch allgegenwärtige Gewaltspirale - ausgelöst durch die Eskalation eines über die Stränge schlagenden Polizeiapparates - gibt, die die Jugendlichen zuerst tyrannisiert und im weiteren Verlauf militarisiert, ist in seinen Grundzügen sicherlich nicht abzustreiten. Es ist einzig der psychologische Unterbau, der bröckelt: Unter dem Deckmantel der Prämisse "Es könnte jeder sein" wählt Kassovitz ein exemplarisches Trio aus der grauen Masse aus, vergisst dabei aber den - für solch ein Drama immanent wichtigen - Zugang zu den Figuren: Vom Geschehen unbeteiligt sieht der Zuschauer, wie sich die Monotonie und der allgemeine Weltschmerz innerhalb weniger Stunden (!) in die titelgebende Emotion des Hasses kanalisiert.
Dieser Verlauf ist so nachvollziehbar wie er platt ist, und erinnert an das von Uli…
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
williamBlake 2010/12/08 03:29:21
Antwort löschenuninteressant ist schon ne harte wertung für diesen film. wenn die thematik nicht interessiert solte man den film nicht mit ner kritik, sondern mit ner zahl versehen. keine spannungskurve? hä? punktabzug wegen der schwarz-weiss-umsetzung eines schwierigen themas? hallo, aufwachen.
der film vermittelt über24hverteilt den nachvollziehbar frustrierenden alltag OHNE dabei langatmig zu werden. unterhaltende tristesse, das ist doch was. klischeebeladen soll sicher meinen es gibt hip-hop und unflätige sprache, autos klauen, skinheads, polizeiwillkür. das kommt dort schon mal vor und wird hier als stilmittel im tag der 3 junger männer zusammengeführt. es ist ein zustandsbericht und, bemerkenswert, eine vorhersage. hat nur10jahre gedauert bis die beschriebene problematik jenseits der französischen großstätte zur hauptnachrichtenzeit beachtung fand. aber zurück zum film. die jungs wirken nicht angestrengt, nicht überzeichnet. die konstellation der hautfarben könnte man plakativ nennen. ich nenn es sympathisch und wische solche kritik mit künstlerischer freiheit weg. applaus. die heiligen drei könige wären ansonsten auch irgendwie n bissl dick aufgetragen.
gute schauspielleistung, schöne einstellungen, guter erzählfluss, keine fiesen brüche und eben keine frustrierenden ghetto-klischees (hundekämpfe und cracknutten). ne echte 90iger filmperle (thatS the sound of da police opp opp).
Wumz 2010/12/23 00:31:21
Antwort löschenDa stimme ich williamBlake voll un ganz zu!!!
Hitmanski 2010/12/23 14:18:52
Antwort löschenDass freut mich für euch beide ja, macht die Sache aber auch nicht besser: Aus der Wertung "uninteressant" für den Film lässt sich sicherlich kein Rückschluss darauf konstruieren, ob mich das Thema interessiert oder nicht; ich halte es nur für verwegen, einen Film als interessant zu deklarieren, nur weil das Thema, mit dem er sich auseinandersetzt, möglicherweise wichtig ist.
Und natürlich ist die Schwarz-Weiß-Färbung kritisierbar, wenn sie keinerlei narrative Verankerung hat, außer als Holzhammer-Metapher für Tristesse zu fungieren, und dem Film einen Doku-Touch zu verpassen.
Ebenso ist der Film natürlich klischeebeladen, schon alleine weil das zutriffst, was du selber aufgezählt hast: Er bündelt Erlebnisse und Entwicklungen einer Generation in einem 24-Stunden-Fenster; es ist nur eine logische Konsequenz, dass die Omnipräsenz all dieser Ereignisse zu einer Überfütterung des Zuschauers führt - und Polizeikeile, Gruppendynamiken, Quatsch machen und Frust schieben, sind letztendlich auch keine wirklich neuen Themengebiete, ähnliches konnte man in den 50ern schon in "Blackboard Jungle" sehen, und wurde seitdem immer wieder neu variiert.
Dass es ähnliche historische Entwicklungen später gab, ist sicherlich richtig, räume ich ja auch im ersten Satz ein, aber es macht den Film unter filmischen Gesichtspunkten nicht besser...
