Amok - He Was a Quiet Man - Kritik

US 2007 Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie

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Kritiken (5) — Film: Amok - He Was a Quiet Man

evants.com: eventsandtrends.com

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8.0Ausgezeichnet

"He was a quiet man", wie "Amok - Ignoriert. Unterschätzt." im Original heißt, ist ein ungewöhnlicher Film, der abseits des Mainstreams anzusiedeln ist. Die Charaktere bedienen sich allerhand Klischees, die sich vor allem in Unternehmen wiederfinden. Diese übertriebene Ordnung wird durch die Rolle des Bob torpediert, obwohl dieser selbst Klischees bedient. Denn Bob wird vom Loser zum gefeierten Helden, macht diese Wandlung aber nur äußerlich durch. Innerlich ist er mit der Situation überfordert, genau wie mit der Romantik, die zwischen Bob und Vanessa anbahnt. Somit kann man sich als Zuschauer ausmalen, dass der Film nicht allzu vorhersehbar ist, auch wenn es phasenweise so scheint.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.5Ausgezeichnet

Wer sich den Film ohne vorheriges Durchlesen von Kritiken ansieht, wird durch einige überraschende Schlenker bestens unterhalten: nicht nur wegen des völlig umkonditionierten und umgestylten Slaters, nein, auch die Handlung weiß, geschickt von einem Genre zum anderen zu wechseln (Drama - Liebesfilm - Komödie - Charakterstudie) und dabei zu überzeugen. Klischees transportiert der Streifen zwar auch; diese werden jedoch elegant und zu keiner Zeit mit erhobenem Zeigefinger vermittelt. Ob der Emotionalität des Themenkomplexes (Amoklauf - Täter-Opfer-Beziehung, auch in der Liebe) bleibt am Ende ein eher mulmiges Gefühl zurück.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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7.0Sehenswert

Christian Slater hat in seiner Rolle als Mobbingopfer und potenzieller Amokläufer (nach Der Name der Rose) einmal mehr eine ältlichere Frisur mit wenig Haaren; und auch in Amok - He was a quiet man kann er überzeugen.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]

“He Was A Quiet Man” ist ein Drama, aber auch eine stellenweise absurde Komödie. Wenn man sich ganz auf den Film einlässt, wird man gut unterhalten und fiebert beim Aufstieg und Fall des Bob Maconel mit. Die Story ist zwar leider nicht der große Reißer, weiß aber zu gefallen und am Ende ein wenig zu überraschen. Wem “Falling Down” zu brutal oder “Donnie Darko” zu mysteriös ist, ist hier genau richtig. Und mit den Filmen wurde “AMOK” bestimmt noch nie verglichen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Evie: www.inderzange.de

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9.0Herausragend

Cooler Film mit einem überragenden Christian Slater und einer super guten Elisha Cuthbert!!

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Kommentare (47) — Film: Amok - He Was a Quiet Man


Sortierung

Hagen Hagen

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Bewertung7.5Sehenswert

Christian Slater als introvertierter Uwe Wöllner ist schon etwas ungewöhnlich, aber er macht das großartig.Die Regie ist ganz wunderbar. Ich glaube, nur wegen des Themas habe ich dem Film keine 9 gegeben.

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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Gesellschaftskritischer Film über Einsamkeit und Verzweiflung.

Bob ist unzufrieden mit seinem Leben und plant alle, die ihn tagtäglich auf der Arbeit fertig machen umzubringen. Einer seiner Kollegen kommt ihm aber zuvor und startet selbst einen Amoklauf. Bob kann ihn stoppen und wird so zum gefeierten Helden (lang lebe Amerika!) Fortan gaukeln ihm alle Menschen Hochachtung vor und Bob lern Vanessa kennen, die seit dem Amoklauf gelähmt ist. Alles scheint gut, nur Bobs Psychiater bleibt skeptisch.

