Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel
Heaven's Gate (1980), US Laufzeit 174 Minuten, FSK 16, Western, Drama, Historienfilm, Kinostart 01.03.1985
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11 Kommentare
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von Michael Cimino, mit John Hurt und Christopher Walken
Montana gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Ein weites Land, aber nicht weit genug nach Meinung der mächtigen Viehzüchter. Mit allen Mitteln versuchen sie, Einwanderer aus Osteuropa zu vertreiben. Die “Rechte” der Viehbarone verteidigend, jagt der Revolverheld Nathan Champion gnadenlos die Neuankömmlinge. Den Einwanderern und dem Gesetz zur Seite steht Marschall James Averill. Aber die beiden Männer kämpfen nicht nur auf gegnerischen Seiten, sie kämpfen auch um die schöne Ella. Das Unverständnis zwischen den Gruppen wird zu blindem Hass, der in einer blutigen Schlacht endet, die nur Verlierer kennt.
Cast & Crew
-
Michael Cimino
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John Hurt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Irvine
-
Christopher Walken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nathan D. Champion
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Kris Kristofferson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Averill
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Jeff Bridges
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John L. Bridges
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Brad Dourif
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Eggleston
-
Isabelle Huppert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ella Watson
Regie
Schauspieler
-
Richard Masur
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Geoffrey Lewis
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Joseph Cotten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverend Doctor
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Sam Waterston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Canton
-
Paul Koslo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister
-
Ronnie Hawkins
-
Mickey Rourke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nick Ray
-
Willem Dafoe
-
T-Bone Burnett
-
Michael Cimino
- Genre
- Später Western, Sozialdrama, Politdrama, Liebesfilm, Historienfilm
- Zeit
- 1890er Jahre
- Ort
- Montana
- Handlung
- Aggressivität, Alkohol, Blockhütte, Bordell, Eifersucht, Einwanderer, Gegenwehr, Große Liebe, Hütte, Liebe, Marshall, Massaker, Nahkampf, Reichtum, Revolverheld, Rivalität, Schlacht, Showdown, Studium, Tanz, Todeskommando, Undankbarkeit und Eifersucht, Unversöhnlichkeit, Verlieben, Viehzucht, Wut und Hass, Zurückweisung
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Drehbuch
Filmdetails Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel
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Trailer zum Film Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel












Kommentare (11) — Film: Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel
Kommentar schreibenElMagico 2011/11/06 22:44:11
Kommentar löschenEpischer Spät-Western, der bei Erscheinen von der Kritik völlig verissen wurde und aufgrund des miesen Einspielergebnisses die verantwortliche Produktionsfirma in arge finanzielle Probleme brachte.
Warum "Heaven´s gate" seinerzeits dermaßen durch den Dreck gezogen wurde, ist für mich nicht wirklich nachzuvollziehen. Sicherlich hat der Film seine Schwächen und vorallem hat er einige Längen. Aber das desaströse Machwerk, als es damals wohl aufgenommen wurde, ist es beleibe nicht.
Ein dreckiger, ungeschönter Blick auf die Gründerzeit der USA, der seiner Geschichte kaum Lichtblicke gönnt und schonungslos, wenn auch oft etwas polemisch, die sozialen Missstände im Amerika zum Ende des 19. Jahrhunderts darstellt. Gäbe es nicht den Sheriff James Averill und dessen Freund John Bridges, die hier noch am meisten Sympathien wecken können, "Heaven´s gate" würde Gefahr laufen in all seinen negativen Bildern unterzugehen. Denn ob Täter oder Opfer, beiden erscheinen hier doch sehr selbstgereicht eigen in ihrem Denkweisen, beiden scheint es immer um Macht und Geld zu gehen. Die einen wollen es erhalten, die anderen wollen es erlangen. Zwar wird Anfangs noch sehr deutlich zwischen Aggressor und Opfer unterschieden, der Unterschied zwischen Richtig und Falsch erlischt jedoch immer mehr und am Ende bleibt eigentlich nur noch ein grosses Falsch. Was aber inhaltlicht letztenendes nur konsequent ist, da der Film fast durchgängig eine stickige, dreckige und enge Atmosphäre erzeugt, in der fast sämtliche Protagonisten wenig menschliche Mittel wählen um ihre Träume auszuleben.
Visuell setzt Kameramann Vilmos Zsigmond, wie schon bei "The deer hunter" sehr schöne, weitgefasste Bilder entgegen, die oft eine natürliche Unschuld vermitteln. Andererseits stellt der den sich zuspitzenden Konflikt im Laufe von "Heaven´s gate" immer brutaler und deprimierender dar.