Ticallion 2011/05/08 21:51:03
Antwort löschen@Hitmanski: die schauspielerische leistung ist hier schwer zu beurteilen. finde die mimik und gestik durchaus gelungen. weiss nicht, ob du den film im orginal oder auf deutsch gesehen hast, weil die synchronisation war schon extrem schlecht. die ausdrucksweise wirkte teilweise sehr aufgesetzt.
bei dem schwarzweiß kritikpunkt stimme ich dir zu.
auch dein argument, den film nach rein filmischen gesichtspunkten zu bewerten ist richtig. da fällt so manches durch.
aber ein punkt deiner kritik ist einfach falsch. es sind keine klischees, wenn die realität gezeigt wird. bin zwar in deutschland aufgewachsen, aber ähnliche tage habe ich ende der 90er, abgesehen vom ende;), zu hauf genauso verbracht. also eher authentisch als klischeebeladen. gerade da punktet der film. habe immernoch einen freund, der 1zu1 said sein könnte. und ja, er ist auch teilweise übersteuert und hyperaktiv;)
Alle 6 Antworten zeigen
tapedogg 2011/08/19 15:13:57
Antwort löschenklischeebeladen? was passiert gerade in England?! genau das was der Film beschreibt!
FumerTue 2011/12/13 23:05:31
Antwort löschenEine der dämlichsten Filmkritiken, die ich je gelesen habe. Klar, kann man über Geschmack streiten, aber die Unterstellungen, die dem Film hier gemacht werden, sind schlichtweg falsch.
Kommentare (84) — Film: Hass
Kommentar schreibenMikeC. 2012/01/25 12:05:16
Kommentar löschenEin toller Film mit sehr passender Besetzung und ganz eigenem Flair. Sollte man unbedingt gesehen haben.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vicvega 2012/01/14 11:14:11
Kommentar löschengrandioses Stück Sozialkritik, welches immer noch nicht an Aktualität verliert!
tolle Charaktere, tolle Musik und die düstere schwarz-weiß Atmosphäre fesselte mich umso mehr. Alles stimmt--> Glatte 10!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DonMunich 2011/12/28 08:15:24
Kommentar löschenEin zeitkritischer Film der die Probleme der Jugendlichen aufzeigt. Der Staat kümmert sich nicht um sie, sie werden künstlich dumm gehalten und genau so verhalten sie sich. Sie schlittern von einer Dummheit in die andere. Waffen sind "cool", aber sie sind sich nicht bewusst was Waffen im Endeffekt alles mit einem Menschen anstellen.
Der Film zieht sich stellenweise an manchen Stellen und ich hätte mir ein wenig mehr Dramatik gewünscht. Im Großen und Ganzen ist es ein guter Film mit guten jungen Schauspielern.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tom Blues 2011/12/20 22:37:51
Kommentar löschenSo realistisch, dass man nach 10 Minuten glaubt einen Dokumentarfilm zu sehen. Das erschreckende ist, dass sich an den Lebensumstaenden der franzoesischen Unterschicht Jugend in den letzten 16 Jahren scheinbar nichts geaendert hat.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
FumerTue 2011/12/13 22:56:48
Kommentar löschenEndlich bin ich mal wieder krank. Den ganzen Tag nur im Bett liegen, nichts zu tun haben, mal keinem Zeitstress bei der wenigen verbleibenden Freizeit, ausgesetzt sein. Mal wieder in aller Ruhe Filme anschauen und im Bett liegen. Schon ewig war ich nicht mehr krank zu Hause, zuletzt war ich im Januar wegen meinem Blinddarm im Krankenhaus, davor auch schon ewig nicht mehr. Im Krankenhaus war ich dann auf das Fernsehprogramm angewiesen. So durfte ich zum Beispiel in irgendeiner schlechten Komödie so einem Ostküsten-Mädel dabei zuschauen, wie sie im Gewinnspiel ein Treffen mit ihrem Lieblings-Hollywood-Schönling gewinnt und der sich dann in sie verliebt und so... Naja, ich weiß nicht mehr wie der Film hieß, aber im Anschluss lief im ZDF Bruce Willis in Hostage. Was man sich nicht alles merkt.
