Haus ohne Dach - Kritik

Haus ohne Dach / AT: House without Roof

IQ/DE · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Trotz des schwierigen politischen Hintergrunds trifft Yusef nicht nur einen ernsten, sondern auch humorvollen Ton und zeigt so ganz nebenbei, dass ein Film über die Geschichte Kurdistans nicht ausschließlich melancholisch und leidvoll erzählt sein muss. [Leyla Yenirce]

    • 6

      Dabei machen Yusefs authentische Figuren den Charme des Films aus: [...] ohne zu sehr in Stereotype zu fallen, zeichnet Yusef mit genauem Blick und knappen Dialogen ein glaubhaftes Bild der Situationen. [Jenni Zylka]

      • 6 .5

        Im Rahmen eines Road Movie entfaltete Geschichte über Identität, Geschwisterrollen und kulturelle Entwurzelung, die sich nicht recht aus dem bemühten dramaturgischen Korsett und den schematischen Rollenbildern lösen kann. [Esther Buss]

        • 7 .5

          Familiäre Geheimnisse treten ans Licht der gleißenden Sonne, die über der atemberaubenden Landschaft brennt. Yusef setzt sie gemeinsam mit ihrem Kameramann Stephan Burchardt eindrucksvoll in Szene und widmet ihrer Heimat und den Menschen dort ein berührendes und bemerkenswertes Debüt. [Lars Tuncay]

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          • 7

            Zunehmend wird das etwas unbestimmte Erzählen zu einer Stärke, die am Ende dazu beiträgt, dass Haus ohne Dach nicht auf intellektuelle, aber dafür emotionale Weise über den Krieg im Osten der Türkei und das Schicksal der Kurden in der Region erzählt. [Michael Meyns]

            • 8

              Soleen Yusef ist mit diesem kurdisch-deutschen Roadmovie ein poetischer Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg gelungen. Darin erzählt sie von Familienstreitigkeiten, der Suche nach Wurzeln und dem Wunsch in der Heimat beerdigt zu werden. Gegen alle Widerstände. [Ulrich Sonnenschein]

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