Herrlich ironisch und trotzdem tief traurig ist der Film. Manchmal etwas zu dick aufgetragen und etwas in die Länge ziehend aber eigentlich durchgehend sehr ansprechend. Ob der Film nun Drama oder Satire sein will wird während den 90 Minuten nicht ganz klar. Im umstrittenen, und meiner Meinung nach gut gesetzten Ende, scheint sich der Film dann jedoch entschieden zu haben. Auf dem Weg dorthin wird erstmal jedoch mit dem amerikanischen System abgerechnet, Bobs Einsamkeit auf sehr berührende Weise geschildert und der Zuschauer wird gar Zeuge einer speziellen Liebesgeschichte.

Guter, wichtiger Film, den man gesehen haben sollte.

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zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Berührender, lustiger und überraschend vielschichtiger Film mit surrealer Note.
Eine von diesen Perlen, die man hier auf MP, dank den vielen fleissigen Mitkritikern entdecken kann....((*Schschschllleeeiiimmm.....*:D))

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8martin

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Bewertung7.5Sehenswert

Der deutsche Untertitel ist hilfreich, denn alle sagen Bob war ein ruhiger, freundlicher, junger Mann. Christian Slater spielt hier hervorragend hilflos, verklemmt und äußerst unsicher. Im Job wird er gemobbt und von niemandem geliebt. Er verhält sich total unauffällig und so merkt man nicht, dass er eigentlich die Welt um sich herum nicht versteht. Sein Off-Kommentar zeigt, wie er sie sieht: sehr kompliziert und von machohaften Kampfhähnen beherrscht. Er redet mit seinen Goldfischen und lebt immer mehr in einer Fantasiewelt, die ein Eigenleben entwickelt. In seinem Kopf entsteht ein Konglomerat aus zwanghaften Wahnvorstellungen, Verfolgungswahn und albtraumartigen Angstzuständen.
Bevor er ausrastet, wird er aber noch zum Helden und beseitigt einen Todesschützen. Die von ihm von Ferne angehimmelte Vanessa (Elisha24Cuthbert) überlebt querschnittgelähmt. ‘Er wird ihr Löffel!‘ Durch diese Liebe kommt Spannung auf, die durch mehrere Schocker aufgeheizt wird. Es ist nicht die verhinderte Sterbehilfe oder die makabre Henkersmahlzeit von Bob und Vanessa, die berühren, sondern die wenigen Szenen, in denen sich beide emotional begegnen. Da spürt man die Unmöglichkeit dieser Beziehung und es knistert. Die etwas aufgesetzte Romantik mit Sonnenuntergang ist eine überflüssige Zugabe. Bob versinkt letztlich im Misstrauen und Eifersucht, denn er behält seinen krankhaften Tunnelblick bei. Sie kann ihn nicht erlösen. Ihre eigene Schönheit steht ihr trotz ihrer momentanen Behinderung im Wege.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin kein Löffel!
Wer hätte gedacht dass es nur ein schwarzhumoriges Psychodrama und Mut zur Hässlichkeit brauch um Christian Slater mal wieder zu Höchsleistungen anzuspornen!
Hier gibt er einen eigenartigen und zurückgezogenen Mitarbeiter eines typischen Großraumbüros der kurz vor dem durchdrehen steht.
Und das macht er mit Pornobalken, Loserfrisur und dämlicher Brille überraschenderweise erstaunlich gut.
Vielleicht sollte er öfter mal das Smart Guy Image über Bord werfen und in solche Rollen ausbrechen.
Zwar ist auch dieser Film nur ein kleines B-Movie,
hebt sich aber erfreulicherweise stark von den restlichen zum Teil wirklich miesen und billigen Filmen die er nur noch zu drehen scheint ab.
Ein wirklich kleiner, böser und schräger Film der es wert ist gesehen zu werden!

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Big T.

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Klingt vielversprechend. Danke für den Tipp und zack ist er auf der Vormerkliste ;)


Dr.Hasenbein

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Dann guck in aber auch!


PhantomGestalt

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film versucht einen Spagat zwischen beißender Satire und anrührendem Drama. Dieser Spagat gelingt über weite Strecken sehr gut. Die Charaktere wirken etwas überzeichnet, aber dennoch sehr glaubwürdig. Einzig das Ende enttäuscht mich mit ein paar Twists zu viel.

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Morrow

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Amok ist doch um einiges mehr Drama als Komödie. Aber schlussendlich ein sehenswerter, nachvollziehbarer Film der (leider) ziemlich realistisch ist.
Und Christian Slater spielt großartig.

