Videos zu Haywire
Alle Trailer, Clips & Videos (6)
Ansehen Haywire
Bilder zum Film Haywire
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
News zum Film Haywire
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Die 5 populärsten Serien
in den letzten 30 Tagen
Top 5 vorgemerkte Filme













Haywire - Kritik
US 2011 Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 08.03.2012
Setze Haywire auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Melde dich an!
Setze Haywire auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste Login
Kritiken (27) — Film: Haywire
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenAn den exzellent choreografierten Action-Szenen mit MMA-Einflüssen kann man sich kaum satt sehen, auch weil sie durchdacht konzipiert sind, eine gesunde Mischung aus Rhythmus und Länge eingehen, und tatsächlich eine starke physische Komponente aufweisen, die vielen Actionfilmen inzwischen abgeht. Der leicht jazzig angehauchte Score färbt die Atmosphäre des Films mit einer angenehmen Retro-Note eines Agentenfilms aus den 70ern. Und Soderberghs Kameraarbeit und sein verspielter Umgang mit Farben, Sets und Perspektivwechseln verleihen dem Film einen sehr eigenen Look – sozusagen die postmoderne Variante von Jason Bourne.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenGenau wie GHOST RIDER 2 ist HAYWIRE nur noch an Oberfläche interessiert. Natürlich hat Soderbergh mehr Stilbewusstsein, allerdings neigt er mit seinen Farbspielen, den künstlichen Unschärfen und besonders den geschwärzten Bildecken kaum weniger zur übertriebenen Ästhetiisierung. Letztlich sieht sein Pseudo-Actioner genau so aus wie David Holmes' aufdringlich omnipräsenter Prog-Funk klingt: Schick und glatt produziert, mit funky Highlights hier und da, aber auch ganz schön faux und langweilig. Zur Hilfe eilen der blassen Carano die männlichen Co-Stars, bei denen neben einem saftigen Douglas gerade jene überzeugen, von denen man nichts (McGregor), nichts mehr (Paxton) oder noch nichts (Tatum) erwartet hätte. Am Ende bleibt ein Fightfilm ohne Schweiß.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
FlintPaper Thu, 04 Oct 2012 08:52:20 -0000
Antwort löschenDer war mir zu unterkühlt, steril und lame in den Fightszenen. Ohne Schweiß trifft's auch ganz gut :D.
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenSoderbergh überstilisiert nicht, und tut es aber doch genau dadurch wieder. Die Kampfchoreographien wirken gerade wegen ihrer Unaufgeregtheit und Rohheit wie ein Stilmittel. Ähnlich verhält es sich bei der Farbgebung. Wenn Schnee liegt und es kalt ist, dann durchzieht das Bild ein starker Blaustich, der das Bild verfremdet – aber nicht zu stark, so dass es stilistisch gut platziert, aber nicht aufdringlich wirkt. Selbiges gilt für das mediterrane Setting, das von Gelbtönen dominiert wird und die herrschende Hitze nur weiter verstärkt. "Haywire" ist ein Film, der die einfachen Dinge in den Vordergrund stellt und damit begeistern kann. Es sind nicht nur die Kämpfe oder die Farben, auch der Plot ist im Prinzip äußerst generisch, kann gerade deshalb aber begeistern. Soderbergh wollte keinen komplexen Verschwörungsthriller machen, sondern einen Actionthriller mit einer ganz besonderen Hauptdarstellerin, in dem er sie und ihre Fähigkeiten einem breiten Publikum präsentiert. Mission accomplished. Und mit der fast schon poetischen Prügel-Szene am Strand hat er zudem einen der schönsten Momente des aktuellen Filmjahres abgeliefert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDas Körperkino der Gina Carano: Schon der Titel ist ein intelligentes Spiel mit Bedeutungen: “Haywire circuit” ist das Wort für Stacheldrahtverhau, “to go haywire” heißt: es geht alles drunter und drüber. Das beschreibt wunderbar die Windungen dieses Agentenkrachers. Und die Art, wie Soderbergh die klassischen Elemente des Actionfilms durcheinander wirft. Mallory – ausgebildet bei den Marines – arbeitet für eine Sicherheitsfirma. Ein geheimer Einsatz für die US-Regierung entpuppt sich als perfider Plan, bei dem sie kaltblütig geopfert werden soll. Aber Mallory ist schwer zu schnappen und noch viel schwerer zu töten. Eine Standardgeschichte, aber alles andere als ein Standardfilm. Denn Steven Soderbergh ist der Regisseur (und Kameramann und Cutter) und Gina Carano ist die Hauptdarstellerin – sie ist Mixed-Martial-Arts-Champion, drei Jahre ungeschlagen in einer besonders harten Form des Kampfsports. Genau die richtige Frau, um das Genre Actionthriller in eine andere Richtung zu drehen. Noch schneller, bunter, lauter und spektakulärer ging es ja nun wirklich nicht mehr. Also macht Soderbergh einen angenehm altmodischen, authentischen Thriller: ausgefilmte, real wirkende Kämpfe statt Budenzauber im Schnittgewitter, ein verstecktes Peilgerät im Rucksack statt Satelliten mit eigener KI – sehr geerdet, sehr clever. Und dank der physischen Präsenz von Gina Carano verschlägt es einem ein paar Mal wirklich den Atem. Ein ungewöhnlicher, spannender und absolut sehenswerter Action-Film.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...
Kommentar löschenGina Carano allein kann das Fehlen von Action, Spannung und Humor im selbstgefälligen Versuchsaufbau auch nicht kompensieren.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenAction auf Distanz, Soderberghs Rezept für den perfekten Action-Thriller und ein bisschen erinnert "Haywire" auch an einen Bourne, der durch die Berliner Schule gezwängt wurde. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum Kubrick nie einen Actionfilm drehte, das Rezept funktioniert nur auf einem Weg, verkopft. Das hat auch nichts mit Retro zu tun. Schon "Stirb Langsam" war mehr für den Bauch als für den Kopf gedacht. Vielleicht ist es ein wenig vermessen, die interlektuellen Möglichkeiten des Genres als Mumpitz abzutun, aber das tue ich ja auch garnicht. Die Bourne-Serie war körperlich und geistig zugleich. Nur bei "Haywire" sitzt man die meiste Zeit teilnahmslos da und bewundert Soderberghs Handwerk, mehr will sein Actionkino auch nicht leisten.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Le Samourai Fri, 20 Jul 2012 14:14:41 -0000
Antwort löschenSehr, sehr richtig.
notsch Fri, 20 Jul 2012 19:57:56 -0000
Antwort löschenIm Prinzip richtig, aber ob der handwerklichen Präzision empfinde ich 5.0 schon ein bißchen zu wenig. Der Film hat durchaus seine Qualitäten.
Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenWer mit den verspielten Elementen von Haywire gut zurecht kommt oder sie sogar als gewinnbringend empfindet, wird mit einem höchst unterhaltsamen Actionstreifen aus (scheinbar) einer anderen Epoche belohnt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenDas Kompliment, das man Haywire aussprechen muss, gilt der Bildgestaltung: Die Motivwahl ist exzellent, die Kameraführung spektakulär. Wie Kunstwerke hängen manche Bilder an der Leinwand. Der Kameramann hieß übrigens Steven Soderbergh.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenMallory, die eiserne Lady im Combat-Outfit, ist klar lesbar als feministischer Gegenentwurf zu James Bond oder Jason Bourne – eine weibliche Version von Chuck Norris, die ihre Gegner zwischen ihren Schenkeln zermalmt. Das wirkt zu ausgedacht, um über den Kick hinaus einen Eindruck zu hinterlassen; aber es macht, das muss man Soderbergh lassen, riesigen Spaß.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenKurzweilig ist Haywire auf jeden Fall. Das Geniale zeigt sich auf dem zweiten Blick. [...] Nicht nur der jazzige Film-Score deutet an, dass man Kunst auch wie Popcorn verpacken kann.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Kautschuk777 Fri, 23 Mar 2012 18:12:53 -0000
Antwort löschenbist du sicher, dass hioer nicht eher popcorn wie kunst verpackt wird oder besser gesagt, ein billier 0815 action film mit mit ner frau in der hauptrolle als einzige innovation in einer durch zeitsprünge pseudo komplex gehaltenen story.
R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de
Kommentar löschenHaywire zeigt vieles, was andere schon etliche Male zuvor gezeigt haben, mit dem feinen Unterschied: Bei Soderbergh sieht das alles halt ein wenig gekonnter aus.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film
Kommentar löschenSoderbergh und sein Autor Lem Dobbs machen aus Haywire einen komplett analogen Actionthriller, der ohne große Schauwerte auskommt. Statt auf CGI und Hochglanz setzen sie auf eine schlichte Unmittelbarkeit. Manche Plotwendungen sind arg vorhersehbar, aber Soderbergh erzählt mit hochgezogener Augenbraue, er schwelgt gleichzeitig in den Klischees und distanziert sich von ihnen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenWeder schnelle Schnittgewitter noch all zu viele Computertricks lenken von der perfekt und nicht ohne Humor inszenierten, Kraft strotzenden Kampfkunst in Haywire ab.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschenAls Actionthriller ist Haywire nur ein kraftloses Genrestück geworden, das an Tempo und Spannung nicht mal ansatzweise an die jedes Jahr veröffentlichten Spektakel mit Jason Statham oder die Jason-Bourne-Filmserie heranreicht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CINEMAN.ch
Kommentar löschenIn "Haywire" führt Steven Soderbergh eine weibliche Bond oder Bourne-Figur ein: eine Frau, die buchstäblich um ihr Leben kämpfen muss. Dabei setzt er mehr auf Nahkampf als auf explosiven Schnickschnack und wahnwitzige Verfolgungsjadgen. Die ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano kann zwar neben ihrem sportlichen auch ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, doch bleibt die Geschichte etwas dünn und durchschaubar. Ein solider, aber letztlich doch wenig packender Actionfilm.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenSoderberghs „HAYWIRE“ ist ein typischer Blender. Er hat zweifellos seine Momente, kann aber weder als Fisch noch als Fleisch bezeichnet werden. Als Actionfilm erscheint er trotz offensiver Herangehensweise schlichtweg zu bieder, und als waschechter Agententhriller funktioniert er aufgrund seines Drehbuchs, welches nur das enge Korsett für die zahllosen Kampfsequenzen bereithält, allenfalls nur bedingt. Bricht dies dem Film das Genick? Nein, das nicht. Macht es ihn zu etwas Besonderem? Auch das ist nicht der Fall. „HAYWIRE“ spielt nicht einmal offen mit den Erwartungen des Zuschauers, sondern zieht seinen wüsten Mix eisern durch, ohne sich üblichen Sehgewohnheiten unterwerfen zu wollen. Das ist nicht neu, nicht einmal originell, das ist mutig. Und im Falle des Regie-Einzelkämpfers Soderbergh irgendwie konsequent, wenn auch nicht besonders überraschend. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Kampf, dessen Ausgang ein kalkuliertes Risiko darstellt, nach außen vor die Leinwand verlagert. Da kann die weibliche Schützenhilfe auf Zelluloid noch so kraftvoll sein: Am Ende bleibt doch nur der Versuch, sich abzuheben. Und das ist dann zuweilen nicht nur mutig, sondern leider auch eines: bemüht.
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Benjamin W. Tue, 06 Mar 2012 19:23:32 -0000
Antwort löschenWas ist denn eine 6/10 für dich?
Alle 3 Antworten zeigen
Stefan_R. Wed, 07 Mar 2012 08:16:49 -0000
Antwort löschenEine 6/10 ist für mich ein mittelmäßiger Film, der allerdings nicht wehtut und durchaus ein einmaliges Ansehen rechtfertigt. Ab 6,5 - 7,5 wäre der Film für mich sehenswert iSv "kann man sich mehr als einmal ansehen". Alles darüber bzw. darunter erklärt sich damit fast von selbst :)
Warum fragst du?
Benjamin W. Sat, 10 Mar 2012 09:43:03 -0000
Antwort löschenWeil's bei mir anders ist und ich deshalb oftmals der Bewertung zustimmen möchte, aber dem Text nicht ganz.
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenHaywire ist eine Hommage ans gute, alte Actionkino der 1970er- und 1980er-Jahre und zugleich eine Liebeserklärung an seine Protagonistin.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] “Haywire” verheddert sich in allzu vielen mutwillig eingeflochtenen Handlungssträngen, die irrelevant wirken und schafft es zu selten, wirkliches Interesse beim Zuschauer für die Figuren und deren manchmal wenig nachvollziehbaren Handlungen zu provozieren. So ist Sonderberghs neuestes Werk optisch und formal durchaus gelungen, da es den Flair der 80er-Spionagethriller zu Zeiten des Eisernen Vorhangs in respektbaler Manier kopiert und variiert, scheitert aber an der wichtigsten Hürde des Genres: Der Spannungsbogen wird nicht genug gespannt, der Film kommt nie wirklich in Fahrt, viele Action-Sequenzen sind im Ansatz vielversprechend und verlaufen schließlich im Sand, und das Drehbuch ist zudem erschreckend humorlos sowie mit Dialogen versehen, denen es deutlich an Würze fehlt.
Schade, denn dadurch rutscht ein fantastisches Cast dank unambitioniert wirkender Regie und einer faden Made als Hauptdarstellerin in die gepflegte Langeweile und, ja, sogar ein wenig unter den Durchschnitt. Zumindest wenn man eine Messlatte anlegt, die einem Namen wie Sonderbergh normalerweise gebühren sollte.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Stefan_R. Wed, 29 Feb 2012 09:09:30 -0000
Antwort löschenAbgesehen von der "faden Made" gehe ich mit dir d'accord. Schöne Kritik.
Maddy87 Wed, 29 Feb 2012 09:54:59 -0000
Antwort löschenIch fand die Trulla auch ziemlich öde. Neben der strahlte sogar die Milchtüte Channing...