Auf jeden Fall war ich jetzt mal wieder krank, und gestern hab ich mir schon "Sieben Jahre in Tibet" und "Amores Perros", den besseren Magnolia (wobei Magnolia ja auch nicht schlecht ist!), angeschaut, also einen mittelmäßigen Film mit Brad Pitt und gutem Soundtrack und einen nahezu perfekten Film, wo nicht nur der Soundtrack gut ist.
Heute waren Serien dran und "La Haine". Für den O-Ton sah ich mich noch nicht gewappnet, da ich mit französischem Vorstadt-Slang durchaus nicht sehr vertraut bin.
"Hass" ist wirklich erschütternd! So perfekt inszeniert und auch das Drehbuch und die Handlung, das stimmt einfach alles.
"Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Und während sie fällt, sagt sie immer wieder, um sich zu beruhigen: Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher lief's noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung."
Das Leben im Banlieue von Paris ist nicht schön, vor allem nicht als Immigrant. Der Jude Vinz, der Schwarze Hubert und der Araber Saïd ziehen jeden Tag durch die Straßen ihres Viertels, wissen nicht, was sie tun sollen. Langeweile. Banlieue.
Dann wird ihr Freund Abdel bei einer Routinekontrolle von einem Polizisten angeschossen, liegt im Koma. Krawalle infolgedessen. Ein Polizist verliert seinen Revolver. Vinz findet ihn. Jetzt ziehen sie mit der Kanone durchs Banlieue und durch Paris und die Lage eskaliert immer mehr, die Polizeigewalt, aber auch die Aggression, der Hass der Jungs, besonders der Hass Vinz'. Irgendetwas wollen sie alle ändern, jeder auf seine Weise. Das zeigt uns Mathieu Kassovitz mit eindrucksvollen Bildern, einwandfreien Schauspielern und grandiosen Kamerafahrten. Gleichzeitig punktet der Film mit ganz normalen alltäglichen Dialogen unter Jugendlichen, das macht ihn so authentisch. Ganz normaler Smalltalk und so. Stellenweise auch recht lustig! ;) http://www.youtube.com/watch?v=v90F_A4j2SI
------SPOILER------
Am Ende des Filmes wieder ein Schuss. Hat wohl wieder ein Polizist geschossen? Geht der Fall immer weiter runter, im Teufelskreislauf? Wie lange soll das noch gehen? Bis hierher lief's noch ganz gut. Bis hierher....
-------/SPOILER-------
Auch gelungen ist es, weder die Polizei als die ganz Bösen darzustellen, noch die Banlieusards. So wird gezeigt, dass es einzelne Polizisten sind, die rassistisch denken und handeln, dass es einzelne Polizisten sind, die eben nicht ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich für RECHT und für Ordnung zu sorgen und die Menschen zu schützen, nachgehen, dass es einzelne Polizisten sind, wegen denen man gerne voreilig Parolen wie "ACAB" oder "Nique la Police" (Nein, "nique" ist kein liebes Wort ;) ) loslässt und gerne mal aufs Kollektiv der Polizei als rassistische Schlägertypen schimpft.
So wird gezeigt, dass es einzelne im Banlieue sind, die kriminell sind, wegen denen gerne auf alle Einwohner der Banlieues und auf alle "Ausländer" geschimpft.
Und genau diese Botschaft ist wichtig, denn sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland haben wir noch heute Vorurteile, täglich hört man wen auf "die Türken" schimpfen, regt genau so auf, wie wenn man andere hört, die auf "die Bullen" schimpfen. Und beides ist falsch. Klar, es gibt ne Menge Scheißbullen und ne Menge Scheißtürken. Aber deshalb sind nicht ALLE Polizisten oder ALLE Immigranten scheiße und das gilt es endlich zu verstehen!
Diese Botschaft vermittelt Mathieu Kassovitz, der vielen aus Amélies fabelhafter Welt bekannt sein sollte, indem er zum einen "harmlose" Polizisten zeigt, die nur ihrer Pflicht nachgehen, die Strafzettel schreiben oder gar Leute beschützen, wie den Freund der Clique im Krankenhaus, zum anderen rassistische Scheißbullen.
Und auch die Vorstadtjungs drehen teilweise komplett durch, teilweise und meist sind sie ganz sympathische Jungs - die nur leider keine Perspektive haben.