Wie aber schon erwähnt, der Film hat seine Längen. Oft suhlt er sich in seinem Leid und vergisst es die Geschichte erkennbar voran zu treiben. Am Auffälligsten geschah das für mich in der Darstellung der Dreiecksbeziehung zwischen James, Nat und Ella...das war dann doch oft schon etwas ermüdend. Aber prinzipiell empfand ich den Film in einigen Momenten völlig selbstverliebt dahinschwebend. Als wäre er völlig mit sich selbst zufrieden und sehe gar keine Nötigkeit seine Story stringent weiterzuerzählen. Da hatte Regisseur Michael Cimino wohl schon während der Dreharbeiten die nächsten Oscars im Kopf. Die hätte er aber genausowenig verdient, wie er die Demütigung der Kritik verdient hat.
"Heaven´s gate" ist Zucker für die Augen, leidet aber etwas an seiner oft schläfrigen Inszenierung, die zusammen mit seiner inhaltlichen Schwere oft sehr bedrückend und ermüdend wirkt. Sehenswert ist er aber dennoch, wenn auch nicht für Menschen die "Crank" für das Nonplusultra der Filmkunst halten.
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lieber_tee 2011/11/07 00:09:04
Antwort löschenIch denke die amerikanischen Filmzuschauer waren mit der düsteren Thematik und Erzählweise/Sichtweise deutlich überfordert. Trotz Längen (und die hat er) ein guter Film, der berechtigterweise später seine cineastische Anerkennung (in Europa!) bekommen hat.
ElMagico 2011/11/07 01:11:57
Antwort löschenJa, die Gründerväter kommen tatsächlich nicht gut weg...was ja eigentlich für den Film spricht, bzw. seiner recht realistischen Darstellung dieser Zeit.
JackoXL 2010/08/25 23:01:49
Kommentar löschenWeniger wäre hier mehr gewesen. Hätte Michael Cimino sein Werk von über 200 auf etwa 150 Min. gekürzt, würde hier eine wesentlich höhere Wertung stehen. So kommt man nicht drumherum, die Längen zu bemängeln. Alleine in den ersten Szenen hätte man locker 10-15 Minuten rausschneiden können. Das bleibt dann aber auch der einzige Makel, denn starke Szenen und eine insgesamt tolle Story hat der Film zur Genüge. Christopher Walken hat ein extra Lob verdient.
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Tiger Wutz 2009/08/03 19:58:35
Kommentar löschenIch wollte ihn wirklich mögen. Wirklich. Aber es ist mir einfach schleierhaft wie man es als Regisseur (und Cutter) fertig bringt, Szenen deren Gehalt in vielleicht 10-20 Sekunden zu erzählen wären, in 1-2 Minuten abzuhandeln. Daran krankt der ganze Film von vorne bis hinten. Cimino hat Kilometer von Zelluloid verbraten, mit tollen Landschaften und toller, 100% detailgetreuer Kulisse und meinte wohl - wenn man es schon mal hat - das auch alles verwenden zu müssen.
Was mir besonders sauer aufstößt (Spoilerwarnung): die Detailliebe hat sich leider nicht auf die Historie niedergeschlagen, denn damals hat die Kavallerie die Viehzüchter verhaftet und sich nicht auf deren Seite geschlagen. Insofern wurde hier grob die Realität zurechtgebogen, um irgendwie auf den amerikanischen Mythos einzuprügeln, als ob sich hierfür nicht zahlreiche andere historische Geschehnisse angeboten hätten.
Gehört wohl zum guten Ton unter Filmkritikern Heaven's Gate heute hochzuhalten. Bleibt mir wohl verborgen.
Und ja, ich habe die ungekürzte Fassung gesehen.
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8martin 2009/07/13 11:30:51
Kommentar löschenWenn ein Western das Etikette Epos verdient, dann dieser von Michael Cimino. Es ist auch eine Geschichte von der Besiedelung des Wilden Westens. In der Erzählweise breit angelegt, umfasst der Film einen großen Zeitraum und beschreibt einen Lebensabschnitt von einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Charakteren, die sehr detailliert geschildert werden. Der coole Anwalt der Farmer (Kris Kristofferson) und die flippige Nutte (Isabelle Huppert) stehen im Mittelpunkt der Handlung. Wie in einem Trichter verdichtet sich das Ganze, hochkarätig besetzt, auf wenige Hauptpersonen und kulminiert am Ende in echter Westernmanier in einer Riesenballerei. Und ganz nebenbei zeigt auch das Team! der Schneidetechniker die Sinnlosigkeit des Tötens, weil man nicht immer genau weiß, wer wen erschießt. Man wähnt sich im Happy End und wird erschossen. Spannende Unterhaltung als Quasi- Doku einer hundertmal bereits verfilmten Episode amerikanischer Geschichte.