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Murphante

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Ein super Spaß mit einem tollen Schauspieler ...
Die Story hat wirklich etwas realistisches ;)
schön das er Dir auch gefallen hat !!!


TinaCocaine

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine relativ realistische, spannende und verfilmugswürdige Story, die super umgesetzt wurde. Der Protagonist ist absolut glaubhaft, man kann auch in gewisser Weise nachvollziehen, was er da tut und warum. Sehr sehenswert!

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mikkean

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Bewertung7.5Sehenswert

Stell dir vor: Du bist ein kleines Nichts, ein einsamer Glühwurm aus dem Vorort, ein stilles, spürbar kahles Nichts im Büro. Spott-Objekt der Kollegen, eine optische Beleidigung aller weiblichen Wesen ... Dein einziger Freund ist dieser eine Fisch im Aquarium, der abends mit dir spricht, nachdem du dir den ganzen Tag vorgestellt hast, wie du alle in diesem stinkenden Laden umnietest und das Haus in die Luft sprengst. Die Knarre hast du sogar schon im Schreibtisch, geladen und entsichert - und dann eines Tages, kommt dir jemand anderes zuvor ...

Wow, Christian Slater is back. Da hat sich dieser Lump scheinbar in die Fernseh-Einöde verkrochen und kommt so zurück. Für "He Was A Quiet Man" leistet sich Slater eine seiner besten Performances überhaupt. Stoisch schlurft er als Bob durch die unerträgliche Büro-Tristesse, überwindet tägliche Demütigung und die schmerzlich fehlende soziale Kompetenz mit Gewalt-Phantasien und Untergangs-Träumereien. Bombenhagel, die alle nervenden Nachbarn dezimiert, Sprengsätze am Arbeitsort. So was eben, nur zum vollwertigen Amokläufer hat es aber noch nicht gereicht. Tja, dann aber passiert es und ein anderer zückt die Karre zuerst. Was Bob im Gegenzug zum Helden macht, denn er stoppt den Irren. Und avanciert prompt zum neuen Überstarter der Firma, inklusive Beförderung, eigenem Büro, Schulterklopfen und Händeschütteln ...

Aus dieser starken Idee entspinnt dieser kleine Indie-Film ein kraftvolles Psychogramm. Spürbar billig ist das Budget, aber die Bilder wirken klasse nach. Liegt nicht zuletzt am Protagonisten Slater, der seinen Bob bestens zu beleben verstanden hat. Überraschend auch, dass ein William H. Macy hier noch seinen Weg in den Cast gefunden hat. Oder dass "He Was A Quiet Man" einer Elisha Cuthbert hier eine vernünftige Leistung entlockt, fernab vom Rom-Coms- und Slasher-Mäuschen. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Streifen, der mal schwarz-humorig und bissig ist, mal einfühlsam und sogar romantisch ist - aber auch genauso bitter wie eine Magen-Verstimmung wirkt. Mal was anderes, traurig wahres. Man wünscht dem armen Bob danach echt nur alles gute ...

