Hearts in Atlantis
Hearts in Atlantis (2001), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 14.02.2002
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von Scott Hicks, mit Anthony Hopkins und Anton Yelchin
Der Fotograf Bobby Garfield wird plötzlich und unerbittlich an seine Jugend erinnert, als er vom Tod seines einstigen Sandkastenfreundes erfährt. Bobby kehrt in die Stadt seiner Kindheit zurück – und in Gedanken erlebt er die Vergangenheit noch einmal: jenen Sommer 1960, als er elf Jahre alt war. Damals sind Carol und Sully seine besten Freunde. Bobby wohnt mit seiner Mutter Liz in einer Pension. Liz ist allerdings vollauf mit sich selbst beschäftigt. In das obere Apartment der Pension zieht in diesem Sommer ein neuer Mieter namens Ted Brautigan. Von der verbitterten Mutter erfährt Bobby wenig über seinen vor langer Zeit gestorbenen Vater, doch Ted füllt diese Lücke. Er kann zuhören, erweist sich als väterlicher Freund und eröffnet dem Jungen eine unbekannte, größere Welt. Aber auch Ted muss mit einer schweren Vergangenheit fertig werden – was Bobby verwirrt und beunruhigt. Eines Tages schlägt Ted dem Jungen vor, für ihn zu arbeiten. Dabei geht es durchaus nicht nur darum, die Zeitung vorzulesen, damit der alte Mann seine Augen schonen kann – Ted braucht Bobbys Hilfe, um sich vor jenen Mächten zu verbergen, die ihn verfolgen.
Cast & Crew
-
Scott Hicks
-
Anthony Hopkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ted Brautigan
-
Anton Yelchin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bobby Garfield
-
Mika Boorem
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carol Gerber
-
Hope Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elizabeth 'Liz' Garfield
-
David Morse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Garfield
-
Will Rothhaar
Regie
Schauspieler
-
Dierdre O'Connell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Gerber
-
William Goldman
- Genre
- Psychodrama, Familiendrama, Coming of Age-Film
- Handlung
- Allein Stehend, Beste Freunde, Mutter-Sohn-Beziehung, Sterben und Tod, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verfolgung, Verlust des Vaters, Vorlesen, Übernatürliche Kräfte
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Drehbuch
Filmdetails Hearts in Atlantis
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Kommentare (11) — Film: Hearts in Atlantis
Kommentar schreibenGlücksritter 2011/12/24 00:42:03
Kommentar löschen"Wenn man jung ist, erlebt man Momente, die so voller Glück sind, dass man denkt, man lebt an einem verzauberten Ort."
Verträumtes Melodram über frühe Jugendliebe, Kindheitsträume und eine außergewöhnliche Bindung zwischen zwei Menschen. Gedankenvoll, einfühlsam inszeniert mit einem wunderbaren Anthony Hopkins, der seine Rolle nicht besser verkörpern könnte.
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nikl 1987 2011/02/19 16:45:11
Kommentar löschenAls Literaturverfilmung taugt der Film wenig, da nur die erste von insgesamt 4 Geschichten aus Stephen Kings Werk verfilmt wurde, und auch die nur zu dreiviertel und auch inhaltlich nicht sehr detailliert. Neben den üblichen Weglassen von Szenen, die eine Buchverfilmung mit sich bringt, wird auch nicht groß auf die niederen Männer eingegangen, wo sie herkommen, warum auf der Jagd nach Ted sind, was Ted eigentlich für einen "Beruf" hat etc... Dinge, die eigentlich meiner Meinung nach schon relevant sind für die Geschichte und die im Buch auch erklärt werden. Auch dass die restlichen drei Geschichten fehlen bzw. nicht mal die erste Geschichte richtig zu Ende erzählt wurde, die mehr oder weniger den Werdegang der Figuren Bobby, Carol, Sully und andere zeigen und auch neue Figuren einführen, finde ich sehr schade. Wenn man schon ein Buch verfilmt, dann sollte man auch das Buch verfilmen, und nicht nur ein Teil davon, weil es einem gerade so in den Kram passt. Das Buch würde 8 Punkte von mir bekommen, der Film leider nur...