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LivingDead 2009/05/22 14:30:34
Kommentar löschenManchmal bedarf es ganz bestimmter Umstände, welche sich aus heutiger Sicht als absolut unbegründet herausstellen, dass ein Film an den Kinokassen floppt und eventuell auch das Karriereende eines Regisseurs bezeichnet. Sei es der falsche Zeitpunkt, in dem der Film in den Kinos anlief, ein zu heikles Thema oder doch ganz andere Ursachen. Meist werden solche Filme erst Jahre oder gar Jahrzehnte später wieder entdeckt und dann dementsprechend gewürdigt.
Michael Ciminos im Jahre 1980 sensationell gefloppter Western „Heaven’s Gate“ ist so ein Fall. Bei einem Einspielergebnis von knapp 4 Mio. $ bei Kosten von damals utopischen 44 Mio. $ bezeichnete dies ein vorschnelles Aus für die so viel versprechende Karriere Ciminos. Durch das mit fünf Oscars ausgezeichnete Kriegsdrama „The Deer Hunter“ ließ ihn United Artists mit seinem nächsten Film weitestgehend freie Hand, wodurch es im Laufe der Dreharbeiten zunehmend zu Komplikationen kam: Das Budget wurde überschritten und es kam ständig zu Verzögerungen, an denen Cimino durch seinen fanatischen Perfektionismus maßgeblich beitrug. Ständig wurden Kulissen eingerissen und wieder neu aufgebaut, nur um exakt seinen Vorstellungen zu entsprechen. Das vorher veranschlagte Budget von rund 20 Mio. $ verdoppelte sich während der Dreharbeiten.
Als er den Film schließlich fertig stellte, betrug die Laufzeit knappe fünf Stunden, weshalb ihn das Studio beauftragte, den Film auf eine markttaugliche Länge zusammenzukürzen. Letztendlich lief der Film dann mit drei Stunden und vierzig Minuten in den Kinos und wurde von den Kritikern gnadenlos zerrissen. Auch das Publikum konnte mit Ciminos Machwerk nicht allzu viel anfangen und ließ den Film auch an den Kinokassen erbarmungslos durchfallen…
Nach „Heaven’s Gate“ war der Western tot. Und auch die Filmstudios erlaubten den Regisseuren bei ihren Filmen keine freie Hand mehr.
Aus heutiger Sicht eine fast unverständliche Reaktion auf ein mehr als ambitioniertes Meisterwerk, welches zwar durchaus nicht leicht zugänglich ist, aber dennoch eine undefinierbare Sogwirkung und Faszination ausübt; und trotz, oder gerade wegen der hohen Laufzeit rundweg episch daherkommt.
Cimino beleuchtet in seinem Western - oder sollte man eher Gangsterfilm sagen? – ein dunkles Kapitel in der Geschichte Amerikas. Im Jahre 1890 versuchen mächtige Viehzüchter in dem US-Bundesstaat Wyoming Einwanderer aus Osteuropa zu vertreiben. Einer von ihnen ist Nathan Champion (Christopher Walken). Auf der anderen Seite kämpft Marschall James Averill (Kris Kristofferson) für die Rechte der Einwanderer. Ein Krieg steht kurz bevor.
Durchaus kann man darüber streiten, ob man es Cimino negativ anrechnen sollte, dass er die geschichtlichen Hintergründe teils absolut unaufrichtig darstellt. Doch sollte man ebenfalls inserieren, dass es wohl nie seine Intention war, eine Schulstunde in Geschichte zu geben, sondern vielmehr das aktuelle politische Klima während der Carter/Reagan-Ära zu explizieren…
Ähnlich wie heutzutage ein Terrence Malick („Der Schmale Grat“), so setzte schon Cimino überwiegend Geltung auf Bilder, als auf übliche narrative Mittel wie Dialoge, welche in „Heaven’s Gate“ äußerst rar gesät sind. Dominierend sind wunderschöne Landschaftsaufnahmen und bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kulissen, bei denen sich Cimino auch nicht zu schade war, diese aus allen erdenklichen Winkeln auf Zelluloid zu bannen. Die sich daraus ergebende stilvolle Atmosphäre wird dann immer wieder von abrupt lancierten Gewaltszenen alterniert, welche so urplötzlich wie ein Donnerschlag kommen und eine vergleichbare Wirkung auf den Zuschauer besitzen. Der amerikanische Traum – der Mythos - welcher in den unzähligen Western zuvor aufgebaut wurde, der Traum der unendlichen Landschaft, der Hoffnung für die Einwanderer auf eine Zukunft in einem Land, welches durch seine feste Demokratie Sicherheit verspricht, wird schlagartig zerstört. Der Mythos vertilgt.