SiameseMax Wed, 29 Feb 2012 10:07:32 -0000
Antwort löschenStimmt! Obwohl man ja vielleicht beachten muss, dass die Carano eigentlich Profi-Kampfsportlerin ist. Das habe ich auch erst gelesen, nachdem ich meine Review geschrieben hatte. Das erklärt dann vielleicht auch die zahlreichen Martial-Arts-Szenen und ihr spärliches mimisches Ausdrucksvermögen, macht den Film aber auch nicht unbedingt besser.
Alle 5 Antworten zeigen
senker Thu, 01 Mar 2012 10:59:32 -0000
Antwort löschenIch fand's eigentlich ganz angenehm, das die Carano nicht ständig mit einem Zahnpasta-Grinsen durch die Gegend spaziert ist.
SiameseMax Thu, 01 Mar 2012 11:21:35 -0000
Antwort löschenMit mimischem Ausdrucksvermögen habe ich auch nicht unbedingt ein Zahnpasta-Grinsen gemeint, schließlich ist "Haywire" im weitesten Sinne ein Actionfilm, keine Dr. Best-Werbung.
Jonas Ulrich: outnow.ch Jonas Ulrich: outnow.ch
Kommentar löschenHaywire ist schlussendlich nur ein weiterer Bourne-Verschnitt. Immerhin ein gut inszenierter.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMan kann mit dem Ende anfangen: Für sein rasantes, klirrend klares Actionabenteuer Haywire hat Steven Soderbergh ein Finale ausgewählt, das genau im richtigen Moment abreißt. Kleinere Geister als er hätten hier, man sieht es in fast jedem Actionstreifen, noch eins drauf gesetzt, ein Endkampf, einen Endgegner, ganz im Sinne des immer mehr, immer lauter, immer härter. Soderbergh interessiert sich dafür nicht, er ist von Anfang an ganz bei seinem Thema, und das ist hier: Dynamik, Wucht, der Kampf als ästhetisches Abenteuer.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenInnerhalb einer über ausufernde Rückblenden erzählten “Bourne”-Geschichte wird Agentin Mallory Kane (Gina Carrano) in eine Intrige verwickelt und muss brutal um ihre Freiheit kämpfen – ihre Jäger stets auf der Spur. Das ist schnörkellos, kompromisslos und stets spannend. Einzig ein CGI-Reh als bemühtes komödiantisches Element und Michael Douglas in einer für die Narration unerheblichen Nebenrolle hätte es nicht gebraucht.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film
Kommentar löschen"Haywire" ist so mühelos gut gefilmt wie alle Soderbergh-Filme; [...] Doch am Ende bleibt trotzdem ein Gefühl des Unbefriedigtseins. Man hatte mehr erwartet.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEin Film wie Haywire ist nicht von dauerhafter Bedeutung; aber es ist eine Freude zu sehen, wie sich ein Regisseur erster Klasse sich eines Genre-Thrillers erster Klasse annimmt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenHaywire kommt dem Ziel Soderberghs verdammt nahe, "einen Pam-Grier-Film unter der Regie von Hitchcock" zu schaffen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York
Kommentar löschenMag Soderbergh auch die Tendenz Hollywoods scheuen, die viel-beworbenen Kampfszenen mit ADD-Schnitten und Soundeffekten unnötig zu verstärken, so erzeugt der Film doch erschreckend wenig Spannung, Carano dabei zuzuschauen, wie sie von Wänden abprallt und ihre Gegner verprügelt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenDas Drehbuch von Haywire versucht erst gar nicht irgendeine Form von Plausibilität zu behaupten; stattdessen geht es erfrischend ehrlich damit um, was es darstellt: ein einfaches, brauchbares Gerüst für all die Prügel- Zerstörungsorgien im Film.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenHaywire mag nicht der beste von Soderberghs Filmen sein [...] aber Carano dabei zuzuschauen, wie sie die grimmigsten Gegner tritt, schleudert, erwürgt, zerbricht und zerdrückt, das ist durchgehend unterhaltsam, hoch amüsant und tatsächlich Ehrfurcht gebietend.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (131) — Film: Haywire
the assassin 666 Mon, 20 May 2013 21:06:03 -0000
Kommentar löschenSoderbergh filmt Haywire optisch schick ab, die Kämpfe können sich auch sehen lassen und einige Hollywoodstars u. a. Michael Douglas & Antonio Banderas sind auch dabei, aber die Story ist langweilig und schlicht. Nur ein weiterer Agententhriller.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cayopei Wed, 15 May 2013 09:10:05 -0000
Kommentar löschenEin seltener Soderbergh der Marke Banane.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alienator Wed, 24 Apr 2013 13:47:51 -0000
Kommentar löschenZwischen Kunst und Doof
Also ich war zwiegespalten. Einserseits fand ich die visuelle Aufmachung und den Stil garnicht so verkehrt. Die Balance zu halten zwischen Actionkost (bzw. dem antrainierten Auge des Zuschauers entgegenzuwirken) und dem eigenen Verbleiben in seinem visuellen Stil bedeutet zugleich Mut und Eigensinnigkeit. Allerdings, und das ist der negative Punkt, ist genau dass das Problem. Soderbergh dreht so selbstverliebt dass er das wichtigste aus den Augen verloren hat: eine Story. Ohne diese kann man noch soviel Schauwerte zeigen, der Film funktioniert einfach nicht. Sei die Geschichte auch noch so simpel (wie z.B. Avatar) sie muss verständlich sein. Und leider ist dieser Film hier zu verschwurbelt um packend zu sein. Die Gaststars in allen Ehren, jeder macht mal einen Fehler.... Die Hauptdarstellerin ist allerdings wunderbar anzusehen und glaubhaft. Aber alles andere ist eine halbe Stunde nach Ansehen vergessen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Spike1990 Wed, 27 Feb 2013 08:03:41 -0000
Kommentar löschenDie schlagkräftige MMA Perle Gina Carano weiß zu überzeugen, der Film jedoch nicht so, auch wenn er kurzweilige Unterhaltung liefert.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
wahrerkrieger Fri, 01 Feb 2013 23:47:18 -0000
Kommentar löschenDie Idee fand ich gut. Der 1. Szene war auch richtig gut, aber dann ... nur 6.0 also eigentlich nicht schlecht, dennoch ein Flop. Ach ja und Mallorca als Hauptsitz des Superschurken? Sofort minus ein Punkt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 09:03:45 -0000
Kommentar löschenIch bekomme immer mal wieder Filme von Lovefilm, die ich total vergessen habe und oft gar nicht weiß, wie sie auf der Liste gelandet sind. So auch hier.
Scheibe rein -> Der Film wirkte extrem kühle, es war ein ziemliches Staraufgebot vorhanden. Sehr dokumentarischer Stil. Sollte es etwa ein Soderbergh sein? -> BINGO.
Ich liebe seinen trockenen Erzählstil und der funktioniert auch hier hervorragend. Der Film erzählt vollkommen kalt und gefühlsfremd den Rachefeldzug einer verratenen Agentin.