"Ich muss abhauen, Maman. Ich muss einfach von hier abhauen", sagt Hubert zu seiner Mutter. "Aber klar... Und wenn du an 'nem Markt vorbeikommst, bringst du mir nen Salat mit!"
Aus dem Banlieue lässt es sich nicht so leicht entfliehen. Am Ende des Falles kommt immer die Landung, man kann wenn man fällt nicht mehr nach oben, dem Fall entfliehen. Du kommst aus dem Banlieue nicht raus. Heute kein Happy End. Nicht in diesem Film. Nicht hier.
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VisitorQ 2011/12/11 20:47:28
Kommentar löschenNot my cup of tea. Sorry. Aber das Ende war schön.
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ElMagico 2011/12/11 21:15:24
Antwort löschenAlles war schön...nicht nur das Ende :)
dustyOn3 2011/12/11 23:29:08
Antwort löschenSí, Magico.
BlueSquirrel 2011/12/08 02:20:13
Kommentar löschen...habe ich lange erfolgreich vor mich hin geschoben. Das Genre ist eh uninteressant geworden, aber LA HAINE ist noch ganz in Ordnung. Immerhin besser als die us-amerikanischen Vorreiter, die so alles andere als nüchtern sind. Zum Film: Chanteloup-les-Vignes ist wohl eine miese Gegend usw.
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ogkush 2011/10/05 20:49:26
Kommentar löschenDas ist DER Film wenn es um das Leben Jugendlicher in Problembezirken geht. Kein Stück überzogen oder unglaubwürdig. Jeder der sich für das Thema interessiert sollte unbedingt reinschauen. Definitiv einer meiner Lieblingsfilme, würde 15 Punkte geben wenn es möglich wäre.
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ogkush 2011/10/05 20:52:07
Antwort löschenoh und unbedingt im Original (mit Untertiteln) ansehen, die Synchro ist auch hier wiedermal ziemlich dürftig
Lu Ca 2011/11/26 17:11:26
Antwort löschenogkush geeeeaaaaah
HerrSpitt 2011/10/05 10:44:14
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm.
Auch wenn ich Leute hasse, die sagen "ööhh man muss sich HIMYM auf Englisch reinziehen, nur dann ist das cool", muss ich bei diesem Film wirklich zugeben, dass er auf Französisch tausendmal besser ist.
Doch auch auf Deutsch sind die Bilder eindrucksvoll, das SchwarzWeiß passt perfekt zum Film, viele tolle Sprüche und Szenen... Das Leben in den Banlieues kommt in keinem anderen Film so gut und glaubwürdig wieder, dieser Film hat Vincent Cassel zu meinem Lieblingsschauspieler gemacht... Und beim ganzen Drama des Films ist er dennoch witzig. Bester Film der Welt..
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SpiceWeasel 2011/10/05 16:02:04
Antwort löschen... zieh dir mal HIMYM auf Englisch rein das is echt cooler! ;-)
sonst volle Zustimmung, vielleicht nicht der "beste" aber einer von "den besten"!
HerrSpitt 2011/10/10 12:25:00
Antwort löschenja, ich schaus mir sogar teilweise auf englisch an, hab mich jedoch so sehr an barneys deutsche stimme gewöhnt, die möcht ich einfach nicht missen, da sie wie die faust aufs auge passt.
based_god 2011/09/19 20:04:05
Kommentar löschenEin Film, wie ne Faust ins Gesicht.
Ich würde mich nicht als Fan des französischen Films bezeichnen. Mir gefallen zwar viele Werke, ebenso viele würde ich jedoch niemals anschauen. "La Haine" gehört sicher nicht zu der Liste, denn der Titel ist hier Programm.
Man begleitet drei Jungs, unterschiedlicher könnten sie kaum sein durch einen Tag im Banlieue, welcher sich als schicksalshaft herausstellen wird. Nach Krawallen liegt ein Freund der besagten drei im Sterben und eine gefundene Dienstwaffe kommt da gerade gelegen um Rache zu üben. Zuerst jedoch führt das Schicksal die drei Jungs durch Paris und zeigt die Stadt von ihrer schmutzigen Seite.
Der Film, komplett in Schwarz/Weiss gedreht, ist ein Meisterstück des französischen Film und spielte einige Preise, darunter der Regiepreis in Cannes, ein.