Doch bei all der Bildgewalt vernachlässigt Cimino zwei Dinge in seinem Film: Stringenz und Charakterentwicklung. Durch seinen Fokus auf möglichst perfekte Szenenanordnungen wirken viele Dialoge recht eingeengt zwischen all der Opulenz und charakterlichen Tiefgang sucht man vergebens. Auch trampelt der Film oftmals auf der Stelle und wirkt, als ob er inhaltlich nicht viel zu erzählen hätte. Die Frage ist nur: Inwieweit benötigt der Film diese Aspekte überhaupt? Denn Tatsache ist, dass der Film trotzdem hervorragend funktioniert und seine Wirkung über die komplette Laufzeit entfaltet.
Doch zunehmend werden die pompösen Landschaftsaufnahmen weniger. Cimino zeigt Staub, Blut, Krieg… Die so optimistische Grundstimmung wechselt zu einer von Defätismus geprägten Sicht auf die amerikanische Geschichte. Dass solch ein Film nicht den Geschmack des breiten Publikums trifft – vor allem damals – verwundert heutzutage nicht mehr wirklich. Streifen wie ein „Gangs of New York“ werden heutzutage in ihrer politischen Boshaftigkeit weitaus weniger kritisch beäugt.
Cimino war seiner Zeit voraus. Auch heute noch dürfte „Heaven’s Gate“ für Begeisterung sorgen, aber sicherlich nicht den Gout des Mainstreams befriedigen. Dafür ist sein Film zu bitter. Als Filmfreund sollte man ihn jedoch mindestens einmal gesehen haben. Nicht nur, weil er zukünftige Filme und überhaupt die gesamte Firmenpolitik der Filmstudios grundlegend beeinflusste, sondern auch, weil er es einfach wert ist.
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alanger 2008/07/07 23:06:16
Kommentar löscheneiner der bewegensten filme für mich, aber NUR ind der ungekürzten ca. 4 stunden version (liegt leider in dieser version nicht auf dvd vor, hatte das glück ihn auf der berlinale zu sehen) sonst hat man wirklich den eindruck, das hätte man besser machen können.
"Auf der Berlinale 2005 war die vollständige und restaurierte Fassung von Heaven's Gate zu sehen (225 Minuten bei 24 Bildern pro Sekunde). Die deutsche DVD-Fassung von 2001 ist gegenüber der restaurierten Fassung gekürzt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Heaven’s_Gate_(Film)
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maslobojew 2008/05/03 00:55:38
Kommentar löschenDas und nicht "Deer Hunter" ist das Hauptwerk von Cimino. Der Film kam wohl mit seiner Art und Weise um 1980 schon etwas altmodisch daher, aber von heute aus gesehen, muss ich sagen, dass ist eine Filmperle, die gleichberechtigt neben anderen epischen Großwerken steht: Coppolas "Der Pate" oder Leones "Spiel mir das Lied vom Tod". Die Einwanderer auf der Todesliste werden wie Vieh abgeschossen und genau diesen Eindruck vermittelt einem Cimino mit seiner Art der bildlichen Darstellung. Die Gewalt in diesem Film ist insgesamt ihrer würdig eingesetzt: Man möchte sie nicht sehen, sie ist nicht zu ertragen. Die Dreieckskonstellation Averill versus Champion und Ella gibt dem Film drei sehr starke Figuren. Die tolle Filmmusik von David Mansfield befördert das ganze Drama dann sogleich an das Gemüt des Zuschauers.
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derblonde 2008/04/25 19:39:49
Kommentar löschenViel zu lang......weilig. Zu recht gefloppt. Schade um das Filmstudio United Artists. Das wurde damals ja mitbegraben und ist nun in den Händen eines paranoiden Schauspielers , der einer obskuren und gefährlichen Sekte angehört.
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Nihilist 2008/02/04 16:06:18
Kommentar löschenEiner der besten Western.
Wichtiger Hinweis: unbedingt in der ungekürzten Fassung ansehen (ist z.B. über Amazon.com in den USA erhältlich).
Der Film hat bei seiner ersten Veröffentlichung in Deutschaland gefloppt.
Aus meiner Sicht war der Grund, daß irgendwelche Schlippsträger entschieden haben den Film von seiner ursprünglichen Länge auf "Kinoformat" zu kürzen.
Ein genialer Western, welcher den Kampf der Siedler mit den allmächtigen Rinderbaronen darstellt.
Vor allem konsequent gnadenlos bis zum Ende.
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doctorgonzo 2008/01/23 11:55:25
Kommentar löschenEines der größten Verlustgeschäfte der Filmgeschichte, trotz guter Schauspieler nicht ganz zu unrecht.Soll aber angeblich einen Kultfaktor haben (zumindest in den USA), der sich mir aber nicht wirklich erschließt.
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Pebbles 2008/01/19 18:51:09
Kommentar löschenEin Realowesterndrama aus den Achtzigern, in dem sich alle redlich bemühen. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Bei dem Film hab ich immer den Eindruck, das hätte man besser machen können!
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