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r3sortiane

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Bewertung9.0Herausragend

Ein starkes Statement zu Beginn, sinngemäß:
"Früher war es für Männer leichter, ein Mann zu sein. Seit die Rechtsstaatlichkeit uns unserer naturgegebenen, aggressionsgesteuerten Vergeltungsmöglichkeiten beraubt hat und die Emanzipationsbewegung Gleichberechtigung nicht etwa durch eine Aufwertung der Frauen, sondern vielmehr durch die Kastration der Männer umzusetzen erstrebte, leben wir in einer kranken Welt."
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< Ausgangspunkt >
Ein stark neurotischer, prodromal-schizophrener Schreibtisch-("Fließband")-Malocher in moderner Büro-Käfighaltung - eine feindliche Arbeitsumwelt mit neureichen Möchtegern-Leitern a la Stromberg, echt-reichen High-Society-Gutmenschen, die einen Kontakt zur Basis nicht mal mehr erahnen können, zahnlosen Drückebergern - und jeder Menge latent vor sich hin schwehlender Aggression ...
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< Die Hauptperson >
Von Christian Slater unheimlich authentisch verkörpert, siecht Bob Maconel in seinem Leben nur noch so dahin ... ein Job frei von jeglicher Verantwortung, Kreativität, Weiterentwicklung oder Selbstbestimmung - ein Arbeitsteam von Menschen, die er abgrundtief hasst weil sie ihn als Person entweder überhaupt nicht wahrnehmen oder aber ihn wie Humankapital behandeln, herumkommandieren und verhöhnen. Er kann sich mit niemandem austauschen - niemand erkennt seine pathogene Unzufriedenheit auch nur ansatzweise und niemand partizipiert in irgendeiner Form an seinen innersten Bedürfnissen. Ein Privatleben, gekennzeichnet durch Tristesse, grenzenlose Monotonie und bittere Einsamkeit - alles begleitet durch die wahnhaften Symptome einer latenten Schizophrenie: Halluzinierte Stimmen seines Goldfisches, Aggressive Eingebungen in Form obsessiv-wiederholter Handlungsanweisungen oder quälender Gedanken. Einzig die unausweichlich-festgelegte Verwendung der sechsten Kugel vermag Maconal noch im Status der "tickenden Zeitbombe" zu binden ...
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< Ein unerwarteter Vorfall >
Offenbar ist Maconel nicht der einzige, der in dieser Ödness den Verstand zu verlieren drohte ... Eines Tages vollendet ein anderer Niemand, was Maconel bis dahin nicht zu Leisten im Stande war: Er läuft im Büro Amok ... eigentlich ganz im Sinne Maconels', jedoch wird auch eine Frau verletzt, die eigentlich keinen Hass auf sich gezogen hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen, scheint sie es nicht verdient zu haben. Maconel, der mit seiner Waffe in der Hand, gerade den eigenen Amokphantasieen nachgehangen hatte, erschießt kurzerhand den Täter ... und wird zum Held.
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< Ein neues Thema >
Statt als Rettung erlebt das junge Opfer das Überleben als Qual: Sie ist querschnittsgelähmt. Maconel soll sie von ihrem Leid erlösen ...
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< Mein Fazit >
"Amok - He was a quiet man." ist ein absolut sehenswerter Film. Zwei hervorragende Hauptdarsteller, Slater mit grandios-überzeugender Leistung. Extrem gute, kreative Kameraführung mit vielen abwechslungsreichen Momentaufnahmen. Sehr stimmungsvolle, passend-abgestimmte Musik. Musik- und Filmtechnik erinnern stellenweise sogar ein wenig an die emotionale Achterbahn in "REQUIEM FOR A DREAM" (wobei aber der Soundtrack von Amok atmosphärisch nicht ganz mithalten kann). Eine hoch-brisante Thematik, liebevoll, differenziert und vielschichtig umgesetzt. Wahnsinnige Kehrtwendungen in der Handlung. Einige spitze, schwarzhumorige Pointen.
Insgesamt eine außerordentliche Charakterstudie eines schizophren-neurotischen Menschen in einer krankenden Arbeitswelt.

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freakualizer

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Gerade noch mal gesehen. Kommentar schreiben wollen, Deinen gelesen und, da immer noch 31 Grad in der Bude, Häkchen gemacht, Energie gespart. Danke.


r3sortiane

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:-)


doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gab sie immer und es wird sie immer geben, die Arbeitsmöglichkeiten, zu denen man normalerweise sagt: "Alles, aber nicht das", Jobs wie Praktikantin bei Bill Clinton, Kanalarbeiter, Leichenwäscher, FDP Vorsitzender, Fan des 1. FC Köln, Fanpostbeauftragter von Shah Rukh Khan oder Minensucher in Afrika.

Oft gescholten wird auch die Arbeit in einem dieser typischen US-Großraumbüros, mit diesen Plastiktrennwänden, den nervigen Kollegen, den blasierten und unfähigen Vorgesetzten, dem Druck, dem Lärm, der ganzen widerlichen Atmosphäre.