Dies passt soweit fantastisch, weil die Bilder das Gemüt der Agentin hervorragend unterstreichen. Sie ist eine kaltblütige Marinekillerin, die sich in der "freien" Wirtschaft ihr Geld mit paramilitärischen Aufträgen verdient.
Die Schauspielerin Gina Carano ist eine MMA Kämpferin und entsprechend hart und realitisch sind die zahlreichen Kampfszenen im Film choreographiert. Sie sind nicht übertrieben und verdammt realistisch. So realistisch, dass es bei manchen Szenen, z.B. Fassbender, fasst schon weh tut.
Soderberghtypisch ist die Kamerarbeit und die Farbgebung im Film dokumentarisch, und in diesem Rahmen sehr gut umgesetzt. Er fängt das Geschehen aus spannenden Perspektiven ein und lässt den Film zum Finale insgesamt in immer kälteren Tönen und immer dunkler erscheinen, was beim Zuschauer einen Sog erzeugt, in dem er sich gefangen fühlt. Insbesondere die Verfolgungsszene über den Dächern hat mich beeindruckt.
Ich finde es zudem immer extrem interessant wenn ein Film bewusst auf Score verzichtet. Soderbergh hat dieses Stilmittel nicht nur im Hinblick auf den Score umgesetzt, sondern weitgehend auch auf Dialoge verzichtet. Er erzählt wirklich nur das Nötigste, was dem Film verdammt gut tut. Dies passt auch letztlich zum Inhalt, zur Geschichte und zur Hauptfigur als wortkarge Söldnerin.
Ich provoziere mal mit folgendem Abschlussstatement:
Dieser Film zeigt in meinen Augen realistisch den Altag von Agenten bzw. Söldner auf. Er schafft alles was Dame König As Spion nicht im Ansatz schafft. Er ist spannend, er ist atmosphärisch verdammt dicht, einfach gut.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
jacker Mon, 21 Jan 2013 10:11:10 -0000
Antwort löschenDefinitiv nachvollziehbar. Sonst geht mir Soderbergh auch gut rein (das was ich kenne), "Der Informant" z.B. finde ich großartig! Aber hier kam NICHTS bei mir an.
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 10:13:03 -0000
Antwort löschenGerade Informant fand ich z.B. eher einen schwachen Soderbergh. Kann aber verstehen, dass Haywire dein bzw. kein Feeling erzeugt.
Alle 4 Antworten zeigen
jacker Mon, 21 Jan 2013 10:51:04 -0000
Antwort löschenWelche Soderberghs sind deiner Meinung nach empfehlenswert. Ich kenne nur "Traffic" und die "Oceans"-Trilogie. "The Good German" wollte ich mir demnächst mal ansehen!
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 11:02:51 -0000
Antwort löschenich kenne seine "richtigen" Filme ab Out of Sight.
Mit Traffic mein liebster ist Good German!
out of sight ist eben ein klassiker von ihm.
Erin Brockovic ist ganz ok.
Solaris kenne ich noch nicht. Du kennst allerdings schon den Informant. Contagion fand ich recht langweilig. Da hat bei mir mal der Soderbergh Funke nicht gezündet. Dafür fand Martin den extrem fett. Aber er ist auch ein Öko ;)
Voll Frontal wollte ich ewig gucken, bin ich aber nie zu gekommen. Genauso Che. Lovefilm verschickt eben unselektiert.
jacker Sun, 20 Jan 2013 00:40:37 -0000
Kommentar löschenIch glaube ich habe noch nie einen Film gesehen der wirklich absolut gar keine Atmosphäre hatte - in keine nur erdenkliche Richtung. Und das nicht nur in einzelnen Szenen, sondern über seine vollständige Spielzeit. Nichts regt sich beim sehen dieser 95 Minuten. So sehr nichts, dass ich mich gegen Ende tatsächlich fragte, wie es überhaupt möglich ist bewegte Bilder zu inszenieren ohne auch nur das geringste dadurch auszulösen?
Ohne Vorkenntnisse ging ich ran und fragte mich im Laufe des Films welcher Regie-Debutant denn hier seine Karriere direkt mit dem Erstling gegen die Wand fährt. Kurzer Blick auf IMDb - blinzeln - Seite neu laden - nochmal blinzeln - Ungläubigkeit wie ich Sie selten erlebt habe! Hat der Mann eine Wette verloren?
Rückwirkend macht für mich zumindest der Ansatz des Films Sinn - Agenten mal anders, Agenten mal unaufgeregt, Agenten mal ohne großes Knall und Bumm - und dafür bekommt er eine überaus großzügige Gnadenwertung, aber Ansatz und Resultat sind nun mal verschiedene Seiten der Medaille.
Am interessantesten ist es wie "Haywire" die essentielle Bedeutung von Filmmusik aufzeigt - nicht durch besondere Qualität, sondern durch haarsträubende Deplatziertheit, bzw. vollstandige Abstinenz selbiger. Komponist David Holmes fährt hier eine Agenda an Funk- und Latin-geschwängertem Geplänkel auf, was 1zu1 aus Soderbergh's "Ocean's 1X" geklont sein könnte, der Unterschied ist bloß: in den Ocean's Filmen wirkte dieser Sound passig, der Grundstimmung förderlich - hier könnte es tatsächlich nicht unpassender sein.
Ich gehe soweit zu behaupten, dass jegliche (evtl) aufkommende Wirkung durch die Kontraproduktivität des Scores im Ansatz ausgehebelt wird.
An anderen Stellen wird sich die Musik vollständig gespart - überwiegend in Kämpfen und 'Action'-Szenen die sonst i.d.R. mit nahezu populistischem Score unterfüttert werden. Löbliches Experiment, im Resultat leider endlos karg! Das Loch was Soderbergh hier in die gängigen Rezeptions-Bausteine hackt, weiß er nicht im Ansatz mit einem (nötigen) Mehrwert in Bildsprache, oder Stimmung zu stopfen. Um aufzuzeigen wie wir alle mittlerweile gepolt sind brauchbar, zu mehr aber auch nicht!
Hätte ich mich im Vorfeld mit dem Film befasst, wurde ich mich jetzt sicher um mein Geld geprellt fühlen. Rein von der Auflistung der hier vertretenen Namen her, liegt in "Haywire" eine kaum beschreibbare Konzentration an Talent vor. Und jeder einzelne dieser großen Namen bekommt eine Spielzeit spendiert die ganz nah am Cameo vorbei schliddert: Fassbender, Douglas und Banderas bekommen allesamt in etwa 5 Minuten zugestanden, in denen sie kühl und statisch ein paar Zeilen zum besten geben dürfen. Immerhin schauspielern sie. Nah am Totalausfall hingegen ist Hauptrolle Gina Dingsbums. Gina wer? Gina ähhh.. Also halt irgendeine Mixed-Martial-Arts Kämpferin, die noch nicht zerbeult aussieht, eine genervte Schnute ziehen kann und gut kämpft. Das kann Sie nämlich wirklich und die Kämpfe sind das einzige was ich diesem Film gern positiv anrechnen möchte: Echt und roh, brutal und hart laufen sie ab, vom dumpfen Klatschen der Schläge und krachenden Möbeln begleitet und bewusst unspektakulär in Szene gesetzt.