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Pardus 2010/10/09 14:26:32
Kommentar löschendas buch von king ist super umgesetzt worden. zwar waren einige abwandlungen enthalten, aber das war für die handlung nicht von großer relevanz. obwohl ich mir mhr zu den den "low men in yellow coats" gewünscht hätte. ted hätte ich mir nach dem buch zwar wirklich gänzlich anders vorgestellt, aber wer ist schon traurig wenn der statt dem phantasie-ted der meister himself anthony hopkins wieder mal nur durch seine präsenz brilliert.
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Filmkenner77 2010/10/05 18:21:49
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Moe Szyslak 2010/09/04 22:54:20
Kommentar löschenSehr guter Film. Generell liebe ich ja Filme, in denen die Jugend der Protagonisten und deren Freundschaft erzählt wird, sie sich dann trennen und als Erwachsene wieder zusammengeführt werden. Das ist typisch Stephen King, sein Stil ist sehr gut zu erkennen. Die Szenen in den 60er Jahren hatte was von "Es" oder "Stand by me". Das einzige, was mich gestört hat war, dass die Freundschaft der Drei etwas zu kurz gekommen ist, das hätte man weiter ausführen müssen, dann wär der Film so richtig gut gewesen. So blieb die Freundschaft der Drei leider nur eine Randerscheinung, aber die aufkeimende Liebe zwischen Bobby und Carol war schon gut und einfühlsam erzählt.
Klasse war natürlich das Zusammenspiel Bobby/Ted. Das war, wie der gesamte Film, sehr ruhig, einfühlsam und schön erzählt, man war irgendwie immer gerührt und es gab viele schöne Momente. Yelchin fand ich klasse, Hopkins sowieso. Die Darstellerin der Carol fand ich auch gut. Und natürlich durfte ein leichter Hauch Mystery nicht fehlen, dass mit den niederen Männern und der Gabe von Ted war schon mysteriös, aber darauf lag nicht das Hauptaugenmerk und das war ganz angenehm. Die Auflösung war auch zufriedenstellend. Nein, es ging um die Beziehung der beiden und deren Freundschaft, und das war echt klasse erzählt. Hope Davis hasste ich, aber nur, weil sie so egoistisch war und ihren Sohn so vernachlässigt hat. Aber die meiste Zeit tat sie mir einfach nur leid, die Szene auf diesem Seminar war schon ziemlich hart.......
Also ein richtig guter und einfühlsamer coming-out-of-Age Film, den man nur empfehlen kann. Ruhig, klein, einfühlsam, unaufgeregt, tragisch, schön, gut
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strangelet 2009/05/23 12:23:02
Kommentar löschenDas ist alles sehr fein gemacht und schön gespielt, aber es handelt sich definitiv nicht um den fesselndsten Film aller Zeiten. Viel zu lange passiert schlicht überhaupt nichts, und als dann ein paar Geheimnisse ans Licht kommen, tun sie das auf eine Art und Weise, dass man sie als Zuschauer mit einem Achselzucken hinnehmen kann.
Dafür gibt's ein schönes sentimentales Ende. Das ist ja immerhin auch was.
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Grohacke 2009/05/06 15:27:00
Kommentar löschenUm mal ein Zitat aus dem Kommentar von "Trevedas" aufzugreifen:
"...und niemals wird so richtig vertieft. Als Zuschauer kommt man sich dann auch wie der kleine Junge vor ..."
Genau das hat mir gefallen und mich über manch kitschgefährlichen Moment hinweg getröstet. Ein schöner Film über die Wichtigkeit der Generationen füreinander. Und Anthony Hopkins hat zwar die mysteriöse, die spannende Rolle, aber er ist mitnichten der Einzige der sehr gut spielt.