Doch auch aus dieser Welt können Helden hervorgehen. Ein Leben genommen, nur um mehrere zu retten.
Aber ist dieser Held des Tages wirklich die Sympathiefigur? Der Niemand, der alles hinnimmt und in sich reinheult oder abends mit seinen Fischen diskutiert? Wollen wir nicht lieber denjenigen anhimmeln, der aufbegehrt? Wir lieben doch alle die Rebellen...

Ganz gleich, welcher von beiden nun von Christian Slater mit Halbglatze und blondem Pornobalken verkörpert wird, wir sehen einen Slater von intensiver Qualität und ebensolcher Überzeugungskraft.
Daneben gibt es eine wieder einmal süße Elisha Cuthbert und einen William H. Macy, der mal nicht der trottelige Loser ist, aber als Boss ein nahezu gleichermaßen armes Würstchen gibt, das im Unterschied dazu nur Macht hat und diese auch nutzt.

Zynische Zierfische. Rabenschwarze Ansätze. Überzeugende Darsteller.
Kurzum, eine gleichermaßen fiese wie fesselnde Auseinandersetzung mit dem Thema Frustration am Arbeitsplatz und deren Konsequenzen.

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doctorgonzo

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Wenn der Fanpostbeauftragte ein Fünkchen Verstand hatte, sitzt er sicher mittlerweile in einer Gummizelle.


CarrionFairy

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fdp-vorsitzender - *schauder*


moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

„There comes a time when the diseased and the weak must be sacrificed to save the herd.”

Ein Bürojob. Keiner will ihn und doch haben ihn so viele Menschen. So auch der zutiefst frustrierte Bob Maconel. Schon seit längerem plant er einen Amoklauf an seinem Arbeitsplatz durchzuführen, gedanklich hat er seine sechs Opfer schon ausgemacht, nur der Mut zu dieser folgenschweren Tat fehlt ihm noch. Als ihm jedoch ein Kollege zuvorkommt und aus den selben Motiven wie er es getan hätte wild um sich schießt, fasst sich Bob ein Herz, bringt den Amokläufer zur Strecke und wird von nun an als umjubelter Held gefeiert.

"Amok - He Was a Quiet Man" ist ein enorm intensives und bewegendes Drama, welches besonders von der tollen Charakterzeichnung der Hauptfigur lebt. Bob, ein ausgelaugter Bürohengst, der in seiner Phantasie mit Fischen kommuniziert, am Arbeitsplatz schikaniert wird und sich einfach nur nach dem Ende sehnt stolpert trostlos und innerlich geladen durch sein Leben, nichts scheint auch nur einen Funken Lebensfreude in ihm auslösen zu können, bis sein Leben überraschend eine ganz neue Wendung nimmt. Die Verzeiflung ist ähnlicher Natur wie bei "Falling Down", nur hier fehlt der Hauptfigur der Mut zur Tat. Denn "He Was a Quiet Man". Darüber hinaus wissen tolle Kameraeinstellungen schlichtweg zu beeindrucken, ein tiefschwarzer Humor sorgt trotz des ernsten Themas stellenweise für zynische Einschübe.

Fazit: "He Was a Quiet Man" ist ein nachdenkliches und superb gespieltes Drama über die alltägliche Frustration als Büroarbeiter. Christian Slater glänzt in einer seiner besten Rollen.

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Joeyjoejoe17

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Wurde mir von einem Freund empfohlen und ich habe einen eher mittelmäßigen Film erwartet, aber die Charakterstudie über diesen "quiet man" fand ich sehr sehr gelungen und auch fasznierend, und Slater spielt einfach super.

Klasse Kommentar!


moviee

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Dank dir. Ich bin auch eher zufällig auf diesen Film gestoßen und war ebenfalls sofort schlichtweg begeistert. Ein wirklich toller Film.


JoeKramer

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter Ansatz aus dem man durchaus mehr machen hätte können. Wobei das jetzt nicht bedeuten soll das die Story schlecht oder undurchdacht ist. Slater zeigt was in ihm steckt... Die Kamera ist ziemlich abgefahren, hat mir gut gefallen.

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TheAtticChild

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Da ist er nun, einer laut vielen Meinungen hier überragender Film mit Slater...das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...bis jetzt fand ich nur Very Bad Things mit dem Kerl gut. Den Rest konnte man irgendwie vergessen...dann lasse ich mich doch mal auf den verunstalteten Slater ein und bin gespannt.