Und das ist eigentlich der ganze Film - bewusst unspektakulär! Hat Soderbergh sich sicher etwas bei gedacht, für mich erzeugten die statisch-langweilige Kameraführung (inklusive der nahezu grotesk Anfängerhaften Spielereien wie der Regalfach-Fahrt, oder den Gegenlicht- Effekten am Flugplatz und am Strand) nichts anderes als Langatmigkeit!
Fazit: Wenn hier bewusst übliche Sehgewohnheiten aufgebrochen werden sollten, wurde das Ziel maximal verfehlt. Es wird zwar konsequent auf Standard-Stilistik verzichtet - ohne jedoch dem Genre (oder auch nur diesem einen Vertreter hier) angemessene Gegenentwürfe zu liefern. So verliert sich das ganze in der völligen Wirkungslosigkeit und erzeugt hauptsächlich Unmut darüber wie viel grandioses Schauspiel hier zu Gunsten einer nett anzusehenden Dame - die jedoch lieber im Kampfsport hätte bleiben sollen - verpufft ist.
Ganz, ganz schwach!
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
N. Hornblower Sun, 20 Jan 2013 14:40:34 -0000
Antwort löschenIch bin so leicht zufrienden zu stellen: Eine heiße Amazone, die ordentlich Ärsche tritt und schon gefällt's mir... :)
(Ich kann Deine Kritik aber voll verstehen!)
Uli Kunkel Sun, 20 Jan 2013 15:57:29 -0000
Antwort löschenNachvollziehbar.
Soderbergh dreht zwischendurch wohl gerne mal so einen nüchternen Thriller. Mir fällt da noch "The Limey" ein, der recht ähnlich ist. Ich fand sie beide sehr ansehnlich, was vor allem der nackten Unmittelbarkeit zu verdanken ist, die auf künstliche Emotionalität und Atmosphäre bewußt verzichtet. Also das, was dich störte, war für mich interessant und eher ein Vorzug.
Das Schauspiel von Gina Carano war, nun ja, zumindest ausreichend. Die beeindruckende Physikalität ihres Auftretens hat mangelnde mimische Ausdrucksmöglichkeiten allerdings auszugleichen gewußt. Einige der Actionsequenzen empfand ich als erstaunlich viszeral und aufregend. Besonders diese eine, also, da hatte ich, ganz ehrlich, ein ungutes Gefühl in der Magengegend und schon ein wenig Angst um den guten Michael Fassbender. XD
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 08:36:44 -0000
Antwort löschenwhat, den habe ich gerade gestern auch gereunert und fand den recht stark ;) bewertung kommt gleich
Alle 5 Antworten zeigen
jacker Mon, 21 Jan 2013 09:15:00 -0000
Antwort löschen@ Hornblower: Ich bin eigentlich auch ganz leicht zufrieden zu stellen, das meiste bewerte ich ja sogar überdurchschnittlich. Aber hier passte für mich gar nichts! Mir ist Atmosphäre am wichtigsten und hier hab ich nichts gespürt. Nichts. Der Film hat mich nicht gespannt, nicht beeindruckt, nicht verwirrt, nicht amüsiert, nicht verzaubert, nicht verärgert... Gar nichts.
Und wenn mir die Atmo nicht passt (bzw. es wie hier keine gibt :D), dann würde ich auch Handwerk würdigen, aber (ich halte mich mit dem Wort eigentlich immer zurück, weil meistens das abgedrehte und die Arbeit da hinter würdigenswert sind) das fand ich hier wirklich schlecht. Die Kamera nahezu dilettantisch!
@ Uli: Die Kampfszenen haben den Film vor einer völlig vernichtenden Wirkung gerettet. Beispielsweise den ersten Kampf mit dem Kidnapper in dem schmalen gang fand ich stark (allerdings wurde auch der aufgrund der völlig unpassenden musikalischen Untermalung völlig seiner Wirkung beraubt). Auch den mit Fassbender. Aber Fassbenders Auftritt hat mich extrem verärgert, weil ich mich (seit "Shame" und "Prometheus" sehe ich ihn als einer der besten seiner Zunft) auf eine starke Präsenz seinerseits gefreut hatte und nicht auf so eine belanglose Nebenrolle. Immerhin war es noch mehr Screentime als Banderas =/
@ rubelzar: Schreib mal nen Comment, bin interessiert was du daran stark fandest :)
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 09:21:52 -0000
Antwort löschenschon passiert. wollte ich ehe machen
ebennet7 Wed, 09 Jan 2013 22:46:54 -0000
Kommentar löschenDies ist mal wieder ein Film, der beweist, dass es nicht ausreicht, große Namen und gute Könner zu versammeln - es braucht doch auch ein Drehbuch und ein gutes Miteinander. Was für eine Verschwendung von Geld und Zeit (und leider auch für die Zuschauer) - hätte ich bei Soderbergh, McGregor, Douglas, Banderas, Fassender - nie erwartet...
Gähnend langweilig, voller Logiklücken und absolut umwitzig
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 19:21:42 -0000
Antwort löschenWas bedeutet das Wort "umwitzig"? Und wo sind die Logiklücken genau? Was ist beim Film denn genau ein gutes Miteinander? Und was heißt "es braucht ein Drehbuch?" Es gab ein Drehbuch. Mir offenbart sich nichts Schlussfolgerndes aus dem was du sagst, hilf mir Dich zu verstehen, momentan ergeben deine Worte für mich keinen Sinn. Erklärs mir :-)
ebennet7 Sun, 13 Jan 2013 21:27:33 -0000
Antwort löschenOkay - ich habe das sehr verkürzt dargestellt und nicht ausführlicher läutert.
Umwitzig, soll natürlich unwitzig heißen. Und die meisten Action-Filme bieten heute beides Spannung und Witz (Skyfall, Stirb Langsam, R.E.D., Knight and Day - um nur einige zu nennen) - aber Haywire ist nicht witzig.
Achtung SPOILER - für alle, die ihn noch sehen wollen:
Eine Logiklücke ist für mich z. B., dass überhaupt nicht erklärt wird, warum sich die Hauptfigur auf diesen "allerletzten Fall" für ihren alten Arbeitgeber noch einlässt. Sie hat schon gekündigt, sie hat das Geld nicht nötig (siehe Wohnung und es wird sehr deutlich, dass sie so gefragt ist, dass sie sich keine Sorgen um weitere Aufträge machen muss) und das Verhältnis zum alten Auftraggeber ist nicht mehr gut (sonst hätte sie nicht gekündigt und er nicht den Mordauftraug gegeben).