Unbedingt ansehen!! O-Ton ist zu empfehlen...
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ash-williams 2011/09/04 16:50:28
Kommentar löschenLa Haine ist sozialkritisches Kino, dass vorallem durch die authentischen Jungdarsteller überzeugen kann und das Leben in den Banlieus zeigt. Der Film spielt an einem Tag nach Unruhen und zeigt ausschnitthaft die Handlungen von drei Jugendlichen, hier liegt gleichzeitig die stärke und schwäche des Films. Auf der einen Seite sieht man recht glaubwürdig, wie sich drei Jugendliche durchs Leben schlagen und von einer Aktion zur nächsten trotten, was den trostlosen und perspektivlosen Alltag der Jugendlichen sehr gut beschreibt. Gleichzeitig führt diese Planlosigkeit dazu, dass der Zuschauer sehr auf die Folter gespannt wird und einen roten Faden vermisst. Besonders zu loben ist das Ende des Films, was zwar irgendwie ersichtlich war, aber trotzdem konsequent den Film zuende denkt. Ein interessanter Film, der wenn wir nicht aufpassen jeder Zeit auch in Deutschland aktuell werden kann. Etwas zu obszön für meinen Geschmack, aber so redet die Jugend nun mal.
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horstkevin 2011/09/03 16:58:37
Kommentar löschenEin Film von '95 der heute mehr denn je passt. Da es sich hier um ein Sozialdrama handelt, muss man die Längen trotz eines kurzen Films wohl in Kauf nehmen. Der Spannungsbogen, wenn man ihn denn überhaupt so nennen will, dehnt sich extremst, aber es ist ja auch kein Thriller. Schauspielerisch überzeugen die drei Protagonisten vollkommen und man kauft ihnen sehr wohl ihr Leben in einem Problembezirk ab, wobei die Missstände durchaus mehr hätten beleuchtet werden können, wenn nicht so gar müssen. Dennoch ein gelungener Film der mit seiner Problematik vermutlich niemals altern wird.
"Wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung"
Danke.
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Digit 2011/10/28 10:36:12
Antwort löschenWürde ich fast genau so unterschreiben!
Shorty06 2011/08/30 00:25:14
Kommentar löschenLa Haine von Mathieu Kassovitz
Aus aktuellem Anlass nochmal gesehen. Und was soll man sagen? Passender denn je. Ein absolutes Meisterwerk. Kassovitz portraitiert die pariser Vorstadtjugend in den 90ern. Geplagt von Verbrechen, ignoriert von Politikern, belächelt vom städtischen Bildungsbürgertum und getriezt von der Staatsgewalt. Geleitet von blindem Hass.
Die Perspektivlosigkeit entlädt sich in mehreren Tagen andauernden Ausschreitungen als 1993 ein 16-jähriger bei einem Polizeiverhör, angekettet an einen Heizungskörper, mit einem Schuss in die Schläfe getötet wird. Reale Aufnahmen der Straßenkämpfe stimmen uns in den Film ein, der 24 Stunden im Leben dreier Jungendlicher zeigt.
Kassovitz begleitet die drei Freunde Said, Vinz und Hubert durch die Tristesse der Banlieu. Ziellos wirren sie am Tag nach den Unruhen umher. Sie wissen scheinbar nicht wohin, und nicht was sie tun sollen. Perfekt eingefangen in schwarz-weißen Bildern fühlen wir quasi mit unseren drei Protagonisten mit. Mal erzürnt und ungestüm wie Vinz, mal ruhig und nachdenklich wie Hubert, mal locker und mit loser Zunge wie Said. Doch es schwebt immer etwas bedrückendes mit. Etwas was nicht leicht in Worte zu fassen ist. Ein weiteres Unglück scheint sich anzubahnen. Denn "bis hierhin lief es noch ganz gut, bis hierhin lief es noch ganz gut, bis hierhin lief es noch ganz gut." Doch was zählt ist nicht der Fall, sondern die Landung.
