Heart of America

Heart of America (2003), US
Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Drama

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- Kritiker
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von Uwe Boll, mit Patrick Muldoon und Kett Turton

Es ist der letzte Schultag an der Riverside High School – für die Abschlussklasse beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Während sich die meisten Schüler aufs College vorbereiten oder sich den Kopf zerbrechen, wo sie einen Job finden, hat Daniel nur einen Gedanken: Rache. Jahrelang wurden er und sein Freund Barry von einer Gruppe von Mitschülern gequält und gedemütigt. Jetzt fixiert er sich auf eine finale Lösung. Bewaffnet und zu allem entschlossen wird der letzte Schultag für Daniel zum Tag der Abrechnung…


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Heart of America

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kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei den meisten schrillen höchstwahrscheinlich sofort die Alarmglocken, wenn sie die Wörter Uwe Boll und Drama in einem Satz hören bzw. lesen. Und ich gebe es ja zu, ich war schon etwas skeptisch. Umso überraschter bin ich jedoch, dass mich 'Heart of America' tatsächlich fesseln konnte. Die Charaktereinführung gestaltet sich äußerst umfangreich, was zum einen gut ist, da man so die Handlungsweisen besser versteht. Wie sich aber jeder denken kann, ergeben sich gerade dadurch einige Längen, die jedoch für mein Empfinden nicht so richtig störend sind, da die Atmosphäre insgesamt dennoch passt. Als Zuschauer erfährt man die Hintergründe, wie es zu dem finalen Amok-Lauf kommt und Achtung Überraschung: Es liegt nicht immer nur an Videospielen und gewalthaltigen Filmen, welch Wunder! Leider fällt das Ende selbst etwas zu kurz aus, dafür macht Michael Paré, der mittlerweile zu Bolls Stammpersonal gehört, einen guten Job. Also Uwe, mach weiter so! :-)

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kinogaengerin

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Nur so DARF das sein! ;) .:.


xtheunknown

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Bewertung6.0Ganz gut

uwe boll redet nicht lange drumrum sondern erklärt dem zuschauer ganz klar wo die ursachen für amokläufe zu finden sind. jeder der das gerede von politikern und medien ignorieren kann wird ihm hier zustimmen können.

leider hat er aber kein gefühl für subtiles, die schauspieler können noch so gut sein (zumindest gegen die jungdarsteller kann man nichts sagen) wirklich was rausholen kann er aus ihnen aber nicht. dramatik, atmosphäre und betroffenheit bleiben auf der strecke. alles wird viel zu plump erzählt. filme wie 2:37 sind in dem punkt deutlich besser.

ein anderes beispiel ist der lehrer den uwe boll als beispiel für das versagen der lehrer und des schulsystems darstellt. aber als der rektor ihm seine fehler erläutert versteht er das sofort, und ändert seine unterrichtsmethoden. er macht hier keinen entwicklungsprozess durch. uwe boll hackt hier wie in einem porno die einzelnen szenen ab die im einzelnen gut durchdacht sind aber insgesamt nicht passen.

gedreht wurde in vancouver weil die gegend wohl wetterbedingt besonders düster sein soll, was die stimmung des films unterstützen würde. bringt aber nichts wenn der film trotzdem aussieht wie eine tv produktion. den film hätte man so auch überall auf der welt drehen können.

die rede des reporters am ende macht so einiges an fehlern wieder gut.
insgesamt muss ich uwe trotzdem loben das er das thema wenigstens richtig angegangen ist, für die perfekte umsetzung muss er aber noch eine menge üben.

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Eneb

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Bei der Stelle über die Gruppenzugehörigkeit des Lehrers musste ich mehrmals drüberlesen bis ich verstanden hatte, was du meinst.
Allgemein würde sich der Kommentar mit voller Rechtschreibung besser lesen. Danke.


Iwan Goratschin

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Bewertung7.5Sehenswert

Dafür dass ich hörte, dass Uwe Boll der Meister des dilettantischen Films sein soll, ist der Film eigentlich ziemlich gut und ernsthaft.
Ich kenne aber auch bisher seine restlichen Filme nicht.

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