Dann verstehe ich nicht, dass die Figur von Antonio Banderas nachdem er von ihr (nach dem missglückten Mordanschlag) angerufen wurde, Michael Douglas anruft (der beim Staat arbeitet und der Hauptauftraggeber für die Befreiung des chinesischen Journalisten war) - Banderas hat gerade absolut krumme Geschäfte gemacht und genau diesen Typen töten lassen - warum sollte er Michael Douglas anrufen - er will doch sicher nicht, dass irgendwelche Fragen an ihn gestellt werden und Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in Dublin und ihm gesucht und untersucht werden.
Und warum weiß sie - die Heldin - dass sie Michael Douglas vertrauen kann? Sie ist gerade in ein Komplott geraten, bei dem der Chinese - der unter Staatsschutz stand - getötet wurde und sie getötet werden sollte - da greift sie zum Hörer und ruft Michael Douglas an, und erzählt ihm alles - er hätte doch genauso dahinter stecken können? Wieso vertraut sie ihm? (intuitiv?)
Für meinen Geschmack lieferte der Film weder Unterhaltung noch Spannung.
Und da die Schauspieler und der Regisseur sehr gut sind glaube ich eben, dass es am Drehbuch lag und nicht am schauspielerischen Können - meine Erwartungen waren sehr angesichts der superguten Schauspieler, die da versammelt sind und eben Steven Soderbergh als Regisseur - und das konnte der Film für meinen Geschmack nicht einhalten.
ratomelf Sun, 30 Dec 2012 17:04:31 -0000
Kommentar löschenIch kann mich an keinen Action-Film der letzten Jahre erinnern, indem die Hauptfigur derart authentisch wirkt. Seit Matrix I zudem der intelligenste Film dieses Genres. Soderbergh hat eben einen anderen Blick auf Verfolgungsjagden etc. Grandiose Unterhaltung!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
PrettyPenny Sat, 29 Dec 2012 01:20:30 -0000
Kommentar löschenEingeschlafen. Vielleicht sollte ich ihn nochmal sehen?
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
A.V. Sat, 29 Dec 2012 09:22:45 -0000
Antwort löschenBleibt recht wenig in Erinnerung, außer ein, zwei gut choreografierten Kämpfen.
Tyler__Durden Thu, 20 Dec 2012 22:02:38 -0000
Kommentar löschenErstes Wort nach anfänglicher Euphorie: Ausnahmefilm.
Zweite Wortsuche nach Reflexion: Man muss nur mal darauf achten wie die Dialoge hier einzig und allein nur die Funktion haben die Erzählung fortschreiten zu lassen. Da leistet sich Sodebergh und dem Film keine halben Sachen oder Füllelemente. Alle wahren Informationen sind hier in die Form gepackt.
Unnötiges verunglimpfen der Gegner des Films: Schade nur das so viele Tarkowski's berühmteste Observation gegenüber dem Rezipienten dieses Mediums, welches zwar immer schön als Banner vor der eigenen Kompetenz getragen wird, nie wirklich bei selbigen zum Einsatz kommt.
Dritte Wortsuche am Tag danach: Körperkino par excellence das gerne mal mit der Kontinuität spielt, den dargestellten Raum aber immer in vollem Überblick behält. Ein wuchtiges Genre Kunststück das Soderbergh da auf die Beine gestellt hat. Die Kämpfe sind roh, die Kamera bewegt sich in ihnen fast nie und fängt die gegeneinander anprallenden und in einander verschmelzenden Körper immer so ein das ihre ganze Einheit im Bild zu spüren ist. Hier reiht sich einfach eine wunderbare Szene an die nächste. Bester Film des Jahres 2012 bis jetzt, ohne Frage!
tbc
bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten
Memduman Thu, 20 Dec 2012 22:57:16 -0000
Antwort löschen'Herausragend', das überrascht mich wirklich! Die Lust auf diesen umstrittenen Film steigt einmal mehr :)
'Schade nur das so viele Tarkowski's berühmteste Observation gegenüber dem Rezipienten dieses Mediums, welches zwar immer schön als Banner vor der eigenen Kompetenz getragen wird, nie wirklich bei selbigen zum Einsatz kommt.'
Könntest du das vielleicht näher erklären oder anders formulieren? Hab Schwierigkeiten bei dem Satz :/
Tyler__Durden Thu, 20 Dec 2012 23:10:32 -0000
Antwort löschenHast bestimmt schon mal in irgend einer Form den Satz "Wir schauen nur aber wir sehen nicht." gehört. Das ist von Tarkowski. Wird oft benutzt aber die wenigsten scheinen dann wenn ein Film, wie dieser z.B., daherkommt und die meisten und wichtigsten Informationen in seiner Form trägt und durch sie kommuniziert auch mal mehr zu machen als nur zu schauen sondern auch wirklich zu sehen. Weiß gerade auch nicht warum ich das da oben so kompliziert verpackt habe :)
lieber_tee Thu, 20 Dec 2012 23:27:04 -0000
Antwort löschenMir ist völlig unklar warum dieser Film von so vielen vernichtet wird. Mit etwas (selbstreflektierender) Liebe zum Genre sollte dieser Film zumindest etwas Anerkennung bekommen.
Tyler__Durden Thu, 20 Dec 2012 23:43:34 -0000
Antwort löschensame here
Mimuschka Fri, 21 Dec 2012 00:10:15 -0000
Antwort löschenwunderbares action-kino. i liked it
Filmsuechtiger Fri, 21 Dec 2012 09:34:13 -0000
Antwort löschen@Tyler: Hast du Der Informant schon gesehen?
Tyler__Durden Fri, 21 Dec 2012 10:26:23 -0000
Antwort löschenNein. Will ich jetzt aber irgendwie da mir die Filme die Soderbergh in den letzten (ca.) 5 Jahren gemacht hat immer mehr gefallen. Findest du den denn gelungen?
Telebaum Fri, 21 Dec 2012 10:40:24 -0000
Antwort löschenschwer zu glauben bei Soderbergh, der hat doch nur schrott fabriziert
Filmsuechtiger Fri, 21 Dec 2012 10:42:07 -0000
Antwort löschenIch finde Haywire schrecklich, aber Der Informant wunderbar. Selten wurde die in jedem Fall falsche Zuschauererwartung so großartig unterlaufen. Schau mal hier:
http://filmsucht.de.to/2009-der-informant.html
Tyler__Durden Fri, 21 Dec 2012 12:23:08 -0000
Antwort löschen@Filmsüchtiger: Ok, danke.
@Telebaum: "Schrott" ist relativ. Mir hat es enorm gefallen.
Mr Vincent Vega Fri, 21 Dec 2012 13:37:48 -0000
Antwort löschenEiner der zwei, drei fürchterlichsten Filme des Jahres.
Tyler__Durden Fri, 21 Dec 2012 14:08:33 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=dvc8uPMZKDg
Mimuschka Fri, 21 Dec 2012 16:45:00 -0000
Antwort löschenbliblablu, die einen sagen "super" die anderen "scheisse", solange keine argumente fallen, ist das alles doch total sinnlos
Tyler__Durden Fri, 21 Dec 2012 17:23:53 -0000
Antwort löschenWohl wahr.
lieber_tee Fri, 21 Dec 2012 18:18:37 -0000
Antwort löschenIch mochte an dem Film, das hier eine typische Klopper-Genre-Geschichte mal anders inszeniert wurde. Klar, dieses "Anders" kann als "scheiße" empfunden werden, mir hat es gefallen.