Ganz eindeutig beeinflusst von Spike Lee's "Do the right thing" gelingt Kassovitz ein beeindruckendes, weil echtes Gesellschaftsportrait, das kritisiert und verstört. Dabei schwankt der Film in seinem sehr szenisch verlaufendem Ablauf mal heiter, mal lehrreich, mal äußerst metaphorisch. Die Szene in der Kunstgallerie hat mir in ihrem starken Kontrast zwischen Haute-Socialité und Straßen-Charisma einfach nur ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ich habe mich an meinen Freundeskreis, welcher ebenfalls sehr differenziert ist, erinnert gefühlt.Machos mit großen Klappen inmitten gut situierter Bildungsbürger. Der Toiletten-Monolog des alten Mannes ist wohl eine der größten Szenen die das europäische Kino jemals hervorgebracht hat. So vielschichtig und in ihrer Gelassenheit so emotional. Da blieb selbst den drei Protagonisten die Sprache weg. "Warum hat er uns das erzählt?".
Es fällt sehr schwer mit den drei Jungs zu sympathisieren, sind sie doch einfach nicht zu bändigen. Sie wirken ignorant und scheren sich nicht um Regeln. Sie sind, vorallem Vinz, tickende Zeitbomben. Doch im Grunde fehlt es ihnen nur an einer klaren Richtung, einer leitenden Hand, an die sie sich wenden können.
Es wäre sehr naiv anzunehmen, dass es derartige Probleme nur in Pariser Vorstädten oder New Yorker Ghettos gäbe. London lehrt uns das. Und auch bei uns ist Integration ein längst vergessenes, oder verdrängtes, Hobby geworden. "Es war am Anfang cool, doch dann schwanden schnell die Glücksgefühle, denn neben hohle-Phrasen-dreschen kamen auch die Rütli-Schulen. Die Kids die störten, sie haben nicht ins Konzept gepasst. Wenn du 100 Gramm Integration versprichst, aber nur 15 Gramm
Integration vertickst, fühlen sie sich gelinkt und machen halt in Paris Vorstädte platt."
Großes Kino. "Baise la Police".
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Sigmund 2011/08/30 10:13:18
Antwort löschenFeiner Text! Und wirklich: höchst aktuell.
Shorty06 2011/08/30 11:10:45
Antwort löschenIch danke.
Sie&Er 2011/08/16 22:36:46
Kommentar löschenIch will jetzt nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Es hätte jedoch ruhig mehr passieren können, denn der Streifen zieht sich teilweise sehr in die Länge. Ich finde diesen Film sehr überbewertet, ich habe zumindest schon viel bessere Filme gesehen! Dennoch ist die schauspielerische Leistung von Vincent Cassel sehr gut. Was ich sehr krass fand, war das Ende...eine schockierende Szene, wie sie im Buche stehen! Nichtsdestotrotz lohnt es sich auf jeden Fall den Film einmal gesehen zu haben.
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DJHobocop 2011/08/09 02:56:49
Kommentar löschenHabe schon vieles über diesen Film gehört und hab mich bemüht den Film zu mögen.
Hat aber nicht geklappt. Ich bin hin und hergerissen, denn eigentlich wird die Bewertung von 5,5 dem Wesen des Films nicht ganz gerecht, denn er ist - meiner Meinung nach - visuell sehr ansprechend und schön gemacht und auch die Handlung des Films ist im Kern und in der Grundidee ja ansprechend und interessant, aber die filmische Umsetzung des ganzen hat mir nicht gefallen.
Das richtige Wort für den Film ist eigentlich "anstrengend", denn die jeder "Dialog" besteht entweder da raus, dass eine Person durch die Gegend schreit, drei Personen wild durcheinander reden, oder drei Personen wild durcheinander reden und durch die Gegend schreien. Mag das ja vielleicht die Realität widerspiegeln, fand ich es anstrengend und im Endeffekt auch nervig.
Das - unter anderem - hat mir den Film dann doch verdorben, was eigentlich schade ist, denn, wie gesagt, hat mir der Film visuell und was den Plot angeht sehr gut gefallen, ebenso wie das grandiose Ende.
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FilmFuzzi 2011/08/06 15:39:43
Kommentar löschenDer Film ist einfach nur Klasse.
Er hat alles was ein perfektes Dokudrama braucht:
1. Ansprechende Thematik
2. Unbekannte Darsteller (das kommt besser rüber als wenn so ein Weltstar wie Brad Pit dort rumhampelt =D )
3. Sinnvolle Dialoge
4. Harten Realismus
Der Film sprach mich gerade so an, nicht weil er auf Typisch Hollywood gemacht ist (mit Happyend und alle lieben sich und so weiter) sondern weil er so realistisch und untypisch ist das man sich als Zuschauer denkt, das man mitten im Geschehen steht.