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8martin 2009/05/06 13:20:35
Kommentar löschenDass Scott Hicks ein echter Könner ist, wissen wir spätestens seit ‘Shine’. Hier ist ihm ein kleiner, aber feiner Film gelungen, in dem eine gewisse Atmosphäre durch nostalgische Rückblenden, den begleitenden Kommentar aus dem Off, die gängige Musik der 60er Jahre und die alles dominierende Figur von Anthony Hopkins geschaffen wird. Er adelt den Film. Besonders seine deutsche Synchronstimme verleitet zu einem genussvollen Zurücklehnen. Die Freundschaft zwischen einem Elfjährigen und einem geheimnisvollen Untermieter, der hellseherische Fähigkeiten hat, ist mehr als nur ein pubertäres Phänomen. Das Erwachsenwerden und der erste unschuldige Kuss werden sehr gefühlvoll dargestellt und mit dem Überlebenskampf der Mutter (eindrucksvoll komplex Hope Davis) kontrastiert. Und die nur verschwommen angedeutete Thriller-Komponente bringt auch noch etwas Spannung mit sich. Sollte man gesehen haben.
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Trevedas 2009/02/28 14:54:58
Kommentar löschenArgh. Ein Film voller vergebener Chancen. Es wird viel an der Oberfläche gekratzt und niemals wird so richtig vertieft. Als Zuschauer kommt man sich dann auch wie der kleine Junge vor - viel Interesse für den mysteriösen, alten und weisen Charakter Ted, der wirklich exzellent von Hopkins gespielt wird, aber leider wenig Interesse für den gesamten Rest. Die Mutter-Sohn Beziehung geht zB. leider nicht über "Mami ist ganz doll Ich-bezogen und Sohn ist enttäuscht" hinaus, obwohl das Buch in dieser Hinsicht sehr viel mehr bietet. Auch das Potential zwischen der Beziehung des Jungen Bobby und Ted wird nicht ausgeschöpft. Sinnbild dafür ist der Schluss. *SPOILER* Dass Ted nun festgenommen wurde, hat leider so gut wie kaum eine Auswirkung auf Bobby. *ENDE*
Auch die Beziehung zu seiner Freundin wird leider nur so nebenbei mal erwähnt, genau so wie die Geschichte um seinen Vater. Und natürlich wird den mysteriösen "niederen Menschen" auch nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt.
Am Ende muss man sich wegen der verschenkten Möglichkeiten schon ein wenig ärgern, doch das Vorhandene wurde immerhin solide runtergefilmt und Hopkins ist hier wirklich eine Attraktion für sich.
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tomgo92 2009/02/21 11:18:32
Kommentar löschenHopkins in Meisterleistung. Seine ganze Präsenz, Ausstrahlung und schauspielerische Klasse kommt während des Films zum Ausdruck. Auch die Jungschauspieler liefern eine gute Figur. Die Geschichte wirkt manchmal ziemlich weithergeholt, aber den Film bewundere ich dennoch. Die emotionale Tiefe und Genialität des Hopkins Charakters Ted ist überwältigend. Der beste Steven King Verfilmung aller Zeiten!
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dbeutner 2008/11/18 17:11:29
Kommentar löschenDie Bewertung fiel mir schwer: Anthony Hopkins mal wieder ziemlich großartig, der Rest des Films vor allem in der ersten Hälfte etwas zäh und nicht sehr dicht. Ohne Hopkins wäre ich wohl eher der MP-Vorraussage (6.5) gefolgt, aber Hopkins hat's rausgerissen.
Nachtrag: Ja, Hopkins Synchronstimme gehört zu den besseren, keine Frage -- aber gerade Anthony Hopkins setzt /jeden/ Teil seines Körpers so beherrscht und bewusst ein, einschließlich seiner Stimme, dass ich in ihm - trotz der rel. guten Synchronisation - ein Paradebeispiel dafür sehe, warum Filme /immer/ im Original genossen werden sollten!
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