Memduman Sat, 22 Dec 2012 12:28:05 -0000
Antwort löschenVielen Dank, Tyler! Jetzt weiß ich was du meinst :)
the gaffer Mon, 31 Dec 2012 10:08:05 -0000
Antwort löschenJa!
Alle 19 Antworten zeigen
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 19:27:01 -0000
Antwort löschen@ Tyler__Durden: Für diese Kritik und deine Anwort auf Memdumens Frage kassierst du eine Freundschaftsanfrage. Du sprichst mir sowas von aus der Seele. Das tut gut. :)
Tyler__Durden Sun, 13 Jan 2013 20:34:48 -0000
Antwort löschenDankeschön.
Steve Austin Tue, 11 Dec 2012 22:02:53 -0000
Kommentar löschenSchöne, kühle europäische Optik und richtig gut besetzt, aber die Geschichte selber schafft es einfach nicht zu fesseln. So verfolgt man nur leidlich interessiert das Geschehen. Immerhin sind die sporadischen Kampfsequenzen gut gelungen. Auch der MMA-Hintergrund der Protagonistin wird entsprechend realistisch vermittelt. Letztendlich hätte Gina Carano aber etwas Besseres bei ihrer ersten Hauptrolle verdient.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
patcharisma Sun, 02 Dec 2012 19:27:46 -0000
Kommentar löschenSteven Soderbergh ist kein Luc Besson, "Haywire" kein zweites "Colombiana" und Gina Carano schon gar keine Zoe Saldana! Denn wo Zoe die Coolheit (gepaart mit dem nötigen Charisma und viel Grandezza) quasi angeboren hat, bemüht sich Gina nur verzweifelt um solche. Und wo Besson es mit seiner hippen Crew versteht, aus einer Non-Story ein unterhaltsames Vehikel zu schustern, scheitert Soderbergh einfach nur kläglich am selben Versuch. Lediglich etwas Martial Arts in schicker Videoclip-Aesthetik mit coolem Jazz-Sound zu verpacken, reicht nun mal nicht aus. Denn das für den Zuschauer völlig unverständliche "Haywire" (erst ganz am Schluss erscheint mal eine Art bemühtes und lächerliches Storyboard) trägt keine Minute, noch hat es Humor oder (Selbst-)Ironie, Spannung schon gar keine, die Action kennt man schon zig anderwertig und besser - und das Schlimmste: Es ist einfach nur tödlich langweilig! Spätestens nach der ersten halben Stunde wird diese Gesamt-Aufgesetztheit zur quälenden Durchhalteprüfung.
Was die ganze A-Cream der Schauspieler hier verloren hat, daran kann man nur ungläublig den Kopf schütteln. Wurden sie etwa vom Arbeitsamt dazu verdonnert? Irgendwie gleicht (die nicht halb so hübsche) Gina Carano etwas der jungen Catherine Zeta-Jones, das erklärt immerhin warum (der wieder gesunde) Michael Douglas hier mit dabei ist (und den Durchschnittswert seiner durchzogenen Filmographie wieder mal in tiefere Gefilde abwerten lässt).
bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
horro Sun, 02 Dec 2012 20:12:52 -0000
Antwort löschenUups ... da muss ich mich dann wohl mit Vorsicht rantasten, dank deiner Beschreibung kann ich meine Erwartungshaltung also kräftig runterschrauben ... danke! :)
patcharisma Sun, 02 Dec 2012 20:18:58 -0000
Antwort löschenHehe! Und ich gratuliere herzlich zu Deinem "7 Fragen"-Feature! :-)
Alles Liebe ins schöne Martins-Gleggli-Basel... :-)
horro Sun, 02 Dec 2012 20:46:41 -0000
Antwort löschenkunnsch au an Wiehnaachtsmäärd? ;)
patcharisma Sun, 02 Dec 2012 21:02:44 -0000
Antwort löschenVerschone mich! xD
Ich hasse diese Advents-Zeit zwischen Drogen-bedingtem Kaufrausch und geheuchelter Charity...
Aber im Sommer nehmen wir unten am Ufer am Rhein einen spritzigen Weisswein, ok? :-)
horro Sun, 02 Dec 2012 21:10:22 -0000
Antwort löschendas geht mir jetzt echt in etwa gleich ... aber dein Vorschlag mit der Sommerparty gefällt mir sehr; würd mich sowieso sehr freuen, dich mal zu treffen ... in Zürich an der Limmat oder in Basel am Rhein ... einfach keinen Wein aus Basel, da muss ich kotzen ;) ... man trifft sich!
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 21:07:22 -0000
Antwort löschen"Steven Soderbergh ist kein Luc Besson." "Haywire" kein zweites "Colombiana" ... du nennst mir ja gleich 2 Gründe diesen Film noch mehr zu mögen ... :-) Ich bitte Dich, die letzten Besson Filme waren doch wohl grottige Ballerfilme und Colombiana, das meinst du doch jetzt nicht ernst oder? :-)
Colombiana is'n trashiger Action B-Movie , den man sich sicher mal so als leichte Abentunterhaltung geben kann wenn nichts besseres läuft und Haywire ist ein ... naja, halt Soderbergh-Film ;-) Ich finde du vergleichst hier 2 Sachen, die als Vergleich keinen Sinn machen. Will sagen: Soderbergh hat hier ganz bestimmt nicht versucht Colombiana nachzuahmen. Im Gegenteil, er hat genau versucht da etwas komplett anders zu machen als es in Colombiana gemacht wurde ... was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Alle 8 Antworten zeigen
patcharisma Sun, 13 Jan 2013 22:04:36 -0000
Antwort löschenAch easy, liebe Britta! :-)
Geschmäcker sind nun mal verschieden und das sagen wir hier ja immer offen. Ich fand "Columbiana" mit seiner exotisch angehauchten Prise einfach viel prickelnder als dieses "Haywire" mit dieser aufgesetzten Gina.
"Haywire" ist sowieso ein extrem umstrittener und polarisierender Film, ich fand ihn zudem sehr langweilig. Nix für ungut und trotzdem ein schönes Weekend...