Die Story ist einfach zu erklären ohne all zu viel zu verraten:
Es geht um drei gerade erst Volljährig gewordenen Ausländer in Paris.
Der Film gibt dem Zuschauer einen tiefen Einblick in das Leben dieser 3 Jungen Männer.
Ein Zusätzlicher Pluspunkt Für diesen Film ist das er in Schwarz Weiß gedreht worden ist.
Das war eine super Idee den Film in Schwarz Weiß zu drehen, weil das sagen soll das man sich nur auf die Personen konzentrieren soll und nicht auf den Hintergrund.
Dieser Film ist ein absolutes MUSS für Filmfans mit geschmack.
=) Ich freue mich auch über Kommentare =)
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Murphante 2011/08/06 20:18:03
Antwort löschenDieser Streifen ist auf der Merkliste verbannt und wird noch kommentiert ^^
FilmFuzzi 2011/08/07 15:21:24
Antwort löschen=) ja das ist wirklich schade weil der film aller erste sahne ist.
Ich meine ich gucke echt überwiegend horror und actionfilme aber dieser film sit echt gut (auch für so einen splatterheini wie mich ^^)
hoffman587 2011/08/11 10:44:24
Antwort löschenErstmal kein Dokudrama, das ist was völlig anderes....
Und dann "unbekannte Schauspieler" ist nicht ganz richtig, Vincent Cassel ist ein großer Star:)
FilmFuzzi 2011/08/11 20:39:42
Antwort löschenBasiert aber auf einer wahren begebenheit
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hoffman587 2011/08/11 21:18:20
Antwort löschenJa, hat aber nichts damit zu tun, denn ein Dokudrama ist eine einfache Doku, mit Erzähler, der etwas mit Spielfilmszenen dokumentiert.
FilmFuzzi 2011/08/14 19:41:42
Antwort löschenWenn du meinst du Genie ^^
seniorem 2011/07/14 14:31:31
Kommentar löschenEin Film wie ein Faustschlag und heute aktueller den je, mit einem heftigen Ende nach dem man erst mal einige Minuten zum verdauen braucht. Grandios
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Bastian Köhler 2011/07/11 12:20:06
Kommentar löschenGrandioser zeitloser Film! Obwohl der Film schon fast 15 Jahre alt ist, ist er dennoch immer noch aktuelle und weist viele Parallelen zur aktuellen Situation in den Banlieues auf!
Der Film ist eher dokumentarisch zu sehen, da es keine wirkliche Story gibt und sich die ganzen 98 Minuten über einen Tag im Leben der Darsteller drehen! Besonders zu erwähnen währe noch, dass der Film in schwarz-weiß verfilmt wurde und so perfekt den Inhalt widerspiegelt.
Zurecht eines der besten Sozialdramen und einer der besten französischen Filme überhaupt!
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Magnolia 2011/07/04 00:02:34
Kommentar löschentolle besetzung, vor allem vincent cassel hat mir gefallen.
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Roxy Brown 2011/06/20 23:35:49
Kommentar löschenLa Haine ist ein besonderer Film.
"I once had a friend called Grunwalski. We were sent to Siberia together. When you go to a Siberian work camp, you travel in a cattle car. You roll across icy steppes for days, without seeing a soul. You huddle to keep warm. But it’s hard to relieve yourself, to take a shit, you can’t do it on the train, and the only time the train stops is to take on water for the locomotive. But Grunwalski was shy, even when we bathed together, he got upset. I used to kid him about it. So, the train stops and everyone jumps out to shit on the tracks. I teased Grunwalski so much, that he went off on his own. The train starts moving, so everyone jumps on, but it waits for nobody. Grunwalski had a problem: he’d gone behind a bush, and was still shitting. So I see him come out from behind the bush, holding up his pants with his hands. He tries to catch up. I hold out my hand, but each time he reaches for it he lets go of his pants and they drop to his ankles. He pulls them up, starts running again, but they fall back down, when he reaches for me.
“Then what happened?”
Nothing. Grunwalksi… froze to death. Good day. "
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