Eine Enttäuschung blieb tatsächlich aus!
Man sieht den Film und denkt in eine völlig falsche Richtung und bekommt eine unerwartete Story vorgesetzt, die richtig schön ist. Es ist eine ungewohnte Mischung aus Drama und Komik, die hier einen in seinen Bann zieht. Man kann an einigen Stellen lachen aber auch mitfühlen. Die leicht übertriebene Darstellung des menschlichen Verhaltens ist genial und macht klar, warum es solche Exemplare der Gattung Mensch gibt, wie Slater ihn spielt.

Die unerwartete und richtig schöne Story wird durch ein mindfuckartiges Ende über den Haufen geschmissen und lässt einen erstmal mit einem schlechten Gefühl zurück bevor man zu dem Entschluss kommt, dass dies eben ein ziemlich genialer Film war.

Vielen Dank Herr Slater für diesen wunderbaren Film.

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slohänd h.

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Bewertung9.0Herausragend

sehr bestürzender film, der das gefühl des gelähmt seins in dieser schnellen welt auf eine schmerzhaft eingängige weise verbildlicht.

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cruzha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartige Performance von Christian Slater, der den eigenbrötlerischen Außenseiter so ehrlich spielt wie nur möglich. Und Bob ist eine SEHR eigenbrötlerische Figur (Stichwort Aquarium). Der Film selber beginnt mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor (Amokszene) und kann sich dann nicht so recht entscheiden zwischen Gesellschaftssatire und Drama. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man als Zuschauer über die Laufzeit hervorragend unterhalten wird. Lediglich der Schluss hat mich unbefriedigt zurückgelassen - der wirkte mir zu hektisch und zu aufgesetzt, aber im Kern logisch. Beide Daumen nach oben für diese kleine Perle.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

He was a quiet man, so this is a quiet movie.

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pellekraut007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jaja, grunz, er war ein stiller Mann. Ein Tagträumer kurz vor dem "meng-amok", laut wiki die malaische Bezeichnung für den ultimativen Ausraster. Die Demütigungen waren sehr offensichtlich, vielleicht ein bisschen zu..., aber die Geschichte und ihre teilweise herrlich surreale Erzählweise waren für mich 90 Minuten sehenswert. Ein kleiner, unaufgeregter Film über einen Loser, weniger Falling Down, etwas mehr Elephant, aber vor allem eine echte Wohltat, nach dem unglaublichen Mist, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Was mich überzeugte, war eine scheinbar vorhersehbare Geschichte, die aber schon im Anfang einen unerwarteten Haken schlug und das bis zum Ende durchhielt, ohne ihren roten Faden zu verlieren. Ich schließe mich gerne den meisten Moviepiloten hier an: Ein Geheimtipp! Grunz. So jetz komm doch mal her, du glubschäugiger Goldfisch und lass dir erzählen, wie mein scheiß Tag heut war....

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Tachitalili

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Bewertung9.5Herausragend

Story: Bürojob. Schüchterner Typ mit Wut im Bauch.

Geniale Machart und wunderbare Musikuntermalung erschaffen eine etwas surreale Atmosphäre einer Isolationsblase in der sich der Hauptakteur befindet, die sowohl seine steigende innere Anspannung als auch seine gleichzeitige Gleichgültigkeit vermittelt.

Slater spielt super, ich finde: seine ungewöhnlichste und beste Rolle.

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Pilzhut15

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Bewertung9.5Herausragend

Wow ein unglaublicher Film. Ich habe von diesen Film vorher nicht gehört und nur nach Cover ausgeliehen. Das ist die beste Variante Filme zu gucken, ohne Erwartungen und ohne durch Trailer schon gespoilert zu sein. Dieser Film hat mich echt umgehauen. Der Film ist unglaublich wendungsreich, jedes Mal wenn man denkt jetzt ist es offensichtlich was passiert kommt es ganz anders. Auch wechselt der Film unglaublich schnell von Komödie zur Tragödie und zurück. Auch die Leistung der Darsteller ist unglaublich gut. Solche Filme findet man nur durch Zufall und dann hauen sie einen um so wie mich.

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