BrittaLeuchner Mon, 14 Jan 2013 03:40:54 -0000
Antwort löschenAlles easy :-) klingt immer bemühter als ich es meine. Wünsch ich Dir auch. Liebe Grüße
TrunxX Mon, 05 Nov 2012 22:59:13 -0000
Kommentar löschenNaja, Spannung sucht man leider vergeblich, eine logische Handlung eigentlich auch. Letztenendes ein mittelmässiger Agentenfilm mit einer klasse Martial Arts Kämpferin die so stoisch in die Kamera glotzt wie Steven Seagal zu seinen besten Zeiten, wirklich abartig nervtötend war aber dieser psychedelische Score von David Holmes, mit Augen zu denkt man es läuft grade ein neuer Helge Schneider Film und mit Augen auf ist man dann enttäuscht :D
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 19:33:29 -0000
Antwort löschenja die Hauptdarstellerin ist vielleicht nicht die allerbeste Besetzung für den Film gewesen, da bin ich mir auch nicht sicher, aber ich fand den Film unheimlich spannend und die Kämpfe sind zwar toll (schön authentisch) aber das wirklich ausserordentliche an diesem Film ist, wie ich finde, dass er nicht versucht so unglaublich spektakulär daherzukommen. Klar, amn muss in der Stimmung sein dafür. Man hat eher das Gefühl, man wird zufällig Zeuge einer Agentenstory in der Nachbarschaft, aber genau das macht den Film so bemerkenswert.
batman84 Sun, 28 Oct 2012 19:13:24 -0000
Kommentar löschenHandlung? Naja, irgendwie war sie zwar da, aber nicht wirklich verständlich. Die Motivation der Hauptdarstellerin kristallisiert sich nur langsam raus. Der Kniff, dass sie ihre Geschichte einem x-beliebigen Typen erzählt, den sie in einem Cafè aufgelesen hat hätte besser umgesetzt werden können. Stattdessen Ist ihr Zuhörer nicht mehr als ein Mittel, um eine Legitimation zu haben, ihre Geschichte ihm und damit dem Zuschauer zu erzählen. Die Kampfszenen sind beeindruckend authentisch und tragen etwas über das schlaffe Drehbuch hinweg. Die Logiklücken z.B. weiß sie immer wo sie ein muss bzw. wo ihre Verfolger sein werden, sind ebenfalls ein kleines Ärgernis.
Alles in allem ein Film, bei dem man nicht allzuviel nachdenken sollte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 19:39:10 -0000
Antwort löschen" Die Motivation der Hauptdarstellerin kristallisiert sich nur langsam raus. " Genau. Und das war auch Sinn der Sache, denn das war auch Teil des zu entziffernden Rätsels für den Zuschauer. Das wäre ungefähr so, als würdest du kritisieren, dass beim Krimi der Mörder nicht gleich am Anfang verraten wurde ...
TheNumber Mon, 22 Oct 2012 06:42:47 -0000
Kommentar löschenhat mich echt enttäuscht. der plot hat mich gar nicht abgeholt, ich wusste nie wirklich, worum es grad geht. teilweise merkwürdige kameraeinstellungen und langweilige charaktere lassen den Zuschauer warten auf die nächste Kampfszene, die hingegen richtig gut geworden sind. der einzige pluspunkt am film. belangloser actionfilm...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
madseason Sun, 21 Oct 2012 20:19:37 -0000
Kommentar löschenIch bin kein Freund von Verfolgungsjagden, fand aber diese hier höchst unterhaltsam und intelligent gefilmt. Angenehm zurückhaltender Agententhriller, der nicht auf (alle) übliche(n) Krimi- und Thrillertricks setzt und dadurch einfach anders, erhabener wirkt. Pluspunkte vor allem für Hauptdarstellerin und Regie.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
pischti Tue, 09 Oct 2012 23:00:09 -0000
Kommentar löschenTrotz zahlreicher schlechter Kritiken gefiel er mir einigermaßen gut. Ok, er hat definitiv Stellen die Potenzial für Langeweile haben, dennoch hatte ich bis auf die ersten 20 Minuten keinerlei Probleme den Film durchzuhalten. Letztendlich erinnerte mich "Haywire" an eine etwas langsamere Verfilmung diverser Agententhriller, ein bisschen Martial Arts, ein bisschen Knall Bumm, ein bisschen Story, ein bisschen Action eben. Was "Haywire" gegenüber anderen Vertretern wie Salt oder die Bourne Reihe schafft, ist ein anderer und vor allem langsamerer Erzählstil und gerade diese Verknüpfung mit "Oceans Eleven" ähnlichen Soundtracks hatte irgendwie Charme. Der Cast ist zwar großartig, dennoch sind einige Figuren leider etwas blass. Michael Douglas oder Antonio Banderas haben einfach kaum Möglichkeiten ihren Figuren mehr Tiefe zu geben. Für mich ganz klar am überzeugendsten war Michael Fassbender, der einmal mehr zeigt, dass allein seine Präsenz und sein Gesichtsausdruck reichen, um dem Film etwas Genialität zu verleihen. Protagonistin und für mich komplettes Neuland, Gina Carano, macht ihre Sache eigentlich ganz gut, erinnerte mich in manchen Aufnahmen optisch ganz leicht an Rachel Weisz, ich weisz nicht warum ^^ Aufgrund ihrer Muay Thai Erfahrung im wahren Leben sind die Kampfchoreografien ok, aber in Sachen Geschwindigkeit manchmal etwas zu lahmarschig, trotzdem schafft die Schnitttechnik diese leicht fehlende Filigranität etwas zu retuschieren. Den Schlägen selbst fehlt allerdings oft genug ein bisschen Power, was mich an meine Tae-Kwon Do Zeit erinnert, wenn wir Herren uns notgedrungen auch mal weibliche Kämpfe ansehen mussten. Alles in allem ein Thriller, der ohne großartige Wendungen, einer einfach gestrickten Story, aber trotzdem durch einen angenehmen Cast und eine ordentliche Erzählweise zumindestens ansehbar ist. Manch einem wird aber definitiv zu wenig Action vorhanden sein. Ich selbst fande "Salt" im Gegensatz zu "Haywire" etwas schlechter.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Smiley Mon, 08 Oct 2012 07:05:47 -0000
Kommentar löschenEin absolut langweiliger Film der zu keinem Zeitpunkt so etwas wie Spannung aufbaut oder nur ansatzweise zu unterhalten weiß. Der namhaft gute Cast ist absolut verschenkt. Der Film ist völlig frei von Highlights und die schwach konstruierte Handlung lediglich pseudointelligent!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BrittaLeuchner Sun, 13 Jan 2013 19:17:21 -0000
Antwort löschen"Der Film ist völlig frei von Highlights ..." Jawoll! Und deswegen liebe ich diesen Film. Ich mag nämlich keine "Highlights" oder "Secial Events" oder Trommelwirbel vor dem großem Hui ;-) Im Übrigen ist Spannung relativ empfunden. Ich fand ihn extrem spannend, während so manch ein "Highlights" übersättigter Film mit Sacral-Chören und Pauken und Trompeten mich zu Tode gelangweilt hat ;-)
phadda2011 Sat, 06 Oct 2012 09:25:05 -0000
Kommentar löschenZwar kein großes Kino aber der Film war doch etwas besser als erwartet.
Nette Kampfszenen und auch ein paar kleine Überraschungen.
Wenn grad kein Blockbuster zur Hand ist kann man den Film ruhig mal ausleihen :)
Eine Kaufempfehlung würde ich dafür nicht geben.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bitte logge dich ein Haywire
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Haywire